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	<title>Ardapedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Quenya&amp;diff=102008</id>
		<title>Quenya</title>
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		<updated>2018-12-04T16:32:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Verben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Elbisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Noldor]] und [[Vanyar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Form der alten gemeinsamen [[elbisch]]en Sprache, die die [[Elben]] in [[Valinor]] annahmen. Es wird erzählt, dass ein Teil der Noldor nach 3500 Jahren des Friedens [[Aman]] verließ und unter [[Feanor]], dem Feuergeist, nach [[Mittelerde]] reisten. So wurde Quenya von den verstoßenen [[Noldor]] nach Mittelerde gebracht, jedoch nicht mehr zum alltäglichen Gebrauch benutzt (z. B. nur noch bei Zeremonien), besonders nach dem Verbot durch König [[Elwe|Thingol]], außer in [[Gondolin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya unterteilte sich in die Dialekte [[Vanyarin]], gesprochen von den Vanyar, und [[Noldorin]], gesprochen von den Noldor. Das Noldorin spaltete sich in weitere Dialekte auf, besonders durch das Exil der Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quenya&#039;&#039; bedeutet „Quendisch“, also &#039;&#039;Sprache der [[Quendi]]&#039;&#039;. Da &#039;&#039;Quendi&#039;&#039; wiederum „Sprechende“ bedeutet, kann &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch allgemein „Sprache“ bedeuten. Üblicherweise wurde der Name aber nur für diese besondere Sprache verwendet, da das Wort &#039;&#039;lambe&#039;&#039; mit der Bedeutung „Sprache“ ebenfalls zur Verfügung stand. Tolkien übersetzte &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch mit „Elbisch“, da er die Quendi der Einfachheit halber [[Elben]] nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya wurde in verschiedenen Sprachen und Dialekten wie folgt bezeichnet:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Quendya&#039;&#039; im [[Vanyarin]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Goldórin&#039;&#039; und &#039;&#039;Goldolambe&#039;&#039; im [[Telerin]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Nimriyê&#039;&#039; im Adûnaïschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bezeichnungen sind:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;parmalambë&#039;&#039;: „Buchsprache“&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;tarquesta&#039;&#039;: „Hochsprache“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien nannte den Dialekt der Exilanten auch &#039;&#039;Eressëan&#039;&#039; oder &#039;&#039;Avallonisch&#039;&#039;, nach der Insel [[Tol Eressea]], wo er gesprochen wurde. Er verwendete auch die Bezeichnung „Valinorisch“, da Quenya in Valinor entstand – dies sollte aber nicht zu Verwechslungen mit dem [[Valarin]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Qenya&#039;&#039; ist eine verworfene Schreibweise aus der Zeit vor der Veröffentlichung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interne Geschichte==&lt;br /&gt;
Quenya ist eine sehr archaische Sprache, die einige Merkmale der Ursprache der Elben nie abgelegt hat. Allerdings unterlag auch sie einigem Wandel, sei es durch das Finden neuer Wörter durch die [[Noldor]], durch die Beeinflussung durch das [[Valarin]]; oder auch das Wegfallen unbetonter Vokale und dem Aufbrechen von zahlreichen Konsonantenanhäufungen, um die Sprache geschmeidiger zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Aman lernten und benutzten die [[Valar]] rasch diese Sprache, und es heißt, [[Melkor]] übertraf darin alle anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Flucht der Noldor gelangte Quenya auch nach [[Mittelerde]], wo es jedoch ziemlich bald zu einer reinen Zeremonialsprache wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis ins [[Drittes Zeitalter|Dritte Zeitalter]] hinein trugen die Nachfahren der [[Dúnedain|Númenórer]] Quenya-Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1915 erstellte [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] die erste elbische Wortliste, das &#039;&#039;Qenya Lexicon&#039;&#039;. Tolkien arbeitete Zeit seines Lebens an dieser Sprache weiter, und so kam es zu zahlreichen Wandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qenya ==&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;Qenya&#039;&#039; bezeichnete Tolkien sein Hoch-Elbisch, bevor er im Zuge einiger Änderungen an der Schreibweise (k wurde zu c und q zu qu: kalma =&amp;gt; calma) den Namen zu &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; änderte. (Das war noch vor der Veröffentlichung des Herrn der Ringe.) Es waren damit nicht zwingend zwei bestimmte Stadien der Sprache gemeint, schließlich verlief die Veränderung und Entwicklung fließend. Heute wird der Begriff häufig für das sogenannte &#039;&#039;Frühe Qenya&#039;&#039; (eng. &#039;&#039;Early Qenya&#039;&#039;) verwendet, eine Form des Hoch-Elbischen, die in der [[Parma Eldalamberon]] 14 (erschienen 23. Dezember 2003) beschrieben wird. Dort findet sich eine nahezu vollständige Grammatik des Frühen Qenya, die einige neue Erkenntnisse für andere Elbensprachen auftat, z. B. die Verwendung von unpersönlichen Verben und die Bildung von Zahlwörtern. Einer der deutlichsten Unterschiede zum Herr-der-Ringe-Quenya ist die Deklination der Substantive. Der Plural wird regulär mit -li gebildet, was im Quenya dem Partitiven Plural entspricht, dessen genaue Funktion nicht bekannt ist, und auch in den Singular-Formen unterscheiden sich beide „Sprachen“ stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grammatik=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Phonetik und Phonologie==&lt;br /&gt;
[[Bild:Vokaltrapez Quenya Monophthonge.gif|thumb|250px|Die Monophthonge des Quenya im Vokaltrapez]]&lt;br /&gt;
===Vokale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya hat 17 Vokale:&lt;br /&gt;
*zehn Monophthonge:&lt;br /&gt;
**fünf kurze: &#039;&#039;i&#039;&#039; /{{IPA|i}}/, &#039;&#039;e&#039;&#039; /{{IPA|É›}}/, &#039;&#039;a&#039;&#039; /{{IPA|É‘}}/, &#039;&#039;o&#039;&#039; /{{IPA|É”}}/ und &#039;&#039;u&#039;&#039; /{{IPA|u}}/&lt;br /&gt;
**fünf lange: &#039;&#039;í&#039;&#039; /{{IPA|iË}}/, &#039;&#039;é&#039;&#039; /{{IPA|eË}}/, &#039;&#039;á&#039;&#039; /{{IPA|É‘Ë}}/, &#039;&#039;ó&#039;&#039; /{{IPA|oË}}/ und &#039;&#039;ú&#039;&#039; /{{IPA|uË}}/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*sieben Diphthonge: &#039;&#039;ui&#039;&#039; /{{IPA|ui}}/, &#039;&#039;oi&#039;&#039; /{{IPA|É”i}}/, &#039;&#039;ai&#039;&#039; /{{IPA|É‘i}}/, &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/, &#039;&#039;eu&#039;&#039; /{{IPA|É›u}}/ und &#039;&#039;au&#039;&#039; /{{IPA|É‘u}}/&lt;br /&gt;
Die Diphthonge werden einfach als Zusammenziehungen der beiden Elemente, aus denen sie bestehen, artikuliert. Sie waren ursprünglich alle steigend, also auf dem ersten Element betont, aber &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/ wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] fallend artikuliert, also mit Betonung auf dem zweiten Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konsonanten===&lt;br /&gt;
Insgesamt hat Quenya 23 konsonantische Laute. Allerdings kommen nicht alle diese Laute in jedem Dialekt und zu jeder Zeit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regulär darf im Anlaut eines Wortes höchstens ein Konsonant vorkommen; /{{IPA|w}}/ und /{{IPA|j}}/ aber sind Halbvokale und können daher auch im Anlaut in Kombination mit einem anderen Konsonanten auftreten, etwa in &#039;&#039;tyelpe&#039;&#039; „Silber“ oder &#039;&#039;quesse&#039;&#039; „Vogelfeder“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelt geschriebene Konsonanten werden auch lang gesprochen, zum Beispiel in &#039;&#039;quesse&#039;&#039; /{{IPA|kwÉ›sËÉ›}}/. Allerdings gibt es nur folgende lange Konsonanten: &#039;&#039;ll&#039;&#039;, &#039;&#039;mm&#039;&#039;, &#039;&#039;nn&#039;&#039;, &#039;&#039;pp&#039;&#039;, &#039;&#039;rr&#039;&#039;, &#039;&#039;ss&#039;&#039; und &#039;&#039;tt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Konsonantische Laute des Quenya nach Artikulationsort und -art&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;16%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | labial&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | koronal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | dorsal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | laryngal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | bilabial&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | labio-dental&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | dental&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | alveolar&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | palatal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | velar&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;w&#039;&#039; [{{IPA|w}}]&amp;lt;ref name=&amp;quot;w&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;14&amp;quot; | Links stehen jeweils stimmlose Laute, rechts stimmhafte. Neben den Lautschriftzeichen sind die (üblicherweise) zugehörigen Grapheme angegeben. Hell unterlegte Bereiche zeigen physiologisch nicht artikulierbare Laute an.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Morphologie==&lt;br /&gt;
Quenya ist eine agglutinierend-flektierende Sprache, das heißt es werden Suffixe (Nachsilben) an ein Wort angefügt um seine Funktion im Satz zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nomen===&lt;br /&gt;
Nomen werden in neun oder zehn Fällen und vier Numeri (Zahlen) gebeugt. Der Nominativ ist nicht gebeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;normale&amp;quot; Mehrzahl (Plural) wird bei Wörtern, die auf -a, -i, -ie und -o enden, durch &#039;&#039;&#039;-r&#039;&#039;&#039; gekennzeichnet (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldar &#039;&#039;Bäume&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Wörter, die auf einen Konsonanten oder -e enden, bekommen im Plural ein &#039;&#039;&#039;-i&#039;&#039;&#039; angehängt (bei Wörtern auf -e wird aus -ei am Wortende -i; z. B. lasse &#039;&#039;Blatt&#039;&#039;, lassi &#039;&#039;Blätter&#039;&#039;; elen &#039;&#039;Stern&#039;&#039;, eleni &#039;&#039;Sterne&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Die Zweizahl (Dual) wird durch Anhängen von &#039;&#039;&#039;-t&#039;&#039;&#039; (von &amp;quot;ata&amp;quot;,&#039;&#039;doppelt&#039;&#039;) gebildet, jedoch, falls das Wort im Stammauslaut ein &amp;quot;d&amp;quot; oder &amp;quot;t&amp;quot; besitzt, durch &#039;&#039;&#039;-ú&#039;&#039;&#039;(im Auslaut&#039;&#039;&#039;-u&#039;&#039;&#039;):márya&#039;&#039;&#039;t&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ihre beiden Hände&#039;&#039;, aber Ald&#039;&#039;&#039;u&#039;&#039;&#039; (die) beiden Bäume ([[Laurelin]] und [[Telperion]]). Der Dual existiert im Exil-Quenya aber nur noch bei paarweise auftretenden Körperteilen, z. B. peu &#039;&#039;Lippenpaar&#039;&#039; (unregelmäßiger Dual).&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Kollektiv&#039;&#039;&#039;(Vielzahl) wird durch Anhängen von -li gebildet.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Genitiv&#039;&#039;&#039; bezeichnet die Herkunft eines Objektes oder den Teil eines Ganzen. Er wird durch das Suffix -o gekennzeichnet, das einfach an das Wort angehängt wird (z. B. lasseo &#039;&#039;des Blattes&#039;&#039;, eleno &#039;&#039;des Sternes&#039;&#039;). Endet das Wort auf -a, wird -ao zu -o (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldo &#039;&#039;des Baumes&#039;&#039;). Der Plural wird mit Anhängen von -on an die Pluralform gebildet: aldaron &#039;&#039;der Bäume&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Dativ&#039;&#039;&#039; wird durch das Suffix &#039;&#039;&#039;-n&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-in&#039;&#039;&#039; gebildet: alda&#039;&#039;&#039;n&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;dem Baum&#039;&#039;. alda&#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;den Bäumen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Akkusativ&#039;&#039;&#039; hat die gleiche Form wie der Nominativ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Possesiv&#039;&#039;&#039; wird ähnlich dem Genitiv verwendet, jedoch bezeichnet er den Besitzer. Die Endungen sind &#039;&#039;&#039;-va&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ve&#039;&#039;&#039;: róma Oromé&#039;&#039;&#039;va&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Oromes Horn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Instrumental&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Womit&#039;&#039;?)wird mit dem Suffix &#039;&#039;&#039;-nen&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-inen&#039;&#039;&#039; gebildet: lassi lantar súr&#039;&#039;&#039;inen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Blätter fallen im Wind/mithilfe des Windes&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Lokativ&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(wo?)&#039;&#039; wird durch den Suffix &#039;&#039;&#039;-sse&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ssen&#039;&#039;&#039; ausgedrückt: cirya&#039;&#039;&#039;sse&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;bei/auf einem Schiff&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Allativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Wohin?&#039;&#039;) besteht aus der Endung &#039;&#039;&#039;-nna&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-nnar&#039;&#039;&#039;: Endore&#039;&#039;&#039;nna&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;nach Mittelerde&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Ablativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Woher&#039;&#039;?) Bildet man mit &#039;&#039;&#039;-llo&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-llor&#039;&#039;&#039;: alda&#039;&#039;&#039;llor&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;von den Bäumen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert noch ein weiterer Fall, der &#039;&#039;&#039;Respektiv&#039;&#039;&#039;. Es wird vermutet, dass er eine Abwandlung des Lokativs in ähnlicher oder gleicher Bedeutung ist. Näheres ist hierüber jedoch nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Adjektive===&lt;br /&gt;
Adjektive stimmen mit dem Nomen, zu dem sie gehören, in der Zahl überein (Einzahl oder Mehrzahl). Hierbei kann gesagt werden, dass Adjektive auf&lt;br /&gt;
* -a die Mehrzahl auf -e (z. B. linta &#039;&#039;schnell&#039;&#039;, linte &#039;&#039;schnelle&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* -e auf -i (z. B. carne &#039;&#039;rot&#039;&#039;, carni &#039;&#039;rote&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* und -ea auf -ie bilden (z. B. laurea &#039;&#039;golden&#039;&#039;, laurie &#039;&#039;goldene&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verben===&lt;br /&gt;
Es wird traditionell zwischen zwei Arten von Verben unterschieden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;A-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf -a endet, z. B. lanta- &#039;&#039;fallen&#039;&#039; oder ranya- &#039;&#039;wandern&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stamm-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf einen Konsonanten endet, z. B. quet- &#039;&#039;sagen&#039;&#039;, tul- &#039;&#039;kommen&#039;&#039; oder tir- &#039;&#039;sehen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sonstige&#039;&#039;&#039;, also jene Verben, die auf -u enden, z.B. indu- &#039;&#039;beabsichtigen&#039;&#039;, palu- &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039; oder nicu- &#039;&#039;schneien&#039;&#039;. Gelegentlich finden sich auch Verben, die auf -e oder -i enden, z.B. apsene- &#039;&#039;erlösen&#039;&#039; oder auciri- &#039;&#039;abschneiden&#039;&#039;, es wird jedoch vermutet, dass dies lediglich Stamm-Verben sind, von denen nicht der Stamm sondern die Aorist Form angegeben wird. Wenigstens mai- &#039;&#039;besitzen&#039;&#039; ist aber erwiesenermaßen ein Verb in Stammform, und selbiges wäre auch bei Tele- &#039;&#039;enden&#039;&#039; denkbar, da die personalisierte Form [[Teler]] ist (Wäre Tele die Aorist Form des Stammes Tel-, so wäre die personalisierte Form eher Telimo oder Telindo). Über E- und I-Verben ist jedoch, falls es sie tatsächlich gibt, so wenig bekannt, dass sich über ihre Deklination allenfalls Vermutungen anstellen lassen, weswegen sie im Folgenden weggelassen werden. Verben, die auf -o enden gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt fünf Zeiten: &#039;&#039;Aorist&#039;&#039;, &#039;&#039;Präsens&#039;&#039;, &#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;, &#039;&#039;Perfekt&#039;&#039; und &#039;&#039;Futur&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Aorist&#039;&#039;&#039;: A-Verben hängen einfach die Endungen an (lantanye &#039;&#039;ich falle&#039;&#039;, ranyalye &#039;&#039;ihr wandert&#039;&#039;). Stamm-Verben fügen ein -i- als Fugenvokal ein, falls weitere Endungen angefügt werden: quetinye &#039;&#039;ich spreche&#039;&#039;, tulitye &#039;&#039;du kommst&#039;&#039;, tirimme &#039;&#039;wir sehen&#039;&#039;. Gibt es keine Endung, da der aoristische Infinitiv oder die dritte Person Singular notwendig ist, so wird an ein Stammverb -e angefügt (quete &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;, care &#039;&#039;tun&#039;&#039;, Ócome &#039;&#039;sich versammeln&#039;&#039;). U-Verben bilden genau wie A-Verben die Aorist Form mit ihrem Stamm, (Palu &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039;). Eine Ausnahme bildet nicu- &#039;&#039;schneien&#039;&#039;, das zu nique wird. Mehr Ausnahmen wären ebenfalls denkbar, jedoch sind die Formen von zu wenig Beispielen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präsens&#039;&#039;&#039;: A-Verben ersetzen ihr finales -a durch -ea und fügen die Endungen an: lanteanye &#039;&#039;ich falle, ranyeatye &#039;&#039;du wanderst&#039;&#039;. Stamm-Verben längen ihren Vokal und fügen die Personalendungen nach dem Fugenvokal -a- ein: quétanye &#039;&#039;ich sage&#039;&#039;, túlamme &#039;&#039;wir kommen&#039;&#039;, tíralve &#039;&#039;ihr seht&#039;&#039;. U-Verben bilden des Präsens, als sei -u ein Konsonant. Der letzte Vokal (vor dem U am Ende) wird gelängt und ein -a wird angefügt (Pálua &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;&#039;: A-Verben fügen -ne und danach die Personalendungen an: lantanenye &#039;&#039;ich fiel&#039;&#039;, ranyanemme &#039;&#039;wir wanderten&#039;&#039;. Stammverben auf -r, -m oder -n fügen ebenfalls -ne an: tirnetye &#039;&#039;du sahst&#039;&#039;. Stammverben auf -l fügen -le an: tullenye &#039;&#039;ich kam&#039;&#039;. Stammverben auf -p, -t oder -c ersetzen diesen letzten Konsonanten durch -mpe, -nte bzw. -nce: quentelve &#039;&#039;ihr spracht&#039;&#039;. Wie bei A-Verben wird auch bei U-Verben lediglich -ne angefügt (Nicune &#039;&#039;(es) schneite&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Perfekt&#039;&#039;&#039;: Bei allen Perfektformen wird der Stammvokal als Augment vor den Stamm gestellt. A-Verben ersetzten das finale -a durch -ie, A-Verben auf -ya ersetzen die ganze Endung: alantienye &#039;&#039;ich bin gefallen&#039;&#039;, araniemme &#039;&#039;wir sind gewandert&#039;&#039;. Stammverben fügen ebenfalls -ie an und längen ihren Stammvokal: equétietye &#039;&#039;du hast gesagt&#039;&#039;, utúlienye &#039;&#039;ich bin gekommen&#039;&#039; und itírielve &#039;&#039;ihr habt gesehen&#039;&#039;. Wie bei A-Verben wird der Perfekt bei U-Verben gebildet; Duplizieren des ersten Vokales an den Wortanfang und Ersetzen des Endes durch -ie. Zudem wird der vorletzte Vokal gelängt (Apálie &#039;&#039;ausgebreitet haben&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Futur&#039;&#039;&#039;: Das Futur wird durch Anhängen von -uva gebildet (wieder wird bei A-Verben das finale -a verloren.): lantuvatye &#039;&#039;du wirst fallen&#039;&#039;, quetuvanye &#039;&#039;ich werde sagen&#039;&#039;, tiruvamme &#039;&#039;wir werden sehen&#039;&#039;. Es sind jedoch auch Ausnahmen bekannt, wo das -a beibehalten wird und am Ende des Wortes -auva steht. So etwa in nauva &#039;&#039;(Futur von sein)&#039;&#039;, tulyauva &#039;&#039;(Futur von führen)&#039;&#039; und lauva &#039;&#039;(Futur von nicht tun/sein)&#039;&#039;. Ein U-Verb erhält die Endung -úva, die das -u ersetzt (Palúva &#039;&#039;ausbreiten werden&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pronomen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der Pronomen im Quenya – besonders die Personalpronomen – werden als Suffixe realisiert. Die Personalsuffixe werden an das Verb affigiert, und zwar nach dem Tempusmarker. Zuerst wird immer das Subjektpronomen suffigiert, dann das Objektpronomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Subjektpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Subjektpronomen gibt den Agens eines Verbs an, sofern dieser nicht extra genannt ist. (Vergleiche: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sauron&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039; – &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Er&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039;, nicht *&#039;&#039;Er Sauron schläft nicht.&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
Im Quenya existieren die Pronomen sowohl als Suffixe wie auch als freie Morpheme, also als Endungen und als eigenständige Wörter. Normalerweise werden eher die Suffixe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Tabelle bietet eine Übersicht über einen großen Teil der bekannten Subjektpronomen (links jeweils die Suffixe, rechts die Pronomen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Subjektpronomen des Quenya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Singular&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Dual&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | inklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;&amp;gt;Die &#039;&#039;inklusiven&#039;&#039; Plurale bedeuten, dass der Adressat im &#039;&#039;wir&#039;&#039; mit einbegriffen ist, die &#039;&#039;exklusiven&#039;&#039; schließen den Adressaten aus der Bedeutung des &#039;&#039;wir&#039;&#039; aus. (Beispiele für 1. Person Dual: Ein Ehemann sagt zu seiner Ehefrau: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;inklusiv&#039;&#039;; eine Ehefrau sagt zu ihren Kindern: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;exklusiv&#039;&#039;.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-n(ye)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;&amp;gt;Wenn kein weiteres Suffix folgt, wird üblicherweise &#039;&#039;-n&#039;&#039; und &#039;&#039;-l&#039;&#039; verwendet; nur wenn noch weitere Suffixe affigiert werden, werden die vollständigen Formen &#039;&#039;-nye&#039;&#039; und &#039;&#039;-lye&#039;&#039; verwendet. &#039;&#039;-se&#039;&#039; wird praktisch immer zu &#039;&#039;-s&#039;&#039; verkürzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ni&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ngwe&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Außerdem finden sich die Formen &#039;&#039;-nce&#039;&#039; und &#039;&#039;-nque&#039;&#039;. Welche gültig ist/sind, oder ob alle im Quenya im Gebrauch waren, lässt sich nicht feststellen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;vet&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;&amp;gt;Allomorphe zu diesen Suffixen sind &#039;&#039;wet&#039;&#039;, &#039;&#039;-lwe&#039;&#039;, &#039;&#039;we&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | exklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-mme&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;met&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;me&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | höflich&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-l(ye)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;lye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ste&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;let&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | ?&amp;lt;ref&amp;gt;Der Analogieschluss &#039;&#039;de&#039;&#039; scheint naheliegend.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | vertraut&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tyet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;3.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | belebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Belebt&#039;&#039; sind nach der elbischen Konzeption alle Wesen, die hierarchisch über Pflanzen stehen – also Tiere, Elben, Menschen, Maiar, Valar, Drachen, ... – aber einschließlich der Pflanzen! &#039;&#039;Unbelebt&#039;&#039; ist dementsprechend alles, was sich hierarchisch tiefer befindet: Steine, Erde, Luft, ...&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-s(e)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;se&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tú&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Statt dem Dualpronomen &#039;&#039;tú&#039;&#039; kann auch das Pluralpronomen &#039;&#039;te&#039;&#039; verwendet werden, wie die Lobpreisung [[Frodo Beutlin|Frodos]] und [[Samweis Gamdschie|Samweis]]’ auf dem [[Feld von Cormallen]] zeigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein häufig auftretendes Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lte&#039;&#039; ist &#039;&#039;-nte&#039;&#039;, wie sie etwa in [[Cirions Eid]] verwendet wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;te&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | unbelebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;sa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tai&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Tolkien hat auch die Form &#039;&#039;ta&#039;&#039; erwähnt, die analog zu &#039;&#039;sa&#039;&#039; wäre. Diese Form wäre jedoch homophon zum Demonstrativpronomen &#039;&#039;ta&#039;&#039; – möglicherweise ist dies der Grund, warum Tolkien die unregelmäßigere Form &#039;&#039;tai&#039;&#039; vorzog.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suffixe können auch zu eigenständigen Pronomen erweitert werden, indem sie an den Vokal &#039;&#039;e-&#039;&#039; suffigiert werden. Allerdings sind diese Formen nur spärlich belegt: bekannt sind &#039;&#039;inye&#039;&#039;, &#039;&#039;elye&#039;&#039; und &#039;&#039;emme&#039;&#039;. Diese Pronomen sind besonders emphatisch – vergleiche die Verwendung von &#039;&#039;elye&#039;&#039; in &#039;&#039;[[Namárië]]&#039;&#039; und die entsprechende Übersetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigenständigen Pronomen sind in der Tabelle in der unbetonten Form angegeben. Werden sie betont, so wird ihr Vokal gelängt – &#039;&#039;ni&#039;&#039; wird zu &#039;&#039;ní&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039; zu &#039;&#039;tyé&#039;&#039;, ... Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Vokale der Dualpronomen &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; gelängt werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen einem betonten Subjektpronomen wie &#039;&#039;ní&#039;&#039; und einem emphatischen Pronomen wie &#039;&#039;inye&#039;&#039; sollte nicht vernachlässigt werden. Er lässt sich etwa wie folgt beschreiben: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ich&#039;&#039;&#039; nehme den Ring!&#039;&#039; – &#039;&#039;Ich und kein anderer nehme den Ring!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Objektpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Objektpronomen verweist auf das Patiens (das Ziel der Handlung) eines Verbs. Die Informationen über die Objektpronomen im Quenya sind höchst unvollständig. Offenbar treten auch diese jeweils als Suffix und als eigenständiges Pronomen auf. Belegt sind allerdings nur die Suffixe &#039;&#039;-s&#039;&#039; „3. Person Singular“ sowie &#039;&#039;-t&#039;&#039; „3. Person Plural“. Weiterhin findet sich noch das Pronomen &#039;&#039;sé&#039;&#039; „3. Person Singular“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar können die Subjektpronomen &#039;&#039;lye&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039;, &#039;&#039;se&#039;&#039;, &#039;&#039;sa&#039;&#039;, &#039;&#039;me&#039;&#039;, &#039;&#039;te&#039;&#039; und &#039;&#039;ta&#039;&#039; auch als Objektpronomen verwendet werden. Dabei sollte der Kontext allerdings ausreichend eindeutig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Possessivpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Possessivpronomen zeigen den Besitzer eines Gegenstandes an. Dazu wird im Quenya ein Possessivsuffix an das possedierte Nomen affigiert. Folgende Possessivpronomen sind bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;33%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Possessivpronomen des Quenya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Singular&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ngwa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lva&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Allomorph zu diesem Suffix: &#039;&#039;-lwa&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-rya&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Form ist eine Annahme von Helge Fauskanger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lta&#039;&#039; ist &#039;&#039;-ntya&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zu den Subjektsuffixen ist offensichtlich: deren finales &#039;&#039;e&#039;&#039; wird schlichtweg durch ein &#039;&#039;a&#039;&#039; ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Syntax===&lt;br /&gt;
Die Regeln zur Syntax werden oft gebrochen, vor allem in der poetischen Sprache (z. B. in Namárie). Womöglich sollte man also eher von Konventionen und nicht von Regeln reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Possessivobjekt wird hinter sein Bezugswort gestellt (Possessor hinter Possesseum, soll heißen Besitzer hinter Besessenes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Genitivobjekt kann sowohl vor, als auch hinter sein Bezugswort gesetzt werden. Bezieht sich auf selbiges auch ein Possessivobjekt, so gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Genitivobjekt-Bezugswort-Possessivobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Bezugswort ein (Pro-)Nomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjektive werden in der Regel vor ihr Nomen gesetzt, manchmal steht es aber auch hinter ihm. Dies scheint vor allem möglich (aber nicht notwendig), wenn das Nomen im Nominativ steht. Es gibt auch andere Fälle, in denen das Adjektiv hinter dem Nomen steht, etwa im Akkusativ im Markirya Gedicht. Vermutlich gelten also bei der Platzierung des Adjektives die selben Regeln wie bei der Platzierung des Genitivobjektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Numerale (Zahlen) stehen immer hinter dem Nomen, auf das sie sich beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Aussagesätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allgemeine Konvention bei Aussagesätzen lautet (im dritten Zeitalter):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Subjekt - Prädikat - direktes Objekt - indirektes Objekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andersgesagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nominativ-(pro-)Nomen - Verb - Akkusativobjekt - Dativobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In besonders emotionalen/poetischen (emphatischen) Sätzen kann das Verb auch am Anfang des Satzes stehen (z. B. &#039;&#039;Utúlie&#039;n Aure&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fragesätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten bekannten Fragesätze werden mit Interrogativpronomen gebildet, die meist am Anfang des Satzes stehen und das Subjekt ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen ohne Interrogativpronomen wird die Satzstruktur der Aussagesätze beibehalten, nur dass das Verb nun zum letzten Wort des Satzes wird.&lt;br /&gt;
Wie ein Fragesatz ohne Interrogativpronomen von einem Aussagesatz unterschieden werden kann, wenn weder Dativobjekt noch Akkusativobjekt vorhanden sind, ist unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[The History of Middle-earth volume XI, The War of the Jewels|Quendi and Eldar]]&lt;br /&gt;
*[http://www.uib.no/People/hnohf/quenya.htm Ardalambion]&lt;br /&gt;
* Helmut W. Pesch/Elbisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Eldar)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Quenya]]&lt;br /&gt;
[[fi:Quenya]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/langues/quenya]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Quenya&amp;diff=102007</id>
		<title>Quenya</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Quenya&amp;diff=102007"/>
		<updated>2018-12-04T16:30:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Verben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Elbisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Noldor]] und [[Vanyar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Form der alten gemeinsamen [[elbisch]]en Sprache, die die [[Elben]] in [[Valinor]] annahmen. Es wird erzählt, dass ein Teil der Noldor nach 3500 Jahren des Friedens [[Aman]] verließ und unter [[Feanor]], dem Feuergeist, nach [[Mittelerde]] reisten. So wurde Quenya von den verstoßenen [[Noldor]] nach Mittelerde gebracht, jedoch nicht mehr zum alltäglichen Gebrauch benutzt (z. B. nur noch bei Zeremonien), besonders nach dem Verbot durch König [[Elwe|Thingol]], außer in [[Gondolin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya unterteilte sich in die Dialekte [[Vanyarin]], gesprochen von den Vanyar, und [[Noldorin]], gesprochen von den Noldor. Das Noldorin spaltete sich in weitere Dialekte auf, besonders durch das Exil der Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quenya&#039;&#039; bedeutet „Quendisch“, also &#039;&#039;Sprache der [[Quendi]]&#039;&#039;. Da &#039;&#039;Quendi&#039;&#039; wiederum „Sprechende“ bedeutet, kann &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch allgemein „Sprache“ bedeuten. Üblicherweise wurde der Name aber nur für diese besondere Sprache verwendet, da das Wort &#039;&#039;lambe&#039;&#039; mit der Bedeutung „Sprache“ ebenfalls zur Verfügung stand. Tolkien übersetzte &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch mit „Elbisch“, da er die Quendi der Einfachheit halber [[Elben]] nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya wurde in verschiedenen Sprachen und Dialekten wie folgt bezeichnet:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Quendya&#039;&#039; im [[Vanyarin]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Goldórin&#039;&#039; und &#039;&#039;Goldolambe&#039;&#039; im [[Telerin]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Nimriyê&#039;&#039; im Adûnaïschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bezeichnungen sind:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;parmalambë&#039;&#039;: „Buchsprache“&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;tarquesta&#039;&#039;: „Hochsprache“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien nannte den Dialekt der Exilanten auch &#039;&#039;Eressëan&#039;&#039; oder &#039;&#039;Avallonisch&#039;&#039;, nach der Insel [[Tol Eressea]], wo er gesprochen wurde. Er verwendete auch die Bezeichnung „Valinorisch“, da Quenya in Valinor entstand – dies sollte aber nicht zu Verwechslungen mit dem [[Valarin]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Qenya&#039;&#039; ist eine verworfene Schreibweise aus der Zeit vor der Veröffentlichung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interne Geschichte==&lt;br /&gt;
Quenya ist eine sehr archaische Sprache, die einige Merkmale der Ursprache der Elben nie abgelegt hat. Allerdings unterlag auch sie einigem Wandel, sei es durch das Finden neuer Wörter durch die [[Noldor]], durch die Beeinflussung durch das [[Valarin]]; oder auch das Wegfallen unbetonter Vokale und dem Aufbrechen von zahlreichen Konsonantenanhäufungen, um die Sprache geschmeidiger zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Aman lernten und benutzten die [[Valar]] rasch diese Sprache, und es heißt, [[Melkor]] übertraf darin alle anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Flucht der Noldor gelangte Quenya auch nach [[Mittelerde]], wo es jedoch ziemlich bald zu einer reinen Zeremonialsprache wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis ins [[Drittes Zeitalter|Dritte Zeitalter]] hinein trugen die Nachfahren der [[Dúnedain|Númenórer]] Quenya-Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1915 erstellte [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] die erste elbische Wortliste, das &#039;&#039;Qenya Lexicon&#039;&#039;. Tolkien arbeitete Zeit seines Lebens an dieser Sprache weiter, und so kam es zu zahlreichen Wandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qenya ==&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;Qenya&#039;&#039; bezeichnete Tolkien sein Hoch-Elbisch, bevor er im Zuge einiger Änderungen an der Schreibweise (k wurde zu c und q zu qu: kalma =&amp;gt; calma) den Namen zu &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; änderte. (Das war noch vor der Veröffentlichung des Herrn der Ringe.) Es waren damit nicht zwingend zwei bestimmte Stadien der Sprache gemeint, schließlich verlief die Veränderung und Entwicklung fließend. Heute wird der Begriff häufig für das sogenannte &#039;&#039;Frühe Qenya&#039;&#039; (eng. &#039;&#039;Early Qenya&#039;&#039;) verwendet, eine Form des Hoch-Elbischen, die in der [[Parma Eldalamberon]] 14 (erschienen 23. Dezember 2003) beschrieben wird. Dort findet sich eine nahezu vollständige Grammatik des Frühen Qenya, die einige neue Erkenntnisse für andere Elbensprachen auftat, z. B. die Verwendung von unpersönlichen Verben und die Bildung von Zahlwörtern. Einer der deutlichsten Unterschiede zum Herr-der-Ringe-Quenya ist die Deklination der Substantive. Der Plural wird regulär mit -li gebildet, was im Quenya dem Partitiven Plural entspricht, dessen genaue Funktion nicht bekannt ist, und auch in den Singular-Formen unterscheiden sich beide „Sprachen“ stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grammatik=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Phonetik und Phonologie==&lt;br /&gt;
[[Bild:Vokaltrapez Quenya Monophthonge.gif|thumb|250px|Die Monophthonge des Quenya im Vokaltrapez]]&lt;br /&gt;
===Vokale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya hat 17 Vokale:&lt;br /&gt;
*zehn Monophthonge:&lt;br /&gt;
**fünf kurze: &#039;&#039;i&#039;&#039; /{{IPA|i}}/, &#039;&#039;e&#039;&#039; /{{IPA|É›}}/, &#039;&#039;a&#039;&#039; /{{IPA|É‘}}/, &#039;&#039;o&#039;&#039; /{{IPA|É”}}/ und &#039;&#039;u&#039;&#039; /{{IPA|u}}/&lt;br /&gt;
**fünf lange: &#039;&#039;í&#039;&#039; /{{IPA|iË}}/, &#039;&#039;é&#039;&#039; /{{IPA|eË}}/, &#039;&#039;á&#039;&#039; /{{IPA|É‘Ë}}/, &#039;&#039;ó&#039;&#039; /{{IPA|oË}}/ und &#039;&#039;ú&#039;&#039; /{{IPA|uË}}/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*sieben Diphthonge: &#039;&#039;ui&#039;&#039; /{{IPA|ui}}/, &#039;&#039;oi&#039;&#039; /{{IPA|É”i}}/, &#039;&#039;ai&#039;&#039; /{{IPA|É‘i}}/, &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/, &#039;&#039;eu&#039;&#039; /{{IPA|É›u}}/ und &#039;&#039;au&#039;&#039; /{{IPA|É‘u}}/&lt;br /&gt;
Die Diphthonge werden einfach als Zusammenziehungen der beiden Elemente, aus denen sie bestehen, artikuliert. Sie waren ursprünglich alle steigend, also auf dem ersten Element betont, aber &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/ wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] fallend artikuliert, also mit Betonung auf dem zweiten Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konsonanten===&lt;br /&gt;
Insgesamt hat Quenya 23 konsonantische Laute. Allerdings kommen nicht alle diese Laute in jedem Dialekt und zu jeder Zeit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regulär darf im Anlaut eines Wortes höchstens ein Konsonant vorkommen; /{{IPA|w}}/ und /{{IPA|j}}/ aber sind Halbvokale und können daher auch im Anlaut in Kombination mit einem anderen Konsonanten auftreten, etwa in &#039;&#039;tyelpe&#039;&#039; „Silber“ oder &#039;&#039;quesse&#039;&#039; „Vogelfeder“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelt geschriebene Konsonanten werden auch lang gesprochen, zum Beispiel in &#039;&#039;quesse&#039;&#039; /{{IPA|kwÉ›sËÉ›}}/. Allerdings gibt es nur folgende lange Konsonanten: &#039;&#039;ll&#039;&#039;, &#039;&#039;mm&#039;&#039;, &#039;&#039;nn&#039;&#039;, &#039;&#039;pp&#039;&#039;, &#039;&#039;rr&#039;&#039;, &#039;&#039;ss&#039;&#039; und &#039;&#039;tt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Konsonantische Laute des Quenya nach Artikulationsort und -art&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;16%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | labial&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | koronal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | dorsal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | laryngal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | bilabial&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | labio-dental&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | dental&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | alveolar&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | palatal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | velar&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | glottal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Plosive&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;p&#039;&#039; [{{IPA|p}}]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;b&#039;&#039; [{{IPA|b}}]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;f&#039;&#039; [{{IPA|f}}]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;v&#039;&#039; [{{IPA|v}}]&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;t&#039;&#039; [{{IPA|t}}]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;d&#039;&#039; [{{IPA|d}}]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Vibranten&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;hr&#039;&#039; [{{IPA|É¾}}]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;r&#039;&#039; [{{IPA|r}}]&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#388240;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#388240;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Frikative&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;þ&#039;&#039; [{{IPA|Î¸}}]&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Laut wurde kurz vor der Flucht der Noldor durch das &#039;&#039;s&#039;&#039; /s/ ersetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;s&#039;&#039; [{{IPA|s}}]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;h&#039;&#039; [{{IPA|ç}}]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;hy&#039;&#039; [{{IPA|x}}]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;h&#039;&#039; [{{IPA|h}}]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;14&amp;quot; | Links stehen jeweils stimmlose Laute, rechts stimmhafte. Neben den Lautschriftzeichen sind die (üblicherweise) zugehörigen Grapheme angegeben. Hell unterlegte Bereiche zeigen physiologisch nicht artikulierbare Laute an.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Morphologie==&lt;br /&gt;
Quenya ist eine agglutinierend-flektierende Sprache, das heißt es werden Suffixe (Nachsilben) an ein Wort angefügt um seine Funktion im Satz zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nomen===&lt;br /&gt;
Nomen werden in neun oder zehn Fällen und vier Numeri (Zahlen) gebeugt. Der Nominativ ist nicht gebeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;normale&amp;quot; Mehrzahl (Plural) wird bei Wörtern, die auf -a, -i, -ie und -o enden, durch &#039;&#039;&#039;-r&#039;&#039;&#039; gekennzeichnet (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldar &#039;&#039;Bäume&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Wörter, die auf einen Konsonanten oder -e enden, bekommen im Plural ein &#039;&#039;&#039;-i&#039;&#039;&#039; angehängt (bei Wörtern auf -e wird aus -ei am Wortende -i; z. B. lasse &#039;&#039;Blatt&#039;&#039;, lassi &#039;&#039;Blätter&#039;&#039;; elen &#039;&#039;Stern&#039;&#039;, eleni &#039;&#039;Sterne&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Die Zweizahl (Dual) wird durch Anhängen von &#039;&#039;&#039;-t&#039;&#039;&#039; (von &amp;quot;ata&amp;quot;,&#039;&#039;doppelt&#039;&#039;) gebildet, jedoch, falls das Wort im Stammauslaut ein &amp;quot;d&amp;quot; oder &amp;quot;t&amp;quot; besitzt, durch &#039;&#039;&#039;-ú&#039;&#039;&#039;(im Auslaut&#039;&#039;&#039;-u&#039;&#039;&#039;):márya&#039;&#039;&#039;t&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ihre beiden Hände&#039;&#039;, aber Ald&#039;&#039;&#039;u&#039;&#039;&#039; (die) beiden Bäume ([[Laurelin]] und [[Telperion]]). Der Dual existiert im Exil-Quenya aber nur noch bei paarweise auftretenden Körperteilen, z. B. peu &#039;&#039;Lippenpaar&#039;&#039; (unregelmäßiger Dual).&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Kollektiv&#039;&#039;&#039;(Vielzahl) wird durch Anhängen von -li gebildet.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Genitiv&#039;&#039;&#039; bezeichnet die Herkunft eines Objektes oder den Teil eines Ganzen. Er wird durch das Suffix -o gekennzeichnet, das einfach an das Wort angehängt wird (z. B. lasseo &#039;&#039;des Blattes&#039;&#039;, eleno &#039;&#039;des Sternes&#039;&#039;). Endet das Wort auf -a, wird -ao zu -o (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldo &#039;&#039;des Baumes&#039;&#039;). Der Plural wird mit Anhängen von -on an die Pluralform gebildet: aldaron &#039;&#039;der Bäume&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Dativ&#039;&#039;&#039; wird durch das Suffix &#039;&#039;&#039;-n&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-in&#039;&#039;&#039; gebildet: alda&#039;&#039;&#039;n&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;dem Baum&#039;&#039;. alda&#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;den Bäumen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Akkusativ&#039;&#039;&#039; hat die gleiche Form wie der Nominativ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Possesiv&#039;&#039;&#039; wird ähnlich dem Genitiv verwendet, jedoch bezeichnet er den Besitzer. Die Endungen sind &#039;&#039;&#039;-va&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ve&#039;&#039;&#039;: róma Oromé&#039;&#039;&#039;va&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Oromes Horn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Instrumental&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Womit&#039;&#039;?)wird mit dem Suffix &#039;&#039;&#039;-nen&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-inen&#039;&#039;&#039; gebildet: lassi lantar súr&#039;&#039;&#039;inen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Blätter fallen im Wind/mithilfe des Windes&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Lokativ&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(wo?)&#039;&#039; wird durch den Suffix &#039;&#039;&#039;-sse&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ssen&#039;&#039;&#039; ausgedrückt: cirya&#039;&#039;&#039;sse&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;bei/auf einem Schiff&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Allativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Wohin?&#039;&#039;) besteht aus der Endung &#039;&#039;&#039;-nna&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-nnar&#039;&#039;&#039;: Endore&#039;&#039;&#039;nna&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;nach Mittelerde&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Ablativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Woher&#039;&#039;?) Bildet man mit &#039;&#039;&#039;-llo&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-llor&#039;&#039;&#039;: alda&#039;&#039;&#039;llor&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;von den Bäumen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert noch ein weiterer Fall, der &#039;&#039;&#039;Respektiv&#039;&#039;&#039;. Es wird vermutet, dass er eine Abwandlung des Lokativs in ähnlicher oder gleicher Bedeutung ist. Näheres ist hierüber jedoch nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Adjektive===&lt;br /&gt;
Adjektive stimmen mit dem Nomen, zu dem sie gehören, in der Zahl überein (Einzahl oder Mehrzahl). Hierbei kann gesagt werden, dass Adjektive auf&lt;br /&gt;
* -a die Mehrzahl auf -e (z. B. linta &#039;&#039;schnell&#039;&#039;, linte &#039;&#039;schnelle&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* -e auf -i (z. B. carne &#039;&#039;rot&#039;&#039;, carni &#039;&#039;rote&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* und -ea auf -ie bilden (z. B. laurea &#039;&#039;golden&#039;&#039;, laurie &#039;&#039;goldene&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verben===&lt;br /&gt;
Es wird traditionell zwischen zwei Arten von Verben unterschieden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;A-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf -a endet, z. B. lanta- &#039;&#039;fallen&#039;&#039; oder ranya- &#039;&#039;wandern&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stamm-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf einen Konsonanten endet, z. B. quet- &#039;&#039;sagen&#039;&#039;, tul- &#039;&#039;kommen&#039;&#039; oder tir- &#039;&#039;sehen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sonstige&#039;&#039;&#039;, also jene Verben, die auf -u enden, z.B. indu- &#039;&#039;beabsichtigen&#039;&#039;, palu- &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039; oder nicu- &#039;&#039;schneien&#039;&#039;. Gelegentlich finden sich auch Verben, die auf -e oder -i enden, z.B. apsene- &#039;&#039;erlösen&#039;&#039; oder auciri- &#039;&#039;abschneiden&#039;&#039;, es wird jedoch vermutet, dass dies lediglich Stamm-Verben sind, von denen nicht der Stamm sondern die Aorist Form angegeben wird. Wenigstens mai- &#039;&#039;besitzen&#039;&#039; ist aber erwiesenermaßen ein Verb in Stammform, und selbiges wäre auch bei Tele- &#039;&#039;enden&#039;&#039; denkbar, da die personalisierte Form [[Teler]] ist (Wäre Tele die Aorist Form des Stammes Tel-, so wäre die personalisierte Form eher Telimo oder Telindo). Über E- und I-Verben ist jedoch, falls es sie tatsächlich gibt, so wenig bekannt, dass sich über ihre Deklination allenfalls Vermutungen anstellen lassen, weswegen sie im Folgenden weggelassen werden. Verben, die auf -o enden gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt fünf Zeiten: &#039;&#039;Aorist&#039;&#039;, &#039;&#039;Präsens&#039;&#039;, &#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;, &#039;&#039;Perfekt&#039;&#039; und &#039;&#039;Futur&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Aorist&#039;&#039;&#039;: A-Verben hängen einfach die Endungen an (lantanye &#039;&#039;ich falle&#039;&#039;, ranyalye &#039;&#039;ihr wandert&#039;&#039;). Stamm-Verben fügen ein -i- als Fugenvokal ein, falls weitere Endungen angefügt werden: quetinye &#039;&#039;ich spreche&#039;&#039;, tulitye &#039;&#039;du kommst&#039;&#039;, tirimme &#039;&#039;wir sehen&#039;&#039;. Gibt es keine Endung, da der aoristische Infinitiv oder die dritte Person Singular notwendig ist, so wird an ein Stammverb -e angefügt (quete &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;, care &#039;&#039;tun&#039;&#039;, Ócome &#039;&#039;sich versammeln&#039;&#039;). U-Verben bilden genau wie A-Verben die Aorist Form mit ihrem Stamm, (Palu &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039;). Eine Ausnahme bildet nicu- &#039;&#039;schneien&#039;&#039;, das zu nique wird. Mehr Ausnahmen wären ebenfalls denkbar, jedoch sind die Formen von zu wenig Beispielen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präsens&#039;&#039;&#039;: A-Verben ersetzen ihr finales -a durch -ea und fügen die Endungen an: lanteanye &#039;&#039;ich falle, ranyeatye &#039;&#039;du wanderst&#039;&#039;. Stamm-Verben längen ihren Vokal und fügen die Personalendungen nach dem Fugenvokal -a- ein: quétanye &#039;&#039;ich sage&#039;&#039;, túlamme &#039;&#039;wir kommen&#039;&#039;, tíralve &#039;&#039;ihr seht&#039;&#039;. U-Verben bilden des Präsens, als sei -u ein Konsonant. Der letzte Vokal (vor dem U am Ende) wird gelängt und ein -a wird angefügt (Pálua &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;&#039;: A-Verben fügen -ne und danach die Personalendungen an: lantanenye &#039;&#039;ich fiel&#039;&#039;, ranyanemme &#039;&#039;wir wanderten&#039;&#039;. Stammverben auf -r, -m oder -n fügen ebenfalls -ne an: tirnetye &#039;&#039;du sahst&#039;&#039;. Stammverben auf -l fügen -le an: tullenye &#039;&#039;ich kam&#039;&#039;. Stammverben auf -p, -t oder -c ersetzen diesen letzten Konsonanten durch -mpe, -nte bzw. -nce: quentelve &#039;&#039;ihr spracht&#039;&#039;. Wie bei A-Verben wird auch bei U-Verben lediglich -ne angefügt (Nicune &#039;&#039;(es) schneite&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Perfekt&#039;&#039;&#039;: Bei allen Perfektformen wird der Stammvokal als Augment vor den Stamm gestellt. A-Verben ersetzten das finale -a durch -ie, A-Verben auf -ya ersetzen die ganze Endung: alantienye &#039;&#039;ich bin gefallen&#039;&#039;, araniemme &#039;&#039;wir sind gewandert&#039;&#039;. Stammverben fügen ebenfalls -ie an und längen ihren Stammvokal: equétietye &#039;&#039;du hast gesagt&#039;&#039;, utúlienye &#039;&#039;ich bin gekommen&#039;&#039; und itírielve &#039;&#039;ihr habt gesehen&#039;&#039;. Wie bei A-Verben wird der Perfekt bei U-Verben gebildet; Duplizieren des ersten Vokales an den Wortanfang und Ersetzen des Endes durch -ie. Zudem wird der vorletzte Vokal gelängt (Apálie &#039;&#039;ausgebreitet haben&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Futur&#039;&#039;&#039;: Das Futur wird durch Anhängen von -uva gebildet (wieder wird bei A-Verben das finale -a verloren.): lantuvatye &#039;&#039;du wirst fallen&#039;&#039;, quetuvanye &#039;&#039;ich werde sagen&#039;&#039;, tiruvamme &#039;&#039;wir werden sehen&#039;&#039;. Es sind jedoch auch Ausnahmen bekannt, wo das -a beibehalten wird und am Ende des Wortes -auva steht. So etwa in nauva &#039;&#039;(Futur von sein)&#039;&#039; und lauva &#039;&#039;(Futur von nicht tun/sein)&#039;&#039;. Ein U-Verb erhält die Endung -úva, die das -u ersetzt (Palúva &#039;&#039;ausbreiten werden&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pronomen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der Pronomen im Quenya – besonders die Personalpronomen – werden als Suffixe realisiert. Die Personalsuffixe werden an das Verb affigiert, und zwar nach dem Tempusmarker. Zuerst wird immer das Subjektpronomen suffigiert, dann das Objektpronomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Subjektpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Subjektpronomen gibt den Agens eines Verbs an, sofern dieser nicht extra genannt ist. (Vergleiche: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sauron&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039; – &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Er&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039;, nicht *&#039;&#039;Er Sauron schläft nicht.&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
Im Quenya existieren die Pronomen sowohl als Suffixe wie auch als freie Morpheme, also als Endungen und als eigenständige Wörter. Normalerweise werden eher die Suffixe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Tabelle bietet eine Übersicht über einen großen Teil der bekannten Subjektpronomen (links jeweils die Suffixe, rechts die Pronomen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Subjektpronomen des Quenya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Singular&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Dual&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | inklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;&amp;gt;Die &#039;&#039;inklusiven&#039;&#039; Plurale bedeuten, dass der Adressat im &#039;&#039;wir&#039;&#039; mit einbegriffen ist, die &#039;&#039;exklusiven&#039;&#039; schließen den Adressaten aus der Bedeutung des &#039;&#039;wir&#039;&#039; aus. (Beispiele für 1. Person Dual: Ein Ehemann sagt zu seiner Ehefrau: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;inklusiv&#039;&#039;; eine Ehefrau sagt zu ihren Kindern: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;exklusiv&#039;&#039;.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-n(ye)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;&amp;gt;Wenn kein weiteres Suffix folgt, wird üblicherweise &#039;&#039;-n&#039;&#039; und &#039;&#039;-l&#039;&#039; verwendet; nur wenn noch weitere Suffixe affigiert werden, werden die vollständigen Formen &#039;&#039;-nye&#039;&#039; und &#039;&#039;-lye&#039;&#039; verwendet. &#039;&#039;-se&#039;&#039; wird praktisch immer zu &#039;&#039;-s&#039;&#039; verkürzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ni&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ngwe&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Außerdem finden sich die Formen &#039;&#039;-nce&#039;&#039; und &#039;&#039;-nque&#039;&#039;. Welche gültig ist/sind, oder ob alle im Quenya im Gebrauch waren, lässt sich nicht feststellen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;vet&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;&amp;gt;Allomorphe zu diesen Suffixen sind &#039;&#039;wet&#039;&#039;, &#039;&#039;-lwe&#039;&#039;, &#039;&#039;we&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | exklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-mme&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;met&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | höflich&lt;br /&gt;
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| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ste&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;let&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | ?&amp;lt;ref&amp;gt;Der Analogieschluss &#039;&#039;de&#039;&#039; scheint naheliegend.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| {{Highlight}} | belebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Belebt&#039;&#039; sind nach der elbischen Konzeption alle Wesen, die hierarchisch über Pflanzen stehen – also Tiere, Elben, Menschen, Maiar, Valar, Drachen, ... – aber einschließlich der Pflanzen! &#039;&#039;Unbelebt&#039;&#039; ist dementsprechend alles, was sich hierarchisch tiefer befindet: Steine, Erde, Luft, ...&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-s(e)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tú&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Statt dem Dualpronomen &#039;&#039;tú&#039;&#039; kann auch das Pluralpronomen &#039;&#039;te&#039;&#039; verwendet werden, wie die Lobpreisung [[Frodo Beutlin|Frodos]] und [[Samweis Gamdschie|Samweis]]’ auf dem [[Feld von Cormallen]] zeigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein häufig auftretendes Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lte&#039;&#039; ist &#039;&#039;-nte&#039;&#039;, wie sie etwa in [[Cirions Eid]] verwendet wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| {{Highlight}} | unbelebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;sa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tai&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Tolkien hat auch die Form &#039;&#039;ta&#039;&#039; erwähnt, die analog zu &#039;&#039;sa&#039;&#039; wäre. Diese Form wäre jedoch homophon zum Demonstrativpronomen &#039;&#039;ta&#039;&#039; – möglicherweise ist dies der Grund, warum Tolkien die unregelmäßigere Form &#039;&#039;tai&#039;&#039; vorzog.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suffixe können auch zu eigenständigen Pronomen erweitert werden, indem sie an den Vokal &#039;&#039;e-&#039;&#039; suffigiert werden. Allerdings sind diese Formen nur spärlich belegt: bekannt sind &#039;&#039;inye&#039;&#039;, &#039;&#039;elye&#039;&#039; und &#039;&#039;emme&#039;&#039;. Diese Pronomen sind besonders emphatisch – vergleiche die Verwendung von &#039;&#039;elye&#039;&#039; in &#039;&#039;[[Namárië]]&#039;&#039; und die entsprechende Übersetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigenständigen Pronomen sind in der Tabelle in der unbetonten Form angegeben. Werden sie betont, so wird ihr Vokal gelängt – &#039;&#039;ni&#039;&#039; wird zu &#039;&#039;ní&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039; zu &#039;&#039;tyé&#039;&#039;, ... Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Vokale der Dualpronomen &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; gelängt werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen einem betonten Subjektpronomen wie &#039;&#039;ní&#039;&#039; und einem emphatischen Pronomen wie &#039;&#039;inye&#039;&#039; sollte nicht vernachlässigt werden. Er lässt sich etwa wie folgt beschreiben: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ich&#039;&#039;&#039; nehme den Ring!&#039;&#039; – &#039;&#039;Ich und kein anderer nehme den Ring!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Objektpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Objektpronomen verweist auf das Patiens (das Ziel der Handlung) eines Verbs. Die Informationen über die Objektpronomen im Quenya sind höchst unvollständig. Offenbar treten auch diese jeweils als Suffix und als eigenständiges Pronomen auf. Belegt sind allerdings nur die Suffixe &#039;&#039;-s&#039;&#039; „3. Person Singular“ sowie &#039;&#039;-t&#039;&#039; „3. Person Plural“. Weiterhin findet sich noch das Pronomen &#039;&#039;sé&#039;&#039; „3. Person Singular“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar können die Subjektpronomen &#039;&#039;lye&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039;, &#039;&#039;se&#039;&#039;, &#039;&#039;sa&#039;&#039;, &#039;&#039;me&#039;&#039;, &#039;&#039;te&#039;&#039; und &#039;&#039;ta&#039;&#039; auch als Objektpronomen verwendet werden. Dabei sollte der Kontext allerdings ausreichend eindeutig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Possessivpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Possessivpronomen zeigen den Besitzer eines Gegenstandes an. Dazu wird im Quenya ein Possessivsuffix an das possedierte Nomen affigiert. Folgende Possessivpronomen sind bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;33%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Possessivpronomen des Quenya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Singular&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Dual&lt;br /&gt;
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| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | inklusiv&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-nya&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ngwa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lva&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Allomorph zu diesem Suffix: &#039;&#039;-lwa&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | exklusiv&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-mma&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | höflich&lt;br /&gt;
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| {{Highlight}} | vertraut&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-rya&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Form ist eine Annahme von Helge Fauskanger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lta&#039;&#039; ist &#039;&#039;-ntya&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zu den Subjektsuffixen ist offensichtlich: deren finales &#039;&#039;e&#039;&#039; wird schlichtweg durch ein &#039;&#039;a&#039;&#039; ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Syntax===&lt;br /&gt;
Die Regeln zur Syntax werden oft gebrochen, vor allem in der poetischen Sprache (z. B. in Namárie). Womöglich sollte man also eher von Konventionen und nicht von Regeln reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Possessivobjekt wird hinter sein Bezugswort gestellt (Possessor hinter Possesseum, soll heißen Besitzer hinter Besessenes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Genitivobjekt kann sowohl vor, als auch hinter sein Bezugswort gesetzt werden. Bezieht sich auf selbiges auch ein Possessivobjekt, so gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Genitivobjekt-Bezugswort-Possessivobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Bezugswort ein (Pro-)Nomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjektive werden in der Regel vor ihr Nomen gesetzt, manchmal steht es aber auch hinter ihm. Dies scheint vor allem möglich (aber nicht notwendig), wenn das Nomen im Nominativ steht. Es gibt auch andere Fälle, in denen das Adjektiv hinter dem Nomen steht, etwa im Akkusativ im Markirya Gedicht. Vermutlich gelten also bei der Platzierung des Adjektives die selben Regeln wie bei der Platzierung des Genitivobjektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Numerale (Zahlen) stehen immer hinter dem Nomen, auf das sie sich beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Aussagesätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allgemeine Konvention bei Aussagesätzen lautet (im dritten Zeitalter):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Subjekt - Prädikat - direktes Objekt - indirektes Objekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andersgesagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nominativ-(pro-)Nomen - Verb - Akkusativobjekt - Dativobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In besonders emotionalen/poetischen (emphatischen) Sätzen kann das Verb auch am Anfang des Satzes stehen (z. B. &#039;&#039;Utúlie&#039;n Aure&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fragesätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten bekannten Fragesätze werden mit Interrogativpronomen gebildet, die meist am Anfang des Satzes stehen und das Subjekt ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen ohne Interrogativpronomen wird die Satzstruktur der Aussagesätze beibehalten, nur dass das Verb nun zum letzten Wort des Satzes wird.&lt;br /&gt;
Wie ein Fragesatz ohne Interrogativpronomen von einem Aussagesatz unterschieden werden kann, wenn weder Dativobjekt noch Akkusativobjekt vorhanden sind, ist unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[The History of Middle-earth volume XI, The War of the Jewels|Quendi and Eldar]]&lt;br /&gt;
*[http://www.uib.no/People/hnohf/quenya.htm Ardalambion]&lt;br /&gt;
* Helmut W. Pesch/Elbisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Eldar)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Quenya]]&lt;br /&gt;
[[fi:Quenya]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/langues/quenya]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Quenya&amp;diff=102006</id>
		<title>Quenya</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Quenya&amp;diff=102006"/>
		<updated>2018-12-04T16:28:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Verben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Elbisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Noldor]] und [[Vanyar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Form der alten gemeinsamen [[elbisch]]en Sprache, die die [[Elben]] in [[Valinor]] annahmen. Es wird erzählt, dass ein Teil der Noldor nach 3500 Jahren des Friedens [[Aman]] verließ und unter [[Feanor]], dem Feuergeist, nach [[Mittelerde]] reisten. So wurde Quenya von den verstoßenen [[Noldor]] nach Mittelerde gebracht, jedoch nicht mehr zum alltäglichen Gebrauch benutzt (z. B. nur noch bei Zeremonien), besonders nach dem Verbot durch König [[Elwe|Thingol]], außer in [[Gondolin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya unterteilte sich in die Dialekte [[Vanyarin]], gesprochen von den Vanyar, und [[Noldorin]], gesprochen von den Noldor. Das Noldorin spaltete sich in weitere Dialekte auf, besonders durch das Exil der Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quenya&#039;&#039; bedeutet „Quendisch“, also &#039;&#039;Sprache der [[Quendi]]&#039;&#039;. Da &#039;&#039;Quendi&#039;&#039; wiederum „Sprechende“ bedeutet, kann &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch allgemein „Sprache“ bedeuten. Üblicherweise wurde der Name aber nur für diese besondere Sprache verwendet, da das Wort &#039;&#039;lambe&#039;&#039; mit der Bedeutung „Sprache“ ebenfalls zur Verfügung stand. Tolkien übersetzte &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch mit „Elbisch“, da er die Quendi der Einfachheit halber [[Elben]] nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya wurde in verschiedenen Sprachen und Dialekten wie folgt bezeichnet:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Quendya&#039;&#039; im [[Vanyarin]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Goldórin&#039;&#039; und &#039;&#039;Goldolambe&#039;&#039; im [[Telerin]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Nimriyê&#039;&#039; im Adûnaïschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bezeichnungen sind:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;parmalambë&#039;&#039;: „Buchsprache“&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;tarquesta&#039;&#039;: „Hochsprache“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien nannte den Dialekt der Exilanten auch &#039;&#039;Eressëan&#039;&#039; oder &#039;&#039;Avallonisch&#039;&#039;, nach der Insel [[Tol Eressea]], wo er gesprochen wurde. Er verwendete auch die Bezeichnung „Valinorisch“, da Quenya in Valinor entstand – dies sollte aber nicht zu Verwechslungen mit dem [[Valarin]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Qenya&#039;&#039; ist eine verworfene Schreibweise aus der Zeit vor der Veröffentlichung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interne Geschichte==&lt;br /&gt;
Quenya ist eine sehr archaische Sprache, die einige Merkmale der Ursprache der Elben nie abgelegt hat. Allerdings unterlag auch sie einigem Wandel, sei es durch das Finden neuer Wörter durch die [[Noldor]], durch die Beeinflussung durch das [[Valarin]]; oder auch das Wegfallen unbetonter Vokale und dem Aufbrechen von zahlreichen Konsonantenanhäufungen, um die Sprache geschmeidiger zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Aman lernten und benutzten die [[Valar]] rasch diese Sprache, und es heißt, [[Melkor]] übertraf darin alle anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Flucht der Noldor gelangte Quenya auch nach [[Mittelerde]], wo es jedoch ziemlich bald zu einer reinen Zeremonialsprache wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis ins [[Drittes Zeitalter|Dritte Zeitalter]] hinein trugen die Nachfahren der [[Dúnedain|Númenórer]] Quenya-Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1915 erstellte [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] die erste elbische Wortliste, das &#039;&#039;Qenya Lexicon&#039;&#039;. Tolkien arbeitete Zeit seines Lebens an dieser Sprache weiter, und so kam es zu zahlreichen Wandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qenya ==&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;Qenya&#039;&#039; bezeichnete Tolkien sein Hoch-Elbisch, bevor er im Zuge einiger Änderungen an der Schreibweise (k wurde zu c und q zu qu: kalma =&amp;gt; calma) den Namen zu &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; änderte. (Das war noch vor der Veröffentlichung des Herrn der Ringe.) Es waren damit nicht zwingend zwei bestimmte Stadien der Sprache gemeint, schließlich verlief die Veränderung und Entwicklung fließend. Heute wird der Begriff häufig für das sogenannte &#039;&#039;Frühe Qenya&#039;&#039; (eng. &#039;&#039;Early Qenya&#039;&#039;) verwendet, eine Form des Hoch-Elbischen, die in der [[Parma Eldalamberon]] 14 (erschienen 23. Dezember 2003) beschrieben wird. Dort findet sich eine nahezu vollständige Grammatik des Frühen Qenya, die einige neue Erkenntnisse für andere Elbensprachen auftat, z. B. die Verwendung von unpersönlichen Verben und die Bildung von Zahlwörtern. Einer der deutlichsten Unterschiede zum Herr-der-Ringe-Quenya ist die Deklination der Substantive. Der Plural wird regulär mit -li gebildet, was im Quenya dem Partitiven Plural entspricht, dessen genaue Funktion nicht bekannt ist, und auch in den Singular-Formen unterscheiden sich beide „Sprachen“ stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grammatik=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Phonetik und Phonologie==&lt;br /&gt;
[[Bild:Vokaltrapez Quenya Monophthonge.gif|thumb|250px|Die Monophthonge des Quenya im Vokaltrapez]]&lt;br /&gt;
===Vokale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya hat 17 Vokale:&lt;br /&gt;
*zehn Monophthonge:&lt;br /&gt;
**fünf kurze: &#039;&#039;i&#039;&#039; /{{IPA|i}}/, &#039;&#039;e&#039;&#039; /{{IPA|É›}}/, &#039;&#039;a&#039;&#039; /{{IPA|É‘}}/, &#039;&#039;o&#039;&#039; /{{IPA|É”}}/ und &#039;&#039;u&#039;&#039; /{{IPA|u}}/&lt;br /&gt;
**fünf lange: &#039;&#039;í&#039;&#039; /{{IPA|iË}}/, &#039;&#039;é&#039;&#039; /{{IPA|eË}}/, &#039;&#039;á&#039;&#039; /{{IPA|É‘Ë}}/, &#039;&#039;ó&#039;&#039; /{{IPA|oË}}/ und &#039;&#039;ú&#039;&#039; /{{IPA|uË}}/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*sieben Diphthonge: &#039;&#039;ui&#039;&#039; /{{IPA|ui}}/, &#039;&#039;oi&#039;&#039; /{{IPA|É”i}}/, &#039;&#039;ai&#039;&#039; /{{IPA|É‘i}}/, &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/, &#039;&#039;eu&#039;&#039; /{{IPA|É›u}}/ und &#039;&#039;au&#039;&#039; /{{IPA|É‘u}}/&lt;br /&gt;
Die Diphthonge werden einfach als Zusammenziehungen der beiden Elemente, aus denen sie bestehen, artikuliert. Sie waren ursprünglich alle steigend, also auf dem ersten Element betont, aber &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/ wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] fallend artikuliert, also mit Betonung auf dem zweiten Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konsonanten===&lt;br /&gt;
Insgesamt hat Quenya 23 konsonantische Laute. Allerdings kommen nicht alle diese Laute in jedem Dialekt und zu jeder Zeit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regulär darf im Anlaut eines Wortes höchstens ein Konsonant vorkommen; /{{IPA|w}}/ und /{{IPA|j}}/ aber sind Halbvokale und können daher auch im Anlaut in Kombination mit einem anderen Konsonanten auftreten, etwa in &#039;&#039;tyelpe&#039;&#039; „Silber“ oder &#039;&#039;quesse&#039;&#039; „Vogelfeder“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelt geschriebene Konsonanten werden auch lang gesprochen, zum Beispiel in &#039;&#039;quesse&#039;&#039; /{{IPA|kwÉ›sËÉ›}}/. Allerdings gibt es nur folgende lange Konsonanten: &#039;&#039;ll&#039;&#039;, &#039;&#039;mm&#039;&#039;, &#039;&#039;nn&#039;&#039;, &#039;&#039;pp&#039;&#039;, &#039;&#039;rr&#039;&#039;, &#039;&#039;ss&#039;&#039; und &#039;&#039;tt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Konsonantische Laute des Quenya nach Artikulationsort und -art&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;16%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;14&amp;quot; | Links stehen jeweils stimmlose Laute, rechts stimmhafte. Neben den Lautschriftzeichen sind die (üblicherweise) zugehörigen Grapheme angegeben. Hell unterlegte Bereiche zeigen physiologisch nicht artikulierbare Laute an.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Morphologie==&lt;br /&gt;
Quenya ist eine agglutinierend-flektierende Sprache, das heißt es werden Suffixe (Nachsilben) an ein Wort angefügt um seine Funktion im Satz zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nomen===&lt;br /&gt;
Nomen werden in neun oder zehn Fällen und vier Numeri (Zahlen) gebeugt. Der Nominativ ist nicht gebeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;normale&amp;quot; Mehrzahl (Plural) wird bei Wörtern, die auf -a, -i, -ie und -o enden, durch &#039;&#039;&#039;-r&#039;&#039;&#039; gekennzeichnet (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldar &#039;&#039;Bäume&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Wörter, die auf einen Konsonanten oder -e enden, bekommen im Plural ein &#039;&#039;&#039;-i&#039;&#039;&#039; angehängt (bei Wörtern auf -e wird aus -ei am Wortende -i; z. B. lasse &#039;&#039;Blatt&#039;&#039;, lassi &#039;&#039;Blätter&#039;&#039;; elen &#039;&#039;Stern&#039;&#039;, eleni &#039;&#039;Sterne&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Die Zweizahl (Dual) wird durch Anhängen von &#039;&#039;&#039;-t&#039;&#039;&#039; (von &amp;quot;ata&amp;quot;,&#039;&#039;doppelt&#039;&#039;) gebildet, jedoch, falls das Wort im Stammauslaut ein &amp;quot;d&amp;quot; oder &amp;quot;t&amp;quot; besitzt, durch &#039;&#039;&#039;-ú&#039;&#039;&#039;(im Auslaut&#039;&#039;&#039;-u&#039;&#039;&#039;):márya&#039;&#039;&#039;t&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ihre beiden Hände&#039;&#039;, aber Ald&#039;&#039;&#039;u&#039;&#039;&#039; (die) beiden Bäume ([[Laurelin]] und [[Telperion]]). Der Dual existiert im Exil-Quenya aber nur noch bei paarweise auftretenden Körperteilen, z. B. peu &#039;&#039;Lippenpaar&#039;&#039; (unregelmäßiger Dual).&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Kollektiv&#039;&#039;&#039;(Vielzahl) wird durch Anhängen von -li gebildet.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Genitiv&#039;&#039;&#039; bezeichnet die Herkunft eines Objektes oder den Teil eines Ganzen. Er wird durch das Suffix -o gekennzeichnet, das einfach an das Wort angehängt wird (z. B. lasseo &#039;&#039;des Blattes&#039;&#039;, eleno &#039;&#039;des Sternes&#039;&#039;). Endet das Wort auf -a, wird -ao zu -o (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldo &#039;&#039;des Baumes&#039;&#039;). Der Plural wird mit Anhängen von -on an die Pluralform gebildet: aldaron &#039;&#039;der Bäume&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Dativ&#039;&#039;&#039; wird durch das Suffix &#039;&#039;&#039;-n&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-in&#039;&#039;&#039; gebildet: alda&#039;&#039;&#039;n&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;dem Baum&#039;&#039;. alda&#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;den Bäumen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Akkusativ&#039;&#039;&#039; hat die gleiche Form wie der Nominativ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Possesiv&#039;&#039;&#039; wird ähnlich dem Genitiv verwendet, jedoch bezeichnet er den Besitzer. Die Endungen sind &#039;&#039;&#039;-va&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ve&#039;&#039;&#039;: róma Oromé&#039;&#039;&#039;va&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Oromes Horn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Instrumental&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Womit&#039;&#039;?)wird mit dem Suffix &#039;&#039;&#039;-nen&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-inen&#039;&#039;&#039; gebildet: lassi lantar súr&#039;&#039;&#039;inen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Blätter fallen im Wind/mithilfe des Windes&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Lokativ&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(wo?)&#039;&#039; wird durch den Suffix &#039;&#039;&#039;-sse&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ssen&#039;&#039;&#039; ausgedrückt: cirya&#039;&#039;&#039;sse&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;bei/auf einem Schiff&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Allativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Wohin?&#039;&#039;) besteht aus der Endung &#039;&#039;&#039;-nna&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-nnar&#039;&#039;&#039;: Endore&#039;&#039;&#039;nna&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;nach Mittelerde&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Ablativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Woher&#039;&#039;?) Bildet man mit &#039;&#039;&#039;-llo&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-llor&#039;&#039;&#039;: alda&#039;&#039;&#039;llor&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;von den Bäumen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert noch ein weiterer Fall, der &#039;&#039;&#039;Respektiv&#039;&#039;&#039;. Es wird vermutet, dass er eine Abwandlung des Lokativs in ähnlicher oder gleicher Bedeutung ist. Näheres ist hierüber jedoch nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Adjektive===&lt;br /&gt;
Adjektive stimmen mit dem Nomen, zu dem sie gehören, in der Zahl überein (Einzahl oder Mehrzahl). Hierbei kann gesagt werden, dass Adjektive auf&lt;br /&gt;
* -a die Mehrzahl auf -e (z. B. linta &#039;&#039;schnell&#039;&#039;, linte &#039;&#039;schnelle&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* -e auf -i (z. B. carne &#039;&#039;rot&#039;&#039;, carni &#039;&#039;rote&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* und -ea auf -ie bilden (z. B. laurea &#039;&#039;golden&#039;&#039;, laurie &#039;&#039;goldene&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verben===&lt;br /&gt;
Es wird traditionell zwischen zwei Arten von Verben unterschieden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;A-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf -a endet, z. B. lanta- &#039;&#039;fallen&#039;&#039; oder ranya- &#039;&#039;wandern&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stamm-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf einen Konsonanten endet, z. B. quet- &#039;&#039;sagen&#039;&#039;, tul- &#039;&#039;kommen&#039;&#039; oder tir- &#039;&#039;sehen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sonstige&#039;&#039;&#039;, also jene Verben, die auf -u enden, z.B. indu- &#039;&#039;beabsichtigen&#039;&#039;, palu- &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039; oder nicu- &#039;&#039;schneien&#039;&#039;. Gelegentlich finden sich auch Verben, die auf -e oder -i enden, z.B. apsene- &#039;&#039;erlösen&#039;&#039; oder auciri- &#039;&#039;abschneiden&#039;&#039;, es wird jedoch vermutet, dass dies lediglich Stamm-Verben sind, von denen nicht der Stamm sondern die Aorist Form angegeben wird. Wenigstens mai- &#039;&#039;besitzen&#039;&#039; ist aber erwiesenermaßen ein Verb in Stammform, und selbiges wäre auch bei Tele- &#039;&#039;enden&#039;&#039; denkbar, da die personalisierte Form Teler ist (Wäre Tele die Aoristform des Stammes Tel-, so wäre die personalisierte Form eher Telimo oder Telindo). Über E- und I-Verben ist jedoch, falls es sie tatsächlich gibt, so wenig bekannt, dass sich über ihre Deklination allenfalls Vermutungen anstellen lassen, weswegen sie im Folgenden weggelassen werden. Verben, die auf -o enden gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt fünf Zeiten: &#039;&#039;Aorist&#039;&#039;, &#039;&#039;Präsens&#039;&#039;, &#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;, &#039;&#039;Perfekt&#039;&#039; und &#039;&#039;Futur&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Aorist&#039;&#039;&#039;: A-Verben hängen einfach die Endungen an (lantanye &#039;&#039;ich falle&#039;&#039;, ranyalye &#039;&#039;ihr wandert&#039;&#039;). Stamm-Verben fügen ein -i- als Fugenvokal ein, falls weitere Endungen angefügt werden: quetinye &#039;&#039;ich spreche&#039;&#039;, tulitye &#039;&#039;du kommst&#039;&#039;, tirimme &#039;&#039;wir sehen&#039;&#039;. Gibt es keine Endung, da der aoristische Infinitiv oder die dritte Person Singular notwendig ist, so wird an ein Stammverb -e angefügt (quete &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;, care &#039;&#039;tun&#039;&#039;, Ócome &#039;&#039;sich versammeln&#039;&#039;). U-Verben bilden genau wie A-Verben die Aorist Form mit ihrem Stamm, (Palu &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039;). Eine Ausnahme bildet nicu- &#039;&#039;schneien&#039;&#039;, das zu nique wird. Mehr Ausnahmen wären ebenfalls denkbar, jedoch sind die Formen von zu wenig Beispielen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präsens&#039;&#039;&#039;: A-Verben ersetzen ihr finales -a durch -ea und fügen die Endungen an: lanteanye &#039;&#039;ich falle, ranyeatye &#039;&#039;du wanderst&#039;&#039;. Stamm-Verben längen ihren Vokal und fügen die Personalendungen nach dem Fugenvokal -a- ein: quétanye &#039;&#039;ich sage&#039;&#039;, túlamme &#039;&#039;wir kommen&#039;&#039;, tíralve &#039;&#039;ihr seht&#039;&#039;. U-Verben bilden des Präsens, als sei -u ein Konsonant. Der letzte Vokal (vor dem U am Ende) wird gelängt und ein -a wird angefügt (Pálua &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;&#039;: A-Verben fügen -ne und danach die Personalendungen an: lantanenye &#039;&#039;ich fiel&#039;&#039;, ranyanemme &#039;&#039;wir wanderten&#039;&#039;. Stammverben auf -r, -m oder -n fügen ebenfalls -ne an: tirnetye &#039;&#039;du sahst&#039;&#039;. Stammverben auf -l fügen -le an: tullenye &#039;&#039;ich kam&#039;&#039;. Stammverben auf -p, -t oder -c ersetzen diesen letzten Konsonanten durch -mpe, -nte bzw. -nce: quentelve &#039;&#039;ihr spracht&#039;&#039;. Wie bei A-Verben wird auch bei U-Verben lediglich -ne angefügt (Nicune &#039;&#039;(es) schneite&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Perfekt&#039;&#039;&#039;: Bei allen Perfektformen wird der Stammvokal als Augment vor den Stamm gestellt. A-Verben ersetzten das finale -a durch -ie, A-Verben auf -ya ersetzen die ganze Endung: alantienye &#039;&#039;ich bin gefallen&#039;&#039;, araniemme &#039;&#039;wir sind gewandert&#039;&#039;. Stammverben fügen ebenfalls -ie an und längen ihren Stammvokal: equétietye &#039;&#039;du hast gesagt&#039;&#039;, utúlienye &#039;&#039;ich bin gekommen&#039;&#039; und itírielve &#039;&#039;ihr habt gesehen&#039;&#039;. Wie bei A-Verben wird der Perfekt bei U-Verben gebildet; Duplizieren des ersten Vokales an den Wortanfang und Ersetzen des Endes durch -ie. Zudem wird der vorletzte Vokal gelängt (Apálie &#039;&#039;ausgebreitet haben&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Futur&#039;&#039;&#039;: Das Futur wird durch Anhängen von -uva gebildet (wieder wird bei A-Verben das finale -a verloren.): lantuvatye &#039;&#039;du wirst fallen&#039;&#039;, quetuvanye &#039;&#039;ich werde sagen&#039;&#039;, tiruvamme &#039;&#039;wir werden sehen&#039;&#039;. Es sind jedoch auch Ausnahmen bekannt, wo das -a beibehalten wird und am Ende des Wortes -auva steht. So etwa in nauva &#039;&#039;(Futur von sein)&#039;&#039; und lauva &#039;&#039;(Futur von nicht tun/sein)&#039;&#039;. Ein U-Verb erhält die Endung -úva, die das -u ersetzt (Palúva &#039;&#039;ausbreiten werden&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pronomen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der Pronomen im Quenya – besonders die Personalpronomen – werden als Suffixe realisiert. Die Personalsuffixe werden an das Verb affigiert, und zwar nach dem Tempusmarker. Zuerst wird immer das Subjektpronomen suffigiert, dann das Objektpronomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Subjektpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Subjektpronomen gibt den Agens eines Verbs an, sofern dieser nicht extra genannt ist. (Vergleiche: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sauron&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039; – &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Er&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039;, nicht *&#039;&#039;Er Sauron schläft nicht.&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
Im Quenya existieren die Pronomen sowohl als Suffixe wie auch als freie Morpheme, also als Endungen und als eigenständige Wörter. Normalerweise werden eher die Suffixe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Tabelle bietet eine Übersicht über einen großen Teil der bekannten Subjektpronomen (links jeweils die Suffixe, rechts die Pronomen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Subjektpronomen des Quenya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Singular&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Dual&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | inklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;&amp;gt;Die &#039;&#039;inklusiven&#039;&#039; Plurale bedeuten, dass der Adressat im &#039;&#039;wir&#039;&#039; mit einbegriffen ist, die &#039;&#039;exklusiven&#039;&#039; schließen den Adressaten aus der Bedeutung des &#039;&#039;wir&#039;&#039; aus. (Beispiele für 1. Person Dual: Ein Ehemann sagt zu seiner Ehefrau: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;inklusiv&#039;&#039;; eine Ehefrau sagt zu ihren Kindern: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;exklusiv&#039;&#039;.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-n(ye)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;&amp;gt;Wenn kein weiteres Suffix folgt, wird üblicherweise &#039;&#039;-n&#039;&#039; und &#039;&#039;-l&#039;&#039; verwendet; nur wenn noch weitere Suffixe affigiert werden, werden die vollständigen Formen &#039;&#039;-nye&#039;&#039; und &#039;&#039;-lye&#039;&#039; verwendet. &#039;&#039;-se&#039;&#039; wird praktisch immer zu &#039;&#039;-s&#039;&#039; verkürzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ni&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ngwe&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Außerdem finden sich die Formen &#039;&#039;-nce&#039;&#039; und &#039;&#039;-nque&#039;&#039;. Welche gültig ist/sind, oder ob alle im Quenya im Gebrauch waren, lässt sich nicht feststellen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;vet&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;&amp;gt;Allomorphe zu diesen Suffixen sind &#039;&#039;wet&#039;&#039;, &#039;&#039;-lwe&#039;&#039;, &#039;&#039;we&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | exklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-mme&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | höflich&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-l(ye)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;lye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ste&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;let&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | ?&amp;lt;ref&amp;gt;Der Analogieschluss &#039;&#039;de&#039;&#039; scheint naheliegend.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | vertraut&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tyet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;3.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | belebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Belebt&#039;&#039; sind nach der elbischen Konzeption alle Wesen, die hierarchisch über Pflanzen stehen – also Tiere, Elben, Menschen, Maiar, Valar, Drachen, ... – aber einschließlich der Pflanzen! &#039;&#039;Unbelebt&#039;&#039; ist dementsprechend alles, was sich hierarchisch tiefer befindet: Steine, Erde, Luft, ...&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-s(e)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;se&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tú&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Statt dem Dualpronomen &#039;&#039;tú&#039;&#039; kann auch das Pluralpronomen &#039;&#039;te&#039;&#039; verwendet werden, wie die Lobpreisung [[Frodo Beutlin|Frodos]] und [[Samweis Gamdschie|Samweis]]’ auf dem [[Feld von Cormallen]] zeigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein häufig auftretendes Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lte&#039;&#039; ist &#039;&#039;-nte&#039;&#039;, wie sie etwa in [[Cirions Eid]] verwendet wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;te&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | unbelebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;sa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tai&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Tolkien hat auch die Form &#039;&#039;ta&#039;&#039; erwähnt, die analog zu &#039;&#039;sa&#039;&#039; wäre. Diese Form wäre jedoch homophon zum Demonstrativpronomen &#039;&#039;ta&#039;&#039; – möglicherweise ist dies der Grund, warum Tolkien die unregelmäßigere Form &#039;&#039;tai&#039;&#039; vorzog.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suffixe können auch zu eigenständigen Pronomen erweitert werden, indem sie an den Vokal &#039;&#039;e-&#039;&#039; suffigiert werden. Allerdings sind diese Formen nur spärlich belegt: bekannt sind &#039;&#039;inye&#039;&#039;, &#039;&#039;elye&#039;&#039; und &#039;&#039;emme&#039;&#039;. Diese Pronomen sind besonders emphatisch – vergleiche die Verwendung von &#039;&#039;elye&#039;&#039; in &#039;&#039;[[Namárië]]&#039;&#039; und die entsprechende Übersetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigenständigen Pronomen sind in der Tabelle in der unbetonten Form angegeben. Werden sie betont, so wird ihr Vokal gelängt – &#039;&#039;ni&#039;&#039; wird zu &#039;&#039;ní&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039; zu &#039;&#039;tyé&#039;&#039;, ... Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Vokale der Dualpronomen &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; gelängt werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen einem betonten Subjektpronomen wie &#039;&#039;ní&#039;&#039; und einem emphatischen Pronomen wie &#039;&#039;inye&#039;&#039; sollte nicht vernachlässigt werden. Er lässt sich etwa wie folgt beschreiben: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ich&#039;&#039;&#039; nehme den Ring!&#039;&#039; – &#039;&#039;Ich und kein anderer nehme den Ring!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Objektpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Objektpronomen verweist auf das Patiens (das Ziel der Handlung) eines Verbs. Die Informationen über die Objektpronomen im Quenya sind höchst unvollständig. Offenbar treten auch diese jeweils als Suffix und als eigenständiges Pronomen auf. Belegt sind allerdings nur die Suffixe &#039;&#039;-s&#039;&#039; „3. Person Singular“ sowie &#039;&#039;-t&#039;&#039; „3. Person Plural“. Weiterhin findet sich noch das Pronomen &#039;&#039;sé&#039;&#039; „3. Person Singular“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar können die Subjektpronomen &#039;&#039;lye&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039;, &#039;&#039;se&#039;&#039;, &#039;&#039;sa&#039;&#039;, &#039;&#039;me&#039;&#039;, &#039;&#039;te&#039;&#039; und &#039;&#039;ta&#039;&#039; auch als Objektpronomen verwendet werden. Dabei sollte der Kontext allerdings ausreichend eindeutig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Possessivpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Possessivpronomen zeigen den Besitzer eines Gegenstandes an. Dazu wird im Quenya ein Possessivsuffix an das possedierte Nomen affigiert. Folgende Possessivpronomen sind bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;33%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Possessivpronomen des Quenya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Singular&lt;br /&gt;
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| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | inklusiv&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-nya&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ngwa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lva&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Allomorph zu diesem Suffix: &#039;&#039;-lwa&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | exklusiv&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-mma&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | höflich&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lya&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Form ist eine Annahme von Helge Fauskanger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lta&#039;&#039; ist &#039;&#039;-ntya&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zu den Subjektsuffixen ist offensichtlich: deren finales &#039;&#039;e&#039;&#039; wird schlichtweg durch ein &#039;&#039;a&#039;&#039; ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Syntax===&lt;br /&gt;
Die Regeln zur Syntax werden oft gebrochen, vor allem in der poetischen Sprache (z. B. in Namárie). Womöglich sollte man also eher von Konventionen und nicht von Regeln reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Possessivobjekt wird hinter sein Bezugswort gestellt (Possessor hinter Possesseum, soll heißen Besitzer hinter Besessenes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Genitivobjekt kann sowohl vor, als auch hinter sein Bezugswort gesetzt werden. Bezieht sich auf selbiges auch ein Possessivobjekt, so gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Genitivobjekt-Bezugswort-Possessivobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Bezugswort ein (Pro-)Nomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjektive werden in der Regel vor ihr Nomen gesetzt, manchmal steht es aber auch hinter ihm. Dies scheint vor allem möglich (aber nicht notwendig), wenn das Nomen im Nominativ steht. Es gibt auch andere Fälle, in denen das Adjektiv hinter dem Nomen steht, etwa im Akkusativ im Markirya Gedicht. Vermutlich gelten also bei der Platzierung des Adjektives die selben Regeln wie bei der Platzierung des Genitivobjektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Numerale (Zahlen) stehen immer hinter dem Nomen, auf das sie sich beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Aussagesätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allgemeine Konvention bei Aussagesätzen lautet (im dritten Zeitalter):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Subjekt - Prädikat - direktes Objekt - indirektes Objekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andersgesagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nominativ-(pro-)Nomen - Verb - Akkusativobjekt - Dativobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In besonders emotionalen/poetischen (emphatischen) Sätzen kann das Verb auch am Anfang des Satzes stehen (z. B. &#039;&#039;Utúlie&#039;n Aure&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fragesätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten bekannten Fragesätze werden mit Interrogativpronomen gebildet, die meist am Anfang des Satzes stehen und das Subjekt ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen ohne Interrogativpronomen wird die Satzstruktur der Aussagesätze beibehalten, nur dass das Verb nun zum letzten Wort des Satzes wird.&lt;br /&gt;
Wie ein Fragesatz ohne Interrogativpronomen von einem Aussagesatz unterschieden werden kann, wenn weder Dativobjekt noch Akkusativobjekt vorhanden sind, ist unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[The History of Middle-earth volume XI, The War of the Jewels|Quendi and Eldar]]&lt;br /&gt;
*[http://www.uib.no/People/hnohf/quenya.htm Ardalambion]&lt;br /&gt;
* Helmut W. Pesch/Elbisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Eldar)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Quenya]]&lt;br /&gt;
[[fi:Quenya]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/langues/quenya]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Quenya&amp;diff=102005</id>
		<title>Quenya</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Quenya&amp;diff=102005"/>
		<updated>2018-12-04T14:03:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Verben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Elbisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Noldor]] und [[Vanyar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Form der alten gemeinsamen [[elbisch]]en Sprache, die die [[Elben]] in [[Valinor]] annahmen. Es wird erzählt, dass ein Teil der Noldor nach 3500 Jahren des Friedens [[Aman]] verließ und unter [[Feanor]], dem Feuergeist, nach [[Mittelerde]] reisten. So wurde Quenya von den verstoßenen [[Noldor]] nach Mittelerde gebracht, jedoch nicht mehr zum alltäglichen Gebrauch benutzt (z. B. nur noch bei Zeremonien), besonders nach dem Verbot durch König [[Elwe|Thingol]], außer in [[Gondolin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya unterteilte sich in die Dialekte [[Vanyarin]], gesprochen von den Vanyar, und [[Noldorin]], gesprochen von den Noldor. Das Noldorin spaltete sich in weitere Dialekte auf, besonders durch das Exil der Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quenya&#039;&#039; bedeutet „Quendisch“, also &#039;&#039;Sprache der [[Quendi]]&#039;&#039;. Da &#039;&#039;Quendi&#039;&#039; wiederum „Sprechende“ bedeutet, kann &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch allgemein „Sprache“ bedeuten. Üblicherweise wurde der Name aber nur für diese besondere Sprache verwendet, da das Wort &#039;&#039;lambe&#039;&#039; mit der Bedeutung „Sprache“ ebenfalls zur Verfügung stand. Tolkien übersetzte &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch mit „Elbisch“, da er die Quendi der Einfachheit halber [[Elben]] nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya wurde in verschiedenen Sprachen und Dialekten wie folgt bezeichnet:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Quendya&#039;&#039; im [[Vanyarin]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Goldórin&#039;&#039; und &#039;&#039;Goldolambe&#039;&#039; im [[Telerin]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Nimriyê&#039;&#039; im Adûnaïschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bezeichnungen sind:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;parmalambë&#039;&#039;: „Buchsprache“&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;tarquesta&#039;&#039;: „Hochsprache“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien nannte den Dialekt der Exilanten auch &#039;&#039;Eressëan&#039;&#039; oder &#039;&#039;Avallonisch&#039;&#039;, nach der Insel [[Tol Eressea]], wo er gesprochen wurde. Er verwendete auch die Bezeichnung „Valinorisch“, da Quenya in Valinor entstand – dies sollte aber nicht zu Verwechslungen mit dem [[Valarin]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Qenya&#039;&#039; ist eine verworfene Schreibweise aus der Zeit vor der Veröffentlichung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interne Geschichte==&lt;br /&gt;
Quenya ist eine sehr archaische Sprache, die einige Merkmale der Ursprache der Elben nie abgelegt hat. Allerdings unterlag auch sie einigem Wandel, sei es durch das Finden neuer Wörter durch die [[Noldor]], durch die Beeinflussung durch das [[Valarin]]; oder auch das Wegfallen unbetonter Vokale und dem Aufbrechen von zahlreichen Konsonantenanhäufungen, um die Sprache geschmeidiger zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Aman lernten und benutzten die [[Valar]] rasch diese Sprache, und es heißt, [[Melkor]] übertraf darin alle anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Flucht der Noldor gelangte Quenya auch nach [[Mittelerde]], wo es jedoch ziemlich bald zu einer reinen Zeremonialsprache wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis ins [[Drittes Zeitalter|Dritte Zeitalter]] hinein trugen die Nachfahren der [[Dúnedain|Númenórer]] Quenya-Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1915 erstellte [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] die erste elbische Wortliste, das &#039;&#039;Qenya Lexicon&#039;&#039;. Tolkien arbeitete Zeit seines Lebens an dieser Sprache weiter, und so kam es zu zahlreichen Wandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qenya ==&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;Qenya&#039;&#039; bezeichnete Tolkien sein Hoch-Elbisch, bevor er im Zuge einiger Änderungen an der Schreibweise (k wurde zu c und q zu qu: kalma =&amp;gt; calma) den Namen zu &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; änderte. (Das war noch vor der Veröffentlichung des Herrn der Ringe.) Es waren damit nicht zwingend zwei bestimmte Stadien der Sprache gemeint, schließlich verlief die Veränderung und Entwicklung fließend. Heute wird der Begriff häufig für das sogenannte &#039;&#039;Frühe Qenya&#039;&#039; (eng. &#039;&#039;Early Qenya&#039;&#039;) verwendet, eine Form des Hoch-Elbischen, die in der [[Parma Eldalamberon]] 14 (erschienen 23. Dezember 2003) beschrieben wird. Dort findet sich eine nahezu vollständige Grammatik des Frühen Qenya, die einige neue Erkenntnisse für andere Elbensprachen auftat, z. B. die Verwendung von unpersönlichen Verben und die Bildung von Zahlwörtern. Einer der deutlichsten Unterschiede zum Herr-der-Ringe-Quenya ist die Deklination der Substantive. Der Plural wird regulär mit -li gebildet, was im Quenya dem Partitiven Plural entspricht, dessen genaue Funktion nicht bekannt ist, und auch in den Singular-Formen unterscheiden sich beide „Sprachen“ stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grammatik=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Phonetik und Phonologie==&lt;br /&gt;
[[Bild:Vokaltrapez Quenya Monophthonge.gif|thumb|250px|Die Monophthonge des Quenya im Vokaltrapez]]&lt;br /&gt;
===Vokale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya hat 17 Vokale:&lt;br /&gt;
*zehn Monophthonge:&lt;br /&gt;
**fünf kurze: &#039;&#039;i&#039;&#039; /{{IPA|i}}/, &#039;&#039;e&#039;&#039; /{{IPA|É›}}/, &#039;&#039;a&#039;&#039; /{{IPA|É‘}}/, &#039;&#039;o&#039;&#039; /{{IPA|É”}}/ und &#039;&#039;u&#039;&#039; /{{IPA|u}}/&lt;br /&gt;
**fünf lange: &#039;&#039;í&#039;&#039; /{{IPA|iË}}/, &#039;&#039;é&#039;&#039; /{{IPA|eË}}/, &#039;&#039;á&#039;&#039; /{{IPA|É‘Ë}}/, &#039;&#039;ó&#039;&#039; /{{IPA|oË}}/ und &#039;&#039;ú&#039;&#039; /{{IPA|uË}}/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*sieben Diphthonge: &#039;&#039;ui&#039;&#039; /{{IPA|ui}}/, &#039;&#039;oi&#039;&#039; /{{IPA|É”i}}/, &#039;&#039;ai&#039;&#039; /{{IPA|É‘i}}/, &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/, &#039;&#039;eu&#039;&#039; /{{IPA|É›u}}/ und &#039;&#039;au&#039;&#039; /{{IPA|É‘u}}/&lt;br /&gt;
Die Diphthonge werden einfach als Zusammenziehungen der beiden Elemente, aus denen sie bestehen, artikuliert. Sie waren ursprünglich alle steigend, also auf dem ersten Element betont, aber &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/ wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] fallend artikuliert, also mit Betonung auf dem zweiten Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konsonanten===&lt;br /&gt;
Insgesamt hat Quenya 23 konsonantische Laute. Allerdings kommen nicht alle diese Laute in jedem Dialekt und zu jeder Zeit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regulär darf im Anlaut eines Wortes höchstens ein Konsonant vorkommen; /{{IPA|w}}/ und /{{IPA|j}}/ aber sind Halbvokale und können daher auch im Anlaut in Kombination mit einem anderen Konsonanten auftreten, etwa in &#039;&#039;tyelpe&#039;&#039; „Silber“ oder &#039;&#039;quesse&#039;&#039; „Vogelfeder“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelt geschriebene Konsonanten werden auch lang gesprochen, zum Beispiel in &#039;&#039;quesse&#039;&#039; /{{IPA|kwÉ›sËÉ›}}/. Allerdings gibt es nur folgende lange Konsonanten: &#039;&#039;ll&#039;&#039;, &#039;&#039;mm&#039;&#039;, &#039;&#039;nn&#039;&#039;, &#039;&#039;pp&#039;&#039;, &#039;&#039;rr&#039;&#039;, &#039;&#039;ss&#039;&#039; und &#039;&#039;tt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Konsonantische Laute des Quenya nach Artikulationsort und -art&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;16%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | labial&lt;br /&gt;
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! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | labio-dental&lt;br /&gt;
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! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | velar&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;hw&#039;&#039; [{{IPA|Ê}}]&amp;lt;ref name=&amp;quot;w&amp;quot;&amp;gt;Diese Laute werden labialisiert artikuliert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;w&#039;&#039; [{{IPA|w}}]&amp;lt;ref name=&amp;quot;w&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#388240;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | Anmerkungen&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;14&amp;quot; | Links stehen jeweils stimmlose Laute, rechts stimmhafte. Neben den Lautschriftzeichen sind die (üblicherweise) zugehörigen Grapheme angegeben. Hell unterlegte Bereiche zeigen physiologisch nicht artikulierbare Laute an.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Morphologie==&lt;br /&gt;
Quenya ist eine agglutinierend-flektierende Sprache, das heißt es werden Suffixe (Nachsilben) an ein Wort angefügt um seine Funktion im Satz zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nomen===&lt;br /&gt;
Nomen werden in neun oder zehn Fällen und vier Numeri (Zahlen) gebeugt. Der Nominativ ist nicht gebeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;normale&amp;quot; Mehrzahl (Plural) wird bei Wörtern, die auf -a, -i, -ie und -o enden, durch &#039;&#039;&#039;-r&#039;&#039;&#039; gekennzeichnet (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldar &#039;&#039;Bäume&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Wörter, die auf einen Konsonanten oder -e enden, bekommen im Plural ein &#039;&#039;&#039;-i&#039;&#039;&#039; angehängt (bei Wörtern auf -e wird aus -ei am Wortende -i; z. B. lasse &#039;&#039;Blatt&#039;&#039;, lassi &#039;&#039;Blätter&#039;&#039;; elen &#039;&#039;Stern&#039;&#039;, eleni &#039;&#039;Sterne&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Die Zweizahl (Dual) wird durch Anhängen von &#039;&#039;&#039;-t&#039;&#039;&#039; (von &amp;quot;ata&amp;quot;,&#039;&#039;doppelt&#039;&#039;) gebildet, jedoch, falls das Wort im Stammauslaut ein &amp;quot;d&amp;quot; oder &amp;quot;t&amp;quot; besitzt, durch &#039;&#039;&#039;-ú&#039;&#039;&#039;(im Auslaut&#039;&#039;&#039;-u&#039;&#039;&#039;):márya&#039;&#039;&#039;t&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ihre beiden Hände&#039;&#039;, aber Ald&#039;&#039;&#039;u&#039;&#039;&#039; (die) beiden Bäume ([[Laurelin]] und [[Telperion]]). Der Dual existiert im Exil-Quenya aber nur noch bei paarweise auftretenden Körperteilen, z. B. peu &#039;&#039;Lippenpaar&#039;&#039; (unregelmäßiger Dual).&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Kollektiv&#039;&#039;&#039;(Vielzahl) wird durch Anhängen von -li gebildet.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Genitiv&#039;&#039;&#039; bezeichnet die Herkunft eines Objektes oder den Teil eines Ganzen. Er wird durch das Suffix -o gekennzeichnet, das einfach an das Wort angehängt wird (z. B. lasseo &#039;&#039;des Blattes&#039;&#039;, eleno &#039;&#039;des Sternes&#039;&#039;). Endet das Wort auf -a, wird -ao zu -o (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldo &#039;&#039;des Baumes&#039;&#039;). Der Plural wird mit Anhängen von -on an die Pluralform gebildet: aldaron &#039;&#039;der Bäume&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Dativ&#039;&#039;&#039; wird durch das Suffix &#039;&#039;&#039;-n&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-in&#039;&#039;&#039; gebildet: alda&#039;&#039;&#039;n&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;dem Baum&#039;&#039;. alda&#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;den Bäumen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Akkusativ&#039;&#039;&#039; hat die gleiche Form wie der Nominativ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Possesiv&#039;&#039;&#039; wird ähnlich dem Genitiv verwendet, jedoch bezeichnet er den Besitzer. Die Endungen sind &#039;&#039;&#039;-va&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ve&#039;&#039;&#039;: róma Oromé&#039;&#039;&#039;va&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Oromes Horn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Instrumental&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Womit&#039;&#039;?)wird mit dem Suffix &#039;&#039;&#039;-nen&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-inen&#039;&#039;&#039; gebildet: lassi lantar súr&#039;&#039;&#039;inen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Blätter fallen im Wind/mithilfe des Windes&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Lokativ&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(wo?)&#039;&#039; wird durch den Suffix &#039;&#039;&#039;-sse&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ssen&#039;&#039;&#039; ausgedrückt: cirya&#039;&#039;&#039;sse&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;bei/auf einem Schiff&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Allativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Wohin?&#039;&#039;) besteht aus der Endung &#039;&#039;&#039;-nna&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-nnar&#039;&#039;&#039;: Endore&#039;&#039;&#039;nna&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;nach Mittelerde&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Ablativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Woher&#039;&#039;?) Bildet man mit &#039;&#039;&#039;-llo&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-llor&#039;&#039;&#039;: alda&#039;&#039;&#039;llor&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;von den Bäumen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert noch ein weiterer Fall, der &#039;&#039;&#039;Respektiv&#039;&#039;&#039;. Es wird vermutet, dass er eine Abwandlung des Lokativs in ähnlicher oder gleicher Bedeutung ist. Näheres ist hierüber jedoch nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Adjektive===&lt;br /&gt;
Adjektive stimmen mit dem Nomen, zu dem sie gehören, in der Zahl überein (Einzahl oder Mehrzahl). Hierbei kann gesagt werden, dass Adjektive auf&lt;br /&gt;
* -a die Mehrzahl auf -e (z. B. linta &#039;&#039;schnell&#039;&#039;, linte &#039;&#039;schnelle&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* -e auf -i (z. B. carne &#039;&#039;rot&#039;&#039;, carni &#039;&#039;rote&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* und -ea auf -ie bilden (z. B. laurea &#039;&#039;golden&#039;&#039;, laurie &#039;&#039;goldene&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verben===&lt;br /&gt;
Es wird traditionell zwischen zwei Arten von Verben unterschieden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;A-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf -a endet, z. B. lanta- &#039;&#039;fallen&#039;&#039; oder ranya- &#039;&#039;wandern&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stamm-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf einen Konsonanten endet, z. B. quet- &#039;&#039;sagen&#039;&#039;, tul- &#039;&#039;kommen&#039;&#039; oder tir- &#039;&#039;sehen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sonstige&#039;&#039;&#039;, also jene Verben, die auf -u enden, z.B. indu- &#039;&#039;beabsichtigen&#039;&#039;, palu- &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039; oder nicu- &#039;&#039;schneien&#039;&#039;. Gelegentlich finden sich auch Verben, die auf -e- oder -i- enden, z.B. apsene- &#039;&#039;erlösen&#039;&#039; oder auciri- &#039;&#039;abschneiden&#039;&#039;, es wird jedoch vermutet, dass dies lediglich Stamm-Verben sind, von denen nicht der Stamm sondern die Aorist Form angegeben wird. Verben, die auf -o- enden gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt fünf Zeiten: &#039;&#039;Aorist&#039;&#039;, &#039;&#039;Präsens&#039;&#039;, &#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;, &#039;&#039;Perfekt&#039;&#039; und &#039;&#039;Futur&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Aorist&#039;&#039;&#039;: A-Verben hängen einfach die Endungen an (lantanye &#039;&#039;ich falle&#039;&#039;, ranyalye &#039;&#039;ihr wandert&#039;&#039;). Stamm-Verben fügen ein -i- als Fugenvokal ein, falls weitere Endungen angefügt werden: quetinye &#039;&#039;ich spreche&#039;&#039;, tulitye &#039;&#039;du kommst&#039;&#039;, tirimme &#039;&#039;wir sehen&#039;&#039;. Gibt es keine Endung, da der aoristische Infinitiv oder die dritte Person Singular notwendig ist, so wird an ein Stammverb -e angefügt (quete &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;, care &#039;&#039;tun&#039;&#039;, Ócome &#039;&#039;sich versammeln&#039;&#039;). U-Verben bilden genau wie A-Verben die Aorist Form mit ihrem Stamm, (Palu &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039;). Eine Ausnahme bildet nicu- &#039;&#039;schneien&#039;&#039;, das zu nique wird. Mehr Ausnahmen wären ebenfalls denkbar, jedoch sind die Formen von zu wenig Beispielen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präsens&#039;&#039;&#039;: A-Verben ersetzen ihr finales -a durch -ea und fügen die Endungen an: lanteanye &#039;&#039;ich falle, ranyeatye &#039;&#039;du wanderst&#039;&#039;. Stamm-Verben längen ihren Vokal und fügen die Personalendungen nach dem Fugenvokal -a- ein: quétanye &#039;&#039;ich sage&#039;&#039;, túlamme &#039;&#039;wir kommen&#039;&#039;, tíralve &#039;&#039;ihr seht&#039;&#039;. U-Verben bilden des Präsens, als sei -u ein Konsonant. Der letzte Vokal (vor dem U am Ende) wird gelängt und ein -a wird angefügt (Pálua &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;&#039;: A-Verben fügen -ne und danach die Personalendungen an: lantanenye &#039;&#039;ich fiel&#039;&#039;, ranyanemme &#039;&#039;wir wanderten&#039;&#039;. Stammverben auf -r, -m oder -n fügen ebenfalls -ne an: tirnetye &#039;&#039;du sahst&#039;&#039;. Stammverben auf -l fügen -le an: tullenye &#039;&#039;ich kam&#039;&#039;. Stammverben auf -p, -t oder -c ersetzen diesen letzten Konsonanten durch -mpe, -nte bzw. -nce: quentelve &#039;&#039;ihr spracht&#039;&#039;. Wie bei A-Verben wird auch bei U-Verben lediglich -ne angefügt (Nicune &#039;&#039;(es) schneite&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Perfekt&#039;&#039;&#039;: Bei allen Perfektformen wird der Stammvokal als Augment vor den Stamm gestellt. A-Verben ersetzten das finale -a durch -ie, A-Verben auf -ya ersetzen die ganze Endung: alantienye &#039;&#039;ich bin gefallen&#039;&#039;, araniemme &#039;&#039;wir sind gewandert&#039;&#039;. Stammverben fügen ebenfalls -ie an und längen ihren Stammvokal: equétietye &#039;&#039;du hast gesagt&#039;&#039;, utúlienye &#039;&#039;ich bin gekommen&#039;&#039; und itírielve &#039;&#039;ihr habt gesehen&#039;&#039;. Wie bei A-Verben wird der Perfekt bei U-Verben gebildet; Duplizieren des ersten Vokales an den Wortanfang und Ersetzen des Endes durch -ie. Zudem wird der vorletzte Vokal gelängt (Apálie &#039;&#039;ausgebreitet haben&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Futur&#039;&#039;&#039;: Das Futur wird durch Anhängen von -uva gebildet (wieder wird bei A-Verben das finale -a verloren.): lantuvatye &#039;&#039;du wirst fallen&#039;&#039;, quetuvanye &#039;&#039;ich werde sagen&#039;&#039;, tiruvamme &#039;&#039;wir werden sehen&#039;&#039;. Es sind jedoch auch Ausnahmen bekannt, wo das -a beibehalten wird und am Ende des Wortes -auva steht. So etwa in nauva &#039;&#039;(Futur von sein)&#039;&#039; und lauva &#039;&#039;(Futur von nicht tun/sein)&#039;&#039;. Ein U-Verb erhält die Endung -úva, die das -u ersetzt (Palúva &#039;&#039;ausbreiten werden&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pronomen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der Pronomen im Quenya – besonders die Personalpronomen – werden als Suffixe realisiert. Die Personalsuffixe werden an das Verb affigiert, und zwar nach dem Tempusmarker. Zuerst wird immer das Subjektpronomen suffigiert, dann das Objektpronomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Subjektpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Subjektpronomen gibt den Agens eines Verbs an, sofern dieser nicht extra genannt ist. (Vergleiche: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sauron&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039; – &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Er&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039;, nicht *&#039;&#039;Er Sauron schläft nicht.&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
Im Quenya existieren die Pronomen sowohl als Suffixe wie auch als freie Morpheme, also als Endungen und als eigenständige Wörter. Normalerweise werden eher die Suffixe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Tabelle bietet eine Übersicht über einen großen Teil der bekannten Subjektpronomen (links jeweils die Suffixe, rechts die Pronomen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Subjektpronomen des Quenya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Singular&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Dual&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | inklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;&amp;gt;Die &#039;&#039;inklusiven&#039;&#039; Plurale bedeuten, dass der Adressat im &#039;&#039;wir&#039;&#039; mit einbegriffen ist, die &#039;&#039;exklusiven&#039;&#039; schließen den Adressaten aus der Bedeutung des &#039;&#039;wir&#039;&#039; aus. (Beispiele für 1. Person Dual: Ein Ehemann sagt zu seiner Ehefrau: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;inklusiv&#039;&#039;; eine Ehefrau sagt zu ihren Kindern: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;exklusiv&#039;&#039;.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-n(ye)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;&amp;gt;Wenn kein weiteres Suffix folgt, wird üblicherweise &#039;&#039;-n&#039;&#039; und &#039;&#039;-l&#039;&#039; verwendet; nur wenn noch weitere Suffixe affigiert werden, werden die vollständigen Formen &#039;&#039;-nye&#039;&#039; und &#039;&#039;-lye&#039;&#039; verwendet. &#039;&#039;-se&#039;&#039; wird praktisch immer zu &#039;&#039;-s&#039;&#039; verkürzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ni&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ngwe&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Außerdem finden sich die Formen &#039;&#039;-nce&#039;&#039; und &#039;&#039;-nque&#039;&#039;. Welche gültig ist/sind, oder ob alle im Quenya im Gebrauch waren, lässt sich nicht feststellen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;vet&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;&amp;gt;Allomorphe zu diesen Suffixen sind &#039;&#039;wet&#039;&#039;, &#039;&#039;-lwe&#039;&#039;, &#039;&#039;we&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | exklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | höflich&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-l(ye)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | ?&amp;lt;ref&amp;gt;Der Analogieschluss &#039;&#039;de&#039;&#039; scheint naheliegend.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | vertraut&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tyet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;3.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | belebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Belebt&#039;&#039; sind nach der elbischen Konzeption alle Wesen, die hierarchisch über Pflanzen stehen – also Tiere, Elben, Menschen, Maiar, Valar, Drachen, ... – aber einschließlich der Pflanzen! &#039;&#039;Unbelebt&#039;&#039; ist dementsprechend alles, was sich hierarchisch tiefer befindet: Steine, Erde, Luft, ...&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-s(e)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;se&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tú&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Statt dem Dualpronomen &#039;&#039;tú&#039;&#039; kann auch das Pluralpronomen &#039;&#039;te&#039;&#039; verwendet werden, wie die Lobpreisung [[Frodo Beutlin|Frodos]] und [[Samweis Gamdschie|Samweis]]’ auf dem [[Feld von Cormallen]] zeigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein häufig auftretendes Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lte&#039;&#039; ist &#039;&#039;-nte&#039;&#039;, wie sie etwa in [[Cirions Eid]] verwendet wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;te&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | unbelebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;sa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tai&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Tolkien hat auch die Form &#039;&#039;ta&#039;&#039; erwähnt, die analog zu &#039;&#039;sa&#039;&#039; wäre. Diese Form wäre jedoch homophon zum Demonstrativpronomen &#039;&#039;ta&#039;&#039; – möglicherweise ist dies der Grund, warum Tolkien die unregelmäßigere Form &#039;&#039;tai&#039;&#039; vorzog.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suffixe können auch zu eigenständigen Pronomen erweitert werden, indem sie an den Vokal &#039;&#039;e-&#039;&#039; suffigiert werden. Allerdings sind diese Formen nur spärlich belegt: bekannt sind &#039;&#039;inye&#039;&#039;, &#039;&#039;elye&#039;&#039; und &#039;&#039;emme&#039;&#039;. Diese Pronomen sind besonders emphatisch – vergleiche die Verwendung von &#039;&#039;elye&#039;&#039; in &#039;&#039;[[Namárië]]&#039;&#039; und die entsprechende Übersetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigenständigen Pronomen sind in der Tabelle in der unbetonten Form angegeben. Werden sie betont, so wird ihr Vokal gelängt – &#039;&#039;ni&#039;&#039; wird zu &#039;&#039;ní&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039; zu &#039;&#039;tyé&#039;&#039;, ... Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Vokale der Dualpronomen &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; gelängt werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen einem betonten Subjektpronomen wie &#039;&#039;ní&#039;&#039; und einem emphatischen Pronomen wie &#039;&#039;inye&#039;&#039; sollte nicht vernachlässigt werden. Er lässt sich etwa wie folgt beschreiben: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ich&#039;&#039;&#039; nehme den Ring!&#039;&#039; – &#039;&#039;Ich und kein anderer nehme den Ring!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Objektpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Objektpronomen verweist auf das Patiens (das Ziel der Handlung) eines Verbs. Die Informationen über die Objektpronomen im Quenya sind höchst unvollständig. Offenbar treten auch diese jeweils als Suffix und als eigenständiges Pronomen auf. Belegt sind allerdings nur die Suffixe &#039;&#039;-s&#039;&#039; „3. Person Singular“ sowie &#039;&#039;-t&#039;&#039; „3. Person Plural“. Weiterhin findet sich noch das Pronomen &#039;&#039;sé&#039;&#039; „3. Person Singular“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar können die Subjektpronomen &#039;&#039;lye&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039;, &#039;&#039;se&#039;&#039;, &#039;&#039;sa&#039;&#039;, &#039;&#039;me&#039;&#039;, &#039;&#039;te&#039;&#039; und &#039;&#039;ta&#039;&#039; auch als Objektpronomen verwendet werden. Dabei sollte der Kontext allerdings ausreichend eindeutig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Possessivpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Possessivpronomen zeigen den Besitzer eines Gegenstandes an. Dazu wird im Quenya ein Possessivsuffix an das possedierte Nomen affigiert. Folgende Possessivpronomen sind bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;33%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Possessivpronomen des Quenya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Singular&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Dual&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | inklusiv&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-nya&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ngwa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lva&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Allomorph zu diesem Suffix: &#039;&#039;-lwa&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | exklusiv&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-mma&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lma&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Form ist eine Annahme von Helge Fauskanger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lta&#039;&#039; ist &#039;&#039;-ntya&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zu den Subjektsuffixen ist offensichtlich: deren finales &#039;&#039;e&#039;&#039; wird schlichtweg durch ein &#039;&#039;a&#039;&#039; ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Syntax===&lt;br /&gt;
Die Regeln zur Syntax werden oft gebrochen, vor allem in der poetischen Sprache (z. B. in Namárie). Womöglich sollte man also eher von Konventionen und nicht von Regeln reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Possessivobjekt wird hinter sein Bezugswort gestellt (Possessor hinter Possesseum, soll heißen Besitzer hinter Besessenes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Genitivobjekt kann sowohl vor, als auch hinter sein Bezugswort gesetzt werden. Bezieht sich auf selbiges auch ein Possessivobjekt, so gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Genitivobjekt-Bezugswort-Possessivobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Bezugswort ein (Pro-)Nomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjektive werden in der Regel vor ihr Nomen gesetzt, manchmal steht es aber auch hinter ihm. Dies scheint vor allem möglich (aber nicht notwendig), wenn das Nomen im Nominativ steht. Es gibt auch andere Fälle, in denen das Adjektiv hinter dem Nomen steht, etwa im Akkusativ im Markirya Gedicht. Vermutlich gelten also bei der Platzierung des Adjektives die selben Regeln wie bei der Platzierung des Genitivobjektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Numerale (Zahlen) stehen immer hinter dem Nomen, auf das sie sich beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Aussagesätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allgemeine Konvention bei Aussagesätzen lautet (im dritten Zeitalter):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Subjekt - Prädikat - direktes Objekt - indirektes Objekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andersgesagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nominativ-(pro-)Nomen - Verb - Akkusativobjekt - Dativobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In besonders emotionalen/poetischen (emphatischen) Sätzen kann das Verb auch am Anfang des Satzes stehen (z. B. &#039;&#039;Utúlie&#039;n Aure&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fragesätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten bekannten Fragesätze werden mit Interrogativpronomen gebildet, die meist am Anfang des Satzes stehen und das Subjekt ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen ohne Interrogativpronomen wird die Satzstruktur der Aussagesätze beibehalten, nur dass das Verb nun zum letzten Wort des Satzes wird.&lt;br /&gt;
Wie ein Fragesatz ohne Interrogativpronomen von einem Aussagesatz unterschieden werden kann, wenn weder Dativobjekt noch Akkusativobjekt vorhanden sind, ist unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[The History of Middle-earth volume XI, The War of the Jewels|Quendi and Eldar]]&lt;br /&gt;
*[http://www.uib.no/People/hnohf/quenya.htm Ardalambion]&lt;br /&gt;
* Helmut W. Pesch/Elbisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Eldar)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Quenya]]&lt;br /&gt;
[[fi:Quenya]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/langues/quenya]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Quenya&amp;diff=102004</id>
		<title>Quenya</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Quenya&amp;diff=102004"/>
		<updated>2018-12-04T14:02:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Verben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Elbisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Noldor]] und [[Vanyar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Form der alten gemeinsamen [[elbisch]]en Sprache, die die [[Elben]] in [[Valinor]] annahmen. Es wird erzählt, dass ein Teil der Noldor nach 3500 Jahren des Friedens [[Aman]] verließ und unter [[Feanor]], dem Feuergeist, nach [[Mittelerde]] reisten. So wurde Quenya von den verstoßenen [[Noldor]] nach Mittelerde gebracht, jedoch nicht mehr zum alltäglichen Gebrauch benutzt (z. B. nur noch bei Zeremonien), besonders nach dem Verbot durch König [[Elwe|Thingol]], außer in [[Gondolin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya unterteilte sich in die Dialekte [[Vanyarin]], gesprochen von den Vanyar, und [[Noldorin]], gesprochen von den Noldor. Das Noldorin spaltete sich in weitere Dialekte auf, besonders durch das Exil der Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quenya&#039;&#039; bedeutet „Quendisch“, also &#039;&#039;Sprache der [[Quendi]]&#039;&#039;. Da &#039;&#039;Quendi&#039;&#039; wiederum „Sprechende“ bedeutet, kann &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch allgemein „Sprache“ bedeuten. Üblicherweise wurde der Name aber nur für diese besondere Sprache verwendet, da das Wort &#039;&#039;lambe&#039;&#039; mit der Bedeutung „Sprache“ ebenfalls zur Verfügung stand. Tolkien übersetzte &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch mit „Elbisch“, da er die Quendi der Einfachheit halber [[Elben]] nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya wurde in verschiedenen Sprachen und Dialekten wie folgt bezeichnet:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Quendya&#039;&#039; im [[Vanyarin]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Goldórin&#039;&#039; und &#039;&#039;Goldolambe&#039;&#039; im [[Telerin]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Nimriyê&#039;&#039; im Adûnaïschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bezeichnungen sind:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;parmalambë&#039;&#039;: „Buchsprache“&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;tarquesta&#039;&#039;: „Hochsprache“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien nannte den Dialekt der Exilanten auch &#039;&#039;Eressëan&#039;&#039; oder &#039;&#039;Avallonisch&#039;&#039;, nach der Insel [[Tol Eressea]], wo er gesprochen wurde. Er verwendete auch die Bezeichnung „Valinorisch“, da Quenya in Valinor entstand – dies sollte aber nicht zu Verwechslungen mit dem [[Valarin]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Qenya&#039;&#039; ist eine verworfene Schreibweise aus der Zeit vor der Veröffentlichung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interne Geschichte==&lt;br /&gt;
Quenya ist eine sehr archaische Sprache, die einige Merkmale der Ursprache der Elben nie abgelegt hat. Allerdings unterlag auch sie einigem Wandel, sei es durch das Finden neuer Wörter durch die [[Noldor]], durch die Beeinflussung durch das [[Valarin]]; oder auch das Wegfallen unbetonter Vokale und dem Aufbrechen von zahlreichen Konsonantenanhäufungen, um die Sprache geschmeidiger zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Aman lernten und benutzten die [[Valar]] rasch diese Sprache, und es heißt, [[Melkor]] übertraf darin alle anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Flucht der Noldor gelangte Quenya auch nach [[Mittelerde]], wo es jedoch ziemlich bald zu einer reinen Zeremonialsprache wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis ins [[Drittes Zeitalter|Dritte Zeitalter]] hinein trugen die Nachfahren der [[Dúnedain|Númenórer]] Quenya-Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1915 erstellte [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] die erste elbische Wortliste, das &#039;&#039;Qenya Lexicon&#039;&#039;. Tolkien arbeitete Zeit seines Lebens an dieser Sprache weiter, und so kam es zu zahlreichen Wandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qenya ==&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;Qenya&#039;&#039; bezeichnete Tolkien sein Hoch-Elbisch, bevor er im Zuge einiger Änderungen an der Schreibweise (k wurde zu c und q zu qu: kalma =&amp;gt; calma) den Namen zu &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; änderte. (Das war noch vor der Veröffentlichung des Herrn der Ringe.) Es waren damit nicht zwingend zwei bestimmte Stadien der Sprache gemeint, schließlich verlief die Veränderung und Entwicklung fließend. Heute wird der Begriff häufig für das sogenannte &#039;&#039;Frühe Qenya&#039;&#039; (eng. &#039;&#039;Early Qenya&#039;&#039;) verwendet, eine Form des Hoch-Elbischen, die in der [[Parma Eldalamberon]] 14 (erschienen 23. Dezember 2003) beschrieben wird. Dort findet sich eine nahezu vollständige Grammatik des Frühen Qenya, die einige neue Erkenntnisse für andere Elbensprachen auftat, z. B. die Verwendung von unpersönlichen Verben und die Bildung von Zahlwörtern. Einer der deutlichsten Unterschiede zum Herr-der-Ringe-Quenya ist die Deklination der Substantive. Der Plural wird regulär mit -li gebildet, was im Quenya dem Partitiven Plural entspricht, dessen genaue Funktion nicht bekannt ist, und auch in den Singular-Formen unterscheiden sich beide „Sprachen“ stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grammatik=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Phonetik und Phonologie==&lt;br /&gt;
[[Bild:Vokaltrapez Quenya Monophthonge.gif|thumb|250px|Die Monophthonge des Quenya im Vokaltrapez]]&lt;br /&gt;
===Vokale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya hat 17 Vokale:&lt;br /&gt;
*zehn Monophthonge:&lt;br /&gt;
**fünf kurze: &#039;&#039;i&#039;&#039; /{{IPA|i}}/, &#039;&#039;e&#039;&#039; /{{IPA|É›}}/, &#039;&#039;a&#039;&#039; /{{IPA|É‘}}/, &#039;&#039;o&#039;&#039; /{{IPA|É”}}/ und &#039;&#039;u&#039;&#039; /{{IPA|u}}/&lt;br /&gt;
**fünf lange: &#039;&#039;í&#039;&#039; /{{IPA|iË}}/, &#039;&#039;é&#039;&#039; /{{IPA|eË}}/, &#039;&#039;á&#039;&#039; /{{IPA|É‘Ë}}/, &#039;&#039;ó&#039;&#039; /{{IPA|oË}}/ und &#039;&#039;ú&#039;&#039; /{{IPA|uË}}/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*sieben Diphthonge: &#039;&#039;ui&#039;&#039; /{{IPA|ui}}/, &#039;&#039;oi&#039;&#039; /{{IPA|É”i}}/, &#039;&#039;ai&#039;&#039; /{{IPA|É‘i}}/, &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/, &#039;&#039;eu&#039;&#039; /{{IPA|É›u}}/ und &#039;&#039;au&#039;&#039; /{{IPA|É‘u}}/&lt;br /&gt;
Die Diphthonge werden einfach als Zusammenziehungen der beiden Elemente, aus denen sie bestehen, artikuliert. Sie waren ursprünglich alle steigend, also auf dem ersten Element betont, aber &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/ wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] fallend artikuliert, also mit Betonung auf dem zweiten Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konsonanten===&lt;br /&gt;
Insgesamt hat Quenya 23 konsonantische Laute. Allerdings kommen nicht alle diese Laute in jedem Dialekt und zu jeder Zeit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regulär darf im Anlaut eines Wortes höchstens ein Konsonant vorkommen; /{{IPA|w}}/ und /{{IPA|j}}/ aber sind Halbvokale und können daher auch im Anlaut in Kombination mit einem anderen Konsonanten auftreten, etwa in &#039;&#039;tyelpe&#039;&#039; „Silber“ oder &#039;&#039;quesse&#039;&#039; „Vogelfeder“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelt geschriebene Konsonanten werden auch lang gesprochen, zum Beispiel in &#039;&#039;quesse&#039;&#039; /{{IPA|kwÉ›sËÉ›}}/. Allerdings gibt es nur folgende lange Konsonanten: &#039;&#039;ll&#039;&#039;, &#039;&#039;mm&#039;&#039;, &#039;&#039;nn&#039;&#039;, &#039;&#039;pp&#039;&#039;, &#039;&#039;rr&#039;&#039;, &#039;&#039;ss&#039;&#039; und &#039;&#039;tt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Konsonantische Laute des Quenya nach Artikulationsort und -art&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;16%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | labial&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | koronal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | dorsal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | laryngal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | bilabial&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | labio-dental&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | dental&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | alveolar&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | palatal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | velar&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | glottal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Plosive&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;b&#039;&#039; [{{IPA|b}}]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;f&#039;&#039; [{{IPA|f}}]&lt;br /&gt;
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! {{Highlight}} | Vibranten&lt;br /&gt;
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! {{Highlight}} | Frikative&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;þ&#039;&#039; [{{IPA|Î¸}}]&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Laut wurde kurz vor der Flucht der Noldor durch das &#039;&#039;s&#039;&#039; /s/ ersetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;s&#039;&#039; [{{IPA|s}}]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;hw&#039;&#039; [{{IPA|Ê}}]&amp;lt;ref name=&amp;quot;w&amp;quot;&amp;gt;Diese Laute werden labialisiert artikuliert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;w&#039;&#039; [{{IPA|w}}]&amp;lt;ref name=&amp;quot;w&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | Anmerkungen&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;14&amp;quot; | Links stehen jeweils stimmlose Laute, rechts stimmhafte. Neben den Lautschriftzeichen sind die (üblicherweise) zugehörigen Grapheme angegeben. Hell unterlegte Bereiche zeigen physiologisch nicht artikulierbare Laute an.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Morphologie==&lt;br /&gt;
Quenya ist eine agglutinierend-flektierende Sprache, das heißt es werden Suffixe (Nachsilben) an ein Wort angefügt um seine Funktion im Satz zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nomen===&lt;br /&gt;
Nomen werden in neun oder zehn Fällen und vier Numeri (Zahlen) gebeugt. Der Nominativ ist nicht gebeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;normale&amp;quot; Mehrzahl (Plural) wird bei Wörtern, die auf -a, -i, -ie und -o enden, durch &#039;&#039;&#039;-r&#039;&#039;&#039; gekennzeichnet (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldar &#039;&#039;Bäume&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Wörter, die auf einen Konsonanten oder -e enden, bekommen im Plural ein &#039;&#039;&#039;-i&#039;&#039;&#039; angehängt (bei Wörtern auf -e wird aus -ei am Wortende -i; z. B. lasse &#039;&#039;Blatt&#039;&#039;, lassi &#039;&#039;Blätter&#039;&#039;; elen &#039;&#039;Stern&#039;&#039;, eleni &#039;&#039;Sterne&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Die Zweizahl (Dual) wird durch Anhängen von &#039;&#039;&#039;-t&#039;&#039;&#039; (von &amp;quot;ata&amp;quot;,&#039;&#039;doppelt&#039;&#039;) gebildet, jedoch, falls das Wort im Stammauslaut ein &amp;quot;d&amp;quot; oder &amp;quot;t&amp;quot; besitzt, durch &#039;&#039;&#039;-ú&#039;&#039;&#039;(im Auslaut&#039;&#039;&#039;-u&#039;&#039;&#039;):márya&#039;&#039;&#039;t&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ihre beiden Hände&#039;&#039;, aber Ald&#039;&#039;&#039;u&#039;&#039;&#039; (die) beiden Bäume ([[Laurelin]] und [[Telperion]]). Der Dual existiert im Exil-Quenya aber nur noch bei paarweise auftretenden Körperteilen, z. B. peu &#039;&#039;Lippenpaar&#039;&#039; (unregelmäßiger Dual).&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Kollektiv&#039;&#039;&#039;(Vielzahl) wird durch Anhängen von -li gebildet.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Genitiv&#039;&#039;&#039; bezeichnet die Herkunft eines Objektes oder den Teil eines Ganzen. Er wird durch das Suffix -o gekennzeichnet, das einfach an das Wort angehängt wird (z. B. lasseo &#039;&#039;des Blattes&#039;&#039;, eleno &#039;&#039;des Sternes&#039;&#039;). Endet das Wort auf -a, wird -ao zu -o (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldo &#039;&#039;des Baumes&#039;&#039;). Der Plural wird mit Anhängen von -on an die Pluralform gebildet: aldaron &#039;&#039;der Bäume&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Dativ&#039;&#039;&#039; wird durch das Suffix &#039;&#039;&#039;-n&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-in&#039;&#039;&#039; gebildet: alda&#039;&#039;&#039;n&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;dem Baum&#039;&#039;. alda&#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;den Bäumen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Akkusativ&#039;&#039;&#039; hat die gleiche Form wie der Nominativ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Possesiv&#039;&#039;&#039; wird ähnlich dem Genitiv verwendet, jedoch bezeichnet er den Besitzer. Die Endungen sind &#039;&#039;&#039;-va&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ve&#039;&#039;&#039;: róma Oromé&#039;&#039;&#039;va&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Oromes Horn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Instrumental&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Womit&#039;&#039;?)wird mit dem Suffix &#039;&#039;&#039;-nen&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-inen&#039;&#039;&#039; gebildet: lassi lantar súr&#039;&#039;&#039;inen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Blätter fallen im Wind/mithilfe des Windes&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Lokativ&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(wo?)&#039;&#039; wird durch den Suffix &#039;&#039;&#039;-sse&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ssen&#039;&#039;&#039; ausgedrückt: cirya&#039;&#039;&#039;sse&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;bei/auf einem Schiff&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Allativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Wohin?&#039;&#039;) besteht aus der Endung &#039;&#039;&#039;-nna&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-nnar&#039;&#039;&#039;: Endore&#039;&#039;&#039;nna&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;nach Mittelerde&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Ablativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Woher&#039;&#039;?) Bildet man mit &#039;&#039;&#039;-llo&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-llor&#039;&#039;&#039;: alda&#039;&#039;&#039;llor&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;von den Bäumen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert noch ein weiterer Fall, der &#039;&#039;&#039;Respektiv&#039;&#039;&#039;. Es wird vermutet, dass er eine Abwandlung des Lokativs in ähnlicher oder gleicher Bedeutung ist. Näheres ist hierüber jedoch nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Adjektive===&lt;br /&gt;
Adjektive stimmen mit dem Nomen, zu dem sie gehören, in der Zahl überein (Einzahl oder Mehrzahl). Hierbei kann gesagt werden, dass Adjektive auf&lt;br /&gt;
* -a die Mehrzahl auf -e (z. B. linta &#039;&#039;schnell&#039;&#039;, linte &#039;&#039;schnelle&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* -e auf -i (z. B. carne &#039;&#039;rot&#039;&#039;, carni &#039;&#039;rote&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* und -ea auf -ie bilden (z. B. laurea &#039;&#039;golden&#039;&#039;, laurie &#039;&#039;goldene&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verben===&lt;br /&gt;
Es wird traditionell zwischen zwei Arten von Verben unterschieden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;A-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf -a endet, z. B. lanta- &#039;&#039;fallen&#039;&#039; oder ranya- &#039;&#039;wandern&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stamm-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf einen Konsonanten endet, z. B. quet- &#039;&#039;sagen&#039;&#039;, tul- &#039;&#039;kommen&#039;&#039; oder tir- &#039;&#039;sehen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sonstige&#039;&#039;&#039;, also jene Verben, die auf -u enden, z.B. indu- &#039;&#039;beabsichtigen&#039;&#039;, palu- &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039; oder nicu- &#039;&#039;schneien&#039;&#039;. Gelegentlich finden sich auch Verben, die auf -e- oder -i- enden, z.B. apsene- &#039;&#039;erlösen&#039;&#039; oder auciri- &#039;&#039;abschneiden&#039;&#039;, es wird jedoch vermutet, dass dies lediglich Stamm-Verben sind, von denen nicht der Stamm sondern die Aorist Form angegeben wird. Verben, die auf -o- enden gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt fünf Zeiten: &#039;&#039;Aorist&#039;&#039;, &#039;&#039;Präsens&#039;&#039;, &#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;, &#039;&#039;Perfekt&#039;&#039; und &#039;&#039;Futur&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Aorist&#039;&#039;&#039;: A-Verben hängen einfach die Endungen an (lantanye &#039;&#039;ich falle&#039;&#039;, ranyalye &#039;&#039;ihr wandert&#039;&#039;). Stamm-Verben fügen ein -i- als Fugenvokal ein, falls weitere Endungen angefügt werden: quetinye &#039;&#039;ich spreche&#039;&#039;, tulitye &#039;&#039;du kommst&#039;&#039;, tirimme &#039;&#039;wir sehen&#039;&#039;. Gibt es keine Endung, da der aoristische Infinitiv oder die dritte Person Singular notwendig ist, so wird an ein Stammverb -e angefügt (quete &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;, care &#039;&#039;tun&#039;&#039;, Ócome &#039;&#039;sich versammeln&#039;&#039;). U-Verben bilden genau wie A-Verben die Aorist Form mit ihrem Stamm, (Palu &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039;). Eine Ausnahme bildet nicu- &#039;&#039;schneien&#039;&#039;, das zu nique wird. Mehr Ausnahmen wären ebenfalls denkbar, jedoch sind die Formen von zu wenig Beispielen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präsens&#039;&#039;&#039;: A-Verben ersetzen ihr finales -a durch -ea und fügen die Endungen an: lanteanye &#039;&#039;ich falle, ranyeatye &#039;&#039;du wanderst&#039;&#039;. Stamm-Verben längen ihren Vokal und fügen die Personalendungen nach dem Fugenvokal -a- ein: quétanye &#039;&#039;ich sage&#039;&#039;, túlamme &#039;&#039;wir kommen&#039;&#039;, tíralve &#039;&#039;ihr seht&#039;&#039;. U-Verben bilden des Präsens, als sei -u ein Konsonant. Der letzte Vokal (vor dem U am Ende) wird gelängt und ein -a wird angefügt (Pálua &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;&#039;: A-Verben fügen -ne und danach die Personalendungen an: lantanenye &#039;&#039;ich fiel&#039;&#039;, ranyanemme &#039;&#039;wir wanderten&#039;&#039;. Stammverben auf -r, -m oder -n fügen ebenfalls -ne an: tirnetye &#039;&#039;du sahst&#039;&#039;. Stammverben auf -l fügen -le an: tullenye &#039;&#039;ich kam&#039;&#039;. Stammverben auf -p, -t oder -c ersetzen diesen letzten Konsonanten durch -mpe, -nte bzw. -nce: quentelve &#039;&#039;ihr spracht&#039;&#039;. Wie bei A-Verben wird auch bei U-Verben lediglich -ne angefügt (Nicune &#039;&#039;(es) schneite&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Perfekt&#039;&#039;&#039;: Bei allen Perfektformen wird der Stammvokal als Augment vor den Stamm gestellt. A-Verben ersetzten das finale -a durch -ie, A-Verben auf -ya ersetzen die ganze Endung: alantienye &#039;&#039;ich bin gefallen&#039;&#039;, araniemme &#039;&#039;wir sind gewandert&#039;&#039;. Stammverben fügen ebenfalls -ie an und längen ihren Stammvokal: equétietye &#039;&#039;du hast gesagt&#039;&#039;, utúlienye &#039;&#039;ich bin gekommen&#039;&#039; und itírielve &#039;&#039;ihr habt gesehen&#039;&#039;. Wie bei A-Verben wird der Perfekt bei U-Verben gebildet; Duplizieren des ersten Vokales an den Wortanfang und Ersetzen des Endes durch -ie. Zudem wird der vorletzte Vokal gelängt (Apálie &#039;&#039;ausgebreitet haben&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Futur&#039;&#039;&#039;: Das Futur wird durch Anhängen von -uva gebildet (wieder wird bei A-Verben das finale -a verloren.): lantuvatye &#039;&#039;du wirst fallen&#039;&#039;, quetuvanye &#039;&#039;ich werde sagen&#039;&#039;, tiruvamme &#039;&#039;wir werden sehen&#039;&#039;. Es sind jedoch auch Ausnahmen bekannt, wo das -a beibehalten wird und am Ende des Wortes -auva steht. So etwa in nauva &#039;&#039;(Futur von sein)&#039;&#039; und lauva &#039;&#039;(Futur von nicht tun/sein)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ein U-Verb erhält die Endung -úva, die das -u ersetzt (Palúva &#039;&#039;ausbreiten werden&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pronomen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der Pronomen im Quenya – besonders die Personalpronomen – werden als Suffixe realisiert. Die Personalsuffixe werden an das Verb affigiert, und zwar nach dem Tempusmarker. Zuerst wird immer das Subjektpronomen suffigiert, dann das Objektpronomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Subjektpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Subjektpronomen gibt den Agens eines Verbs an, sofern dieser nicht extra genannt ist. (Vergleiche: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sauron&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039; – &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Er&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039;, nicht *&#039;&#039;Er Sauron schläft nicht.&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
Im Quenya existieren die Pronomen sowohl als Suffixe wie auch als freie Morpheme, also als Endungen und als eigenständige Wörter. Normalerweise werden eher die Suffixe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Tabelle bietet eine Übersicht über einen großen Teil der bekannten Subjektpronomen (links jeweils die Suffixe, rechts die Pronomen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Subjektpronomen des Quenya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Singular&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Dual&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | inklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;&amp;gt;Die &#039;&#039;inklusiven&#039;&#039; Plurale bedeuten, dass der Adressat im &#039;&#039;wir&#039;&#039; mit einbegriffen ist, die &#039;&#039;exklusiven&#039;&#039; schließen den Adressaten aus der Bedeutung des &#039;&#039;wir&#039;&#039; aus. (Beispiele für 1. Person Dual: Ein Ehemann sagt zu seiner Ehefrau: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;inklusiv&#039;&#039;; eine Ehefrau sagt zu ihren Kindern: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;exklusiv&#039;&#039;.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-n(ye)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;&amp;gt;Wenn kein weiteres Suffix folgt, wird üblicherweise &#039;&#039;-n&#039;&#039; und &#039;&#039;-l&#039;&#039; verwendet; nur wenn noch weitere Suffixe affigiert werden, werden die vollständigen Formen &#039;&#039;-nye&#039;&#039; und &#039;&#039;-lye&#039;&#039; verwendet. &#039;&#039;-se&#039;&#039; wird praktisch immer zu &#039;&#039;-s&#039;&#039; verkürzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ni&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ngwe&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Außerdem finden sich die Formen &#039;&#039;-nce&#039;&#039; und &#039;&#039;-nque&#039;&#039;. Welche gültig ist/sind, oder ob alle im Quenya im Gebrauch waren, lässt sich nicht feststellen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;vet&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;&amp;gt;Allomorphe zu diesen Suffixen sind &#039;&#039;wet&#039;&#039;, &#039;&#039;-lwe&#039;&#039;, &#039;&#039;we&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | exklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-mme&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;met&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | höflich&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-l(ye)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;lye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ste&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;let&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | ?&amp;lt;ref&amp;gt;Der Analogieschluss &#039;&#039;de&#039;&#039; scheint naheliegend.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | vertraut&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tyet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;3.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | belebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Belebt&#039;&#039; sind nach der elbischen Konzeption alle Wesen, die hierarchisch über Pflanzen stehen – also Tiere, Elben, Menschen, Maiar, Valar, Drachen, ... – aber einschließlich der Pflanzen! &#039;&#039;Unbelebt&#039;&#039; ist dementsprechend alles, was sich hierarchisch tiefer befindet: Steine, Erde, Luft, ...&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-s(e)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;se&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tú&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Statt dem Dualpronomen &#039;&#039;tú&#039;&#039; kann auch das Pluralpronomen &#039;&#039;te&#039;&#039; verwendet werden, wie die Lobpreisung [[Frodo Beutlin|Frodos]] und [[Samweis Gamdschie|Samweis]]’ auf dem [[Feld von Cormallen]] zeigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein häufig auftretendes Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lte&#039;&#039; ist &#039;&#039;-nte&#039;&#039;, wie sie etwa in [[Cirions Eid]] verwendet wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;te&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | unbelebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;sa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tai&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Tolkien hat auch die Form &#039;&#039;ta&#039;&#039; erwähnt, die analog zu &#039;&#039;sa&#039;&#039; wäre. Diese Form wäre jedoch homophon zum Demonstrativpronomen &#039;&#039;ta&#039;&#039; – möglicherweise ist dies der Grund, warum Tolkien die unregelmäßigere Form &#039;&#039;tai&#039;&#039; vorzog.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suffixe können auch zu eigenständigen Pronomen erweitert werden, indem sie an den Vokal &#039;&#039;e-&#039;&#039; suffigiert werden. Allerdings sind diese Formen nur spärlich belegt: bekannt sind &#039;&#039;inye&#039;&#039;, &#039;&#039;elye&#039;&#039; und &#039;&#039;emme&#039;&#039;. Diese Pronomen sind besonders emphatisch – vergleiche die Verwendung von &#039;&#039;elye&#039;&#039; in &#039;&#039;[[Namárië]]&#039;&#039; und die entsprechende Übersetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigenständigen Pronomen sind in der Tabelle in der unbetonten Form angegeben. Werden sie betont, so wird ihr Vokal gelängt – &#039;&#039;ni&#039;&#039; wird zu &#039;&#039;ní&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039; zu &#039;&#039;tyé&#039;&#039;, ... Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Vokale der Dualpronomen &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; gelängt werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen einem betonten Subjektpronomen wie &#039;&#039;ní&#039;&#039; und einem emphatischen Pronomen wie &#039;&#039;inye&#039;&#039; sollte nicht vernachlässigt werden. Er lässt sich etwa wie folgt beschreiben: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ich&#039;&#039;&#039; nehme den Ring!&#039;&#039; – &#039;&#039;Ich und kein anderer nehme den Ring!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Objektpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Objektpronomen verweist auf das Patiens (das Ziel der Handlung) eines Verbs. Die Informationen über die Objektpronomen im Quenya sind höchst unvollständig. Offenbar treten auch diese jeweils als Suffix und als eigenständiges Pronomen auf. Belegt sind allerdings nur die Suffixe &#039;&#039;-s&#039;&#039; „3. Person Singular“ sowie &#039;&#039;-t&#039;&#039; „3. Person Plural“. Weiterhin findet sich noch das Pronomen &#039;&#039;sé&#039;&#039; „3. Person Singular“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar können die Subjektpronomen &#039;&#039;lye&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039;, &#039;&#039;se&#039;&#039;, &#039;&#039;sa&#039;&#039;, &#039;&#039;me&#039;&#039;, &#039;&#039;te&#039;&#039; und &#039;&#039;ta&#039;&#039; auch als Objektpronomen verwendet werden. Dabei sollte der Kontext allerdings ausreichend eindeutig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Possessivpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Possessivpronomen zeigen den Besitzer eines Gegenstandes an. Dazu wird im Quenya ein Possessivsuffix an das possedierte Nomen affigiert. Folgende Possessivpronomen sind bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;33%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Possessivpronomen des Quenya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Singular&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Dual&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | inklusiv&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-nya&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ngwa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lva&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Allomorph zu diesem Suffix: &#039;&#039;-lwa&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | exklusiv&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-mma&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lma&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | höflich&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lya&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-sta&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lda&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | vertraut&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tya&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;3.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-rya&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Form ist eine Annahme von Helge Fauskanger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lta&#039;&#039; ist &#039;&#039;-ntya&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zu den Subjektsuffixen ist offensichtlich: deren finales &#039;&#039;e&#039;&#039; wird schlichtweg durch ein &#039;&#039;a&#039;&#039; ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Syntax===&lt;br /&gt;
Die Regeln zur Syntax werden oft gebrochen, vor allem in der poetischen Sprache (z. B. in Namárie). Womöglich sollte man also eher von Konventionen und nicht von Regeln reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Possessivobjekt wird hinter sein Bezugswort gestellt (Possessor hinter Possesseum, soll heißen Besitzer hinter Besessenes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Genitivobjekt kann sowohl vor, als auch hinter sein Bezugswort gesetzt werden. Bezieht sich auf selbiges auch ein Possessivobjekt, so gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Genitivobjekt-Bezugswort-Possessivobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Bezugswort ein (Pro-)Nomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjektive werden in der Regel vor ihr Nomen gesetzt, manchmal steht es aber auch hinter ihm. Dies scheint vor allem möglich (aber nicht notwendig), wenn das Nomen im Nominativ steht. Es gibt auch andere Fälle, in denen das Adjektiv hinter dem Nomen steht, etwa im Akkusativ im Markirya Gedicht. Vermutlich gelten also bei der Platzierung des Adjektives die selben Regeln wie bei der Platzierung des Genitivobjektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Numerale (Zahlen) stehen immer hinter dem Nomen, auf das sie sich beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Aussagesätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allgemeine Konvention bei Aussagesätzen lautet (im dritten Zeitalter):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Subjekt - Prädikat - direktes Objekt - indirektes Objekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andersgesagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nominativ-(pro-)Nomen - Verb - Akkusativobjekt - Dativobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In besonders emotionalen/poetischen (emphatischen) Sätzen kann das Verb auch am Anfang des Satzes stehen (z. B. &#039;&#039;Utúlie&#039;n Aure&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fragesätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten bekannten Fragesätze werden mit Interrogativpronomen gebildet, die meist am Anfang des Satzes stehen und das Subjekt ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen ohne Interrogativpronomen wird die Satzstruktur der Aussagesätze beibehalten, nur dass das Verb nun zum letzten Wort des Satzes wird.&lt;br /&gt;
Wie ein Fragesatz ohne Interrogativpronomen von einem Aussagesatz unterschieden werden kann, wenn weder Dativobjekt noch Akkusativobjekt vorhanden sind, ist unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[The History of Middle-earth volume XI, The War of the Jewels|Quendi and Eldar]]&lt;br /&gt;
*[http://www.uib.no/People/hnohf/quenya.htm Ardalambion]&lt;br /&gt;
* Helmut W. Pesch/Elbisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Eldar)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Quenya]]&lt;br /&gt;
[[fi:Quenya]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/langues/quenya]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Quenya&amp;diff=102003</id>
		<title>Quenya</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Quenya&amp;diff=102003"/>
		<updated>2018-12-04T14:01:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Verben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Elbisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Noldor]] und [[Vanyar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Form der alten gemeinsamen [[elbisch]]en Sprache, die die [[Elben]] in [[Valinor]] annahmen. Es wird erzählt, dass ein Teil der Noldor nach 3500 Jahren des Friedens [[Aman]] verließ und unter [[Feanor]], dem Feuergeist, nach [[Mittelerde]] reisten. So wurde Quenya von den verstoßenen [[Noldor]] nach Mittelerde gebracht, jedoch nicht mehr zum alltäglichen Gebrauch benutzt (z. B. nur noch bei Zeremonien), besonders nach dem Verbot durch König [[Elwe|Thingol]], außer in [[Gondolin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya unterteilte sich in die Dialekte [[Vanyarin]], gesprochen von den Vanyar, und [[Noldorin]], gesprochen von den Noldor. Das Noldorin spaltete sich in weitere Dialekte auf, besonders durch das Exil der Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quenya&#039;&#039; bedeutet „Quendisch“, also &#039;&#039;Sprache der [[Quendi]]&#039;&#039;. Da &#039;&#039;Quendi&#039;&#039; wiederum „Sprechende“ bedeutet, kann &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch allgemein „Sprache“ bedeuten. Üblicherweise wurde der Name aber nur für diese besondere Sprache verwendet, da das Wort &#039;&#039;lambe&#039;&#039; mit der Bedeutung „Sprache“ ebenfalls zur Verfügung stand. Tolkien übersetzte &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch mit „Elbisch“, da er die Quendi der Einfachheit halber [[Elben]] nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya wurde in verschiedenen Sprachen und Dialekten wie folgt bezeichnet:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Quendya&#039;&#039; im [[Vanyarin]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Goldórin&#039;&#039; und &#039;&#039;Goldolambe&#039;&#039; im [[Telerin]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Nimriyê&#039;&#039; im Adûnaïschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bezeichnungen sind:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;parmalambë&#039;&#039;: „Buchsprache“&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;tarquesta&#039;&#039;: „Hochsprache“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien nannte den Dialekt der Exilanten auch &#039;&#039;Eressëan&#039;&#039; oder &#039;&#039;Avallonisch&#039;&#039;, nach der Insel [[Tol Eressea]], wo er gesprochen wurde. Er verwendete auch die Bezeichnung „Valinorisch“, da Quenya in Valinor entstand – dies sollte aber nicht zu Verwechslungen mit dem [[Valarin]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Qenya&#039;&#039; ist eine verworfene Schreibweise aus der Zeit vor der Veröffentlichung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interne Geschichte==&lt;br /&gt;
Quenya ist eine sehr archaische Sprache, die einige Merkmale der Ursprache der Elben nie abgelegt hat. Allerdings unterlag auch sie einigem Wandel, sei es durch das Finden neuer Wörter durch die [[Noldor]], durch die Beeinflussung durch das [[Valarin]]; oder auch das Wegfallen unbetonter Vokale und dem Aufbrechen von zahlreichen Konsonantenanhäufungen, um die Sprache geschmeidiger zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Aman lernten und benutzten die [[Valar]] rasch diese Sprache, und es heißt, [[Melkor]] übertraf darin alle anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Flucht der Noldor gelangte Quenya auch nach [[Mittelerde]], wo es jedoch ziemlich bald zu einer reinen Zeremonialsprache wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis ins [[Drittes Zeitalter|Dritte Zeitalter]] hinein trugen die Nachfahren der [[Dúnedain|Númenórer]] Quenya-Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1915 erstellte [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] die erste elbische Wortliste, das &#039;&#039;Qenya Lexicon&#039;&#039;. Tolkien arbeitete Zeit seines Lebens an dieser Sprache weiter, und so kam es zu zahlreichen Wandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qenya ==&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;Qenya&#039;&#039; bezeichnete Tolkien sein Hoch-Elbisch, bevor er im Zuge einiger Änderungen an der Schreibweise (k wurde zu c und q zu qu: kalma =&amp;gt; calma) den Namen zu &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; änderte. (Das war noch vor der Veröffentlichung des Herrn der Ringe.) Es waren damit nicht zwingend zwei bestimmte Stadien der Sprache gemeint, schließlich verlief die Veränderung und Entwicklung fließend. Heute wird der Begriff häufig für das sogenannte &#039;&#039;Frühe Qenya&#039;&#039; (eng. &#039;&#039;Early Qenya&#039;&#039;) verwendet, eine Form des Hoch-Elbischen, die in der [[Parma Eldalamberon]] 14 (erschienen 23. Dezember 2003) beschrieben wird. Dort findet sich eine nahezu vollständige Grammatik des Frühen Qenya, die einige neue Erkenntnisse für andere Elbensprachen auftat, z. B. die Verwendung von unpersönlichen Verben und die Bildung von Zahlwörtern. Einer der deutlichsten Unterschiede zum Herr-der-Ringe-Quenya ist die Deklination der Substantive. Der Plural wird regulär mit -li gebildet, was im Quenya dem Partitiven Plural entspricht, dessen genaue Funktion nicht bekannt ist, und auch in den Singular-Formen unterscheiden sich beide „Sprachen“ stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grammatik=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Phonetik und Phonologie==&lt;br /&gt;
[[Bild:Vokaltrapez Quenya Monophthonge.gif|thumb|250px|Die Monophthonge des Quenya im Vokaltrapez]]&lt;br /&gt;
===Vokale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya hat 17 Vokale:&lt;br /&gt;
*zehn Monophthonge:&lt;br /&gt;
**fünf kurze: &#039;&#039;i&#039;&#039; /{{IPA|i}}/, &#039;&#039;e&#039;&#039; /{{IPA|É›}}/, &#039;&#039;a&#039;&#039; /{{IPA|É‘}}/, &#039;&#039;o&#039;&#039; /{{IPA|É”}}/ und &#039;&#039;u&#039;&#039; /{{IPA|u}}/&lt;br /&gt;
**fünf lange: &#039;&#039;í&#039;&#039; /{{IPA|iË}}/, &#039;&#039;é&#039;&#039; /{{IPA|eË}}/, &#039;&#039;á&#039;&#039; /{{IPA|É‘Ë}}/, &#039;&#039;ó&#039;&#039; /{{IPA|oË}}/ und &#039;&#039;ú&#039;&#039; /{{IPA|uË}}/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*sieben Diphthonge: &#039;&#039;ui&#039;&#039; /{{IPA|ui}}/, &#039;&#039;oi&#039;&#039; /{{IPA|É”i}}/, &#039;&#039;ai&#039;&#039; /{{IPA|É‘i}}/, &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/, &#039;&#039;eu&#039;&#039; /{{IPA|É›u}}/ und &#039;&#039;au&#039;&#039; /{{IPA|É‘u}}/&lt;br /&gt;
Die Diphthonge werden einfach als Zusammenziehungen der beiden Elemente, aus denen sie bestehen, artikuliert. Sie waren ursprünglich alle steigend, also auf dem ersten Element betont, aber &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/ wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] fallend artikuliert, also mit Betonung auf dem zweiten Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konsonanten===&lt;br /&gt;
Insgesamt hat Quenya 23 konsonantische Laute. Allerdings kommen nicht alle diese Laute in jedem Dialekt und zu jeder Zeit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regulär darf im Anlaut eines Wortes höchstens ein Konsonant vorkommen; /{{IPA|w}}/ und /{{IPA|j}}/ aber sind Halbvokale und können daher auch im Anlaut in Kombination mit einem anderen Konsonanten auftreten, etwa in &#039;&#039;tyelpe&#039;&#039; „Silber“ oder &#039;&#039;quesse&#039;&#039; „Vogelfeder“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelt geschriebene Konsonanten werden auch lang gesprochen, zum Beispiel in &#039;&#039;quesse&#039;&#039; /{{IPA|kwÉ›sËÉ›}}/. Allerdings gibt es nur folgende lange Konsonanten: &#039;&#039;ll&#039;&#039;, &#039;&#039;mm&#039;&#039;, &#039;&#039;nn&#039;&#039;, &#039;&#039;pp&#039;&#039;, &#039;&#039;rr&#039;&#039;, &#039;&#039;ss&#039;&#039; und &#039;&#039;tt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Konsonantische Laute des Quenya nach Artikulationsort und -art&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;16%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | labial&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | koronal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | dorsal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | laryngal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | bilabial&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | labio-dental&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | dental&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | alveolar&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | palatal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | velar&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | glottal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Plosive&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;p&#039;&#039; [{{IPA|p}}]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;b&#039;&#039; [{{IPA|b}}]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;f&#039;&#039; [{{IPA|f}}]&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;14&amp;quot; | Links stehen jeweils stimmlose Laute, rechts stimmhafte. Neben den Lautschriftzeichen sind die (üblicherweise) zugehörigen Grapheme angegeben. Hell unterlegte Bereiche zeigen physiologisch nicht artikulierbare Laute an.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Morphologie==&lt;br /&gt;
Quenya ist eine agglutinierend-flektierende Sprache, das heißt es werden Suffixe (Nachsilben) an ein Wort angefügt um seine Funktion im Satz zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nomen===&lt;br /&gt;
Nomen werden in neun oder zehn Fällen und vier Numeri (Zahlen) gebeugt. Der Nominativ ist nicht gebeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;normale&amp;quot; Mehrzahl (Plural) wird bei Wörtern, die auf -a, -i, -ie und -o enden, durch &#039;&#039;&#039;-r&#039;&#039;&#039; gekennzeichnet (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldar &#039;&#039;Bäume&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Wörter, die auf einen Konsonanten oder -e enden, bekommen im Plural ein &#039;&#039;&#039;-i&#039;&#039;&#039; angehängt (bei Wörtern auf -e wird aus -ei am Wortende -i; z. B. lasse &#039;&#039;Blatt&#039;&#039;, lassi &#039;&#039;Blätter&#039;&#039;; elen &#039;&#039;Stern&#039;&#039;, eleni &#039;&#039;Sterne&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Die Zweizahl (Dual) wird durch Anhängen von &#039;&#039;&#039;-t&#039;&#039;&#039; (von &amp;quot;ata&amp;quot;,&#039;&#039;doppelt&#039;&#039;) gebildet, jedoch, falls das Wort im Stammauslaut ein &amp;quot;d&amp;quot; oder &amp;quot;t&amp;quot; besitzt, durch &#039;&#039;&#039;-ú&#039;&#039;&#039;(im Auslaut&#039;&#039;&#039;-u&#039;&#039;&#039;):márya&#039;&#039;&#039;t&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ihre beiden Hände&#039;&#039;, aber Ald&#039;&#039;&#039;u&#039;&#039;&#039; (die) beiden Bäume ([[Laurelin]] und [[Telperion]]). Der Dual existiert im Exil-Quenya aber nur noch bei paarweise auftretenden Körperteilen, z. B. peu &#039;&#039;Lippenpaar&#039;&#039; (unregelmäßiger Dual).&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Kollektiv&#039;&#039;&#039;(Vielzahl) wird durch Anhängen von -li gebildet.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Genitiv&#039;&#039;&#039; bezeichnet die Herkunft eines Objektes oder den Teil eines Ganzen. Er wird durch das Suffix -o gekennzeichnet, das einfach an das Wort angehängt wird (z. B. lasseo &#039;&#039;des Blattes&#039;&#039;, eleno &#039;&#039;des Sternes&#039;&#039;). Endet das Wort auf -a, wird -ao zu -o (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldo &#039;&#039;des Baumes&#039;&#039;). Der Plural wird mit Anhängen von -on an die Pluralform gebildet: aldaron &#039;&#039;der Bäume&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Dativ&#039;&#039;&#039; wird durch das Suffix &#039;&#039;&#039;-n&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-in&#039;&#039;&#039; gebildet: alda&#039;&#039;&#039;n&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;dem Baum&#039;&#039;. alda&#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;den Bäumen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Akkusativ&#039;&#039;&#039; hat die gleiche Form wie der Nominativ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Possesiv&#039;&#039;&#039; wird ähnlich dem Genitiv verwendet, jedoch bezeichnet er den Besitzer. Die Endungen sind &#039;&#039;&#039;-va&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ve&#039;&#039;&#039;: róma Oromé&#039;&#039;&#039;va&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Oromes Horn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Instrumental&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Womit&#039;&#039;?)wird mit dem Suffix &#039;&#039;&#039;-nen&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-inen&#039;&#039;&#039; gebildet: lassi lantar súr&#039;&#039;&#039;inen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Blätter fallen im Wind/mithilfe des Windes&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Lokativ&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(wo?)&#039;&#039; wird durch den Suffix &#039;&#039;&#039;-sse&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ssen&#039;&#039;&#039; ausgedrückt: cirya&#039;&#039;&#039;sse&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;bei/auf einem Schiff&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Allativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Wohin?&#039;&#039;) besteht aus der Endung &#039;&#039;&#039;-nna&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-nnar&#039;&#039;&#039;: Endore&#039;&#039;&#039;nna&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;nach Mittelerde&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Ablativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Woher&#039;&#039;?) Bildet man mit &#039;&#039;&#039;-llo&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-llor&#039;&#039;&#039;: alda&#039;&#039;&#039;llor&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;von den Bäumen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert noch ein weiterer Fall, der &#039;&#039;&#039;Respektiv&#039;&#039;&#039;. Es wird vermutet, dass er eine Abwandlung des Lokativs in ähnlicher oder gleicher Bedeutung ist. Näheres ist hierüber jedoch nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Adjektive===&lt;br /&gt;
Adjektive stimmen mit dem Nomen, zu dem sie gehören, in der Zahl überein (Einzahl oder Mehrzahl). Hierbei kann gesagt werden, dass Adjektive auf&lt;br /&gt;
* -a die Mehrzahl auf -e (z. B. linta &#039;&#039;schnell&#039;&#039;, linte &#039;&#039;schnelle&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* -e auf -i (z. B. carne &#039;&#039;rot&#039;&#039;, carni &#039;&#039;rote&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* und -ea auf -ie bilden (z. B. laurea &#039;&#039;golden&#039;&#039;, laurie &#039;&#039;goldene&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verben===&lt;br /&gt;
Es wird traditionell zwischen zwei Arten von Verben unterschieden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;A-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf -a endet, z. B. lanta- &#039;&#039;fallen&#039;&#039; oder ranya- &#039;&#039;wandern&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stamm-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf einen Konsonanten endet, z. B. quet- &#039;&#039;sagen&#039;&#039;, tul- &#039;&#039;kommen&#039;&#039; oder tir- &#039;&#039;sehen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sonstige&#039;&#039;&#039;, also jene Verben, die auf -u enden, z.B. indu- &#039;&#039;beabsichtigen&#039;&#039;, palu- &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039; oder nicu- &#039;&#039;schneien&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Gelegentlich finden sich auch Verben, die auf -e- oder -i- enden, z.B. apsene- &#039;&#039;erlösen&#039;&#039; oder auciri- &#039;&#039;abschneiden&#039;&#039;, es wird jedoch vermutet, dass dies lediglich Stamm-Verben sind, von denen nicht der Stamm sondern die Aorist Form angegeben wird.&lt;br /&gt;
Verben, die auf -o- enden gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt fünf Zeiten: &#039;&#039;Aorist&#039;&#039;, &#039;&#039;Präsens&#039;&#039;, &#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;, &#039;&#039;Perfekt&#039;&#039; und &#039;&#039;Futur&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Aorist&#039;&#039;&#039;: A-Verben hängen einfach die Endungen an (lantanye &#039;&#039;ich falle&#039;&#039;, ranyalye &#039;&#039;ihr wandert&#039;&#039;). Stamm-Verben fügen ein -i- als Fugenvokal ein, falls weitere Endungen angefügt werden: quetinye &#039;&#039;ich spreche&#039;&#039;, tulitye &#039;&#039;du kommst&#039;&#039;, tirimme &#039;&#039;wir sehen&#039;&#039;. Gibt es keine Endung, da der aoristische Infinitiv oder die dritte Person Singular notwendig ist, so wird an ein Stammverb -e angefügt (quete &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;, care &#039;&#039;tun&#039;&#039;, Ócome &#039;&#039;sich versammeln&#039;&#039;). U-Verben bilden genau wie A-Verben die Aorist Form mit ihrem Stamm, (Palu &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039;). Eine Ausnahme bildet nicu- &#039;&#039;schneien&#039;&#039;, das zu nique wird. Mehr Ausnahmen wären ebenfalls denkbar, jedoch sind die Formen von zu wenig Beispielen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präsens&#039;&#039;&#039;: A-Verben ersetzen ihr finales -a durch -ea und fügen die Endungen an: lanteanye &#039;&#039;ich falle, ranyeatye &#039;&#039;du wanderst&#039;&#039;. Stamm-Verben längen ihren Vokal und fügen die Personalendungen nach dem Fugenvokal -a- ein: quétanye &#039;&#039;ich sage&#039;&#039;, túlamme &#039;&#039;wir kommen&#039;&#039;, tíralve &#039;&#039;ihr seht&#039;&#039;. U-Verben bilden des Präsens, als sei -u ein Konsonant. Der letzte Vokal (vor dem U am Ende) wird gelängt und ein -a wird angefügt (Pálua &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;&#039;: A-Verben fügen -ne und danach die Personalendungen an: lantanenye &#039;&#039;ich fiel&#039;&#039;, ranyanemme &#039;&#039;wir wanderten&#039;&#039;. Stammverben auf -r, -m oder -n fügen ebenfalls -ne an: tirnetye &#039;&#039;du sahst&#039;&#039;. Stammverben auf -l fügen -le an: tullenye &#039;&#039;ich kam&#039;&#039;. Stammverben auf -p, -t oder -c ersetzen diesen letzten Konsonanten durch -mpe, -nte bzw. -nce: quentelve &#039;&#039;ihr spracht&#039;&#039;. Wie bei A-Verben wird auch bei U-Verben lediglich -ne angefügt (Nicune &#039;&#039;(es) schneite&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Perfekt&#039;&#039;&#039;: Bei allen Perfektformen wird der Stammvokal als Augment vor den Stamm gestellt. A-Verben ersetzten das finale -a durch -ie, A-Verben auf -ya ersetzen die ganze Endung: alantienye &#039;&#039;ich bin gefallen&#039;&#039;, araniemme &#039;&#039;wir sind gewandert&#039;&#039;. Stammverben fügen ebenfalls -ie an und längen ihren Stammvokal: equétietye &#039;&#039;du hast gesagt&#039;&#039;, utúlienye &#039;&#039;ich bin gekommen&#039;&#039; und itírielve &#039;&#039;ihr habt gesehen&#039;&#039;. Wie bei A-Verben wird der Perfekt bei U-Verben gebildet; Duplizieren des ersten Vokales an den Wortanfang und Ersetzen des Endes durch -ie. Zudem wird der vorletzte Vokal gelängt (Apálie &#039;&#039;ausgebreitet haben&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Futur&#039;&#039;&#039;: Das Futur wird durch Anhängen von -uva gebildet (wieder wird bei A-Verben das finale -a verloren.): lantuvatye &#039;&#039;du wirst fallen&#039;&#039;, quetuvanye &#039;&#039;ich werde sagen&#039;&#039;, tiruvamme &#039;&#039;wir werden sehen&#039;&#039;. Es sind jedoch auch Ausnahmen bekannt, wo das -a beibehalten wird und am Ende des Wortes -auva steht. So etwa in nauva &#039;&#039;(Futur von sein)&#039;&#039; und lauva &#039;&#039;(Futur von nicht tun/sein)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ein U-Verb erhält die Endung -úva, die das -u ersetzt (Palúva &#039;&#039;ausbreiten werden&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pronomen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der Pronomen im Quenya – besonders die Personalpronomen – werden als Suffixe realisiert. Die Personalsuffixe werden an das Verb affigiert, und zwar nach dem Tempusmarker. Zuerst wird immer das Subjektpronomen suffigiert, dann das Objektpronomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Subjektpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Subjektpronomen gibt den Agens eines Verbs an, sofern dieser nicht extra genannt ist. (Vergleiche: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sauron&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039; – &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Er&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039;, nicht *&#039;&#039;Er Sauron schläft nicht.&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
Im Quenya existieren die Pronomen sowohl als Suffixe wie auch als freie Morpheme, also als Endungen und als eigenständige Wörter. Normalerweise werden eher die Suffixe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Tabelle bietet eine Übersicht über einen großen Teil der bekannten Subjektpronomen (links jeweils die Suffixe, rechts die Pronomen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Subjektpronomen des Quenya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | inklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;&amp;gt;Die &#039;&#039;inklusiven&#039;&#039; Plurale bedeuten, dass der Adressat im &#039;&#039;wir&#039;&#039; mit einbegriffen ist, die &#039;&#039;exklusiven&#039;&#039; schließen den Adressaten aus der Bedeutung des &#039;&#039;wir&#039;&#039; aus. (Beispiele für 1. Person Dual: Ein Ehemann sagt zu seiner Ehefrau: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;inklusiv&#039;&#039;; eine Ehefrau sagt zu ihren Kindern: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;exklusiv&#039;&#039;.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-n(ye)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;&amp;gt;Wenn kein weiteres Suffix folgt, wird üblicherweise &#039;&#039;-n&#039;&#039; und &#039;&#039;-l&#039;&#039; verwendet; nur wenn noch weitere Suffixe affigiert werden, werden die vollständigen Formen &#039;&#039;-nye&#039;&#039; und &#039;&#039;-lye&#039;&#039; verwendet. &#039;&#039;-se&#039;&#039; wird praktisch immer zu &#039;&#039;-s&#039;&#039; verkürzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ni&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ngwe&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Außerdem finden sich die Formen &#039;&#039;-nce&#039;&#039; und &#039;&#039;-nque&#039;&#039;. Welche gültig ist/sind, oder ob alle im Quenya im Gebrauch waren, lässt sich nicht feststellen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;vet&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;&amp;gt;Allomorphe zu diesen Suffixen sind &#039;&#039;wet&#039;&#039;, &#039;&#039;-lwe&#039;&#039;, &#039;&#039;we&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| {{Highlight}} | exklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | ?&amp;lt;ref&amp;gt;Der Analogieschluss &#039;&#039;de&#039;&#039; scheint naheliegend.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | vertraut&lt;br /&gt;
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| {{Highlight}} | belebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Belebt&#039;&#039; sind nach der elbischen Konzeption alle Wesen, die hierarchisch über Pflanzen stehen – also Tiere, Elben, Menschen, Maiar, Valar, Drachen, ... – aber einschließlich der Pflanzen! &#039;&#039;Unbelebt&#039;&#039; ist dementsprechend alles, was sich hierarchisch tiefer befindet: Steine, Erde, Luft, ...&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-s(e)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tú&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Statt dem Dualpronomen &#039;&#039;tú&#039;&#039; kann auch das Pluralpronomen &#039;&#039;te&#039;&#039; verwendet werden, wie die Lobpreisung [[Frodo Beutlin|Frodos]] und [[Samweis Gamdschie|Samweis]]’ auf dem [[Feld von Cormallen]] zeigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein häufig auftretendes Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lte&#039;&#039; ist &#039;&#039;-nte&#039;&#039;, wie sie etwa in [[Cirions Eid]] verwendet wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;te&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | unbelebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;sa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tai&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Tolkien hat auch die Form &#039;&#039;ta&#039;&#039; erwähnt, die analog zu &#039;&#039;sa&#039;&#039; wäre. Diese Form wäre jedoch homophon zum Demonstrativpronomen &#039;&#039;ta&#039;&#039; – möglicherweise ist dies der Grund, warum Tolkien die unregelmäßigere Form &#039;&#039;tai&#039;&#039; vorzog.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suffixe können auch zu eigenständigen Pronomen erweitert werden, indem sie an den Vokal &#039;&#039;e-&#039;&#039; suffigiert werden. Allerdings sind diese Formen nur spärlich belegt: bekannt sind &#039;&#039;inye&#039;&#039;, &#039;&#039;elye&#039;&#039; und &#039;&#039;emme&#039;&#039;. Diese Pronomen sind besonders emphatisch – vergleiche die Verwendung von &#039;&#039;elye&#039;&#039; in &#039;&#039;[[Namárië]]&#039;&#039; und die entsprechende Übersetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigenständigen Pronomen sind in der Tabelle in der unbetonten Form angegeben. Werden sie betont, so wird ihr Vokal gelängt – &#039;&#039;ni&#039;&#039; wird zu &#039;&#039;ní&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039; zu &#039;&#039;tyé&#039;&#039;, ... Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Vokale der Dualpronomen &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; gelängt werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen einem betonten Subjektpronomen wie &#039;&#039;ní&#039;&#039; und einem emphatischen Pronomen wie &#039;&#039;inye&#039;&#039; sollte nicht vernachlässigt werden. Er lässt sich etwa wie folgt beschreiben: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ich&#039;&#039;&#039; nehme den Ring!&#039;&#039; – &#039;&#039;Ich und kein anderer nehme den Ring!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Objektpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Objektpronomen verweist auf das Patiens (das Ziel der Handlung) eines Verbs. Die Informationen über die Objektpronomen im Quenya sind höchst unvollständig. Offenbar treten auch diese jeweils als Suffix und als eigenständiges Pronomen auf. Belegt sind allerdings nur die Suffixe &#039;&#039;-s&#039;&#039; „3. Person Singular“ sowie &#039;&#039;-t&#039;&#039; „3. Person Plural“. Weiterhin findet sich noch das Pronomen &#039;&#039;sé&#039;&#039; „3. Person Singular“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar können die Subjektpronomen &#039;&#039;lye&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039;, &#039;&#039;se&#039;&#039;, &#039;&#039;sa&#039;&#039;, &#039;&#039;me&#039;&#039;, &#039;&#039;te&#039;&#039; und &#039;&#039;ta&#039;&#039; auch als Objektpronomen verwendet werden. Dabei sollte der Kontext allerdings ausreichend eindeutig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Possessivpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Possessivpronomen zeigen den Besitzer eines Gegenstandes an. Dazu wird im Quenya ein Possessivsuffix an das possedierte Nomen affigiert. Folgende Possessivpronomen sind bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;33%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Possessivpronomen des Quenya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Singular&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Dual&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | inklusiv&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lva&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Allomorph zu diesem Suffix: &#039;&#039;-lwa&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | exklusiv&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Form ist eine Annahme von Helge Fauskanger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lta&#039;&#039; ist &#039;&#039;-ntya&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zu den Subjektsuffixen ist offensichtlich: deren finales &#039;&#039;e&#039;&#039; wird schlichtweg durch ein &#039;&#039;a&#039;&#039; ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Syntax===&lt;br /&gt;
Die Regeln zur Syntax werden oft gebrochen, vor allem in der poetischen Sprache (z. B. in Namárie). Womöglich sollte man also eher von Konventionen und nicht von Regeln reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Possessivobjekt wird hinter sein Bezugswort gestellt (Possessor hinter Possesseum, soll heißen Besitzer hinter Besessenes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Genitivobjekt kann sowohl vor, als auch hinter sein Bezugswort gesetzt werden. Bezieht sich auf selbiges auch ein Possessivobjekt, so gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Genitivobjekt-Bezugswort-Possessivobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Bezugswort ein (Pro-)Nomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjektive werden in der Regel vor ihr Nomen gesetzt, manchmal steht es aber auch hinter ihm. Dies scheint vor allem möglich (aber nicht notwendig), wenn das Nomen im Nominativ steht. Es gibt auch andere Fälle, in denen das Adjektiv hinter dem Nomen steht, etwa im Akkusativ im Markirya Gedicht. Vermutlich gelten also bei der Platzierung des Adjektives die selben Regeln wie bei der Platzierung des Genitivobjektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Numerale (Zahlen) stehen immer hinter dem Nomen, auf das sie sich beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Aussagesätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allgemeine Konvention bei Aussagesätzen lautet (im dritten Zeitalter):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Subjekt - Prädikat - direktes Objekt - indirektes Objekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andersgesagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nominativ-(pro-)Nomen - Verb - Akkusativobjekt - Dativobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In besonders emotionalen/poetischen (emphatischen) Sätzen kann das Verb auch am Anfang des Satzes stehen (z. B. &#039;&#039;Utúlie&#039;n Aure&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fragesätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten bekannten Fragesätze werden mit Interrogativpronomen gebildet, die meist am Anfang des Satzes stehen und das Subjekt ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen ohne Interrogativpronomen wird die Satzstruktur der Aussagesätze beibehalten, nur dass das Verb nun zum letzten Wort des Satzes wird.&lt;br /&gt;
Wie ein Fragesatz ohne Interrogativpronomen von einem Aussagesatz unterschieden werden kann, wenn weder Dativobjekt noch Akkusativobjekt vorhanden sind, ist unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[The History of Middle-earth volume XI, The War of the Jewels|Quendi and Eldar]]&lt;br /&gt;
*[http://www.uib.no/People/hnohf/quenya.htm Ardalambion]&lt;br /&gt;
* Helmut W. Pesch/Elbisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Eldar)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Quenya]]&lt;br /&gt;
[[fi:Quenya]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/langues/quenya]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Himmelsrichtungen&amp;diff=101971</id>
		<title>Himmelsrichtungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Himmelsrichtungen&amp;diff=101971"/>
		<updated>2018-10-02T09:55:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Elbische Tradition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In [[J. R. R. Tolkien]]s [[Legendarium]] werden in [[Arda]] vier &#039;&#039;&#039;Haupthimmelsrichtungen&#039;&#039;&#039; unterschieden, die den uns bekannten (Norden, Osten, Süden, Westen) entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elbische Tradition ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tengwar Kompass.png|thumb|150px|oben: &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
links: &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
unten: &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rechts: &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘]]&lt;br /&gt;
Im [[Quenya]] wurden die vier Himmelsrichtungen wie folgt, und in dieser Reihenfolge genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Reihenfolge der Nennung schon zeigt, waren [[Elben|elbische]] Karten nach Westen, in Richtung ihrer [[Große Wanderung|Großen Wanderung]] nach [[Valinor]], ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Himmelsrichtungen waren gleichzeitig auch die Namen der [[Tengwar]], die diese auf Kompassrosen und Karten bezeichneten. Die Verwendung dieser Tengwar und die Ausrichtung der Karten verbreitete sich unter den Freien Völkern des Westens von [[Mittelerde]] – auch [[Menschen]] – unabhängig von den Namen der Himmelsrichtungen in ihrer jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Quenya gibt es viele verschiedene Wörter für das Verb gehen. Men- ist die universalste Bezeichnung, und kann auch ein Nomen sein, das so viel wie &lt;br /&gt;
„Weg“ oder „Richtung“ bedeutet. Nú-, Hyar-, Ro- und For- sind Präfixe, die auch in anderen Wörtern Verwendung finden. Schaut man nach Westen, so ist Norden rechts und Süden links, weswegen formaite auch rechtshändig und hyarmaite linkshändig bedeutet. Auch sind rechts und links forya und hyarya und die rechte und linke Hand forma und hyarma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Text Ambidexters von 1969 (vgl. Vinyar Tengwar 49) wird zudem angemerkt, die linke Hand würde von Melkor wegdeuten, wenn man nach Westen schaue, und sie würde nach Aman deuten, wenn man nach Norden schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch weitere Wörter, mit denen sich im Quenya die Himmelsrichtungen beschreiben lassen, vor allem für Westen und Osten. Meist sind dies auch Synonyme für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang (wie die aus dem Latein stammenden Wörter Orient und Okzident; Morgen- und Abendland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osten (bzw. Ost-) bedeutet Ro-, Hró-, Orro-, Orró-, Hróme, Hrómen, Róme, Rómen, Ambaron und Ambaróne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westen (bzw. West-) bedeutet Nú-, Núme, Númen, Andu- und Andúne (das Wort [[Andúnie]] leitet sich hiervon ab, bedeutet aber nur Sonnenuntergang und nicht Westen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem kennen die Númenorer die Himmelsrichtungen Südosten und Südwesten (vgl. [[Hyarrostar]] und [[Hyarnustar]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenkundig sind dies, Präfixkombinationen (Hyar-nu-star ist Süd-west-land. Anzumerken ist, dass dies nur Affixe sind. West- ist nicht Westen, sowie Nú- nicht Númen ist.). Denkt man dies zu Ende, wäre es also möglich und naheliegend, wenngleich spekulativ und inoffiziell, die Himmelsrichtung um folgende vier zu ergänzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Fornúmen&#039;&#039; ‚Nordwesten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Forrómen&#039;&#039; ‚Nordosten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Hyarrómen&#039;&#039; ‚Südosten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Hyarnúmen&#039;&#039; ‚Südwesten‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob und in wie weit diese Richtungen Gültigkeit haben bleibt dahingestellt. Anzumerken ist auch, dass das númenorische Quenya einige Absonderlichkeiten aufweist (beispielsweise das y in [[Erukyerme]], da es im üblichen Quenya nie hinter c/k steht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergische Tradition ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Zwerge]] kannten die vier Haupthimmelsrichtungen; allerdings waren ihre Karten nach Osten ausgerichtet. Vermutlich verwendeten sie für Kompassrosen auch nicht die Tengwar, sondern Runen – so wie auf [[Thrór]]s Karte vom [[Erebor]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dies sind allerdings angelsächsische [[Runen]]. Der Übersetzungsfiktion nach muss es sich bei Thrórs Karte in &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]&#039;&#039; um eine Nachbildung durch den Übersetzer handeln, da im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] weder Englisch gesprochen, noch in angelsächsischen Runen oder lateinischen Buchstaben geschrieben wurde. Trotzdem lässt dies vermuten, dass auch auf dem „Original“ Runen – wahrscheinlich [[Angerthas]] im Modus von Erebor – für die Kompassrose verwendet wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Cover vom &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde|Historischen Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039; von [[Karen Wynn Fonstad]] ist eine Kompassrose, beschriftet mit Runen, abgebildet. In einer Notiz nach dem Impressum wird erklärt: „Die abgebildeten Runen wurden, unabhängig von der Sprache, auf allen Karten in Mittelerde verwendet.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;Historischer Atlas von Mittelerde&#039;&#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 1994. Seite V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich beruht dies aber auf einem Missverständnis, denn in Tolkiens Werk lassen sich dafür keine Belege finden. Zwei der abgebildeten Runen unterscheiden sich auch deutlich von Tolkiens [[Cirth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Anhang E&lt;br /&gt;
**II. &#039;&#039;Schreibweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***1. &#039;&#039;Die feanorischen Buchstaben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***2. &#039;&#039;Die Cirth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*[Karte vom Einsamen Berg]&lt;br /&gt;
*[Vorbemerkung über Runen]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Himmelsrichtungen&amp;diff=101970</id>
		<title>Himmelsrichtungen</title>
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		<updated>2018-10-02T09:53:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Elbische Tradition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In [[J. R. R. Tolkien]]s [[Legendarium]] werden in [[Arda]] vier &#039;&#039;&#039;Haupthimmelsrichtungen&#039;&#039;&#039; unterschieden, die den uns bekannten (Norden, Osten, Süden, Westen) entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elbische Tradition ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tengwar Kompass.png|thumb|150px|oben: &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
links: &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
unten: &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rechts: &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘]]&lt;br /&gt;
Im [[Quenya]] wurden die vier Himmelsrichtungen wie folgt, und in dieser Reihenfolge genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Reihenfolge der Nennung schon zeigt, waren [[Elben|elbische]] Karten nach Westen, in Richtung ihrer [[Große Wanderung|Großen Wanderung]] nach [[Valinor]], ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Himmelsrichtungen waren gleichzeitig auch die Namen der [[Tengwar]], die diese auf Kompassrosen und Karten bezeichneten. Die Verwendung dieser Tengwar und die Ausrichtung der Karten verbreitete sich unter den Freien Völkern des Westens von [[Mittelerde]] – auch [[Menschen]] – unabhängig von den Namen der Himmelsrichtungen in ihrer jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Quenya gibt es viele verschiedene Wörter für das Verb gehen. Men- ist die universalste Bezeichnung, und kann auch ein Nomen sein, das so viel wie &lt;br /&gt;
„Weg“ oder „Richtung“ bedeutet. Nú-, Hyar-, Ro- und For- sind Präfixe, die auch in anderen Wörtern Verwendung finden. Schaut man nach Westen, so ist Norden rechts und Süden links, weswegen formaite auch rechtshändig und hyarmaite linkshändig bedeutet. Auch sind rechts und links forya und hyarya und die rechte und linke Hand forma und hyarma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Text Ambidexters von 1969 (vgl. Vinyar Tengwar 49) wird zudem angemerkt, die linke Hand würde von Melkor wegdeuten, wenn man nach Westen schaue, und sie würde nach Aman deuten, wenn man nach Norden schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch weitere Wörter, mit denen sich im Quenya die Himmelsrichtungen beschreiben lassen, vor allem für Westen und Osten. Meist sind dies auch Synonyme für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang (wie die aus dem Latein stammenden Wörter Orient und Okzident; Morgen- und Abendland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osten (bzw. Ost-) bedeutet Ro-, Hró-, Orro-, Orró-, Hróme, Hrómen, Róme, Rómen, Ambaron und Ambaróne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westen (bzw. West-) bedeutet Nú-, Núme, Númen, Andu- und Andúne (das Wort [[Andúnie]] leitet sich hiervon ab, bedeutet aber nur Sonnenuntergang und nicht Westen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem kennen die Númenorer die Himmelsrichtungen Südosten und Südwesten (vgl. [[Hyarrostar]] und [[Hyarnustar]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenkundig sind dies, Präfixkombinationen (Hyar-nu-star ist Süd-west-land. Anzumerken ist, dass dies nur Affixe sind. West- ist nicht Westen, sowie Nu- nicht Númen ist.). Denkt man dies zu Ende, wäre es also möglich und naheliegend, wenngleich spekulativ und inoffiziell, die Himmelsrichtung um folgende vier zu ergänzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Fornúmen&#039;&#039; ‚Nordwesten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Forrómen&#039;&#039; ‚Nordosten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Hyarrómen&#039;&#039; ‚Südosten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Hyarnúmen&#039;&#039; ‚Südwesten‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob und in wie weit diese Richtungen Gültigkeit haben bleibt dahingestellt. Anzumerken ist auch, dass das númenorische Quenya einige Absonderlichkeiten aufweist (beispielsweise das y in [[Erukyerme]], da es im üblichen Quenya nie hinter c/k steht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergische Tradition ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Zwerge]] kannten die vier Haupthimmelsrichtungen; allerdings waren ihre Karten nach Osten ausgerichtet. Vermutlich verwendeten sie für Kompassrosen auch nicht die Tengwar, sondern Runen – so wie auf [[Thrór]]s Karte vom [[Erebor]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dies sind allerdings angelsächsische [[Runen]]. Der Übersetzungsfiktion nach muss es sich bei Thrórs Karte in &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]&#039;&#039; um eine Nachbildung durch den Übersetzer handeln, da im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] weder Englisch gesprochen, noch in angelsächsischen Runen oder lateinischen Buchstaben geschrieben wurde. Trotzdem lässt dies vermuten, dass auch auf dem „Original“ Runen – wahrscheinlich [[Angerthas]] im Modus von Erebor – für die Kompassrose verwendet wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Cover vom &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde|Historischen Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039; von [[Karen Wynn Fonstad]] ist eine Kompassrose, beschriftet mit Runen, abgebildet. In einer Notiz nach dem Impressum wird erklärt: „Die abgebildeten Runen wurden, unabhängig von der Sprache, auf allen Karten in Mittelerde verwendet.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;Historischer Atlas von Mittelerde&#039;&#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 1994. Seite V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich beruht dies aber auf einem Missverständnis, denn in Tolkiens Werk lassen sich dafür keine Belege finden. Zwei der abgebildeten Runen unterscheiden sich auch deutlich von Tolkiens [[Cirth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Anhang E&lt;br /&gt;
**II. &#039;&#039;Schreibweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***1. &#039;&#039;Die feanorischen Buchstaben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***2. &#039;&#039;Die Cirth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*[Karte vom Einsamen Berg]&lt;br /&gt;
*[Vorbemerkung über Runen]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Himmelsrichtungen&amp;diff=101969</id>
		<title>Himmelsrichtungen</title>
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		<updated>2018-10-02T09:51:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Elbische Tradition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In [[J. R. R. Tolkien]]s [[Legendarium]] werden in [[Arda]] vier &#039;&#039;&#039;Haupthimmelsrichtungen&#039;&#039;&#039; unterschieden, die den uns bekannten (Norden, Osten, Süden, Westen) entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elbische Tradition ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tengwar Kompass.png|thumb|150px|oben: &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
links: &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
unten: &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rechts: &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘]]&lt;br /&gt;
Im [[Quenya]] wurden die vier Himmelsrichtungen wie folgt, und in dieser Reihenfolge genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Reihenfolge der Nennung schon zeigt, waren [[Elben|elbische]] Karten nach Westen, in Richtung ihrer [[Große Wanderung|Großen Wanderung]] nach [[Valinor]], ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Himmelsrichtungen waren gleichzeitig auch die Namen der [[Tengwar]], die diese auf Kompassrosen und Karten bezeichneten. Die Verwendung dieser Tengwar und die Ausrichtung der Karten verbreitete sich unter den Freien Völkern des Westens von [[Mittelerde]] – auch [[Menschen]] – unabhängig von den Namen der Himmelsrichtungen in ihrer jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Quenya gibt es viele verschiedene Wörter für das Verb gehen. Men- ist die universalste Bezeichnung, und kann auch ein Nomen sein, das so viel wie &lt;br /&gt;
„Weg“ oder „Richtung“ bedeutet. Nú-, Hyar-, Ro- und For- sind Präfixe, die auch in anderen Wörtern Verwendung finden. Schaut man nach Westen, so ist Norden rechts und Süden links, weswegen formaite auch rechtshändig und hyarmaite linkshändig bedeutet. Auch sind rechts und links forya und hyarya und die rechte und linke Hand forma und hyarma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Text Ambidexters von 1969 (vgl. Vinyar Tengwar 49) wird zudem angemerkt, die linke Hand würde von Melkor wegdeuten, wenn man nach Westen schaue, und sie würde nach Aman deuten, wenn man nach Norden schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch weitere Wörter, mit denen sich im Quenya die Himmelsrichtungen beschreiben lassen, vor allem für Westen und Osten. Meist sind dies auch Synonyme für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang (wie die aus dem Latein stammenden Wörter Orient und Okzident; Morgen- und Abendland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osten bedeutet Ro-, Hró-, Orro-, Orró-, Hróme, Hrómen, Róme, Rómen, Ambaron und Ambaróne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westen bedeutet Nú-, Núme, Númen, Andu- und Andúne (das Wort [[Andúnie]] leitet sich hiervon ab, bedeutet aber nur Sonnenuntergang und nicht Westen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem kennen die Númenorer die Himmelsrichtungen Südosten und Südwesten (vgl. [[Hyarrostar]] und [[Hyarnustar]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenkundig sind dies, Präfixkombinationen (Hyar-nu-star ist Süd-west-land. Anzumerken ist, dass dies nur Affixe sind. west- ist nicht Westen, sowie Nu- nicht Númen ist.). Denkt man dies zu Ende, wäre es also möglich und naheliegend, wenngleich spekulativ und inoffiziell, die Himmelsrichtung um folgende vier zu ergänzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Fornúmen&#039;&#039; ‚Nordwesten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Forrómen&#039;&#039; ‚Nordosten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Hyarrómen&#039;&#039; ‚Südosten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Hyarnúmen&#039;&#039; ‚Südwesten‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob und in wie weit diese Richtungen Gültigkeit haben bleibt dahingestellt. Anzumerken ist auch, dass das númenorische Quenya einige Absonderlichkeiten aufweist (beispielsweise das y in [[Erukyerme]], da es im üblichen Quenya nie hinter c/k steht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergische Tradition ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Zwerge]] kannten die vier Haupthimmelsrichtungen; allerdings waren ihre Karten nach Osten ausgerichtet. Vermutlich verwendeten sie für Kompassrosen auch nicht die Tengwar, sondern Runen – so wie auf [[Thrór]]s Karte vom [[Erebor]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dies sind allerdings angelsächsische [[Runen]]. Der Übersetzungsfiktion nach muss es sich bei Thrórs Karte in &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]&#039;&#039; um eine Nachbildung durch den Übersetzer handeln, da im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] weder Englisch gesprochen, noch in angelsächsischen Runen oder lateinischen Buchstaben geschrieben wurde. Trotzdem lässt dies vermuten, dass auch auf dem „Original“ Runen – wahrscheinlich [[Angerthas]] im Modus von Erebor – für die Kompassrose verwendet wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Cover vom &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde|Historischen Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039; von [[Karen Wynn Fonstad]] ist eine Kompassrose, beschriftet mit Runen, abgebildet. In einer Notiz nach dem Impressum wird erklärt: „Die abgebildeten Runen wurden, unabhängig von der Sprache, auf allen Karten in Mittelerde verwendet.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;Historischer Atlas von Mittelerde&#039;&#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 1994. Seite V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich beruht dies aber auf einem Missverständnis, denn in Tolkiens Werk lassen sich dafür keine Belege finden. Zwei der abgebildeten Runen unterscheiden sich auch deutlich von Tolkiens [[Cirth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Anhang E&lt;br /&gt;
**II. &#039;&#039;Schreibweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***1. &#039;&#039;Die feanorischen Buchstaben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***2. &#039;&#039;Die Cirth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*[Karte vom Einsamen Berg]&lt;br /&gt;
*[Vorbemerkung über Runen]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Himmelsrichtungen&amp;diff=101968</id>
		<title>Himmelsrichtungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Himmelsrichtungen&amp;diff=101968"/>
		<updated>2018-10-02T09:50:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Elbische Tradition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In [[J. R. R. Tolkien]]s [[Legendarium]] werden in [[Arda]] vier &#039;&#039;&#039;Haupthimmelsrichtungen&#039;&#039;&#039; unterschieden, die den uns bekannten (Norden, Osten, Süden, Westen) entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elbische Tradition ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tengwar Kompass.png|thumb|150px|oben: &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
links: &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
unten: &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rechts: &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘]]&lt;br /&gt;
Im [[Quenya]] wurden die vier Himmelsrichtungen wie folgt, und in dieser Reihenfolge genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Reihenfolge der Nennung schon zeigt, waren [[Elben|elbische]] Karten nach Westen, in Richtung ihrer [[Große Wanderung|Großen Wanderung]] nach [[Valinor]], ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Himmelsrichtungen waren gleichzeitig auch die Namen der [[Tengwar]], die diese auf Kompassrosen und Karten bezeichneten. Die Verwendung dieser Tengwar und die Ausrichtung der Karten verbreitete sich unter den Freien Völkern des Westens von [[Mittelerde]] – auch [[Menschen]] – unabhängig von den Namen der Himmelsrichtungen in ihrer jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Quenya gibt es viele verschiedene Wörter für das Verb gehen. Men- ist die universalste Bezeichnung, und kann auch ein Nomen sein, das so viel wie &lt;br /&gt;
„Weg“ oder „Richtung“ bedeutet. Nú-, Hyar-, Ro- und For- sind Präfixe, die auch in anderen Wörtern Verwendung finden. Schaut man nach Westen, so ist Norden rechts und Süden links, weswegen formaite auch rechtshändig und hyarmaite linkshändig bedeutet. Auch sind rechts und links forya und hyarya und die rechte und linke Hand forma und hyarma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Text Ambidexters von 1969 (vgl. Vinyar Tengwar 49) wird zudem angemerkt, die linke Hand würde von Melkor wegdeuten, wenn man nach Westen schaue, und sie würde nach Aman deuten, wenn man nach Norden schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch weitere Wörter, mit denen sich im Quenya die Himmelsrichtungen beschreiben lassen, vor allem für Westen und Osten. Meist sind dies auch Synonyme für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang (wie die aus dem Latein stammenden Wörter Orient und Okzident; Morgen- und Abendland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osten bedeutet Ro-, Hró-, Orro-, Orró-, Hróme, Hrómen, Róme, Rómen, Ambaron und Ambaróne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westen bedeutet Nú-, Núme, Númen, Andu- und Andúne (das Wort [[Andúnie]] leitet sich hiervon ab, bedeutet aber nur Sonnenuntergang und nicht Westen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem kennen die Númenorer die Himmelsrichtungen Südosten und Südwesten (vgl. [[Hyarrostar]] und [[Hyarnustar]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenkundig sind dies, Präfixkombinationen (Hyar-nu-star ist Süd-west-land. Anzumerken ist, dass dies nur Affixe sind. west- ist nicht Westen, sowie Nu- nicht Númen ist.). Denkt man dies zu Ende, wäre es also möglich und naheliegend, wenngleich spekulativ und inoffiziell, die Himmelsrichtung um folgende vier zu ergänzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Fornúmen&#039;&#039; ‚Nordwesten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Forrómen&#039;&#039; ‚Nordosten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Hyarrómen&#039;&#039; ‚Südosten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Hyarnúmen&#039;&#039; ‚Südwesten‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob und in wie weit diese Richtungen Gültigkeit haben bleibt dahingestellt. Anzumerken ist auch, dass das númenorische Quenya einige Absonderlichkeiten aufweist (beispielsweise das y in [[Erucyerme]], da es im üblichen Quenya nie hinter c steht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergische Tradition ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Zwerge]] kannten die vier Haupthimmelsrichtungen; allerdings waren ihre Karten nach Osten ausgerichtet. Vermutlich verwendeten sie für Kompassrosen auch nicht die Tengwar, sondern Runen – so wie auf [[Thrór]]s Karte vom [[Erebor]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dies sind allerdings angelsächsische [[Runen]]. Der Übersetzungsfiktion nach muss es sich bei Thrórs Karte in &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]&#039;&#039; um eine Nachbildung durch den Übersetzer handeln, da im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] weder Englisch gesprochen, noch in angelsächsischen Runen oder lateinischen Buchstaben geschrieben wurde. Trotzdem lässt dies vermuten, dass auch auf dem „Original“ Runen – wahrscheinlich [[Angerthas]] im Modus von Erebor – für die Kompassrose verwendet wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Cover vom &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde|Historischen Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039; von [[Karen Wynn Fonstad]] ist eine Kompassrose, beschriftet mit Runen, abgebildet. In einer Notiz nach dem Impressum wird erklärt: „Die abgebildeten Runen wurden, unabhängig von der Sprache, auf allen Karten in Mittelerde verwendet.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;Historischer Atlas von Mittelerde&#039;&#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 1994. Seite V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich beruht dies aber auf einem Missverständnis, denn in Tolkiens Werk lassen sich dafür keine Belege finden. Zwei der abgebildeten Runen unterscheiden sich auch deutlich von Tolkiens [[Cirth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Anhang E&lt;br /&gt;
**II. &#039;&#039;Schreibweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***1. &#039;&#039;Die feanorischen Buchstaben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***2. &#039;&#039;Die Cirth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*[Karte vom Einsamen Berg]&lt;br /&gt;
*[Vorbemerkung über Runen]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Himmelsrichtungen&amp;diff=101967</id>
		<title>Himmelsrichtungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Himmelsrichtungen&amp;diff=101967"/>
		<updated>2018-10-02T09:41:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Elbische Tradition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In [[J. R. R. Tolkien]]s [[Legendarium]] werden in [[Arda]] vier &#039;&#039;&#039;Haupthimmelsrichtungen&#039;&#039;&#039; unterschieden, die den uns bekannten (Norden, Osten, Süden, Westen) entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elbische Tradition ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tengwar Kompass.png|thumb|150px|oben: &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
links: &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
unten: &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rechts: &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘]]&lt;br /&gt;
Im [[Quenya]] wurden die vier Himmelsrichtungen wie folgt, und in dieser Reihenfolge genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Reihenfolge der Nennung schon zeigt, waren [[Elben|elbische]] Karten nach Westen, in Richtung ihrer [[Große Wanderung|Großen Wanderung]] nach [[Valinor]], ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Himmelsrichtungen waren gleichzeitig auch die Namen der [[Tengwar]], die diese auf Kompassrosen und Karten bezeichneten. Die Verwendung dieser Tengwar und die Ausrichtung der Karten verbreitete sich unter den Freien Völkern des Westens von [[Mittelerde]] – auch [[Menschen]] – unabhängig von den Namen der Himmelsrichtungen in ihrer jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Quenya gibt es viele verschiedene Wörter für das Verb gehen. Men- ist die universalste Bezeichnung, und kann auch ein Nomen sein, das so viel wie &lt;br /&gt;
„Weg“ oder „Richtung“ bedeutet. Nú-, Hyar-, Ro- und For- sind Präfixe, die auch in anderen Wörtern Verwendung finden. Schaut man nach Westen, so ist Norden rechts und Süden links, weswegen formaite auch rechtshändig und hyarmaite linkshändig bedeutet. Auch sind rechts und links forya und hyarya und die rechte und linke Hand forma und hyarma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Text Ambidexters von 1969 (vgl. Vinyar Tengwar 49) wird zudem angemerkt, die linke Hand würde von Melkor wegdeuten, wenn man nach Westen schaue, und sie würde nach Aman deuten, wenn man nach Norden schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch weitere Wörter, mit denen sich im Quenya die Himmelsrichtungen beschreiben lassen, vor allem für Westen und Osten. Meist sind dies auch Synonyme für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang (wie die aus dem Latein stammenden Wörter Orient und Okzident; Morgen- und Abendland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osten bedeutet Ro-, Hró-, Orro-, Orró-, Hróme, Hrómen, Róme, Rómen, Ambaron und Ambaróne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westen bedeutet Nú-, Núme, Númen, Andu- und Andúne (das Wort [[Andúnie]] leitet sich hiervon ab, bedeutet aber nur Sonnenuntergang und nicht Westen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem kennen die Númenorer die Himmelsrichtungen Südosten und Südwesten (vgl. [[Hyarrostar]] und [[Hyarnustar]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenkundig sind dies, Präfixkombinationen (Hyar-nu-star ist Süd-west-land. Anzumerken ist, dass dies nur Affixe sind. west- ist nicht Westen, sowie Nu- nicht Númen ist.). Denkt man dies zu Ende, wäre es also möglich und naheliegend, wenngleich spekulativ und inoffiziell, die Himmelsrichtung um folgende vier zu ergänzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Fornúmen&#039;&#039; ‚Nordwesten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Forrómen&#039;&#039; ‚Nordosten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Hyarrómen&#039;&#039; ‚Südosten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Hyarnúmen&#039;&#039; ‚Südwesten‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergische Tradition ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Zwerge]] kannten die vier Haupthimmelsrichtungen; allerdings waren ihre Karten nach Osten ausgerichtet. Vermutlich verwendeten sie für Kompassrosen auch nicht die Tengwar, sondern Runen – so wie auf [[Thrór]]s Karte vom [[Erebor]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dies sind allerdings angelsächsische [[Runen]]. Der Übersetzungsfiktion nach muss es sich bei Thrórs Karte in &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]&#039;&#039; um eine Nachbildung durch den Übersetzer handeln, da im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] weder Englisch gesprochen, noch in angelsächsischen Runen oder lateinischen Buchstaben geschrieben wurde. Trotzdem lässt dies vermuten, dass auch auf dem „Original“ Runen – wahrscheinlich [[Angerthas]] im Modus von Erebor – für die Kompassrose verwendet wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Cover vom &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde|Historischen Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039; von [[Karen Wynn Fonstad]] ist eine Kompassrose, beschriftet mit Runen, abgebildet. In einer Notiz nach dem Impressum wird erklärt: „Die abgebildeten Runen wurden, unabhängig von der Sprache, auf allen Karten in Mittelerde verwendet.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;Historischer Atlas von Mittelerde&#039;&#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 1994. Seite V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich beruht dies aber auf einem Missverständnis, denn in Tolkiens Werk lassen sich dafür keine Belege finden. Zwei der abgebildeten Runen unterscheiden sich auch deutlich von Tolkiens [[Cirth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Anhang E&lt;br /&gt;
**II. &#039;&#039;Schreibweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***1. &#039;&#039;Die feanorischen Buchstaben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***2. &#039;&#039;Die Cirth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*[Karte vom Einsamen Berg]&lt;br /&gt;
*[Vorbemerkung über Runen]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Himmelsrichtungen&amp;diff=101966</id>
		<title>Himmelsrichtungen</title>
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		<updated>2018-10-02T09:37:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Elbische Tradition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In [[J. R. R. Tolkien]]s [[Legendarium]] werden in [[Arda]] vier &#039;&#039;&#039;Haupthimmelsrichtungen&#039;&#039;&#039; unterschieden, die den uns bekannten (Norden, Osten, Süden, Westen) entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elbische Tradition ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tengwar Kompass.png|thumb|150px|oben: &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
links: &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
unten: &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rechts: &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘]]&lt;br /&gt;
Im [[Quenya]] wurden die vier Himmelsrichtungen wie folgt, und in dieser Reihenfolge genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Reihenfolge der Nennung schon zeigt, waren [[Elben|elbische]] Karten nach Westen, in Richtung ihrer [[Große Wanderung|Großen Wanderung]] nach [[Valinor]], ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Himmelsrichtungen waren gleichzeitig auch die Namen der [[Tengwar]], die diese auf Kompassrosen und Karten bezeichneten. Die Verwendung dieser Tengwar und die Ausrichtung der Karten verbreitete sich unter den Freien Völkern des Westens von [[Mittelerde]] – auch [[Menschen]] – unabhängig von den Namen der Himmelsrichtungen in ihrer jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Quenya gibt es viele verschiedene Wörter für das Verb gehen. Men- ist die universalste Bezeichnung, und kann auch ein Nomen sein, das so viel wie &lt;br /&gt;
„Weg“ oder „Richtung“ bedeutet. Nú-, Hyar-, Ro- und For- sind Präfixe, die auch in anderen Wörtern Verwendung finden. Schaut man nach Westen, so ist Norden rechts und Süden links, weswegen formaite auch rechtshändig und hyarmaite linkshändig bedeutet. Auch sind rechts und links forya und hyarya und die rechte und linke Hand forma und hyarma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Text Ambidexters von 1969 (vgl. Vinyar Tengwar 49) wird zudem angemerkt, die linke Hand würde von Melkor wegdeuten, wenn man nach Westen schaue, und sie würde nach Aman deuten, wenn man nach Norden schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch weitere Wörter, mit denen sich im Quenya die Himmelsrichtungen beschreiben lassen, vor allem für Westen und Osten. Meist sind dies auch Synonyme für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang (wie die aus dem Latein stammenden Wörter Orient und Okzident; Morgen- und Abendland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osten bedeutet Ro-, Hró-, Orro-, Orró-, Hróme, Hrómen, Róme, Rómen, Ambaron und Ambaróne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westen bedeutet Nú-, Núme, Númen, Andu- und Andúne (das Wort [[Andúnie]] leitet sich hiervon ab, bedeutet aber nur Sonnenuntergang und nicht Westen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem kennen die Númenorer die Himmelsrichtungen Südosten und Südwesten (vgl. [[Hyarrostar]] und [[Hyarnustar]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenkundig sind dies Präfixkombinationen (Hyar-nu-star ist Süd-west-land). Denkt man dies zu Ende, wäre es also möglich und naheliegend, wenngleich spekulativ und inoffiziell, die Himmelsrichtung um folgende vier zu ergänzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Fornúmen&#039;&#039; ‚Nordwesten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Forrómen&#039;&#039; ‚Nordosten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Hyarrómen&#039;&#039; ‚Südosten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Hyarnúmen&#039;&#039; ‚Südwesten‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergische Tradition ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Zwerge]] kannten die vier Haupthimmelsrichtungen; allerdings waren ihre Karten nach Osten ausgerichtet. Vermutlich verwendeten sie für Kompassrosen auch nicht die Tengwar, sondern Runen – so wie auf [[Thrór]]s Karte vom [[Erebor]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dies sind allerdings angelsächsische [[Runen]]. Der Übersetzungsfiktion nach muss es sich bei Thrórs Karte in &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]&#039;&#039; um eine Nachbildung durch den Übersetzer handeln, da im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] weder Englisch gesprochen, noch in angelsächsischen Runen oder lateinischen Buchstaben geschrieben wurde. Trotzdem lässt dies vermuten, dass auch auf dem „Original“ Runen – wahrscheinlich [[Angerthas]] im Modus von Erebor – für die Kompassrose verwendet wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Cover vom &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde|Historischen Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039; von [[Karen Wynn Fonstad]] ist eine Kompassrose, beschriftet mit Runen, abgebildet. In einer Notiz nach dem Impressum wird erklärt: „Die abgebildeten Runen wurden, unabhängig von der Sprache, auf allen Karten in Mittelerde verwendet.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;Historischer Atlas von Mittelerde&#039;&#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 1994. Seite V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich beruht dies aber auf einem Missverständnis, denn in Tolkiens Werk lassen sich dafür keine Belege finden. Zwei der abgebildeten Runen unterscheiden sich auch deutlich von Tolkiens [[Cirth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Anhang E&lt;br /&gt;
**II. &#039;&#039;Schreibweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***1. &#039;&#039;Die feanorischen Buchstaben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***2. &#039;&#039;Die Cirth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*[Karte vom Einsamen Berg]&lt;br /&gt;
*[Vorbemerkung über Runen]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Himmelsrichtungen&amp;diff=101965</id>
		<title>Himmelsrichtungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Himmelsrichtungen&amp;diff=101965"/>
		<updated>2018-10-02T09:34:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Elbische Tradition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In [[J. R. R. Tolkien]]s [[Legendarium]] werden in [[Arda]] vier &#039;&#039;&#039;Haupthimmelsrichtungen&#039;&#039;&#039; unterschieden, die den uns bekannten (Norden, Osten, Süden, Westen) entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elbische Tradition ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tengwar Kompass.png|thumb|150px|oben: &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
links: &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
unten: &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rechts: &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘]]&lt;br /&gt;
Im [[Quenya]] wurden die vier Himmelsrichtungen wie folgt, und in dieser Reihenfolge genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Reihenfolge der Nennung schon zeigt, waren [[Elben|elbische]] Karten nach Westen, in Richtung ihrer [[Große Wanderung|Großen Wanderung]] nach [[Valinor]], ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Himmelsrichtungen waren gleichzeitig auch die Namen der [[Tengwar]], die diese auf Kompassrosen und Karten bezeichneten. Die Verwendung dieser Tengwar und die Ausrichtung der Karten verbreitete sich unter den Freien Völkern des Westens von [[Mittelerde]] – auch [[Menschen]] – unabhängig von den Namen der Himmelsrichtungen in ihrer jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Quenya gibt es viele verschiedene Wörter für das Verb gehen. Men- ist die universalste Bezeichnung, und kann auch ein Nomen sein, das so viel wie &lt;br /&gt;
„Weg“ oder „Richtung“ bedeutet. Nú-, Hyar-, Ro- und For- sind Präfixe, die auch in anderen Wörtern Verwendung finden. Schaut man nach Westen, so ist Norden rechts und Süden links, weswegen formaite auch rechtshändig und hyarmaite linkshändig bedeutet. Auch sind rechts und links forya und hyarya und die rechte und linke Hand forma und hyarma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Text Ambidexters von 1969 (vgl. Vinyar Tengwar 49) wird zudem angemerkt, die linke Hand würde von Melkor wegdeuten, wenn man nach Westen schaue, und sie würde nach Aman deuten, wenn man nach Norden schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch weitere Wörter, mit denen sich im Quenya die Himmelsrichtungen beschreiben lassen, vor allem für Westen und Osten. Meist sind dies auch Synonyme für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang (wie die aus dem Latein stammenden Wörter Orient und Okzident; Morgen- und Abendland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osten bedeutet Ro-, Hró-, Orro-, Orró-, Hróme, Hrómen, Róme, Rómen, Ambaron und Ambaróne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westen bedeutet Nú-, Núme, Númen, Andu- und Andúne (das Wort [[Andúnie]] leitet sich hiervon ab, bedeutet aber nur Sonnenuntergang und nicht Westen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem kennen die Númenorer die Himmelsrichtungen Südosten und Südwesten (vgl. [[Hyarrostar]] und [[Hyarnustar]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenkundig sind dies Präfixkombinationen (Hyar-nu-star ist Süd-west-land). Es wäre also möglich, wenngleich spekulativ und inoffiziell, die Himmelsrichtung um folgende vier zu ergänzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Forrómen&#039;&#039; ‚Nordosten‘&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hyarrómen&#039;&#039; ‚Südosten‘&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hyarnúmen&#039;&#039; ‚Südwesten‘&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fornúmen&#039;&#039; ‚Nordwesten‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergische Tradition ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Zwerge]] kannten die vier Haupthimmelsrichtungen; allerdings waren ihre Karten nach Osten ausgerichtet. Vermutlich verwendeten sie für Kompassrosen auch nicht die Tengwar, sondern Runen – so wie auf [[Thrór]]s Karte vom [[Erebor]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dies sind allerdings angelsächsische [[Runen]]. Der Übersetzungsfiktion nach muss es sich bei Thrórs Karte in &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]&#039;&#039; um eine Nachbildung durch den Übersetzer handeln, da im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] weder Englisch gesprochen, noch in angelsächsischen Runen oder lateinischen Buchstaben geschrieben wurde. Trotzdem lässt dies vermuten, dass auch auf dem „Original“ Runen – wahrscheinlich [[Angerthas]] im Modus von Erebor – für die Kompassrose verwendet wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Cover vom &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde|Historischen Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039; von [[Karen Wynn Fonstad]] ist eine Kompassrose, beschriftet mit Runen, abgebildet. In einer Notiz nach dem Impressum wird erklärt: „Die abgebildeten Runen wurden, unabhängig von der Sprache, auf allen Karten in Mittelerde verwendet.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;Historischer Atlas von Mittelerde&#039;&#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 1994. Seite V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich beruht dies aber auf einem Missverständnis, denn in Tolkiens Werk lassen sich dafür keine Belege finden. Zwei der abgebildeten Runen unterscheiden sich auch deutlich von Tolkiens [[Cirth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Anhang E&lt;br /&gt;
**II. &#039;&#039;Schreibweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***1. &#039;&#039;Die feanorischen Buchstaben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***2. &#039;&#039;Die Cirth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*[Karte vom Einsamen Berg]&lt;br /&gt;
*[Vorbemerkung über Runen]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Himmelsrichtungen&amp;diff=101964</id>
		<title>Himmelsrichtungen</title>
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		<updated>2018-10-02T09:31:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Elbische Tradition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In [[J. R. R. Tolkien]]s [[Legendarium]] werden in [[Arda]] vier &#039;&#039;&#039;Haupthimmelsrichtungen&#039;&#039;&#039; unterschieden, die den uns bekannten (Norden, Osten, Süden, Westen) entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elbische Tradition ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tengwar Kompass.png|thumb|150px|oben: &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
links: &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
unten: &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rechts: &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘]]&lt;br /&gt;
Im [[Quenya]] wurden die vier Himmelsrichtungen wie folgt, und in dieser Reihenfolge genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Reihenfolge der Nennung schon zeigt, waren [[Elben|elbische]] Karten nach Westen, in Richtung ihrer [[Große Wanderung|Großen Wanderung]] nach [[Valinor]], ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Himmelsrichtungen waren gleichzeitig auch die Namen der [[Tengwar]], die diese auf Kompassrosen und Karten bezeichneten. Die Verwendung dieser Tengwar und die Ausrichtung der Karten verbreitete sich unter den Freien Völkern des Westens von [[Mittelerde]] – auch [[Menschen]] – unabhängig von den Namen der Himmelsrichtungen in ihrer jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Quenya gibt es viele verschiedene Wörter für das Verb gehen. Men- ist die universalste Bezeichnung, und kann auch ein Nomen sein, das so viel wie &lt;br /&gt;
„Weg“ oder „Richtung“ bedeutet. Nú-, Hyar-, Ro- und For- sind Präfixe, die auch in anderen Wörtern Verwendung finden. Schaut man nach Westen, so ist Norden rechts und Süden links, weswegen formaite auch rechtshändig und hyarmaite linkshändig bedeutet. Auch sind rechts und links forya und hyarya und die rechte und linke Hand forma und hyarma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Text Ambidexters von 1969 (vgl. Vinyar Tengwar 49) wird zudem angemerkt, die linke Hand würde von Melkor wegdeuten, wenn man nach Westen schaue, und sie würde nach Aman deuten, wenn man nach Norden schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch weitere Wörter, mit denen sich im Quenya die Himmelsrichtungen beschreiben lassen, vor allem für Westen und Osten. Meist sind dies auch Synonyme für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang (wie die aus dem Latein stammenden Wörter Orient und Okzident; Morgen- und Abendland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osten bedeutet Ro-, Hró-, Orro-, Orró-, Hróme, Hrómen, Róme, Rómen, Ambaron und Ambaróne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westen bedeutet Nú-, Núme, Númen, Andu- und Andúne (das Wort [[Andúnie]] leitet sich hiervon ab, bedeutet aber nur Sonnenuntergang und nicht Westen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem kennen die Númenorer die Himmelsrichtungen Südosten und Südwesten (vgl. [[Hyarrostar]] und [[Hyarnustar]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenkundig sind dies Präfixkombinationen (Hyar-nu-star ist Süd-west-land). Es wäre also möglich, wenngleich spekulativ und inoffiziell, die Himmelsrichtung um folgende vier zu ergänzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Forrómen&#039;&#039; ‚Nordosten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Hyarrómen&#039;&#039; ‚Südosten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Hyarnúmen&#039;&#039; ‚Südwesten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Fornúmen&#039;&#039; ‚Nordwesten‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergische Tradition ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Zwerge]] kannten die vier Haupthimmelsrichtungen; allerdings waren ihre Karten nach Osten ausgerichtet. Vermutlich verwendeten sie für Kompassrosen auch nicht die Tengwar, sondern Runen – so wie auf [[Thrór]]s Karte vom [[Erebor]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dies sind allerdings angelsächsische [[Runen]]. Der Übersetzungsfiktion nach muss es sich bei Thrórs Karte in &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]&#039;&#039; um eine Nachbildung durch den Übersetzer handeln, da im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] weder Englisch gesprochen, noch in angelsächsischen Runen oder lateinischen Buchstaben geschrieben wurde. Trotzdem lässt dies vermuten, dass auch auf dem „Original“ Runen – wahrscheinlich [[Angerthas]] im Modus von Erebor – für die Kompassrose verwendet wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Cover vom &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde|Historischen Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039; von [[Karen Wynn Fonstad]] ist eine Kompassrose, beschriftet mit Runen, abgebildet. In einer Notiz nach dem Impressum wird erklärt: „Die abgebildeten Runen wurden, unabhängig von der Sprache, auf allen Karten in Mittelerde verwendet.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;Historischer Atlas von Mittelerde&#039;&#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 1994. Seite V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich beruht dies aber auf einem Missverständnis, denn in Tolkiens Werk lassen sich dafür keine Belege finden. Zwei der abgebildeten Runen unterscheiden sich auch deutlich von Tolkiens [[Cirth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Anhang E&lt;br /&gt;
**II. &#039;&#039;Schreibweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***1. &#039;&#039;Die feanorischen Buchstaben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***2. &#039;&#039;Die Cirth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*[Karte vom Einsamen Berg]&lt;br /&gt;
*[Vorbemerkung über Runen]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Himmelsrichtungen&amp;diff=101963</id>
		<title>Himmelsrichtungen</title>
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		<updated>2018-09-29T21:05:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Elbische Tradition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In [[J. R. R. Tolkien]]s [[Legendarium]] werden in [[Arda]] vier &#039;&#039;&#039;Haupthimmelsrichtungen&#039;&#039;&#039; unterschieden, die den uns bekannten (Norden, Osten, Süden, Westen) entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elbische Tradition ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tengwar Kompass.png|thumb|150px|oben: &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
links: &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
unten: &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rechts: &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘]]&lt;br /&gt;
Im [[Quenya]] wurden die vier Himmelsrichtungen wie folgt, und in dieser Reihenfolge genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Reihenfolge der Nennung schon zeigt, waren [[Elben|elbische]] Karten nach Westen, in Richtung ihrer [[Große Wanderung|Großen Wanderung]] nach [[Valinor]], ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Himmelsrichtungen waren gleichzeitig auch die Namen der [[Tengwar]], die diese auf Kompassrosen und Karten bezeichneten. Die Verwendung dieser Tengwar und die Ausrichtung der Karten verbreitete sich unter den Freien Völkern des Westens von [[Mittelerde]] – auch [[Menschen]] – unabhängig von den Namen der Himmelsrichtungen in ihrer jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Quenya gibt es viele verschiedene Wörter für das Verb gehen. Men- ist die universalste Bezeichnung, und kann auch ein Nomen sein, das so viel wie &lt;br /&gt;
„Weg“ oder „Richtung“ bedeutet. Nú-, Hyar-, Ro- und For- sind Präfixe, die auch in anderen Wörtern Verwendung finden. Schaut man nach Westen, so ist Norden rechts und Süden links, weswegen formaite auch rechtshändig und hyarmaite linkshändig bedeutet. Auch sind rechts und links forya und hyarya und die rechte und linke Hand forma und hyarma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Text Ambidexters von 1969 (vgl. Vinyar Tengwar 49) wird zudem angemerkt, die linke Hand würde von Melkor wegdeuten, wenn man nach Westen schaue, und sie würde nach Aman deuten, wenn man nach Norden schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch weitere Wörter, mit denen sich im Quenya die Himmelsrichtungen beschreiben lassen, vor allem für Westen und Osten. Meist sind dies auch Synonyme für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang (wie die aus dem Latein stammenden Wörter Orient und Okzident; Morgen- und Abendland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osten bedeutet Ro-, Hró-, Hróme, Hrómen, Róme, Rómen, Ambaron und Ambaróne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westen bedeutet Nú-, Núme, Númen, Andu- und Andúne (das Wort [[Andúnie]] leitet sich hiervon ab, bedeutet aber nur Sonnenuntergang und nicht Westen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergische Tradition ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Zwerge]] kannten die vier Haupthimmelsrichtungen; allerdings waren ihre Karten nach Osten ausgerichtet. Vermutlich verwendeten sie für Kompassrosen auch nicht die Tengwar, sondern Runen – so wie auf [[Thrór]]s Karte vom [[Erebor]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dies sind allerdings angelsächsische [[Runen]]. Der Übersetzungsfiktion nach muss es sich bei Thrórs Karte in &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]&#039;&#039; um eine Nachbildung durch den Übersetzer handeln, da im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] weder Englisch gesprochen, noch in angelsächsischen Runen oder lateinischen Buchstaben geschrieben wurde. Trotzdem lässt dies vermuten, dass auch auf dem „Original“ Runen – wahrscheinlich [[Angerthas]] im Modus von Erebor – für die Kompassrose verwendet wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Cover vom &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde|Historischen Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039; von [[Karen Wynn Fonstad]] ist eine Kompassrose, beschriftet mit Runen, abgebildet. In einer Notiz nach dem Impressum wird erklärt: „Die abgebildeten Runen wurden, unabhängig von der Sprache, auf allen Karten in Mittelerde verwendet.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;Historischer Atlas von Mittelerde&#039;&#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 1994. Seite V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich beruht dies aber auf einem Missverständnis, denn in Tolkiens Werk lassen sich dafür keine Belege finden. Zwei der abgebildeten Runen unterscheiden sich auch deutlich von Tolkiens [[Cirth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Anhang E&lt;br /&gt;
**II. &#039;&#039;Schreibweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***1. &#039;&#039;Die feanorischen Buchstaben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***2. &#039;&#039;Die Cirth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*[Karte vom Einsamen Berg]&lt;br /&gt;
*[Vorbemerkung über Runen]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Himmelsrichtungen&amp;diff=101962</id>
		<title>Himmelsrichtungen</title>
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		<updated>2018-09-29T20:48:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Elbische Tradition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In [[J. R. R. Tolkien]]s [[Legendarium]] werden in [[Arda]] vier &#039;&#039;&#039;Haupthimmelsrichtungen&#039;&#039;&#039; unterschieden, die den uns bekannten (Norden, Osten, Süden, Westen) entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elbische Tradition ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tengwar Kompass.png|thumb|150px|oben: &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
links: &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
unten: &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rechts: &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘]]&lt;br /&gt;
Im [[Quenya]] wurden die vier Himmelsrichtungen wie folgt, und in dieser Reihenfolge genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Reihenfolge der Nennung schon zeigt, waren [[Elben|elbische]] Karten nach Westen, in Richtung ihrer [[Große Wanderung|Großen Wanderung]] nach [[Valinor]], ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Himmelsrichtungen waren gleichzeitig auch die Namen der [[Tengwar]], die diese auf Kompassrosen und Karten bezeichneten. Die Verwendung dieser Tengwar und die Ausrichtung der Karten verbreitete sich unter den Freien Völkern des Westens von [[Mittelerde]] – auch [[Menschen]] – unabhängig von den Namen der Himmelsrichtungen in ihrer jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Quenya gibt es viele verschiedene Wörter für das Verb gehen. Men- ist die universalste Bezeichnung, und kann auch ein Nomen sein, das so viel wie &lt;br /&gt;
„Bewegung“ oder „Richtung“ bedeutet. Nú-, Hyar-, Ro- und For- sind Präfixe, die auch in anderen Wörtern Verwendung finden. Schaut man nach Westen, so ist Norden rechts und Süden links, weswegen formaite auch rechtshändig und hyarmaite linkshändig bedeutet. Auch sind rechts und links forya und hyarya und die rechte und linke Hand forma und hyarma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Text Ambidexters von 1969 (vgl. Vinyar Tengwar 49) wird zudem angemerkt, die linke Hand würde von Melkor wegdeuten, wenn man nach Westen schaue, und sie würde nach Aman deuten, wenn man nach Norden schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch weitere Wörter, mit denen sich im Quenya die Himmelsrichtungen beschreiben lassen, vor allem für Westen und Osten. Meist sind dies auch Synonyme für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang (wie die aus dem Latein stammenden Wörter Orient und Okzident; Morgen- und Abendland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osten bedeutet Ro-, Hró-, Hróme, Hrómen, Róme, Rómen, Ambaron und Ambaróne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westen bedeutet Nú-, Núme, Númen, Andu- und Andúne (das Wort [[Andúnie]] leitet sich hiervon ab, bedeutet aber nur Sonnenuntergang und nicht Westen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergische Tradition ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Zwerge]] kannten die vier Haupthimmelsrichtungen; allerdings waren ihre Karten nach Osten ausgerichtet. Vermutlich verwendeten sie für Kompassrosen auch nicht die Tengwar, sondern Runen – so wie auf [[Thrór]]s Karte vom [[Erebor]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dies sind allerdings angelsächsische [[Runen]]. Der Übersetzungsfiktion nach muss es sich bei Thrórs Karte in &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]&#039;&#039; um eine Nachbildung durch den Übersetzer handeln, da im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] weder Englisch gesprochen, noch in angelsächsischen Runen oder lateinischen Buchstaben geschrieben wurde. Trotzdem lässt dies vermuten, dass auch auf dem „Original“ Runen – wahrscheinlich [[Angerthas]] im Modus von Erebor – für die Kompassrose verwendet wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Cover vom &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde|Historischen Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039; von [[Karen Wynn Fonstad]] ist eine Kompassrose, beschriftet mit Runen, abgebildet. In einer Notiz nach dem Impressum wird erklärt: „Die abgebildeten Runen wurden, unabhängig von der Sprache, auf allen Karten in Mittelerde verwendet.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;Historischer Atlas von Mittelerde&#039;&#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 1994. Seite V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich beruht dies aber auf einem Missverständnis, denn in Tolkiens Werk lassen sich dafür keine Belege finden. Zwei der abgebildeten Runen unterscheiden sich auch deutlich von Tolkiens [[Cirth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Anhang E&lt;br /&gt;
**II. &#039;&#039;Schreibweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***1. &#039;&#039;Die feanorischen Buchstaben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***2. &#039;&#039;Die Cirth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*[Karte vom Einsamen Berg]&lt;br /&gt;
*[Vorbemerkung über Runen]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Himmelsrichtungen&amp;diff=101961</id>
		<title>Himmelsrichtungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Himmelsrichtungen&amp;diff=101961"/>
		<updated>2018-09-29T20:39:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Elbische Tradition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In [[J. R. R. Tolkien]]s [[Legendarium]] werden in [[Arda]] vier &#039;&#039;&#039;Haupthimmelsrichtungen&#039;&#039;&#039; unterschieden, die den uns bekannten (Norden, Osten, Süden, Westen) entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elbische Tradition ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tengwar Kompass.png|thumb|150px|oben: &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
links: &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
unten: &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rechts: &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘]]&lt;br /&gt;
Im [[Quenya]] wurden die vier Himmelsrichtungen wie folgt, und in dieser Reihenfolge genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Reihenfolge der Nennung schon zeigt, waren [[Elben|elbische]] Karten nach Westen, in Richtung ihrer [[Große Wanderung|Großen Wanderung]] nach [[Valinor]], ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Himmelsrichtungen waren gleichzeitig auch die Namen der [[Tengwar]], die diese auf Kompassrosen und Karten bezeichneten. Die Verwendung dieser Tengwar und die Ausrichtung der Karten verbreitete sich unter den Freien Völkern des Westens von [[Mittelerde]] – auch [[Menschen]] – unabhängig von den Namen der Himmelsrichtungen in ihrer jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Quenya gibt es viele verschiedene Wörter für das Verb gehen. Men- ist die universalste Bezeichnung, und kann auch ein Nomen sein, das so viel wie &lt;br /&gt;
„Bewegung“ oder „Richtung“ bedeutet. Nú-, Hyar-, Ro- und For- sind Präfixe, die auch in anderen Wörtern Verwendung finden. Schaut man nach Westen, so ist Norden rechts und Süden links, weswegen formaite auch rechtshändig und hyarmaite linkshändig bedeutet. Auch sind rechts und links forya und hyarya und die rechte und linke Hand forma und hyarma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch weitere Wörter, mit denen sich im Quenya die Himmelsrichtungen beschreiben lassen, vor allem für Westen und Osten. Meist sind dies auch Synonyme für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang (wie die aus dem Latein stammenden Wörter Orient und Okzident; Morgen- und Abendland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osten bedeutet Ro-, Hró-, Hróme, Hrómen, Róme, Rómen, Ambaron und Ambaróne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westen bedeutet Nú-, Núme, Númen, Andu- und Andúne (das Wort [[Andúnie]] leitet sich hiervon ab, bedeutet aber nur Sonnenuntergang und nicht Westen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergische Tradition ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Zwerge]] kannten die vier Haupthimmelsrichtungen; allerdings waren ihre Karten nach Osten ausgerichtet. Vermutlich verwendeten sie für Kompassrosen auch nicht die Tengwar, sondern Runen – so wie auf [[Thrór]]s Karte vom [[Erebor]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dies sind allerdings angelsächsische [[Runen]]. Der Übersetzungsfiktion nach muss es sich bei Thrórs Karte in &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]&#039;&#039; um eine Nachbildung durch den Übersetzer handeln, da im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] weder Englisch gesprochen, noch in angelsächsischen Runen oder lateinischen Buchstaben geschrieben wurde. Trotzdem lässt dies vermuten, dass auch auf dem „Original“ Runen – wahrscheinlich [[Angerthas]] im Modus von Erebor – für die Kompassrose verwendet wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Cover vom &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde|Historischen Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039; von [[Karen Wynn Fonstad]] ist eine Kompassrose, beschriftet mit Runen, abgebildet. In einer Notiz nach dem Impressum wird erklärt: „Die abgebildeten Runen wurden, unabhängig von der Sprache, auf allen Karten in Mittelerde verwendet.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;Historischer Atlas von Mittelerde&#039;&#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 1994. Seite V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich beruht dies aber auf einem Missverständnis, denn in Tolkiens Werk lassen sich dafür keine Belege finden. Zwei der abgebildeten Runen unterscheiden sich auch deutlich von Tolkiens [[Cirth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Anhang E&lt;br /&gt;
**II. &#039;&#039;Schreibweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***1. &#039;&#039;Die feanorischen Buchstaben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***2. &#039;&#039;Die Cirth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*[Karte vom Einsamen Berg]&lt;br /&gt;
*[Vorbemerkung über Runen]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Himmelsrichtungen&amp;diff=101960</id>
		<title>Himmelsrichtungen</title>
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		<updated>2018-09-29T20:36:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Elbische Tradition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In [[J. R. R. Tolkien]]s [[Legendarium]] werden in [[Arda]] vier &#039;&#039;&#039;Haupthimmelsrichtungen&#039;&#039;&#039; unterschieden, die den uns bekannten (Norden, Osten, Süden, Westen) entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elbische Tradition ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tengwar Kompass.png|thumb|150px|oben: &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
links: &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
unten: &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
rechts: &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘]]&lt;br /&gt;
Im [[Quenya]] wurden die vier Himmelsrichtungen wie folgt, und in dieser Reihenfolge genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;númen&#039;&#039; ‚Westen‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;hyarmen&#039;&#039; ‚Süden‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;rómen&#039;&#039; ‚Osten‘&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;formen&#039;&#039; ‚Norden‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Reihenfolge der Nennung schon zeigt, waren [[Elben|elbische]] Karten nach Westen, in Richtung ihrer [[Große Wanderung|Großen Wanderung]] nach [[Valinor]], ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Himmelsrichtungen waren gleichzeitig auch die Namen der [[Tengwar]], die diese auf Kompassrosen und Karten bezeichneten. Die Verwendung dieser Tengwar und die Ausrichtung der Karten verbreitete sich unter den Freien Völkern des Westens von [[Mittelerde]] – auch [[Menschen]] – unabhängig von den Namen der Himmelsrichtungen in ihrer jeweiligen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Quenya gibt es viele verschiedene Wörter für das Verb gehen. Men- ist die universalste Bezeichnung, und kann auch ein Nomen sein, das so viel wie &lt;br /&gt;
„Bewegung“ oder „Richtung“ bedeutet. Nú-, Hyar-, Ro- und For- sind Präfixe, die auch in anderen Wörtern Verwendung finden. Schaut man nach Westen, so ist Norden rechts und Süden links, weswegen formaite auch rechtshändig und hyarmaite linkshändig bedeutet. Auch sind rechts und links forya und hyarya und die rechte und linke Hand forma und hyarma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch weitere Wörter, mit denen sich im Quenya die Himmelsrichtungen beschreiben lassen, vor allem für Westen und Osten. Meist sind dies auch Synonyme für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang (wie die aus dem Latein stammenden Wörter Orient und Okzident; Morgen- und Abendland).&lt;br /&gt;
Osten bedeutet Ro-, Hró-, Hróme, Hrómen, Róme, Rómen, Ambaron und Ambaróne.&lt;br /&gt;
Westen bedeutet Nú-, Núme, Númen, Andu- und Andúne (das Wort [[Andúnie]] leitet sich hiervon ab, bedeutet aber nur Sonnenuntergang und nicht Westen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergische Tradition ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Zwerge]] kannten die vier Haupthimmelsrichtungen; allerdings waren ihre Karten nach Osten ausgerichtet. Vermutlich verwendeten sie für Kompassrosen auch nicht die Tengwar, sondern Runen – so wie auf [[Thrór]]s Karte vom [[Erebor]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dies sind allerdings angelsächsische [[Runen]]. Der Übersetzungsfiktion nach muss es sich bei Thrórs Karte in &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]&#039;&#039; um eine Nachbildung durch den Übersetzer handeln, da im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] weder Englisch gesprochen, noch in angelsächsischen Runen oder lateinischen Buchstaben geschrieben wurde. Trotzdem lässt dies vermuten, dass auch auf dem „Original“ Runen – wahrscheinlich [[Angerthas]] im Modus von Erebor – für die Kompassrose verwendet wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Cover vom &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde|Historischen Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039; von [[Karen Wynn Fonstad]] ist eine Kompassrose, beschriftet mit Runen, abgebildet. In einer Notiz nach dem Impressum wird erklärt: „Die abgebildeten Runen wurden, unabhängig von der Sprache, auf allen Karten in Mittelerde verwendet.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;Historischer Atlas von Mittelerde&#039;&#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 1994. Seite V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich beruht dies aber auf einem Missverständnis, denn in Tolkiens Werk lassen sich dafür keine Belege finden. Zwei der abgebildeten Runen unterscheiden sich auch deutlich von Tolkiens [[Cirth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Anhang E&lt;br /&gt;
**II. &#039;&#039;Schreibweise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***1. &#039;&#039;Die feanorischen Buchstaben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***2. &#039;&#039;Die Cirth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*[Karte vom Einsamen Berg]&lt;br /&gt;
*[Vorbemerkung über Runen]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Karen Wynn Fonstad: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Epesse&amp;diff=101933</id>
		<title>Epesse</title>
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		<updated>2018-08-13T23:38:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Epesse ist ein Bestandteil der [[Esse]], also der Namensgebung der Eldar:&lt;br /&gt;
Er ist der Wahlname, den der Elda annimmt oder der ihm als Zeichen der Bewunderung oder Verehrung verliehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wurde dieser &#039;&#039;epesse&#039;&#039; der allgemein bekannte und gebrauchte Name, was zum Beispiel bei [[Gil-galad]] der Fall war, der eigentlich Ereinion hieß, oder bei [[Galadriel]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nachrichten aus Mittelerde]], Teil II, „Die Geschichte von Galadriel und Celeborn“, Anhang E: „Die Namen von Galadriel und Celeborn“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Eldar)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Epessë]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Valarin&amp;diff=101932</id>
		<title>Valarin</title>
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		<updated>2018-08-10T21:22:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Klangbild */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya. Zu diesen Lauten gehören wohl æ, das wie ä ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Nahar]]s; NæÏ‡ærra), Ê’, das vermutlich wie dsch ausgesprochen wird, bzw. wie das G von Garage  (z.b. im Valarin Namen [[Aule]]s; AÊ’Å«lÄ“z) und Å , das wie sch ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Osse]]s: OÅ¡oÅ¡ai). Zumindest sind dies die einzigen Laute, die im Valarin vorhanden sind, aber in keiner Elbensprache. Jedoch taucht sch in der schwarzen Sprache auf, wer sch sprechen kann, kann auch Ê’ sprechen, und ä ist kein sonderlich schwieriger Laut. Was den Elben hier Schwierigkeiten bereitet ist daher fraglich.&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
Es scheint außerdem, als hätte Tolkien bei der Schreibung der Valarin Wörter nicht, wie in den übrigen Elbensprachen, das lateinische Alphabet verwendet und einigen Buchstaben andere Laute zugewiesen, sondern als hätte er die Valarin Begriffe in den Symbolen des internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) geschrieben. Anders ließe sich das Zusammenkommen derart vieler lateinischer, griechischer, altenglischer und graeco-baktrischer Symbole schwerlich erklären, von den diakritischen Symbolen zu schweigen.&lt;br /&gt;
Allerdings, hat Tolkien þ (wie bei ihm üblich) als das englische Th (Thurisaz) verwendet, und nicht wie das graeco-baktrische Sch (Scho), wie es im griechischen und internationalen phonetischen Alphabet gemeint ist. Andernfalls gäbe es mit þ und Å  zwei Symbole für den selben Laut. Andererseits gibt es auch Wörter, in denen Th auftaucht, wie etwa &#039;&#039;phanaikelÅ«th&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors. So wäre es beispielsweise möglich, dass &#039;&#039;Nazg&#039;&#039;, das Wort für Ring in der schwarzen Sprache, aus dem Valarin stammt. Dort ist nämlich &#039;&#039;MÄÏ‡ananaÅ¡kÄd&#039;&#039; der &#039;&#039;Ring des Schicksals&#039;&#039; (Quenya [[Máhanaxar]]), und MÄÏ‡an bedeutet so viel wie „mit Autorität vollführte Handlung“, oder schlicht „Autorität“ (gemeint ist vermutlich eine Handlung Erus. Ein ähnlicher Grundgedanke das Schicksal betreffend findet sich im Quenya Wort Umbar, das mitunter als Entscheidung Erus übersetzt wird). Bedeutet &#039;&#039;MÄÏ‡an&#039;&#039; also sinngemäß &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;, so ist AnaÅ¡kÄd Ring. Nicht ganz, denn wahrscheinlich ist ein Teil davon ein Genitiv-Affix. Wenigstens der Teil NaÅ¡k erinnert aber stark an Nazg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Axantur&amp;diff=101931</id>
		<title>Axantur</title>
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		<updated>2018-08-10T13:31:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Axantur&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Mann aus Númenor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 395 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
[[Menschen]], [[Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Axantur war der Sohn von [[Nolondil]], einem Enkel des ersten [[númenórisch]]en Königs [[Elros]]. Er hatte eine ältere Schwester, [[Yávien]], und einen älteren Bruder, [[Oromendil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Axantur&#039;&#039; ist [[Quenya]] und wohl abgeleitet von &#039;&#039;axan&#039;&#039;, &#039;&#039;Gesetz&#039;&#039;, &#039;&#039;Regel&#039;&#039;, &#039;&#039;Vorschrift&#039;&#039; (&#039;&#039;law&#039;&#039;, &#039;&#039;rule&#039;&#039;, commandment&#039;&#039;) und dem Suffix &#039;&#039;-tur&#039;&#039;, &#039;&#039;Herrscher&#039;&#039;, &#039;&#039;Meister&#039;&#039;, &#039;&#039;Sieger&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Sein Name bedeutet also frei übersetzt entweder so viel wie &#039;&#039;gerechter Herrscher&#039;&#039; oder &#039;&#039;Meister/Herrscher des Gesetzes&#039;&#039;. Ersteres scheint unwahrscheinlich, da er nie König war. Zweiteres würde nahelegen, dass er Jurist war, möglicherweise sogar Gesetzgeber.&lt;br /&gt;
Sonderbar ist einzig, dass &#039;&#039;Axan&#039;&#039; gewöhnlich Naturgesetze und vor allem göttliche Regeln (von Eru) meint. Tatsächlich stammt das Wort aus dem [[Valarin]], von &#039;&#039;akaÅ¡Än&#039;&#039;, &#039;&#039;er sagt&#039;&#039; (gemeint ist Eru). Für gewöhnliche Gesetze sind im Quenya die Wörter &#039;&#039;Sanye&#039;&#039;, &#039;&#039;Namna&#039;&#039; und &#039;&#039;Cunta&#039;&#039; üblicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Links==&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Teil Zwei: Das Zweite Zeitalter, II. Aldarion und Erendis&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Quendi and Eldar: Note on the &#039;Language of the Valar&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[https://folk.uib.no/hnohf/wordlists.htm Ardalambion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Axantur]]&lt;br /&gt;
[[fi:Axantur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Valarin&amp;diff=101930</id>
		<title>Valarin</title>
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		<updated>2018-08-09T01:11:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Klangbild */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya. Zu diesen Lauten gehören wohl æ, das wie ä ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Nahar]]s; NæÏ‡ærra), Ê’, das wie dsch ausgesprochen wird, bzw. wie das G von Garage  (z.b. im Valarin Namen [[Aule]]s; AÊ’Å«lÄ“z) und Å , das vermutlich wie sch ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Osse]]s: OÅ¡oÅ¡ai). Zumindest sind dies die einzigen Laute, die im Valarin vorhanden sind, aber in keiner Elbensprache. Jedoch taucht sch in der schwarzen Sprache auf, wer sch sprechen kann, kann auch Ê’ sprechen, und ä ist kein sonderlich schwieriger Laut. Was den Elben hier Schwierigkeiten bereitet ist daher fraglich.&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
Es scheint außerdem, als hätte Tolkien bei der Schreibung der Valarin Wörter nicht, wie in den übrigen Elbensprachen, das lateinische Alphabet verwendet und einigen Buchstaben andere Bedeutungen zugewiesen, sondern als hätte er die Valarin Begriffe in den Symbolen des internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) geschrieben. Anders ließe sich das Zusammenkommen derart vieler lateinischer, griechischer, altenglischer und graeco-baktrischer Symbole schwerlich erklären, von den diakritischen Symbolen zu schweigen.&lt;br /&gt;
Allerdings ist davon auszugehen, dass Tolkien þ wie bei ihm üblich als das englische Th (Thurisaz) gemeint hat, und nicht wie das graeco-baktrische Sch (Scho), wie es im griechischen und internationalen phonetischen Alphabet gemeint ist. Andernfalls gäbe es mit þ und Å  zwei Symbole für den selben Laut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors. So wäre es beispielsweise möglich, dass &#039;&#039;Nazg&#039;&#039;, das Wort für Ring in der schwarzen Sprache, aus dem Valarin stammt. Dort ist nämlich &#039;&#039;MÄÏ‡ananaÅ¡kÄd&#039;&#039; der &#039;&#039;Ring des Schicksals&#039;&#039; (Quenya [[Máhanaxar]]), und MÄÏ‡an bedeutet so viel wie „mit Autorität vollführte Handlung“, oder schlicht „Autorität“ (gemeint ist vermutlich eine Handlung Erus. Ein ähnlicher Grundgedanke das Schicksal betreffend findet sich im Quenya Wort Umbar, das mitunter als Entscheidung Erus übersetzt wird). Bedeutet &#039;&#039;MÄÏ‡an&#039;&#039; also sinngemäß &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;, so ist AnaÅ¡kÄd Ring. Nicht ganz, denn wahrscheinlich ist ein Teil davon ein Genitiv-Affix. Wenigstens der Teil NaÅ¡k erinnert aber stark an Nazg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Valarin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Valarin&amp;diff=101929"/>
		<updated>2018-08-08T21:42:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya. Zu diesen Lauten gehören æ, das wie ä ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Nahar]]s; NæÏ‡ærra), Ê’, das wie dsch ausgesprochen wird, bzw. wie das G von Garage  (z.b. im Valarin Namen [[Aule]]s; AÊ’Å«lÄ“z) und Å , das vermutlich wie sch ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Osse]]s: OÅ¡oÅ¡ai).&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
Es scheint außerdem, als hätte Tolkien bei der Schreibung der Valarin Wörter nicht, wie in den übrigen Elbensprachen, das lateinische Alphabet verwendet und einigen Buchstaben andere Bedeutungen zugewiesen, sondern als hätte er die Valarin Begriffe in den Symbolen des internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) geschrieben. Anders ließe sich das Zusammenkommen derart vieler lateinischer, griechischer, altenglischer und graeco-baktrischer Symbole schwerlich erklären, von den diakritischen Symbolen zu schweigen.&lt;br /&gt;
Allerdings ist davon auszugehen, dass Tolkien þ wie bei ihm üblich als das englische Th (Thurisaz) gemeint hat, und nicht wie das graeco-baktrische Sch (Scho), wie es im griechischen und internationalen phonetischen Alphabet gemeint ist. Andernfalls gäbe es mit þ und Å  zwei Symbole für den selben Laut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors. So wäre es beispielsweise möglich, dass &#039;&#039;Nazg&#039;&#039;, das Wort für Ring in der schwarzen Sprache, aus dem Valarin stammt. Dort ist nämlich &#039;&#039;MÄÏ‡ananaÅ¡kÄd&#039;&#039; der &#039;&#039;Ring des Schicksals&#039;&#039; (Quenya [[Máhanaxar]]), und MÄÏ‡an bedeutet so viel wie „mit Autorität vollführte Handlung“, oder schlicht „Autorität“ (gemeint ist vermutlich eine Handlung Erus. Ein ähnlicher Grundgedanke das Schicksal betreffend findet sich im Quenya Wort Umbar, das mitunter als Entscheidung Erus übersetzt wird). Bedeutet &#039;&#039;MÄÏ‡an&#039;&#039; also sinngemäß &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;, so ist AnaÅ¡kÄd Ring. Nicht ganz, denn wahrscheinlich ist ein Teil davon ein Genitiv-Affix. Wenigstens der Teil NaÅ¡k erinnert aber stark an Nazg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya. Zu diesen Lauten gehören æ, das wie ä ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Nahar]]s; NæÏ‡ærra), Ê’, das wie dsch ausgesprochen wird, bzw. wie das G von Garage  (z.b. im Valarin Namen [[Aule]]s; AÊ’Å«lÄ“z) und Å , das vermutlich wie sch ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Osse]]s: OÅ¡oÅ¡ai).&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
Es scheint außerdem, als hätte Tolkien bei der Schreibung der Valarin Wörter nicht, wie in den übrigen Elbensprachen, das lateinische Alphabet verwendet und einigen Buchstaben andere Bedeutungen zugewiesen, sondern als hätte er die Valarin Begriffe in den Symbolen des internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) geschrieben. Anders ließe sich das Zusammenkommen derart vieler lateinischer, griechischer, altenglischer und graeco-baktrischer Symbole schwerlich erklären, von den diakritischen Symbolen zu schweigen.&lt;br /&gt;
Allerdings ist davon auszugehen, dass Tolkien þ wie bei ihm üblich als das englische Th (Thurisaz) gemeint hat, und nicht wie das graeco-baktrische Sch (Scho), wie es im griechischen und internationalen phonetischen Alphabet gemeint ist. Andernfalls gäbe es mit þ und Å  zwei Symbole für den selben Laut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors. So wäre es beispielsweise möglich, dass &#039;&#039;Nazg&#039;&#039;, das Wort für Ring in der schwarzen Sprache, aus dem Valarin stammt. Dort ist nämlich &#039;&#039;MÄÏ‡ananaÅ¡kÄd&#039;&#039; der &#039;&#039;Ring des Schicksals&#039;&#039; (Quenya [[Máhanaxar]]), und MÄÏ‡an bedeutet so viel wie &amp;quot;mit Autorität vollführte Handlung&amp;quot;, oder schlicht &amp;quot;Autorität&amp;quot; (gemeint ist vermutlich eine Handlung Erus. Ein ähnlicher Grundgedanke das Schicksal betreffend findet sich im Quenya Wort Umbar, das mitunter als Entscheidung Erus übersetzt wird). Bedeutet &#039;&#039;MÄÏ‡an&#039;&#039; also sinngemäß &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;, so ist AnaÅ¡kÄd Ring. Nicht ganz, denn wahrscheinlich ist ein Teil davon ein Genitiv-Affix. Wenigstens der Teil NaÅ¡k erinnert aber stark an Nazg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
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		<updated>2018-08-08T21:38:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya. Zu diesen Lauten gehören æ, das wie ä ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Nahar]]s; NæÏ‡ærra), Ê’, das wie dsch ausgesprochen wird, bzw. wie das G von Garage  (z.b. im Valarin Namen [[Aule]]s; AÊ’Å«lÄ“z) und Å , das vermutlich wie sch ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Osse]]s: OÅ¡oÅ¡ai).&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
Es scheint außerdem, als hätte Tolkien bei der Schreibung der Valarin Wörter nicht, wie in den übrigen Elbensprachen, das lateinische Alphabet verwendet und einigen Buchstaben andere Bedeutungen zugewiesen, sondern als hätte er die Valarin Begriffe in den Symbolen des internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) geschrieben. Anders ließe sich das Zusammenkommen derart vieler lateinischer, griechischer, altenglischer und graeco-baktrischer Symbole schwerlich erklären, von den diakritischen Symbolen zu schweigen.&lt;br /&gt;
Allerdings ist davon auszugehen, dass Tolkien þ wie bei ihm üblich als das englische Th (Thurisaz) gemeint hat, und nicht wie das graeco-baktrische Sch (Scho), wie es im griechischen und internationalen phonetischen Alphabet gemeint ist. Andernfalls gäbe es mit þ und Å  zwei Symbole für den selben Laut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors. So wäre es beispielsweise möglich, dass &#039;&#039;Nazg&#039;&#039;, das Wort für Ring in der schwarzen Sprache, aus dem Valarin stammt. Dort ist nämlich &#039;&#039;MÄÏ‡ananaÅ¡kÄd&#039;&#039; der &#039;&#039;Ring des Schicksals&#039;&#039; (Quenya [[Máhanaxar]]), und MÄÏ‡an bedeutet so viel wie &amp;quot;mit Autorität vollführte Handlung&amp;quot; (gemeint ist vermutlich eine Handlung Erus. Ein ähnlicher Grundgedanke das Schicksal betreffend findet sich im Quenya Wort Umbar, das mitunter als Entscheidung Erus übersetzt wird). Bedeutet &#039;&#039;MÄÏ‡an&#039;&#039; also sinngemäß &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;, so ist AnaÅ¡kÄd Ring. Nicht ganz, denn wahrscheinlich ist ein Teil davon ein Genitiv-Affix. Wenigstens der Teil NaÅ¡k erinnert aber stark an Nazg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya. Zu diesen Lauten gehören æ, das wie ä ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Nahar]]s; NæÏ‡ærra), Ê’, das wie dsch ausgesprochen wird, bzw. wie das G von Garage  (z.b. im Valarin Namen [[Aule]]s; AÊ’Å«lÄ“z) und Å , das vermutlich wie sch ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Osse]]s: OÅ¡oÅ¡ai).&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
Es scheint außerdem, als hätte Tolkien bei der Schreibung der Valarin Wörter nicht, wie in den übrigen Elbensprachen, das lateinische Alphabet verwendet und einigen Buchstaben andere Bedeutungen zugewiesen, sondern als hätte er die Valarin Begriffe in den Symbolen des internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) geschrieben. Anders ließe sich das Zusammenkommen derart vieler lateinischer, griechischer, altenglischer und graeco-baktrischer Symbole schwerlich erklären, von den diakritischen Symbolen zu schweigen.&lt;br /&gt;
Allerdings ist davon auszugehen, dass Tolkien þ wie bei ihm üblich als das englische Th (Thurisaz) gemeint hat, und nicht wie das graeco-baktrische Sch (Scho), wie es im griechischen und internationalen phonetischen Alphabet gemeint ist. Andernfalls gäbe es mit þ und Å  zwei Symbole für den selben Laut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors. So wäre es beispielsweise möglich, dass &#039;&#039;Nazg&#039;&#039;, das Wort für Ring in der schwarzen Sprache, aus dem Valarin stammt. Dort ist nämlich &#039;&#039;MÄÏ‡ananaÅ¡kÄd&#039;&#039; der &#039;&#039;Ring des Schicksals&#039;&#039; (Quenya [[Máhanaxar]]), und MÄÏ‡an bedeutet so viel wie &amp;quot;mit Autorität vollführte Handlung&amp;quot; (gemeint ist vermutlich eine Handlung Erus. Ein ähnlicher Grundgedanke das Schicksal betreffend findet sich im Quenya Wort Umbar, das mitunter als Entscheidung Erus übersetzt wird). Bedeutet &#039;&#039;MÄÏ‡an&#039;&#039; also sinngemäß &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;, so ist AnaÅ¡kÄd Ring. Nicht ganz, denn wahrscheinlich ist ein Teil davon ein Genitiv-Affix. Wenigstens der Teil NaÅ¡k dürfte aber mit dem Nazg der schwarzen Sprache verwandt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
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		<updated>2018-08-08T21:34:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya. Zu diesen Lauten gehören æ, das wie ä ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Nahar]]s; NæÏ‡ærra), Ê’, das wie dsch ausgesprochen wird, bzw. wie das G von Garage  (z.b. im Valarin Namen [[Aule]]s; AÊ’Å«lÄ“z) und Å , das vermutlich wie sch ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Osse]]s: OÅ¡oÅ¡ai).&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
Es scheint außerdem, als hätte Tolkien bei der Schreibung der Valarin Wörter nicht, wie in den übrigen Elbensprachen, das lateinische Alphabet verwendet und einigen Buchstaben andere Bedeutungen zugewiesen, sondern als hätte er die Valarin Begriffe in den Symbolen des internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) geschrieben. Anders ließe sich das Zusammenkommen derart vieler lateinischer, griechischer, altenglischer und graeco-baktrischer Symbole schwerlich erklären, von den diakritischen Symbolen zu schweigen.&lt;br /&gt;
Allerdings ist davon auszugehen, dass Tolkien þ wie bei ihm üblich als das englische Th (Thurisaz) gemeint hat, und nicht wie das graeco-baktrische Sch (Scho), wie es im griechischen und internationalen phonetischen Alphabet gemeint ist. Andernfalls gäbe es mit þ und Å  zwei Symbole für den selben Laut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors. So wäre es beispielsweise möglich, dass &#039;&#039;Nazg&#039;&#039;, das Wort für Ring in der schwarzen Sprache, aus dem Valarin stammt. Dort ist nämlich &#039;&#039;MÄÏ‡ananaÅ¡kÄd&#039;&#039; der &#039;&#039;Ring des Schicksals&#039;&#039; (Quenya [[Máhanaxar]]), und MÄÏ‡an bedeutet so viel wie &amp;quot;mit Autorität vollführte Handlung&amp;quot; (gemeint ist vermutlich eine Handlung Erus. Ein ähnlicher Grundgedanke das Schicksal betreffend findet sich im Quenya Wort Umbar). Bedeutet &#039;&#039;MÄÏ‡an&#039;&#039; also sinngemäß &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;, so ist AnaÅ¡kÄd Ring. Nicht ganz, denn wahrscheinlich ist ein Teil davon ein Genitiv-Affix. Wenigstens der Teil NaÅ¡k dürfte aber mit dem Nazg der schwarzen Sprache verwandt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Valarin&amp;diff=101924</id>
		<title>Valarin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Valarin&amp;diff=101924"/>
		<updated>2018-08-08T21:31:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya. Zu diesen Lauten gehören æ, das wie ä ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Nahar]]s; NæÏ‡ærra), Ê’, das wie dsch ausgesprochen wird, bzw. wie das G von Garage  (z.b. im Valarin Namen [[Aule]]s; AÊ’Å«lÄ“z) und Å , das vermutlich wie sch ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Osse]]s: OÅ¡oÅ¡ai).&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
Es scheint außerdem, als hätte Tolkien bei der Schreibung der Valarin Wörter nicht, wie in den übrigen Elbensprachen, das lateinische Alphabet verwendet und einigen Buchstaben andere Bedeutungen zugewiesen, sondern als hätte er die Valarin Begriffe in den Symbolen des internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) geschrieben. Anders ließe sich das Zusammenkommen derart vieler lateinischer, griechischer, altenglischer und graeco-baktrischer Symbole schwerlich erklären, von den diakritischen Symbolen zu schweigen.&lt;br /&gt;
Allerdings ist davon auszugehen, dass Tolkien þ wie bei ihm üblich als das englische Th (Thurisaz) gemeint hat, und nicht wie das graeco-baktrische Sch (Scho), wie es im griechischen und internationalen phonetischen Alphabet gemeint ist. Andernfalls gäbe es mit þ und Å  zwei Symbole für den selben Laut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors. So wäre es beispielsweise möglich, dass &#039;&#039;Nazg&#039;&#039;, das Wort für Ring in der schwarzen Sprache, aus dem Valarin stammt. Dort ist nämlich &#039;&#039;MÄÏ‡ananaÅ¡kÄd&#039;&#039; der &#039;&#039;Ring des Schicksals&#039;&#039;, und MÄÏ‡an bedeutet so viel wie &amp;quot;mit Autorität vollführte Handlung&amp;quot; (gemeint ist vermutlich eine Handlung Erus. Ein ähnlicher Grundgedanke das Schicksal betreffend findet sich im Quenya Wort Umbar). Bedeutet &#039;&#039;MÄÏ‡an&#039;&#039; also sinngemäß &#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;, so ist AnaÅ¡kÄd Ring. Nicht ganz, denn wahrscheinlich ist ein Teil davon ein Genitiv-Affix. Wenigstens der Teil NaÅ¡k dürfte aber mit dem Nazg der schwarzen Sprache verwandt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Valarin&amp;diff=101923</id>
		<title>Valarin</title>
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		<updated>2018-08-08T20:59:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Klangbild */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya. Zu diesen Lauten gehören æ, das wie ä ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Nahar]]s; NæÏ‡ærra), Ê’, das wie dsch ausgesprochen wird, bzw. wie das G von Garage  (z.b. im Valarin Namen [[Aule]]s; AÊ’Å«lÄ“z) und Å , das vermutlich wie sch ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Osse]]s: OÅ¡oÅ¡ai).&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
Es scheint außerdem, als hätte Tolkien bei der Schreibung der Valarin Wörter nicht, wie in den übrigen Elbensprachen, das lateinische Alphabet verwendet und einigen Buchstaben andere Bedeutungen zugewiesen, sondern als hätte er die Valarin Begriffe in den Symbolen des internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) geschrieben. Anders ließe sich das Zusammenkommen derart vieler lateinischer, griechischer, altenglischer und graeco-baktrischer Symbole schwerlich erklären, von den diakritischen Symbolen zu schweigen.&lt;br /&gt;
Allerdings ist davon auszugehen, dass Tolkien þ wie bei ihm üblich als das englische Th (Thurisaz) gemeint hat, und nicht wie das graeco-baktrische Sch (Scho), wie es im griechischen und internationalen phonetischen Alphabet gemeint ist. Andernfalls gäbe es mit þ und Å  zwei Symbole für den selben Laut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Klangbild */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya. Zu diesen Lauten gehören æ, das wie ä ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Nahar]]s; NæÏ‡ærra), Ê’, das wie dsch ausgesprochen wird, bzw. wie das G von Garage  (z.b. im Valarin Namen [[Aule]]s; AÊ’Å«lÄ“z) und Å , das vermutlich wie sch ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Osse]]s: OÅ¡oÅ¡ai).&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
Es scheint außerdem, als hätte Tolkien bei der Schreibung der Valarin Wörter nicht, wie in den übrigen Elbensprachen, das lateinische Alphabet verwendet und einigen Buchstaben andere Bedeutungen zugewiesen, sondern als hätte er die Valarin Begriffe in den Symbolen des internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) geschrieben. Anders ließe sich das Zusammenkommen derart vieler lateinischer, griechischer, altenglischer und graeco-baktrischer Symole schwerlich erklären, von den diakritischen Symbolen zu schweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Klangbild */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya. Zu diesen Lauten gehören æ, das wie ä ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Nahar]]s; NæÏ‡ærra), Ê’, das wie dsch ausgesprochen wird, bzw. wie das G von Garage  (z.b. im Valarin Namen [[Aule]]s; AÊ’Å«lÄ“z) und Å , das vermutlich wie sch ausgesprocjen wird (z.b. im Valarin Namen [[Osse]]s: OÅ¡oÅ¡ai).&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
Es scheint außerdem, als hätte Tolkien bei der Schreibung der Valarin Wörter nicht, wie in den übrigen Elbensprachen, das lateinische Alphabet verwendet und einigen Buchstaben andere Bedeutungen zugewiesen, sondern als hätte er die Valarin Begriffe in den Symbolen des internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) geschrieben. Anders ließe sich das Zusammenkommen derart vieler lateinischer, griechischer, altenglischer und graeco-baktrischer Symole schwerlich erklären, von den diakritischen Symbolen zu schweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Klangbild */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya. Zu diesen Lauten gehören æ, das wie ä ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Nahar]]s; NæÏ‡ærra), Ê’, das wie dsch ausgesprochen wird, bzw. wie das G von Garage  (z.b. im Valarin Namen [[Aule]]s; aÊ’Å«lÄ“z) und Å , das vermutlich wie sch ausgesprocjen wird (z.b. im Valarin Namen [[Osse]]s: OÅ¡oÅ¡ai).&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
Es scheint außerdem, als hätte Tolkien bei der Schreibung der Valarin Wörter nicht, wie in den übrigen Elbensprachen, das lateinische Alphabet verwendet und einigen Buchstaben andere Bedeutungen zugewiesen, sondern als hätte er die Valarin Begriffe in den Symbolen des internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) geschrieben. Anders ließe sich das Zusammenkommen derart vieler lateinischer, griechischer, altenglischer und graeco-baktrischer Symole schwerlich erklären, von den diakritischen Symbolen zu schweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2018-08-08T19:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Klangbild */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya. Zu diesen Lauten gehören æ, das wie ä ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Nahar]]s; NæÏ‡ærra), Ê’, das wie dsch ausgesprochen wird, bzw. wie das G von Garage  (z.b. im Valarin Namen [[Aule]]s; aÊ’Å«lÄ“z) und Å , das vermutlich wie sch ausgesprocjen wird (z.b. im Valarin Namen [[Osse]]s: OÅ¡oÅ¡ai).&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
Es scheint außerdem, als hätte Tolkien bei der Schreibung der Valarin Wörter nicht, wie in den übrigen Elbensprachen, das lateinische Alphabet verwendet und einigen Buchstaben andere Bedeutungen zugewiesen, sondern als hätte er die Valarin Begriffe in den Symbolen des internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) geschrieben. Anders ließe sich das Zusammenkommen derart vieler lateinischer, griechischer, altenglischer und graeco-baktrischer Symole schwerlich erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
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		<updated>2018-08-08T18:57:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Klangbild */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya. Zu diesen Lauten gehören æ, das wie ä ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Nahar]]s; NæÏ‡ærra), Ê’, das wie dsch ausgesprochen wird, bzw. wie das G von Garage  (z.b. im Valarin Namen [[Aule]]s; aÊ’Å«lÄ“z) und Å , das vermutlich wie sch ausgesprocjen wird (z.b. im Valarin Namen [[Osse]]s: OÅ¡oÅ¡ai).&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
Es scheint, als hätte Tolkien bei der Schreibung der Valarin Wörter nicht, wie in den übrigen Elbensprachen, das lateinische Alphabet genommen und einigen Buchstaben andere Bedeutungen zugewiesen, sondern als hätte er die Valarin Begriffe in den Symbolen des internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Valarin&amp;diff=101917</id>
		<title>Valarin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Valarin&amp;diff=101917"/>
		<updated>2018-08-08T18:56:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Klangbild */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya. Zu diesen Lauten gehören æ, das wie ä ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Nahar]]s; NæÏ‡ærra), Ê’, das wie dsch ausgesprochen wird, bzw. wie das G von Garage  (z.b. im Valarin Namen [[Aule]]s; aÊ’Å«lÄ“z) und Å , das vermutlich wie sch ausgesprocjen wird (z.b. im Valarin Namen [[Osse]]s: OÅ¡oÅ¡ai).&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
Es scheint, als hätte Tolkien bei der Schreibung der Valarin Wörter nicht, wie in den übrigen Elbensprachen, das lateinische Alphabet genommen und einigen Buchstaben andere Bedeutungen zugewiesen, sondern als hätte er die Valarin Begriffe in den symbolen des [https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_der_IPA-Zeichen&lt;br /&gt;
internationalen Phonetischen Alphabets] (IPA) geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Valarin&amp;diff=101916</id>
		<title>Valarin</title>
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		<updated>2018-08-08T18:52:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Klangbild */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya. Zu diesen Lauten gehören æ, das wie ä ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Nahar]]s; NæÏ‡ærra), Ê’, das wie dsch ausgesprochen wird, bzw. wie das G von Garage  (z.b. im Valarin Namen [[Aule]]s; aÊ’Å«lÄ“z) und Å , das vermutlich wie sch ausgesprocjen wird (z.b. im Valarin Namen [[Osse]]s: OÅ¡oÅ¡ai).&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Klangbild */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya. Zu diesen Lauten gehören æ, das wie ä ausgesprochen wird (z.b. im Valarin Namen [[Nahars]]; NæÏ‡ærra), Ê’, das wie dsch ausgesprochen wird, bzw. wie das G von Garage  (z.b. im Valarin Namen [[Aules]]; aÊ’Å«lÄ“z) und Å , das vermutlich wie sch ausgesprocjen wird (z.b. im Valarin Namen Osses: OÅ¡oÅ¡ai).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
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		<title>Valarin</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Vokabular */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya.&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
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		<title>Axantur</title>
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		<updated>2018-08-08T18:38:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Axantur&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Mann aus Númenor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 395 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
[[Menschen]], [[Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Axantur war der Sohn von [[Nolondil]], einem Enkel des ersten [[númenórisch]]en Königs [[Elros]]. Er hatte eine ältere Schwester, [[Yávien]], und einen älteren Bruder, [[Oromendil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Axantur&#039;&#039; ist [[Quenya]] und wohl abgeleitet von &#039;&#039;axan&#039;&#039;, &#039;&#039;Gesetz&#039;&#039;, &#039;&#039;Regel&#039;&#039;, &#039;&#039;Vorschrift&#039;&#039; (&#039;&#039;law&#039;&#039;, &#039;&#039;rule&#039;&#039;, commandment&#039;&#039;) und dem Suffix &#039;&#039;-tur&#039;&#039;, &#039;&#039;Herrscher&#039;&#039;, &#039;&#039;Meister&#039;&#039;, &#039;&#039;Sieger&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Sein Name bedeutet also frei übersetzt entweder so viel wie &#039;&#039;gerechter Herrscher&#039;&#039; oder &#039;&#039;Meister/Herrscher des Gesetzes&#039;&#039;. Ersteres scheint unwahrscheinlich, da er nie König war. Zweiteres würde nahelegen, dass er Jurist war, möglicherweise sogar Gesetzgeber.&lt;br /&gt;
Sonderbar ist einzig, dass &#039;&#039;Axan&#039;&#039; gewöhnlich Naturgesetze und vor allem göttliche Regeln (von Eru) meint. Tatsächlich stammt das Wort aus dem [[Valarin]], von &#039;&#039;akaÅ¡Än&#039;&#039;, &#039;&#039;er sagt&#039;&#039; (gemeint ist Eru). Für gewöhnliche Gesetze sind im Quenya die Wörter &#039;&#039;Sanye&#039;&#039; und &#039;&#039;Cunta&#039;&#039; üblicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Links==&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Teil Zwei: Das Zweite Zeitalter, II. Aldarion und Erendis&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Quendi and Eldar: Note on the &#039;Language of the Valar&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[https://folk.uib.no/hnohf/wordlists.htm Ardalambion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Axantur]]&lt;br /&gt;
[[fi:Axantur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<updated>2018-08-08T18:38:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Vokabular */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya.&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vokabular ==&lt;br /&gt;
In Tolkiens früheren Konzeptionen vor Veröffentlichung des Herrn der Ringe hatten die Valar den Elben ihre eigene Sprache beigebracht. Daher war das primitive Urquendisch identisch mit dem Valarin, und es waren hunderte Worte aus jenem Valarin bekannt. Später änderte Tolkien seine Konzeption. Valarin wurde einzig die Sprache der Valar, die Elben hatten mit dem primitiven Urquendisch und den daraus folgen Sprachen ihre eigenen, und die Elben übernahmen nur einige Wörter. Entsprechend sind nun deutlich weniger Wörter bekannt, etwas über 30:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aÊ’Å«lÄ“z: Aule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AkaÅ¡Än: er (Eru) sagt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AþÄra: Auserwählter/Ernannter/festgelegt/Nominierter/vorherbestimmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AþÄraigas: auserwählte Hitze (Sonne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AþÄraphelÅ«n: Arda/auserwählte Wohnung (Erde/Welt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AþÄrephelÅ«n AmanaiÅ¡Äl: unbeschädigte Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AþÄrephelÅ«n DuÅ¡amanÅ«ðÄn: beschädigte Welt/monströse Welt/unschöne Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ayanu/AyanÅ«z: Ainu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DelgÅ«mÄ: Aussichtskuppel/Dom/Gruft/Höhle/Kammer/Kuppel/Wölbung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MÄÏ‡an: (maßgebende) Autorität/autoritäre Handlung/maßgebende Handlung (möglicherweise Schicksal, siehe MÄÏ‡ananaÅ¡kÄd)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mÄÏ‡anumÄz: Autoritäten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mÄÏ‡anÄz: Autorität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RuÅ¡ur/UruÅ¡: Feuer/Flamme/Hitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Å ebeth: (niedere) Luft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuluk-ha(-n): gelb/gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UruÅ¡/RuÅ¡ur: Feuer/Flamme/Hitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Valarin&amp;diff=101911</id>
		<title>Valarin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Valarin&amp;diff=101911"/>
		<updated>2018-08-08T18:17:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039; (Englisch auch &#039;&#039;Valian&#039;&#039;, [[Quenya]] &#039;&#039;Valya&#039;&#039; oder &#039;&#039;Lambë Valarinwa&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Valar]] und [[Maiar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ainur]] brauchten keine Sprache, um sich untereinander verständigen zu können, ebensowenig die Valar und Maiar, nachdem sie nach [[Ea]] gekommen waren – sie konnten gewissermaßen mittels „Telepathie“ kommunizieren. Dennoch entwickelten sie das Valarin, so wie sie sich auch Körper schufen, die denen der [[Eruhíni|Kinder Erus]] ähnelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin klingt für die [[Eldar]] nicht unbedingt angenehm. Es beinhaltet viele Laute, die für die Elben überirdisch und nicht nachahmbar sind. Dennoch übernahmen sie einige Worte in veränderter Form ins Quenya.&lt;br /&gt;
Die Sprache der Valar benutzt nur wenige Konsonantenkombinationen, sodass meist abwechselnd ein Vokal und ein Konsonant gesprochen werden. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Worte im Valarin oft sehr viele Silben haben (im Gegensatz zu den Eldarin-Sprachen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vokabular ==&lt;br /&gt;
In Tolkiens früheren Konzeptionen vor Veröffentlichung des Herrn der Ringe hatten die Valar den Elben ihre Sprache beigebracht. Daher war das primitive Urquendisch identisch mit dem Valarin, und es waren hunderte Worte aus dem Valarin bekannt. Später änderte Tolkien seine Konzeption. Valarin wurde einzig die Sprache der Valar, die Elben hatten mit dem primitiven Urquendisch und den daraus folgen Sprachen ihre eigenen, und die Elben übernahmen nur einige Wörter. Entsprechend sind nun deutlich weniger Wörter bekannt, nur etwas über 30:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aÊ’Å«lÄ“z: Aule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AþÄra: Auserwählter/Ernannter/festgelegt/Nominierter/vorherbestimmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ayanu/AyanÅ«z: Ainu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Å ebeth: (niedere) Luft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UruÅ¡/RuÅ¡ur: Feuer/Flamme/Hitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das Valarin beeinflusste vermutlich sogar die [[Schwarze Sprache]] Mordors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[The War of the Jewels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://folk.uib.no/hnohf/valarin.htm Valarin – &#039;&#039;like the glitter of swords&#039;&#039;] – Artikel auf Ardalambion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valarin]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:langues:valarin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valarin sanasto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
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		<updated>2018-08-08T18:01:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Axantur&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Mann aus Númenor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 395 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
[[Menschen]], [[Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Axantur war der Sohn von [[Nolondil]], einem Enkel des ersten [[númenórisch]]en Königs [[Elros]]. Er hatte eine ältere Schwester, [[Yávien]], und einen älteren Bruder, [[Oromendil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Axantur&#039;&#039; ist [[Quenya]] und wohl abgeleitet von &#039;&#039;axan&#039;&#039;, &#039;&#039;Gesetz&#039;&#039;, &#039;&#039;Regel&#039;&#039;, &#039;&#039;Vorschrift&#039;&#039; (&#039;&#039;law&#039;&#039;, &#039;&#039;rule&#039;&#039;, commandment&#039;&#039;) und dem Suffix &#039;&#039;-tur&#039;&#039;, &#039;&#039;Herrscher&#039;&#039;, &#039;&#039;Meister&#039;&#039;, &#039;&#039;Sieger&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Sein Name bedeutet also frei übersetzt entweder so viel wie &#039;&#039;gerechter Herrscher&#039;&#039; oder &#039;&#039;Meister/Herrscher des Gesetzes&#039;&#039;. Ersteres scheint unwahrscheinlich, da er nie König war. Zweiteres würde nahelegen, dass er Jurist war, möglicherweise sogar Gesetzgeber.&lt;br /&gt;
Sonderbar ist einzig, dass &#039;&#039;Axan&#039;&#039; gewöhnlich Naturgesetze und vor allem göttliche Regeln (von Eru) meint. Tatsächlich stammt das Wort aus dem [[Valarin]], vermutlich entweder von &#039;&#039;MÄÏ‡an&#039;&#039;, &#039;&#039;Autorität&#039;&#039; oder von &#039;&#039;akaÅ¡Än&#039;&#039;, &#039;&#039;er sagt&#039;&#039; (gemeint ist Eru). Für gewöhnliche Gesetze sind im Quenya die Wörter &#039;&#039;Sanye&#039;&#039; und &#039;&#039;Cunta&#039;&#039; üblicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Links==&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Teil Zwei: Das Zweite Zeitalter, II. Aldarion und Erendis&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Quendi and Eldar: Note on the &#039;Language of the Valar&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[https://folk.uib.no/hnohf/wordlists.htm Ardalambion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Axantur]]&lt;br /&gt;
[[fi:Axantur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Axantur&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Mann aus Númenor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 395 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
[[Menschen]], [[Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Axantur war der Sohn von [[Nolondil]], einem Enkel des ersten [[númenórisch]]en Königs [[Elros]]. Er hatte eine ältere Schwester, [[Yávien]], und einen älteren Bruder, [[Oromendil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Axantur&#039;&#039; ist [[Quenya]] und wohl abgeleitet von &#039;&#039;axan&#039;&#039;, &#039;&#039;Gesetz&#039;&#039;, &#039;&#039;Regel&#039;&#039;, &#039;&#039;Vorschrift&#039;&#039; (&#039;&#039;law&#039;&#039;, &#039;&#039;rule&#039;&#039;, commandment&#039;&#039;) und dem Suffix &#039;&#039;-tur&#039;&#039;, &#039;&#039;Herrscher&#039;&#039;, &#039;&#039;Meister&#039;&#039;, &#039;&#039;Sieger&#039;&#039;. Sein Name bedeutet also frei übersetzt entweder so viel wie &#039;&#039;gerechter Herrscher&#039;&#039; oder &#039;&#039;Meister/Herrscher des Gesetzes&#039;&#039;. Ersteres scheint unwahrscheinlich, da er nie König war. Zweiteres würde nahelegen, dass er Jurist war, möglicherweise sogar Gesetzgeber. Sonderbar ist einzig, dass &#039;&#039;Axan&#039;&#039; gewöhnlich Naturgesetze und göttliche Regeln meint. Für gewöhnliche Gesetze sind im Quenya die Wörter &#039;&#039;Sanye&#039;&#039; und &#039;&#039;Cunta&#039;&#039; üblicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Links==&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Teil Zwei: Das Zweite Zeitalter, II. Aldarion und Erendis&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Quendi and Eldar: Note on the &#039;Language of the Valar&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[https://folk.uib.no/hnohf/wordlists.htm Ardalambion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Axantur]]&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 395 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
[[Menschen]], [[Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Axantur war der Sohn von [[Nolondil]], einem Enkel des ersten [[númenórisch]]en Königs [[Elros]]. Er hatte eine ältere Schwester, [[Yávien]], und einen älteren Bruder, [[Oromendil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Axantur&#039;&#039; ist [[Quenya]] und wohl abgeleitet von &#039;&#039;axan&#039;&#039;, &#039;&#039;Gesetz&#039;&#039;, &#039;&#039;Regel&#039;&#039;, &#039;&#039;Vorschrift&#039;&#039; (&#039;&#039;law&#039;&#039;, &#039;&#039;rule&#039;&#039;, commandment&#039;&#039;) und dem Suffix &#039;&#039;-tur&#039;&#039;, &#039;&#039;Herrscher&#039;&#039;, &#039;&#039;Meister&#039;&#039;, &#039;&#039;Sieger&#039;&#039;. Sein Name bedeutet also frei übersetzt entweder so viel wie &#039;&#039;gerechter Herrscher&#039;&#039; oder &#039;&#039;Meister/Herrscher des Gesetzes&#039;&#039;. Ersteres scheint unwahrscheinlich, da er nie König war. Zweiteres würde nahelegen, dass er Jurist war, möglicherweise sogar Gesetzgeber. Sonderbar ist einzig, dass &#039;&#039;Axan&#039;&#039; gewöhnlich Naturgesetze und göttliche Regeln meint. Für gewöhnliche Gesetze ist im Quenya das Wort &#039;&#039;Sanye&#039;&#039; üblicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Links==&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Teil Zwei: Das Zweite Zeitalter, II. Aldarion und Erendis&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Quendi and Eldar: Note on the &#039;Language of the Valar&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[https://folk.uib.no/hnohf/wordlists.htm Ardalambion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Axantur]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 395 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
[[Menschen]], [[Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Axantur war der Sohn von [[Nolondil]], einem Enkel des ersten [[númenórisch]]en Königs [[Elros]]. Er hatte eine ältere Schwester, [[Yávien]], und einen älteren Bruder, [[Oromendil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Axantur&#039;&#039; ist [[Quenya]] und wohl abgeleitet von &#039;&#039;axan&#039;&#039;, &#039;&#039;Gesetz&#039;&#039;, &#039;&#039;Regel&#039;&#039;, &#039;&#039;Vorschrift&#039;&#039; (&#039;&#039;law&#039;&#039;, &#039;&#039;rule&#039;&#039;, commandment&#039;&#039;) und dem Suffix &#039;&#039;-tur&#039;&#039;, &#039;&#039;Herrscher&#039;&#039;, &#039;&#039;Meister&#039;&#039;, &#039;&#039;Sieger&#039;&#039;. Sein Name bedeutet also frei übersetzt entweder so viel wie &#039;&#039;gerechter Herrscher&#039;&#039; oder &#039;&#039;Meister/Herrscher des Gesetzes&#039;&#039;. Ersteres scheint unwahrscheinlich, da er nie König war. Zweiteres würde nahelegen, dass er Jurist war, möglicherweise sogar Gesetzgeber. Sonderbar ist einzig, dass &#039;&#039;Axan&#039;&#039; gewöhnlich Naturgesetze und göttliche Regeln meint. Für gewöhnliche Gesetze ist im Quenya das Wort &#039;&#039;Sanye&#039;&#039; üblicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Links==&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Teil Zwei: Das Zweite Zeitalter, II. Aldarion und Erendis&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Quendi and Eldar: Note on the &#039;Language of the Valar&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Axantur]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Eldacar1255</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
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== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 395 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
[[Menschen]], [[Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Axantur war der Sohn von [[Nolondil]], einem Enkel des ersten [[númenórisch]]en Königs [[Elros]]. Er hatte eine ältere Schwester, [[Yávien]], und einen älteren Bruder, [[Oromendil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Axantur&#039;&#039; ist [[Quenya]] und wohl abgeleitet von &#039;&#039;axan&#039;&#039;, &#039;&#039;Gesetz&#039;&#039;, &#039;&#039;Regel&#039;&#039;, &#039;&#039;Vorschrift&#039;&#039; (&#039;&#039;law&#039;&#039;, &#039;&#039;rule&#039;&#039;, commandment&#039;&#039;) und dem Suffix &#039;&#039;-tur&#039;&#039;, &#039;&#039;Herrscher&#039;&#039;, &#039;&#039;Meister&#039;&#039;, &#039;&#039;Sieger&#039;&#039;. Sein Name bedeutet also frei übersetzt entweder so viel wie &#039;&#039;gerechter Herrscher&#039;&#039; oder &#039;&#039;Meister/Herrscher des Gesetzes&#039;&#039;. Ersteres scheint unwahrscheinlich, da er kein König ist. Zweiteres würde nahelegen, dass er Jurist, möglicherweise Gesetzgeber, ist. Sonderbar ist einzig, dass &#039;&#039;Axan&#039;&#039; gewöhnlich Naturgesetze und göttliche Regeln meint. Für gewöhnliche Gesetze ist im Quenya das Wort &#039;&#039;Sanye&#039;&#039; üblicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Links==&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Teil Zwei: Das Zweite Zeitalter, II. Aldarion und Erendis&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Quendi and Eldar: Note on the &#039;Language of the Valar&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Axantur]]&lt;br /&gt;
[[fi:Axantur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
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		<updated>2018-08-08T17:31:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Axantur&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Mann aus Númenor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 395 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
[[Menschen]], [[Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Axantur war der Sohn von [[Nolondil]], einem Enkel des ersten [[númenórisch]]en Königs [[Elros]]. Er hatte eine ältere Schwester, [[Yávien]], und einen älteren Bruder, [[Oromendil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Axantur&#039;&#039; ist [[Quenya]] und wohl abgeleitet von &#039;&#039;axan&#039;&#039;, &#039;&#039;Gesetz&#039;&#039;, &#039;&#039;Regel&#039;&#039;, &#039;&#039;Vorschrift&#039;&#039; (&#039;&#039;law&#039;&#039;, &#039;&#039;rule&#039;&#039;, commandment&#039;&#039;) und dem Suffix &#039;&#039;-tur&#039;&#039;, &#039;&#039;Herrscher&#039;&#039;, &#039;&#039;Meister&#039;&#039;, &#039;&#039;Sieger&#039;&#039;. Sein Name bedeutet also frei übersetzt entweder so viel wie &#039;&#039;gerechter Herrscher&#039;&#039; oder &#039;Meister/Herrscher des Gesetzes&#039;&#039;. Ersteres scheint unwahrscheinlich, da er kein König ist. Zweiteres würde nahelegen, dass er Jurist, möglicherweise Gesetzgeber, ist. Sonderbar ist einzig, dass &#039;&#039;Axan&#039;&#039; gewöhnlich Naturgesetze und göttliche Regeln meint. Für gewöhnliche Gesetze ist im Quenya das Wort &#039;&#039;Sanye&#039;&#039; üblicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Links==&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Teil Zwei: Das Zweite Zeitalter, II. Aldarion und Erendis&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Quendi and Eldar: Note on the &#039;Language of the Valar&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Axantur]]&lt;br /&gt;
[[fi:Axantur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Axantur</title>
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		<updated>2018-08-08T17:13:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Sonstiges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Axantur&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;Mann aus Númenor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 395 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
[[Menschen]], [[Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Axantur war der Sohn von [[Nolondil]], einem Enkel des ersten [[númenórisch]]en Königs [[Elros]]. Er hatte eine ältere Schwester, [[Yávien]], und einen älteren Bruder, [[Oromendil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Axantur&#039;&#039; ist [[Quenya]] und wohl abgeleitet von &#039;&#039;axan&#039;&#039;, &#039;&#039;Gesetz&#039;&#039;, &#039;&#039;Regel&#039;&#039;, &#039;&#039;Vorschrift&#039;&#039; (&#039;&#039;law&#039;&#039;, &#039;&#039;rule&#039;&#039;, commandment&#039;&#039;) und dem Suffix &#039;&#039;-tur&#039;&#039;, &#039;&#039;Herrscher&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Links==&lt;br /&gt;
* [http://www.der-fuchsbau.com/tolkien/familytree/stammbaum.htm Stammbaum der Eldar und Atani] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Teil Zwei: Das Zweite Zeitalter, II. Aldarion und Erendis&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Quendi and Eldar: Note on the &#039;Language of the Valar&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Axantur]]&lt;br /&gt;
[[fi:Axantur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Quenya&amp;diff=101902</id>
		<title>Quenya</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Quenya&amp;diff=101902"/>
		<updated>2018-07-31T18:07:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Verben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Elbisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Noldor]] und [[Vanyar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Form der alten gemeinsamen [[elbisch]]en Sprache, die die [[Elben]] in [[Valinor]] annahmen. Es wird erzählt, dass ein Teil der Noldor nach 3500 Jahren des Friedens [[Aman]] verließ und unter [[Feanor]], dem Feuergeist, nach [[Mittelerde]] reisten. So wurde Quenya von den verstoßenen [[Noldor]] nach Mittelerde gebracht, jedoch nicht mehr zum alltäglichen Gebrauch benutzt (z. B. nur noch bei Zeremonien), besonders nach dem Verbot durch König [[Elwe|Thingol]], außer in [[Gondolin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya unterteilte sich in die Dialekte [[Vanyarin]], gesprochen von den Vanyar, und [[Noldorin]], gesprochen von den Noldor. Das Noldorin spaltete sich in weitere Dialekte auf, besonders durch das Exil der Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quenya&#039;&#039; bedeutet „Quendisch“, also &#039;&#039;Sprache der [[Quendi]]&#039;&#039;. Da &#039;&#039;Quendi&#039;&#039; wiederum „Sprechende“ bedeutet, kann &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch allgemein „Sprache“ bedeuten. Üblicherweise wurde der Name aber nur für diese besondere Sprache verwendet, da das Wort &#039;&#039;lambe&#039;&#039; mit der Bedeutung „Sprache“ ebenfalls zur Verfügung stand. Tolkien übersetzte &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch mit „Elbisch“, da er die Quendi der Einfachheit halber [[Elben]] nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya wurde in verschiedenen Sprachen und Dialekten wie folgt bezeichnet:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Quendya&#039;&#039; im [[Vanyarin]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Goldórin&#039;&#039; und &#039;&#039;Goldolambe&#039;&#039; im [[Telerin]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Nimriyê&#039;&#039; im Adûnaïschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bezeichnungen sind:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;parmalambë&#039;&#039;: „Buchsprache“&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;tarquesta&#039;&#039;: „Hochsprache“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien nannte den Dialekt der Exilanten auch &#039;&#039;Eressëan&#039;&#039; oder &#039;&#039;Avallonisch&#039;&#039;, nach der Insel [[Tol Eressea]], wo er gesprochen wurde. Er verwendete auch die Bezeichnung „Valinorisch“, da Quenya in Valinor entstand – dies sollte aber nicht zu Verwechslungen mit dem [[Valarin]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Qenya&#039;&#039; ist eine verworfene Schreibweise aus der Zeit vor der Veröffentlichung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interne Geschichte==&lt;br /&gt;
Quenya ist eine sehr archaische Sprache, die einige Merkmale der Ursprache der Elben nie abgelegt hat. Allerdings unterlag auch sie einigem Wandel, sei es durch das Finden neuer Wörter durch die [[Noldor]], durch die Beeinflussung durch das [[Valarin]]; oder auch das Wegfallen unbetonter Vokale und dem Aufbrechen von zahlreichen Konsonantenanhäufungen, um die Sprache geschmeidiger zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Aman lernten und benutzten die [[Valar]] rasch diese Sprache, und es heißt, [[Melkor]] übertraf darin alle anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Flucht der Noldor gelangte Quenya auch nach [[Mittelerde]], wo es jedoch ziemlich bald zu einer reinen Zeremonialsprache wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis ins [[Drittes Zeitalter|Dritte Zeitalter]] hinein trugen die Nachfahren der [[Dúnedain|Númenórer]] Quenya-Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1915 erstellte [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] die erste elbische Wortliste, das &#039;&#039;Qenya Lexicon&#039;&#039;. Tolkien arbeitete Zeit seines Lebens an dieser Sprache weiter, und so kam es zu zahlreichen Wandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qenya ==&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;Qenya&#039;&#039; bezeichnete Tolkien sein Hoch-Elbisch, bevor er im Zuge einiger Änderungen an der Schreibweise (k wurde zu c und q zu qu: kalma =&amp;gt; calma) den Namen zu &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; änderte. (Das war noch vor der Veröffentlichung des Herrn der Ringe.) Es waren damit nicht zwingend zwei bestimmte Stadien der Sprache gemeint, schließlich verlief die Veränderung und Entwicklung fließend. Heute wird der Begriff häufig für das sogenannte &#039;&#039;Frühe Qenya&#039;&#039; (eng. &#039;&#039;Early Qenya&#039;&#039;) verwendet, eine Form des Hoch-Elbischen, die in der [[Parma Eldalamberon]] 14 (erschienen 23. Dezember 2003) beschrieben wird. Dort findet sich eine nahezu vollständige Grammatik des Frühen Qenya, die einige neue Erkenntnisse für andere Elbensprachen auftat, z. B. die Verwendung von unpersönlichen Verben und die Bildung von Zahlwörtern. Einer der deutlichsten Unterschiede zum Herr-der-Ringe-Quenya ist die Deklination der Substantive. Der Plural wird regulär mit -li gebildet, was im Quenya dem Partitiven Plural entspricht, dessen genaue Funktion nicht bekannt ist, und auch in den Singular-Formen unterscheiden sich beide „Sprachen“ stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grammatik=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Phonetik und Phonologie==&lt;br /&gt;
[[Bild:Vokaltrapez Quenya Monophthonge.gif|thumb|250px|Die Monophthonge des Quenya im Vokaltrapez]]&lt;br /&gt;
===Vokale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya hat 17 Vokale:&lt;br /&gt;
*zehn Monophthonge:&lt;br /&gt;
**fünf kurze: &#039;&#039;i&#039;&#039; /{{IPA|i}}/, &#039;&#039;e&#039;&#039; /{{IPA|É›}}/, &#039;&#039;a&#039;&#039; /{{IPA|É‘}}/, &#039;&#039;o&#039;&#039; /{{IPA|É”}}/ und &#039;&#039;u&#039;&#039; /{{IPA|u}}/&lt;br /&gt;
**fünf lange: &#039;&#039;í&#039;&#039; /{{IPA|iË}}/, &#039;&#039;é&#039;&#039; /{{IPA|eË}}/, &#039;&#039;á&#039;&#039; /{{IPA|É‘Ë}}/, &#039;&#039;ó&#039;&#039; /{{IPA|oË}}/ und &#039;&#039;ú&#039;&#039; /{{IPA|uË}}/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*sieben Diphthonge: &#039;&#039;ui&#039;&#039; /{{IPA|ui}}/, &#039;&#039;oi&#039;&#039; /{{IPA|É”i}}/, &#039;&#039;ai&#039;&#039; /{{IPA|É‘i}}/, &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/, &#039;&#039;eu&#039;&#039; /{{IPA|É›u}}/ und &#039;&#039;au&#039;&#039; /{{IPA|É‘u}}/&lt;br /&gt;
Die Diphthonge werden einfach als Zusammenziehungen der beiden Elemente, aus denen sie bestehen, artikuliert. Sie waren ursprünglich alle steigend, also auf dem ersten Element betont, aber &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/ wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] fallend artikuliert, also mit Betonung auf dem zweiten Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konsonanten===&lt;br /&gt;
Insgesamt hat Quenya 23 konsonantische Laute. Allerdings kommen nicht alle diese Laute in jedem Dialekt und zu jeder Zeit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regulär darf im Anlaut eines Wortes höchstens ein Konsonant vorkommen; /{{IPA|w}}/ und /{{IPA|j}}/ aber sind Halbvokale und können daher auch im Anlaut in Kombination mit einem anderen Konsonanten auftreten, etwa in &#039;&#039;tyelpe&#039;&#039; „Silber“ oder &#039;&#039;quesse&#039;&#039; „Vogelfeder“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelt geschriebene Konsonanten werden auch lang gesprochen, zum Beispiel in &#039;&#039;quesse&#039;&#039; /{{IPA|kwÉ›sËÉ›}}/. Allerdings gibt es nur folgende lange Konsonanten: &#039;&#039;ll&#039;&#039;, &#039;&#039;mm&#039;&#039;, &#039;&#039;nn&#039;&#039;, &#039;&#039;pp&#039;&#039;, &#039;&#039;rr&#039;&#039;, &#039;&#039;ss&#039;&#039; und &#039;&#039;tt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Konsonantische Laute des Quenya nach Artikulationsort und -art&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;16%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | labial&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | koronal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | dorsal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | laryngal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | bilabial&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | labio-dental&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | dental&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | alveolar&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | palatal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | velar&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | glottal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Plosive&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;p&#039;&#039; [{{IPA|p}}]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;b&#039;&#039; [{{IPA|b}}]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;f&#039;&#039; [{{IPA|f}}]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;v&#039;&#039; [{{IPA|v}}]&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;hr&#039;&#039; [{{IPA|É¾}}]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;r&#039;&#039; [{{IPA|r}}]&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;þ&#039;&#039; [{{IPA|Î¸}}]&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Laut wurde kurz vor der Flucht der Noldor durch das &#039;&#039;s&#039;&#039; /s/ ersetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;s&#039;&#039; [{{IPA|s}}]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;h&#039;&#039; [{{IPA|ç}}]&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;hw&#039;&#039; [{{IPA|Ê}}]&amp;lt;ref name=&amp;quot;w&amp;quot;&amp;gt;Diese Laute werden labialisiert artikuliert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;w&#039;&#039; [{{IPA|w}}]&amp;lt;ref name=&amp;quot;w&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;hl&#039;&#039; [{{IPA|É¬}}]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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! {{Highlight}} | laterale Appr.&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;l&#039;&#039; [{{IPA|l}}]&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#388240;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | Anmerkungen&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;14&amp;quot; | Links stehen jeweils stimmlose Laute, rechts stimmhafte. Neben den Lautschriftzeichen sind die (üblicherweise) zugehörigen Grapheme angegeben. Hell unterlegte Bereiche zeigen physiologisch nicht artikulierbare Laute an.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Morphologie==&lt;br /&gt;
Quenya ist eine agglutinierend-flektierende Sprache, das heißt es werden Suffixe (Nachsilben) an ein Wort angefügt um seine Funktion im Satz zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nomen===&lt;br /&gt;
Nomen werden in neun oder zehn Fällen und vier Numeri (Zahlen) gebeugt. Der Nominativ ist nicht gebeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;normale&amp;quot; Mehrzahl (Plural) wird bei Wörtern, die auf -a, -i, -ie und -o enden, durch &#039;&#039;&#039;-r&#039;&#039;&#039; gekennzeichnet (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldar &#039;&#039;Bäume&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Wörter, die auf einen Konsonanten oder -e enden, bekommen im Plural ein &#039;&#039;&#039;-i&#039;&#039;&#039; angehängt (bei Wörtern auf -e wird aus -ei am Wortende -i; z. B. lasse &#039;&#039;Blatt&#039;&#039;, lassi &#039;&#039;Blätter&#039;&#039;; elen &#039;&#039;Stern&#039;&#039;, eleni &#039;&#039;Sterne&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Die Zweizahl (Dual) wird durch Anhängen von &#039;&#039;&#039;-t&#039;&#039;&#039; (von &amp;quot;ata&amp;quot;,&#039;&#039;doppelt&#039;&#039;) gebildet, jedoch, falls das Wort im Stammauslaut ein &amp;quot;d&amp;quot; oder &amp;quot;t&amp;quot; besitzt, durch &#039;&#039;&#039;-ú&#039;&#039;&#039;(im Auslaut&#039;&#039;&#039;-u&#039;&#039;&#039;):márya&#039;&#039;&#039;t&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ihre beiden Hände&#039;&#039;, aber Ald&#039;&#039;&#039;u&#039;&#039;&#039; (die) beiden Bäume ([[Laurelin]] und [[Telperion]]). Der Dual existiert im Exil-Quenya aber nur noch bei paarweise auftretenden Körperteilen, z. B. peu &#039;&#039;Lippenpaar&#039;&#039; (unregelmäßiger Dual).&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Kollektiv&#039;&#039;&#039;(Vielzahl) wird durch Anhängen von -li gebildet.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Genitiv&#039;&#039;&#039; bezeichnet die Herkunft eines Objektes oder den Teil eines Ganzen. Er wird durch das Suffix -o gekennzeichnet, das einfach an das Wort angehängt wird (z. B. lasseo &#039;&#039;des Blattes&#039;&#039;, eleno &#039;&#039;des Sternes&#039;&#039;). Endet das Wort auf -a, wird -ao zu -o (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldo &#039;&#039;des Baumes&#039;&#039;). Der Plural wird mit Anhängen von -on an die Pluralform gebildet: aldaron &#039;&#039;der Bäume&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Dativ&#039;&#039;&#039; wird durch das Suffix &#039;&#039;&#039;-n&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-in&#039;&#039;&#039; gebildet: alda&#039;&#039;&#039;n&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;dem Baum&#039;&#039;. alda&#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;den Bäumen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Akkusativ&#039;&#039;&#039; hat die gleiche Form wie der Nominativ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Possesiv&#039;&#039;&#039; wird ähnlich dem Genitiv verwendet, jedoch bezeichnet er den Besitzer. Die Endungen sind &#039;&#039;&#039;-va&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ve&#039;&#039;&#039;: róma Oromé&#039;&#039;&#039;va&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Oromes Horn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Instrumental&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Womit&#039;&#039;?)wird mit dem Suffix &#039;&#039;&#039;-nen&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-inen&#039;&#039;&#039; gebildet: lassi lantar súr&#039;&#039;&#039;inen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Blätter fallen im Wind/mithilfe des Windes&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Lokativ&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(wo?)&#039;&#039; wird durch den Suffix &#039;&#039;&#039;-sse&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ssen&#039;&#039;&#039; ausgedrückt: cirya&#039;&#039;&#039;sse&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;bei/auf einem Schiff&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Allativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Wohin?&#039;&#039;) besteht aus der Endung &#039;&#039;&#039;-nna&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-nnar&#039;&#039;&#039;: Endore&#039;&#039;&#039;nna&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;nach Mittelerde&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Ablativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Woher&#039;&#039;?) Bildet man mit &#039;&#039;&#039;-llo&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-llor&#039;&#039;&#039;: alda&#039;&#039;&#039;llor&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;von den Bäumen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert noch ein weiterer Fall, der &#039;&#039;&#039;Respektiv&#039;&#039;&#039;. Es wird vermutet, dass er eine Abwandlung des Lokativs in ähnlicher oder gleicher Bedeutung ist. Näheres ist hierüber jedoch nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Adjektive===&lt;br /&gt;
Adjektive stimmen mit dem Nomen, zu dem sie gehören, in der Zahl überein (Einzahl oder Mehrzahl). Hierbei kann gesagt werden, dass Adjektive auf&lt;br /&gt;
* -a die Mehrzahl auf -e (z. B. linta &#039;&#039;schnell&#039;&#039;, linte &#039;&#039;schnelle&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* -e auf -i (z. B. carne &#039;&#039;rot&#039;&#039;, carni &#039;&#039;rote&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* und -ea auf -ie bilden (z. B. laurea &#039;&#039;golden&#039;&#039;, laurie &#039;&#039;goldene&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verben===&lt;br /&gt;
Es wird traditionell zwischen zwei Arten von Verben unterschieden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;A-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf -a endet, z. B. lanta- &#039;&#039;fallen&#039;&#039; oder ranya- &#039;&#039;wandern&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stamm-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf einen Konsonanten endet, z. B. quet- &#039;&#039;sagen&#039;&#039;, tul- &#039;&#039;kommen&#039;&#039; oder tir- &#039;&#039;sehen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sonstige&#039;&#039;&#039;, die sich in dieses Schema nicht einordnen lassen, da ihr Stamm auf einen anderen Vokal als -a endet, z. B. Turu- &#039;&#039;bezwingen&#039;&#039;, Apsene- &#039;&#039;fortschicken&#039;&#039; oder Auciri- &#039;&#039;abschneiden&#039;&#039;. Über derlei Verben ist wenig bekannt und wenig diskutiert. Bei einigen Verben (wohlgemerkt nicht bei allen), die auf -e und -i enden wurde jedoch die Vermutung geäußert, dass dies die Aorist Formen, und nicht die Stämme sind. Somit wären dies Stamm-Verben, und es müsste Apsen- und Aucir- heißen. Diese Argumentation hat jedoch eine Schwachstelle: -i ist nur als Fugenvokal die Aorist-Endung und dürfte ohne Pronominalsuffix nicht existieren. Der Aorist müsste eigentlich Aucire heißen (siehe Aorist). Über die U-Verben ist wenig gewiss, die einigermaßen bekannte Deklinierung von Nicu- &#039;&#039;schneien/frieren&#039;&#039; legt jedoch nahe, dass U-Verben wie Stammverben behandelt werden, jedoch gibt es nicht viele derartige Präzedenzfälle. Auf -o endet kein einziges Verb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt fünf Zeiten: &#039;&#039;Aorist&#039;&#039;, &#039;&#039;Präsens&#039;&#039;, &#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;, &#039;&#039;Perfekt&#039;&#039; und &#039;&#039;Futur&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Aorist&#039;&#039;&#039;: A-Verben hängen einfach die Endungen an (lantanye &#039;&#039;ich falle&#039;&#039;, ranyalye &#039;&#039;ihr wandert&#039;&#039;). Stamm-Verben fügen ein -i- als Fugenvokal ein, falls weitere Endungen angefügt werden: quetinye &#039;&#039;ich spreche&#039;&#039;, tulitye &#039;&#039;du kommst&#039;&#039;, tirimme &#039;&#039;wir sehen&#039;&#039;. Gibt es keine Endung, da der aoristische Infinitiv oder die dritte Person Singular notwendig ist, so wird an ein Stammverb -e angefügt (quete &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;, care &#039;&#039;tun&#039;&#039;, Ócome &#039;&#039;sich versammeln&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präsens&#039;&#039;&#039;: A-Verben ersetzen ihr finales -a durch -ea und fügen die Endungen an: lanteanye &#039;&#039;ich falle, ranyeatye &#039;&#039;du wanderst&#039;&#039;. Stamm-Verben längen ihren Vokal und fügen die Personalendungen nach dem Fugenvokal -a- ein: quétanye &#039;&#039;ich sage&#039;&#039;, túlamme &#039;&#039;wir kommen&#039;&#039;, tíralve &#039;&#039;ihr seht&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;&#039;: A-Verben fügen -ne und danach die Personalendungen an: lantanenye &#039;&#039;ich fiel&#039;&#039;, ranyanemme &#039;&#039;wir wanderten&#039;&#039;. Stammverben auf -r, -m oder -n fügen ebenfalls -ne an: tirnetye &#039;&#039;du sahst&#039;&#039;. Stammverben auf -l fügen -le an: tullenye &#039;&#039;ich kam&#039;&#039;. Stammverben auf -p, -t oder -c ersetzen diesen letzten Konsonanten durch -mpe, -nte bzw. -nce: quentelve &#039;&#039;ihr spracht&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Perfekt&#039;&#039;&#039;: Bei allen Perfektformen wird der Stammvokal als Augment vor den Stamm gestellt. A-Verben ersetzten das finale -a durch -ie, A-Verben auf -ya ersetzen die ganze Endung: alantienye &#039;&#039;ich bin gefallen&#039;&#039;, araniemme &#039;&#039;wir sind gewandert&#039;&#039;. Stammverben fügen ebenfalls -ie an und längen ihren Stammvokal: equétietye &#039;&#039;du hast gesagt&#039;&#039;, utúlienye &#039;&#039;ich bin gekommen&#039;&#039; und itírielve &#039;&#039;ihr habt gesehen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Futur&#039;&#039;&#039;: Das Futur wird durch Anhängen von -uva gebildet (wieder wird bei A-Verben das finale -a verloren): lantuvatye &#039;&#039;du wirst fallen&#039;&#039;, quetuvanye &#039;&#039;ich werde sagen&#039;&#039;, tiruvamme &#039;&#039;wir werden sehen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pronomen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der Pronomen im Quenya – besonders die Personalpronomen – werden als Suffixe realisiert. Die Personalsuffixe werden an das Verb affigiert, und zwar nach dem Tempusmarker. Zuerst wird immer das Subjektpronomen suffigiert, dann das Objektpronomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Subjektpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Subjektpronomen gibt den Agens eines Verbs an, sofern dieser nicht extra genannt ist. (Vergleiche: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sauron&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039; – &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Er&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039;, nicht *&#039;&#039;Er Sauron schläft nicht.&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
Im Quenya existieren die Pronomen sowohl als Suffixe wie auch als freie Morpheme, also als Endungen und als eigenständige Wörter. Normalerweise werden eher die Suffixe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Tabelle bietet eine Übersicht über einen großen Teil der bekannten Subjektpronomen (links jeweils die Suffixe, rechts die Pronomen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Subjektpronomen des Quenya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Singular&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Dual&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | inklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;&amp;gt;Die &#039;&#039;inklusiven&#039;&#039; Plurale bedeuten, dass der Adressat im &#039;&#039;wir&#039;&#039; mit einbegriffen ist, die &#039;&#039;exklusiven&#039;&#039; schließen den Adressaten aus der Bedeutung des &#039;&#039;wir&#039;&#039; aus. (Beispiele für 1. Person Dual: Ein Ehemann sagt zu seiner Ehefrau: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;inklusiv&#039;&#039;; eine Ehefrau sagt zu ihren Kindern: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;exklusiv&#039;&#039;.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-n(ye)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;&amp;gt;Wenn kein weiteres Suffix folgt, wird üblicherweise &#039;&#039;-n&#039;&#039; und &#039;&#039;-l&#039;&#039; verwendet; nur wenn noch weitere Suffixe affigiert werden, werden die vollständigen Formen &#039;&#039;-nye&#039;&#039; und &#039;&#039;-lye&#039;&#039; verwendet. &#039;&#039;-se&#039;&#039; wird praktisch immer zu &#039;&#039;-s&#039;&#039; verkürzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ni&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ngwe&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Außerdem finden sich die Formen &#039;&#039;-nce&#039;&#039; und &#039;&#039;-nque&#039;&#039;. Welche gültig ist/sind, oder ob alle im Quenya im Gebrauch waren, lässt sich nicht feststellen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;vet&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;&amp;gt;Allomorphe zu diesen Suffixen sind &#039;&#039;wet&#039;&#039;, &#039;&#039;-lwe&#039;&#039;, &#039;&#039;we&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | exklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-mme&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;met&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lme&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;me&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | höflich&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-l(ye)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;lye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ste&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;let&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | ?&amp;lt;ref&amp;gt;Der Analogieschluss &#039;&#039;de&#039;&#039; scheint naheliegend.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | vertraut&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tyet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;3.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | belebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Belebt&#039;&#039; sind nach der elbischen Konzeption alle Wesen, die hierarchisch über Pflanzen stehen – also Tiere, Elben, Menschen, Maiar, Valar, Drachen, ... – aber einschließlich der Pflanzen! &#039;&#039;Unbelebt&#039;&#039; ist dementsprechend alles, was sich hierarchisch tiefer befindet: Steine, Erde, Luft, ...&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-s(e)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;se&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tú&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Statt dem Dualpronomen &#039;&#039;tú&#039;&#039; kann auch das Pluralpronomen &#039;&#039;te&#039;&#039; verwendet werden, wie die Lobpreisung [[Frodo Beutlin|Frodos]] und [[Samweis Gamdschie|Samweis]]’ auf dem [[Feld von Cormallen]] zeigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein häufig auftretendes Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lte&#039;&#039; ist &#039;&#039;-nte&#039;&#039;, wie sie etwa in [[Cirions Eid]] verwendet wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;te&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | unbelebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;sa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tai&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Tolkien hat auch die Form &#039;&#039;ta&#039;&#039; erwähnt, die analog zu &#039;&#039;sa&#039;&#039; wäre. Diese Form wäre jedoch homophon zum Demonstrativpronomen &#039;&#039;ta&#039;&#039; – möglicherweise ist dies der Grund, warum Tolkien die unregelmäßigere Form &#039;&#039;tai&#039;&#039; vorzog.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suffixe können auch zu eigenständigen Pronomen erweitert werden, indem sie an den Vokal &#039;&#039;e-&#039;&#039; suffigiert werden. Allerdings sind diese Formen nur spärlich belegt: bekannt sind &#039;&#039;inye&#039;&#039;, &#039;&#039;elye&#039;&#039; und &#039;&#039;emme&#039;&#039;. Diese Pronomen sind besonders emphatisch – vergleiche die Verwendung von &#039;&#039;elye&#039;&#039; in &#039;&#039;[[Namárië]]&#039;&#039; und die entsprechende Übersetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigenständigen Pronomen sind in der Tabelle in der unbetonten Form angegeben. Werden sie betont, so wird ihr Vokal gelängt – &#039;&#039;ni&#039;&#039; wird zu &#039;&#039;ní&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039; zu &#039;&#039;tyé&#039;&#039;, ... Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Vokale der Dualpronomen &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; gelängt werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen einem betonten Subjektpronomen wie &#039;&#039;ní&#039;&#039; und einem emphatischen Pronomen wie &#039;&#039;inye&#039;&#039; sollte nicht vernachlässigt werden. Er lässt sich etwa wie folgt beschreiben: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ich&#039;&#039;&#039; nehme den Ring!&#039;&#039; – &#039;&#039;Ich und kein anderer nehme den Ring!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Objektpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Objektpronomen verweist auf das Patiens (das Ziel der Handlung) eines Verbs. Die Informationen über die Objektpronomen im Quenya sind höchst unvollständig. Offenbar treten auch diese jeweils als Suffix und als eigenständiges Pronomen auf. Belegt sind allerdings nur die Suffixe &#039;&#039;-s&#039;&#039; „3. Person Singular“ sowie &#039;&#039;-t&#039;&#039; „3. Person Plural“. Weiterhin findet sich noch das Pronomen &#039;&#039;sé&#039;&#039; „3. Person Singular“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar können die Subjektpronomen &#039;&#039;lye&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039;, &#039;&#039;se&#039;&#039;, &#039;&#039;sa&#039;&#039;, &#039;&#039;me&#039;&#039;, &#039;&#039;te&#039;&#039; und &#039;&#039;ta&#039;&#039; auch als Objektpronomen verwendet werden. Dabei sollte der Kontext allerdings ausreichend eindeutig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Possessivpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Possessivpronomen zeigen den Besitzer eines Gegenstandes an. Dazu wird im Quenya ein Possessivsuffix an das possedierte Nomen affigiert. Folgende Possessivpronomen sind bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;33%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Possessivpronomen des Quenya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Singular&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ngwa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lva&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Allomorph zu diesem Suffix: &#039;&#039;-lwa&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-rya&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Form ist eine Annahme von Helge Fauskanger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lta&#039;&#039; ist &#039;&#039;-ntya&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zu den Subjektsuffixen ist offensichtlich: deren finales &#039;&#039;e&#039;&#039; wird schlichtweg durch ein &#039;&#039;a&#039;&#039; ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Syntax===&lt;br /&gt;
Die Regeln zur Syntax werden oft gebrochen, vor allem in der poetischen Sprache (z. B. in Namárie). Womöglich sollte man also eher von Konventionen und nicht von Regeln reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Possessivobjekt wird hinter sein Bezugswort gestellt (Possessor hinter Possesseum, soll heißen Besitzer hinter Besessenes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Genitivobjekt kann sowohl vor, als auch hinter sein Bezugswort gesetzt werden. Bezieht sich auf selbiges auch ein Possessivobjekt, so gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Genitivobjekt-Bezugswort-Possessivobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Bezugswort ein (Pro-)Nomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjektive werden in der Regel vor ihr Nomen gesetzt, manchmal steht es aber auch hinter ihm. Dies scheint vor allem möglich (aber nicht notwendig), wenn das Nomen im Nominativ steht. Es gibt auch andere Fälle, in denen das Adjektiv hinter dem Nomen steht, etwa im Akkusativ im Markirya Gedicht. Vermutlich gelten also bei der Platzierung des Adjektives die selben Regeln wie bei der Platzierung des Genitivobjektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Numerale (Zahlen) stehen immer hinter dem Nomen, auf das sie sich beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Aussagesätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allgemeine Konvention bei Aussagesätzen lautet (im dritten Zeitalter):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Subjekt - Prädikat - direktes Objekt - indirektes Objekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andersgesagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nominativ-(pro-)Nomen - Verb - Akkusativobjekt - Dativobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In besonders emotionalen/poetischen (emphatischen) Sätzen kann das Verb auch am Anfang des Satzes stehen (z. B. &#039;&#039;Utúlie&#039;n Aure&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fragesätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten bekannten Fragesätze werden mit Interrogativpronomen gebildet, die meist am Anfang des Satzes stehen und das Subjekt ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen ohne Interrogativpronomen wird die Satzstruktur der Aussagesätze beibehalten, nur dass das Verb nun zum letzten Wort des Satzes wird.&lt;br /&gt;
Wie ein Fragesatz ohne Interrogativpronomen von einem Aussagesatz unterschieden werden kann, wenn weder Dativobjekt noch Akkusativobjekt vorhanden sind, ist unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[The History of Middle-earth volume XI, The War of the Jewels|Quendi and Eldar]]&lt;br /&gt;
*[http://www.uib.no/People/hnohf/quenya.htm Ardalambion]&lt;br /&gt;
* Helmut W. Pesch/Elbisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Eldar)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Quenya]]&lt;br /&gt;
[[fi:Quenya]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/langues/quenya]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Quenya&amp;diff=101901</id>
		<title>Quenya</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Quenya&amp;diff=101901"/>
		<updated>2018-07-31T18:03:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eldacar1255: /* Verben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Elbisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Noldor]] und [[Vanyar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Form der alten gemeinsamen [[elbisch]]en Sprache, die die [[Elben]] in [[Valinor]] annahmen. Es wird erzählt, dass ein Teil der Noldor nach 3500 Jahren des Friedens [[Aman]] verließ und unter [[Feanor]], dem Feuergeist, nach [[Mittelerde]] reisten. So wurde Quenya von den verstoßenen [[Noldor]] nach Mittelerde gebracht, jedoch nicht mehr zum alltäglichen Gebrauch benutzt (z. B. nur noch bei Zeremonien), besonders nach dem Verbot durch König [[Elwe|Thingol]], außer in [[Gondolin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya unterteilte sich in die Dialekte [[Vanyarin]], gesprochen von den Vanyar, und [[Noldorin]], gesprochen von den Noldor. Das Noldorin spaltete sich in weitere Dialekte auf, besonders durch das Exil der Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quenya&#039;&#039; bedeutet „Quendisch“, also &#039;&#039;Sprache der [[Quendi]]&#039;&#039;. Da &#039;&#039;Quendi&#039;&#039; wiederum „Sprechende“ bedeutet, kann &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch allgemein „Sprache“ bedeuten. Üblicherweise wurde der Name aber nur für diese besondere Sprache verwendet, da das Wort &#039;&#039;lambe&#039;&#039; mit der Bedeutung „Sprache“ ebenfalls zur Verfügung stand. Tolkien übersetzte &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch mit „Elbisch“, da er die Quendi der Einfachheit halber [[Elben]] nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya wurde in verschiedenen Sprachen und Dialekten wie folgt bezeichnet:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Quendya&#039;&#039; im [[Vanyarin]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Goldórin&#039;&#039; und &#039;&#039;Goldolambe&#039;&#039; im [[Telerin]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Nimriyê&#039;&#039; im Adûnaïschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bezeichnungen sind:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;parmalambë&#039;&#039;: „Buchsprache“&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;tarquesta&#039;&#039;: „Hochsprache“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien nannte den Dialekt der Exilanten auch &#039;&#039;Eressëan&#039;&#039; oder &#039;&#039;Avallonisch&#039;&#039;, nach der Insel [[Tol Eressea]], wo er gesprochen wurde. Er verwendete auch die Bezeichnung „Valinorisch“, da Quenya in Valinor entstand – dies sollte aber nicht zu Verwechslungen mit dem [[Valarin]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Qenya&#039;&#039; ist eine verworfene Schreibweise aus der Zeit vor der Veröffentlichung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interne Geschichte==&lt;br /&gt;
Quenya ist eine sehr archaische Sprache, die einige Merkmale der Ursprache der Elben nie abgelegt hat. Allerdings unterlag auch sie einigem Wandel, sei es durch das Finden neuer Wörter durch die [[Noldor]], durch die Beeinflussung durch das [[Valarin]]; oder auch das Wegfallen unbetonter Vokale und dem Aufbrechen von zahlreichen Konsonantenanhäufungen, um die Sprache geschmeidiger zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Aman lernten und benutzten die [[Valar]] rasch diese Sprache, und es heißt, [[Melkor]] übertraf darin alle anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Flucht der Noldor gelangte Quenya auch nach [[Mittelerde]], wo es jedoch ziemlich bald zu einer reinen Zeremonialsprache wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis ins [[Drittes Zeitalter|Dritte Zeitalter]] hinein trugen die Nachfahren der [[Dúnedain|Númenórer]] Quenya-Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1915 erstellte [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] die erste elbische Wortliste, das &#039;&#039;Qenya Lexicon&#039;&#039;. Tolkien arbeitete Zeit seines Lebens an dieser Sprache weiter, und so kam es zu zahlreichen Wandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qenya ==&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;Qenya&#039;&#039; bezeichnete Tolkien sein Hoch-Elbisch, bevor er im Zuge einiger Änderungen an der Schreibweise (k wurde zu c und q zu qu: kalma =&amp;gt; calma) den Namen zu &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; änderte. (Das war noch vor der Veröffentlichung des Herrn der Ringe.) Es waren damit nicht zwingend zwei bestimmte Stadien der Sprache gemeint, schließlich verlief die Veränderung und Entwicklung fließend. Heute wird der Begriff häufig für das sogenannte &#039;&#039;Frühe Qenya&#039;&#039; (eng. &#039;&#039;Early Qenya&#039;&#039;) verwendet, eine Form des Hoch-Elbischen, die in der [[Parma Eldalamberon]] 14 (erschienen 23. Dezember 2003) beschrieben wird. Dort findet sich eine nahezu vollständige Grammatik des Frühen Qenya, die einige neue Erkenntnisse für andere Elbensprachen auftat, z. B. die Verwendung von unpersönlichen Verben und die Bildung von Zahlwörtern. Einer der deutlichsten Unterschiede zum Herr-der-Ringe-Quenya ist die Deklination der Substantive. Der Plural wird regulär mit -li gebildet, was im Quenya dem Partitiven Plural entspricht, dessen genaue Funktion nicht bekannt ist, und auch in den Singular-Formen unterscheiden sich beide „Sprachen“ stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grammatik=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Phonetik und Phonologie==&lt;br /&gt;
[[Bild:Vokaltrapez Quenya Monophthonge.gif|thumb|250px|Die Monophthonge des Quenya im Vokaltrapez]]&lt;br /&gt;
===Vokale===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya hat 17 Vokale:&lt;br /&gt;
*zehn Monophthonge:&lt;br /&gt;
**fünf kurze: &#039;&#039;i&#039;&#039; /{{IPA|i}}/, &#039;&#039;e&#039;&#039; /{{IPA|É›}}/, &#039;&#039;a&#039;&#039; /{{IPA|É‘}}/, &#039;&#039;o&#039;&#039; /{{IPA|É”}}/ und &#039;&#039;u&#039;&#039; /{{IPA|u}}/&lt;br /&gt;
**fünf lange: &#039;&#039;í&#039;&#039; /{{IPA|iË}}/, &#039;&#039;é&#039;&#039; /{{IPA|eË}}/, &#039;&#039;á&#039;&#039; /{{IPA|É‘Ë}}/, &#039;&#039;ó&#039;&#039; /{{IPA|oË}}/ und &#039;&#039;ú&#039;&#039; /{{IPA|uË}}/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*sieben Diphthonge: &#039;&#039;ui&#039;&#039; /{{IPA|ui}}/, &#039;&#039;oi&#039;&#039; /{{IPA|É”i}}/, &#039;&#039;ai&#039;&#039; /{{IPA|É‘i}}/, &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/, &#039;&#039;eu&#039;&#039; /{{IPA|É›u}}/ und &#039;&#039;au&#039;&#039; /{{IPA|É‘u}}/&lt;br /&gt;
Die Diphthonge werden einfach als Zusammenziehungen der beiden Elemente, aus denen sie bestehen, artikuliert. Sie waren ursprünglich alle steigend, also auf dem ersten Element betont, aber &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/ wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] fallend artikuliert, also mit Betonung auf dem zweiten Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konsonanten===&lt;br /&gt;
Insgesamt hat Quenya 23 konsonantische Laute. Allerdings kommen nicht alle diese Laute in jedem Dialekt und zu jeder Zeit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regulär darf im Anlaut eines Wortes höchstens ein Konsonant vorkommen; /{{IPA|w}}/ und /{{IPA|j}}/ aber sind Halbvokale und können daher auch im Anlaut in Kombination mit einem anderen Konsonanten auftreten, etwa in &#039;&#039;tyelpe&#039;&#039; „Silber“ oder &#039;&#039;quesse&#039;&#039; „Vogelfeder“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelt geschriebene Konsonanten werden auch lang gesprochen, zum Beispiel in &#039;&#039;quesse&#039;&#039; /{{IPA|kwÉ›sËÉ›}}/. Allerdings gibt es nur folgende lange Konsonanten: &#039;&#039;ll&#039;&#039;, &#039;&#039;mm&#039;&#039;, &#039;&#039;nn&#039;&#039;, &#039;&#039;pp&#039;&#039;, &#039;&#039;rr&#039;&#039;, &#039;&#039;ss&#039;&#039; und &#039;&#039;tt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Konsonantische Laute des Quenya nach Artikulationsort und -art&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;16%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | labial&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | koronal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | dorsal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | laryngal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | bilabial&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | labio-dental&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | dental&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | alveolar&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | palatal&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | velar&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | glottal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Plosive&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;p&#039;&#039; [{{IPA|p}}]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;b&#039;&#039; [{{IPA|b}}]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;f&#039;&#039; [{{IPA|f}}]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;v&#039;&#039; [{{IPA|v}}]&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;t&#039;&#039; [{{IPA|t}}]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;d&#039;&#039; [{{IPA|d}}]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Vibranten&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;r&#039;&#039; [{{IPA|r}}]&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#388240;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#388240;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Frikative&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;þ&#039;&#039; [{{IPA|Î¸}}]&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Laut wurde kurz vor der Flucht der Noldor durch das &#039;&#039;s&#039;&#039; /s/ ersetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;s&#039;&#039; [{{IPA|s}}]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;h&#039;&#039; [{{IPA|ç}}]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;hy&#039;&#039; [{{IPA|x}}]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;h&#039;&#039; [{{IPA|h}}]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;14&amp;quot; | Links stehen jeweils stimmlose Laute, rechts stimmhafte. Neben den Lautschriftzeichen sind die (üblicherweise) zugehörigen Grapheme angegeben. Hell unterlegte Bereiche zeigen physiologisch nicht artikulierbare Laute an.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Morphologie==&lt;br /&gt;
Quenya ist eine agglutinierend-flektierende Sprache, das heißt es werden Suffixe (Nachsilben) an ein Wort angefügt um seine Funktion im Satz zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nomen===&lt;br /&gt;
Nomen werden in neun oder zehn Fällen und vier Numeri (Zahlen) gebeugt. Der Nominativ ist nicht gebeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;normale&amp;quot; Mehrzahl (Plural) wird bei Wörtern, die auf -a, -i, -ie und -o enden, durch &#039;&#039;&#039;-r&#039;&#039;&#039; gekennzeichnet (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldar &#039;&#039;Bäume&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Wörter, die auf einen Konsonanten oder -e enden, bekommen im Plural ein &#039;&#039;&#039;-i&#039;&#039;&#039; angehängt (bei Wörtern auf -e wird aus -ei am Wortende -i; z. B. lasse &#039;&#039;Blatt&#039;&#039;, lassi &#039;&#039;Blätter&#039;&#039;; elen &#039;&#039;Stern&#039;&#039;, eleni &#039;&#039;Sterne&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Die Zweizahl (Dual) wird durch Anhängen von &#039;&#039;&#039;-t&#039;&#039;&#039; (von &amp;quot;ata&amp;quot;,&#039;&#039;doppelt&#039;&#039;) gebildet, jedoch, falls das Wort im Stammauslaut ein &amp;quot;d&amp;quot; oder &amp;quot;t&amp;quot; besitzt, durch &#039;&#039;&#039;-ú&#039;&#039;&#039;(im Auslaut&#039;&#039;&#039;-u&#039;&#039;&#039;):márya&#039;&#039;&#039;t&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ihre beiden Hände&#039;&#039;, aber Ald&#039;&#039;&#039;u&#039;&#039;&#039; (die) beiden Bäume ([[Laurelin]] und [[Telperion]]). Der Dual existiert im Exil-Quenya aber nur noch bei paarweise auftretenden Körperteilen, z. B. peu &#039;&#039;Lippenpaar&#039;&#039; (unregelmäßiger Dual).&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Kollektiv&#039;&#039;&#039;(Vielzahl) wird durch Anhängen von -li gebildet.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Genitiv&#039;&#039;&#039; bezeichnet die Herkunft eines Objektes oder den Teil eines Ganzen. Er wird durch das Suffix -o gekennzeichnet, das einfach an das Wort angehängt wird (z. B. lasseo &#039;&#039;des Blattes&#039;&#039;, eleno &#039;&#039;des Sternes&#039;&#039;). Endet das Wort auf -a, wird -ao zu -o (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldo &#039;&#039;des Baumes&#039;&#039;). Der Plural wird mit Anhängen von -on an die Pluralform gebildet: aldaron &#039;&#039;der Bäume&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Dativ&#039;&#039;&#039; wird durch das Suffix &#039;&#039;&#039;-n&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-in&#039;&#039;&#039; gebildet: alda&#039;&#039;&#039;n&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;dem Baum&#039;&#039;. alda&#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;den Bäumen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Akkusativ&#039;&#039;&#039; hat die gleiche Form wie der Nominativ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Possesiv&#039;&#039;&#039; wird ähnlich dem Genitiv verwendet, jedoch bezeichnet er den Besitzer. Die Endungen sind &#039;&#039;&#039;-va&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ve&#039;&#039;&#039;: róma Oromé&#039;&#039;&#039;va&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Oromes Horn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Instrumental&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Womit&#039;&#039;?)wird mit dem Suffix &#039;&#039;&#039;-nen&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-inen&#039;&#039;&#039; gebildet: lassi lantar súr&#039;&#039;&#039;inen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Blätter fallen im Wind/mithilfe des Windes&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Lokativ&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(wo?)&#039;&#039; wird durch den Suffix &#039;&#039;&#039;-sse&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ssen&#039;&#039;&#039; ausgedrückt: cirya&#039;&#039;&#039;sse&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;bei/auf einem Schiff&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Allativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Wohin?&#039;&#039;) besteht aus der Endung &#039;&#039;&#039;-nna&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-nnar&#039;&#039;&#039;: Endore&#039;&#039;&#039;nna&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;nach Mittelerde&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Ablativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Woher&#039;&#039;?) Bildet man mit &#039;&#039;&#039;-llo&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-llor&#039;&#039;&#039;: alda&#039;&#039;&#039;llor&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;von den Bäumen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert noch ein weiterer Fall, der &#039;&#039;&#039;Respektiv&#039;&#039;&#039;. Es wird vermutet, dass er eine Abwandlung des Lokativs in ähnlicher oder gleicher Bedeutung ist. Näheres ist hierüber jedoch nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Adjektive===&lt;br /&gt;
Adjektive stimmen mit dem Nomen, zu dem sie gehören, in der Zahl überein (Einzahl oder Mehrzahl). Hierbei kann gesagt werden, dass Adjektive auf&lt;br /&gt;
* -a die Mehrzahl auf -e (z. B. linta &#039;&#039;schnell&#039;&#039;, linte &#039;&#039;schnelle&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* -e auf -i (z. B. carne &#039;&#039;rot&#039;&#039;, carni &#039;&#039;rote&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* und -ea auf -ie bilden (z. B. laurea &#039;&#039;golden&#039;&#039;, laurie &#039;&#039;goldene&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verben===&lt;br /&gt;
Es wird traditionell zwischen zwei Arten von Verben unterschieden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;A-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf -a endet, z. B. lanta- &#039;&#039;fallen&#039;&#039; oder ranya- &#039;&#039;wandern&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stamm-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf einen Konsonanten endet, z. B. quet- &#039;&#039;sagen&#039;&#039;, tul- &#039;&#039;kommen&#039;&#039; oder tir- &#039;&#039;sehen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sonstige&#039;&#039;&#039;, die sich in dieses Schema nicht einordnen lassen, da ihr Stamm auf einen anderen Vokal als -a endet, z. B. Turu- &#039;&#039;bezwingen&#039;&#039;, Apsene- &#039;&#039;fortschicken&#039;&#039; oder Auciri- &#039;&#039;abschneiden&#039;&#039;. Über derlei Verben ist wenig bekannt und wenig diskutiert. Bei einigen Verben (wohlgemerkt nicht bei allen), die auf -e und -i enden wurde jedoch die Vermutung geäußert, dass dies die Aorist Formen, und nicht die Stämme sind. Somit wären dies Stamm-Verben, und es müsste Apsen- und Aucir- heißen. Über die U-Verben ist wenig bekannt, die einigermaßen bekannte Deklinierung von Nicu- &#039;&#039;schneien/frieren&#039;&#039; legt jedoch nahe, dass U-Verben wie Stammverben behandelt werden, jedoch gibt es nicht viele derartige Präzedenzfälle. Auf -o endet kein einziges Verb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt fünf Zeiten: &#039;&#039;Aorist&#039;&#039;, &#039;&#039;Präsens&#039;&#039;, &#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;, &#039;&#039;Perfekt&#039;&#039; und &#039;&#039;Futur&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Aorist&#039;&#039;&#039;: A-Verben hängen einfach die Endungen an (lantanye &#039;&#039;ich falle&#039;&#039;, ranyalye &#039;&#039;ihr wandert&#039;&#039;). Stamm-Verben fügen ein -i- als Fugenvokal ein, falls weitere Endungen angefügt werden: quetinye &#039;&#039;ich spreche&#039;&#039;, tulitye &#039;&#039;du kommst&#039;&#039;, tirimme &#039;&#039;wir sehen&#039;&#039;. Gibt es keine Endung, da der aoristische Infinitiv oder die dritte Person Singular notwendig ist, so wird an ein Stammverb -e angefügt (quete &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;, care &#039;&#039;tun&#039;&#039;, Ócome &#039;&#039;sich versammeln&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präsens&#039;&#039;&#039;: A-Verben ersetzen ihr finales -a durch -ea und fügen die Endungen an: lanteanye &#039;&#039;ich falle, ranyeatye &#039;&#039;du wanderst&#039;&#039;. Stamm-Verben längen ihren Vokal und fügen die Personalendungen nach dem Fugenvokal -a- ein: quétanye &#039;&#039;ich sage&#039;&#039;, túlamme &#039;&#039;wir kommen&#039;&#039;, tíralve &#039;&#039;ihr seht&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;&#039;: A-Verben fügen -ne und danach die Personalendungen an: lantanenye &#039;&#039;ich fiel&#039;&#039;, ranyanemme &#039;&#039;wir wanderten&#039;&#039;. Stammverben auf -r, -m oder -n fügen ebenfalls -ne an: tirnetye &#039;&#039;du sahst&#039;&#039;. Stammverben auf -l fügen -le an: tullenye &#039;&#039;ich kam&#039;&#039;. Stammverben auf -p, -t oder -c ersetzen diesen letzten Konsonanten durch -mpe, -nte bzw. -nce: quentelve &#039;&#039;ihr spracht&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Perfekt&#039;&#039;&#039;: Bei allen Perfektformen wird der Stammvokal als Augment vor den Stamm gestellt. A-Verben ersetzten das finale -a durch -ie, A-Verben auf -ya ersetzen die ganze Endung: alantienye &#039;&#039;ich bin gefallen&#039;&#039;, araniemme &#039;&#039;wir sind gewandert&#039;&#039;. Stammverben fügen ebenfalls -ie an und längen ihren Stammvokal: equétietye &#039;&#039;du hast gesagt&#039;&#039;, utúlienye &#039;&#039;ich bin gekommen&#039;&#039; und itírielve &#039;&#039;ihr habt gesehen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Futur&#039;&#039;&#039;: Das Futur wird durch Anhängen von -uva gebildet (wieder wird bei A-Verben das finale -a verloren): lantuvatye &#039;&#039;du wirst fallen&#039;&#039;, quetuvanye &#039;&#039;ich werde sagen&#039;&#039;, tiruvamme &#039;&#039;wir werden sehen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pronomen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der Pronomen im Quenya – besonders die Personalpronomen – werden als Suffixe realisiert. Die Personalsuffixe werden an das Verb affigiert, und zwar nach dem Tempusmarker. Zuerst wird immer das Subjektpronomen suffigiert, dann das Objektpronomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Subjektpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Subjektpronomen gibt den Agens eines Verbs an, sofern dieser nicht extra genannt ist. (Vergleiche: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sauron&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039; – &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Er&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039;, nicht *&#039;&#039;Er Sauron schläft nicht.&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
Im Quenya existieren die Pronomen sowohl als Suffixe wie auch als freie Morpheme, also als Endungen und als eigenständige Wörter. Normalerweise werden eher die Suffixe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Tabelle bietet eine Übersicht über einen großen Teil der bekannten Subjektpronomen (links jeweils die Suffixe, rechts die Pronomen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Subjektpronomen des Quenya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Singular&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Dual&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | inklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;&amp;gt;Die &#039;&#039;inklusiven&#039;&#039; Plurale bedeuten, dass der Adressat im &#039;&#039;wir&#039;&#039; mit einbegriffen ist, die &#039;&#039;exklusiven&#039;&#039; schließen den Adressaten aus der Bedeutung des &#039;&#039;wir&#039;&#039; aus. (Beispiele für 1. Person Dual: Ein Ehemann sagt zu seiner Ehefrau: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;inklusiv&#039;&#039;; eine Ehefrau sagt zu ihren Kindern: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;exklusiv&#039;&#039;.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-n(ye)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;&amp;gt;Wenn kein weiteres Suffix folgt, wird üblicherweise &#039;&#039;-n&#039;&#039; und &#039;&#039;-l&#039;&#039; verwendet; nur wenn noch weitere Suffixe affigiert werden, werden die vollständigen Formen &#039;&#039;-nye&#039;&#039; und &#039;&#039;-lye&#039;&#039; verwendet. &#039;&#039;-se&#039;&#039; wird praktisch immer zu &#039;&#039;-s&#039;&#039; verkürzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ni&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ngwe&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Außerdem finden sich die Formen &#039;&#039;-nce&#039;&#039; und &#039;&#039;-nque&#039;&#039;. Welche gültig ist/sind, oder ob alle im Quenya im Gebrauch waren, lässt sich nicht feststellen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;vet&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;&amp;gt;Allomorphe zu diesen Suffixen sind &#039;&#039;wet&#039;&#039;, &#039;&#039;-lwe&#039;&#039;, &#039;&#039;we&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | exklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-mme&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;met&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lme&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;me&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | höflich&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-l(ye)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;lye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ste&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;let&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | ?&amp;lt;ref&amp;gt;Der Analogieschluss &#039;&#039;de&#039;&#039; scheint naheliegend.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | vertraut&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tyet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;3.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | belebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Belebt&#039;&#039; sind nach der elbischen Konzeption alle Wesen, die hierarchisch über Pflanzen stehen – also Tiere, Elben, Menschen, Maiar, Valar, Drachen, ... – aber einschließlich der Pflanzen! &#039;&#039;Unbelebt&#039;&#039; ist dementsprechend alles, was sich hierarchisch tiefer befindet: Steine, Erde, Luft, ...&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-s(e)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;se&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tú&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Statt dem Dualpronomen &#039;&#039;tú&#039;&#039; kann auch das Pluralpronomen &#039;&#039;te&#039;&#039; verwendet werden, wie die Lobpreisung [[Frodo Beutlin|Frodos]] und [[Samweis Gamdschie|Samweis]]’ auf dem [[Feld von Cormallen]] zeigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein häufig auftretendes Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lte&#039;&#039; ist &#039;&#039;-nte&#039;&#039;, wie sie etwa in [[Cirions Eid]] verwendet wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;te&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | unbelebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;sa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tai&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Tolkien hat auch die Form &#039;&#039;ta&#039;&#039; erwähnt, die analog zu &#039;&#039;sa&#039;&#039; wäre. Diese Form wäre jedoch homophon zum Demonstrativpronomen &#039;&#039;ta&#039;&#039; – möglicherweise ist dies der Grund, warum Tolkien die unregelmäßigere Form &#039;&#039;tai&#039;&#039; vorzog.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suffixe können auch zu eigenständigen Pronomen erweitert werden, indem sie an den Vokal &#039;&#039;e-&#039;&#039; suffigiert werden. Allerdings sind diese Formen nur spärlich belegt: bekannt sind &#039;&#039;inye&#039;&#039;, &#039;&#039;elye&#039;&#039; und &#039;&#039;emme&#039;&#039;. Diese Pronomen sind besonders emphatisch – vergleiche die Verwendung von &#039;&#039;elye&#039;&#039; in &#039;&#039;[[Namárië]]&#039;&#039; und die entsprechende Übersetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigenständigen Pronomen sind in der Tabelle in der unbetonten Form angegeben. Werden sie betont, so wird ihr Vokal gelängt – &#039;&#039;ni&#039;&#039; wird zu &#039;&#039;ní&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039; zu &#039;&#039;tyé&#039;&#039;, ... Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Vokale der Dualpronomen &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; gelängt werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen einem betonten Subjektpronomen wie &#039;&#039;ní&#039;&#039; und einem emphatischen Pronomen wie &#039;&#039;inye&#039;&#039; sollte nicht vernachlässigt werden. Er lässt sich etwa wie folgt beschreiben: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ich&#039;&#039;&#039; nehme den Ring!&#039;&#039; – &#039;&#039;Ich und kein anderer nehme den Ring!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Objektpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Objektpronomen verweist auf das Patiens (das Ziel der Handlung) eines Verbs. Die Informationen über die Objektpronomen im Quenya sind höchst unvollständig. Offenbar treten auch diese jeweils als Suffix und als eigenständiges Pronomen auf. Belegt sind allerdings nur die Suffixe &#039;&#039;-s&#039;&#039; „3. Person Singular“ sowie &#039;&#039;-t&#039;&#039; „3. Person Plural“. Weiterhin findet sich noch das Pronomen &#039;&#039;sé&#039;&#039; „3. Person Singular“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar können die Subjektpronomen &#039;&#039;lye&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039;, &#039;&#039;se&#039;&#039;, &#039;&#039;sa&#039;&#039;, &#039;&#039;me&#039;&#039;, &#039;&#039;te&#039;&#039; und &#039;&#039;ta&#039;&#039; auch als Objektpronomen verwendet werden. Dabei sollte der Kontext allerdings ausreichend eindeutig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Possessivpronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Possessivpronomen zeigen den Besitzer eines Gegenstandes an. Dazu wird im Quenya ein Possessivsuffix an das possedierte Nomen affigiert. Folgende Possessivpronomen sind bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;33%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Possessivpronomen des Quenya&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Singular&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Dual&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | inklusiv&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-nya&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ngwa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lva&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Allomorph zu diesem Suffix: &#039;&#039;-lwa&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | exklusiv&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-mma&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lma&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | höflich&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lya&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-sta&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lda&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | vertraut&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tya&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;3.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-rya&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Form ist eine Annahme von Helge Fauskanger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lta&#039;&#039; ist &#039;&#039;-ntya&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zu den Subjektsuffixen ist offensichtlich: deren finales &#039;&#039;e&#039;&#039; wird schlichtweg durch ein &#039;&#039;a&#039;&#039; ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Syntax===&lt;br /&gt;
Die Regeln zur Syntax werden oft gebrochen, vor allem in der poetischen Sprache (z. B. in Namárie). Womöglich sollte man also eher von Konventionen und nicht von Regeln reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Possessivobjekt wird hinter sein Bezugswort gestellt (Possessor hinter Possesseum, soll heißen Besitzer hinter Besessenes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Genitivobjekt kann sowohl vor, als auch hinter sein Bezugswort gesetzt werden. Bezieht sich auf selbiges auch ein Possessivobjekt, so gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Genitivobjekt-Bezugswort-Possessivobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Bezugswort ein (Pro-)Nomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjektive werden in der Regel vor ihr Nomen gesetzt, manchmal steht es aber auch hinter ihm. Dies scheint vor allem möglich (aber nicht notwendig), wenn das Nomen im Nominativ steht. Es gibt auch andere Fälle, in denen das Adjektiv hinter dem Nomen steht, etwa im Akkusativ im Markirya Gedicht. Vermutlich gelten also bei der Platzierung des Adjektives die selben Regeln wie bei der Platzierung des Genitivobjektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Numerale (Zahlen) stehen immer hinter dem Nomen, auf das sie sich beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Aussagesätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allgemeine Konvention bei Aussagesätzen lautet (im dritten Zeitalter):&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Subjekt - Prädikat - direktes Objekt - indirektes Objekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andersgesagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nominativ-(pro-)Nomen - Verb - Akkusativobjekt - Dativobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In besonders emotionalen/poetischen (emphatischen) Sätzen kann das Verb auch am Anfang des Satzes stehen (z. B. &#039;&#039;Utúlie&#039;n Aure&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fragesätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten bekannten Fragesätze werden mit Interrogativpronomen gebildet, die meist am Anfang des Satzes stehen und das Subjekt ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen ohne Interrogativpronomen wird die Satzstruktur der Aussagesätze beibehalten, nur dass das Verb nun zum letzten Wort des Satzes wird.&lt;br /&gt;
Wie ein Fragesatz ohne Interrogativpronomen von einem Aussagesatz unterschieden werden kann, wenn weder Dativobjekt noch Akkusativobjekt vorhanden sind, ist unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[The History of Middle-earth volume XI, The War of the Jewels|Quendi and Eldar]]&lt;br /&gt;
*[http://www.uib.no/People/hnohf/quenya.htm Ardalambion]&lt;br /&gt;
* Helmut W. Pesch/Elbisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Eldar)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Quenya]]&lt;br /&gt;
[[fi:Quenya]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/langues/quenya]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Eldacar1255</name></author>
	</entry>
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