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	<title>Ardapedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_74a&amp;diff=141760</id>
		<title>Brief 74a</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 74a&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Christopher Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Datum       = 7. Juli 1944&lt;br /&gt;
| Ort         = [[20 Northmoor Road]], [[Oxford]]&lt;br /&gt;
| Art des Briefes = Auszug&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
| FS=35&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 74a&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe#Revised and Expanded Edition|The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and Expanded Edition]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Er wurde am 7. Juli 1944 an [[Christopher Tolkien]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung==&lt;br /&gt;
[[C. S. Lewis]] hält sich zur Zeit im Acland Nursing Home, einem privaten Krankenhaus in North Oxford, auf. Tolkien beklagt, dass er ihn bis Samstag nicht sehen kann. Er erwähnt ein Pint, das er gestern mit [[Charles Williams]] spielte, der ihm zwei Kapitel des &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]]&#039;&#039;, die er für ihn abgetippt hatte, aushändigte.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien, Humphrey Carpenter (Hrsg.): &#039;&#039;The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and expanded Edition&#039;&#039;. HarperCollins, London 2025, S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{ DEFAULTSORT:Brief 074a }}&lt;br /&gt;
[[en:Letter 74a]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Starre&amp;diff=141759</id>
		<title>Starre</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Starren&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Stoors&#039;&#039;) sind im [[Legendarium]] einer der drei ursprünglichen [[Hobbits|Hobbit]]-Stämme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volk==&lt;br /&gt;
[[Hobbits]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Starren hatten eine breite und stämmige Statur und große Hände und Füße. Als einziger der drei Hobbit-Stämme konnten sich die Starren einen dünnen Flaum ums Kinn sprießen lassen. Da auf ihren Füßen weniger Haare sprossen als bei den anderen Hobbits, trugen sie bei Regenwetter nicht selten Stiefel. Sie zogen zum Wohnen flaches Land und Flussufer vor, wo sie Fischfang betrieben. Sie konnten auch schwimmen und erlernten die Kunst des Bootfahrens, was wohl auch daran lag, dass sie keine große Scheu vor [[Menschen]] hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDR P 1&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Prolog 1 &#039;&#039;Über Hobbits&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sprachen vormals einen [[Dunländer|dunländischen]] Dialekt ihrer Ursprache, den sie in ihrem früheren Siedlungsgebiet erlernt hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang F (I): &#039;&#039;Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hobbits aus dem [[Ostviertel]] und aus [[Bockland]], die noch einen Gutteil Starrenblut in den Adern hatten, bewahrten auch noch am Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]]s neben einigen eigentümlichen Wörtern und Namen ihrer einstigen Mundart, auch Eigenheiten in Sitte und Recht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDR P 1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Dritten Zeitalters lebten die Starren in den südlichen Tälern des [[Anduin]], nahe der [[Schwertelfelder]]. Die [[Harfüße]] zogen 1050 D. Z. westwärts über das [[Nebelgebirge]] und die Starren und [[Falbhäute]] folgten ihnen etwa hundert Jahre später. Anders als die beiden anderen Hobbit-Stämme, überschritten die Starren das Gebirge nicht nördlich von [[Bruchtal]], sondern weiter südlich, wo sie über den gefahrvollen [[Rothornpass]] wanderten. In [[Eriador]] folgten sie dann der [[Bruinen|Lautwasser]] weiter südlich bis zum [[Winkel]] und nach [[Dunland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDR B&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang B: &#039;&#039;Die Aufzählung der Jahre (Zeittafel der Westlande)&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1356 verließen die Starren den Winkel und flohen vor den Schrecken des von [[Angmar]] entfachten Krieges gen Süden zu ihren Verwandten nach Dunland oder kehrten nach [[Wilderland]] zurück. 1630 wanderten die übrigen Starren nördlich in das neu begründete [[Auenland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDR B&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie vermischten sich in den folgenden Jahrhunderten mit den Harfüßen und Falbhäuten. Zur Zeit des [[Ringkrieg]]es fand man Hobbits mit einem besonderen starrischen Einschlag noch im Ostviertel und in Bockland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDR P 1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach Wilderland zurück gewanderten Starren indes, brachen jeglichen Kontakt zu ihren Verwandten westlich des Nebelgebirges ab. In ihren kleinen Gemeinden am Anduin nahmen sie wieder eine primitivere, wildere Lebensweise an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDR P 1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sméagol]] und [[Déagol]] entstammte einem dieser Klans.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]]. [[Brief 214]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Starren-Siedlungen um die Schwertelfelder verschwanden jedoch im Laufe des Dritten Zeitalters. Irgendwann zwischen 2463 und etwa 2963 schienen die Starren Wilderlands sogar, wie [[J. R. R. Tolkien]] vermutet, gänzlich ausgestorben oder vor dem sich ausbreitenden Schatten [[Dol Guldur]]s geflohen zu sein. Tolkien diskutiert in einigen Schriften die Möglichkeit, dass die kleinen Gemeinden von den [[Nazgûl|Ringgeister]]n bei deren Suche nach dem [[Der Eine Ring|Herrscherring]] vernichtet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Teil 3, IV &#039;&#039;Die Jagd nach dem Ring&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &#039;&#039;Stoors&#039;&#039; wurde von Tolkien aus dem frühen englischen Wort &#039;&#039;stor&#039;&#039; oder &#039;&#039;stoor&#039;&#039; für ‚groß, stark‘ gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nomenclature of The Lord of the Rings]]&#039;&#039;. In: [[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]].&#039;&#039; [[HarperCollins]], London 2005, S. 750–782.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=&#039;&#039;&#039;Stoors.&#039;&#039;&#039; Name of a third kind of hobbit, of heavier build. This is early E. &#039;&#039;stor&#039;&#039;, &#039;&#039;stoor&#039;&#039; ‘large, strong’, now obsolete. Since it is thus supposed to be a special hobbit-word not current in CS, it need not to be translated, and may be represented by a more or less ‘phonetic’ spelling according to the LT use of letters. But an archaic or dialectical word of this sense in the LT would also be acceptable.&lt;br /&gt;
|Übersetzung=&#039;&#039;&#039;Stoors.&#039;&#039;&#039; Name eines dritten Hobbit-Stammes von schwererem Körperbau. Das ist frühes Englisch &#039;&#039;stor&#039;&#039;, &#039;&#039;stoor&#039;&#039; ‚groß, stark‘ und gilt heute als veraltet. Da es also ein spezielles Hobbit-Wort sein soll, nicht gängig in der Gemeinsamen Sprache, muss es nicht übersetzt werden und kann durch eine mehr oder weniger „phonetische“ Schreibweise, dem üblichen Buchstabengebrauch der Zielsprache der Übersetzung entsprechend, angepasst werden. Aber ein archaisches oder dialektales Wort, das in der Zielsprache die gleiche Bedeutung hat, wäre auch akzeptabel.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Nomenclature of The Lord of the Rings&#039;&#039;, Eintragung &#039;&#039;Stoors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|QuelleÜ=&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Ardapedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Stoors]]&lt;br /&gt;
[[fi:Väkevät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hobbits]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gro%C3%9Fe_T%C3%BCr&amp;diff=141758</id>
		<title>Große Tür</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Große Tür&#039;&#039;&#039; (Original &#039;&#039;Great Door&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] der Haupteingang der [[Groß-Smials]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Große Tür war der Haupteingang zu den [[Groß-Smials]], dem Stammsitz der Familie [[Tuk]] in [[Tuckbergen]] in den nordwestlichen Hängen der [[Grünbergland|Grünberge]] im [[Westviertel]] des [[Auenland]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Großen Tür befand sich eine Schwelle; von dort führte eine Treppe hinunter in den Garten. Die Tür selbst war vermutlich rund und entsprach damit der hobbittypischen Bauweise.&amp;lt;ref name=“Brief214“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Humphrey Carpenter]] (ed.): &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;. [[Brief 214]]: &#039;&#039;An A. C. Nunn&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=“Karte“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Prolog: &#039;&#039;Ein Teil des Auenlands&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legendarium ==&lt;br /&gt;
[[Lalia Tuk]] wurde die Schwelle der Großen Tür zum Verhängnis. In ihren letzten Lebensjahren hatte sie es sich zur Gewohnheit gemacht, sich an einem schönen Morgen im Rollstuhl zur Großen Tür schieben zu lassen, um die frische Morgenluft zu genießen. An einem Morgen im Frühling 3002 D. Z. (1402 A. Z.) wuchtete ihre tollpatschige Begleiterin den Rollstuhl über die Türschwelle, wodurch Lalia die Treppenstufen hinunter in den Garten stürzte. Bei diesem Unglück kam Lalia ums Leben. Obwohl die Familie [[Tuk]] bemüht war, keine Gerüchte aufkommen zu lassen, wurde weithin darüber gesprochen, dass [[Peregrin Tuk|Pippins]] Schwester [[Perle Tuk|Perle]] für das Missgeschick verantwortlich gewesen war.&amp;lt;ref name=“Brief214“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang C, Ahnentafeln: &#039;&#039;Tuk von Groß-Smials&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tore und Türen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[fi:Suuri Ovi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_59a&amp;diff=141757</id>
		<title>Brief 59a</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 59a&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Christopher Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Datum       = [[8. April]] 1944&lt;br /&gt;
| Ort         = [[20 Northmoor Road]], [[Oxford]]&lt;br /&gt;
| Art des Briefes = ganzer Brief&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 59a&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe#Revised and Expanded Edition|The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and expanded Edition]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien am [[8. April]] 1944 an [[Christopher Tolkien]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Brief an seinen Sohn Christopher übermittelt Tolkien Ostergrüße und berichtet über die aktuellen Aktivitäten seiner Familie. Er erwähnt, dass Mrs. Connaughton nach Wales gereist ist, und beschreibt einen morgendlichen Ausflug mit [[Priscilla Tolkien|Priscilla]]. Tolkien erzählt, wie [[Edith Tolkien|Edith]] in Cornmarket gestürzt ist, woraufhin er seine Schreibarbeit unterbrechen musste, um die Einkäufe zu erledigen. Glücklicherweise hat sie sich bis auf einige Prellungen weitgehend erholt. Er erwähnt auch, dass er Nicholas vom [https://de.wikipedia.org/wiki/Trinity_College_(Oxford) Trinity College] getroffen hat, der Christopher herzliche Grüße übermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien berichtet ausführlich über seine Gartenarbeit, einen kurzen Besuch in der Kirche und seine Schwierigkeiten beim Schreiben eines schwierigen Kapitels von „[[Der Herr der Ringe]]“, wobei er anmerkt, dass „Gollum is playing up well on his return“. Er beschreibt das wechselhafte Aprilwetter und den blühenden Garten und erwähnt eine kürzlich erhaltene Karte von [[John Tolkien|John]], der sich gut erholt, aber weiterhin in Grange bleibt. Über Ostern berichtet Tolkien ausführlicher über seinen Tagesablauf, darunter einen ereignisreichen Morgen, an dem er vier Briefe von Christopher vom [[20. März]] erhielt. Er beschreibt seine weitere Arbeit an dem Buch und eine friedliche Nacht, die er im Garten verbrachte. Der Brief endet damit, dass Tolkien über Christophers aktuelle Aktivitäten und seinen Aufenthaltsort nachdenkt und ihm seine ganze Liebe schickt.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
[[en:Letter 59a]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 059a}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Max_Schuchart&amp;diff=141756</id>
		<title>Max Schuchart</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Max Schuchart.jpg|thumb|Max Schuchart (1968)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Max Schuchart&#039;&#039;&#039;, geboren am 16. August 1920 in &#039;&#039;Rotterdam&#039;&#039;, gestorben am 25. Februar 2005 in &#039;&#039;Den Haag&#039;&#039;, war ein niederländischer Dichter, Literaturkritiker, Journalist und Übersetzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzbiographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Schuchart war Herausgeber der niederländischen Zeitschrift &#039;&#039;Proloog&#039;&#039; und der Wirtschaftszeitung &#039;&#039;NRC Handelsblad&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuchart übersetzte Werke von Schriftstellern wie Richard Adams, Daniel Defoe, D. H. Lawrence, Salman Rushdie, J. D. Salinger, Dylan Thomas, T. H. White, Lord Dunsany, William Horwood und Oscar Wilde ins Niederländische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Schuchart wurde jedoch vor allem durch seine Übersetzung des [[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]] (&#039;&#039;In de Ban van de Ring&#039;&#039;) bekannt. Diese erschien bereits 1957 und war damit die erste Übersetzung der Romantrilogie weltweit. Für diese Übersetzung erhielt Schuchart den Martinus Nijhoff-Preis. 1980 überarbeitete er seine Übersetzung und erweiterte sie unter anderem um einige, bei der Erstübersetzung weggelassene Kapitel der [[Anhänge und Register|Anhänge]]. 1996 überarbeitete er seine Übersetzung zum zweiten Mal (erschienen 1997), 2003 zum dritten Mal. Als die dritte Überarbeitung zum ersten Mal erschien, war sie auch um das letzte, bisher noch fehlenden Kapitel der Anhänge erweitert, doch in späteren Ausgaben wurde das nicht wieder einbegriffen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Werke von [[J. R. R. Tolkien]], die Max Schuchart übersetzte sind [[Der kleine Hobbit]] (&#039;&#039;De Hobbit&#039;&#039;, 1960, überarbeitet 1976, 2000, 2003), [[Bilbos Abschiedslied]] (&#039;&#039;Bilbo’s Laatste Lied&#039;&#039;, 1973), [[Die Abenteuer des Tom Bombadil]] (&#039;&#039;De avonturen van Tom Bombadil&#039;&#039;, 1975), [[Die Briefe vom Weihnachtsmann]] (&#039;&#039;Brieven van de Kerstman&#039;&#039;, 1976), [[Tales from the Perilous Realm#On Fairy-stories|Über Märchen]] (&#039;&#039;Over Sprookjesverhalen&#039;&#039;, 1977), [[Das Silmarillion]] (&#039;&#039;De Silmarillion&#039;&#039;, 1978, überarbeitet 2000), [[Nachrichten aus Mittelerde]] (&#039;&#039;Nagelaten Vertellingen&#039;&#039;, 1981, überarbeitet 1998), [[Poems and Stories|The Homecoming of Beorhtnoth Beorhthelm’s Son]] (&#039;&#039;De Thuiskomst van Beorhtnoth, Beorhthelms zoon&#039;&#039;, 2000), [[Blatt von Tüftler]] (&#039;&#039;Blad van Klein&#039;&#039;, 2000), [[Bauer Giles von Ham]] (&#039;&#039;Boer Gilles van Ham&#039;&#039;, 2000), [[Der Schmied von Großholzingen]] (&#039;&#039;De Smid van Groot-Wolding&#039;&#039;, 2000) und [[Roverandom]] (2002). Daneben übersetzte er auch Die [[J. R. R. Tolkien: Briefe]] (&#039;&#039;Brieven (van Tolkien)&#039;&#039;, 1982, überarbeitet 2001), die [[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie|Biographie]] Tolkiens von [[Humphrey Carpenter]] (&#039;&#039;Het leven van J. R. R. Tolkien&#039;&#039;, 1978), [[:en:The Tolkien Companion|The (New) Tolkien Companion]] von J. E. A. Tyler (&#039;&#039;Tolkien Lexicon&#039;&#039;, 1980, überarbeitet 2002) und [[:en:Master of Middle-earth|Master of Middle-earth]] von Paul Kocher (&#039;&#039;Tolkien: Meester van Midden-aarde&#039;&#039;, 1982).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 erhielt Max Schuchart von der britischen Königin den MBE-Orden (&#039;&#039;Member of the order of the British Empire&#039;&#039;) für seinen 29 jährigen Dienst an der Britischen Botschaft in Den Haag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schuchart &amp;amp; Tolkien==&lt;br /&gt;
Die Aufgabe, den &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe| Herrn der Ringe]]&#039;&#039; ins Niederländisch zu übersetzen, wurde Max Schuchert übertragen. In dieser Sache erhält Tolkien am 30. Januar 1957 über Rayner Unwin einen Brief von Max Schuchart. Am 29. März 1957 schreibt Tolkien wiederum an &#039;&#039;Max Schuchart&#039;&#039;, dass er es vorziehe, die Namen in &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; nicht zu übersetzen. Er kommentiert einige von Schucharts Übersetzungsvorschlägen und schlägt vor, welche Teile des Anhangs in der niederländischen Ausgabe von „Die Rückkehr des Königs” weggelassen werden könnten. In der Folgezeit entsteht eine Korrespondenz über die Übersetzung, die sich über mehrere Briefe erstreckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 528, 532, 536&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Reader&#039;s Guide Part II N - Z, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 1323-1331&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auszüge davon bzw. nähere Erläuterungen sind in &#039;&#039;[[The J. R. R. Tolkien Companion and Guide| Reader&#039;s Guide]]&#039;&#039; zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schuchert in den Tolkien Briefen==&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;[[Brief 204]]&#039;&#039; äußert sich [[J. R. R. Tolkien]] kritisch über den schwedischen Übersetzer &#039;&#039;[[Åke Ohlmarks]]&#039;&#039; und stellt ihm lobend den niederländischen Übersetzer &#039;&#039;Max Schuchart&#039;&#039; gegenüber, den er als „charmant“ und kompetenter einschätzt als &#039;&#039;Ohlmarks&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt; Humphrey Carpenter, J. R. R. Tolkien Briefe, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 345&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://nl.wikipedia.org/wiki/Max_Schuchart Wikipedia-Artikel] (Niederländisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Max Schuchart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer|Schuchart, Max]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Plotz-Deklination&amp;diff=141755</id>
		<title>Plotz-Deklination</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Tolkien diskutierte während dem Besuch von [[Richard Plotz]] über das Elbische. Er versprach Plotz genauere Informationen über die Deklination des Quenya&lt;br /&gt;
zu schicken. Sein versprechen löst er schließlich auch ein. Diese Manuskript, später bekannt als Plotz-Deklination, war dem [[Brief 293a]] beigefügt, den Tolkien zwischen Ende 1966 und Anfang 1967 an Dr. [[Richard Plotz]] geschrieben hatte. Die Erklärungen besteht aus einer Doppelseite. Die eigentliche Erklärungstabelle befindet sich auf einer Seite; auf einer zweiten Seite finden sich erläuternde Anmerkungen. Die Deklination umfasst die Substantive &#039;&#039;[[cirya]]&#039;&#039; (Schiff) und &#039;&#039;[[lasse]]&#039;&#039; (Blatt) des späteren [[Quenya]].&amp;lt;ref name=Brie&amp;gt;Humphrey Carpenter: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe#Erste erweiterte englische Ausgabe|The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and expanded Edition]]&#039;&#039;, gebundene Ausgabe, HarperCollins, London 2023, Brief 293a, S. 522 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab mehrere Veröffentlichungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1974: &#039;&#039;Tolkien Language Notes 2 &#039;&#039;, S. 4 mit einem Kommentar von Jim Allan. In dieser Publikation erschien nur die Tabelle, nicht aber Tolkiens Anmerkungen. &lt;br /&gt;
* 1989: &#039;&#039;Beyond Bree&#039;&#039;, in der März-Ausgabe,  Seite 7, Artikel „The Dick Plotz Letter: Declension of the Quenya Noun”, der die Manuskriptseite „The Plotz Declension” von J.R.R. Tolkien reproduziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tolkiengateway.net/wiki/Beyond_Bree_March_1989 Beyond Bree March 1989 – Tolkien Gateway], abgerufen am 1. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1989: Vinyar Tengwar 6, Juni-Ausgabe, „Eine kurze Anmerkung zum Hintergrund des Briefes von J.R.R. Tolkien an Dick Plotz über die Deklination des hochelfischen Nomens“ – Jorge Quiñónez&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tolkiengateway.net/wiki/Vinyar_Tengwar_6 Vinyar Tengwar 6 – Tolkien Gateway], abgerufen am 1. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990: Vinyar Tengwar 11, Mai-Ausgabe, „Zwei problematische Quenya-Nomen-Fälle“ – Jorge Quiñónez&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tolkiengateway.net/wiki/Vinyar_Tengwar_11 Vinyar Tengwar 11 – Tolkien Gateway], abgerufen am 1. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1995: Proceedings of the J.R.R. Tolkien Centenary Conference&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tolkiengateway.net/wiki/Proceedings_of_the_J.R.R._Tolkien_Centenary_Conference Proceedings of the J.R.R. Tolkien Centenary Conference – Tolkien Gateway], abgerufen am 1. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023: The Letters of J.R.R. Tolkien, [[Brief 293a]]&amp;lt;ref name=Brie/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_89&amp;diff=141754</id>
		<title>Brief 89</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 89&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Christopher Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Datum       = 7.-8. November 1944&lt;br /&gt;
| Ort         = [[Northmoor Road 20|20 Northmoor Road]], Oxford&lt;br /&gt;
| Art des Briefes = ganzer Brief&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 89&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien am 7. und 8. November 1944 an [[Christopher Tolkien]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Christopher beruft sich auf die Fürsorge seines Schutzengels und Tolkien befürchtet, dass er besonders gebraucht wird, was ihn an eine Vision erinnert, die er in St. Gregory&#039;s vor dem Allerheiligsten Sakrament hatte. Tolkien beschreibt sein Erlebnis und seine Meditation darüber ausführlich.&lt;br /&gt;
Tolkien erzählt von einem kürzlichen Besuch in St. Gregory&#039;s mit [[Priscilla Tolkien|Prisca]] und der Predigt, die er hörte und die ihn tief bewegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt er auf das Wort &amp;quot;Eukatastrophe&amp;quot; zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann beschreibt Tolkien einen Landstreicher, den er und seine Tochter beim Verlassen von St. Gregory&#039;s sahen. Er gibt ihm ein kleines Almosen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief sei sehr seltsam geworden, sagt Tolkien; er hoffe, er sei nicht unverständlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das &amp;quot;Tagebuch&amp;quot; zu beenden, beschreibt Tolkien dann verschiedene alltägliche Dinge: Ein Huhn ist gestorben, er hat Freunde gesehen, er gärtnert an Apfelbäumen. Tolkien erzählt auch von einer Person, die John Gielguds Hamlet-Inszenierung störte und ihn aufforderte, die Schimpfwörter zu streichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
Dies ist &amp;quot;Fæder his Þriddan suna&amp;quot; (Vater an seinen dritten Sohn) Brief Nr. 60 an Christopher in Südafrika.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
[[en:Letter 89]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 089}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_84&amp;diff=141753</id>
		<title>Brief 84</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 84&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Christopher Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Datum       = 12. Oktober 1944&lt;br /&gt;
| Ort         = &lt;br /&gt;
| Art des Briefes = Auszug&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 84&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien am 12. Oktober 1944 an [[Christopher Tolkien]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung==&lt;br /&gt;
Tolkien berichtet von einem weiteren Schreibversuch am [[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]]. Dabei entdeckt er einen Fehler bei der Synchronisation der Bewegungen von Frodo und den anderen. Er braucht ein oder zwei Tage, um das Problem zu finden und durch Änderungen zu beheben. &lt;br /&gt;
Immerhin hat er mit dem fünften Buch begonnen, dem letzten mit etwa zehn Kapiteln. &lt;br /&gt;
Der Herausgeber der Dublin Review bat um einige Verse oder Geschichten, also schickte Tolkien ihm [[Blatt von Tüftler|Leaf by Niggle]].&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
[[en:Letter 84]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 084}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=J._R._R._Tolkien&amp;diff=141752</id>
		<title>J. R. R. Tolkien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=J._R._R._Tolkien&amp;diff=141752"/>
		<updated>2026-07-16T10:40:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{PAGEBANNER:Alan-lee-tolkiens.jpg}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Person&lt;br /&gt;
| Name                = J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
| Bild                = J. R. R. Tolkien, ca. 1925.jpg&lt;br /&gt;
| Bildinfo            = J. R. R. Tolkien in den 1920er Jahren&lt;br /&gt;
| Geboren             = [[3. Januar]] 1892      &lt;br /&gt;
| Gestorben           = [[2. September]] 1973&lt;br /&gt;
| Todesursache        = Lungenentzündung&lt;br /&gt;
| Staatsangehörigkeit = Britisch&lt;br /&gt;
| Bildung             = [[Universität Oxford]]&lt;br /&gt;
| Beruf               = [[Philologe]] und Schriftsteller&lt;br /&gt;
| Bekannt für         = [[Fantasy]]-Werke über das selbsterdachte [[Legendarium]], erfundene [[Sprachen]]&lt;br /&gt;
| Bedeutendes Werk    = &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Eltern              = [[Mabel Suffield]] &amp;amp; [[Arthur Tolkien]]          &lt;br /&gt;
| Geschwister         = [[Hilary Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Ehepartner          = [[Edith Tolkien|Edith Bratt]]&lt;br /&gt;
| Partner             =      &lt;br /&gt;
| Kinder              = [[John Tolkien]], [[Michael Tolkien]], [[Christopher Tolkien]], [[Priscilla Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Auszeichnungen      = u. a. Locus Award, Hugo Award, International Fantasy Award, Mythopoeic Fantasy Award&lt;br /&gt;
| Website             = [https://www.tolkienestate.com/ www.tolkienestate.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;John Ronald Reuel Tolkien&#039;&#039;&#039; [{{IPA|dʒɒn ˈɹɒnld ɹuːl ˈtɒlkiːn}}], [[Order of the British Empire|CBE]] (* [[3. Januar]] 1892 in [[Bloemfontein]], Oranje-Freistaat; † [[2. September]] 1973 in [[Bournemouth]], [[England]]), war ein britischer Schriftsteller und [[Philologie|Philologe]]. Sein Roman &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; (&#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;, 1954/55, auf Deutsch erschienen 1969/70) ist eines der erfolgreichsten Bücher des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und gilt als grundlegendes Werk für die moderne [[Fantasy]]-Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien, später Professor für englische Sprachwissenschaft an der [[Universität Oxford]], hatte seit seiner Jugend an einer eigenen [[Mythologie]] gearbeitet, die auf eigens [[Sprachen|konstruierten Sprachen]] basierte und erst postum unter dem Titel &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039; erschien. Sowohl &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; als auch das erfolgreiche Kinderbuch &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039; (1937) spielen in dieser von Tolkien erfundenen [[Mittelerde|Welt]]. Auch einige seiner sprach- und literaturwissenschaftlichen Beiträge wie der Essay &#039;&#039;[[Die Ungeheuer und ihre Kritiker|Beowulf: The Monsters and the Critics]]&#039;&#039; (1936) gelten als wegweisend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
John Ronald Reuel Tolkien wurde 1892 als Sohn englischer Eltern, des Bankmanagers Arthur Reuel Tolkien (1857–1896) und dessen Frau Mabel Suffield (1870–1904), in Bloemfontein im Oranje-Freistaat in [[Südafrika]] geboren, wo sich sein Vater aus beruflichen Gründen aufhielt. Tolkien vermutete den Ursprung seiner Familie väterlicherseits in Sachsen bzw. Niedersachsen. Neuere Forschungen deuten eher darauf, dass dieser Familienteil aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Slawskoje Kreuzburg] bei Königsberg in Ostpreußen stammt. Seine Vorfahren übersiedelten von dort im 18. Jahrhundert zunächst nach Danzig. Tolkiens Ururgroßvater Daniel Gottlieb Tolkien wurde dann in den 1770ern in London ansässig, vermutlich im Zusammenhang mit der Blockade Danzigs nach der Ersten Teilung Polens, und wurde 1794 eingebürgert.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45548112.html Tolkien: Ash nazg gimbatul]&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Der Spiegel&#039;&#039;, Band 35. 25. August 1969.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Humphrey Carpenter]], [[Christopher Tolkien]] (Hrsg.): &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe|The Letters of J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039;, 1981. ISBN 0-04-826005-3. Brief 165 an Houghton Mifflin Co. (1955), Brief 324 an Graham Tayar (1971).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=RD&amp;gt;Ryszard Derdziński: [On J. R. R. Tolkiens Roots in Gdańsk http://www.elendilion.pl/wp-content/uploads/2018/03/TolkienAncestry.pdf]. Übersetzt a. d. Polnischen von Juliusz Żebrowski.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Vorfahren Tolkiens waren Handwerker. 1894 kam sein Bruder [[Hilary Tolkien|Hilary Arthur Reuel Tolkien]] zur Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Tolkien leitete seinen Nachnamen vom Adjektiv &#039;&#039;tollkühn&#039;&#039; (mhd. &#039;&#039;tol-küene&#039;&#039;) her. Der polnische Tolkien-Experte Ryszard Derdziński kam 2019 zu dem Schluss, dass der Name Tolkien aus dem Niederpreußischen komme und „Nachkomme von Tolk“ bedeute.&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Zielenbach: &#039;&#039;[https://www.tolkiengesellschaft.de/30620/die-10-groessten-irrtuemer-ueber-j-r-r-tolkien/ Die 10 größten Irrtümer über J.R.R. Tolkien – Deutsche Tolkien Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V.]&#039;&#039;. In: &#039;&#039;[[Deutsche Tolkien Gesellschaft]]&#039;&#039;. 26. Juni 2019, abgerufen am 18. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=RD/&amp;gt; Eine andere vermutete Herkunft ist der ostpreußische Ortsname &#039;&#039;Tolkynen&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Nigel Cawthorne: &#039;&#039;A Brief Guide to J. R. R. Tolkien: A comprehensive introduction to the author of The Hobbit and The Lord of the Rings&#039;&#039;. Little, Brown Book Group, Hachette UK, 2012. ISBN 978-1-78033-860-6. ([https://books.google.de/books?id=4S-fBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PT9&amp;amp;dq=tolkiens+ancestors+%22lower-saxony%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiln5buqZ3dAhWNJlAKHbW8CM8Q6AEIMDAB#v=onepage&amp;amp;q=tolkiens%20ancestors%20%22lower-saxony%22&amp;amp;f=false books.google.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit ===&lt;br /&gt;
Tolkiens frühe Kindheit im Oranje-Freistaat verlief ruhig und bis auf einen Biss durch eine Vogelspinne, der als möglicher Auslöser für das wiederholte Auftreten von giftigen [[Spinnen|Riesenspinnen]] in seinen Werken diskutiert wurde, weitgehend ereignislos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mabel Suffield Christmas Card.jpg|thumb|left|250px|Die [[Familie Tolkien]] 1892 im Oranje-Freistaat, Südafrika.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 kam er mit seiner Mutter, die das afrikanische Klima nicht gut vertrug, und seinem Bruder Hilary zu einem Urlaub ins englische [[Birmingham]]. Dort erreichte seine Mutter im darauffolgenden Jahr die Nachricht vom Tode ihres Mannes, der an schweren inneren Blutungen verstorben war. Die Familie zog daraufhin nach Sarehole Mill, einem Vorort von Birmingham, der zu diesem Zeitpunkt noch weitgehend von der Industrialisierung unberührt geblieben war. Die folgenden vier Jahre seiner Kindheit verbrachte Tolkien in dieser ländlichen Idylle, die später zur Vorlage für das [[Auenland]], einen Teil seiner mythologischen Welt, wurde. Hier wurde er auch zuerst mit dem Dialektwort &#039;&#039;Gamgee&#039;&#039; für Baumwolle vertraut, das später zum Namen eines der [[Hobbit]]-Protagonisten in seinem Hauptwerk &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Mutter, die im Jahre 1900 gegen den Willen ihrer Eltern und Schwiegereltern zur römisch-katholischen Kirche konvertierte, erzog ihre Kinder in ihrem Glauben. Diese weltanschauliche Grundprägung zog sich durch Tolkiens gesamtes Leben und hatte weitreichende Auswirkungen auf sein Werk.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine ausführliche [https://web.archive.org/web/20131024002104/http://www.birminghamoratory.org.uk/about-the-oratory/tolkein-the-oratory/ Darstellung von Tolkiens religiöser Biografie] (englisch) enthält die Netzpräsenz der Oratorianerpfarrei Birmingham, zu der die Familie in besonderer Beziehung stand.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er sich früh an Sprachen interessiert zeigte, brachte ihm seine Mutter Grundzüge des Lateinischen, Französischen]] und Deutschen bei. Durch sie wurde er mit den Geschichten von [[Personen, die in den Briefen Tolkiens erwähnt werden#Carroll, Lewis|Lewis Carrolls]] &#039;&#039;Alice im Wunderland&#039;&#039;, der &#039;&#039;Artus-Sage&#039;&#039; und den Märchenbüchern von [[Andrew Lang]] vertraut gemacht, in denen er auch zum ersten Mal von den nordischen Sagen um Siegfried und den Drachen Fafnir hörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1900 und 1902 zog Tolkien mit seiner Mutter mehrfach innerhalb Birminghams um, zunächst in den Stadtteil Moseley, dann nach King’s Heath, wo er durch die ungewohnten Namen auf den hinter dem Haus vorbeifahrenden Kohlewaggons zum ersten Mal auf das ihn ästhetisch berührende Walisisch stieß, schließlich nach Edgbaston. Da all diese Orte städtischen Charakter hatten, waren seine vom Landleben geprägten Kindertage vorbei. Hinzu kam eine Odyssee durch verschiedene Schulen: Zunächst auf der &#039;&#039;[[King Edward’s School]]&#039;&#039; angenommen, wechselte er 1902 an die &#039;&#039;St. Philips Grammar School&#039;&#039;, um dann 1903 mit einem Stipendium wieder an die &#039;&#039;King Edward’s School&#039;&#039; zurückzukehren. Dort lernte er neben den klassischen Sprachen Latein und Griechisch durch einen engagierten Lehrer auch das Mittelenglische kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:King Edward’s School Birmingham reup.jpg|thumb|250px|King Edward’s School, New Street, Birmingham: Dieses Gebäude des Architekten Charles Barry wurde abgerissen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. November 1904 starb seine Mutter, für den Zwölfjährigen völlig überraschend, nach einem sechstägigen diabetischen Koma. Dieser frühe Tod bewirkte, dass er sich als Waise dem Glauben und der katholischen Kirche noch enger verbunden fühlte. Ebenso stärkte dieses Ereignis seine pessimistische Grundhaltung. Er sah, ganz im Sinne der Bibel (1 Joh 5,19 [https://www.bibleserver.com/EU/1.Johannes5%2C19 EU]: „Wir wissen: Wir sind aus Gott, aber die ganze Welt steht unter der Macht des Bösen“), die Welt in den Händen des Bösen. Nur in den Siegen des Guten, so seine Vorstellung, konnte dabei das Schlechte vorübergehend zurückgedrängt werden. Erlösung konnte für ihn der Mensch nur durch den Glauben an Jesus Christus und das ewige Leben finden. Diese Einstellung wurde zum grundlegenden Tenor seines literarischen Schaffens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Die beiden Brüder kamen in die Obhut Pater [[Francis Morgan]]s, eines mit ihrer Mutter befreundeten Priesters, der sie zunächst bei ihrer Tante Beatrice Bartlett und später bei einer befreundeten Pensionswirtin unterbrachte. Dort lernte Tolkien 1908 seine spätere Frau, die drei Jahre ältere [[Edith Tolkien|Edith Bratt]], kennen. Als sein Vormund davon erfuhr, verbot er Tolkien bis zum Erreichen seiner Volljährigkeit mit einundzwanzig Jahren jeden Kontakt mit Edith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schule wurde Tolkien unterdessen durch seinen Schulrektor nicht nur auf die [[Philologie]], die Wissenschaft von den Gesetzmäßigkeiten der Sprache, aufmerksam, sondern wurde durch einen befreundeten Lehrer auch mit dem Altenglischen in Berührung gebracht. Zu dieser Zeit las er zum ersten Mal ein Herzstück der altenglischen Literatur, das Gedicht &#039;&#039;[[Beowulf]]&#039;&#039;, und war sofort begeistert. Im Mittelenglischen machte er sich selbst mit den Dichtungen &#039;&#039;[[Sir Gawain and the Green Knight]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Pearl]]&#039;&#039; aus der Handschriftensammlung &#039;&#039;Cotton Nero A.x.&#039;&#039; vertraut. Über alle drei Werke legte er später bedeutsame akademische Arbeiten vor. Schließlich wandte er sich auch dem [[Altnordische Sprache|Altnordischen]] zu, um die Geschichte um Siegfried und den Drachen Fafnir, die ihn als Kind so fasziniert hatte, im Original lesen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den neu erworbenen philologischen Kenntnissen angespornt, begann Tolkien bald damit, eigene Sprachen zu erfinden, die auf seinem schon zu diesem Zeitpunkt gut ausgebildeten Wissen um linguistische Entwicklungsprinzipien beruhten. Frühe Versuche basierten auf dem Spanischen, doch als er durch einen Schulfreund auf das Gotische aufmerksam wurde, begann er nicht nur damit, die in dieser ausgestorbenen Sprache enthaltenen (und wohl hauptsächlich durch die wenig umfangreiche Überlieferung bedingten) Lücken selbsttätig aufzufüllen, sondern versuchte auch, das Gotische zu einer hypothetischen Ursprache zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese enge Beschäftigung mit Sprachen zeigte sich bald auch in der Schule, wo Tolkien seine Zuhörer bei (damals meist in Latein gehaltenen) Debatten mit fließenden Vorträgen auf Griechisch, Gotisch oder Altenglisch überraschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer des Jahres 1911 bildete Tolkien mit einigen Freunden, darunter [[Christopher Wiseman]], [[Robert Quilter Gilson]] und [[Geoffrey Bache Smith]], den &#039;&#039;[[T.C.B.S.]] (Tea Club&amp;amp;nbsp;– Barrovian Society)&#039;&#039;, eine informelle Gemeinschaft von Freunden, die sich zunächst in der Schulbibliothek, später dann in &#039;&#039;Barrow’s Stores&#039;&#039; regelmäßig traf, um miteinander über Literatur zu diskutieren. Zu dieser Zeit und möglicherweise durch den T.C.B.S. inspiriert, begann Tolkien ernsthaft damit, Gedichte zu schreiben, in denen erstmals im Waldland tanzende Feenwesen &#039;&#039;(fairies)&#039;&#039; auftraten. Ein möglicher Anstoß dazu könnte von dem katholischen Dichter mystischer Gedichte Francis Thompson gekommen sein, mit dessen dichterischem Werk Tolkien sich zu dieser Zeit nachweislich auseinandersetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem fehlgeschlagenen Versuch im Jahre 1909 gelang es ihm im Dezember 1910, ein Stipendium des &#039;&#039;[[Exeter College]]&#039;&#039; in [[Oxford]] zu erhalten. Mit dem Wissen, dass seine unmittelbare Zukunft damit gesichert war, ging Tolkien in den Rest seiner Schulzeit. Trotz seiner späteren Abneigung gegen das Theater nahm Tolkien bereitwillig in der Rolle des Hermes an einer Aufführung von Aristophanes’ Theaterstück &#039;&#039;Der Frieden&#039;&#039; teil und kehrte auch im Dezember 1911 für eine Aufführung von R. B. Sheridans &#039;&#039;The Rivals&#039;&#039; durch Mitglieder des T.C.B.S., in der er die Rolle der Mrs. Malaprop übernahm, noch einmal an seine alte Schule zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen Schulende und Studienbeginn in Oxford verbrachte Tolkien zusammen mit seinem Bruder und weiteren Freunden einen einmonatigen Wanderurlaub in der Schweiz. Auf dieser von seiner akademisch gebildeten Tante [[Jane Neave]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ardapedia.org/wiki/Jane%20Neave Jane Neave]&amp;lt;/ref&amp;gt; geführten Reise dürften einige Eindrücke für die Landschaften des Romans &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039; (Bilbos Überquerung des Nebelgebirges) entscheidend gewesen sein. Tolkiens gemaltes [[Bruchtal]] ähnelt verblüffend dem Lauterbrunnental. Der Name der Farm seiner Tante, Bag End, wurde zudem zum Namen des Heims des Hobbits [[Bilbo_Beutlin|Bilbo Baggins]].&amp;lt;ref&amp;gt;Martin S. Monsch, [[John Howe]]: &#039;&#039;Die Schweiz in Tolkiens Mittelerde&#039;&#039;. ISBN 978-3-96966-905-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gesellschaft erreichte im Wallis unter anderem die damals winzige Bertol-Hütte auf 3300 Metern Höhe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://youtu.be/AUvo3IYPe1Y?si=XCltbvRj0ixNBCR- Tolkien: Die wahre Geschichte der Ringe], arte/ZDF, 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine anderweitige Inspiration war eine Postkarte mit dem Namen &#039;&#039;Der Berggeist&#039;&#039;, auf der ein unter einer Kiefer auf einem Felsen sitzender alter Mann dargestellt ist (das Bild stammt von dem mystisch-esoterisch orientierten deutschen Maler [[Josef Madlener]] aus Memmingen); diese wurde laut seinen späteren Angaben zur Inspiration für die Figur des Zauberers [[Gandalf]] in seiner selbsterschaffenen Welt [[Mittelerde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studienzeit ===&lt;br /&gt;
Im Oktober 1911 begann Tolkien sein Studium am &#039;&#039;Exeter College&#039;&#039; in Oxford, zunächst in &#039;&#039;Classics&#039;&#039;, dem Studium der klassischen Sprachen Latein und Griechisch und ihrer Literatur, langweilte sich aber schon bald. Einzig die vergleichende Sprachwissenschaft konnte sein Interesse auf sich ziehen. Sein Professor in diesem Fach wies ihn auf das Walisische hin, dem sich Tolkien daraufhin begeistert zuwandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem zweiwöchigen Sommerurlaub 1912, den er bei &#039;&#039;King Edward’s Horse&#039;&#039;, einem Kavallerieregiment, hauptsächlich im Pferdesattel verbrachte, kehrte er nach Oxford zurück. Hier begann er bald, sich mit dem Finnischen auseinanderzusetzen. Dieser Einfluss zeigte sich auch darin, dass er sein Projekt einer auf dem Gotischen aufgebauten Kunstsprache aufgab und sich stattdessen an seiner neuen Lieblingssprache orientierte. Das Ergebnis fand Jahre später als &#039;&#039;[[Quenya]]&#039;&#039;, Hochsprache der [[Elben]], Eingang in seine mythologische Welt „Mittelerde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten 1912 verbrachte Tolkien bei Verwandten, wo er nach einem verbreiteten englischen Weihnachtsbrauch als Regisseur und Hauptdarsteller ein selbst geschriebenes Theaterstück zur Aufführung brachte&amp;amp;nbsp;– eine in Anbetracht seiner späteren Abneigung gegen das Drama bemerkenswerte Tatsache. Am 3.&amp;amp;nbsp;Januar 1913, dem Tage seiner Volljährigkeit, schrieb er zum ersten Mal wieder an seine Jugendliebe Edith, musste aber erfahren, dass sie sich in der Zwischenzeit mit dem Bruder einer Schulfreundin, George Field, verlobt hatte. Nicht geneigt, seine große Liebe aufzugeben, suchte Tolkien sie daraufhin persönlich an ihrem neuen Wohnort auf, wo es ihm gelang, sie umzustimmen. Ein Jahr später, nach der Aufnahme Ediths in die katholische Kirche, fand die offizielle Verlobung statt, nach weiteren zwei Jahren, am 22.&amp;amp;nbsp;März 1916, die Hochzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterdessen verlief auch sein akademischer Weg nicht geradlinig. Durch seine Vernachlässigung des eigentlichen Lehrstoffs zugunsten seiner zahlreichen Sprachinteressen schloss er eine Zwischenprüfung nach zwei Jahren Studium für ihn enttäuschend nur mit einem „Second“ (vergleichbar der deutschen Note „Gut“) ab. Auf Anregung seines &#039;&#039;Colleges&#039;&#039;, wo sein Interesse an germanischen Sprachen aufgefallen war, wechselte er daraufhin an das „Institut für englische Sprache und Literatur“. Dort las er im Rahmen des anspruchsvollen altenglischen Literaturkanons das angelsächsische Werk &#039;&#039;[[Cynewulf|Christ]]&#039;&#039; (frühes 9. Jahrhundert), eine Sammlung religiöser Dichtung.&lt;br /&gt;
Zwei Zeilen dieses Gedichtes beeinflussten ihn nachhaltig:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Eala Earendel engla beorhtast&amp;lt;br /&amp;gt;ofer middangeard monnum sended.&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Heil Earendel, strahlendster der Engel,&amp;lt;br /&amp;gt;über der mittleren Erde den Menschen gesandt.&lt;br /&gt;
 |Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
 |QuelleÜ=[[Humphrey Carpenter]]: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie]]&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 2022, S. 107.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &#039;&#039;middangeard&#039;&#039; oder &#039;&#039;[[Mittelerde]]&#039;&#039; ist hier die Welt der Menschen gemeint. Tolkien glaubte, dass der Name &#039;&#039;[[Earendel]]&#039;&#039;, traditionell als „Lichtstrahl“ übersetzt, auf den Morgenstern, die Venus, verweist, der mit seinem Aufgehen das Ende der Nacht und den Anbruch des Tages ankündigt. Er selbst beschrieb später die Wirkung dieser Zeilen auf sich so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=I felt a curious thrill, as if something had stirred in me, half wakened from sleep. There was something very remote and strange and beautiful behind those words, […] far beyond ancient English.&lt;br /&gt;
 |Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Ich spürte einen merkwürdigen Schauder, als hätte sich etwas in mir geregt und wäre halb aus dem Schlaf erwacht. Etwas sehr Fernes, Fremdes und Schönes lag hinter diesen Worten, […] weit hinter dem Altenglischen.&lt;br /&gt;
 |Übersetzer=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
 |QuelleÜ=ebd.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Zeitpunkt kann vorsichtig als Geburtsstunde seiner Mythologie angesetzt werden, denn schon ein Jahr später schrieb er das Gedicht &#039;&#039;[[Die letzte Reise von Earendel|The Voyage of Earendel the Evening Star]]&#039;&#039;, das mit den oben zitierten Zeilen beginnt und den Keim seiner Mittelerde-Mythologie bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine weitere Studienzeit verlief ruhig; er traf sich weiterhin mit seinen Freunden vom Tea Club and Barrovian Society (T.C.B.S.), die ihn in seinen dichterischen Bemühungen unterstützten. Eine Anekdote aus dieser Zeit wirft ein bezeichnendes Licht auf die auch später noch für Tolkien charakteristische Arbeitsweise: Auf die Frage seines Freundes G.&amp;amp;nbsp;B. Smith nach dem Hintergrund seines Earendel-Gedichtes antwortet Tolkien: „I don’t know. I’ll try to find out.“ – „Ich weiß es nicht. Ich werde versuchen, es herauszufinden.“ Diese Sicht des Schreibens nicht als Neuschöpfung, sondern als Entdeckungsreise blieb für ihn sein Leben lang bestimmend. Im Jahr nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges, in der zweiten Juniwoche 1915, schloss er sein Studium ab&amp;amp;nbsp;– diesmal mit Auszeichnung &#039;&#039;(First Class Honours)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorlieben und Hobbies ===&lt;br /&gt;
Tolkien entwickelte schon als Kind eine Liebe zu Sprachen und zur Malerei. In seinem ersten Skizzenbuch zeichnete er unter anderem Seesterne und Wasserpflanzen. In den Ferien zeichnete er Bäume, Landschaften und Gebäude. Einige seiner Werke wurden in Schmuckausgaben seiner Bücher verwendet oder dienten als Umschläge. Zu seinen Vorlieben gehörte auch die Kalligraphie, die er von Mabels Vater [[John Suffield]] geerbt hatte. Für formelle Anlässe bevorzugte er kalligrafische Schriften, und für seine Freunde hatte er jeweils eine eigene Handschrift.&amp;lt;ref name=TWK&amp;gt;[[John Garth]]: &#039;&#039;[[Tolkien und der Erste Weltkrieg]]: Das Tor zu Mittelerde&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 2020, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von vier Jahren lernte Tolkien lesen und verschlang die damals beliebten Kinderbücher, doch sein literarisches Vergnügen entdeckte er zunächst bei Homer.&amp;lt;ref name=TWK/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hauptartikel:&#039;&#039; [[Erster Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Tolkien 1916.jpg|thumb|220px|J. R. R. Tolkien im Jahr 1916 als Offizier im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
Tolkien wurde als Offizier für Fernmeldewesen in das 11.&amp;amp;nbsp;Bataillon des Regiments der &#039;&#039;Lancashire Fusiliers&#039;&#039; berufen und nahm ab Sommer 1916 durch aktiven Frontdienst an der Schlacht an der Somme teil, der blutigsten Schlacht des Ersten Weltkrieges. Die unmittelbare Erfahrung der Grausamkeiten des Stellungskrieges traf ihn tief und ließ den Einbruch des Bösen in eine friedvolle Welt zu einem Grundthema seines Lebens und seiner Literatur werden. Am 27.&amp;amp;nbsp;Oktober 1916 zeigte er die Symptome des durch Läuse übertragenen und in den Schützengräben grassierenden Fleckfiebers und am 8.&amp;amp;nbsp;November wurde er zur Behandlung nach England verschifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seines Genesungsurlaubes, zunächst in Birmingham und dann in Great Haywood, erfuhr er vom Tod seines T.C.B.S.-Kameraden G.&amp;amp;nbsp;B. Smith, nachdem er noch in Frankreich den Verlust seines Schulfreundes Rob Gilson hatte erfahren müssen. Der letzte Brief von Smith schließt mit den bewegenden Zeilen: „May God bless you, my dear John Ronald, and may you say the things I have tried to say long after I am not there to say them, if such be my lot.“&amp;amp;nbsp;– „Möge Gott Dich segnen, mein lieber John Ronald, und mögest Du die Dinge sagen, die ich zu sagen versucht habe, lange nachdem ich selbst nicht mehr da sein werde, um sie zu sagen, sollte dies mein Schicksal sein.“ Für Tolkien wurden sie zum Vermächtnis. Er begann mit einem Projekt, das in der Literaturgeschichte ohne große Vorbilder dasteht, der Erschaffung eines vollständigen und mit einer Schöpfung der Welt beginnenden Sagenzyklus. Mit der Niederschrift von &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten|The Book of Lost Tales]]&#039;&#039;, das in dieser Form erst postum durch seinen Sohn [[Christopher Tolkien|Christopher]] veröffentlicht wurde, existierten erstmals größere Teile seiner später in &#039;&#039;[[Das Silmarillion|The Silmarillion]]&#039;&#039; ausgearbeiteten Mythologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier benutzte er auch erstmals konsequent [[Sprachen|seine erfundenen Sprachen]], insbesondere Quenya, das auf dem Finnischen basiert, und [[Sindarin]], das auf das Walisische zurückgeht. Beide setzte er nun als Sprache der Elben in &#039;&#039;[[Mittelerde]]&#039;&#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterdessen schwankte sein Gesundheitszustand, und die Gefahr, an die Front zurückgeschickt zu werden, schwebte ständig über ihm. Vorübergehend nach Yorkshire versetzt, erkrankte er bald wieder und wurde in das Sanatorium Harrogate verlegt. Wieder genesen zu einer Fernmeldeschule im Nordosten geschickt, erkrankte er nach Abschluss erneut und kam diesmal in das Offizierskrankenhaus nach Kingston upon Hull.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit, am 16.&amp;amp;nbsp;November 1917, gebar Edith ihren ersten gemeinsamen Sohn, der zu Ehren von Pater Francis auf den Namen [[John Tolkien|John Francis Reuel]] getauft wurde. Ihm folgten am 22.&amp;amp;nbsp;Oktober 1920 [[Michael Tolkien|Michael Hilary Reuel]], am 21.&amp;amp;nbsp;November 1924 [[Christopher Tolkien|Christopher John Reuel]] und schließlich am 22.&amp;amp;nbsp;Dezember 1929 die Tochter [[Priscilla Tolkien|Priscilla Anne Reuel]]. Die Zeit nach der Geburt des ersten Sohnes war durch glückliche Momente geprägt: Bei Landausflügen in die Wälder der Umgebung sang und tanzte Edith für ihn – daraus entstand schließlich die Geschichte der großen Liebe zwischen dem sterblichen Helden [[Beren]] und der wunderschönen, aber unsterblichen Elbin [[Lúthien]], die als ein Mittelpunkt des [[Das Silmarillion|Silmarillions]] gelten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Versetzungen im Frühjahr 1918, nach Penkridge in der Grafschaft Staffordshire und wieder zurück nach Hull, erkrankte Tolkien erneut und musste wiederum ins Offizierskrankenhaus eingewiesen werden. Er nutzte die Zeit diesmal, um sich neben der Arbeit an seiner Mythologie etwas Russisch beizubringen. Nach seiner Entlassung im Oktober stand schließlich fest, dass das Ende des Krieges kurz bevorstand. Auf der Suche nach Arbeit wandte er sich daraufhin an einen seiner ehemaligen Oxforder Dozenten, [[William Alexander Craigie|W. A. Craigie]], der ihm eine Anstellung beim &#039;&#039;New English Dictionary&#039;&#039; verschaffte, so dass Tolkien im November 1918 mit Frau und Kind nach Oxford umziehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:22NorthmoorRoad.jpg|mini|Bis 1930 lebten die Tolkiens in der Northmoor Road 22 in Oxford. Dann zogen sie ein Haus weiter in die Northmoor Road 20.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Berufsjahre ===&lt;br /&gt;
Auch wenn sich in seiner Satire &#039;&#039;[[Bauer Giles von Ham|Farmer Giles of Ham]]&#039;&#039; einige ironische Anspielungen auf seine Zeit beim &#039;&#039;[[Oxford English Dictionary|New English Dictionary]]&#039;&#039; finden, war dies doch insgesamt eine glückliche Zeit. Zum ersten Mal dauerhaft mit Edith vereint und im eigenen Haus lebend, fand er seine Tätigkeit auch intellektuell anregend. Später sagte er über die beiden Jahre, in denen er an der Produktion des Wörterbuchs beteiligt war, er habe zu keiner Zeit seines Lebens mehr gelernt. Tagfüllend waren die gestellten Aufgaben für ihn jedoch nicht, so dass er nebenbei noch Zeit fand, als Privatlehrer Studenten zu unterrichten&amp;amp;nbsp;– eine Tätigkeit, die sich als lukrativ genug herausstellte, um im Jahre 1920 die Mitarbeit am &#039;&#039;New English Dictionary&#039;&#039; beenden zu können. Doch wenn auch die finanzielle Situation akzeptabel war, hatte Tolkien seinen Wunsch, eine akademische Laufbahn anzutreten, nicht aufgegeben. Da ergab sich überraschend im Sommer des Jahres 1920 eine Möglichkeit: In [[Leeds]] war die Stelle eines „Reader“ am Institut für englische Sprache freigeworden. Obwohl er anfänglich skeptisch hinsichtlich seiner Chancen war, erhielt er die Stelle. Dies bedeutete allerdings auch eine weitere Trennung von Edith, die mit den beiden Söhnen in Oxford zurückblieb, bis sie 1921 nachziehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Vorgesetzten wurde er zunächst mit der Organisation des Studienplans für Alt- und Mittelenglisch betraut. 1922 kam der Kanadier Eric Valentine Gordon als Dozent nach Leeds. Mit ihm erarbeitete Tolkien eine Neuedition des mittelenglischen Gedichts &#039;&#039;[[Sir Gawain and the Green Knight]]&#039;&#039;, die nach ihrer Veröffentlichung 1925 bald als herausragender Beitrag zur mittelenglischen Philologie galt. Auch privat kamen sich die beiden Kollegen näher und formten zusammen mit Studenten den Viking-Club, in dem außer reichlichem Biergenuss altnordische Trinklieder und teilweise recht derbe Gesänge in altenglischer Sprache im Mittelpunkt standen – ein Umstand, der vermutlich nicht unwesentlich zur Beliebtheit Tolkiens bei seinen Studenten beitrug. Nach vier Jahren in Leeds, im Jahr 1924, wurde für Tolkien schließlich eine Professur für englische Sprache eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gedichten aus dieser Zeit finden sich die ersten Hinweise auf Kreaturen, die später in seiner Mittelerde-Mythologie ihren Platz fanden: Das Gedicht &#039;&#039;Glib&#039;&#039; zum Beispiel beschreibt ein schleimiges Wesen mit schwach leuchtenden Augen, das tief in einer Höhle lebt, welches an die Figur des [[Gollum]] erinnert. Seine „seriöse“ Mythologie, die Anfang der 1980er Jahre im &#039;&#039;Buch der verschollenen Geschichten&#039;&#039; veröffentlicht wurde, war unterdessen fast fertiggestellt. Zwei der Sagen, die Geschichte von Túrin Turambar und die Erzählung von Lúthien und Beren, wählte er aus, um sie in eine ausführlichere Gedichtform zu übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 wurde plötzlich der Rawlinson-und-Bosworth-Lehrstuhl für Angelsächsisch am [[Pembroke College]] von Oxford vakant. Tolkien bewarb sich und erhielt, wohl unter anderem durch die Reputation seiner &#039;&#039;Sir-Gawain&#039;&#039;-Edition,&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien, [[Eric Valentine Gordon|E. V. Gordon]]: &#039;&#039;Sir Gawain and the Green Knight&#039;&#039;. Clarendon Press, Oxford 1925&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael D. C. Drout]]: &#039;&#039;J. R. R. Tolkien Encyclopedia. Scholarship and Critical Assessment&#039;&#039;. Taylor &amp;amp; Francis, New York 2007. ISBN 978-0-415-96942-0. [https://books.google.de/books?id=B0loOBA3ejIC&amp;amp;pg=PA351 books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; den Posten zugesprochen. 1926 gründete Tolkien im Kollegenkreis die &#039;&#039;Kolbitar&#039;&#039; (isländisch für „Kohlenbeißer“), eine informelle Runde, die sich regelmäßig traf, um die isländischen Sagas in der altnordischen Originalsprache zu lesen. Seit 1927 gehörte dieser Gruppe auch [[C. S. Lewis|Clive Staples Lewis]] &#039;&#039;(Die Chroniken von Narnia)&#039;&#039; an, seit 1926 ein Kollege Tolkiens, der bald zu seinem engsten Freund wurde. Lewis unterstützte ihn auch bei einer Lehrplanreform, die stärkeres Gewicht auf die Verbindung von Sprach- und Literaturwissenschaft legte und die, von Tolkien initiiert, 1931 von der Fakultät angenommen wurde. Es waren jedoch nicht diese beruflichen Errungenschaften, auf denen Tolkiens späterer Ruhm gründet. Seine beiden Hauptwerke, &#039;&#039;Der Hobbit&#039;&#039; und &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;, haben beide ihre Wurzel im heimischen Familienkreis, in der Vaterrolle, die Tolkien gegenüber seinen Kindern vorbildlich ausfüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:20northmoor.jpg|mini|Die [[Northmoor Road 20|20 Northmoor Road]], das zweite Wohnhaus Tolkiens in Oxford]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;Der Hobbit&#039;&#039; und &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
In den frühen 1920er und 1930er Jahren begann Tolkien, seinen Kindern regelmäßig fantasievolle Geschichten zu erzählen, die allerdings meist außerhalb der Mythenwelt, an der er zu dieser Zeit bereits ernsthaft arbeitete, spielten. Aus dieser Zeit stammt unter anderem die Erzählung &#039;&#039;[[Roverandom]]&#039;&#039;, die auf das Verschwinden eines Spielzeughundes seines zweiten Sohnes Michael zurückgeht. Während sich in dieser Erzählung nur ein oder zwei kryptische, damals nur für ihn selbst verständliche Bezugnahmen auf die größere Mythologie finden, verweist die 1930 begonnene Geschichte &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039; schon mehrfach auf Ereignisse aus seiner ernsthaften Mythologie, so in den Verweisen auf die Elbenstadt [[Gondolin]], die zu dieser Zeit bereits Teil seiner später im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter von Mittelerde]] angesiedelten Sagenwelt ist, und die Gestalt des Nekromanten. Durch Vermittlung einer ehemaligen Studentin wurde der Verlag &#039;&#039;[[Allen &amp;amp; Unwin]]&#039;&#039; auf seine Erzählung aufmerksam, die nach positiver Rezension durch den Sohn des Verlegers, [[Rayner Unwin]], im Jahre 1937 veröffentlicht wurde. Auf dringenden Wunsch des Verlages begann Tolkien mit der Arbeit an einer Nachfolgeerzählung, die zunächst wie &#039;&#039;The Hobbit&#039;&#039; als Kinderbuch angelegt war. Gegen Ende der 1930er Jahre und nach Inspiration durch C. S. Lewis, der mit ihm nun in dem literarischen Zirkel der &#039;&#039;[[Inklings]]&#039;&#039; verbunden war – einer Gruppe, zu der neben Lewis und Tolkien auch [[Charles Williams]], [[Owen Barfield]], [[Hugo Dyson]] und [[Adam Fox]] gehörten&amp;amp;nbsp;–, hielt er den vielbeachteten Vortrag &#039;&#039;[[Über Märchen|On Fairy-stories]]&#039;&#039;, in dem er die Grundsätze des später entstehenden Fantasy-Genres beschrieb und energisch gegen Vorwürfe des Eskapismus (Realitätsflucht) verteidigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges zog sich die Arbeit an seinem Nachfolgeprojekt für den &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039; hin, das jetzt den Namen &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe|The Lord of the Rings]]&#039;&#039; trug. Durch andere Aufgaben wurde diese Arbeit immer wieder unterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:76SandfieldRoad.jpg|mini|Die [[Sandfield Road 76|76 Sandfield Road]], Tolkiens drittes Haus in Oxford]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wechselte er, immer noch in Oxford, auf die Professur für Anglistik. Erst im Jahre 1954 wurde &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039; veröffentlicht. Die Verzögerung hatte zum einen mit Tolkiens Perfektionismus, zum anderen aber auch mit Tolkiens Wunsch nach einem Verlagswechsel zu tun, der durch die vermeintliche Ablehnung seines ernsthaften Mythenwerkes &#039;&#039;[[Das Silmarillion|The Silmarillion]]&#039;&#039; motiviert war. Als sein alter Verleger Allen &amp;amp; Unsinn ein Ultimatum zur Veröffentlichung seiner Gesamtmythologie (&#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039; und &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;) ohne Möglichkeit zur Ansicht des Manuskripts ablehnte, trug Tolkien sein Werk dem Verlagshaus Collins an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oxford Tolkien.jpg|mini||Faith Faulconbridges Büste ihres Schwiegervaters J. R. R. Tolkien in Oxford]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichem Enthusiasmus bestand man dort jedoch auf weitreichenden Kürzungen, zu denen Tolkien nicht bereit war, so dass er sich reumütig wieder an seinen alten Verlag wandte. Rayner Unwin, der als Kind den &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039; begutachtet hatte, war mittlerweile zum Juniorverleger aufgestiegen und nahm das Buch ohne weitere Korrekturen an. Aufgrund der infolge des Krieges exorbitanten Papierpreise in England wurde das Werk in drei Bänden (&#039;&#039;The Fellowship of the Ring&#039;&#039;, &#039;&#039;The Two Towers&#039;&#039; und &#039;&#039;The Return of the King&#039;&#039;) veröffentlicht, so dass jeder Einzelband zu erschwinglichen Preisen angeboten werden konnte. Daher stammt die fälschlicherweise gebrauchte Kategorisierung des Gesamtwerks als Trilogie, welche Tolkien zeit seines Lebens ablehnte. Ursprünglich hatte er das Werk in sechs Bücher unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 fragte der amerikanische Verleger Donald A. Wollheim von Ace Books nach der Erlaubnis, &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039; als Taschenbuch in den Vereinigten Staaten zu veröffentlichen. Tolkien lehnte mit der Begründung ab, dass er keine Ausgabe seines Werkes in derart degenerierter Form wünsche. Diese Zurückweisung verärgerte Wollheim&amp;amp;nbsp;– Pionier des Taschenbuchs in den USA – derart, dass er nach einem Schlupfloch in den Urheberrechten daran suchte. Tatsächlich waren die Taschenbuchrechte für die Vereinigten Staaten nicht eindeutig geregelt. Wollheim schloss daraus, die Rechte für die Staaten seien frei,&amp;lt;ref&amp;gt;Betsy Wollheim: &#039;&#039;The Family Trade.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Locus.&#039;&#039; Juni 2006 ([http://www.locusmag.com/2006/Issues/06Wollheim.html locusmag.com] Auszug aus dem Interview).&amp;lt;/ref&amp;gt; und legte mit dem, was später als Raubdruck bezeichnet wurde, die Grundlage für den immensen Erfolg des Buches in den Vereinigten Staaten. Der resultierende Rechtsstreit wurde später zu Ungunsten von Ace Books entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollheims unautorisierte Kopie von &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039; löste eine Kultbewegung unter den Studenten aus, was Tolkien schnell zu einer Berühmtheit machte. Durch enge Anbindung an seine immer zahlreicher werdenden Fans, die zu seinen Gunsten erheblichen Druck auf den Verleger der Piratenausgabe ausübten, erreichte es Tolkien jedoch entgegen der für ihn ungünstigen Rechtslage, dass die Piratenedition eingestellt wurde, so dass bald nur noch die durch ihn autorisierte Fassung auf dem US-amerikanischen Markt erhältlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Letzte Jahre ===&lt;br /&gt;
Sein weiteres Leben verbrachte Tolkien mit dem Ausarbeiten des &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039;, das er jedoch bis zu seinem Lebensende nicht mehr fertigstellte und das erst nach seinem Tod von seinem Sohn [[Christopher Tolkien]] herausgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein paar Jahre zogen er und seine Frau Edith in das englische Seebad [[Bournemouth]]. Dort starb Edith 1971, woraufhin Tolkien zurück nach Oxford zog. 1972 wurde ihm von Königin Elisabeth II. der Rang eines Commander des Order of the British Empire verliehen. Somit hatte er das Recht, die entsprechende Abkürzung seinem Namen hinzuzufügen (John Ronald Reuel Tolkien, CBE). Er war jedoch kein Ritter und hatte auch keinen Adelstitel. Für die 1966 erschienene englischsprachige Ausgabe der Jerusalemer Bibel, die wichtigste internationale katholische Bibeledition der Gegenwart, hatte er das Buch Jona übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien arbeitete auch an einer Fortsetzung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; (englisch &#039;&#039;The New Shadow&#039;&#039;, ,[[Der Neue Schatten]]‘). Darin sollte erzählt werden, wie mehr als 100 Jahre nach dem Ringkrieg ein Geheimbund versucht, die Gesellschaft zugunsten von sogenannten Ork-Kulten zu reformieren. Diese Erzählung wird jedoch mit der Begründung abgebrochen, dass solche Umsturzversuche nach Saurons Niederfall zum Scheitern verurteilt waren. Das Romanfragment, das die Anfang der 1970er verbreiteten Ängste vor Jugendreligionen reflektiert, wurde 1996 postum unter dem Titel &#039;&#039;The New Shadow&#039;&#039; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Marco Frenschkowski: &#039;&#039;Die Geheimbünde. Eine kulturgeschichtliche Analyse.&#039;&#039; Marixverlag, Wiesbaden 2007, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tolkiens Grab.JPG|mini|Das Grab von Edith und J.&amp;amp;nbsp;R.&amp;amp;nbsp;R. Tolkien in Oxford]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. September 1973 starb Tolkien im Alter von 81 Jahren nach kurzer Krankheit in einem privaten Krankenhaus in Bournemouth, wohin er für einen kurzen Urlaub zurückgekehrt war. Sein ältester Sohn, John Francis Reuel (1917–2003), der am 10.&amp;amp;nbsp;Februar 1946 zum katholischen Priester geweiht worden war, las bei der Beerdigung seines Vaters die Messe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von J.&amp;amp;nbsp;R.&amp;amp;nbsp;R. Tolkien und seiner Frau befindet sich auf dem katholischen Teil des &#039;&#039;Wolvercote Cemetery&#039;&#039; auf dem Jordan Hill in Oxford;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.findagrave.com/memorial/1456/jrr-tolkien findagrave.com], abgerufen am 18. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf den Grabsteinen stehen neben ihren Namen auch die Namen &#039;&#039;[[Beren Erchamion|Beren]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Lúthien]]&#039;&#039;&amp;amp;nbsp;– Zeichen für eine den Tod überdauernde Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod seines Vaters bearbeitete Christopher Tolkien die Schriftstücke seines Vaters und veröffentlichte sie seit 1977, unter anderem &#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039; und von 1983 bis 1996 auch die &#039;&#039;[[History of Middle-Earth]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbaum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stammbaum/start|align=center}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| | |JS|y|ES| |JO|y|MJ|JS=John Suffield&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1833–1930&amp;lt;/small&amp;gt;|ES=Emily Sparrow|JO=John Benjamin Tolkien&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1807(?)–1896&amp;lt;/small&amp;gt;|MJ=Mary Jane Stowe&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1834(?)–1915&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| | | | | |)|-|v|-|.| | | |!| | | }}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum|WA|y|MY|!|MA|y|AR| | |WA=Walter Incledon|MY=[[Edith Mary Incledon|Edith Mary Suffield]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1865–1936&amp;lt;/small&amp;gt;|MA=[[Mabel Tolkien|Mabel Suffield]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1870–1904&amp;lt;/small&amp;gt;|AR=[[Arthur Tolkien]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1857–1896&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| |,|-|^|-|.| |`|-|.| |!| | | | | }}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum|MJ| |MY| |JN|!| | | | | |MJ=Marjorie Incledon&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1891–1973&amp;lt;/small&amp;gt;|MY=Mary Incledon&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1895–1940&amp;lt;/small&amp;gt;|JN=[[Jane Neave|Emily Jane Suffield]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1872–1963&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| | | | | | | | | |,|-|^|-|.}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| | | | |ED|y|JRRT| |HI| | |ED=[[Edith Tolkien|Edith Bratt]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1889–1971&amp;lt;/small&amp;gt;|JRRT=&#039;&#039;&#039;J. R. R. Tolkien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1892–1973&amp;lt;/small&amp;gt;|boxstyle_JRRT=background-color: #e0edc1|HI=[[Hilary Tolkien]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1894–1976&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| |,|-|-|-|v|-|^|-|v|-|-|-|.| | | }}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum|JO| |MI| |CH| |PR| | |JO=[[John Tolkien]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1917–2003&amp;lt;/small&amp;gt;|MI=[[Michael Tolkien]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1920–1984&amp;lt;/small&amp;gt;|CH=[[Christopher Tolkien]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1924–2020&amp;lt;/small&amp;gt;|PR=[[Priscilla Tolkien]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1929–2022&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum/ende}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Postum erhielt Tolkien noch einige Ehrungen, unter anderem mehrere britische Preise von &#039;&#039;Channel 4&#039;&#039;, &#039;&#039;Waterstone’s&#039;&#039;, der &#039;&#039;Folio Society&#039;&#039; und der Zeitschrift &#039;&#039;SFX&#039;&#039;, die ihn als herausragendsten und prägendsten Schriftsteller des Jahrhunderts auszeichneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 wurde bekannt, dass [[C. S. Lewis]] Tolkien für den Literaturnobelpreis 1961 vorgeschlagen hatte. Die Jury lehnte ab; stattdessen wurde Ivo Andrić ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Marie-Noëlle Biemer: [https://www.tolkiengesellschaft.de/6147/nobelpreis-fur-tolkien-scheitert-an-schwacher-prosa/ Nobelpreis für Tolkien scheitert an ‚schwacher Prosa‘ – Deutsche Tolkien Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V.], abgerufen am 18. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls postum wurde er 2013 in die &#039;&#039;Science Fiction Hall of Fame&#039;&#039; aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sfadb.com/J_R_R_Tolkien science fiction awards database – J. R. R. Tolkien], abgerufen am 18. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Christopher Tolkien]] (1924–2020), der bereits zu Lebzeiten seines Vaters dessen Schriftstücke bearbeitet hatte, veröffentlichte ab 1977 unter anderem das &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039; und von 1983 bis 1996 auch die &#039;&#039;[[The History of Middle-earth|History of Middle-earth]]&#039;&#039;. Dem Leben und Werk J.&amp;amp;nbsp;R.&amp;amp;nbsp;R. Tolkiens widmet sich in Deutschland seit 1997 die [[Deutsche Tolkien Gesellschaft]] (DTG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Teile des Nachlasses (Manuskripte, Korrespondenz, Korrekturfahnen und andere Materialien in Verbindung u.&amp;amp;nbsp;a. mit &#039;&#039;[[Roverandom]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Sigelwara Land]]&#039;&#039;) befinden sich in der [[Bodleian Library]] in Oxford. Nach ihm ist der Asteroid des inneren Hauptgürtels (2675) Tolkien benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz D. Schmadel (Autor u. Hrsg.): &#039;&#039;Dictionary of Minor Planet Names&#039;&#039;. 5. Auflage. Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 2003. ISBN 3-540-29925-4. (Im Original erschienen 1992 unter dem Titel &#039;&#039;Dictionary of Minor Planet Names&#039;&#039;. ([https://link.springer.com/referenceworkentry/10.1007/978-3-540-29925-7_2676 link.springer.com], abgerufen am 18. September 2025. S. 992: „1982 GB. Discovered 1982 Apr. 14 by M. Watt at Anderson Mesa“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wurde die Froschart &#039;&#039;Hyloscirtus tolkieni&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Juan C. Sánchez-Nivicela, José M. Falcón-Reibán, Diego F. Cisneros-Heredia: &#039;&#039;A new stream treefrog of the genus Hyloscirtus (Amphibia, Hylidae) from the Río Negro-Sopladora National Park, Ecuador. ZooKeys, Band 1141. 19. Januar 2023. ISSN=1313-2970. S. 75–92.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach ihm sowie [[Wissenschaftliche Benennungen nach Tolkiens Legendarium|zahlreiche Tierarten]] nach Figuren aus seinen Werken benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 wurde der 25. März von der britischen &#039;&#039;Tolkien Society&#039;&#039; zum [[Tolkien Lesetag|Tolkien Reading Day]] erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkverzeichnis ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bibliographie Tolkiens}}&lt;br /&gt;
Im Folgenden sind sowohl Tolkiens akademische Veröffentlichungen wie auch seine literarischen Werke aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akademisches ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[A Middle English Vocabulary]]&#039;&#039;. 1922.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Holy Maidenhood]]&#039;&#039;. 1923.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Some Contributions to Middle-English Lexicography]]&#039;&#039;. 1925.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[The Devil’s Coach-Horses]]&#039;&#039;. 1925.&lt;br /&gt;
* Edition von &#039;&#039;[[Sir Gawain and the Green Knight]]&#039;&#039;. 1925.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Ancrene Wisse and Hali Meiðhad]]&#039;&#039;. 1929.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Sigelwara Land]]&#039;&#039; Teile I/II. 1932/1934.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Chaucer as a Philologist: The Reeve’s Tale]]&#039;&#039;. 1934.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Beowulf]]: The Monsters and the Critics&#039;&#039;. 1936.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Sir Orfeo]]&#039;&#039;. 1944.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[‘iþþlen’ in Sawles Warde]]&#039;&#039;. 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[On Fairy-Stories]]&#039;&#039;. 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[The Homecoming of Beorhtnoth Beorhthelm’s Son]]&#039;&#039;. 1953.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Middle English “Losenger”&#039;&#039;. 1953.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Ancrene Wisse: The English Text of the Ancrene Riwle]]&#039;&#039;. 1962.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[English and Welsh]]&#039;&#039;. 1963.&lt;br /&gt;
* Übersetzungen von &#039;&#039;[[Pearl]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Sir Orfeo]]&#039;&#039;. Postum 1975.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[The Old English Exodus]]&#039;&#039;. Text, Übersetzung, Kommentar des altengl. Gedichts &#039;&#039;Exodus&#039;&#039;. Postum 1981.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Finn and Hengest: The Fragment and the Episode]]&#039;&#039;. Übersetzung und Kommentar. Postum 1982.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Beowulf and the Critics]]&#039;&#039;. Postum 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Epik ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039; (&#039;&#039;The Hobbit: or There and Back Again&#039;&#039;), 1937, dt. 1957.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Blatt von Tüftler]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Leaf by Niggle&#039;&#039;), 1945, dt. 1964.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Bauer Giles von Ham]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Farmer Giles of Ham&#039;&#039;), 1949, dt. 1975.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; (&#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;), 1969/1970, erschienen in drei Bänden als&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;The Fellowship of the Ring: being the first part of The Lord of the Rings&#039;&#039; 1954,&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;The Two Towers: being the second part of The Lord of the Rings&#039;&#039; 1954,&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;The Return of the King: being the third part of The Lord of the Rings&#039;&#039; 1955.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Der Schmied von Großholzingen]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Smith of Wootton Major&#039;&#039;), 1967.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Guide to the Names in The Lord of the Rings]], in: [[A Tolkien Compass]]&#039;&#039;, postum 1975 (Anmerkungen zur Namensgebung in seinem Hauptwerk mit Übersetzungs-Empfehlungen).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Die Briefe vom Weihnachtsmann]]&#039;&#039; (&#039;&#039;The Letters of Father Christmas&#039;&#039;), postum 1976, dt. 1977.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039; (&#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;), postum 1977, dt. 1978.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Poems and Stories]], postum 1980.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;), postum 1980, dt. 1983.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Herr Glück]]&#039;&#039; (&#039;&#039;Mr. Bliss&#039;&#039;), postum 1982, dt. 1983.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Gute Drachen sind rar]] postum 1984.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]]&#039;&#039; postum 1983–1996, erschienen in zwölf Bänden:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|The Book of Lost Tales, Part I]]&#039;&#039; postum 1983, dt. Übersetzung in &#039;&#039;Das Buch der Verschollenen Geschichten, Teil 1&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2|The Book of Lost Tales, Part II]]&#039;&#039; postum 1984, dt. Übersetzung in &#039;&#039;Das Buch der Verschollenen Geschichten, Teil 2&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The Lays of Beleriand]]&#039;&#039;, postum 1985;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The Shaping of Middle-earth]]&#039;&#039;, postum 1986;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;, postum 1987;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The Return of the Shadow]]&#039;&#039;, postum 1988;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The Treason of Isengard]]&#039;&#039;, postum 1989;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The War of the Ring]]&#039;&#039;, postum 1990;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[Sauron Defeated]]&#039;&#039;, postum 1992;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]]&#039;&#039;, postum 1993;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;, postum 1994;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;, postum 1996.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Roverandom]]&#039;&#039;, postum 1998.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Die Kinder Húrins]]&#039;&#039; (&#039;&#039;The Children of Húrin&#039;&#039;), postum 2007.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Kullervo|Die Geschichte von Kullervo]]&#039;&#039; (&#039;&#039;The Story of Kullervo&#039;&#039;), postum 2015, dt. 2018.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Die Schlacht von Maldon und Die Heimkehr von Beorhtnoth]]&#039;&#039; (&#039;&#039;The Battle of Maldon: together with The Homecoming of Beorhtnoth&#039;&#039;), postum 2023, dt. 2024.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Die Bovadium-Fragmente]]&#039;&#039; (&#039;&#039;The Bovadium Fragments: together with The Origin of Bovadium&#039;&#039;), mit einem Essay von [[Richard Ovenden]], postum 2025, dt. 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versepik ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Lay of Leithian|The Lay of Leithian]]&#039;&#039;. In: &#039;&#039;The History of Middle-earth&#039;&#039;. Band 3: &#039;&#039;The Lays of Beleriand&#039;&#039;, 1985 (postum).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Lay of the Children of Húrin&#039;&#039;. In: &#039;&#039;The History of Middle-earth&#039;&#039;. Band 3: &#039;&#039;The Lays of Beleriand&#039;&#039; (postum).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Die Legende von Sigurd und Gudrún]]&#039;&#039; (&#039;&#039;The Legend of Sigurd and Gudrún&#039;&#039;), postum 2009.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[König Arthurs Untergang]]&#039;&#039; (&#039;&#039;The Fall of Arthur&#039;&#039;), postum 2013, dt. 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lyrik ===&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;[[The Battle of the Eastern Field]]&#039;&#039;. 1911.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;From the many-willow’d margin of the immemorial Thames&#039;&#039;. 1913.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;You &amp;amp; me and the Cottage of Lost Play&#039;&#039;. 1915.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;Kortirion among the Trees&#039;&#039;. 1915.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;[[Goblin Feet]]&#039;&#039;. 1915.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;The Happy Mariners&#039;&#039;. 1920.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;The Clerke’s Compleinte&#039;&#039;. 1922.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;Iúmonna Gold Galdre Bewunden&#039;&#039;. 1923.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;The City of the Gods&#039;&#039;. 1923.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;The Eadigan Saelidan&#039;&#039;. 1923.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;[[Der Mann im Mond kam viel zu früh|Why the Man in the Moon Came Down Too Soon]]&#039;&#039;. 1923.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;Enigmala Saxonic – a Nuper Inventa Duo&#039;&#039;. 1923.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;The Cat and the Fiddle: A Nursery-Rhyme Undone and its Scandalous secret Unlocked&#039;&#039;. 1923.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;An Evening in Tavrobel&#039;&#039;. 1924.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;[[Die Einsame Insel (Gedicht)|The Lonely Isle]]&#039;&#039;. 1924.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;[[Prinzessin Ich-Mi|The Princess Nì]]&#039;&#039;. 1924.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;Light as Leaf on Lindentree&#039;&#039;. 1925:&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;The Nameless Land&#039;&#039;. 1926.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;Adventures in Unnatural History and Medieval Metres, being the Freaks of Fisiologus&#039;&#039;. 1927.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;Progress in Bimble Town&#039;&#039;. 1931.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;[[Irrfahrt|Errantry]]&#039;&#039;. 1933.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;Firiel&#039;&#039;. 1934.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;The Adventures of Tom Bombadil&#039;&#039;. 1934.&lt;br /&gt;
* Gedichtsammlung: &#039;&#039;[[Songs for the Philologists]]&#039;&#039;, gemeinsam mit [[Eric Valentine Gordon|E. V. Gordon]] und anderen 1936.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;The Dragon’s Visit&#039;&#039;. 1937.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;Knocking at the Door: Lines induced by sensations when waiting for an answer a the door of an Exalted Academic Person&#039;&#039;. 1937.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;[[The Lay of Aotrou and Itroun]].&#039;&#039; 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R Tolkien: &#039;&#039;The lay of Aotrou and Itroun&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Welsh review&#039;&#039; (Nr. 4). Dezember 1945. S. 254–266 ([https://web.archive.org/web/20090503013504/http://ae-lib.org.ua/texts-c/tolkien__the_lay_of_aotrou_and_itroun__en.htm ae-lib.org.ua]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;Imram&#039;&#039;. 1955.&lt;br /&gt;
* Gedichtsammlung: &#039;&#039;[[Die Abenteuer des Tom Bombadil|Die Abenteuer des Tom Bombadil und andere Gedichte aus dem Roten Buch]]&#039;&#039; &#039;&#039;(The Adventures of Tom Bombadil and other verses from The Red Book)&#039;&#039;. 1962.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;Once upon a time&#039;&#039;. 1965.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;For W. H. A&#039;&#039;. 1967.&lt;br /&gt;
* Gedichtzyklus: &#039;&#039;The Road Goes Ever On: A Song Cycle&#039;&#039;. 1967, vertont durch Donald Swann.&lt;br /&gt;
* Gedicht: &#039;&#039;[[Bilbos Abschiedslied]]&#039;&#039; &#039;&#039;(Bilbo’s Last Song)&#039;&#039;, postum 1974, dt. 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[English and Medieval Studies, Presented to J. R. R. Tolkien on the Occasion of his Seventieth Birthday]]&#039;&#039;. Norman Davis, Charles Leslie Wrenn (eds.). George Allen &amp;amp; Unwin, London 1962.&lt;br /&gt;
* Autobiografischer Bericht: &#039;&#039;Tolkien on Tolkien&#039;&#039;. 1966.&lt;br /&gt;
* LP: &#039;&#039;Poems and Songs of Middle-Earth&#039;&#039;. 1968, (Tolkien liest unter anderem einige seiner Gedichte).&lt;br /&gt;
* LPs: &#039;&#039;The Hobbit&#039;&#039; und &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;, postum 1975 (Tolkien liest Auszüge aus seinen Werken).&lt;br /&gt;
* Bildband: &#039;&#039;[[Pictures by J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039;, postum 1979 (Sammlung von Tolkiens Zeichnungen).&lt;br /&gt;
* Briefe: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe|The Letters of J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039;, postum 1981, dt. 1991.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[A Secret Vice: Tolkien on Invented Languages]]&#039;&#039;, postum 2016.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Natur und Wesen von Mittelerde]]&#039;&#039; (&#039;&#039;The Nature of Middle-earth&#039;&#039;), postum 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
Es folgt eine Auswahl weiterführender Literatur, sowohl zu Tolkiens Leben als auch zu seinem Werk.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabian Geier: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien (Monographie)|J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039;. Bibliographie, 2. &#039;&#039;Sekundärliteratur&#039;&#039;. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 2009, S. 152 ff. ISBN 978-3-499-50664-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Biographie ===&lt;br /&gt;
* [[Humphrey Carpenter]]: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 1979.&lt;br /&gt;
* Humphrey Carpenter: &#039;&#039;[[The Inklings (Buch)|The Inklings: C. S. Lewis, J. R. R. Tolkien, Charles Williams, and Their Friends]]&#039;&#039;. [[Allen &amp;amp; Unwin]], London 1978. &lt;br /&gt;
* [[Verlyn Flieger]]: &#039;&#039;A Question of Time: J. R. R. Tolkien’s Road to Faerie&#039;&#039;. Kent State University Press, 1997.&lt;br /&gt;
* Verlyn Flieger, [[Carl F. Hostetter]] (Hrsg.): &#039;&#039;[[Tolkien’s Legendarium]]: Essays on The History of Middle-earth&#039;&#039;. Greenwood Press, Westport 2000.&lt;br /&gt;
* [[John Garth]]: &#039;&#039;[[Tolkien und der Erste Weltkrieg|Tolkien und der Erste Weltkrieg: Das Tor zu Mittelerde]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Marcel R. Bülles]] und Birgit Herden. Klett-Cotta, Stuttgart 2014. &lt;br /&gt;
* Fabian Geier: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien (Monographie)|J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039;. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 2009.&lt;br /&gt;
* Wayne G. Hammond und Christina Scull: &#039;&#039;[[The J. R. R. Tolkien Companion and Guide]]&#039;&#039;. Bd. 1 &#039;&#039;Chronology&#039;&#039;. HarperCollins, London 2006; Neuausg. 2017. &lt;br /&gt;
* [[John Tolkien|John]] und [[Priscilla Tolkien]]: &#039;&#039;[[The Tolkien Family Album]]&#039;&#039;. HarperCollins, London 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Werk ===&lt;br /&gt;
* [[Michael D. C. Drout]] (Hrsg.): &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien Encyclopedia]]&#039;&#039;. Routledge, New York 2007.&lt;br /&gt;
* [[Karen Wynn Fonstad]]: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Hans J. Schütz]]. Klett-Cotta, Stuttgart 2001.&lt;br /&gt;
* [[Robert Foster]]: &#039;&#039;[[Das große Mittelerde-Lexikon]]&#039;&#039;. Übersetzt und überarbeitet von Helmut W. Pesch. [[Bastei Lübbe]], Bergisch Gladbach 2002; Neuausg. 2012.&lt;br /&gt;
* [[Wayne G. Hammond]]: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: A Descriptive Bibliography]]&#039;&#039;. St Paul’s Bibliographies, Winchester 1993.&lt;br /&gt;
* Wayne G. Hammond und Christina Scull: &#039;&#039;[[The J. R. R. Tolkien Companion and Guide]]&#039;&#039;. Bd. 2 &#039;&#039;Reader’s Guide&#039;&#039;. HarperCollins, London 2006; Neuausg. 2017.&lt;br /&gt;
* Helmut W. Pesch: &#039;&#039;[[Das große Elbisch-Buch]]&#039;&#039;. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2009; Neuausg. 2025.&lt;br /&gt;
* [[Friedhelm Schneidewind]]: &#039;&#039;[[Das große Tolkien-Lexikon]]&#039;&#039;. Schwarzkopf, Berlin 2001.&lt;br /&gt;
* [[Tom Shippey]]: &#039;&#039;[[Der Weg nach Mittelerde|Der Weg nach Mittelerde: Wie J. R. R. Tolkien „Der Herr der Ringe“ schuf]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Helmut W. Pesch]]. Klett-Cotta, Stuttgart 2008. &lt;br /&gt;
* Tom Shippey: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Autor des Jahrhunderts]]&#039;&#039;. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Periodika ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Cormarë Series]]&#039;&#039;. Zollikofen, 1996–.&lt;br /&gt;
* [[Michael D. C. Drout]], [[Verlyn Flieger]] (Hrsg.): &#039;&#039;[[Tolkien Studies|Tolkien Studies: An Annual Scholarly Review]]&#039;&#039;. West Virgina University Press, Morgantown 2004–.&lt;br /&gt;
* Thomas Fornet-Ponse et. al. (Hrsg.): &#039;&#039;[[Hither Shore]]&#039;&#039;. Jahrbuch der [[Deutsche Tolkien Gesellschaft e. V.|Deutschen Tolkien Gesellschaft e. V.]] Köln, 2004–2021; [[Oldib Verlag]], Essen 2022–.&lt;br /&gt;
* [[Carl F. Hostetter]] (Hrsg.): &#039;&#039;[[Vinyar Tengwar]]&#039;&#039;. Zeitschrift der Elvish Linguistic Fellowship. Crofton 1988–.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Mallorn&#039;&#039;. Jahrbuch der britischen [[The Tolkien Society|Tolkien Society]]. 1970–.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Mythlore]]&#039;&#039;. Jahrbuch der [[Mythopoeic Society]]. Altadena 1969–.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Parma Eldalamberon]]&#039;&#039;. Zeitschrift der Elvish Linguistic Fellowship. Walnut Creek 1971–.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [https://www.tolkienestate.com/ The Tolkien Estate]&lt;br /&gt;
* [https://tolkiensociety.org The Tolkien Society]&lt;br /&gt;
* [https://tolkiengesellschaft.de Deutsche Tolkien Gesellschaft e. V.]&lt;br /&gt;
* [https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;query=118623222 J. R. R. Tolkien] in der Deutschen Nationalbibliothek&lt;br /&gt;
* [https://tolkien.co.uk HarperCollins (UK)]&lt;br /&gt;
* [https://www.klett-cotta.de/fantasy/j-r-r-tolkien-c-16 Klett-Cotta]&lt;br /&gt;
* [https://www.imdb.com/de/name/nm0866058/ J. R. R. Tolkien] in der IMDb&lt;br /&gt;
* [http://www.sfadb.com/J_R_R_Tolkien J. R. R. Tolkien] in der &#039;&#039;Science Fiction Awards+ Database&#039;&#039; (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.inklings-studies.com/ Journal of Inklings Studies] – akademische Zeitschrift über Tolkien und seinen literarischen Kreis (englisch)&lt;br /&gt;
* Friedhelm Schneidewind: [http://www.incantatio.de/rass.pdf Rassismus in Tolkiens Werk?] (Präsentation, PDF; 308 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Tolkien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tolkiens Umfeld| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie Tolkien|Tolkien, J. R. R.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:J.R.R. Tolkien]]&lt;br /&gt;
[[fi:J.R.R. Tolkien]]&lt;br /&gt;
[[fr:tolkien:bio]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=William_Shakespeare&amp;diff=141751</id>
		<title>William Shakespeare</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;William Shakespeare&#039;&#039;&#039; (getauft am 26. April 1564&amp;lt;sup&amp;gt;[[wikipedia:de:Julianischer Kalender|jul.]]&amp;lt;/sup&amp;gt; in Stratford-upon-Avon; gestorben am 23. April&amp;lt;sup&amp;gt;jul.&amp;lt;/sup&amp;gt; / 3. Mai 1616&amp;lt;sup&amp;gt;[[wikipedia:de:Gregorianischer Kalender|greg.]]&amp;lt;/sup&amp;gt; ebenda), war ein englischer Dramatiker, Theaterunternehmer und Schauspieler. Seine Dramen gehören zu den bedeutendsten Bühnenstücken der Weltliteratur. Das überlieferte Gesamtwerk umfasst mehr als drei dutzend Dramen, sechs Versdichtungen sowie 154 Sonette. &amp;lt;ref group=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt; [https://de.wikipedia.org/wiki/William_Shakespeare &amp;quot;William Shakespeare&amp;quot;] abgerufen am 6. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Shakespeare und Tolkien==&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen William Shakespeare und [[J. R. R. Tolkien]] ist ein Thema, das schon seit Jahren diskutiert wird. Trotz dieser zeitlichen und stilistischen Unterschiede gibt es jedoch einige Parallelen in ihren Werken, insbesondere in Bezug auf Themen wie Liebe, Verrat und Schicksal. Beide haben wichtige Beiträge zur englischen Sprache geleistet und stellen bis heute einen großen Einfluss auf die Literaturwelt dar. In seinem Essay [[On Fairy-Stories]] (Über Märchen) führt Tolkien drei Werke Shakespeares an, namentlich &#039;&#039;A Midsummer Night’s Dream (Ein Sommernachtstraum)&#039;&#039;, &#039;&#039;Macbeth&#039;&#039; und &#039;&#039;King Lear&#039;&#039;, die für die Frage, was ein Märchen eigentlich ist, von Interesse sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Gute Drachen sind rar| Gute Drachen sind rar: Drei Aufsätze]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]] Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 1984, ISBN 3-608-95278-0, S. 51 - 131&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien schöpfte die Figuren, Geschichten, Orte und Sprachen von Mittelerde aus vielen Quellen. Der Einfluss Shakespeares auf Tolkien ist nicht zu unterschätzen, obwohl Tolkien selbst erklärte, dass er den Dramatiker nicht mochte. Tolkien schreibt im [[Brief 163]], dass er Shakespeare „von Herzen verabscheut“ &amp;lt;ref group=&amp;quot;Bri&amp;quot; name=&amp;quot;C21Bri&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe#Vierte deutsche Ausgabe|&#039;&#039;Briefe&#039;&#039;]]&#039;&#039;. Ausgewählt und herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]] mit der Hilfe von [[Christopher Tolkien]]. Vierte Auflage, Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 2021. (Im Original erschienen 1981 unter dem Titel &#039;&#039;[[The Letters of J.R.R. Tolkien]]&#039;&#039;.), ISBN 978-3-608-98489-7, S. 281&amp;lt;/ref&amp;gt; und Carpenter berichtet, dass Tolkien während einer Debatte über die Autorenschaft der Shakespeare-Dramen eine Flut unqualifizierter Beschimpfungen gegen Shakespeare und dessen schmutzigen Charakter ausgestoßen habe.&amp;lt;ref group=&amp;quot;CarpBio&amp;quot; name&amp;quot;Bio&amp;quot;&amp;gt;[[Humphrey Carpenter]]: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien]]: Eine Biographie.&#039;&#039; Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 2022, (Im Original erschienen l977 unter dem Titel &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039; - A biography&amp;quot;.) 2022,  ISBN 978-3-608-9867-3, S.51, 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich verband ihn so etwas wie eine Hassliebe mit Shakespeare. Tolkien missbilligte vor allem Shakespeares Abwertung der Elfen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Bri&amp;quot; name=&amp;quot;C21Bri2&amp;quot;&amp;gt; Briefe, [[Brief 131]], S. 191 und [[Brief 151]], S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt; und war zutiefst enttäuscht von Shakespeares prosaischer Erklärung, wie Birnam Wood in Macbeth nach Dunsinane Hill kam.&amp;lt;ref group=&amp;quot;CarpBio&amp;quot; name&amp;quot;Bio&amp;quot;&amp;gt; Biographie S.51&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Bri&amp;quot; name=&amp;quot;C21Bri1&amp;quot;&amp;gt; Briefe, [[Brief 163]], S. 279&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien wurde vor allem von &#039;&#039;Macbeth&#039;&#039; und &#039;&#039;Ein Sommernachtstraum&#039;&#039; beeinflusst, und er benutzte &#039;&#039;König Lear&#039;&#039; für „Fragen des Königtums, des Wahnsinns und der Nachfolge“. Er zog wohl mehrere andere Theaterstücke, darunter &#039;&#039;Der Kaufmann von Venedig&#039;&#039;, &#039;&#039;Heinrich IV., Teil 1&#039;&#039;, und &#039;&#039;Love’s Labour’s  Lost&#039;&#039;, sowie Shakespeares Poesie für zahlreiche Effekte in seinen Mittelerde-Schriften heran. Der Tolkien-Forscher [[Tom Shippey]] vermutet, dass Tolkien sogar eine Art Seelenverwandtschaft mit Shakespeare empfunden haben könnte, da beide Männer in der Grafschaft Warwickshire verwurzelt waren. Nach Carpenters Rekapitulierung sagte Tolkien über &#039;&#039;Hamlet&#039;&#039;, dass dies ein schönes Stück ist, vorausgesetzt, man nimmt es nur so hin und fängt nicht an, darüber nachzudenken.&amp;lt;ref group=&amp;quot;CarpInk&amp;quot; name=&amp;quot;Ink&amp;quot;&amp;gt;[[Humphrey Carpenter]]: &#039;&#039;[[Inklings| The Inklings]]&#039;&#039;: &#039;&#039;[[C.S. Lewis]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Charles Williams]]&#039;&#039; and their friends&#039;&#039;, &#039;&#039;[[HarperCollins]]&#039;&#039;, London 2006, ISBN-13 978-0-00-774869-3, S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Irrtum: „Tolkien verabscheute Shakespeare.“==&lt;br /&gt;
Wie oben ausgeführt schrieb Tolkien 1944, dass er die Werke William Shakespeares „von Herzen verabscheut[e]“ und setzte damit wohl diesen Irrtum in die Welt. Tatsächlich bezieht sich diese Aussage aber auf Tolkiens Schulzeit. Im Erwachsenenalter war Tolkiens Beziehung zu Shakespeare deutlich komplexer. So bemühte er sich als Professor in Oxford darum, dass Studenten, die sich auf die englische Sprache konzentrieren wollten, sich nicht mehr mit Shakespeare beschäftigen mussten. Das lag aber wohl weniger an einer persönlichen Abneigung, sondern schlichtweg daran, dass Tolkien andere Autoren und Aspekte der englischen Philologie für spannender befand. [[Tom Shippey]] stellt in seinem Buch &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Autor des Jahrhunderts]]&#039;&#039; mehrere Ähnlichkeiten zwischen Shakespeares Drama „Macbeth“ und dem &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe| Herrn der Ringe]]&#039;&#039; heraus und kommt zu dem Schluss, Tolkien habe Shakespeare mit „verhaltenem Respekt“ betrachtet. Das passt auch zu einem Briefentwurf, den Tolkien 1954 verfasste. Darin stellt er Shakespeare in eine Reihe mit Homer, [[Beowulf]] und Vergil. &amp;lt;ref&amp;gt;Maria Zielenbach (26. Juni 2019): &#039;&#039;[https://www.tolkiengesellschaft.de/30620/die-10-groessten-irrtuemer-ueber-j-r-r-tolkien/ Die 10 größten Irrtümer über J.R.R. Tolkien]&#039;&#039;. [[Deutsche  Tolkien Gesellschaft e. V.|Deutsche Tolkien Gesellschaft]], abgerufen am 6. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shakespeare in den Briefen Tolkiens==&lt;br /&gt;
Shakespeare wird in folgenden Briefen erwähnt&amp;lt;ref group=&amp;quot;Bri&amp;quot; name=&amp;quot;C21Bri&amp;quot;/&amp;gt;: &lt;br /&gt;
* [[Brief 76]]&lt;br /&gt;
* [[Brief 131]]&lt;br /&gt;
* [[Brief 151]]&lt;br /&gt;
* [[Brief 156]]&lt;br /&gt;
* [[Brief 163]]&lt;br /&gt;
* [[Brief 241]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links== &lt;br /&gt;
* [https://tolkiengateway.net/wiki/Tolkien_and_Shakespeare:_Essays_on_Shared_Themes_and_Language Tolkiengateway: Eintrag zu dem Buch „Tolkien und Shakespeare: Essay on shared Themes an Language“]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/William_Shakespeare Wikipedia: &amp;quot;Shakespeare&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [https://www.shakespeare.org.uk/ Shakespeare Birthplace Trust]&lt;br /&gt;
* [https://en.wikipedia.org/wiki/Shakespeare%27s_influence_on_Tolkien Wikipedia: &amp;quot;Shakespeare beeinflusst Tolkien (Originaltitel: Shakespeare influence on Tolkien)&amp;quot;] &lt;br /&gt;
* [https://www.tolkiengesellschaft.de/30620/die-10-groessten-irrtuemer-ueber-j-r-r-tolkien/ DTG: &amp;quot;Irrtum 2 – Tolkien verabscheute Shakespeare&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [https://fellowshipandfairydust.com/2020/11/14/tolkien-and-shakespeare/ fellowship and fairy dust: &amp;quot;Tolkien und Shakespeare&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Shakespeare wird erwähnt im wird erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/5-tolkiens-brief-003 Podcast zu Brief 3]&lt;br /&gt;
* Shakespeare wird erwähnt im [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/004-drei-irrtuemer-ueber-tolkien Podcast Tolkien in 5 Minuten 004 Drei Irrtümer über Tolkien]&lt;br /&gt;
* Shakespeare wird erwähnt im [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/007-beowulf-statt-homer Podcast Tolkien in 5 Minuten 007 Beowulf statt Homer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Carpenter&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Bri&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;CarpBri&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;CarpBio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;CarpInk&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Wikipedia  &lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;WP&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen (Tolkiens Umfeld)|Shakespeare, William]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Das_gro%C3%9Fe_Elbisch-Buch&amp;diff=141750</id>
		<title>Das große Elbisch-Buch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Das_gro%C3%9Fe_Elbisch-Buch&amp;diff=141750"/>
		<updated>2026-07-16T10:40:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Buchinfobox|&lt;br /&gt;
{{Buchinfo|Titel=Das große Elbisch-Buch|Untertitel=Grammatik, Schrift und Wörterbücher der Elben-Sprachen J. R. R. Tolkiens mit Anhängen zu den Sprachen der Zwerge und Orks|Autor=Helmut W. Pesch|Ort=Bergisch Gladbach|Verlag=Bastei Lübbe|Jahr=2025|ISBN= 978-3-7577-0147-5 |Seiten=976|Art=Hardcover}}&lt;br /&gt;
{{Buchinfo|Titel=Das große Elbisch-Buch|Untertitel=Grammatik, Schrift und Wörterbücher der Elben-Sprachen J. R. R. Tolkiens mit Anhängen zu den Sprachen der Zwerge und Orks|Autor=Helmut W. Pesch|Ort=Bergisch Gladbach|Verlag=Bastei Lübbe|Jahr=2009|ISBN=3-404-28524-7|Seiten=892|Art=Taschenbuch}}}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das große Elbisch-Buch&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ist eine überarbeitete und erweiterte Fassung des bereits veröffentlichten &#039;&#039;[[Elbisch (Buch)|Elbisch: Grammatik, Schrift und Wörterbuch]]&#039;&#039; von [[Helmut W. Pesch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhaltsangabe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch bietet eine umfassende Einführung in die Elbensprachen [[Quenya]] und [[Sindarin]]. Neben einem grammatischen Teil geht es im Buch auch um die Entstehung der Tolkienschen Sprachen sowie deren Entwicklung.&amp;lt;ref name=GEB/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bereits bekannten Inhalten aus dem veröffentlichten Buch beinhaltet &#039;&#039;Das große Elbisch-Buch&#039;&#039; folgende neue Inhalte:&lt;br /&gt;
* Neues Hintergrundwissen, Zusammenhänge und viele bislang unbekannte Vokabeln&lt;br /&gt;
* Erweiterte Wörterbücher&lt;br /&gt;
* Anhänge zu [[Khuzdul]] und [[Orkisch]]&lt;br /&gt;
Das Buch enthält folgende Wörterbücher:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Quenya – Deutsch&#039;&#039; und &#039;&#039;Deutsch – Quenya&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sindarin – Deutsch&#039;&#039; und &#039;&#039;Deutsch – Sindarin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Orkisch – Deutsch&#039;&#039;&amp;lt;ref name=GEB&amp;gt;[[Helmut W. Pesch]]: &#039;&#039;Das große Elbisch-Buch&#039;&#039;. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgabe von 2009 erschien mindestens bis zu einer 8. Auflage, für die einige Fehler berichtigt und u. a. die Tabelle der deutschen Tengwar-Schrift noch einmal überarbeitet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Private Korrespondenz zwischen Stefan Servos und Helmut W. Pesch im Jahr 2022 (siehe auch die [https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Das_gro%C3%9Fe_Elbisch-Buch&amp;amp;action=history Versionsgeschichte dieser Seite]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Oktober 2025 erschien das Buch in einer aktualisierten, überarbeiteten Neuausgabe, die um die neuesten Erkenntnisse der Tolkien-Forschung ergänzt ist, bei Bastei Lübbe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bastei-luebbe.de/Buecher/Science-Fiction-Fantasy/Das-grosse-Elbisch-Buch/9783757701475 Das große Elbisch-Buch] auf der Website des Bastei Lübbe Verlags, abgerufen am 20. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen des Buches==&lt;br /&gt;
Das Buch beruht unter anderem auf Informationen aus folgenden Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Die Abenteuer des Tom Bombadil]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Road Goes Ever On]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nomenclature of The Lord of the Rings]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]]&#039;&#039;. (Insbesondere die &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039; aus [[The Lost Road and Other Writings]])&lt;br /&gt;
*Carl F. Hostetter (Hg.): &#039;&#039;[[Vinyar Tengwar]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Cristopher Gilson (Hg.): &#039;&#039;[[Parma Eldalamberon]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sekundärliteratur]]&lt;br /&gt;
{{SEITENTITEL:&#039;&#039;{{FULLPAGENAME}}&#039;&#039;}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_62&amp;diff=141749</id>
		<title>Brief 62</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 62&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Christopher Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Datum       = 23. April 1944&lt;br /&gt;
| Ort         = &lt;br /&gt;
| Art des Briefes = Auszug&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 62&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien am 23. April 1944 an [[Christopher Tolkien]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Tolkien schreibt, dass das zweite Kapitel von [[C. S. Lewis|Lewis]] und Williams genehmigt wurde, nachdem sie es gelesen hatten. Er sei mit dem dritten Kapitel fast fertig, obwohl er eigentlich nur eines schreiben wollte. Aber bald musste er sich losreißen, um Prüfungen und Vorlesungen zu schreiben.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
[[en:Letter 62]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 062}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Rayner_Unwin&amp;diff=141748</id>
		<title>Rayner Unwin</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Person&lt;br /&gt;
|Name=Rayner Stephens Unwin&lt;br /&gt;
|Bild=&lt;br /&gt;
|Geboren=[[23. Dezember]] 1925&lt;br /&gt;
|Gestorben=[[23. November]] 2000&lt;br /&gt;
|Beruf=Verleger ([[Allen &amp;amp; Unwin]])&lt;br /&gt;
|Nationalität=Britisch&lt;br /&gt;
|Ort=London&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rayner Stephens Unwin&#039;&#039;&#039; (* 23. Dezember 1925; &amp;amp;dagger; 23. November 2000) war ein englischer Verleger, der unter anderem die Werke [[J. R. R. Tolkien]]s veröffentlicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rayner Unwin war der Sohn von [[Stanley Unwin]], der den Londoner Verlag [[Allen &amp;amp; Unwin|George Allen &amp;amp; Unwin]] leitete. Nach seinem Studium in Oxford und Harvard diente Rayner Unwin von 1944 bis 1947 in der Royal Navy. 1951 trat er in das Unternehmen seines Vaters ein. Im Jahr darauf heiratete er Carol Margaret Curwen, mit der er später drei Töchter und einen Sohn hatte. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1968 übernahm Rayner Unwin die Leitung des Verlags. Im Jahr 1977 wurde er von Königin Elisabeth II. mit dem Orden &#039;&#039;Commander of the Order of the British Empire&#039;&#039; (CBE) ausgezeichnet. 1986 schloss er seinen Verlag mit Bell &amp;amp; Hyman zum neuen Unternehmen Unwin Hyman zusammen. Drei Jahre später geriet dieses in finanzielle Schwierigkeiten und wurde gegen den Willen Rayner Unwins vom Konzern [[HarperCollins]] übernommen, worauf sich Unwin ins Privatleben zurückzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unwin und Tolkien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zahlreichen Briefen wird deutlich, dass zwischen Tolkien und Unwin nicht nur eine berufliche Beziehung bestand, sondern auch eine enge Freundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rayner Unwins Vater war der Ansicht, dass Kinderbücher am besten von Kindern beurteilt werden sollten. Deshalb gab er eingereichte Manuskripte seinen Kindern zu lesen, die für ein kleines Taschengeld kurze Berichte über sie verfassten. Auf Grundlage dieser Einschätzung wurde dann entschieden, ob das entsprechende Buch veröffentlicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1936 bekam so der damals zehnjährige Rayner Unwin das Manuskript des von J. R. R. Tolkien verfassten &#039;&#039;[[Der Hobbit|Hobbits]]&#039;&#039; zur Begutachtung. Er mochte das Buch und war der Ansicht, es werde allen Kindern im Alter von fünf bis neun Jahren gefallen. Allen &amp;amp; Unwin nahm das Manuskript daher an, Tolkiens erstes nicht-akademisches Buch erschien und wurde ein großer Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tolkien ein erstes Kapitel des geplanten Nachfolgers für den &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039; verfasst hatte, bat er Rayner Unwin um seine Meinung und wurde von dessen positiver Reaktion ermuntert, weiterzuschreiben. Auch später bekam Rayner Unwin Teile des Manuskripts des &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]]&#039;&#039; zu lesen. Als es nach mehr als zehn Jahren schließlich weitgehend fertig war, befürwortete Rayner Unwin die Veröffentlichung des Buches, wozu es wegen Unstimmigkeiten zwischen Autor und Verlag jedoch zunächst nicht kam. Nach Tolkiens vergeblichem Versuch, den &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; und das &#039;&#039;[[Das Silmarillion|Silmarillion]]&#039;&#039; bei einem anderen Verlag unterzubringen, führten Rayner Unwin und Tolkien von Ende 1951 an neue Verhandlungen über die Veröffentlichung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;, die schließlich erfolgreich waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Folge war häufig Rayner Unwin die bevorzugte Kontaktperson Tolkiens bei seinem Verlag. In der von Tolkiens Biograph [[Humphrey Carpenter]] zusammengestellten Auswahl von 354 Briefen Tolkiens sind 40 Briefe und Auszüge aus Briefen an Rayner Unwin enthalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Nr. 133 vom 22. Juni 1952&lt;br /&gt;
* Nr. 134 vom 29. August 1952&lt;br /&gt;
* Nr. 135 vom 24. Oktober 1952&lt;br /&gt;
* Nr. 136 vom 24. März 1953&lt;br /&gt;
* Nr. 137 vom 11. April 1953&lt;br /&gt;
* Nr. 139 vom 8. August 1953&lt;br /&gt;
* Nr. 140 vom 17. August 1953&lt;br /&gt;
* Nr. 143 vom 22. Januar 1954&lt;br /&gt;
* Nr. 145 vom 13. Mai 1954&lt;br /&gt;
* Nr. 149 vom 9. September 1954&lt;br /&gt;
* Nr. 158 vom 2. Dezember 1954&lt;br /&gt;
* Nr. 160 vom 6. März 1955&lt;br /&gt;
* Nr. 161 vom 14. April 1955&lt;br /&gt;
* Nr. 162 vom 18. April 1955&lt;br /&gt;
* Nr. 177 vom 8. Dezember 1955&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Nr. 190 vom 3. Juli 1956&lt;br /&gt;
* Nr. 197 vom 9. Mai 1957&lt;br /&gt;
* Nr. 198 vom 19 Juni 1957&lt;br /&gt;
* Nr. 201 vom 7. September 1957&lt;br /&gt;
* Nr. 204 vom 7. Dezember 1957&lt;br /&gt;
* Nr. 206 vom 8. April 1958&lt;br /&gt;
* Nr. 207 vom 8. April 1958&lt;br /&gt;
* Nr. 222 vom 9. Dezember 1959&lt;br /&gt;
* Nr. 223 vom 31. Juli 1960&lt;br /&gt;
* Nr. 225 vom 10. Dezember 1960&lt;br /&gt;
* Nr. 233 vom 15. November 1961&lt;br /&gt;
* Nr. 236 vom 30. Dezember 1961&lt;br /&gt;
* Nr. 237 vom 12. April 1962&lt;br /&gt;
* Nr. 253 vom 23. Dezember 1963&lt;br /&gt;
* Nr. 258 vom 2. August 1964&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Nr. 270 vom 20. Mai 1965&lt;br /&gt;
* Nr. 271 vom 25. Mai 1965&lt;br /&gt;
* Nr. 277 vom 12. September 1965&lt;br /&gt;
* Nr. 280 vom 8. November 1965&lt;br /&gt;
* Nr. 281 vom 15. Dezember 1965&lt;br /&gt;
* Nr. 296 vom 21. Juli 1967&lt;br /&gt;
* Nr. 305 vom 26. Juni 1968&lt;br /&gt;
* Nr. 326 vom 24. Juli 1971&lt;br /&gt;
* Nr. 333 vom 16. März 1972&lt;br /&gt;
* Nr. 334 vom 30. März 1972.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Rural Muse&#039;&#039; (1954)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Defeat of John Hawkins&#039;&#039; (1960)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Tribute to J. R. R. Tolkien.&#039;&#039; In: Glen H. GoodKnight (Hrsg.): &#039;&#039;Mythlore.&#039;&#039; Ausgabe 69 (Vol. 18, Nr. 3), S. 32. (1992)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;A Winter Away from Home&#039;&#039; (1995)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;George Allen &amp;amp; Unwin: a remembrancer&#039;&#039; (1999)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Early Days of Elder Days.&#039;&#039; In: Verlyn Flieger (Hrsg.), Carl F. Hostetter (Hrsg.): &#039;&#039;Tolkien’s &#039;&#039;Legendarium: &#039;&#039;Essays on &#039;&#039;The History of Middle-earth. (2000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [http://www.nytimes.com/packages/html/movies/tolkien/unwin-video.html Video eines Gesprächs mit Rayner Unwin] (benötigt den RealPlayer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Obituary: Rayner Unwin.&#039;&#039; In: &#039;&#039;The London Times.&#039;&#039; 27. November 2000.&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]] (Text), [[Douglas A. Anderson]] (Anmerkungen): &#039;&#039;[[The Annotated Hobbit]].&#039;&#039; [[Houghton Mifflin]], Boston 1988. „Introduction“.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]].&#039;&#039; Ausgewählt und herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]] mit der Hilfe von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 1991. (Im Original erschienen 1981 unter dem Titel &#039;&#039;Letters of J. R. R. Tolkien&#039;&#039;.) &#039;&#039;Passim,&#039;&#039; insbesondere:&lt;br /&gt;
** Nr. 21 an Allen &amp;amp; Unwin (1. Februar 1938),&lt;br /&gt;
** Nr. 24 an Stanley Unwin (18. Februar 1938),&lt;br /&gt;
** Nr. 28 an Stanley Unwin (4. Juni 1938),&lt;br /&gt;
** Nr. 109 an Stanley Unwin (31. Juli 1947),&lt;br /&gt;
** Nr. 123 an Milton Waldman (Entwurf; 5. Februar 1950),&lt;br /&gt;
** Nr. 127 an Stanley Unwin (14. April 1950),&lt;br /&gt;
** Nr. 133 an Rayner Unwin (22. Juni 1952),&lt;br /&gt;
** Nr. 296 an Rayner Unwin (21. Juli 1967),&lt;br /&gt;
** Nr. 326 an Rayner Unwin (24. Juli 1971),&lt;br /&gt;
** Nr. 334 an Rayner Unwin (30. März 1972).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen (Tolkiens Umfeld)|Unwin, Rayner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Rayner Unwin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Rayner Unwin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Runen&amp;diff=141747</id>
		<title>Runen</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Runen&#039;&#039;&#039; sind die ältesten Schriftzeichen der Germanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Die Runen sind keine eigenständige Erfindung der Germanen, sondern gehen auf die große phönizische Familie von Alphabeten zurück, die im Gebiet des Libanon und Syriens entstanden, und zu der alle heutigen europäischen Schriften sowie das Hebräische, Arabische und die indischen Schriften zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Runenalphabete ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Futhark.jpg|thumb|280px|Ursprüngliches Runenalphabet (&amp;quot;futhark&amp;quot;)]] &lt;br /&gt;
=== Das älteste Runenalphabet ===&lt;br /&gt;
Das älteste Runenalphabet (nach den ersten sechs Buchstaben &#039;&#039;[[futhark]]&#039;&#039; genannt) bestand aus 24 Zeichen, die in drei Abschnitte eingeteilt wurden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;f u th a r k g w &amp;lt;br&amp;gt;h n i j eu p z s &amp;lt;br&amp;gt;t b e m l ng o d&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jede Rune hatte einen Namen, der gleichzeitig eine reale Bedeutung besaß, so hieß die Rune für f Fehu, das heißt Vieh. Diese Runennamen findet sich bei allen germanischen Stämmen bzw. Runenalphabeten; Wulfila übertrug sie sogar auf die gotische Schrift, die keine Runenschrift war. Die ältesten Inschriften datieren aus dem 2. Jahrhundert und stammen aus Jütland. Im 6.-8. Jahrhundert wurden die Runen stark verändert, was zur Entstehung zweier neuer Alphabete führte. Runen wurden meist rechtsläufig (von links nach rechts) geschrieben, aber es gab auch Ausnahmen, besonders im nordgermanischen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Angelsächsische Runen.jpg|thumb|280px|angelsächsisches Runenalphabet]]&lt;br /&gt;
=== Das angelsächsische Runenalphabet ===&lt;br /&gt;
Die Angelsachsen erweiterten das Futhark aufgrund der reichen Entwicklung des Vokalismus im Altenglischen auf 33 Zeichen (von ihnen sind oben nur die wirklich auch verwendeten abgebildet), es war in dieser Form im 10. Jahrhundert fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Nordische Runen.jpg|thumb|280px|nordisches Runenalphabet]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Punktierte Runen.jpg|thumb|280px|punktiertes Runenalphabet&amp;lt;br&amp;gt;Bilder: Meyers Konversationslexikon, 4. Auflage 1888/89]]&lt;br /&gt;
=== Das altnordische Runenalphabet ===&lt;br /&gt;
Auch in Skandinavien waren die Runen Veränderungen unterzogen: sie wurden im 7. Jahrhundert auf 16 Runen (&#039;&#039;f u th o r k : h n i a s : t b l m R&#039;&#039;) reduziert. &lt;br /&gt;
Diesen Verlust an Zeichen glich man im 10. Jahrhundert mit der Einführung von Punktierungen aus, später gab es auch noch andere Systeme, die sogar für Laute wie Q eine Rune einführten. In Skandinavien wurden aufgrund der späten Christianisierung die Runen erst im 19. Jahrhundert völlig durch die lateinische Schrift verdrängt, während dieser Prozess in den anderen germanischen Gebieten schon im 11. Jahrhundert abgeschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendungen der Runen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Runen als magische Zeichen ===&lt;br /&gt;
Die Runen wurden beim Losorakel benötigt. Man streute mit Runen bezeichnete hölzerne Stäbchen auf ein weißes Tuch. Darauf wurden auf gut Glück drei dieser Stäbchen aufgehoben und gedeutet. Dies wurde nacheinander drei mal durchgeführt. Höchst wahrscheinlich geschah diese Deutung, bei der die Runennamen wohl entscheidend waren, in metrischer Form (in alliterierendem Spruch). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung der Runen zum Zauber ist besonders im Norden bezeugt. Es gab Zauberrunen für bestimmte Zwecke, so Siegrunen, Bierrunen, Bergerunen (zur Geburtshilfe), Seerunen (zum Schutz der Schiffe), Rederunen (um klug zu sprechen), Löserunen (bei Gefangenschaft), Runen zum Besprechen (Stumpfmachen) der Schwerter und dergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein überliefertes Götterlied der Lieder-[[Edda]] erzählt, wie Odin sich selbst geopfert hat und neun Tage in einem Baum hing, bevor er Kenntnis in der Macht der Runen gewann und sich befreien konnte. Im weiteren Verlauf des Liedes werden weitere magische Kräfte der Runen beschrieben und schließlich 18 Zaubersprüche genannt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Runen als Schrift ===&lt;br /&gt;
Zu zusammenhängender Schrift sind die Runen von den Germanen des Kontinents nur in geringem Umfang, am ehesten noch von den Alemannen gebraucht worden. Die einzigen dort erhaltenen Runendenkmäler sind Schmuckgegenstände, die durch die Runen den Wert von Amuletten erhielten, und Waffen sowie ein einziger Runenstab. Auch in England war die Verwendung von Runen zu diesem Zweck nicht häufig: Das umfangreichste Denkmal, die Inschrift auf dem Kreuz von Ruthwell, stammt bereits aus christlicher Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im skandinavischen Norden, wo die lateinische Schrift erst verhältnismäßig spät bekannt wurde, haben die Runen dagegen sehr ausgedehnte Verwendung gefunden, besonders zu Grabinschriften oder zum Andenken an Familienangehörige auf Runensteinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebrauch der Runen zu literarischen Zwecken, also in Handschriften, ist selten und nur als eine gelehrte Spielerei zu bezeichnen. Das umfangreichste Denkmal war der so genannte &#039;&#039;Codex runicus&#039;&#039; mit dem schonischen Recht aus dem 14. Jahrhundert. Besonders lange wurden Runen auf Kalenderstäben gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runen dienten oft auch profanen Zwecken. Dazu zählen Besitzmarken, mit denen Handelswaren und anderes Eigentum gekennzeichnet wurden, geschäftliche Mitteilungen, aber auch Gelegenheitsinschriften als kurze private Botschaften, wie zum Beispiel die Aufforderung &amp;quot;kysmik&amp;quot; (küss mich) die im Oslo des 11. Jahrhunderts auf einen Knochen geritzt wurde. In Byzanz hinterließen mehrere nordische Reisende, möglicherweise Krieger der kaiserlichen Warägergarde, Runengraffitos  auf Galerien der Hagia Sophia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Runen in Tolkiens Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Hobbitrunen Reup.gif|thumb|180px|Die im &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039; verwendeten Runen.]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Hobbit runes.png|thumb|180px|Die im &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039; verwendeten angelsächsischen Runen und ihre Entsprechungen im Englischen. &#039;&#039;k&#039;&#039;, &#039;&#039;sh&#039;&#039; und &#039;&#039;oo&#039;&#039; sind Erfindungen Tolkiens.]]&lt;br /&gt;
===Der Hobbit===&lt;br /&gt;
[[J. R. R. Tolkien]] verwendete in [[Der Hobbit]] an mehreren Stellen Runen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zunächst finden sich auf [[Thrór]]s Karte zwei Inschriften, davon eine in sog. [[Mondbuchstaben]].&lt;br /&gt;
In der Vorbemerkung zum Hobbit werden diese Inschriften wiederholt, außerdem gibt Tolkien einige weitere Runen an. Schließlich verwendete er diese Schriftzeichen für eine Inschrift auf dem Schutzumschlag des Buches, eine Transkription findet sich in [[J. R. R. Tolkien: Briefe]], Nr. 12.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerhalb des Hobbits benutzte Tolkien diese Zeichen auf einer Postkarte an Katherine Farrer, veröffentlicht in Brief, Nr. 112.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Tolkien im [[Brief 25]] erklärt, handelt es sich bei diesen Runen um ein Alphabet, das jenem ähnelt, das die Angelsachsen einst verwendeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tolkiens Runenalphabete===&lt;br /&gt;
Außerdem entwickelte Tolkien eigene Runenalphabete: die [[Cirth]], das daraus entstandene [[Angerthas]], sowie die [[Runen von Gondolin]].&lt;br /&gt;
Diese Schriften wurden z.T. in [[Der Herr der Ringe]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Filmtrilogie===&lt;br /&gt;
In [[Peter Jackson]]s Verfilmung des [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|Herrn der Ringe]] wurden beispielsweise die Wände in [[Balin]]s Grabkammer mit Angerthas geschmückt. Auch einige Schwerter und Helme tragen Runeninschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.omniglot.com/writing/runic.htm  Beispiele germanischer Runen] &#039;&#039;(englisch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[http://titus.fkidg1.uni-frankfurt.de/framed.htm?/didact/didact2.htm  Beispiele von Runeninschriften]&lt;br /&gt;
*[http://www.elvish.org/gwaith/movie_inscriptions.htm Schwertinschriften in der Verfilmung des Herrn der Ringe] &#039;&#039;(englisch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[http://www.elvish.org/gwaith/movie_otherinscr.htm Andere Inschriften in der Verfilmung] &#039;&#039;(englisch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[http://www.Thror.de Runen in den Werken von J. R. R. Tolklien]&lt;br /&gt;
* Runen werden erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/19-tolkiens-brief-009  Podcast zu Brief 9]&lt;br /&gt;
* Runen werden erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/20-tolkiens-brief-010 Podcast zu Brief 10]&lt;br /&gt;
* Runen werden erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/21-tolkiens-brief-011 Podcast zu Brief 11]&lt;br /&gt;
* Runen wird erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/24-tolkiens-brief-011c Podcast zu Brief 11c]&lt;br /&gt;
* Runen werden erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/25-tolkiens-brief-012 Podcast zu Brief 12]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Runes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Longo_Beutlin&amp;diff=141746</id>
		<title>Longo Beutlin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Longo_Beutlin&amp;diff=141746"/>
		<updated>2026-07-16T10:40:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakterbox&lt;br /&gt;
|Name          =Longo Beutlin &lt;br /&gt;
|Bild          =&lt;br /&gt;
|Bildinfo      =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bekannt für   =&lt;br /&gt;
|Bekannt für 2 =&lt;br /&gt;
|Bekannt für 3 =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Titel         =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Geboren       =2860 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] (1260 [[Auenland-Kalender|A. Z.]])          &amp;lt;!--Pflichtargument--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gestorben     =2950 D. Z. (1350 A. Z.)          &amp;lt;!--Pflichtargument--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Volk          =[[Hobbits]]          &amp;lt;!--Pflichtargument--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ort           =[[Hobbingen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;AnhangC&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang C, Ahnentafeln: &#039;&#039;Beutlin von Hobbingen&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Auenland]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Prolog: &#039;&#039;Über Hobbits&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;        &amp;lt;!--Pflichtargument--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Familie       =[[Beutlin]]&lt;br /&gt;
|Eltern        =[[Mungo Beutlin]] &amp;amp; [[Laura Gruber]]          &amp;lt;!--Nur verwenden, wenn beide Elternteile bekannt sind--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Mutter        =          &amp;lt;!--Nur verwenden, wenn nur die Mutter bekannt ist--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Vater         =          &amp;lt;!--Nur verwenden, wenn nur der Vater bekannt ist--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Geschwister   =[[Bungo Beutlin|Bungo]], [[Belba Beutlin|Belba]], [[Linda Beutlin|Linda]] &amp;amp; [[Bingo Beutlin|Bingo]]     &lt;br /&gt;
|Ehepartner    =[[Camellia Sackheim]]&lt;br /&gt;
|Kinder        =[[Otho Sackheim-Beutlin]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;AnhangC&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&#039;&#039;&#039;Longo Beutlin&#039;&#039;&#039; (Original &#039;&#039;Longo Baggins&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] ein [[Hobbit]] aus dem [[Auenland]]. Er ist der Vater von [[Otho Sackheim-Beutlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Longo Beutlin war das mittlere der fünf Kinder von [[Mungo Beutlin]] und [[Laura Gruber]]. Seine beiden älteren Geschwister waren [[Bungo Beutlin|Bungo]] und [[Belba Beutlin|Belba]]. Seine jüngeren Geschwister waren [[Linda Beutlin|Linda]] und [[Bingo Beutlin|Bingo]]. Longo heiratete [[Camellia Sackheim]]. Sie hatten einen Sohn namens [[Otho Sackheim-Beutlin]].&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Longos Sohn wurde der Doppelname Sackheim-Beutlin zuteil, weil seine Frau Camellia Beutlin keinen Bruder hatte. Wenn das Oberhaupt einer Familie ohne männlichen Nachkommen blieb, war es Brauch, den Familiennamen über eine Tochter an den Enkelsohn weiterzugeben.  Meist behielt der Enkel auch den Namen seines Vaters. Dies war bei Longos Sohn Otho der Fall. Über seine Mutter war er das nominelle Oberhaupt der [[Sackheim]]s.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AnhangC&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Humphrey Carpenter]] (ed.): &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;. [[Brief 214]]: &#039;&#039;An A. C. Nunn&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Longo war ein Onkel von [[Bilbo Beutlin|Bilbo]] und ein Großonkel zweiten Grades von [[Frodo Beutlin|Frodo]]. Longos Bruder Bungo war Bilbos Vater und Longos Vater [[Mungo Beutlin|Mungo]] war der Bruder von Frodos Urgroßvater [[Largo Beutlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;AnhangC&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stammbaum==&lt;br /&gt;
{{Stammbaum/start|align=center}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| | | | | | | | | |BA|y|BE|BA=[[Balbo Beutlin]]|BE=[[Berylla Boffin]]}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| | | | | | | | | |,|-|-|^|-|-|v|-|-|-|-|v|-|-|-|-|v|-|-|-|.}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| | | | |LAU|y|MU| | | |VI| | |PO| | |LA| |LI|LAU=[[Laura Beutlin|Laura Gruber]]|MU=[[Mungo Beutlin|Mungo]]|VI=[[Viola Beutlin|Viola]]|PO=[[Ponto Beutlin (Sohn von Balbo)|Ponto]]|LA=[[Largo Beutlin|Largo]]|LI=[[Lily Beutlin|Lily]]}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| |,|-|-|-|v|-|^|-|v|-|-|-|-|-|-|-|v|-|-|-|.| | | |!}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum|BU| |BEL| |LO|y|CA| |LI| |BI| |FO|BU=[[Bungo Beutlin|Bungo]]|BEL=[[Belba Beutlin|Belba]]|LO=&#039;&#039;&#039;Longo&#039;&#039;&#039;|CA=[[Camellia Sackheim]]|LI=[[Linda Stolzfuß|Linda]]|BI=[[Bingo Beutlin|Bingo]]|FO=[[Fosco Beutlin|Fosco]]|boxstyle_LO=background-color: #e0edc1}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| |!| | | | | | | | | |!| | | | | | | | | | | | | |!}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum|BIL| | | | | | | |OTH| | | | | | | | | | | |DRO|BIL=[[Bilbo Beutlin|Bilbo]]|OTH=[[Otho Sackheim-Beutlin]]|DRO=[[Drogo Beutlin|Drogo]]}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| | | | | | | | | | | |!| | | | | | | | | | | | | |!}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| | | | | | | | | | |LOT| | | | | | | | | | | |FRO|LOT=[[Lotho Sackheim-Beutlin]]|FRO=[[Frodo Beutlin|Frodo]]}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum/ende}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werkgeschichte==&lt;br /&gt;
In dem ersten Stammbaumentwurf der Familie [[Beutlin]] war &#039;&#039;Longo&#039;&#039; noch der Name von Mungos Bruder. Sein Vater &#039;&#039;Mungo&#039;&#039; hatte dort nur drei Kinder. Im zweiten bis vierten Entwurf hatte &#039;&#039;Mungo&#039;&#039; fünf Kinder. Statt seiner Schwester &#039;&#039;Belba&#039;&#039; hatte er eine Schwester namens &#039;&#039;Bertha&#039;&#039;. Der Name von Longos Mutter war im zweiten Entwurf &#039;&#039;Lavinia Gruber&#039;&#039;. Im dritten und vierten Entwurf hieß sie &#039;&#039;Regina Gruber&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Entwurf war sein Geburts- und Sterbejahr mit 2855 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] (1255 [[Auenland-Zeitrechnung|A. Z.]]) und 2950 D. Z. (1350 A. Z.) angegeben. Im dritten Entwurf wurde er im Jahr 2860 D. Z. (1260 A. Z.) geboren und starb 2940 D. Z. (1340 A. Z.).&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]] Vol. XII [[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Kapitel III: &#039;&#039;Family Trees&#039;&#039;, S. 85-92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkung==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Beutlin, Longo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hobbits|Beutlin, Longo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie Beutlin|Beutlin, Longo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Longo_Baggins]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/hobbits/sacquet/longo_sacquet]]&lt;br /&gt;
[[fi:Longo_Reppuli]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_343&amp;diff=141745</id>
		<title>Brief 343</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 343&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Sterling E. Lanier]]&lt;br /&gt;
| Datum       = 21. November 1972&lt;br /&gt;
| Ort         = &lt;br /&gt;
| Art des Briefes = Auszug&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 343&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien am 21. November 1972 an [[Sterling E. Lanier]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Tolkien freut sich über den verliehenen Preis an Lanier, ist aber nicht überrascht, dass er nutzlos ist. Ähnlich enttäuscht war er, als ihm ein Fan einen Trinkbecher mit der Ringinschrift als Gravur schickte. Er benutzt ihn ausschließlich als Aschenbecher.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
[[en:Letter 343]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 343}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_73&amp;diff=141744</id>
		<title>Brief 73</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 73&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Christopher Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Datum       = 10. Juni 1944&lt;br /&gt;
| Ort         = &lt;br /&gt;
| Art des Briefes = Auszug&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 73&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien am 10. Juni 1944 an [[Christopher Tolkien]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Tolkien berichtet, dass an seinem Ende der Welt eine Menge passiert ist. Er nimmt an, dass Christopher genauso viel weiß wie er, außer dass das Wetter besser wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien traf [[C.S. Lewis]], &#039;&#039;[[Warren Lewis]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Charles Williams]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Eric Rücker Eddison]]&#039;&#039;. W. Lewis las ein langes Kapitel über das Regierungssystem des Ancien Régime in Frankreich. Eddison las aus einem unvollendeten Roman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Massenversammlung zur Gründung eines örtlichen Christenrates steht ein Mann auf und sagt, er sei dafür, weil er in seinem früheren Leben dafür gewesen sei. Niemand lacht, weil er das schon so oft gesagt hat. Tolkien sagt, das zeige, wie wenig man über seine Heimatstadt wisse, denn er habe den Mann noch nie gesehen oder von ihm gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fortsetzung des Briefes vom 11. Juni bemerkt Tolkien, dass er sehr an Christophers Beschreibungen seiner Stadt und des Landes interessiert ist. Er schreibt, dass das scharfe Gedächtnis seines Sohnes auf ein scharfes Verlangen nach neuen Bildern zurückzuführen ist, die nicht mit den alten übereinstimmen. Tolkiens eigene lebhafte Erinnerungen waren eine schöne Mischung aus afrikanischen und englischen Details. Er versuchte einmal, ein Tagebuch zu führen, merkte aber, dass ihm das nicht lag. Er flüchtete sich in &amp;quot;[[Eskapismus]]&amp;quot; und verwandelte seine Erlebnisse in [[Morgoth]], [[Orks]] und die Eldalië. Wäre er jünger, so Tolkien, würde er gerne mit Christopher tauschen, nur zur Abwechslung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
Vier Tage zuvor hatte die Invasion in der Normandie begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Letter 73]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 073}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_99&amp;diff=141743</id>
		<title>Brief 99</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_99&amp;diff=141743"/>
		<updated>2026-07-16T10:40:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 99&lt;br /&gt;
| Empfänger   = „Michal“ Williams, Witwe von Charles Williams&lt;br /&gt;
| Datum       = 15. Mai 1945&lt;br /&gt;
| Ort         = [[Northmoor Road 20|20 Northmoor Road]], Oxford&lt;br /&gt;
| Art des Briefes = ganzer Brief&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 99&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien am 15. Mai 1945 an „Michal“ Williams, Witwe von Charles Williams geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung==&lt;br /&gt;
Tolkien drückt sein Mitgefühl aus. Er habe ihren Mann bewundert und geliebt und sei trauriger, als er es ausdrücken könne. Pater Gervase Mathew hält eine Messe, in der Tolkien ministriert, und er schließt Mrs. Williams und ihren Sohn in seine Gebete ein.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
[[en:Letter 99]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 099}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_92&amp;diff=141742</id>
		<title>Brief 92</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_92&amp;diff=141742"/>
		<updated>2026-07-16T10:40:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 92&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Christopher Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Datum       = 18. Dezember 1944&lt;br /&gt;
| Ort         = &lt;br /&gt;
| Art des Briefes = Auszug&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 92&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien am 18. Dezember 1944 an [[Christopher Tolkien]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Tolkien beklagt den Aufenthalt seines Sohnes bei der Royal Air Force, die er als modernen Moloch und Monstrum betrachtet. Er sagt, seine Wünsche seien vergeblich gewesen und er fürchte sich immer noch vor den &amp;quot;Kriegsflugzeugen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Dann spricht er über [[C.S. Lewis|C.S. Lewis&#039;]] und seinen eigenen literarischen Plänen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
Als Tolkien im Ersten Weltkrieg kämpfte, wurden Flugzeuge eingesetzt, um die Truppen in den Schützengräben zu erschrecken. Obwohl sich ihre Rolle bis 1944 geändert hatte, empfand Tolkien immer noch einen &amp;quot;besonderen Schrecken&amp;quot; vor ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch, das sie zusammen schreiben wollten, Language and Human Nature, wurde nie veröffentlicht.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
[[en:Letter 92]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 092}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_91&amp;diff=141741</id>
		<title>Brief 91</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_91&amp;diff=141741"/>
		<updated>2026-07-16T10:40:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 91&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Christopher Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Datum       = 29. November 1944&lt;br /&gt;
| Ort         = [[Northmoor Road 20|20 Northmoor Road]], Oxford&lt;br /&gt;
| Art des Briefes = ganzer Brief&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 91&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien am 29. November 1944 an [[Christopher Tolkien]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung==&lt;br /&gt;
Tolkien schickt Christopher die letzten beiden Kapitel des Vierten Buches, in denen deutlich wird, dass Tolkien den Helden in eine solche Klemme gebracht hat, aus der ihn nicht einmal ein Autor ohne Mühe und Schwierigkeiten befreien kann. [[Lewis]] war vom letzten Kapitel fast zu Tränen gerührt, aber Tolkien ist vor allem an Christophers Reaktion interessiert. &lt;br /&gt;
Dann skizziert Tolkien Buch Fünf. Er schreibt, dass er noch nicht wisse, wie die Vernichtung vor sich gehen werde, und stellt Prognosen an. Lose Fäden, bis hin zu [[Lutz Farning|Bill Fernys]] [[Lutz (Pony)|Pony]], müssten noch geklärt werden. Vieles davon würde in einem letzten Kapitel geschehen, in dem [[Samweis Gamdschie|Sam]] seinen Kindern vorliest und alle ihre Fragen beantwortet.&lt;br /&gt;
Die Schlussszene wäre die Überfahrt zu den [[Graue Anfurten|Grauen Anfurten]]. [[Aragorn]] versucht in der Ferne, Ordnung zu schaffen und die Erinnerung an die alten Zeiten unter den Menschen wach zu halten, aber [[Elrond]] ist mit allen Hochelben fortgegangen. Tolkien wusste nicht, was mit den [[Ents]] geschehen war. Es könnte alles ganz anders kommen, sagt er, denn die Geschichte scheint sich von selbst zu schreiben, wenn er anfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Tolkien beschreibt die Geschichte bis zur Zerstörung des [[Der Eine Ring|Rings]] weitgehend so, wie sie veröffentlicht wurde.  &lt;br /&gt;
Das letzte Kapitel, der Epilog, wurde nicht veröffentlicht.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
[[en:Letter 91]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 091}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Vorwort_(Der_Hobbit)&amp;diff=141740</id>
		<title>Vorwort (Der Hobbit)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Vorwort_(Der_Hobbit)&amp;diff=141740"/>
		<updated>2026-07-16T10:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Der Hobbit}} &lt;br /&gt;
Das unbetitelte &#039;&#039;&#039;Vorwort von &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, das in manchen englischen Ausgaben auch als „Author’s Note“ aufgeführt wird, beschreibt unter anderem die Runen, die im Roman verwendet werden. Dem Vorwort ist der Titel des Buches, &#039;&#039;THE HOBBIT OR THERE AND BACK AGAIN&#039;&#039;, in [[Cirth]] vorangestellt.&amp;lt;ref name=H&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;Der Hobbit&#039;&#039;. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 2009, S. 5–8.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der 1957 veröffentlichten Übersetzung von [[Walter Scherf]] ist das Vorwort im Gegensatz zur Übersetzung [[Wolfgang Krege]]s nicht enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der kleine Hobbit&#039;&#039;. Übersetzt von Walter Scherf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung==&lt;br /&gt;
In einer Fußnote am Anfang des Vorworts wird darauf hingewiesen, dass &#039;&#039;Ork&#039;&#039; weder ein englisches noch ein deutsches Wort ist und nicht mit dem Walarten bezeichnenden Wort &#039;&#039;orca&#039;&#039; verwandt ist. Es ist ein Ausdruck, den die Hobbits den [[Ork]]s gaben. Des Weiteren wird auf die [[Runen]] und die [[Mondbuchstaben]] eingegangen, die im Roman vorkommen; ihre Verwendung und Übersetzung werden beschrieben. Dabei sind die Runen laut Krege nicht mit der im Anhang E des &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]]&#039;&#039; beschriebenen [[Angerthas]]-Schrift identisch – es handelt sich um eine Erweiterung des [[Runen#Der Hobbit|angelsächsischen Runenalphabets]].&amp;lt;ref&amp;gt;Humphrey Carpenter (Hrsg.): &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;, [[Brief 25]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wird angemerkt, dass auf Zwergenkarten die östliche Himmelsrichtung oben steht und dann im Uhrzeigersinn Süden, Westen und Norden folgen.&amp;lt;ref name=H/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitel von Der Hobbit]]&lt;br /&gt;
[[en:The Hobbit Preface]]&lt;br /&gt;
[[fi:Esipuhe (Hobitti)]]&lt;br /&gt;
{{SEITENTITEL:Vorwort (&#039;&#039;Der Hobbit&#039;&#039;)}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_71&amp;diff=141739</id>
		<title>Brief 71</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 71&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Christopher Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Datum       = 25. Mai 1944&lt;br /&gt;
| Ort         = [[Northmoor Road 20|20 Northmoor Road]], Oxford&lt;br /&gt;
| Art des Briefes = ganzer Brief&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 71&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien am 25. Mai 1944 an [[Christopher Tolkien]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Tolkien schreibt, dass er Chris um seinen Einsatz in Afrika beneidet, was bei ihm seltsame Erinnerungen wachruft. Tolkien kann wegen des lauten Straßenverkehrs nicht schlafen, aber auch, weil er sich in die Geschichte von [[Frodo Beutlin|Frodo]] vertieft hat. Das Kapitel über [[Kankra|Shelob]] und [[Cirith Ungol|Kirith Ungol]] hat er mehrmals umgeschrieben. Neben der Arbeit am [[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]] baute er Hühnerstall und Hühnergehege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien hofft, dass Christopher mehr Urlaub bekommt, um das wahre Afrika zu sehen, weg von den &amp;quot;niederen Dienern Mordors&amp;quot;. Für ihn sind die [[Orks]] eine ebenso reale Schöpfung wie alles andere in der &amp;quot;realistischen&amp;quot; Fiktion. Im wirklichen Leben stehen sie auf beiden Seiten. In Allegorien steht das Gute auf der einen Seite, während verschiedene Formen des Bösen auf der anderen Seite stehen. Im wirklichen (äußeren) Leben sind beide Seiten ein buntes Bündnis aus Orks, Bestien, Dämonen, einfachen, ehrlichen Menschen und Engeln (aber es macht einen Unterschied, ob der Kapitän wie ein Ork aussieht oder nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien sagt, er könne &#039;&#039;Gaudy Night&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Novelle von Dorothy Sayers (1935)&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;quot;&#039;&#039;Busma&#039;s Honeymoon&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Novelle von Dorothy Sayers (1937)&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht ausstehen, letzteres verursache ihm sogar Übelkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
Einige Briefe von Christopher waren eingetroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
[[en:Letter 71]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 071}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Peter_Henry_Salus&amp;diff=141738</id>
		<title>Peter Henry Salus</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Biographisches==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peter Henry Salus&#039;&#039;&#039; (* 1938) ist ein US-amerikanischer Sprachwissenschaftler, Linguist, Informatiker, Technikhistoriker, Autor zahlreicher Werke und Herausgeber von Büchern und Zeitschriften. Er hat in den Bereichen Germanistik, Spracherwerb und Computersprachen geforscht. In den 1960er Jahren war er Associate Professor für Linguistik am Queens College (CUNY) in Flushing, New York.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;biographies.net: Who is Peter H. Salus?&amp;quot; [https://www.biographies.net/people/en/peter_h_salus online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;Peter. H Salus&amp;quot; [https://en.wikipedia.org/wiki/Peter_H._Salus online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war außerdem Geschäftsführer sowohl der USENIX Association als auch der Sun User Group und Vizepräsident der Free Software Foundation; darüber hinaus war er für mehrere Hightech-Startups tätig. Von 1987 bis 1996 war er Chefredakteur der Fachzeitschrift Computing Systems. Nach seine akademischen Laufbahn als Professor und Dekan an mehreren Universitäten ist er weitgehend im Ruhestand.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;biographies.net: Who is Peter H. Salus?&amp;quot; [https://www.biographies.net/people/en/peter_h_salus online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;Peter. H Salus&amp;quot; [https://en.wikipedia.org/wiki/Peter_H._Salus online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist vor allem bekannt für seine Bücher über die Geschichte der Informatik, insbesondere „A Quarter Century of UNIX” und „Casting The Net“.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;biographies.net: Who is Peter H. Salus?&amp;quot; [https://www.biographies.net/people/en/peter_h_salus online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus arbeitete Salus Mitte der 1960er Jahre mit [[W.H. Auden]] an Übersetzungen bzw. -Texten der [[Edda]] und wird in der Auden-Forschung sowie -Editionen entsprechend genannt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;Peter. H Salus&amp;quot; [https://en.wikipedia.org/wiki/Peter_H._Salus online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salus &amp;amp; Tolkien==&lt;br /&gt;
Ende 1965 trat Salus im Tolkien-Umfeld in Erscheinung: Gemeinsam mit [[W.H. Auden]] besuchte er am 27. Dezember 1965 eine Sitzung der [[The Tolkien Society|New York Tolkien Society]]. Kurz darauf plante Auden (mit Salus) ein Buch über [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] für die Reihe Christian Perspectives. Tolkien missbilligte das Vorhaben in Briefen Anfang 1966. Zeitgenössische Berichte finden sich u. a. im New Yorker („The Elvish Mode“, 15. Januar 1966)&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;The New Yorker: Artikel &amp;quot;The Elish Meode&amp;quot; [https://www.newyorker.com/magazine/1966/01/15/the-elvish-mode online]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Brief 284]] schreibt Tolkien&amp;lt;ref Group=&amp;quot;CarpBri&amp;quot;&amp;gt; [[Humphrey Carpenter]], [[J. R. R. Tolkien]] [[J. R. R. Tolkien: Briefe#Vierte deutsche Ausgabe| Briefe]] S. 513f&amp;lt;/ref&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich höre mit großem Bedauern, daß Sie die Verpflichtung eingegangen sind, ein Buch über mich zu schreiben. Es stößt in der Tat bei mir auf starke Ablehnung. Ich betrachte solche Dinge als verfrühte Unverschämtheiten; und wenn sie nicht von einem engen Freund oder mit Konsultation des Betroffenen (wofür ich momentan keine Zeit habe), unternommen werden, kann ich nicht glauben, daß sie einen Nutzen haben, der den Ärger und Widerwillen, die sie dem Opfer bereiten, rechtfertigen würden.  &lt;br /&gt;
(...)&lt;br /&gt;
Ihre Mitteilung über Ihren Besuch bei der New York Tolkien Society hat mich interessiert. (...) Ich kann nicht behaupten, dass die – (vielleicht entstellten) – berichte über Ihre oder Salus’ Bemerkungen mich sehr gefreut hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
und im [[Brief 285]] führt Tolkien näher aus&amp;lt;ref Group=&amp;quot;CarpBri&amp;quot;&amp;gt; [[Humphrey Carpenter]], [[J. R. R. Tolkien]] [[J. R. R. Tolkien: Briefe#Vierte deutsche Ausgabe| Briefe]] S. 515&amp;lt;/ref&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch unglücklicherweise so, daß die Tagespresse, mit ihrer üblichen Häme, sich an Ihren Berichten Bemerkungen über mein Haus und die Bilder weidet. In den Berichten der englischen Zeitungen war dies der wichtigste Punkt und meine Frau und ich wurden dadurch in gewissem Maß der Lächerlichkeit preisgegeben.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit Salus selbst stand Tolkien im Briefkontakt. Am 1. Dezember 1965 antwortete Tolkien Salus, u. a. zu Fragen der Indizes in den Ballantine-Ausgaben von &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1965 schrieb [[J. R. R. Tolkien| Tolkien]] an Peter H. Salus, dass nur er selbst die Indizes der Ballantine-Ausgaben von &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; durch vollständige mit etymologischen Angaben ersetzen könne, wofür er jedoch keine Zeit habe.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;amp;H&amp;quot; name=&amp;quot;Scull&amp;amp;HammondC2017&amp;quot;&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]] und [[J. R. R. Tolkien]]: [[The J. R. R. Tolkien Companion and Guide]] (Boxed Set) -[[The J. R. R. Tolkien Companion and Guide# &#039;&#039;Chronology&#039;&#039;| Chronology (Chron.)]], [[HarperCollins]]; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 624, 681&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salus in den Briefen Tolkiens==&lt;br /&gt;
Der Brief vom 1. Dezember an Salus selbst wurde im Gegensatz zu den Briefen an &#039;&#039;[[W.H. Auden]]&#039;&#039;, nicht aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt Salus in folgenden Briefen &amp;lt;ref Group=&amp;quot;CarpBri&amp;quot;&amp;gt; [[Humphrey Carpenter]], [[J. R. R. Tolkien]] [[J. R. R. Tolkien: Briefe#Vierte deutsche Ausgabe| Briefe]], [[Klett-Cotta]] 2021 S. 478ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;CarpBri&amp;quot; name=&amp;quot;H. Carpender2023TBE&amp;quot;&amp;gt; [[Humphrey Carpenter]], [[J. R. R. Tolkien: Briefe#Erste Erweiterte Englische Ausgabe| The Letters - revised and expanded]] [[HarperCollins]] 2023 S. 513ff&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Brief 284]]&lt;br /&gt;
* [[Brief 285]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* [https://en.wikipedia.org/wiki/Peter_H._Salus| Wikipedia: Peter H. Salus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
; Hammond &amp;amp; Scull  &lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;S&amp;amp;H&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;S&amp;amp;H RGI&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;S&amp;amp;H RGII&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
; Carpenter&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;CarpBri&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;CarpBio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
; Wikipedia  &lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;WP&amp;quot;/&amp;gt;  &lt;br /&gt;
; Sonstige&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;S&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen (Tolkiens Umfeld)|Salus, Peter Henry]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_an_Herbert_Schiro_(17._November_1957)&amp;diff=141737</id>
		<title>Brief an Herbert Schiro (17. November 1957)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_an_Herbert_Schiro_(17._November_1957)&amp;diff=141737"/>
		<updated>2026-07-16T10:40:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 17. November 1957 schrieb [[J. R. R. Tolkien]] einen &#039;&#039;&#039;Brief an Herbert Schiro&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christina Scull]] und [[Wayne G. Hammond]]: &#039;&#039;[[The J. R. R. Tolkien Companion and Guide]]&#039;&#039;, I. &#039;&#039;Chronology&#039;&#039;. [[HarperCollins]], London 2006, S. 514.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Veröffentlichung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Mythlore 10&#039;&#039; (1975). Der größte Teil des Briefes wurde in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039; als [[Brief 203]] veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefe|Schiro, Herbert (1957-11-17)]]&lt;br /&gt;
[[en:Letter to Herbert Schiro (17 November 1957)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_51b&amp;diff=141736</id>
		<title>Brief 51b</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 51b&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Christopher Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Datum       = 10. November 1943&lt;br /&gt;
| Ort         = [[Northmoor Road 20|20 Northmoor Road]], [[Oxford]]&lt;br /&gt;
| Art des Briefes = Auszug&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 51b&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe#Revised and Expanded Edition|The Letters of J. R. R. Tolkien: revised and expanded Edition]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien am 10. November 1943 an [[Christopher Tolkien]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt, dass er sich müde fühlte, aber seine übliche Routine fortsetzte, einschließlich der Einrichtung von Sektionspapieren. Er erwähnt, zwei Kapitel eines neuen Romans von [[Charles Williams]] gehört zu haben, die vom Autor vorgelesen wurden, und erinnert sich an ein kurzes Treffen mit Williams am Vortag im White Horse.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Letter 51b]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 051b}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Chris_Smith&amp;diff=141735</id>
		<title>Chris Smith</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Chris_Smith&amp;diff=141735"/>
		<updated>2026-07-16T10:40:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Chris Smith&#039;&#039;&#039; (* 1964) ist seit 1999 [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]]-Lektor bei [[HarperCollins]]. Er gab zahlreiche Bücher über [[Peter Jackson]]s [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;-Filmtrilogie]] heraus, so z. B. die [[Der Herr der Ringe (Filmbücher)|Filmbücher]] von [[Gary Russell]] und [[Jude Fisher]]. Bekanntheit erlangte er vor allem mit dem Buch &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe: Waffen und Kriegskunst]]&#039;&#039;, dass das Design der Waffen, Rüstungen und unzähligen anderen militärischen Requisiten der Filmtrilogie zum Gegenstand hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.harpercollinsrights.co.uk/contributors/chris-smith/|titel=Chris Smith|website=[https://www.harpercollinsrights.co.uk/ HarperCollinsRights.co.uk]|abruf=16. März 2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einige Werke [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]], darunter &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe#Revised and Expanded Edition|The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and Expanded Edition]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Die Bovadium-Fragmente]]&#039;&#039;, verfasste er Vorworte.&amp;lt;ref&amp;gt;Chris Smith: &#039;&#039;Foreword to the Revised and Expanded Edition&#039;&#039;. In: [[J. R. R. Tolkien]]; [[Humphrey Carpenter]] (ed.): &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe#Revised and Expanded Edition|The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and Expanded Edition]]&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Chris Smith: &#039;&#039;Einleitung&#039;&#039;. In: [[J. R. R. Tolkien]]; [[Christopher Tolkien]] (Hrsg.): &#039;&#039;Die Bovadium-Fragmente&#039;&#039;. Übersetzt von [[Helmut W. Pesch]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bibliographie==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Filmmaking Yourney]]&#039;&#039;. [[HarperCollins]], London 2003.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Lord of the Rings: Weapons and Warfare&#039;&#039;. HarperCollins, London 2003.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe: Waffen und Kriegskunst]]&#039;&#039;. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 2003.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D967676843|titel=&#039;&#039;Der Herr der Ringe: Waffen und Kriegskunst&#039;&#039; im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek|website=[https://dnb.de dnb.de]|abruf=16. März 2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe#Revised and Expanded Edition|The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and Expanded Edition]]&#039;&#039;. HarperCollins, London 2023 (Einleitung).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Die Bovadium-Fragmente|The Bovadium Fragments: together with The Origin of Bovadium]]&#039;&#039;. HarperCollins, London 2025 (Author’s Note).&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Die Bovadium-Fragmente&#039;&#039;. Übersetzt von [[Helmut W. Pesch]], Klett-Cotta, Stuttgart 2026 (Vorwort).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlage]]&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Smith, Chris}}&lt;br /&gt;
[[en:Chris Smith]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Ringgedicht&amp;diff=141734</id>
		<title>Ringgedicht</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Ringgedicht&#039;&#039;&#039; ist ein von [[J. R. R. Tolkien]] verfasstes Gedicht, in dem die [[Ringe der Macht]] beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tolkien ring.jpg|thumb|right|Der Eine Ring]]&lt;br /&gt;
==Vorkommen==&lt;br /&gt;
Das Ringgedicht steht als &#039;&#039;Leitmotiv&#039;&#039; (Tolkien in [[J. R. R. Tolkien: Briefe|Brief]] Nr. 131) am Anfang des [[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]], noch vor dem Prolog. Außerdem wird es im Kapitel &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039; von [[Gandalf]] zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeilen &#039;&#039;&amp;quot;Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden&amp;quot;&#039;&#039; bilden die Inschrift auf dem [[Der Eine Ring|Einen Ring]], verfasst in der [[Schwarze Sprache|Schwarzen Sprache]] von [[Mordor]] und geschrieben in [[Tengwar]]. Die Inschrift ist ebenfalls im Kapitel &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039; abgedruckt. Gandalf spricht diese Zeilen in [[Bruchtal]] bei [[Elronds Rat]] aus, worauf sich dort der Himmel zu verdunkeln scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
Das Ringgedicht erscheint im Manuskript zum Herrn der Ringe im Kapitel &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039;, das als zweites Kapitel nach &#039;&#039;A Long-expected Party (Ein langerwartetes Fest)&#039;&#039; den Vorläufer zu &#039;&#039;The Shadow of the Past (Der Schatten der Vergangenheit)&#039;&#039; im veröffentlichten Buch darstellt. Dieses Kapitel verfasste Tolkien in der von [[Christopher Tolkien]] in der [[The History of Middle-earth|History of Middle-earth]] sogenannten &#039;&#039;Second Phase&#039;&#039;, als Tolkien die Geschichte von Anfang an neu schrieb, nachdem er bei seinem ersten Versuch, einen Nachfolger für den [[Der kleine Hobbit|Hobbit]] zu schreiben, nicht mehr weitergekommen war. Hier taucht zum ersten Mal das Konzept vom [[Der Eine Ring|Meister-Ring]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien benötigte einige Versuche, bis er die endgültige Form des Ringgedichtes gefunden hatte. Insbesondere über die Anzahl der Ringe, die die einzelnen Völker besaßen, war er noch unsicher. Im Manuskript schrieb Tolkien beispielsweise zunächst &#039;&#039;&amp;quot;Nine rings for the Elven-kings...&amp;quot;&#039;&#039; und &#039;&#039;&amp;quot;Three rings for Mortal Men...&amp;quot;&#039;&#039; und tauschte die Zahlen erst später aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Manuskript zu &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039; erscheint auch die erste Tengwar-Fassung der Ringinschrift. Geschrieben ist sie hier noch nicht in der Schwarzen Sprache, sondern in Englisch. Tolkien schrieb zwei Mal untereinander die Zeile &#039;&#039;&amp;quot;One Ring to bring them all, One Ring to bind them&amp;quot;&#039;&#039;. Im Ringgedicht hatte Tolkien erst später &#039;&#039;&amp;quot;...One Ring to bind them.&amp;quot;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&amp;quot;...and in the darkness bind them.&amp;quot;&#039;&#039; verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tengwar==&lt;br /&gt;
Die Ringinschrift in der Schwarzen Sprache ist in Tengwar geschrieben abgedruckt auf dem ursprünglichen, von Tolkien gestalteten Umschlag von [[Der Herr der Ringe|The Fellowship of the Ring]] ([[Tengwar#Indizes|ISS 1; DTS 2]]), sowie im Kapitel &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039; (ISS 1; DTS 7). Außerdem ist sie enthalten in mehreren Entwürfen, abgedruckt in [[J. R. R. Tolkien – Der Künstler]] und [[Life &amp;amp; Legend]] (ISS 34, 38, 39; DTS 33, 34, 35).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Englisch ist der Ringvers in Tengwar geschrieben abgedruckt im &#039;&#039;Catalogue of an Exhibit of the Manuscripts of J. R. R. Tolkien&#039;&#039; (ISS 40; DTS 53), die Zeile &#039;&#039;&amp;quot;One Ring to bring them all, One Ring to bind them&amp;quot;&#039;&#039; in [[The Return of the Shadow]], XV &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039; (ISS 37; DTS 60), und die Zeile &#039;&#039;&amp;quot;In the Land of Mordor where the shadows lie&amp;quot;&#039;&#039; in &#039;&#039;Artist &amp;amp; Illustrator&#039;&#039; (ISS 35; DTS 36, 37).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
* Beide deutschen Übersetzungen des Herrn der Ringe verwenden die Übertragung des Gedichtes von [[Ebba-Margareta von Freymann]].&lt;br /&gt;
* Das Reimschema des Originals, ABABACCA, das Tolkien bereits für die erste vollständige Form des Gedichts verwendet hatte, wurde in der deutschen Übersetzung nicht übernommen.&lt;br /&gt;
* Interessant bei der Übersetzung ist der veränderte Satzbau in den Versen 6 und 7 - während im Original drei der vier Teilsätze mit &#039;&#039;One Ring&#039;&#039; anfangen, also eine Anapher bilden, wird dies hier (wahrscheinlich aus metrischen Gründen) vernachlässigt.&lt;br /&gt;
* Auch wird in Vers 3 die Reihenfolge verändert, es kommen erst die Menschen und dann die Anzahl der Ringe.&lt;br /&gt;
* Teilweise ist das Ringgedicht sogar als Hochzeitsspruch bzw Trauring-Gravur benutzt worden.&lt;br /&gt;
* In Brief Nr. 343 zeigt sich Tolkien irritiert über das Geschenk eines Fans: jemand hatte ihm ein Trinkgefäß zugeschickt, in das die &amp;quot;schrecklichen Worte&amp;quot; eingraviert waren, die auf dem Ring zu sehen sind. Tolkien hat nie daraus getrunken, sondern benutzte es als Aschenbecher.&lt;br /&gt;
* Es gibt zahlreiche Versuche von Fans, das Ringgedicht in Neo-[[Quenya]] und -[[Sindarin]] zu übersetzen, beispielsweise veröffentlicht in &#039;&#039;Vinyar Tengwar 13&#039;&#039; (7 Versionen in Quenya, Sindarin und Schwarzer Sprache) oder bei &#039;&#039;Gwaith-i-Phethdain&#039;&#039; (je eine Version in Sindarin und Quenya); siehe auch &#039;&#039;TolkLang&#039;&#039;-Nachricht Nr. 25.34.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Der Herr der Ringe]], Erstes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;; Zweites Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien: Briefe]] Nr. 131, 343&lt;br /&gt;
* [[The Return of the Shadow]], XV &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.elvish.org/VT Vinyar Tengwar]&lt;br /&gt;
* [http://www.elvish.org/gwaith/language.htm Gwaith-i-Phethdain]&lt;br /&gt;
* [http://tolklang.quettar.org TolkLang]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte in Der Herr der Ringe]]&lt;br /&gt;
[[en:Ring Verse]]&lt;br /&gt;
[[fi:Sormusruno]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Wolfgang_Krege&amp;diff=141733</id>
		<title>Wolfgang Krege</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Das Silmarillion ISBN 978-3-608-93819-7.png|thumb|upright|J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039; in der Übersetzung Wolfgang Kreges (1978).]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Krege&#039;&#039;&#039; (* [[1. Februar]] 1939 in Berlin; † [[13. April]] 2005 in Stuttgart&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;&amp;gt;[[Lisa Kuppler]]: &#039;&#039;Wolfgang Krege. 1.2.1939-13.4.2005. Ein Nachruf&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Der Flammifer von Westernis&#039;&#039; Nr. 24 (1/2005).&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Übersetzer, Redakteur, Werbetexter, Lektor und Schriftsteller. Er zählte neben [[Margaret Carroux]] und [[Hans J. Schütz]] zum „Dreigestirn der großen deutschen [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]]-Übersetzer“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Krege wuchs in Berlin auf und begann Anfang der sechziger Jahre sein Philosophiestudium an der Freien Universität Berlin. Er arbeitete als Lexikonredakteur, Werbetexter und Verlagslektor. Seit 1970 war er auch als Übersetzer tätig, unter anderem für den [[Klett-Cotta Verlag]], Diogenes, Haffmans, Heyne und den Unionsverlag. Anfang der siebziger Jahre las er dann zum ersten Mal [[J. R. R. Tolkien]]s &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er übersetzte unter anderem Werke von Autoren wie Anthony Burgess, E. Annie Proulx, Amélie Nothomb, Joseph Conrad, William Goldman und vielen anderen. Krege ging bei seinen Übertragungen häufig nach einer freieren, weniger streng an den originalen Wortlaut des Textes gebundenen Übersetzungspraktik vor:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Was ich nicht mag, ist die Furcht, vom Wortlaut abzuweichen, um den Sinn und die Sprachebene des Originals zu treffen. Manchmal muss sich der Übersetzer zu einem Risiko durchringen.&lt;br /&gt;
|Autor=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Stuttgarter Zeitung vom 16. Dezember 2003&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
|Übersetzer=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Übersetzer wurde Wolfgang Krege vor allem durch die deutsche Übersetzung von J. R. R. Tolkiens mythologischem Werk &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039; von 1978 bekannt. In der Folge übersetzte er den Großteil der weiteren Tolkien-Publikationen, wie etwa &#039;&#039;[[Über Märchen]]&#039;&#039; (1982), &#039;&#039;Beowulf: Die Ungeheuer und ihre Kritiker&#039;&#039; (1984) und &#039;&#039;[[Sir Gawain und der Grüne Ritter]]&#039;&#039; (1987). Auch die bekannte Tolkiensche Briefsammlung, die von [[Humphrey Carpenter]] bearbeitet und veröffentlicht wurde, wurde von Wolfgang Krege übersetzt (&#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;, 1991), wie auch Carpenters Biographie des Autors (&#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie]]&#039;&#039;, 1979).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 19 Jahre später erschien mit seiner Neuübersetzung von &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039; (1997) erneut eine Übersetzung eines Tolkien-Romans von seiner Hand. Hier sind erstmals alle Lieder und Gedichte, sowie das Vorwort vollständig übersetzt und enthalten. Alle Namen wurden darin an die Übersetzungen im &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; angeglichen. Wenn auch verschiedene Namensveränderungen, wie bei den [[Trolle]]n und verschiedene, zu modern wirkende Bezeichnungen, wie etwa „Hurrikan“&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Hobbit&#039;&#039;. Kapitel XIV: &#039;&#039;Feuer und Wasser&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; auftauchen, wurde die Übersetzung doch allgemein als gelungen betrachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WDR&amp;quot;&amp;gt;Radiointerview mit Wolfgang Krege und Hans-Jörg Modlmayr auf WDR 5 (gesendet am 10.12.2001) im [http://archive.today/omMEW Archiv der Deutschen Tolkien Gesellschaft e. V.] (&#039;&#039;abgerufen am 09.08.2014&#039;&#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine überarbeitete und verbesserte Ausgabe der &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039;-Übersetzung Wolfgang Kreges erschien 2009. Eine weitere Neuausgabe, die Verbesserungen in der Prosa durch [[Joachim Kalka]] enthält, wurde 2012 veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Große Hobbit-Buch]]. Der komplette Text mit Kommentaren und Bildern&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Douglas A. Anderson]], übersetzt und überarbeitet von [[Lisa Kuppler]], S. 408.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schriftsteller schrieb Krege in erster Linie dokumentarische oder sprachwissenschaftliche Werke mit Bezug zu J. R. R. Tolkiens Werken. Bei Klett-Cotta erschienen sein Nachschlagewerk &#039;&#039;[[Handbuch der Weisen von Mittelerde]]&#039;&#039; (1996) und sein &#039;&#039;[[Elbisches Wörterbuch]]&#039;&#039; (2003), welches er nach den Aufzeichnungen J. R. R. Tolkiens zusammenstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Krege war bis zu seinem Tod mit der deutschen Redakteurin und Übersetzerin [[Roswith Krege-Mayer]] (*1937) verheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; in neuer Übersetzung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Herr der Ringe Cover ISBN 978-3-608-93544-8.png|thumb|upright|Die Neuübersetzung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; in der ersten grünen Taschenbuchausgabe (2000).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Klett-Cotta Verlag bereits lange zuvor eine Neuübersetzung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; geplant hatte, wurde durch Wolfgang Krege eine neue deutsche Übersetzung von J. R. R. Tolkiens Roman angefertigt, die erstmals im Jahr 2000 erschien. Ausschlaggebend für die Wahl Kreges als Übersetzer, soll dabei, laut eigener Aussage, die wohlwollende Aufnahme seiner &#039;&#039;Der-Hobbit&#039;&#039;-Übersetzung in der Öffentlichkeit gewesen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WDR&amp;quot;/&amp;gt; Im Gegensatz zu Wolfgang Kreges deutschen Übertragungen des &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039; oder des &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039; ist die Neuübersetzung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; stark umstritten und löste nach seiner Veröffentlichung ein großes medielles Echo aus, das nicht nur in Zeitungen und im Radio, sondern auch in Internetforen in mehr oder weniger professioneller Form aufgenommen und kommentiert wurde. Innerhalb des öffentlichen Meinungsbildes standen sich dabei Befürworter und Kritiker der Übersetzung gegenüber. Besonders die polemischen und stellenweise feindseligen Reaktionen, die sich von Seiten einiger Kritiker, darunter auch langjährige Fans der Werke J. R. R. Tolkiens, gegen den Klett-Cotta Verlag und auch Krege selbst richteten, waren für die damals zuständige Lektorin [[Ulrike Killer]] nicht nachvollziehbar. Diese hatte in der neuen deutsche Übertragung im besonderen eine Chance gesehen, im Hinblick auf die damals in der Produktion befindliche [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|&#039;&#039;Der-Herr-der-Ringe&#039;&#039;-Filmtrilogie]] (2001–2003) neue Leser zu gewinnen. Des Weiteren sah sie die bereits zwischen 1969 und 1970 erschienene deutsche &#039;&#039;Der-Herr-der-Ringe&#039;&#039;-Übersetzung von Margaret Carroux und [[Ebba-Margareta von Freymann]] als zu gleichtönend und veraltet an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dalli&amp;quot;&amp;gt;Rüdiger Sturm: [http://www.spiegel.de/kultur/literatur/neue-tolkien-uebersetzung-dalli-dalli-in-mittelerde-a-100975.html &#039;&#039;Neue Tolkien-Übersetzung: Dalli Dalli in Mittelerde&#039;&#039;], Spiegel-Online-Artikel vom 03.11.2000 (&#039;&#039;abgerufen am 29.03.2014&#039;&#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Krege hatte seiner Übersetzung des &#039;&#039;Herr der Ringe&#039;&#039; vor der Veröffentlichung ein Nachwort beigefügt, in welchem er sein Vorgehen erklärte und gab darin auch die für ihn bedeutendste Antwort auf die Frage nach der Notwendigkeit einer neuen Übersetzung des Romans:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Die alte Fassung ist eine getreue Nacherzählung einer fremden Geschichte. Sie gibt den englischen Text im Allgemeinen zuverlässig wieder; doch der Ton klingt neutral und gedämpft, als käme er über Mikrofon aus der gläsernen Kabine eines Dolmetschers.&lt;br /&gt;
|Autor=Wolfgang Krege (im September 1999)&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. &#039;&#039;Zur neuen Übersetzung&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
|Übersetzer=}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Herr der Ringe Cover ISBN  978-3-608-93984-2.png|thumb|upright|Die überarbeitete Neuübersetzung des  &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; in der neuen grünen Taschenbuchausgabe (2012).]]&lt;br /&gt;
Ziel Wolfgang Kreges war es, zum einen die von Tolkien im Originaltext verwendeten, sich voneinander unterscheidenden und vielfältigen Sprachebenen der Charaktere auch im Deutschen wiederzugeben. Ein gutes Beispiel ist hier zum Beispiel der Begriff &#039;&#039;jools&#039;&#039;, ein englisches Slangwort für &#039;&#039;jewels&#039;&#039;. Während [[Margaret Carroux]] das Wort einfach mit „Edelsteine“ übersetzte, verwendet Krege hier das umgangssprachliche deutsche Wort „Klunker“&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Erstes Buch, Erstes Kapitel: &#039;&#039;Ein langerwartetes Fest&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Übersetzung, welches dem Original näher kommt. Trotz dieses nachvollziehbaren Vorgehens mangelt es an der kontinuierlichen Fortführung dieser Herangehensweise. So charakterisierte Wolfgang Krege die [[Hobbits]] als einfach und bäuerlich, indem er sich dafür entschied, ihnen vor allem Wörter der Umgangssprache in den Mund zu legen, ließ dann jedoch beispielsweise die Figur des [[Samweis Gamdschie]], den J. R. R. Tolkien als Gärtner aus einfachen Verhältnissen schildert, von einem „trockenen Tann“&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Erstes Buch, Drittes Kapitel: &#039;&#039;Wanderung zu dritt&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; statt einem trockenen Stück Tannenwald sprechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nagel&amp;quot;&amp;gt;Rainer Nagel: &#039;&#039;Verschiedene Interpretationen eines Textes als Grundlage von Übersetzungsstrategie. Die »alte« und die »neue« deutsche HdR-Übersetzung&#039;&#039;, in: &#039;&#039;[[Hither Shore 1 – Tolkien und seine Deutungen]]&#039;&#039; (2004), S. 106f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Modernisierung der Anrede der Romanfiguren untereinander gilt als Kritkpunkt. So verwendete Wolfgang Krege konsequent statt des klassischen „Ihr“ das zeitgenössische „Sie“. Im Bezug auf die [[Auenland|auenländische]] Gesellschaft, die Tolkien zu Beginn von &#039;&#039;Die Gefährten&#039;&#039; porträtiert, und die das britische Bürgertum am Ende des 19. Jahrhunderts in liebevoller Verklärtheit darstellen soll, ist das Siezen von diesem Standpunkt aus richtig und nachvollziehbar verwendet worden. Sobald sich jedoch die Romanhandlung innerhalb des Kulturkreises anderer Völker wie den [[Rohirrim]] und [[Dúnedain|Gondorern]] bewegt, deren Gesellschaft im weitesten Sinne noch als „mittelalterlich“ dargestellt ist, wirkt das Siezen hingegen, zum Beispiel in der Anrede eines Truchsess’ oder eines Königs, eher unpassend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nagel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch einige von Krege in seiner Übersetzung verwendete Ausdrücke wurden kritisiert. So habe er, was bei dem sich selber gesetzten Anspruch, die verschiedenen sprachlichen Besonderheiten des englischen Originals auch im Deutschen zu imitieren, zu erwarten gewesen wäre, nicht das Deutsch der neunzehnhundertvierziger Jahre, also der Entstehungszeit des &#039;&#039;Lord of the Rings&#039;&#039;, sondern das der neunzehnhundertneunziger Jahre zu Grunde gelegt. Er erklärte dies jedoch bereits in seinem Nachwort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Die neue Fassung maßt sich einen Versuch an, die Geschichte so vorzutragen, wie Tolkien es tun würde, wenn er heute, 1999, schriebe und wenn er sie aus dem Westron direkt ins Deutsche brächte, ohne den Umweg über das Englische.&lt;br /&gt;
|Autor=Wolfgang Krege (im September 1999)&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. &#039;&#039;Zur neuen Übersetzung&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
|Übersetzer=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen fällt unter anderem bei der vielkritisierten Anrede [[Frodo Beutlin]]s von Sams Seite auf. Im Original spricht Sam immer von &#039;&#039;Master&#039;&#039; oder &#039;&#039;Master Frodo&#039;&#039; und gibt damit das distanzierte und respektvolle Verhältnis eines einfachen Gärtners zu seinem Herrn wieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nagel&amp;quot;/&amp;gt; Carroux übersetzte hier mit „Herr“, während Wolfgang Krege die neuere Bezeichnung „Chef“ verwendet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In der überarbeiteten Übersetzung Wolfgang Kreges behielt Lisa Kuppler die Originalbezeichnung &#039;&#039;Master&#039;&#039; bei.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Krege behielt die Übersetzungen der Lieder und Gedichte durch [[Ebba-Margareta von Freymann]] bis auf kleinere Änderungen größtenteils bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in den Medien wie auch unter Tolkien-Fans bleibt diese Neuübersetzung viel diskutiert. Beispielsweise nennen die Befürworter dieser Neuübersetzung sie „vital, keck, flüssig differenziert und immer im richtigen Ton.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jörg Modelmayr in der &#039;&#039;Frankfurter Rundschau&#039;&#039;. Zitiert in &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kritiker der Neuübersetzung geben jedoch folgendes zu bedenken:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Sein Ziel, bestimmten Figuren ein zeitgemäßes Deutsch in den Mund zu legen, ist legitim. Doch anstatt manche Dialoge behutsam zu modernisieren, peppt er sie mit Trendausdrücken auf, die in wenigen Jahren Patina angesetzt haben werden, sofern das nicht jetzt schon der Fall ist. Charaktere werden mit „Chef“, einmal sogar mit „Chefchen“, angeredet, als „Penner“ beschimpft oder mit „Dalli Dalli“ angefeuert. Der Verzicht auf die „Ihr“-Form in der Anrede hat die irritierende Wirkung, dass sich die Personen der tolkienschen Sagenwelt plötzlich siezen.&lt;br /&gt;
|Autor=Rüdiger Sturm&lt;br /&gt;
|Quelle=[http://www.spiegel.de/kultur/literatur/neue-tolkien-uebersetzung-dalli-dalli-in-mittelerde-a-100975.html Spiegel Online, Dalli Dalli in Mittelerde vom 03.11.2000]. (&#039;&#039;abgerufen am 29.03.2014&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|Übersetzer=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Krege äußerte dazu:&lt;br /&gt;
{{Zitat &lt;br /&gt;
|Text=Ich lebe besser mit der Kritik, als wenn meine Übersetzung völlig bedeutungslos geblieben wäre.&lt;br /&gt;
|Autor=[[Lisa Kuppler]] &lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Wolfgang Krege. 1.2.1939-13.4.2005. Ein Nachruf&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Der Flammifer von Westernis&#039;&#039; Nr. 24 (1/2005).&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 erschien eine von Lisa Kuppler überarbeitete Version von Wolfgang Kreges Übersetzung von &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Kuppler behielt dabei Kreges Stil bei der Überarbeitung bei und korrigierte vornehmlich orthographische Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]], Klett-Cotta, Stuttgart 1978.&lt;br /&gt;
* Humphrey Carpenter: &#039;&#039;J. R. R. Tolkien: Eine Biographie&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1979.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Über Märchen&#039;&#039;. Erstmals erschienen in dem Sammelband &#039;&#039;[[Baum und Blatt]]&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1982.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Ein heimliches Laster]]&#039;&#039;. Erstmals erschienen in dem Sammelband &#039;&#039;[[Gute Drachen sind rar]]&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1984.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Beowulf: Die Ungeheuer und ihre Kritiker&#039;&#039; und &#039;&#039;Zur Übersetzung des Beowulf&#039;&#039;. Erstmals erschienen in dem Sammelband &#039;&#039;Gute Drachen sind rar&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1984.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Rede zum Abschied von der Universität Oxford&#039;&#039;. Erstmals erschienen in dem Sammelband &#039;&#039;[[Die Ungeheuer und ihre Kritiker]]&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1987.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Sir Gawain und der Grüne Ritter&#039;&#039;. Erstmals erschienen in dem Sammelband &#039;&#039;Die Ungeheuer und ihre Kritiker&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1987. 2004 als &#039;&#039;Sir Gawain und der Grüne Ritter mit einem Essay von J. R. R. Tolkien&#039;&#039; als eigenständige Publikation veröffentlicht, als Co-Übersetzer wird in dieser Ausgabe [[Hans J. Schütz]] angegeben.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Briefe&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]], Klett-Cotta, Stuttgart 1991.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Hobbit oder Hin und zurück&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1997.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 2000.&lt;br /&gt;
* [[Tom Shippey]]: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Autor des Jahrhunderts]]&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 2002.&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Brautprinzessin: S. Morgensterns klassische Erzählung von wahrer Liebe und edlen Abenteuern&#039;&#039;. Gekürzt und bearbeitet von William Goldmann, Klett-Cotta, Stuttgart 1982.&lt;br /&gt;
* Amélie Nothomb: &#039;&#039;Die Reinheit des Mörders&#039;&#039;, Diogenes Verlag, Zürich 1993.&lt;br /&gt;
* Shirley Jackson: &#039;&#039;Spuk in Hill House&#039;&#039;, Diogenes Verlag, Zürich 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Joseph Conrad: &#039;&#039;Der Bimbo von der „Narcissus&amp;quot;&#039;&#039;, Haffmans, Zürich 1994.&lt;br /&gt;
* E. Annie Proulx: &#039;&#039;Das grüne Akkordeon&#039;&#039;, Diana Verlag, München 1996.&lt;br /&gt;
* James Hamilton-Paterson: &#039;&#039;Drei Meilen tief&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1998.&lt;br /&gt;
* Anthony Burgess: &#039;&#039;Die Uhrwerk-Orange&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autoren|Krege, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer|Krege, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[en:Wolfgang Krege]]&lt;br /&gt;
[[fi:Wolfgang Krege]]&lt;br /&gt;
{{#related:Hans J. Schütz}}&lt;br /&gt;
{{#related:Margaret Carroux}}&lt;br /&gt;
{{#related:Ebba-Margareta von Freymann}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Viertes_Zeitalter&amp;diff=141732</id>
		<title>Viertes Zeitalter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Viertes_Zeitalter&amp;diff=141732"/>
		<updated>2026-07-16T10:40:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Geschichte Ardas}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Vierte Zeitalter&#039;&#039;&#039; ist das letzte im [[Legendarium]] beschriebene [[Zeitalter]]. Es beginnt mit der Rückkehr der letzten [[Eldar|Hochelben]], des [[Ringträger]]s [[Frodo Beutlin]] und [[Gandalf]]s des Weißen nach [[Aman]]. Es wird auch das Zeitalter der [[Menschen]] genannt. Viel ist über die [[Hobbits]] im Vierten Zeitalter bekannt, da in der Aufzählung der Jahre hauptsächlich Geschehnisse aus dem Auenland erwähnt werden. In der Auenland-Zeitrechnung beginnt das Vierte Zeitalter im Jahr 1422 A. Z. Die Jahresfolge wird von den Hobbits jedoch weitergeführt, somit ist 1 V. Z. in der Auenland-Zeitrechnung 1421.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Prolog, &#039;&#039;3. Von der Ordnung im Auenland&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitleiste ==&lt;br /&gt;
Die hier angegeben Daten folgen der &#039;&#039;[[Aufzählung der Jahre]]&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang B, &#039;&#039;Die Aufzählung der Jahre&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}}&lt;br /&gt;
!{{Highlight}} colspan=&amp;quot;1&amp;quot; width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
!{{Highlight}} colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;90%&amp;quot; | Ereignisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; || Das Vierte Zeitalter beginnt, im Jahre 3021 des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]]. Das letzte Jahr des Dritten Zeitalters ist somit zugleich das erste Jahr des Vierten Zeitalters.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[25. März]]&#039;&#039;: Nach der Zeitrechnung von [[Gondor]] beginnt an diesem Tag das Vierte Zeitalter. Geburt von [[Elanor Gamdschie|Elanor]], Sams Tochter.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[21. September]]:&#039;&#039; Frodo und [[Samweis Gamdschie|Sam]] brechen von [[Hobbingen]] in Richtung [[Graue Anfurten]] auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[22. September]]:&#039;&#039; In [[Waldende]] treffen sie [[Elrond]], [[Galadriel]] und [[Bilbo Beutlin|Bilbo]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[29. September]]:&#039;&#039; Sie erreichen die Grauen Anfurten, wo Gandalf sie erwartet und ein Schiff bereitliegt. Im letzten Moment kommen [[Meriadoc Brandybock|Merry]] und [[Peregrin Tuk|Pippin]] an, um Abschied zu nehmen. Bilbo und Frodo gehen mit Gandalf, Galadriel und Elrond an Bord und fahren gen Westen. Das Dritte Zeitalter endet hier offiziell.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[6. Oktober]]:&#039;&#039; Sam, Merry und Pippin kehren ins Auenland zurück. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2&#039;&#039;&#039; ||In diesem Jahr wird [[Frodo Gamdschie]], Sams ältester Sohn, geboren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;5&#039;&#039;&#039; ||[[Rose Gamdschie (Tochter von Samweis)|Rose]], Sams zweite Tochter wird geboren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;6&#039;&#039;&#039; ||[[Willi Weißfuß]] tritt zurück. Samweis wird zum Bürgermeister des Auenlandes gewählt. [[Peregrin Tuk]] heiratet [[Dietmute von Langcleeve]]. Tod von [[Hamfast Gamdschie]]. König [[Aragorn II.|Elessar]] gibt einen Erlass heraus, dass Menschen das Auenland nicht betreten dürfen, und er macht es zu einem Freien Land unter dem Schutz des Nördlichen Zepters.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;9&#039;&#039;&#039; ||Geburt von [[Faramir Tuk]], Pippins Sohn.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;10&#039;&#039;&#039; || Geburt von [[Goldlöckchen Gamdschie]], Tochter von Sam.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;11&#039;&#039;&#039; || Merry wird Herr von [[Bockland]]. Große Geschenke werden ihm von [[Éomer]] und [[Éowyn]] aus [[Ithilien]] gesandt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;13&#039;&#039;&#039; || Tod von [[Paladin Tuk II.]] Pippin wird [[Thain]] des [[Auenland]]es. König Elessar ernennt ihn zusammen mit Merry und Sam zu den Ratsherren des Nördlichen Königreiches. Im gleichen Jahr wird Sam erneut zum Bürgermeister gewählt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  &#039;&#039;&#039;15&#039;&#039;&#039; || Tod von [[Glóin (Sohn von Gróin)|Glóin]], Vater von [[Gimli]]. Aragorn reitet nach Norden und verbleibt für einige Zeit am [[Evendim-See]]. An der Brandywein-Brücke trifft er seine Freunde und überreicht Sam den [[Stern der Dúnedain]]. Elanor wird Ehrenjungfrau von Königin [[Arwen]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;20&#039;&#039;&#039; || Sam wird zum dritten Mal in Folge zum Bürgermeister gewählt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;21&#039;&#039;&#039; || Sam reitet gemeinsam mit seiner Frau und Tochter nach Süden. Sie verbringen ein Jahr in [[Gondor]]. [[Tolman Hüttinger]] übernimmt in diesem Jahr stellvertretend das Amt des Bürgermeisters.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;27&#039;&#039;&#039; || Sam wird zum vierten Mal zum Bürgermeister gewählt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;30&#039;&#039;&#039; || Auf den [[Weite Höhen|Weiten Höhen]] findet die Hochzeit von Elanor und [[Fastred von Grünholm]] statt. Eldarion, Elessars und Arwens Sohn wird etwa um diese Zeit geboren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  &#039;&#039;&#039;31&#039;&#039;&#039; || Die [[Westmark]] wird offizieller Teil des Auenlandes. Viele Hobbits übersiedeln dorthin.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;33&#039;&#039;&#039; || Geburt von [[Sam Gamdschie]]s Enkel [[Elfstan Schönkind]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;34&#039;&#039;&#039; || Tod von [[Imrahil]] von [[Dol Amroth]]. Sam wird zum fünften Mal Bürgermeister und auf seine Bitte wird Fastred vom Thain zum Verwalter der Westmark ernannt. Elanor und Fastred ziehen nach [[Untertürmen]] auf den [[Turmberge]]n.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;42&#039;&#039;&#039; || Faramir Tuk heiratet Goldlöckchen Gamdschie, Sams Tochter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;48&#039;&#039;&#039; || [[Samweis Gamdschie]] wird zum siebenten und letzten Mal Bürgermeister.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;57&#039;&#039;&#039; || [[Elphir]], ältester Sohn von Imrahil und 23. Fürst von Dol Amroth stirbt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;61&#039;&#039;&#039; || Am [[Mittjahrestag]] stirbt [[Rose Hüttinger (Tochter von Tolman)|Rosie]], Frau von [[Samweis Gamdschie]]. Am [[22. September]] bricht Meister Samweis von [[Beutelsend]] auf und reitet zu den Turmbergen, wo er Elanor das &#039;&#039;[[Rotes Buch der Westmark|Rote Buch]]&#039;&#039; übergibt, das von da ab im Besitz der Schönkinds bleibt. Nach der von Elanor überlieferten Familientradition ritt Samweis dann zu den Grauen Anfurten und fuhr von dort als der letzte der Ringträger über das Meer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;63&#039;&#039;&#039; || König Éomer von [[Rohan]] stirbt, sein Sohn [[Elfwine]] wird sein Nachfolger. &#039;&#039;&amp;quot;Im Frühling dieses Jahres kam eine Botschaft von Rohan nach Bockland, dass König Éomer Herrn Holdwine noch einmal zu sehen wünschte. Meriadoc war damals alt (102), aber noch rüstig. Er beriet sich mit seinem Freund, dem Thain, und bald darauf übergaben sie ihre Habe und ihre Ämter ihren Söhnen und ritten über die [[Sarnfurt]] davon, und sie wurden im Auenland nicht mehr gesehen. Später erfuhr man, dass Herr Meriadoc nach [[Edoras]] kam und bei dem König war, bis Éomer in jenem Herbst starb. Dann gingen er und Thain Peregrin nach Gondor und verbrachten die kurzen Jahre, die ihnen noch blieben, in diesem Reich, bis sie starben und in [[Rath Dínen]] unter den Großen von Gondor zur Ruhe gebettet wurden&amp;quot;&#039;&#039; ([[Der Herr der Ringe]], Sechstes Buch, Anhang B, Die Aufzählung der Jahre)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;82&#039;&#039;&#039; || Tod [[Faramir (Sohn von Denethor II.)|Faramirs]], sein Sohn [[Elboron]] wird [[Truchsess]] und Fürst von Ithilien.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;91&#039;&#039;&#039; || Tod von [[Dwalin]] im dem außergewöhnlichen Alter von 340.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;95&#039;&#039;&#039; || [[Alphros]], Sohn von Elphir und 24. Fürst von Dol Amroth stirbt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;120&#039;&#039;&#039; || König Elessar stirbt. Sein Sohn [[Eldarion]] besteigt den Thron. &#039;&#039;„In diesem Jahr kam schließlich am [[1. März]] das Hinscheiden von König Elessar. Es heißt, dass die Totenbetten von Meriadoc und Peregrin neben das Totenbett des großen Königs gestellt wurden. Dann baute [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]] in Ithilien ein graues Schiff und segelte den [[Anduin]] hinunter und weiter über das Meer; und mit ihm, heißt es, ging [[Gimli]] der Zwerg. Und als das Schiff davonfuhr, war in Mittelerde das Ende der [[Gemeinschaft des Ringes]] gekommen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;121&#039;&#039;&#039; || Tod von Arwen in [[Lothlórien]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;172&#039;&#039;&#039; || Die Abschrift des &#039;&#039;[[Rotes Buch der Westmark|Roten Buches]]&#039;&#039; wird in Gondor von [[Findegil]], dem königlichen Schreiber, vollendet. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;220&#039;&#039;&#039; || Etwa um diese Zeit stirbt [[Eldarion]], zweiter König des [[Wiedervereinigtes Königreich|Wiedervereinigten Königreichs]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]; [[Humphrey Carpenter]], [[Christopher Tolkien]] (Hrsg.): &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;. [[Brief 338]]: &#039;&#039;Aus einem Brief an Fr. Douglas Carter&#039;&#039;, vermutlich [[6. Juni]] 1972.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitspannen|4 Viertes Zeitalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Fourth Age]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/chronologie/quatrieme_age]]&lt;br /&gt;
[[fi:Neljäs Aika]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Die_B%C3%A4ume_von_Kortirion&amp;diff=141731</id>
		<title>Die Bäume von Kortirion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Die_B%C3%A4ume_von_Kortirion&amp;diff=141731"/>
		<updated>2026-07-16T10:40:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ursprünglich mit &#039;&#039;Kortirion among the Trees&#039;&#039; (dt. &#039;&#039;Kortirion unter den Bäumen&#039;&#039;) betitelt, heißt das Gedicht, das erstmals im ersten Band des &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|Buches der Verschollenen Geschichten]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde, seit spätestens 1962 &#039;&#039;The Trees of Kortirion&#039;&#039; (dt. &#039;&#039;Die Bäume von Kortirion&#039;&#039;). Es ist der englischen Stadt [[Warwick]] gewidmet. &amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1]]&#039;&#039;. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 1999. S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
{{Abschnitt überarbeiten}}&lt;br /&gt;
Im Gedicht schreibt Tolkien über eine „verblühende Stadt auf einem kleinen Hügel“, in der noch „die einsamen Scharen weilen“, „die heiligen Feen und unsterblichen Elben“.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;, 4. deutsche Auflage, Klett-Cotta S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einordnung==&lt;br /&gt;
Das Gedicht in seiner ersten Fassung  wurde im November 1915 geschrieben und im Laufe der Zeit noch zweimal überarbeitet.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1937 nahm Tolkien eine umfassende Überarbeitung des Gedichts vor. Die endgültige Fassung mit dem Titel The Trees of Kortirion (Die Bäume von Kortirion) scheint &amp;quot;fast ein halbes Jahrhundert nach&amp;quot; 1915 entstanden zu sein&amp;lt;ref&amp;gt;Christopher Tolkien (Herausgeber), J. R. R. Tolkien (Autor), Das Buch der verschollenen Geschichten Band 1, Klett-Cotta 1999  S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien erwog, das Gedicht zu überarbeiten, um es in Die Abenteuer des Tom Bombadil aufzunehmen, aber es war zu lang und anspruchsvoll und hob sich von den anderen ab. Es wurde zusammen mit Der Besuch des Drachen gestrichen und durch drei Gedichte aus Der Herr der Ringe ersetzt. &amp;lt;ref&amp;gt;https://tolkiengateway.net/wiki/Kortirion_among_the_Trees.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 wurde es von J. R. R. Tolkien, Rayner Unwin zur Veröffentlichung angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Fassungen des Gedichts werden von Christopher Tolkien im Buch [[Das Buch der Verschollenen Geschichten]] Band 1 wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leseprobe ==&lt;br /&gt;
Ein Zitat aus der dritten Fassung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=[...] Until the white moon slowly climbing sees In shadow-fields the sleep-enchanted trees&lt;br /&gt;
Night-mantled all in silver-grey.&lt;br /&gt;
Alalminor! Here was your citadel, &lt;br /&gt;
Ere bannered summer from his fortress fell;&lt;br /&gt;
about you stood arrayed your host of elms:&lt;br /&gt;
Green was their armour, tall and green their helms,&lt;br /&gt;
High lords and captains of the trees.&lt;br /&gt;
But summer wanes. Behold, Kortirion! [...]|Autor=[[J. R. R. Tolkien]]&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten]]&#039;&#039;. Seite 51}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* [https://www.tolkiensociety.org/app/uploads/2016/11/Kortirion-among-trees-the-Trees-the-influence-of-Warwick-on-J.R.R.-Tolkien%C3%A2%E2%82%AC%E2%84%A2s-vision-of-Middle-earth.pdf Artikel von Lynn Forest-Hill als Direktdownload]&lt;br /&gt;
* [https://www.councilofelrond.com/poem/kortirion-among-the-trees/ Das ganze Gedicht in Englisch auf councilofelrond]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=khemjfyt9Xw Vertonung auf youtube]&lt;br /&gt;
* [https://www.scribd.com/document/26168653/Kortirion-Among-the-Trees pdf zum Download der Fassung von 1915 auf sribd.com]&lt;br /&gt;
* [https://soundcloud.com/adelemcallister/kortirion-among-the-trees-i-ii Vertonung von Adele McAllister auf Soundcloud]&lt;br /&gt;
* Das Gedicht wird erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/episode/tolkiens-brief-003 Podcast zu Brief 3]&lt;br /&gt;
* Das Gedicht wird erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/episode/tolkiens-brief-004 Podcast zu Brief 4]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bäume von Kortirion in den Briefen Tolkiens==&lt;br /&gt;
Das Gedicht wird im [[Brief 3]] von Tolkien thematisier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übersetzer Hans J. Schütz trägt der &amp;quot;Unübersetzbarkeit&amp;quot; von Tolkiens Lyrik Rechnung, indem er den Originaltexten eine deutsche Prosaversion beigibt, die ausschliesslich als Werkzeug gedacht ist um den Inhalt des englischen Textes zu verstehen und einen Einblick in die unterschiedlichen Fassungen zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
[[J. R. R. Tolkien]], [[Das Buch der Verschollenen Geschichten]], Band 1, ISBN 3-608-93061-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte]]&lt;br /&gt;
[[en:The Trees of Kortirion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Valmar&amp;diff=141730</id>
		<title>Valmar</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Valmar&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;Valimar&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt; [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe#Erste Erweiterte Englische Ausgabe|&#039;&#039;The Letters of J.R.R. Tolkien - revised and expanded&#039;&#039;.]]&#039;&#039; Ausgewählt und herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]] mit der Hilfe von [[Christopher Tolkien]].  1. Erweiterte Auflage, [[HarperCollins]] 2023, [[Brief 148a]], ISBN 978-0-00-862876-5&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt ([[Quenya]] für ‚Heim der Valar‘) war die Stadt der [[Valar]] im Herzen von [[Valinor]]. Sie barg eindrucksvolle Gebäude, hatte silberne Kuppeln, goldene Tore und viele Glockentürme. In unmittelbarer Nähe befanden sich der [[Máhanaxar]] und der Hügel der [[Zwei Bäume|Lichtbäume]], der [[Ezellohar]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Valmar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_90&amp;diff=141729</id>
		<title>Brief 90</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 90&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Christopher Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Datum       = 24. November 1944&lt;br /&gt;
| Ort         = [[Northmoor Road 20|20 Northmoor Road]], Oxford&lt;br /&gt;
| Art des Briefes = ganzer Brief&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 90&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien am 24. November 1944 an [[Christopher Tolkien]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Tolkien und seine [[Edith Tolkien|Frau]] amüsieren sich über Christopher Tolkiens Bericht über die Geschwaderfeier. Er wundert sich, dass sich sein Sohn an ein Zitat aus dem Exeter-Buch erinnert. Das Angelsächsische zu sehen, hatte ihn erheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend hatte eine [[Inklings]]-Veranstaltung stattgefunden. Er berichtet ausführlich über den umstrittenen Abend. U. a. will [[C. S. Lewis|C.S.L.]] reden und den Begriff &amp;quot;Zufall&amp;quot; definieren, aber keiner will zuhören. Tolkien zitiert: &amp;quot;Wenn ihr heute Abend sterbt, werdet ihr weniger über den Zufall wissen, als ihr vielleicht gewusst habt.&amp;quot; Warnie erwidert: &amp;quot;Jede Wolke hat ihren Silberstreif.&amp;quot; Barfield trägt zudem ein kurzes Stück über Jason und Medea vor, zwei ausgezeichnete Sonette werden gelesen, &amp;quot;Geister&amp;quot; diskutiert, und über die Besonderheit von Hymnen gesprochen. Tolkien ist bis 12:30 Uhr geblieben.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
[[en:Letter 90]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 090}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Order_of_the_British_Empire&amp;diff=141728</id>
		<title>Order of the British Empire</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Order_of_the_British_Empire&amp;diff=141728"/>
		<updated>2026-07-16T10:40:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;The Most Excellent Order of the British Empire&#039;&#039;&#039; (‚Der hervorragendste Orden des britischen Weltreichs‘), kurz &#039;&#039;&#039;Order of the British Empire&#039;&#039;&#039; (‚Orden des Britischen Weltreichs‘) ist ein britischer Ritterorden, der am 4. Juni 1917 von König George V. gestiftet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.thegazette.co.uk/London/issue/30250/supplement/8791 Second Supplement to The London Gazette, page 8791], 28. August 1917, &#039;&#039;The London Gazette&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aufnahme in den Orden würdigt Verdienste in den Bereichen von Kunst und Wissenschaft, der Arbeit für gemeinnützige Einrichtungen und Wohlfahrtsorganisationen sowie den öffentlichen Dienst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;honours&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Orden ist in eine militärische und eine zivile Abteilung mit jeweils fünf Rängen unterteilt. Das Motto des Ordens ist „For God and the Empire“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;honours&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://honours.cabinetoffice.gov.uk/about/orders-and-medals/|titel=Orders, Decorations and Medals|website=[https://honours.cabinetoffice.gov.uk/ honours.cabinetoffice.gov.uk]|abruf=4. Dezember 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elizabeth II. (1926–2022) ernannte [[J. R. R. Tolkien]] für seine Verdienste um die englische Literatur in den New Years Honours vom 1. Januar 1972 zum Commander of the Order of the British Empire (CBE).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.thegazette.co.uk/London/issue/45554/supplement/9 SUPPLEMENT TO THE LONDON GAZETTE, page 9], 1. Januar 1972, &#039;&#039;The London Gazette&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tolkien empfing die Insignien des Ordens am 28. März.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]; [[Humphrey Carpenter]] (Hrsg.): &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;. Brief 334: &#039;&#039;An Rayner Unwin&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[C. S. Lewis]] hingegen lehnte die Verleihung des CBE, die ihm im Dezember 1951 vom damaligen Premierminister [[wikipedia:de:Winston Churchill|Winston Churchill]] angeboten wurde, ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://winstonchurchill.org/publications/finest-hour-extras/his-usual-good-sense-c-s-lewis-on-winston-churchill/|titel=HIS USUAL GOOD SENSE: C. S. LEWIS ON WINSTON CHURCHILL|website=[https://winstonchurchill.org/ International Churchill Society]|abruf=4. Dezember 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Einige Schauspieler, die in Tolkien-Verfilmungen mitwirkten, sind auch Mitglieder des Ordens. Dies sind [[Christopher Lee]], [[Ian Holm]], [[Ian McKellen]], [[Annette Crosbie]], [[Antony Sher]], [[Lenny Henry]], [[Martin Jarvis]], [[John Hurt]], [[Billy Connolly]], [[Barry Humphries]], [[Benedict Cumberbatch]], und [[Derek Jacobi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Order_of_the_British_Empire Artikel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisationen]]&lt;br /&gt;
[[en:Order of the British Empire]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Edith_Tolkien&amp;diff=141727</id>
		<title>Edith Tolkien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Edith_Tolkien&amp;diff=141727"/>
		<updated>2026-07-16T10:40:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Person&lt;br /&gt;
|Name=Edith Mary Tolkien&lt;br /&gt;
|Bild=Edith Bratt.jpg&lt;br /&gt;
|Bildinfo=Edith Bratt im Alter von 17 Jahren (1906)&lt;br /&gt;
|Geboren=21. Januar 1889&lt;br /&gt;
|Gestorben=29. November 1871&lt;br /&gt;
|Nationalität=Britisch&lt;br /&gt;
|Orte=[[Birmingham]], [[Oxford]]&lt;br /&gt;
|Eltern=[[Alfred Frederick Warrilow]], [[Frances Janney Bratt]]&lt;br /&gt;
|Kinder=[[John Tolkien]], [[Michael Tolkien]], [[Christopher Tolkien]], [[Priscilla Tolkien]]&lt;br /&gt;
|Ehepartner=[[J. R. R. Tolkien]]&lt;br /&gt;
|Geschwister=[[Nellie Elizabeth Warrilow]] (Halbschwester)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Edith Mary Tolkien&#039;&#039;&#039;, gebürtige Bratt, (geboren am 21. Januar 1889 in Gloucester, gestorben am 29. November 1971 in [[Bournemouth]]) war die Ehefrau von [[J. R. R. Tolkien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edith ist die Tochter von [[Alfred Frederick Warrilow]] und [[Frances Janney Bratt]] und Halbschwester von [[Nellie Elizabeth Warrilow]].&lt;br /&gt;
Als uneheliches Kind geboren, wurde Edith von ihrer Mutter und ihrer Cousine [[Jennie Grove]] aufgezogen. Schon früh wurde man auf ihre musikalischen und tänzerischen Begabungen aufmerksam, so dass sie nach dem frühen Tod ihrer Mutter ein Musikinternat für Mädchen besuchte. Einige Zeit später kam sie in der Pension von Mrs. Faulkner in der Duchess Road 37, auf Vermittlung ihres Vormundes, unter. Dort kam es auch – im Jahr 1908 – zu der ersten Begegnung mit dem damals 16jährigen Ronald Tolkien, der ebenfalls Waise war und zusammen mit seinem Bruder [[Hilary Tolkien|Hilary]] von ihrem Vormund [[Francis Morgan|Pater Francis Morgan]] in der Duchess Road einquartiert worden war. Einige Monate später verliebten die beiden sich ineinander, mussten sich aber schon bald wieder trennen: Pater Francis war gegen diese Beziehung und untersagte Ronald jeden Kontakt mit Edith bis zu seiner Volljährigkeit, damals mit 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edith, die am anglikanischen Glauben festhielt, zog darauf nach Cheltenham zu einer Rechtsanwaltsfamilie namens Jessop. Ronald, der im Jahre 1913 volljährig wurde, schickte Edith nach seinem 21. Geburtstag sofort einen Brief, mit der Bitte ihn zu besuchen. Edith hatte sich jedoch in dieser Zeit mit einem anderen Mann verlobt, da sie nicht an Tolkiens Treue geglaubt hatte. Auf Drängen Tolkiens trafen sie sich jedoch wieder und Edith löste ihre Verlobung. Sie legte, auf Ronalds Wunsch, ihren Glauben ab und konvertierte am 8. Januar 1914 zur katholischen Kirche. Dies wurde von ihrer Familie und auch von den Jessops nicht geduldet und so musste sie sich erneut nach einer Wohnung umsehen. Schließlich zog sie zu ihrer Cousine, mit der sie sich eine Wohnung in Warwick teilte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. März 1916, acht Jahre nach ihrem ersten Treffen, heiratete Edith Mary Bratt J. R. R. Tolkien in der St. Mary Immaculate Church, Warwick, Warwickshire,. Doch schon kurz nach der Hochzeit zog ihr Ehemann in den Ersten Weltkrieg nach Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ronald Tolkien bekam Edith vier Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* am 16. November 1917 [[John Tolkien|John Francis Reuel]]&lt;br /&gt;
* am 22. Oktober  1920 [[Michael Tolkien|Michael Hilary Reuel]]&lt;br /&gt;
* am 21. November 1924 [[Christopher Tolkien|Christopher John Reuel]]&lt;br /&gt;
* am 18. Juni 1929 [[Priscilla Tolkien|Priscilla Mary Reuel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vielen Umzügen (Edith war Ronald soweit möglich überall hin gefolgt) bezog die Familie ein Haus in der [[Northmoor Road 20|Northmoor Road]], wo sie auch einige Jahrzehnte wohnten. Ihren Lebensabend verbrachte das Ehepaar in einem Haus in der [[Lakeside Road]] in Poole bei Bournemouth. Nach kurzer aber schwerer Krankheit starb Edith im Alter von 82 Jahren und wurde auf dem Friedhof von Wolvercote bei [[Oxford]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ronald und Edith gingen oft in einem Wald nahe Roos spazieren, wo seine Frau in einem Schierlingshain manchmal für ihn sang und tanzte. Dies inspirierte ihn zu der Begegnung von [[Beren Erchamion|Beren]] und [[Lúthien]].&lt;br /&gt;
* Entsprechend ließ Ronald nach Ediths Tod auf ihrem Grabstein unter ihren Namen „Lúthien“ setzen, unter seinen eigenen „Beren“.&lt;br /&gt;
* Bei der Volkszählung von 1901 war Edith 12 Jahre alt, wohnhaft in Handsworth (Staffordshire). Dem Haushalt wurden zudem zugeordnet Frances Bratt, 42 Jahre alt, geboren in Wolverhampton, Staffordshire und Frances&#039; Cousine, die 37-jährige Mary J. Grove, geboren in Liverpool.In der Volkszählung wurde Frances Bratt als Ediths Tante angegeben, tatsächlich war sie aber Ediths Mutter.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wikitree.com/wiki/Bratt-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.wikitree.com/wiki/Bratt-1 Seite zu Edith auf Wikitree]&lt;br /&gt;
* [https://www.findagrave.com/memorial/19696821/edith-mary-tolkien Seite zu Edith auf findagrave]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Edith in den Briefen Tolkiens==&lt;br /&gt;
Ronald schrieb Edith regelmäßig. In vielen Briefen wird sie auch erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]; [[Humphrey Carpenter]] (Hrsg.): &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[[Brief 1]] • [[Brief 3]] • [[Brief 6]] • [[Brief 16]] • [[Brief 37]] • [[Brief 38]] • [[Brief 43]] • [[Brief 45]] • [[Brief 60]] • [[Brief 66]] • [[Brief 67]] • [[Brief 72]] • [[Brief 136]] • [[Brief 142]] • [[Brief 211]] • [[Brief 238]] • [[Brief 284]] • [[Brief 285]] • [[Brief 257]] • [[Brief 307]] • [[Brief 311]] • [[Brief 315]] • [[Brief 328]] • [[Brief 331]] • [[Brief 332]] • [[Brief 340]]&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Humphrey Carpenter|Carpenter, Humphrey]], &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie|J. R. R. Tolkien: A Biography]]&#039;&#039;. London: [[George Allen &amp;amp; Unwin]], 1977. ISBN 0-04-928037-6. (englische Ausgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen (Tolkiens Umfeld)|Tolkien, Edith]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Edith Tolkien]]&lt;br /&gt;
[[fi:Edith Tolkien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Hotel_Miramar&amp;diff=141726</id>
		<title>Hotel Miramar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Hotel_Miramar&amp;diff=141726"/>
		<updated>2026-07-16T10:40:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hotel Miramar, Bournemouth.jpg|thumb|300px|Das Hotel im Jahr 2008]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Hotel Miramar&#039;&#039;&#039; ist ein Gästehaus in [[Bournemouth]], [[England]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte == &lt;br /&gt;
Das Hauptgebäude wurde im [[wikipedia:de:Zeitalter Eduards VII.|Zeitalter Eduards VII.]] im Jahr 1905 im Arts-and-Crafts-Stil für den österreichisch-ungarischen Botschafter in London, Graf Albert Joseph Michael von Mensdorff-Pouilly-Dietrechstein errichtet (er war seit 1904 in dieser Position). Es ist nicht verwunderlich, dass der mit dem Königshaus verwandte Graf von Mensdorff-Pouilly-Dietrechstein Bournemouth für sein Feriendomizil auswählte, da es bereits damals als Ort der Ruhe und Kultur bekannt war. So zog der East Cliff mit einer italienischen Villa, die Sir Merton und Lady Annie Russell-Cotes gehörte und in der zahlreiche Kunstwerke, die sie von ihren Reisen von überall in der Welt mitbrachten, ausgestellt waren, die Besucher an. Heute beherbergt dieses Gebäude das Russell-Cotes Art Gallery &amp;amp; Museum und ist 2 Gehminuten vom Hotel Miramar entfernt. Für Gäste des Hotels ist es bis heute ein beliebtes Ausflugsziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als in den 1920er Jahren zwei Seitenflügel angebaut wurden, wurde das Miramar zum Hotel umfunktioniert und ist es bis heute. Der Name &#039;&#039;Miramar&#039;&#039; wurde dem Hotel im Zuge dessen verliehen und ist Spanisch für ‚Meerblick‘. Der Name wurde ausgewählt, um die idyllische Lage am Ärmelkanal&amp;lt;ref&amp;gt;[https://miramar.bournemouthehotel.com/de/ Karte] auf bournemouthehotel.com, abgerufen am 2. März 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu unterstreichen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Miramar vom Amerikanischen Roten Kreuz und des Women’s Army Corps als Unterkunft der Krankenschwestern genutzt, die sich dort erholen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Hotel vermehrt von Berühmtheiten wie [[J. R. R. Tolkien]] besucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Our History&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Situation heute ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 wurde das Hotel von den Geschäftsleuten Bob und May Blakemore erworben. 2001 starb Bob Blakemore, das Hotel wird heute von Clare Blakemore und der Blakemore-Familie betrieben. Es befindet sich im Familienbesitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;About Us&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://miramar-bournemouth.com/about-hotel-miramar|titel=About Us|website=[https://miramar-bournemouth.com/ miramar-bournemouth.com]|abruf=2. März 2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Das 1954&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://de.wikipedia.org/wiki/Terence_Rattigan#Theaterst%C3%BCcke|titel=Terence Rattigan|website=Wiki|abruf=2. März 2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt; uraufgeführte Theaterstück &#039;&#039;Separate Tables&#039;&#039; von [[wikipedia:de:Terence Rattigan|Terence Rattigan]] spielt im fiktiven Beauregard Private Hotel; als Inspirationsquelle diente ihm der Dining Room des Hotels Miramar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Our History&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://miramar-bournemouth.com/about-hotel-miramar/history|titel=Our History|website=[https://miramar-bournemouth.com/ miramar-bournemouth.com]|abruf=2. März 2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tolkien und das Hotel ==&lt;br /&gt;
Seit den 1950er Jahren war das Hotel bei den [[Familie Tolkien|Tolkiens]] als Urlaubsort beliebt. Sie buchten regulär zwei Zimmer zu einer bestimmten Zeit im Jahr für mehrere Monate. Dies waren ein Schlafzimmer und ein Arbeitszimmer mit Meerblick (Raum 205), in dem [[J. R. R. Tolkien]] an Werken wie dem &#039;&#039;[[Das Silmarillion|Silmarillion]]&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carpenter&amp;quot;&amp;gt;[[Humphrey Carpenter]]: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie]]&#039;&#039;, passim.&amp;lt;/ref&amp;gt; arbeitete. 1972 hielt er sich letztmalig im Hotel auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Our History&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blue Plaque ==&lt;br /&gt;
Am 10. Juni 1992 wurde eine Blue Plaque zur Erinnerung an Tolkiens Aufenthalt im Hotel enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.yumpu.com/en/document/read/9068450/blue-plaque-booklet-and-map-bournemouth-borough-council/17|titel=Bournemouth’s Blue Plaques|website=[https://www.yumpu.com Yumpu]|abruf=2. März 2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Hotel in den Briefen Tolkiens ==&lt;br /&gt;
Vom Hotel Miramar in Bournemouth wurden folgende Briefe Tolkiens abgeschickt:&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]; [[Humphrey Carpenter]] (ed.): &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe#Revised and Expanded Edition|The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and Expanded Edition]]&#039;&#039;. &#039;&#039;Index&#039;&#039;. Eintrag &#039;&#039;Miramar Hotel, Bournemouth&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Brief 249]]&lt;br /&gt;
* [[Brief 296]]&lt;br /&gt;
* [[Brief 331]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird im [[Brief 354]], dem letzten bekannten von J. R. R. Tolkien verfassten Brief, erwähnt. Tolkien beschreibt darin den für ihn turbulenten Nachmittag des [[28. August]] 1973, an dem er unter anderem seine Bankkarte verlor. Er geht davon aus, bis zum [[11. September]] im Miramar in Bournemouth zu bleiben, wird allerdings [[2. September|vier Tage]] nach der Niederschrift des Briefes am 29. August in Bornemouth an einer Lungenentzündung sterben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]; [[Humphrey Carpenter]] (ed.): &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe#Revised and Expanded Edition|The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and Expanded Edition]]&#039;&#039;. Letter 354: &#039;&#039;To Priscilla Tolkien&#039;&#039;, [[29. August]] 1973.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carpenter&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://miramar-bournemouth.com/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orte (Tolkiens Umfeld)]]&lt;br /&gt;
[[fi:Hotel Miramar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_87&amp;diff=141725</id>
		<title>Brief 87</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 87&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Christopher Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Datum       = 25. Oktober 1944&lt;br /&gt;
| Ort         = 20 Northmoor Road, Oxford&lt;br /&gt;
| Art des Briefes = ganzer Brief&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 87&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien am 25. Oktober 1944 an [[Christopher Tolkien]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung==&lt;br /&gt;
Zusammen mit diesem Brief schickte Tolkien Christopher zwei weitere Kapitel des &amp;quot;Rings&amp;quot; zu seiner Freude und Kritik. Da er annimmt, dass das Päckchen nicht bis zu seinem Geburtstag ankommen würde, schickt Tolkien am selben Tag auch einen langen Luftpostbrief. Tolkien erzählt, dass er noch zwei Kapitel für das &amp;quot;Vierte Buch&amp;quot; schreiben müsse und hofft, das &amp;quot;Fünfte&amp;quot; und letzte Kapitel fertigstellen zu können. [[Der Herr der Ringe]] würde schließlich aus sechs &amp;quot;Büchern&amp;quot; bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien zitiert einen Brief von John Barrow aus Pennsylvania, in dem der Zwölfjährige schreibt, dass er den Hobbit zum elften Mal gelesen habe und sich wundert: &amp;quot;Mann, ich bin überrascht, dass er nicht populärer ist&amp;quot;. Er fragte auch nach den Namen aller anderen Bücher, die Tolkien geschrieben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien sagt, Briefe wie dieser machten ihn traurig, wenn er an die Tausenden von Körnern guten menschlichen Getreides denke, die auf unfruchtbaren Boden fallen müssten, wenn ein so winziger Wassertropfen so berauschend sein sollte. Dennoch ist er dankbar für die Gnade und das Glück, die selbst dieser Tropfen mit sich brachte. Es sei auch schön zu sehen, dass die kleinen amerikanischen Jungs wirklich noch &amp;quot;Gee Whiz&amp;quot; sagen.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
[[en:Letter 87]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 087}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Spinnen&amp;diff=141724</id>
		<title>Spinnen</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Spinnen&#039;&#039;&#039; (Original &#039;&#039;Spiders&#039;&#039;), auch &#039;&#039;Große Spinnen&#039;&#039; (Original &#039;&#039;Great Spiders&#039;&#039;) genannt, sind im [[Legendarium]] böswillige Kreaturen [[Arda]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Spinnen Ardas waren große und sehr giftige Kreaturen. Sie beherrschten anscheinend verschiedene Sprachen und verwandten sie in ihrer primitiven Art und Weise.&amp;lt;ref name=&amp;quot;H VIII&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;Der Hobbit&#039;&#039;. Kapitel VIII: &#039;&#039;Fliegen und Spinnen&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gollum]] konnte so einen Handel mit [[Kankra]] abschließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDR IV 9&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Viertes Buch, Neuntes Kapitel: &#039;&#039;Kankras Lauer&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spinnen dienten nur sich selbst, konnten aber leicht durch das Angebot von Beute bestochen werden. Anders als böse Geister wie [[Balrogs]] oder [[Gespenster]] dienten sie nicht dem Bösen, gingen aber situativ Bündnisse mit ihm ein. Dies zeigte sich bereits bei ihrer Stammutter [[Ungoliant]], die sich nicht von [[Melkor]] betrügen ließ und es sogar vermochte, sich und Melkor für andere [[Valar]] unsichtbar zu machen, indem sie das &#039;&#039;Unlicht&#039;&#039; spann. Dies könnte darin begründet sein, dass Ungoliant aus dem Dunkel ([[Kúma]]) stammen soll, und damit [[Ea]] nicht angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;[[Quenta Silmarillion]]&#039;&#039;, VIII &#039;&#039;Von der Verdunkelung Valinors&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Als Urmutter der später in [[Mittelerde]] auftretenden Großen Spinnen gilt die Lichtfresserin Ungoliant, die im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]] in [[Avathar]] und später in [[Beleriand]] hauste. Im Bunde mit dem Dunklen Herrscher Melkor verschlang sie das Licht der [[Zwei Bäume]] in [[Valinor]]. Als sich Melkor jedoch weigerte, ihr als Lohn den ihr versprochenen [[Silmaril]] zu überlassen, verfolgte sie ihn, bis sie von den [[Balrogs]] des Dunklen Herrschers vertrieben wurde. Sie floh über die [[Ered Gorgoroth]] in das Tal [[Nan Dungortheb]] und paarte sich dort mit anderen Großen Spinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;[[Quenta Silmarillion]]&#039;&#039;, IX &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spinnen von Nan Dungortheb wurden in ganz Beleriand gefürchtet; in ihre Fänge gerieten viele Reisende, darunter auch [[Aredhel]], Tochter von [[Fingolfin]], die ihnen jedoch entkommen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;[[Quenta Silmarillion]]&#039;&#039;, XVI &#039;&#039;Von Maeglin&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungoliants letzte Tochter war die dämonische Kankra, die nach Osten zog. Sie ließ sich in den [[Ephel Dúath]], an der Grenze [[Mordor]]s, nieder, von wo aus sich ihre Brut in den Bergen der Gegend ausbreitete, gen [[Rhûn|Osten]] zog oder sich in das Baumdickicht des [[Düsterwald]]es zurückzog.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDR IV 9&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;H VIII&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]]s hielten sie einen Großteil des dämmrigen Waldes besetzt und spannen ihre dicken, klebrigen Netze. Diese Spinnen waren deutlich kleiner als Kankra, wenn auch nicht weniger gefährlich. Im Jahre 2941 D. Z. fingen sie [[Thorin &amp;amp; Co.]] bei ihrer Reise zum [[Erebor]]. Erst [[Bilbo Beutlin]] konnte die [[Zwerge]] befreien und die Spinnen schließlich vertreiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;H VIII&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* In der [[Stabreim]]fassung der [[Narn i Hîn Húrin]] wird erzählt, dass in &#039;&#039;Nan Dungorthin&#039;&#039; dunkle Schreine für namenlose Götter standen.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lays of Beleriand]].&#039;&#039; (The History of Middle-earth, Band III.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. George Allen &amp;amp; Unwin, London 1985. I &#039;&#039;The Lay of the Children of Húrin&#039;&#039;. III. &#039;&#039;Failivrin&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise waren damit Spinnen oder ähnliche, [[namenlose Wesen]] gemeint.&lt;br /&gt;
* Oft wird vermutet, dass [[J. R. R. Tolkien]]s negativ besetzte Position der Spinnen in dessen Werken daher rühre, dass Tolkien als Kleinkind einmal von einer Tarantel gebissen worden sei. Tolkien selber schrieb jedoch in einem Brief, dass er keine besondere Abneigung gegen Spinnen habe und auch kein Bedürfnis hätte, sie zu töten. Wie er weiter schrieb, pflegte er sie lebend einzufangen und ins Freie zu setzen, wenn sich eine beispielsweise im Badezimmer niedergelassen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]]. &#039;&#039;[[Brief 163]]&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* Spinnen, Spinnenphobie und Taranteln werden thematisiert im Podcast &#039;&#039;Tolkien in 5 Minuten&#039;&#039; [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/002-was-macht-tolkien-in-suedafrika| 002 Was macht Tolkien in Südafrika]&lt;br /&gt;
* Spinnen werden Podcast &#039;&#039;Tolkiens Briefe&#039;&#039; thematisiert: [https://www.tolkiens-briefe.de/30-neue-episode| Brief 15]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spinnen| Spinnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Spiders]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Iwerddon&amp;diff=141723</id>
		<title>Iwerddon</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Iwerddon&#039;&#039;&#039; ist der Name eines Königreichs in dem unveröffentlichten Fragment &#039;&#039;[[The King of the Green Dozen]]&#039;&#039; von [[J. R. R. Tolkien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iwerddon ist der walisische Name von Irland (&#039;&#039;The King of the Green Dozen&#039;&#039; spielt in Wales), weshalb zu vermuten ist, dass mit dem Königreich aus Tolkiens Fragment Irland gemeint ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien: Briefe]] Nr. 33 u. 98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orte (Nicht-Arda)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Mythopoeia&amp;diff=141722</id>
		<title>Mythopoeia</title>
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		<updated>2026-07-16T10:40:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Mythopoeia&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ist ein Gedicht von [[J. R. R. Tolkien]]. Das Wort &#039;&#039;mythopoeia&#039;&#039; bezeichnet auch eine literarische Strömung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://en.wikipedia.org/wiki/Mythopoeia Wikipedia: Mythopoeia], abgerufen am 9. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bedeutet „das Machen von Mythen“.&amp;lt;ref name=CarpBio/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehungsgeschichte==&lt;br /&gt;
Am Samstag, dem [[19. September]] 1931 trafen sich der inzwischen an Gott glaubende [[C. S. Lewis]], [[J. R. R. Tolkien]] und [[Hugo Dyson]] im Magdalen College, Lewis’ College, zum Abendessen. Nach dem Essen unternahmen sie in einer stürmischen Nacht einen Spaziergang, während dem ein Gespräch über den Sinn des Mythos zustande kam. Lewis konnte nicht verstehen, welche Bedeutung Christus für das Christentum hatte und welchen Sinn Kreuzigung und Auferstehung hätten. Er müsse erst noch den Zweck jener Ereignisse begreifen und verstehen, wieso jemand, der vor 2000 Jahren lebte, den Christen in seinem Leben und Sterben würde helfen können (außer durch sein Beispiel), wie er später selbst in einem Brief an einen Freund erklärte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später an jenem Abend erklärten ihm Tolkien und Dyson, dass, wenn er von dem Gedanken an den Opfertod in einer heidnischen Religion berührt und beeindruckt ist oder eine sterbende und wiederauflebende Gottheit seine Fantasie bewegt, warum er dies nicht auf das Christentum übertragen könne. Lewis antwortete darauf: „Aber, Mythen sind Lügen, wenn auch durch Silber geblasen.“ Tolkien nimmt diesen Satz zum Anstoß, Lewis etwas über seine Sicht auf Mythen und das Christentum zu erzählen. Er stellt das Sprechen als Erfinden in Bezug auf Objekte und Ideen und den Mythos als Erfinden in Bezug auf Wahrheit dar. Nur indem der Mensch Mythen erfindet, „nach-schöpferisch“ wird, kann er laut Tolkien dem Stand der Vollkommenheit nähern, während der materialistische „Fortschritt“ nur in den Abgrund und zum Bösen führe. Er glaubte an die Wahrheit in der [[Mythologie]] und sprach damit seine Grundüberzeugung als Schriftsteller aus, das Bekenntnis, das sich auch im Herzen des &#039;&#039;[[Silmarillion]]&#039;&#039; findet. Lewis erkannte nun, als Dyson Tolkiens Worte bekräftigte, dass die Geschichte Christi ein wahrer Mythos war, der ebenso wie andere Mythen auf die Menschen wirkte, aber wirklich geschehen war. Dieses Gespräch gibt er in &#039;&#039;Mythopoeia&#039;&#039; wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lewis findet durch dieses Gespräch vom Glauben an Gott zum Glauben an Christus, wie er zwölf Tage später in einem Brief an seinen Freund Arthur Greeves zugibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht wurde von Tolkien für Lewis während der Prüfungsaufsicht geschrieben. Es trägt auch die Titel „Misomythos“ und „Philomyth to Misomyth“.&amp;lt;ref name=CarpBio&amp;gt;[[Humphrey Carpenter]]: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. ISBN {{ISBN|978-3-608-98672-3}}. S. 230 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mythopoeia&#039;&#039; stammt ursprünglisch vom Griechischen μυθοποιία. Im Englischen wurde es spätestens ab 1846 verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://en.wiktionary.org/wiki/mythopoeia Wiktionary: Mythopoeia], abgerufen am 9. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;Mythopoeia&#039;&#039; in den Briefen Tolkiens==&lt;br /&gt;
Mythopoeia wird im folgenden Brief zitiert:&lt;br /&gt;
* [[Brief 52]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Humphrey Carpenter]] (Hrsg.): &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;. [[Brief 52]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160303181406/http://mercury.ccil.org/~cowan/mythopoeia.html Das vollständige Gedicht auf web.archive.org]&lt;br /&gt;
* [https://en.wikipedia.org/wiki/Mythopoeia_(poem) Englischsprachiger Wikipedia-Artikel]&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[en:Mythopoeia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Goldbeere&amp;diff=141721</id>
		<title>Goldbeere</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Goldbeere&amp;diff=141721"/>
		<updated>2026-07-16T10:40:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Goldbeere (II).jpg|thumb|180px|Goldbeere, Tochter der Wasserfrau, &amp;lt;small&amp;gt;Bild: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Goldbeere&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Goldberry&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] die Tochter der [[Wasserfrau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goldbeere hatte langes goldblondes Haar und trug ein grünes, silberdurchwirktes Gewand mit einem goldenen, edelsteinbesetzten Gürtel, der wie eine Kette von Schwertlilien geformt war. Sie war schlank, fröhlich und bewegte sich äußerst anmutig. Das Entzücken, das Sterbliche in Goldbeeres Gegenwart ergriff, wird beschrieben als „nicht so glühend und überirdisch“ wie die Gegenwart von [[Elben]], „vielmehr tiefer und dem sterblichen Herzen näher; wunderbar, und dennoch nicht unvertraut.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goldbeere lebte zusammen mit [[Tom Bombadil]] in dessen [[Tom Bombadils Haus|Haus]]. Bombadil sagte über Goldbeere, dass er sie bei der [[Weidenwinde]] „vor langer Zeit“ getroffen habe. Er beschenkte sie häufig mit Wasserlilien. Sie wandelte wie Tom Bombadil häufig über die Hügel und an den nahen Ufern der Weidenwinde umher, im Frühling badete sie im Fluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Bild:Goldbeere.jpg|thumb|left|180px|Goldbeere die Flusstochter,&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Bild: Anke Eißmann&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Goldbeere war wohl wie Tom Bombadil eine Art Naturgeist. [[J. R. R. Tolkien]] schrieb in einem Brief über Goldbeere, in dem er sich kritisch über die geplante Darstellung Goldbeeres als Tochter des [[Alter Weidenmann|Alten Weidenmanns]] äußerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Wir sind nicht in einem »Märchenland«, sondern in einer echten Flusslandschaft im Herbst. Goldbeere steht für die wirklichen jahreszeitlichen Veränderungen in solchen Gegenden.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien und Humphrey Carpenter (Hrsg.): &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;. Brief 210: &#039;&#039;Aus einem Brief an Forrest J. Ackerman&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls auf der Basis der Annahme, Goldbeere sei ein Naturgeist, verweisen [[Wayne G. Hammond]] und [[Christina Scull]] in ihrem Leitfaden für Leser des &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe|The Lord of the Rings]]&#039;&#039; auf eine Textstelle in der deutlich wird, dass Goldbeere eine gewisse „Macht“ über die jahreszeitlichen Naturvorgänge hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Als sie [die vier Hobbits] aus dem Fenster schauten, drang zu ihnen sanft, als strömte sie mit dem Regen herab, die klare Stimme von Goldbeere, die über ihnen sang. Sie konnten wenige Wörter verstehen, aber sie erkannten, dass es ein Regenlied war, so süß wie Schauer auf trockene Berge, und es erzählte die Geschichte eines Flusses von der Quelle im Hochland bis zum Meer weit drunten. [...] &#039;Heute ist Goldbeeres Waschtag&#039;, sagte er [Tom Bombadil], &#039;und ihr Herbstgroßreinemachen. Zu nass für Hobbits - sie sollen ausruhen solange sie können! [...]&#039;&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Erstes Buch, Siebtes Kapitel: &#039;&#039;In Tom Bombadils Haus&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der Gedichtsammlung &#039;&#039;[[Die Abenteuer des Tom Bombadil]]&#039;&#039; entspricht Goldbeere noch eher den schalkhaften Natur- oder Wassergeistern, die Tolkien wohl aus den Sagen und Geschichten seiner Heimat England kannte. So zieht sie zum Beispiel Tom Bombadil am Bart, so dass dieser in die Weidenwinde fällt.&lt;br /&gt;
* Wie Tom Bombadil kommt auch Goldbeere aus zeitlichen und dramaturgischen Gründen in der [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)]] nicht vor, allerdings designte das neuseeländische Special-effects-Unternehmen [[WETA]] - sie waren bereits für die Effekte und die computertechnische Visualisierung der Filmtrilogie verantwortlich, eine Goldbeere-Sammelkarte für Decipher. Dort wird Goldbeere von Amanda Neil dargestellt und ähnelt in ihrer Erscheinung einer griechischen beziehungsweise römischen Nymphe oder Najade.&lt;br /&gt;
* In der 2. Staffel von [[Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht]] ist Goldbeere nicht zu sehen, aber zu hören. Sie wird im Original von der Musikerin  [[Raya Yarbrough]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Erstes Buch, Siebtes Kapitel: &#039;&#039;In Tom Bombadils Haus&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Briefe&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]].&lt;br /&gt;
** Brief #210.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Die Abenteuer des Tom Bombadil&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** Erstes Gedicht: &#039;&#039;Die Abenteuer des Tom Bombadil&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Wayne G. Hammond und Christina Scull: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** Book One; Chapter VII: &#039;&#039;In the House of Tom Bombadil&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arten]]&lt;br /&gt;
[[en:Goldberry]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:baie_d_or]]&lt;br /&gt;
[[fi:Kultamarja]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Regeln&amp;diff=141720</id>
		<title>Regeln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Regeln&amp;diff=141720"/>
		<updated>2026-07-16T10:40:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Regeln&#039;&#039;&#039; (Original &#039;&#039;The Rules&#039;&#039;) sind ein gesetzesähnlicher und sozialer, festgelegter  Verhaltenskodex im [[Auenland]], der meist freiwillig eingehalten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Hobbit]]s des Auenlandes führten die Regeln auf das nördliche Königtum von [[Arnor]] zurück. Sie galten als fair und gerecht, weshalb man sich gern auf sie berief und es nur sehr selten Verstöße gegen sie gab. Auch tausend Jahre nach dem Tod des letzten Königs von Arnor erkannten sie die Hoheit eines Hochkönigs in [[Fornost Erain|Königsnorburg]] an. Die Treue zu ihm und seinen Gesetzen manifestierte sich in dem Ausspruch „Der hat wohl noch nie was vom König gehört“, den sie gegenüber Fremdlingen und Gesindel gebrauchten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Prolog: &#039;&#039;Über Hobbits&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwiefern die Regeln tatsächlich auf Gesetzeserlasse des nördlichen Königtums zurückgingen, ist schwer zu sagen. Da die Hobbits nur jene Regeln übernommen hatten, die ihnen wichtig waren, scheint es durchaus möglich, dass es sich bei ihnen lediglich um eine Art von Grundrechten handelte, die ein friedliches Miteinander bewahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ursprünglich drei Hobbit-Stämmen existierte auch bereits eine eigene „Rechtsprechung“, bevor das Auenland begründet wurde. Zumindest für die [[Starren]] ist ein solches belegt. Bekannt ist, dass die von ihnen abstammenden Hobbits aus dem [[Ostviertel]] und [[Bockland]] sich Aspekte dieser Rechtsvorstellungen bis in das [[Drittes Zeitalter|Dritte Zeitalter]] hinein bewahrten und nach ihnen handelten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Briefe&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Humphrey Carpenter]] (ed.): &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;. [[Brief 214]]: &#039;&#039;An A. C. Nunn (Entwurf)&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im [[Westviertel]] lebten Hobbits, die sich noch auf gewisse „autarke“ Rechte beriefen, wie zum Beispiel im [[Tukland]]. Hier residierte der [[Thain]] des Auenlandes, der nominelle Vertreter des Königs. Als das Land im Jahre 1419 [[Auenland-Zeitrechnung|A. Z.]] von [[Strolche]]n angegriffen wurde, verbarrikadierten sich die [[Tuk]]s in den [[Groß-Smials]]. Drei Strolche wurden wegen Raubens und Plünderns im Tukland erschossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Herr der Ringe&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch VI, Achtes Kapitel: &#039;&#039;Die Befreiung des Auenlandes&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Inwieweit dieses eigenständige rechtliche Vorgehen auf die Stellung des Gebietes als Sitz des Thains zurückgeht oder ob dieses Vorgehen im gesamten Auenland legitimiert war, ist leider nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erb- und Familienrecht ==&lt;br /&gt;
Ein normatives Strafrecht schien es im Auenland nicht zu geben. In den als kanonisch anzusehenden Schriften [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]] fällt das Fehlen eines Justizsystems für das Auenland auf. In frühen Entwürfen scheint er jedoch mit dem Gedanken gespielt zu haben, dass es unter den Hobbits Anwälte gebe, die sich unter anderem mit dem Erbrecht auseinanderzusetzen hätten. So stellte er [[Bilbo Beutlin|Bilbo]] und [[Frodo Beutlin]] zwei Anwälte zur Seite, als es um die Erbstreitigkeiten mit den [[Sackheim-Beutlin]]s ging.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]] Vol. VI [[The Return of the Shadow]]&#039;&#039;. The Third Phase, Kapitel I: &#039;&#039;A Long-expected Party&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erbrecht schien im Auenland streng geregelt zu sein, auch wenn innerhalb der Erzählung keine juristisch gebildeten Personen erschienen. Es schien in diesem Falle eher von Belang, dass Personen, die dem Betreffenden nahestanden, die Wahrheit und Richtigkeit der getanen Verfügungen bezeugten. Aufgrund des sehr engen sozialen Systems der Hobbits genügte diese Fürsprache offensichtlich als Legitimation im Sinne der heutigen Leumundszeugen. Eine testamentarische Verfügung erforderte Ende des Dritten Zeitalters eine Unterschrift in roter Tinte von sieben Zeugen. Man erwartete zudem vom Verfasser, sich korrekt und verständlich auszudrücken. Dies entsprach den Rechtsbräuchen der Hobbits.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Herr der Ringe 2&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Erstes Kapitel: &#039;&#039;Ein langerwartetes Fest&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass diese Angelegenheiten durchaus komplexerer Natur waren, äußerte Tolkien in einem Briefentwurf, in welchem er sich über das gemeinschaftliche Leben der Hobbits im Auenland äußerte. Aus diesem Brief ergibt sich die Feststellung, dass beim Eintreten des Erbfalls eines Hobbit-Familienoberhauptes der Titel an den nächsten lebenden Verwandten übergeht. Die Eigentumsfrage blieb jedoch von dieser Regelung ausgenommen. Abseits der testamentarischen Verfügung galt es im Auenland als Brauch, dass die nächsten lebenden Verwandten Erben von Titel, Rechten und Eigentum des Verstorbenen waren. Eine schriftliche Bekräftigung desselben musste jedoch vorliegen. Im Testament konnte die betroffene Person auch andere Verfügungen treffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Briefe&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einhergehend mit der Vererbung materieller und immaterieller Dinge war auch die Todeserklärung eines Hobbits ein komplizierter rechtlicher Vorgang. Bilbo Beutlin wurde so beispielsweise nach einem Jahr der Abwesenheit vom Auenland für tot erklärt und sein Besitz, scheinbar aufgrund eines fehlenden Testaments, zur Versteigerung freigegeben. Als Bilbo im Jahre 1342 A. Z. von seiner Reise zum [[Erebor]] zurückkam, musste er in einen Rechtsstreit treten, in dem es darum ging, wieder als lebendig zu gelten.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Kapitel XIX: &#039;&#039;Das letzte Kapitel&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Herr der Ringe 2&amp;quot;/&amp;gt; Tolkien beschrieb diese Situation als „rechtliches Fiasko“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Briefe&amp;quot;/&amp;gt; innerhalb der auenländischen Gesellschaft. Aufgrund dieses Vorfalls trauten sich die Hobbits nicht, Bilbo Beutlin auch dann nicht für tot zu erklären, nachdem dieser im Jahr 1421 [[Mittelerde]] über die [[Graue Anfurten|Grauen Anfurten]] verlassen hatte. Aufgrund dessen erließ [[Bürgermeister von Michelbinge|Bürgermeister]] [[Samweis Gamdschie]] 1427 folgende Verordnung:&lt;br /&gt;
{{Zitat &lt;br /&gt;
|Text=Wenn ein Bewohner des Auenlandes in Anwesenheit eines glaubwürdigen Zeugen die Reise übers Meer antritt, in der erklärten Absicht, nicht zurückzukehren, oder unter Umständen, die eine solche Absicht klar erkennen lassen, so ist dafür zu halten, dass er oder sie alle bislang innegehabten oder vertretenen Titel, Rechte oder Besitztümer abgetreten hat, so dass der Erbe oder die Erben desselben fortan in die besagten Titel, Rechte oder Besitztümer eintreten sollen, wie es gültiger Brauch ist oder nach dem Willen und der Verfügung der Fortgegangenen, je nach Erfordernissen des Falles.&lt;br /&gt;
|Autor=[[J. R. R. Tolkien]]&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]]. [[Brief 214]]: &#039;&#039;An A.C. Nunn (Entwurf)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Diese Angabe belegt das Vorhandensein schriftlich fixierter Rechte im Auenland sowie die Tatsache, dass der Bürgermeister rechtliche Verordnungen entwerfen und verfügen durfte.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streitigkeiten wurden innerhalb des Auenlandes wohl innerfamiliär geklärt. Es gibt keine Quellen, die über mögliche Strafen für begangenes Unrecht und Verstöße gegen die Regeln Auskunft geben. Bis zur Einrichtung des [[Loch]]s im [[Michelbinge]] schien es keinerlei Strafanstalten innerhalb des Auenlandes gegeben zu haben. Das Loch wurde nach der Befreiung des Auenlandes wieder aufgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Herr der Ringe&amp;quot;/&amp;gt; Tatsächlich schien die einzige Strafe im Auenland in gesellschaftlicher Ächtung zu bestehen. Inwieweit sich die Verteidigung von Hab und Gut durch Waffengewalt, wie im Tukland, auf das gesamte Auenland beziehen lässt und auch diese vielleicht nur in Ausnahmesituationen zum Tragen gekommen ist, ist so nicht eruierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Während der Herrschaft von [[Lotho Sackheim-Beutlin]] und Saruman im Auenland wurden äußerst willkürlich Strafen verhängt und traditionelle Bräuche verletzt. Nach der [[Schlacht von Wasserau]] scheint davon allerdings nichts übrig geblieben zu sein, weshalb man wohl davon ausgehen kann, dass Sarumans Beispiel nicht mehr weiterverfolgt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Herr der Ringe&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Politisches System des Auenlandes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Hobbits)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sitten und Bräuche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:The_Rules]]&lt;br /&gt;
[[fi:Säännöt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_55a&amp;diff=141719</id>
		<title>Brief 55a</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_55a&amp;diff=141719"/>
		<updated>2026-07-16T10:40:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 55a&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Christopher Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Datum       = 25. Januar 1944&lt;br /&gt;
| Ort         = [[Northmoor Road 20|20 Northmoor Road]], [[Oxford]]&lt;br /&gt;
| Art des Briefes = ganzer Brief&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 55a&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe#Revised and Expanded Edition|The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and expanded Edition]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien am 25. Januar 1944 an [[Christopher Tolkien]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
In einem Brief an seinen Sohn Christopher entschuldigt sich Tolkien für die verspätete Korrespondenz und führt dies auf den vollen Terminkalender zu Beginn des Semesters zurück. Er drückt seine ständigen Gedanken und Gebete für Christopher aus und seine Sehnsucht, den Aufenthaltsort seines Sohnes zu erfahren. Tolkien erwähnt seine Schwierigkeiten bei der Organisation der Kadettenprüfungen und beschreibt einen kurzen Besuch des White Horse mit [[Charles Williams]] und den [[Warren Lewis|Brüdern Lewis]], bei dem [[C. S. Lewis]] eine humorvolle Anekdote über einen Freiluftprediger erzählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien plant auch, ein Airgramm mit allgemeinen Neuigkeiten zu senden, in der Hoffnung, dass es Christopher schneller erreichen wird als seinen letzten Brief (siehe [[Brief 55]]). Er schließt das Schreiben mit liebevollen Worten und der Zusicherung seiner Gebete und Liebe.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
[[en:Letter 55a]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 055a}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=George_MacDonald&amp;diff=141718</id>
		<title>George MacDonald</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=George_MacDonald&amp;diff=141718"/>
		<updated>2026-07-16T10:39:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Biographisches ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;George MacDonald&#039;&#039;&#039; (* 10. Dezember 1824 in Huntly, Schottland; † 18. September 1905 in Ashtead, Surrey) war ein schottischer Autor, Dichter und christlicher Geistlicher, ausgebildet am King’s College in Aberdeen und am Highbury Theological College. &lt;br /&gt;
Zu seinem Freundes- und Bekanntenkreis zählten viele namhafte Persönlichkeiten seiner Zeit, darunter &#039;&#039;Lewis Carroll&#039;&#039;, &#039;&#039;John Ruskin&#039;&#039; und &#039;&#039;Edward Burne-Jones&#039;&#039;.&amp;lt;ref group=&amp;quot;TGW&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;George MacDonald&amp;quot; [https://tolkiengateway.net/wiki/George_MacDonald online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Women Figures in George Macdonald’s and J.R.R. Tolkien’s Fantasy Writings&amp;quot; [https://sciendo.com/article/10.2478/genst-2020-0006 online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;amp;H RGI&amp;quot; name=&amp;quot;Scull&amp;amp;HammondG12017&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]] und [[J. R. R. Tolkien]]: [[The J. R. R. Tolkien Companion and Guide]] (Boxed Set) - [[The J. R. R. Tolkien Companion and Guide# Reader&#039;s Guide Part I A - M| Reader&#039;s Guide I Part I A - M]], [[Harper Collins]] Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) u. a. S. 756&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot;&amp;gt;Sotheby’s, Englische Literatur, Geschichte, Buchbinderei, Privatdrucke, Kinderbücher, Bildbände und Zeichnungen, London, 10. Juli 2003)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;BR&amp;quot; name=&amp;quot;BR_George_MacDonald&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;George Macdonald&amp;quot; [https://www.britannica.com/biography/George-Macdonald online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
George Macdonald wurde am am 10. Dezember 1824 in &#039;&#039;Huntly&#039;&#039;geboren und war ein Sohn von &#039;&#039;George MacDonald&#039;&#039; und &#039;&#039;Helen MacKay&#039;&#039;.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;the victorian web: George Macdonald: Biography&amp;quot; [https://www.victorianweb.org/authors/gm/bio.html online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;BR&amp;quot; name=&amp;quot;BR_George_MacDonald&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;George Macdonald&amp;quot; [https://www.britannica.com/biography/George-Macdonald online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;WP&amp;quot; name=&amp;quot;WP_George_MacDonald&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;George MacDonald&amp;quot; [https://de.wikipedia.org/wiki/George_MacDonald online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater, ein Bauer, gehörte zum MacDonalds-Clan von Glencoe und war ein direkter Nachfahre einer jener Familien, die im Massaker von Glencoe (1692) gelitten hatten. MacDonald wurde vom schottischen Calvinismus geprägt. Doch schon von einem frühen Zeitpunkt an stand er mit dessen Hauptlehren in Konflikt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;WP&amp;quot; name=&amp;quot;WP_George_MacDonald&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;George MacDonald&amp;quot; [https://de.wikipedia.org/wiki/George_MacDonald online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MacDonald studierte an der Universität von Aberdeen und zog dann nach London, um am Highbury College als presbyterianischer Geistlicher ausgebildet zu werden. Ab 1850 übernahm er die Aufgabe als Pastor an mehreren Orten, u.a. in Arundel, Machenster, lurz in Algerien, Hastings und London zu wirken.&amp;lt;ref group=&amp;quot;WP&amp;quot; name=&amp;quot;WP_George_MacDonald&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;George MacDonald&amp;quot; [https://de.wikipedia.org/wiki/George_MacDonald online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MacDonald verstarb am 18. September 1905 in Ashtead, Surrey, England&amp;lt;ref group=&amp;quot;WP&amp;quot; name=&amp;quot;WP_George_MacDonald&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;George MacDonald&amp;quot; [https://de.wikipedia.org/wiki/George_MacDonald online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==MacDonald Wirken als Schriftsteller==&lt;br /&gt;
Als Autor einer Reihe zeitgenössischer Romane, die hauptsächlich in seiner Heimat Schottland spielen (und teilweise stark mit schottischem Dialekt durchsetzt sind), ist MacDonald heute vor allem für seine beiden Fantasy-Romane &#039;&#039;Phantastes&#039;&#039; (1858) und &#039;&#039;Lilith&#039;&#039; (1895), sowie für seine Geschichten für Kinder bekannt. Aufgrund seiner religiösen Prägung verlieh er vielen seiner Werke einen moralischen Unterton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen bekanntesten und einflussreichsten Werken zählen: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;At the Back of the North Wind&#039;&#039; (1871), &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Princess and the Goblin&#039;&#039; (1872) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Princess and Curdie&#039;&#039; (1883) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gelten als Klassiker, ebenso wie einige seiner kürzeren Erzählungen, darunter &lt;br /&gt;
* „The Golden Key“, &lt;br /&gt;
* „The Light Princess“, &lt;br /&gt;
* „Little Daylight“ &lt;br /&gt;
* „The History of Photogen and Nycteris“ („The Day Boy and the Night Girl“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Charakteristikum einiger seiner Werken für Kinder war die Verwendung einer Erzählstimme. &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039; verwendet ebenfalls in &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039; eine solche Stimme, was er aber später bereute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[C.S. Lewis]]&#039;&#039; schrieb, dass seine eigene Fantasie nach der Lektüre von Phantastes „in gewisser Weise getauft“ worden sei.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot;&amp;gt; Surprised by Joy: The Shape of My Early Life (1955), Kap. 11)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;amp;H RGI&amp;quot;&amp;gt; Scull &amp;amp; Hammond, Reader&#039;s Guide I., S. 756 - 760&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Werke umfassten rund 50 Romane, Gedichte, Kurzgeschichten, Fantasy-Werke, Predigten und Essays und inspirierten Autoren wie &#039;&#039;[[W.H. Auden]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[C.S. Lewis]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Gilbert Keith Chesterton]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Charles Williams]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird daher öfters als „Großvater” der &#039;&#039;[[Inklings]] bezeichnet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;TGW&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;George MacDonald&amp;quot; [https://tolkiengateway.net/wiki/George_MacDonald online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Women Figures in George Macdonald’s and J.R.R. Tolkien’s Fantasy Writings&amp;quot; [https://sciendo.com/article/10.2478/genst-2020-0006 online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der Webseite &amp;quot;worksofmacodnald&amp;quot; wird MacDonald als der &amp;quot;Vorläufer der &#039;&#039;[[Inklings]]&amp;quot; und verweist darauf, das zwei Jahrzehnte nach seinem Tod seine Bücher ausschlaggebend dafür waren, dass &#039;&#039;[[C.S. Lewis]]&#039;&#039; zum Christentum fand.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;worksofmacdonald.com: About George MacDonald&amp;quot; [https://www.worksofmacdonald.com/about/overview online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== George MacDonald &amp;amp; Tolkien ==&lt;br /&gt;
Bereits in der Kindheit kam Tolkien mit der Lektüre in Kontakt. Bei &#039;&#039;Scull &amp;amp; Hammon&#039;&#039; wird vermerkt, dass Tolkiens &amp;quot;frühe Lektüre&amp;quot; u. a. die &amp;quot;Alice-Bücher&amp;quot; von &#039;&#039;Lewis Carroll&#039;&#039;, die ihn amüsieren, die Märchenbücher von &#039;&#039;[[Andrew Lang]]&#039;&#039; und &#039;&#039;The Princess and the Goblin&#039;&#039; sowie &#039;&#039;The Princess and Curdie&#039;&#039; von George MacDonald, umfasste. Diese Texte prägten seine frühe Vorstellung von Fantasie und Erzählkunst.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scull&amp;amp;HammondC2017&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull und J. R. R. Tolkien: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - Chronology, Harper Collins Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017)S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einflüsse MacDonalds auf Tolkien ===&lt;br /&gt;
Tolkien betont an unterschiedlichsten Stellen, dass seine Erzählungen aus Einflüssen von Epik, Mythologie und Märchen hervorgegangen sind. Unter den mannigfaltigen Quellen nennt er als seine wichtigste Quellen das altenglische Epos &#039;&#039;[[Beowulf]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;[[Brief 25]]&#039;&#039; weist er zudem darauf hin, dass seine Werke zwar nicht in der Tradition viktorianischer Märchen stehe, aber George MacDonald als bedeutende Ausnahme angesehen werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;H. Carpender2017TBD&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; So stellt er die &#039;&#039;[[Ork| Orks]]&#039;&#039; in die Kobold/Goblin-Tradition, wie sie bei MacDonald verwendet wird (vgl. &#039;&#039;[[Brief 144]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Brief 151]]&#039;&#039; oder in einem in einem nicht freizugänglichem Brief an &#039;&#039;The Observer&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien kannte möglicherweise auch ein Gedicht von George MacDonald in &#039;&#039;At the Back of the North Wind&#039;&#039; (1870, Kap. 24), &#039;&#039;„The True History of the Cat and the Fiddle“&#039;&#039;, in dem die Kinderreime &#039;&#039;„Hey Diddle Diddle“&#039;&#039; und &#039;&#039;„The Man in the Moon Came Down Too Soon“&#039;&#039; kombiniert werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;amp;H RGI&amp;quot;&amp;gt; Scull &amp;amp; Hammond, Reader&#039;s Guide I., S. 770f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben allgemeinen Einflüssen erwähnt Tolkien sowohl in der veröffentlichten Fassung von &#039;&#039;[[Über Märchen| On Fairy-Stories - Über Märchen]]&#039;&#039; als auch in seinen Entwürfen und Notizen mehrfach konkrete Werke von MacDonald. Er weist z. B. auf MacDonalds Verwendung des traditionellen Volksmotivs in „The Giant’s Heart“ und auf &#039;&#039;Die Prinzessin und der Kobold&#039;&#039; (1872) und &#039;&#039;Die Prinzessin und Curdie&#039;&#039; (1883) hin und nimmt verschiedene Werke als Referenz.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;amp;H RGI&amp;quot;&amp;gt; Scull &amp;amp; Hammond, Reader&#039;s Guide I., S. 375&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem der erhaltenen Entwürfe schreibt er:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Zitat|Text= &lt;br /&gt;
George MacDonald hat in dieser Mischung aus deutschen und schottischen Einflüssen (die ihn für mich so unwiderstehlich attraktiv macht) das dargestellt, was für mich immer der klassische Goblin sein wird. An diesem Maßstab messe ich alle Goblins, ob alt oder neu. |Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anders Beispiel für die Einflussnahme dürften die &#039;&#039;[[Ents]]&#039;&#039; sein. In einem der bekanntesten Romane von MacDonald, &#039;&#039;Phantastes&#039;&#039;, begegnet der Protagonist auf seiner Reise durch das „Feenland“ lebenden Bäumen. Tolkien bemerkte in einem Brief, dass diese Vorstellung „vielleicht einen entfernten Einfluss“ auf die Erschaffung der &#039;&#039;[[Ents]]&#039;&#039; hatte. Tolkien schrieb am 26. Oktober 1958 einen Brief an eine &#039;&#039;Mrs. L. M. Cutts&#039;&#039; (nicht veröffentlicht)&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;amp;H&amp;quot; name=&amp;quot;Scull&amp;amp;HammondC2017&amp;quot;&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]] und [[J. R. R. Tolkien]]: [[The J. R. R. Tolkien Companion and Guide]] (Boxed Set) -[[The J. R. R. Tolkien Companion and Guide# &#039;&#039;Chronology&#039;&#039;| Chronology (Chron.)]], [[HarperCollins]]; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 624&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;amp;H&amp;quot;&amp;gt; Scull &amp;amp; Hammond, Chron., S. 563&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;amp;H RGI&amp;quot;&amp;gt; Scull &amp;amp; Hammond, Reader&#039;s Guide I., u.a. S. 339, 756 -760&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot;&amp;gt;zitiert in Sotheby’s, English Literature, History, Fine Bindings, Private Press Books, Kinderbücher, illustrierte Bücher und Zeichnungen, London, 10. Juli 2003, S. 297)&amp;lt;/ref&amp;gt;: Wenn „Der Herr der Ringe“ „englisch“ ist (bitte nicht „britisch“), dann deshalb, weil ich Engländer bin. Zudem schreibt Tolkien, dass die Ents in Der Herr der Ringe als Ausdruck seiner Liebe zu Bäumen zu verstehen sind,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=  &lt;br /&gt;
„vielleicht mit einem gewissen Einfluss von George MacDonalds Phantastes“ &lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;Phantastes&#039;&#039; nehmen die Esche, die Buche und die Erle menschliche Gestalt an.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;amp;H RGI&amp;quot;&amp;gt; Scull &amp;amp; Hammond, Reader&#039;s Guide I., S. 756 - 760 (dort zitiert aus Sotheby’s, Englische Literatur, Geschichte, Buchbinderei, Privatdrucke, Kinderbücher, Bildbände und Zeichnungen, London, 10. Juli 2003, S. 297)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien wurde 1964 angefragt, ob er ein Vorwort für das Buch &#039;&#039;der goldene Schlüssel&#039;&#039; von MacDonald verfassen würde. Im  &#039;&#039;[[Brief 262]]&#039;&#039; vom 7. September 1964 an &#039;&#039;Michael di Capua&#039;&#039; nimmt Tolkien die Anfrage an, wird aber nie ein Vorwort verfassen. Er schreibt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text= &lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr di Capua,&lt;br /&gt;
ich möchte gerne ein kurzes Vorwort zu einer gesonderten Ausgabe von &#039;&#039;The Golden Key&#039;&#039; schreiben. Ich bin kein so glühender Bewunderer von George MacDonald wie C. S. Lewis es war; doch halte ich viel von dieser Geschichte. Ich habe sie in meinem Essay &#039;&#039;Über Märchen&#039;&#039; erwähnt … (…)&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwurf des Vorwortes ist erhalten geblieben und kann im [[The J. R. R. Tolkien Companion and Guide# Reader&#039;s Guide Part I A - M| Reader&#039;s Guide I Part I A - M]] auszugsweise nachgelesen werden. Das Original liegt in der &#039;&#039;[[Bodleian Library]]&#039;&#039; in &#039;&#039;[[Oxford]]&#039;&#039;.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;amp;H RGI&amp;quot;&amp;gt; Scull &amp;amp; Hammond, Reader&#039;s Guide I., S.335&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Dokument, das in der &#039;&#039;[[Bodleian Library]]&#039;&#039; in &#039;&#039;[[Oxford]]&#039;&#039; aufbewahrt wird (Tolkien Papers, Bodleian Library, Oxford) , ist ein loses Blatt, das aufzeigt, dass das Projekt im Sand verlaufen ist. Tolkien vermerkt auf diesem&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;amp;H RGII&amp;quot; name=&amp;quot;Scull&amp;amp;HammondG22017&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]] und [[J. R. R. Tolkien]]: The J. R. R. Tolkien Companion and Guide (Boxed Set) - [[The J. R. R. Tolkien Companion and Guide# Reader&#039;s Guide| Reader&#039;s Guide Part II N - Z]], [[Harper Collins]] Publ. UK; Revised and expanded edition (2. November 2017) S. 1057&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text= &lt;br /&gt;
Als ich versuchte, eine Einleitung (für Kinder!) zu „The Golden Key“ zu schreiben – nachdem ich dieses Buch (und vieles andere von G. MacDonald) erneut gelesen hatte –, stellte ich fest, wie sehr meine selektive Erinnerung seine „F[airy] Stories“ verändert hatte und wie sehr ich sie nun ablehnte. Ich denke, ich hätte das Vorhaben ohnehin aufgeben sollen. Aber [Smith of Wootton Major] entstand aus meinem Versuch (ich wollte ein Beispiel für „Feenzauber” geben). &lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einflussnahme wird von Tolkiens Umfeld bereits wahrgenommen und dokumentiert. In einem &#039;&#039;[[Essay Club]]&#039;&#039;-Protokoll des &#039;&#039;[[Exeter College]]&#039;&#039; wurde vom &#039;&#039;&amp;quot;The Club Secretary&amp;quot;&#039;&#039; vermerkt&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;amp;H&amp;quot;&amp;gt; Scull &amp;amp; Hammond, Chron., S. 119&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text= &lt;br /&gt;
(…) um 20:15 Uhr … ging der Präsident zur öffentlichen Tagesordnung über und bat Mr. J.R.R. Tolkien, seinen ›Fall von Gondolin‹ zu lesen. Als Entdeckung eines neuen mythologischen Hintergrundes war Mr. Tolkiens Beitrag überaus erhellend und zeichnete ihn als einen standhaften Anhänger der Tradition aus, eine Behandlung tatsächlich in der Art solch typischer Romantiker wie William Morris, George MacDonald, de la Motte Fouqué usw. … .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berührungspunkte im beruflichen Kontexten ===&lt;br /&gt;
Am 11. Mai 1934 wurde Tolkien mit &#039;&#039;[[M.R. Ridley]]&#039;&#039; zum Prüfer der B.Litt.-Arbeit von &#039;&#039;Mary M. McEldowney&#039;&#039; von der &#039;&#039;Society of Oxford Home-Students&#039;&#039; mit dem Titel &#039;&#039;The Fairy Tales and Fantasies of George MacDonald&#039;&#039; ernannt und führten die Prüfung am 12. Juni 1934 durch. Als Vorbereitung auf die Prüfung las Tolkien die Werke vermutlich nochmals.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;amp;H&amp;quot;&amp;gt; Scull &amp;amp; Hammond, Chron., S.186&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, während er &#039;&#039;[[Über Märchen| On Fairy-Stories - Über Märchen]]&#039;&#039; für einen Vortrag an der &#039;&#039;University of St Andrews&#039;&#039; (Schottland) schrieb, machte er sich eine Notiz: „B.Litt. über Macdonald [sic] herausholen“, d. h. auf McEldowneys Arbeit verweisen (Tolkien Papers, Bodleian Library, Oxford).&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;amp;H RGI&amp;quot;&amp;gt; Scull &amp;amp; Hammond, Reader&#039;s Guide I., S. 756 - 760&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Ideen, die Tolkien in &#039;&#039;[[Über Märchen| On Fairy-Stories - Über Märchen]]&#039;&#039; vorbrachte, erinnern an Gedanken, die MacDonald in „The Fantastic Imagination” (erstmals veröffentlicht 1893) entwickelt hatte. MacDonald wies darauf hin, dass es kein englisches Wort gibt, das dem deutschen „Märchen“ entspricht, sodass wir „das Wort Fairytale verwenden müssen, unabhängig davon, ob die Geschichte etwas mit Feen zu tun hat oder nicht.“ Zudem sieht sich Tolkien zu der Feststellung veranlasst, dass „der Tod das Thema ist, das George MacDonald am meisten inspiriert hat“. Auch im &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; spielt der Tod ein wesentliche Rolle.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot;&amp;gt; Fantasists on Fantasy: A Collection of Critical Reflections, hrsg. von Robert H. Boyer und Kenneth J. Zahorski (1984), S. 14; vgl. Baum und Blatt)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;amp;H RGI&amp;quot;&amp;gt; Scull &amp;amp; Hammond, Reader&#039;s Guide I., S. 756 - 760&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur, die sich mit MacDonald und Tolkien beschäftigt ==&lt;br /&gt;
* Fank Bergman „The Roots of Tolkien’s Tree: The Influence of George MacDonald and German Romanticism upon Tolkien’s Essay „On Fairy-Stories” (Die Wurzeln von Tolkiens Baum: Der Einfluss von George MacDonald und der deutschen Romantik auf Tolkiens Essay „Über Märchen”), Mosaic 10, Nr. 2 (Winter 1977), &lt;br /&gt;
*  William Raeper, George MacDonald (1987); Jason Fisher, „Reluctantly Inspired: George MacDonald and J.R.R. Tolkien“, North Wind: A Journal of George MacDonald Studies 25 (2006)&lt;br /&gt;
* Colin Manlove: „How Much Does Tolkien Owe to the World of George MacDonald?” in The Ring Goes Ever On: Proceedings of the Tolkien 2005 Conference: 50 Years of The Lord of the Rings, hrsg. von Sarah Wells (2008); &lt;br /&gt;
* Marjorie Burns, „Saintly and Distant Mothers”, in The Ring and the Cross: Christianity and The Lord of the Rings, hrsg. von Paul E. Kerry (2011)&lt;br /&gt;
* Măcineanu, Laura. (2019). Women Figures in George Macdonald’s and J.R.R. Tolkien’s Fantasy Writings. Gender Studies. 18. 69-82. 10.2478/genst-2020-0006.&amp;lt;ref Group=&amp;quot;S&amp;quot;&amp;gt; &amp;quot;researchgate: Women_Figuresin George_Macdonald&#039;s and JRR_Tolkien&#039;s_Fantasy_Writings&amp;quot;  [https://www.researchgate.net/publication/338985219_Women_Figures_in_George_Macdonald&#039;s_and_JRR_Tolkien&#039;s_Fantasy_Writings online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== George MacDonald in den Briefen Tolkiens == &lt;br /&gt;
Tolkien erwähnt MacDonald in folgenden Briefen&amp;lt;ref name=&amp;quot;H. Carpender2017TBD&amp;quot;&amp;gt; [[Humphrey Carpenter]], [[J. R. R. Tolkien]] [[J. R. R. Tolkien: Briefe#Vierte deutsche Ausgabe| Briefe]], [[Klett-Cotta]] &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;H. Carpender2023TBE&amp;quot;&amp;gt; [[Humphrey Carpenter]], [[J. R. R. Tolkien: Briefe#Erste Erweiterte Englische Ausgabe| The Letters - revised and expanded]] [[HarperCollins]]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* [[Brief 25]]&lt;br /&gt;
* [[Brief 144]]&lt;br /&gt;
* [[Brief 151]]&lt;br /&gt;
* [[Brief 262]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/George_MacDonald| Wikipedia: George MacDonald]&lt;br /&gt;
* [https://www.britannica.com/biography/George-Macdonald| Britannica: George MacDonald]&lt;br /&gt;
* [https://www.worksofmacdonald.com/about/overview| worksofmacdonald.com: About George MacDonald]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20040710195120/http://www.quod-est-dicendum.de/Literatur/MacDonald_16_06_03_tg.htm| web.archive.org: MacDonald]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Hammond &amp;amp; Scull  &lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;S&amp;amp;H&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;S&amp;amp;H RGI&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;S&amp;amp;H RGII&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Wikipedia  &lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;WP&amp;quot;/&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Britannica  &lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;BR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Tolkiengateway&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;TGW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Sonstige&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;S&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen (Tolkiens Umfeld)|MacDonald, George]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_81&amp;diff=141717</id>
		<title>Brief 81</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_81&amp;diff=141717"/>
		<updated>2026-07-16T10:39:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 81&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Christopher Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Datum       = 23.-25. September 1944&lt;br /&gt;
| Ort         = [[Northmoor Road 20|20 Northmoor Road]], Oxford&lt;br /&gt;
| Art des Briefes = ganzer Brief&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 81&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien in den Tagen vom 23. bis 25. September 1944 an [[Christopher Tolkien]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Tolkien ist erfreut und plant, die nächsten Kapitel zu schicken. &lt;br /&gt;
Tolkien berichtet, dass es in Oxford immer heller wird, da mehr Fenster offen sind und die Straßen wieder beleuchtet werden. Er hat die Lewises und C. Williams bei einem [[Inklings]]-Treffen gesehen. Auf dem Heimweg mit C.W. haben sie über die heutigen Vorstellungen von Freiheit diskutiert. Die Zeiten waren trotz guter Nachrichten unruhig. Die englische Armee steckt mitten im Gefecht. Laut BBC sind die deutschen Truppen ein buntes Sammelsurium von Plünderern und gebrochenen Männern, aber sie leisten die erbittertste Verteidigung gegen die besten und am besten ausgerüsteten Armeen, die je aufgestellt wurden. Die Engländer, so Tolkien, seien stolz darauf, &amp;quot;dem Teufel sein Recht zu geben&amp;quot;, aber die in der Gosse kriechende Presse schreit, dass jeder deutsche Kommandeur, der verzweifelt durchhält, ein Trunkenbold und besessener Fanatiker sei. In der Lokalzeitung wird die Ausrottung des gesamten deutschen Volkes befürwortet. &lt;br /&gt;
Tolkien fordert hier eine gleichberechtigte Bewertung und lässt sich über Hitler aus.&lt;br /&gt;
Tolkien berichtet über den Wetterumschwung und sagt, dass er versucht, mit Pearl weiterzukommen, aber ihn überkam das herbstliche Fernweh. Er würde lieber mit Christopher eine Wanderung in den Bergen machen, in der Nähe des Meeres, wo die Narben des Krieges, die abgeholzten Wälder und die mit Bulldozern bestellten Felder nicht so deutlich zu sehen sind. Die geplante Siegesfeier der Inklings würde eine Woche in einem Landgasthof sein, mit nichts als Bier und Gerede und ohne Rücksicht auf Uhrzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
Christopher hatte mehrere Kapitel aus [[Der Herr der Ringe]], die ihm sein Vater geschickt hatte, mit Zustimmung zurückgeschickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Pearl&amp;quot; war eine Übersetzung eines mittelenglischen Textes, der nach Tolkiens Tod in [[Sir Gawain and the Green Knight, Pearl and Sir Orfeo]] erschien.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
[[en:Letter 81]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 081}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gefl%C3%BCgelte_Wesen&amp;diff=141716</id>
		<title>Geflügelte Wesen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Gefl%C3%BCgelte_Wesen&amp;diff=141716"/>
		<updated>2026-07-16T10:39:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Winged Creatures.jpg|thumb|400px|Die Nazgûl greifen Faramir und seine Gefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Bild: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Geflügelten Wesen&#039;&#039;&#039; (Original &#039;&#039;winged creatures&#039;&#039;) sind im [[Legendarium]] die primären Reittiere der [[Nazgûl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;Geflügelte Wesen&#039;&#039; wurden die fast schon prähistorisch&amp;lt;ref&amp;gt;In einem Brief an [[Rhona Beare]], bezeichnet Tolkien das Geflügelte Wesen als &#039;&#039;pterodaktylisch&#039;&#039;, also der Beschreibung nach zumindest dem uns bekannten Urtier Pterodaktylus unbeabsichtigt ähnlich und ebenso wie dieses wohl aus älteren geologischen Zeitaltern stammend.&amp;lt;/ref&amp;gt; anmutenden Vogelwesen bezeichnet, die den [[Nazgûl]] nach dem Verlust ihrer Pferde an der [[Furt des Bruinen]] im Jahre 3018 [[Das Dritte Zeitalter|D. Z.]] als Reittiere dienten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden als vogelähnlich beschrieben, jedoch größer noch als die [[Adler]] und wie eine schwarze Wolke alles verdunkelnd. Die geflügelten Gestalten waren nackt, ohne Federn an Körper oder Schwingen, die Flügel ähnelten gewaltigen Flughäuten, zwischen hornigen Fingern. Außerdem besaßen diese, einen verpestenden Gestank ausströmenden Gestalten, scharfe Klauen, einen langen Hals und einen Schnabel, aus dem ihre krächzenden Schreie drangen. Unter Mensch und Tier verbreitete ihre bloße Anwesenheit Angst und Schrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Herkunft der Wesen ist unklar, doch werden in [[Die Rückkehr des Königs]] Vermutungen geäußert, nach denen diese Kreaturen wohl aus einer älteren Welt stammten, wahrscheinlich also noch aus den Tagen des [[Das Erste Zeitalter|Ersten Zeitalter]]s oder noch aus viel früherer Zeit. Sie überlebten, so wird angenommen, in vergessenen Gebirgen, wo sie die Zeiten überdauerten, zu Bösem bereit. Es darf angenommen werden, dass [[Sauron]] sich ihrer annahm und nach seinem Willen zu den grausigen Kreaturen formte, die er seinen Dienern als „Schlachtrösser“ gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Februar 3019 D. Z. erschoss [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]] eines der Wesen kurz hinter den [[Sarn Gebir]] über dem [[Anduin]].&lt;br /&gt;
* Im März 3019 D. Z. nahmen [[Frodo Beutlin|Frodo]], [[Samweis Gamdschie|Sam]] und [[Gollum]] die geflügelten Kreaturen des Nachts durch ihre Schatten und Schreie wahr, als sie auf dem Weg durch die [[Totensümpfe]] waren.&lt;br /&gt;
* Ebenfalls im März versetzte ein Geflügeltes Wesen den Trupp um [[Gandalf]] und König [[Théoden]] auf dem Weg nach [[Edoras]] in Angst, nachdem [[Peregrin Tuk|Pippin]] in den [[Palantír]] geblickt hatte.&lt;br /&gt;
* Am 10. und 13. März wurden [[Faramir (Sohn von Denethor II.)|Faramir]] und seine Mannen bei der Rückkehr von [[Osgiliath]] nach Minas Tirith von fünf Nazgûl und ihren geflügelten Reittieren angegriffen, die Gandalf mit einem weißen Lichtstrahl vertreiben konnte.&lt;br /&gt;
* Am [[15. März]] konnten Frodo und Sam bei [[Cirith Ungol]] einem Nazgûl und seinem Reittier entkommen.&lt;br /&gt;
* Am selben Tag köpfte [[Éowyn]] bei der [[Schlacht auf den Pelennor-Feldern]] das gewaltige Flugwesen des [[Fürst der Nazgûl|Nazgûl-Fürsten]].&lt;br /&gt;
* Nach der Zerstörung des [[Der Eine Ring|Ringes]] in den Feuern des [[Schicksalsberg]]es erhob sich nach Saurons Vernichtung ein großer Sturm, bei dem die Nazgûl auf ihren Reittieren in Flammen aufgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Geflügelter Unhold.jpg|thumb|300px|Geflügeltes Wesen, Reittier eines [[Nazgûl]]]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Grausame Geschöpfe&#039;&#039; (Original &#039;&#039;fell beasts&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Höllengeier&#039;&#039; (Original &#039;&#039;hell-hawks&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Nazgûl-Vögel&#039;&#039; (Original  &#039;&#039;Nazgûl-birds&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Teil spielen die Pferde der [[Nazgûl]] eine wesentliche Rolle.&lt;br /&gt;
Im zweiten und dritten Teil sehen die Flugwesen aus wie Drachen mit Schlangenhälsen und einer Art verunstaltetem Schlangenkopf. Gestaltet wurden sie von [[John Howe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im [[Der Herr der Ringe (Zeichentrickfilm)]] kommt eines dieser Wesen erst gegen Ende des Films vor. Es ist schwarz, hat eine lange Zunge und ähnelt mit einer Art Schnabel einem Pterodaktylus.&lt;br /&gt;
* Bei den Merchandising-Produkten rund um die Filmtrilogie (Sammelfiguren, Videospiele usw.) werden diese Kreaturen mit &#039;&#039;fell beasts&#039;&#039; bezeichnet. Die deutsche Übersetzung &#039;&#039;Fell-Bestien&#039;&#039; oder &#039;&#039;Fellbestien&#039;&#039; ist jedoch nicht nur falsch, sondern auch irritierend, da die Wesen ja als nackt beschrieben und dargestellt werden. Das englische Adjektiv &#039;&#039;fell&#039;&#039; bedeutet „grausam, schrecklich“ und hat nichts mit dem deutschen Nomen &#039;&#039;Fell&#039;&#039; (engl. &#039;&#039;fur&#039;&#039;) zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Neuntes Kapitel: &#039;&#039;Der Große Strom&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Drittes Buch, Elftes Kapitel: &#039;&#039;Der Palantír&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Viertes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Die Durchquerung der Sümpfe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Fünftes Buch, Viertes Kapitel: &#039;&#039;Die Belagerung von Gondor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Fünftes Buch, Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Sechstes Buch, Erstes Kapitel: &#039;&#039;Der Turm von Cirith Ungol&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Sechtes Buch, Drittes Kapitel: &#039;&#039;Der Schicksalsberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Sechtes Buch, Viertes Kapitel: &#039;&#039;Das Feld von Cormallen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]]. &lt;br /&gt;
** Brief #100.&lt;br /&gt;
** Brief #211.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Fell beasts]]&lt;br /&gt;
[[fi:Sormusaaveiden siivekkäät ratsut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiere]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Eriador&amp;diff=141715</id>
		<title>Eriador</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Eriador&amp;diff=141715"/>
		<updated>2026-07-16T10:39:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Eriador Karte Toponyme.jpg|thumb|500px|Eriador, [[Lindon]] und der südwestliche Teil [[Forodwaith]]s]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eriador&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚einsames leeres Land‘)&amp;lt;ref&amp;gt;Der Name Eriador scheint aus drei Bestandteilen des Sindarin zusammengesetzt zu sein: zum einen aus dem Wort &#039;&#039;er-&#039;&#039;, was ‚einzeln‘ oder auch ‚einsam‘ bedeutet, dann aus &#039;&#039;iâ&#039;&#039;, was übersetzt ‚Leere‘ bedeutet und dem Wort &#039;&#039;-dôr&#039;&#039; für ‚Land‘.&amp;lt;/ref&amp;gt; heißt in [[J. R. R. Tolkien]]s [[Legendarium]] ein Gebiet im Nordwesten von [[Mittelerde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lande Eriadors erstreckten sich in Ost-West-Richtung von den [[Nebelgebirge|Hithaeglir]], den Nebelbergen, etwa 750 Meilen bis hin zu den Osthängen der [[Ered Luin]]. In Nord-Süd-Richtung reichten sie auf einer Länge von etwa 725 Meilen von der Höhe der [[Eisbucht von Forochel]] bis hin zum Fluss [[Gwathló]]. Damit umfassten sie ein Gebiet von rund {{formatnum:543750}} Quadrat-Meilen. Das Land wurde während des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] im Norden noch von den von [[Melkor]] aufgetürmten [[Ered Engrin]] begrenzt, reichte jedoch in späteren Zeiten bis zu den Nördlichen Öden [[Forodwaith]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutende Straßen und Wege===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Weg zur Wetterspitze.jpg|thumb|250px|Streicher und die vier Hobbits auf dem Weg zur Wetterspitze. Im Hintergrund ist die Große Oststraße zu erkennen, &amp;lt;small&amp;gt;Bild: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Eriador gab es zwei bedeutende Straßen, welche in früheren Zeiten vor allem als Handelswege genutzt wurden. Die [[Oststraße (Drittes Zeitalter)|Große Oststraße]] führte – von Westen kommend – von den Turmbergen durch das Auenland, durch Breeland und weiter bis nach Bruchtal am Fuße des Nebelgebirges. Insgesamt führte die Straße etwa 600 Meilen durch die Gebiete Eriadors. Früher wohl viel befahren, waren im Dritten Zeitalter größtenteils wohl nur noch Händler aus Breeland, dem Auenland und Zwerge aus den Blauen Bergen auf ihr unterwegs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=[...] with good roads, an inn or two, and now and then a dwarf or a farmer ambling by on business.&lt;br /&gt;
|Übersetzung=Die Wege waren gut, es gab auch ein paar Gasthäuser, und hin und wieder traf man einen Zwerg, einen Kesselflicker oder einen Bauern, die ihren Geschäften nachgingen.&lt;br /&gt;
|Autor=[[J. R. R. Tolkien]]&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;The Hobbit&#039;&#039;. Chapter II: &#039;&#039;Roast Mutton&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|QuelleÜ=aus J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039;. Kapitel II: &#039;&#039;Gebratenes Hammelfleisch&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=[[Walter Scherf]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Auenlandes mündeten viele Wege in die Oststraße; auch einige Ortschaften, wie etwa [[Michelbinge]], [[Wegscheid]], [[Froschmoorstetten]] oder auch [[Weißfurchen]] lagen direkt an ihr, weshalb man, wenn man in dieser Gegend der Straße folgte, auch noch gute Gasthäuser fand. Anders sah es jenseits des Breelandes aus, denn dort gab es nur noch wenige Gasthäuser. In diesen Gegenden, den Leeren Landen, lebte kaum noch jemand und an der Oststraße befanden sich dort auch keine Siedlungen. Bei Wegscheid zweigte eine Straße ab, welche über die [[Sarnfurt]] nach [[Minhiriath]] führte und sich dort mit dem [[Nordstraße|Grünweg]] vereinte.&lt;br /&gt;
Von Fornost im Norden kommend, kreuzte der Grünweg die Ost-Straße bei Bree. Nach der Zerstörung der Stadt wurde er kaum noch genutzt und auch nicht mehr in Stand gehalten, so dass er am Ende des Dritten Zeitalters von Gras und Unkraut überwuchert war, eine Tatsache, die ihm seinen Namen einbrachte. Er war in früherer Zeit Teil einer direkten Verbindungsstraße, die das Nordkönigreich [[Arnor]] mit dem Südkönigreich [[Gondor]] verbandt. In der Hochzeit des Nordkönigreichs von Händlern aus dem Süden und Boten des gondorischen Königs genutzt, war er in der Zeit des [[Ringkrieg]]s Reiseweg für die Spitzel [[Saruman]]s, sowie Flüchtlinge und natürlich die [[Nazgûl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Politische Regionen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} width=12% | Name&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Geschichte&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Hauptstadt&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} width=30% | Ausdehnung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
![[Eregion]]&lt;br /&gt;
|750 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]] gegründet&amp;lt;br&amp;gt;1697 [[Zweites Zeitalter|Z.&amp;amp;nbsp;Z.]] verwüstet und gefallen&lt;br /&gt;
|[[Ost-in-Edhil]]&lt;br /&gt;
| Vom Nebelgebirge bis zum Fluss Mitheithel (?);&amp;lt;br&amp;gt;Vom Hulstkamm bis zum Glanduin (?)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;[[Bruchtal]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1697 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]] von [[Elrond]] gegründet&amp;lt;br&amp;gt;irgendwann im [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalter]] aufgegeben&lt;br /&gt;
| Elronds Haus&lt;br /&gt;
| Das Tal der Lautwasser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Breeland]]&lt;br /&gt;
| Im Zweiten Zeitalter gegründet&lt;br /&gt;
| [[Bree]]&lt;br /&gt;
| Vom Chetwald bis zu den Hügelgräberhöhen;&amp;lt;br&amp;gt;Von den Nordhöhen bis zu den Südhöhen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
![[Arnor]]&lt;br /&gt;
| 3320 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]] gegründet von Elendil&amp;lt;br&amp;gt;861 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] Zerfall in drei Kleinkönigreiche&amp;lt;br&amp;gt;3019 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] durch König Elessar wieder hergestellt&lt;br /&gt;
| [[Annúminas]]&amp;lt;br&amp;gt;(3320 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]] – 861 [[Drittes Zeitalter|D.&amp;amp;nbsp;Z.]];&amp;lt;br&amp;gt;nochmals nach 3019 [[Drittes Zeitalter|D.&amp;amp;nbsp;Z.]] (?))&lt;br /&gt;
| Vom Nebelgebirge bis zu den Blauen Bergen;&amp;lt;br&amp;gt;Von der Eisbucht von Forochel bis zum Fluss Grauflut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
![[Arthedain]]&lt;br /&gt;
| 861 [[Drittes Zeitalter|D.&amp;amp;nbsp;Z.]] gegründet vom ältesten Sohn König Earendurs, [[Amlaith]]&amp;lt;br&amp;gt;1974 [[Drittes Zeitalter|D.&amp;amp;nbsp;Z.]] aufgelöst&lt;br /&gt;
| [[Fornost|Fornost Erain]]&amp;lt;br&amp;gt;(861 [[Drittes Zeitalter|D.&amp;amp;nbsp;Z.]] – 1974 [[Drittes Zeitalter|D.&amp;amp;nbsp;Z.]])&lt;br /&gt;
| Von der Wetterspitze bis zum Golf von Lhûn;&amp;lt;br&amp;gt;Von der Eisbucht von Forochel bis zum Baranduin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Rhudaur]]&lt;br /&gt;
| 861 [[Drittes Zeitalter|D.&amp;amp;nbsp;Z.]] gegründet von einem der zwei jüngeren Söhne König Earendurs&amp;lt;br&amp;gt;ab 1350 [[Drittes Zeitalter|D.&amp;amp;nbsp;Z.]] von Angmar beeinflusst&amp;lt;br&amp;gt;1975 [[Drittes Zeitalter|D.&amp;amp;nbsp;Z.]] gefallen&lt;br /&gt;
| unbekannt, vielleicht an der Großen Ost-Straße&amp;lt;ref&amp;gt;„Höher und höher erhoben sich die Berge. Auf einigen standen Burgen, denen man ansah, dass sie zu bösen Zwecken erbaut worden waren.“ J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]&#039;&#039;. Kapitel II: &#039;&#039;Gebratenes Hammelfleisch&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Vom Nebelgebirge bis zu den Wetterbergen;&amp;lt;br&amp;gt;Von den Ettenöden bis zum Winkel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
![[Cardolan]]&lt;br /&gt;
| 861 [[Drittes Zeitalter|D.&amp;amp;nbsp;Z.]] gegründet von einem der zwei jüngeren Söhne König Earendurs&amp;lt;br&amp;gt;1409 [[Drittes Zeitalter|D.&amp;amp;nbsp;Z.]] gefallen&lt;br /&gt;
| unbekannt, vielleicht an der Sarn-Furt&lt;br /&gt;
| Vom Fluss Mitheithel bis zum Baranduin;&amp;lt;br&amp;gt;Von den Hügelgräberhöhen bis zum Fluss Gwathló&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
![[Auenland]]&lt;br /&gt;
| 1601 [[Drittes Zeitalter|D.&amp;amp;nbsp;Z.]] nach Siedlungserlaubnis durch König [[Argeleb II.]] von den [[Falbhäute]]n [[Marcho]] und [[Blanco]] gegründet&amp;lt;br&amp;gt;32 [[Viertes Zeitalter|V.&amp;amp;nbsp;Z.]] Erweiterung des auenländischen Gebiets um die Westmark&lt;br /&gt;
| [[Michelbinge]]&lt;br /&gt;
| Vom Baranduin bis zu den Fernen Höhen;&amp;lt;br&amp;gt;Von den Nordmooren bis zur Sarn-Furt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flora und Fauna zur Zeit des Dritten Zeitalters===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Fuchs.jpg|thumb|300px|Ein Fuchs, einer der typischen Bewohner von Eriadors Wäldern, &amp;lt;small&amp;gt;Bild: Anke Eißmann&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eriador wurde vor allem von Mischwäldern dominiert. Es gab alte Eichenwälder, die vor allem in der Gegend des Grünberglandes bei [[Waldhof]] zu finden waren. Ebenso waren größere Bestände an Birken auf den Hängen der Grünberge und auch im Tal der [[Lautwasser]] in der Nähe von Bruchtal vorhanden. Tannenwälder waren selten, fanden sich aber in besonders trockenen Gebieten im zentralen Auenland. Kiefern standen in größeren Forsten oberhalb von Bruchtal. Daneben wurden die Hügelwälder der [[Trollhöhen]] von Buchen dominiert. An den Flüssen Eriadors wuchsen vor allem Ulmen und Erlen. Diese fanden sich beispielsweise an der jungen [[Wässer]]. Ein alter Bestand an Weiden dominierte das Flusstal der [[Weidenwinde]] und auch die Flussniederungen des [[Mitheithel|Weißquell]]. [[Hulstbaum|Hulstbäume]] waren in Eriador eher rar, wuchsen aber in größerer Anzahl in Eregion. Gewächse, die vor allem von den Völkern Eriadors zur Nahrungsproduktion genutzt wurden, waren vor allem wildwachsende Haselnusssträucher, Pilze, Blaubeersträucher, Erdbeerpflanzen, verschiedene Obstbäume, Kartoffeln, Kohl und Getreide. In Eriador gab es viele wildwachsende Wiesen, auf denen Pflanzen wie Schierling, Eberwurz, wilde Petersilie, Nesseln und Disteln wuchsen. Auch Blumen waren zu finden. Hierzu gehörten unter anderem Vergissmeinnicht, Löwenzahn, Kapuzinerkresse, Löwenmaul und Sonnenblumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Bereich der Flora war die Fauna Eriadors wohl auch vielfältig, vergleichbar tatsächlich mit dem nordwestlichen Europa. Die Wälder wurden von kleinen bis mittelgroßen Säugetieren wie [[Füchse]]n oder Dachsen beherrscht. In Gewässernähe gab es Kleinräuber, so beispielsweise der Otter. Auch existierten Reptilien und Amphibien. Hier sind [[Ringelnattern]], [[Kröten]] und Frösche zu nennen. Nach letzteren war der auenländische Ort [[Froschmoorstetten]]&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &#039;&#039;[[Nomenclature of The Lord of the Rings]]&#039;&#039; unter &#039;&#039;Frogmorton&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; benannt. Im Bereich der Vögel werden im Speziellen Wasservögel wie zum Beispiel [[Schwäne]] und Eisvögel erwähnt, die an der Weidenwinde lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kultur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewohner===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Eriador lebten viele Völker, darunter Elben, Menschen, Hobbits und Zwerge (zumindest im Dritten Zeitalter) friedlich nebeneinander. Das Gebiet kann in dieser Zeit sicherlich nicht als politische oder kulturelle Einheit beschrieben werden, eher als Ansammlung von Siedlungen und kleinen Dörfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Zwerge der Blauen Berge einfache Schmiede blieben, entwickelte sich in Zentral-Eriador ein starkes soziales Netzwerk. Tatsächlich hatte diese Gegend kulturell gesehen kaum noch etwas mit den fast mittelalterlichen Zuständen in den Süd-Königreichen Gondor und [[Rohan]] zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=‘[...] and in this neighbourhood heroes are scare, or simply not to be found. Swords in these parts are mostly blunt, and axes are used for trees, and shields as cradles or dish-covers; and dragons are comfortably far-off (and therefore legendary).’&lt;br /&gt;
|Übersetzung=»[...] und in unserer Gegend sind Helden selten geworden, oder es gibt sie überhaupt nicht mehr. Die Schwerter sind bei uns gewöhnlich voller Scharten, die Äxte braucht man zum Bäumefällen, die Schilde als Säuglingswiegen und Topfdeckel, und die Drachen sind angenehm weit weg (und deshalb nurnoch Fabeltiere).«&lt;br /&gt;
|Autor=[[J. R. R. Tolkien]]&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;The Hobbit&#039;&#039;. Chapter I: &#039;&#039;An Unexpected Party&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|QuelleÜ=aus J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039;. Kapitel I: &#039;&#039;Eine unvorhergesehene Gesellschaft&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=[[Walter Scherf]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest im Binnengeschäft handelten die Menschen, Hobbits und Zwerge untereinander oder boten als fahrende Handwerker oder Händler ihre Dienste an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Dwarves were therefore not a rare sight on the East Road or in its inns (It would also appear that they were sometimes employed as roadmenders and bridge-repairers), [...] They cared very little about hobbits, and had little to do with them, except  as a source of of food in exchange for metal, or sometimes forged articles (knives, ploughshares, arrowheads, axe-heads and the like). The poorer sort [...] might accept employment, as masons and roadmakers for example.&lt;br /&gt;
|Übersetzung=Zwerge waren folglich kein seltener Anblick auf der Oststraße oder in ihren Gasthäusern (es kam auch vor, dass sie manchmal angestellt wurden, um Straßen und Brücken zu reparieren), [...] Sie schenkten den Hobbits nur wenig Beachtung und hatten wenig mit ihnen zu tun, außer als Quelle für Lebensmittel im Austausch gegen Metall, oder manchmal gegen geschmiedete Waren (Messer, Pflugscharen, Pfeilspitzen, Axtköpfe und ähnliches). Die Ärmeren [...] mochten auch Arbeit, zum Beispiel als Steinmetze und Straßenbauer, annehmen.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;[[The History of the Hobbit]]&#039;&#039;. The Fifth Phase, &#039;&#039;The 1960 Hobbit&#039;&#039;, &#039;&#039;Timelines and Itinerary&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Ardapedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anscheinend als einheitlich in der Gegend um das Auenland und Bree anerkannten [[Währungen in Mittelerde|Zahlungsmittel]] waren Gold und Silber, wobei zumindest letzteres in [[Silberpfennige|Münzform]] verwendet wurde. Gehandelt wurde mit vielerlei Erzeugnissen. Zum Erwerb dieser Waren gab es wohl in allen Dörfern Märkte, wie den [[Freimarkt]] zu Michelbinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alte Waffenbestände aus kriegerischen Zeiten wurden, wie im [[Mathom-Haus|Museum]] des Auenlandes, ausgestellt oder dienten als Wandschmuck. Ein stehendes Heer existierte nach dem Zusammenbruch des Nordkönigreichs ebenfalls nicht mehr. In Notfällen fand eine spontane Mobilmachung der Bevölkerung, wie etwa im Auenland die [[Auenland-Heerschau]], statt. Schutz gaben die von den Eriadorern so genannten Waldläufer, ein Überrest der [[Dúnedain]] des Nordens, die zumeist im Verborgenen die Bewohner der friedlichen Siedlungsgebiete vor Eindringlingen schützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrer wechselhaften Vergangenheit konnten die meisten Bewohner Eriadors im Dritten Zeitalter kaum noch etwas anfangen. Alte Aufzeichnungen wurden nur selten studiert, da die Eriadorer entweder nichts damit anfangen konnten oder die fremden Sprachen nicht verstanden. Tatsächlich war es im Auenland und im Breeland nicht selbstverständlich, lesen und schreiben zu können und die elbischen Sprachen wurden nur von sehr wenigen verstanden, ausgenommen natürlich den Elben Bruchtals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Religion]] übten die Bewohner Eriadors niemals aus. Hohe Feiertage galten der Natur, etwa die Sommer- oder Wintersonnenwende, welche mit Festgelagen und Freudenfeuern gefeiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kleidung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nördlichen Gegenden, zum Beispiel im Auenland, trugen besonders die Männer meist einfache Kniehosen, mit einem Hemd oder einer Jacke darüber, häufig verborgen unter einem langen Mantel oder Umhang.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien und Christopher Tolkien (Hrsg.): &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;. Brief 211&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Dúnedain trugen dazu noch Stiefel und unter der Kleidung oder auch darüber häufig Panzer- oder Kettenhemden. Mit Ausnahme der Elben war die Kleidung der Bewohner Eriadors eher schlicht und dem ländlichen Leben und der Zweckmäßigkeit angepasst. Verzierungen waren, wie bei den Zwergen kostbare Gürtel, bunte Stoffe, die aber anscheinend nur zu Festtagen getragen wurden. Kopf und Gesicht schützten seltener Hüte, öfter aber einfache [[Kapuzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle folgen kurze Erläuterungen zu den Ereignissen in Eriador während der ersten vier Zeitalter Mittelerdes, genauere Daten sind der [[#Zeittafel|am Ende des Artikels]] aufgeführten Zeittafel zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erstes Zeitalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Hügelgräberhöhen.jpg|thumb|200px|Auf den Hügelgräberhöhen wurden schon im Ersten Zeitalter die Anführer der Edain bestattet, &amp;lt;small&amp;gt;Bild: Anke Eißmann&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Ersten Zeitalters war Eriador zum großen Teil nur Wildnis. Im südlichen und auch im zentralen Eriador wuchs, so darf angenommen werden, der große Urwald&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu [[Baumbart]]s Erzählungen in &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;: Drittes Buch, Viertes Kapitel: &#039;&#039;Baumbart&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;, der sich vom [[Alter Wald|Alten Wald]] über die Mündungsgebiete des [[Baranduin]] und Gwathló in östlicher Richtung bis nach [[Fangorn]] hinzog. Das Land blieb bis zum Beginn des Zweiten Zeitalters wohl größtenteils nur durchwandertes und von Wildtieren bewohntes Land. Zum ersten Mal in der Geschichte wird Eriador während der [[Große Wanderung|Großen Wanderung]] der [[Vanyar]], [[Noldor]] und [[Teleri]] erwähnt. Nach der Trennung der Geschlechter am [[Anduin]] wanderten die Teleri nach Süden und gelangten so auch nach Eriador, wo sie verweilten bis der Sohn ihres früheren Führers [[Lenwe]] sie über die Ered Luin nach [[Beleriand]] führte. Jene, welche jedoch verweilten, waren vermutlich die Vorfahren der späteren Elben [[Lothlórien]]s und des [[Düsterwald]]es. Die Vanyar und Noldor, die sich nicht von ihrem Weg abgewandt hatten, überquerten von Osten aus das Nebelgebirge und drangen durch das wilde Eriador und über die Blauen Berge nach Beleriand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ist lange Zeit nichts mehr über die Geschehnisse im Land bekannt. Erst in den Jahren der Sonne tauchten die ersten Siedler in den Ebenen Eriadors auf. Von den [[Elben]] &#039;&#039;[[Edain]]&#039;&#039; genannt, waren sie Nachkommen der ersten Menschen Mittelerdes. Es ist wahrscheinlich, dass sie aus dem Osten – ihrer „Urheimat“ – über das Gebirge kamen. Doch siedelten sie noch nicht in West- und Zentral-Eriador. Für etwa ein Jahrhundert boten die weiten Ebenen den Edain ein Heim. Dann, im frühen dritten Jahrhundert wanderten zwei Gruppen der Edain gen Westen und gelangten so nach Beleriand. Kriegsflüchtlinge vor den Schlachten des [[Krieg des Zorns|Kriegs des Zorns]], darunter auch eine Gruppe Edain und das Elbenvolk der [[Sindar]], bevölkerten in den nächsten zwei Jahrhunderten Eriador.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweites Zeitalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Zeitalters zogen die Edain, welche aus den Häusern [[Haus Beor|Beor]]s und [[Haus Hador|Hador]]s stammten und nicht nach Beleriand gewandert waren, gen Westen und siedelten schließlich am [[See Evendim]], den Nördlichen Höhen und den [[Wetterberge]]n. Sie waren vor allem Hirten, die mit ihren Schafherden über die weiten Graslande zogen. Das Volk lebte wohl in kleineren Gemeinden, die von einem Herr geführt wurden. Zumindest ist bekannt, dass es von diesen Anführern mindestens zwölf gab. Ihre Oberhäupter bestatteten die Edain in Hügelgräbern auf den Hängen der später so genannten [[Hügelgräberhöhen (Eriador)|Hügelgräberhöhen]]. Sie wussten zwar, dass Verwandte von ihnen jenseits der Blauen Berge lebten, doch hatten sie auch von dem schrecklichen Krieg jenseits der Berge gehört und glaubten, dass alle Menschen dort ertrunken, oder von gewaltigen Feuerstürmen verbrannt worden seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 600 schließlich landete in [[Lindon]] zum ersten Mal ein Schiff der [[Númenor]]er, die von [[Círdan]] und [[Gil-galad]] willkommen geheißen wurden. Als die Edain dies erfuhren, baten zwölf mächtige Herren ihres Volkes bei Gil-galad um ein Treffen mit den Seeleuten, die viele für furchtbare Geister hielten. Die beiden Parteien trafen sich schließlich auf den [[Emyn Beraid|Turmbergen]] und nach anfänglicher Scheu merkten beide Gruppen schließlich, dass sie im Grunde eine tiefe Verwandtschaft und Freundschaft verband. Die Númenórer begannen in den nächsten Jahrhunderten zumindest den Westen Eriadors auszukundschaften. Vor allem ihr König [[Tar-Aldarion]] war von den großen und dichten Wäldern beeindruckt und begann einen Hafen an der Mündung des [[Gwathló]] zu erbauen, der [[Lond Daer]] genannt wurde. Für dessen Bau und den Bau riesiger Schiffe, begannen die Númenórer die Waldgebiete Eriadors schonungslos zu roden. Sowohl [[Minhiriath]] als auch das sich an die Südgrenze Eriadors anschließende [[Enedwaith]] waren danach nur noch baumlose Ödnis. Danach waren in Eriador nur noch wenige zusammenhängende Waldgebiete zu finden. Die größten waren der [[Eryn Vorn]] südlich der Mündung des Baranduin, der [[Alter Wald|Alte Wald]], durchströmt von der [[Weidenwinde]], der [[Chetwald]] von Breeland und die [[Trollhöhen]] an der Großen Ost-Straße, nahe bei Bruchtal. Auch die primitiven Waldbewohner Eriadors verschwanden langsam mit ihrer alten Heimat. Entweder wurden sie von den Númenórern getötet, wenn sie diese angriffen oder sie zogen sich in entlegene Winkel des Landes wie den Eryn Vorn zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor diesen Geschehnissen hatten sich einige Noldor aus Lindon, angelockt durch Berichte von [[Mithril]]-Funden, im Jahre 750 an den Süd-West-Flanken des Nebelgebirges niedergelassen. Dort gründeten sie ihr Elbenreich Eregion, oder Hulsten, wie es nach den dort wachsenden Stechpalmen genannt wurde. Die Elben fertigten dort die [[Ringe der Macht]]. Später wurde sie von [[Sauron]] und seinen Heeren angegriffen. Dieser hatte in einer schönen Gestalt und unter dem Namen Annatar die Elben in viele Geheimnisse der Schmiedekunst eingeweiht und wollte die Ringe nun für sich haben. Es gelang ihm zwar, Eregion zu verwüsten, er konnte jedoch durch das Bündnis zwischen den Elben Gil-galads und den Númenórern zurückgeschlagen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach herrschte lange Zeit Friede in Eriador. Schließlich begann jedoch mit dem Untergang Númenors eine schnelle Wandlung des nun öden Landes, als [[Elendil der Lange|Elendil]] vom [[Belegaer|Meer]] an die Küste Mittelerdes geworfen wurde. Er gründete sein neues Königreich Arnor. Die Bevölkerung nahm rasch zu und große Städte wurden errichtet. Das Volk begann Felder, Äcker und Weinberge in der Gegend um die [[Grünberge]] anzulegen, Straßen und Brücken wurden gebaut und befestigt. Doch die Blütezeit Eriadors verging rasch, da ein großer Teil der Bevölkerung in der [[Schlacht auf der Dagorlad]] vor den Toren [[Mordor]]s umkam oder bei dem [[Verhängnis auf den Schwertelfeldern]] in [[Rhovanion|Wilderland]] getötet wurde. Die Großbauten und Vesten verfielen langsam, da keiner sich mehr um ihre Erhaltung kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Zeitalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch wurde Eriador in drei Teilreiche gespalten, die sich gegenseitig nicht wohlgesonnen waren. Dazu kam, dass [[Angmar]] im Nordosten eine zunehmende Bedrohung darstellte. Rasch unterwarf es das östlichste der Reiche, Rhudaur, und bevölkerte es mit bösen Wesen und einem mit den Edain verwandten Volk, das als [[Bergmenschen]] bezeichnet wurde und mit dem [[Hexenkönig von Angmar]] im Bunde war. Während dessen erschien zum ersten Mal das kleine Volk der Hobbits in Eriador, das sich selbst &#039;&#039;kuduk&#039;&#039; nannte. Bald schon siedelten sie im zentralen Eriador und konnten ihren Platz, wohl Dank äußerer Beschützer auch während der Schlachten mit dem Hexenkönig, behaupten. Denn ebenso wie die Menschen des Breelandes, die wohl schon im Zweiten Zeitalter am [[Breeberg]] siedelten, überdauerte das kleine Volk alle Wirren des Zeitalters bis in das Vierte Zeitalter hinein fast ungestört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SchwarzerReiter.jpg|thumb|200px|Ein Schwarzer Reiter im Auenland, &amp;lt;small&amp;gt;Bild: Anke Eißmann&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das Auenland in seinen frühen Gründungsjahren und das Breeland wie Felsen in der Brandung der Kriege standen, ging das nördliche Königreich unter. Der Hexenkönig indes konnte dennoch aus Eriador vertrieben werden. Das Land verwilderte wieder und die Ruinen wurden von Gras und Moos überwuchert. Die [[Grabunholde|bösen Geister]], die der Hexenmeister einst ausgesandt hatte, verhielten sich ruhig und verbargen sich. In Gefahr geriet nur derjenige, der sich in gefahrvolle Gegenden begab. Im Dritten Zeitalter war die Bevölkerung Eriadors tatsächlich stark zusammengeschrumpft. Die größten noch bewohnten Gebiete waren das Auenland der Hobbits, das angrenzende von Menschen bewohnte Breeland und [[Bruchtal]], die elbische Zufluchtsstätte an den Westhängen des Nebelgebirges. Des Weiteren waren auch der Eryn Vorn und die Gebirgsausläufer um die Trollhöhen, wo einige [[Wilde Menschen|wilde Menschen]] und einfache Hirten ihre Heimat hatten, besiedelt. Daneben gab es noch einige befestigte Dörfer der [[Dúnedain]]. Auch [[Zwerge]], die vom [[Erebor]] flohen, wo [[Smaug]] sich niedergelassen hatte, fanden ihre Heimat in Eriador, vor allem an den Osthängen der Ered Luin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit des Ringkriegs wurde die Ruhe Eriadors wieder gestört. Von Süden her kamen Wanderer den Grünweg hinauf. Darunter gab es viele, die vor dem bereits begonnen Krieg flüchteten. Einige andere aber waren Spione, gesandt vom Zauberer Saruman. Zu dieser Zeit regten sich die bösen Kreaturen wieder, die Nazgûl durchstreiften das Land und selbst im Auenland merkte man, dass der Friede der letzten Jahrhunderte gestört werden würde. Obschon es in den Landen Eriadors keinen Krieg wie in Gondor und Rohan gab, so hatte die Bevölkerung doch mit den Eindringlingen zu kämpfen, die als [[Strolche]] bezeichnet wurden. Die meisten waren Gesetzlose, denen sich auch Menschen aus Bree bei ihren Diebeszügen anschlossen. Das Auenland hatte unter der indirekten Herrschaft [[Lotho Sackheim-Beutlin]]s viel durchzumachen, die Strolche, die für ihn arbeiteten unterjochten die Bevölkerung, stahlen und brannten Wälder und Häuser nieder. Denn insgeheim breitete Saruman seinen Einfluss im Auenland durch Lotho aus. Schließlich nahm er selber Sitz in [[Hobbingen]] und verheerte das Land aus Rache, für seine Vertreibung aus [[Isengart]], bis er schließlich von einem seiner Diener umgebracht wurde. Erst nach einem Kampf in Bree und der [[Schlacht von Wasserau]] konnten die Strolche endgültig vertrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Viertes Zeitalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Eriador kehrte wieder Friede ein und das Nordkönigreich wurde durch den neuen König [[Aragorn II.|Elessar]] im [[Wiedervereinigtes Königreich|Wiedervereinigten Königreich]] wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeittafel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Daten betreffen Ereignisse, die explizit in Eriador stattfanden und oder für das Gebiet bedeutsam waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erstes Zeitalter &amp;lt;ref&amp;gt;Die Angaben des Ersten Zeitalters beruhen zum größten Teil auf Tolkiens Schriften &#039;&#039;The Annals of Aman&#039;&#039; (in HoMe X: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]]&#039;&#039;), &#039;&#039;The Grey Annals&#039;&#039; (in HoMe XI: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;), entsprechenden Anmerkungen zu den beiden Fassungen und &#039;&#039;The Tale of the Years&#039;&#039; (in HoMe XI: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;), die hier verwendete Chronologie wurde von Gernot Katzer zusammengestellt und in Helmut W. Peschs &#039;&#039;[[Das große Mittelerde-Lexikon]]&#039;&#039; veröffentlicht, hier wird auch auf die weiterführende Internetseite [http://www.uni-graz.at/~katzer/firstage.html Eine Chronologie des Ersten Zeitalters] verwiesen.&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jahre der Bäume====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}}&lt;br /&gt;
!{{Highlight}}  width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
!{{Highlight}}  width=&amp;quot;90%&amp;quot; | Ereignisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1115&#039;&#039;&#039; || Die Teleri überqueren [[Anduin]] den Großen, die [[Nandor]] jedoch ziehen unter Lenwe nach Süden, einige gelangen nach Norden in das wilde Eriador und siedeln kurze Zeit dort, bis sie Lenwes Sohn [[Denethor (Fürst der Nandor)|Denethor]] nach Beleriand führt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1125&#039;&#039;&#039; || Die Vanyar und Noldor durchwandern Eriador und ziehen über die Ered Luin nach Beleriand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jahre der Sonne====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}}&lt;br /&gt;
!{{Highlight}}  width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
!{{Highlight}}  width=&amp;quot;90%&amp;quot; | Ereignisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;um 200&#039;&#039;&#039; || Die ersten Edain leben in Eriador.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;262&#039;&#039;&#039; || Geburt von [[Beor|Beor dem Alten]] in Eriador, er ist der erste Anführer des Ersten Hauses der Edain.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;282&#039;&#039;&#039; || Geburt von [[Marach]] in Eriador, er ist der erste Anführer des Dritten Hauses der Edain.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;310&#039;&#039;&#039; || Beor führt sein Volk nach Beleriand.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;313&#039;&#039;&#039; || Marach führt sein Volk nach Beleriand.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;369&#039;&#039;&#039; || [[Bereg]] vom Hause Hador, führt sein Volk aus Furcht vor den drohenden Kriegen in Beleriand nach Osten über die Ered Luin nach Eriador.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;um 583&#039;&#039;&#039; || In der Großen Schlacht während des Krieges des Zorns wirft [[Earendil der Seefahrer|Earendil]] [[Ancalagon]] den Schwarzen nieder, sein Leib zertrümmert [[Thangorodrim]], die [[Sindar]], sofern nicht in [[Lindon]] verweilend oder nach [[Aman]] segelnd, kommen nach Eriador (Ursprung der [[Waldelben]]).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweites Zeitalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;600&#039;&#039;&#039; || Das erste númenórische Schiff landet an der Westküste von Mittelerde an und fährt den [[Golf von Lhûn]] hinauf. Der Kapitän und die Seeleute werden von Gil-galad und Círdan dem Schiffbauer willkommen geheißen (Bündnis zwischen Númenor und den Elben von Lindon).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;725&#039;&#039;&#039; || Aldarion der númenórische Thronerbe kommt nach Eriador und erkundet den Westen des Landes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;750&#039;&#039;&#039; || [[Eregion]] wird im Südosten Eriadors gegründet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;zwischen 750 und 800&#039;&#039;&#039; || Große Teile der Wälder Eriadors fallen dem Schiffsbau Aldarions und seiner Errichtung des Hafens Lond Daer zum Opfer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1695–1699&#039;&#039;&#039; || Saurons Heere verwüsten Eriador.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1697&#039;&#039;&#039; || Eregion fällt, [[Elrond]] begründet die Zufluchtsstätte Imladris.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1701&#039;&#039;&#039; || Sauron wird aus Eriador vertrieben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1701–3320&#039;&#039;&#039; || Frieden und Ruhe in Eriador.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;3319/3320&#039;&#039;&#039; || Elendil kommt nach dem Untergang Númenors nach Eriador, er gründet sein Reich Arnor. Die Númenórer besiedeln die Ufer der Flüsse [[Lhûn]] und Baranduin, die Hänge des späteren Rhudaur und des späteren Cardolan.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
===Drittes Zeitalter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}}&lt;br /&gt;
!{{Highlight}}  width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
!{{Highlight}}  width=&amp;quot;90%&amp;quot; | Ereignisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;10&#039;&#039;&#039; || [[Valandil (Sohn von Isildur)|Valandil]] wird Arnors König, das Volk schwindet, vor allem durch die starken Verluste bei der Schlacht von Dagorlad und beim Verhängnis auf den Schwertelfeldern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;861&#039;&#039;&#039; || Tod König [[Earendur (König von Arnor)|Earendur]]s, Arnor wird in die Teilreiche Arthedain, Rhudaur und Cardolan aufgeteilt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;um 1300&#039;&#039;&#039; || Die bösen Kreaturen mehren sich wieder, in den Hithaeglir nehmen die [[Orks]] an Zahl zu, der Hexenkönig nimmt seinen Sitz in Angmar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1409–1975&#039;&#039;&#039; || Unruhen und Kriege zwischen den Teilreichen, der Hexenkönig unterwirft große Teile Eriadors, kann aber letztendlich zurückgeschlagen werden, das nördliche Königreich ist jedoch zerstört.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1601&#039;&#039;&#039; || Begründung des Auenlandes durch die Brüder [[Marcho]] und [[Blanco]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1976&#039;&#039;&#039; || [[Aranarth]] von den Dúnedain, nennt sich &amp;quot;Stammesführer der Dúnedain&amp;quot; und wird das erste Oberhaupt eines versprengten und umherwandernden Volkes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;um 1981&#039;&#039;&#039; || Ein Herbststurm aus den Nördlichen Öden wütet über das Land und richtet in Eriador und Gondor große Schäden an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;um 2480&#039;&#039;&#039; || Die Orks breiten sich im Nebelgebirge aus und sperren die Gebirgspässe Eriadors.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2740&#039;&#039;&#039; || Orks dringen in Eriador ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2747&#039;&#039;&#039; || [[Schlacht von Grünfeld]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2758/2759&#039;&#039;&#039; || [[Langer Winter]], die Kälte fordert viele Todesopfer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2799–2802&#039;&#039;&#039; || [[Durins Volk]] durchwandert heimatlos die Lande, sie gründen schließlich die Minen [[Thorins Hallen]] in den Ered Luin.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2911&#039;&#039;&#039; || [[Grausamer Winter]], die Gewässer Eriadors frieren zu, die weißen [[Wölfe]] kommen aus dem Norden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;September 3018&#039;&#039;&#039; || Die Nazgûl durchreiten Eriador, um den Einen Ring zu finden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1. Mai 3019&#039;&#039;&#039; || Aragorn II. wird zum ersten König des Wiedervereinigten Königreichs und stellt das nördliche Königreich wieder her.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;August 3019&#039;&#039;&#039; || Saruman und [[Gríma Schlangenzunge]] dringen ins Auenland ein und beginnen das Land zu zerstören.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;3. November 3019&#039;&#039;&#039; || Schlacht von Wasserau, Saruman wird von Gríma, seinem Diener getötet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;3020&#039;&#039;&#039; || Der einzige [[Mallorn]] Eriadors wird von [[Samweis Gamdschie]] gepflanzt und blüht zum ersten Mal am &#039;&#039;&#039;6. April&#039;&#039;&#039; auf der [[Festwiese]] im auenländischen Hobbingen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Viertes Zeitalter===&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}}&lt;br /&gt;
!{{Highlight}}  width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
!{{Highlight}}  width=&amp;quot;90%&amp;quot; | Ereignisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;6&#039;&#039;&#039; || Das Auenland wird ein Freies Land unter dem nördlichen Zepter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;15&#039;&#039;&#039; || Der neue König kommt zum ersten Mal nach Eriador und verweilt kurze Zeit am See Evendim.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039; || Die [[Westmark]] (das Gebiet zwischen den [[Ferne Höhen|Fernen Höhen]] und den Turmbergen) wird dem Auenland von König Elessar zum Geschenk gemacht.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Hobbit&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** Kapitel I: &#039;&#039;Eine unvorhergesehene Gesellschaft&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
** Kapitel II: &#039;&#039;Gebratenes Hammelfleisch&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** Faltkarte: &#039;&#039;Der Westen von Mittelerde am Ende des Dritten Zeitalters&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Einführung&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
*** 1 &#039;&#039;Über Hobbits&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Erstes Buch,&lt;br /&gt;
*** Drittes Kapitel: &#039;&#039;Drei Mann hoch&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
*** Viertes Kapitel: &#039;&#039;Geradenwegs zu den Pilzen&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
*** Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Der Alte Wald&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
*** Elftes Kapitel: &#039;&#039;Ein Messer im Dunkeln&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Zweites Buch,&lt;br /&gt;
*** Erstes Kapitel: &#039;&#039;Viele Begegnungen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Anhänge und Register]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Anhang A (ii): &#039;&#039;Die Reiche in der Verbannung&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
** Anhang A (iii): &#039;&#039;Eriador, Arnor und Isildurs Erben&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
** Anhang A (III): &#039;&#039;Durins Volk&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
** Anhang B: &#039;&#039;Die Aufzählung der Jahre (Zeittafel der Westlande)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[Quenta Silmarillion]]&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
*** X &#039;&#039;Von den Sindar&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
*** XVII &#039;&#039;Von den ersten Menschen im Westen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[Akallabêth]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. &lt;br /&gt;
** Teil 2: &#039;&#039;Das zweite Zeitalter&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Aldarion und Erendis: Das Weib des Seefahrers&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;The Annals of Aman&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;The Grey Annals&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;The Tale of the Years&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Die Abenteuer des Tom Bombadil|Die Abenteuer des Tom Bombadil und andere Gedichte aus dem Roten Buch]].&lt;br /&gt;
** Gedicht 2: &#039;&#039;Tom geht rudern&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[John D. Rateliff]]: &#039;&#039;The History of the Hobbit&#039;&#039;. Part Two &#039;&#039;Return to Bag-End&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** The Fifth Phase, &#039;&#039;The 1960 Hobbit&#039;&#039;, &#039;&#039;Distances and Itinerary&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Helmut W. Pesch]]: &#039;&#039;[[Elbisch (Buch)|Elbisch: Grammatik, Schrift und Wörterbuch der Elben-Sprache von J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragungen für &#039;&#039;&#039;er-&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;iâ&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;-dôr&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helmut W. Pesch: &#039;&#039;[[Das große Mittelerde-Lexikon]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Anhang A: &#039;&#039;Eine Chronologie der Frühzeit von Arda&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Länder und Regionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|23. Februar 2010|79842}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Eriador]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:geographie:regions:eriador]]&lt;br /&gt;
[[fi:Eriador]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Lothl%C3%B3rien&amp;diff=141714</id>
		<title>Lothlórien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Lothl%C3%B3rien&amp;diff=141714"/>
		<updated>2026-07-16T10:39:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Lorien-Fangorn.jpg|thumb|350px|Die Karte von Lothlórien und Fangorn &lt;br /&gt;
(Zeichner: Andreas Kinder)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lothlórien&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Goldener Wald&#039;&#039;&#039; genannt, ist im [[Legendarium]] ein Elbenreich in [[Mittelerde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lothlórien liegt auf der östlichen Seite des [[Nebelgebirge]]s unterhalb des [[Spiegelsee]]s (&#039;&#039;Kheled-zaram&#039;&#039;) und dem [[Großes Tor (Khazad-dûm)|Osttor]] von [[Moria]]. Im Osten wird der Wald durch den [[Anduin]] begrenzt. &lt;br /&gt;
Im Süden ist Lóriens Grenze nicht klar erkennbar und liegt irgendwo in der [[Parth Celebrant|Ebene von Celebrant]] (Parth Celebrant). Diese Ebene war früher eine mit lichten Bäumen bewachsene Fläche, die sich von Lórien bis [[Fangorn]] erstreckte, jedoch von [[Elben]] und [[Ents]] gemieden wurde. Diese Fläche wurde einst als ein Teil von Lórien betrachtet. Im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] jedoch, als die Wälder kleiner wurden, war die Ebene größtenteils nur noch eine leere und von Gras bewachsene Fläche. Im Norden ist die Grenze klarer gesetzt, denn dort wo der Wald aufhört, endet auch das Reich Lórien.&lt;br /&gt;
Durch Lothlórien hindurch fließt der Fluss [[Celebrant]] (&#039;&#039;Silberlauf&#039;&#039;), der in den Anduin mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lothlorien.jpg|thumb|350px|Der Goldene Wald von Lothlórien.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Lorien.jpg|thumb|320px|Das Reich von Lórien]]&lt;br /&gt;
Lothlórien ist der Name des Waldes sowie des darin liegenden Elbenreiches. Das besonders bewachte Kerngebiet Lothlóriens zwischen [[Silberlauf]] und [[Anduin]] ist auch als [[Naith von Lórien]] bekannt.&lt;br /&gt;
Herren dieses Reiches am Anduin waren  [[Celeborn (Elb)|Celeborn]] und [[Galadriel]]. Die Bewohner Lothlóriens wurden [[Galadhrim]] genannt. Das Zentrum des Waldes war die Stadt [[Caras Galadhon]], die &#039;&#039;Stadt der Bäume&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Macht des [[Elessar (Edelstein Aragorns)|Elessar]] von [[Celebrimbor]] und später durch Nenya konnte Galadriel in Lórien alles zum Stillstand bringen und Veränderungen verhindern, sodass Lórien über die Zeit erhalten blieb. Doch nachdem Nenyas Macht erloschen war, verlor auch Lórien an Glanz und Schönheit und nach Galadriels Fortgang verfiel es langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durch diesen Wald kamen die [[Gemeinschaft des Ringes|Gefährten]], nachdem sie Moria verlassen hatten. Aus Lothlórien stammte auch das elbische Wegbrot [[Lembas]], das die Gefährten vor ihrer Weiterreise erhielten. &lt;br /&gt;
* Was sie in der Zeit in Lothlórien erfahren haben, bleibt für alle Gefährten prägend. Vor allem durch Galadriels Geschenke und ihre Warnungen an [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]], [[Gimli]], und [[Aragorn II.|Aragorn]] bleibt Lothlórien auch im Rest des [[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]] präsent. Wohin sie auch kommen, auf Lothlórien lassen die übrigen Gefährten nichts kommen, was beispielsweise in [[Gandalfs Lied über Lórien]] in der Goldenen Halle von [[Edoras]] deutlich wird.&lt;br /&gt;
* Das Elbenreich am Anduin war bei den [[Menschen]] oft gefürchtet. Bei den [[Rohirrim]] galt Galadriel gar als böse Hexe, die jeden, der in ihr Land käme, mir ihrer Zauberei umspinne. Auch [[Boromir (Sohn von Denethor II.)|Boromir]] fühlte sich nicht ganz wohl dabei nach Lothlórien zu gehen. Daraus dürfen wir wohl schließen, dass dieses Misstrauen auch in [[Gondor]] verbreitet war. &lt;br /&gt;
* Obwohl nicht ausführlich beschrieben, wird auch Lothlórien am Ende des Dritten Zeitalters (Im Jahre 3019) von [[Sauron]], jedoch von [[Dol Guldur]] aus angegriffen:&lt;br /&gt;
** 1. Angriff: 11. März; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** 2. Angriff: 15. März; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** 3. Angriff: 22. März; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch neben der Tapferkeit der Elben war auch die Macht, die Lothlórien innewohnte zu stark, so dass niemand in der Lage war es zu überwältigen, es sei denn, Sauron selbst wäre gekommen. Trotzdem wurde viel Schaden an den Wäldern um diesen Elbenwald herum angerichtet. Nachdem der Schatten vergangen war, führte Celeborn die Krieger Lóriens über den [[Anduin]]. Sie nahmen Dol Guldur ein, Galadriel warf die Mauern nieder, legte die Verliese offen und der Wald wurde gereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen &amp;amp; Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lothlórien_von_Ray_Minn.png|thumb|framed|Lothlórien &amp;lt;small&amp;gt;(Zeichnung: Ray Minn)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wald von Lothlórien hat sehr viele verschiedene Namen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lothlórien&#039;&#039; setzt sich aus den Teilen &#039;&#039;loth&#039;&#039;, in [[Sindarin]] (&#039;&#039;Blüte&#039;&#039;, &#039;&#039;Blume&#039;&#039;), und &#039;&#039;lórien&#039;&#039; zusammen, und wurde deshalb auch übersetzt mit &#039;&#039;Lórien in Blüte&#039;&#039;. &#039;&#039;Lórien&#039;&#039; ist abgeleitet von [[Quenya]] &#039;&#039;olos&#039;&#039; oder &#039;&#039;olor&#039;&#039; (&#039;&#039;Traum&#039;&#039;, &#039;&#039;Vision&#039;&#039;), [[Baumbart]] interpretiert den Namen &#039;&#039;Lothlórien&#039;&#039; daher als &#039;&#039;Traumblume&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lórien&#039;&#039;, nach dem [[Lórien (Valinor)|gleichnamigen Garten]] des Valas [[Irmo]] in Valinor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lórinand&#039;&#039; ([[Nandorin]]), &#039;&#039;Laurenande&#039;&#039; (Quenya), &#039;&#039;Glornan&#039;&#039;, &#039;&#039;Nan Laur&#039;&#039; (Sindarin): &#039;&#039;Goldenes Tal&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lindórinand&#039;&#039;: &#039;&#039;Tal des Landes der Sänger&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Laurelindórenan&#039;&#039; (früherer Quenya-Name): &#039;&#039;Land des Tals des Singenden Goldes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;laurelindórenan lindelorendor malinornélion ornemalin&#039;&#039; ([[entisch]]), in etwa: &#039;&#039;Das Tal, wo die Bäume in einem goldenen Licht musikalisch singen, ein Land von Musik und Träumen; es gibt dort gelbe Bäume, es ist ein baumgelbes Land.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Goldener Wald&#039;&#039;, da Lothlórien der einzige Ort in [[Mittelerde]] war, an dem der Baum [[Mallorn]] in großer Zahl wuchs&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dwimordene&#039;&#039; (Name in Rohan für Lórien): &#039;&#039;Geister-Tal&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;phantom-vale&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* Lothlórien wird erwähnt im [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/018-ein-ring-sie-zu-knechten Podcast Tolkien in 5 Minuten 018 Ein Ring, sie zu knechten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
** &amp;quot;Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter&amp;quot;&lt;br /&gt;
** Anhänge, &amp;quot;Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Lothlórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Drittes Buch, Viertes Kapitel: &#039;&#039;Baumbart&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Anhang der englischen Version: &amp;quot;The Tale Of Years (Chronology Of The Westlands)&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
** Teil 2, Das Zweite Zeitalter, IV &#039;&#039;Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien&#039;&#039;, Anmerkung 5&lt;br /&gt;
** Teil 4, II &#039;&#039;Die Istari&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Index&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;: &amp;quot;The Etymologies&amp;quot;: LOS-&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039;. Nr. 230&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Der Weg der Gefährten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Länder und Regionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wälder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Lothlórien]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/forets/rhovanion/lothlorien]]&lt;br /&gt;
[[fi:Lothlórien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_57&amp;diff=141713</id>
		<title>Brief 57</title>
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		<updated>2026-07-16T10:39:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 57&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Christopher Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Datum       = 30. März 1944&lt;br /&gt;
| Ort         = &lt;br /&gt;
| Art des Briefes = Auszug&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 57&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien am 30. März 1944 an [[Christopher Tolkien]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Tolkien traf die Lewis-Brüder am Vortag und ist mit [[C.S. Lewis]] zum Mittagessen. Lewis liest einen Teil einer neuen Geschichte und setzt Tolkien unter Druck, seine zu beenden. Tolkien sagt, er würde antworten, aber der &amp;quot;Urlaub&amp;quot; war schon halb vorbei und die Prüfungspflichten gerade erst erledigt.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
[[en:Letter 57]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 057}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_350&amp;diff=141712</id>
		<title>Brief 350</title>
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		<updated>2026-07-16T10:39:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 350&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Christopher Wiseman]]&lt;br /&gt;
| Datum       = 24. Mai 1973&lt;br /&gt;
| Ort         = Merton College&lt;br /&gt;
| Art des Briefes = ganzer Brief&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 350&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien am 24. Mai 1973 an [[Christopher Wiseman]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung==&lt;br /&gt;
Tolkien beklagt sich über die Geschwindigkeit, mit der die Zeit vergeht. Er berichtet von einem aufgefundenen Brief vom Mai 1972, den C.V.L. Lycett ihm aus Los Angeles geschrieben hatte und Tolkien geht auf den Inhalt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien berichtet, dass er sich in Merton niedergelassen habe, immer noch aktiv und lebendig, obwohl er nach seinem 81. Geburtstag lange krank gewesen sei (was nichts mit den Ereignissen zu tun habe). Er darf keinen Wein mehr trinken und muss eine Diät einhalten, aber Rauchen und alkoholische Gerstenprodukte sind ihm erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien wünscht seinem Freund und seiner Frau alles Gute und fügt seinem Namen die Buchstaben &amp;quot;TCBS&amp;quot; hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
enthält Fußnoten&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
[[en:Letter 350]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 350}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_53b&amp;diff=141711</id>
		<title>Brief 53b</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Brief_53b&amp;diff=141711"/>
		<updated>2026-07-16T10:39:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Earendil: Textersetzung - „[[J. R. R. Tolkien Briefe“ durch „[[J. R. R. Tolkien: Briefe“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Brief&lt;br /&gt;
| Nummer      = 53b&lt;br /&gt;
| Empfänger   = [[Christopher Tolkien]]&lt;br /&gt;
| Datum       = 6. Januar 1944&lt;br /&gt;
| Ort         = [[Northmoor Road 20|20 Northmoor Road]], [[Oxford]]&lt;br /&gt;
| Art des Briefes = ganzer Brief&lt;br /&gt;
| Zeichnungen, Skizzen, Schrift = nein&lt;br /&gt;
| Einordnung (Einleitung, Erklärung)       = ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brief 53b&#039;&#039;&#039; ist ein Brief von [[J. R. R. Tolkien]], der in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Briefe#Revised and Expanded Edition|The Letters of J. R. R. Tolkien: Revised and expanded Edition]]&#039;&#039; veröffentlicht wurde. Der Brief wurde von Tolkien am 6. Januar 1944 an [[Christopher Tolkien]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Christopher war während der Weihnachtsferien zu Hause, musste aber am Neujahrstag zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Tolkien drückt seine Freude über die Nachricht von Christopher aus und sendet Segnungen. Er denkt über das Fehlen von Christopher seit dem 1. Januar nach und bedauert, nicht mehr Zeit miteinander verbracht zu haben. Tolkien informiert Christopher über ein Treffen mit [[C. S. Lewis]], [[Charles Williams]] und [[Warren Lewis|Warren „Warnie“ Lewis]] und teilt seine Gedanken zu C. S. Lewis’ drittem Roman. Er verspricht, später einen detaillierteren Brief zu schreiben, da er derzeit mit vielen Aufgaben beschäftigt ist, und bittet Christopher, für ihn zu beten.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
[[en:Letter 53b]]&lt;br /&gt;
{{Briefe}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brief 053b}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Earendil</name></author>
	</entry>
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