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	<title>Ardapedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-20T21:13:44Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Ringkrieg&amp;diff=105112</id>
		<title>Ringkrieg</title>
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		<updated>2021-03-06T17:41:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Armbandur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;Ringkrieg&#039;&#039;&#039; wird der militärische Konflikt bezeichnet, der das Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]] in [[Mittelerde]] einläutete. Er wurde von [[Sauron]] und seinen Armeen gegen alle Freien Völker gefochten, um den [[Der Eine Ring|Einen Ring]] wieder an sich zu bringen und somit die Herrschaft über alle Völker Mittelerdes erlangen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drittes_Zeitalter.gif|thumb|375px|Verlauf des Dritten Zeitalters und des Ringkrieges.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Erschaffung [[Arda|Ardas]] kam es immer wieder zu Kriegshandlungen zwischen Gut und Böse. Der erste Dunkle Herrscher war [[Melkor]], einer der [[Valar]]. Er hasste alle Schöpfungen [[Ilúvatar|Ilúvatars]] und der übrigen Valar; er wollte alle [[Elben]], [[Menschen]] und [[Zwerge]], die sich mittlerweile frei in [[Mittelerde]] vermehrten und entwickelten, vernichten. Nachdem Melkor am Ende des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] besiegt wurde, führte Sauron, ein [[Maia]], der ihm seit Anbeginn der Zeit treu ergeben war, sein Werk fort. Er fertigte die Ringe der Macht an und umgarnte die Freien Völker der Elben, Menschen und Zwerge, indem er ihnen viele dieser Ringe überließ. Jedoch erschuf er im Geheimen den Einen Ring, in dem seine gesamte Macht zusammenfloss. Die Völker erfuhren jedoch von diesem Verrat, da einer von ihnen Sauron während der Herstellung belauschte, und wussten nun, was Sauron vorhatte. Sauron wurde durch eine Allianz des Königreichs [[Gondor]] der Menschen und der [[Noldor]], das sogenannte [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]], am Ende des [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalters]] gestürzt, indem der Eine Ring ihm durch [[Isildur]] vom Finger geschnitten wurde, und anschließend nach [[Dol Guldur]] verbannt, um ihn dort überwachen zu können, da er, wie alle Maiar, unsterblich war. Der Eine Ring ging verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Saruman]] wurde um das Jahr 1000 D. Z. mit vier weiteren [[Istari]], darunter [[Gandalf]], von den Valar nach Mittelerde geschickt, um dort Sauron zu überwachen. Während er jedoch über Sauron Nachforschungen anstellte, wurde er mehr und mehr von der Macht des Einen Ringes verführt und wollte ihn finden und für sich selbst nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit wurde Sauron nicht mehr so stark überwacht; der Stern Gondors sank langsam und auch die Anzahl Elben ging immer weiter zurück. Die letzten einflussreichen Elben, wie [[Elrond]] und [[Galadriel]] und die Istari, die zusammen den [[Weißer Rat|Weißen Rat]] bildeten wurden durch Saruman über die Gefahr, die von Sauron ausging, geblendet, sodass sie lange nichts unternahmen. So gelang es Sauron, sich allmählich wieder zu erholen, bis er schließlich so stark war, sich wieder nach Mordor zurückzuziehen und seine Feste [[Barad-dûr]] wiederzuerrichten. Hiernach stellt er ein Heer zusammen. Dies bestand aus den [[Nazgûl]], [[Orks]] und anderen Kreaturen, die er züchtete. Aber auch Menschenvölker, wie die [[Haradrim]] und [[Ostlinge]] stellten Truppen zur Verfügung. Teils lag es daran, dass diese Völker Sauron fürchteten und sich ihm anschlossen, um nicht selbst vernichtet zu werden, teils wollten diese Menschen aber auch selbst Gondor, gegen das die Haradrim schon seit Langem Krieg führten, auslöschen. Sauron wollte den Einen Ring, mit dessen Hilfe er wieder die Macht hätte, alle zu unterjochen, durch sein Heer zurückerlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schlug sich Saruman zu Beginn des Ringkrieges anscheinend auf Saurons Seite, beide waren nun mit den Freien Völkern verfeindet. Insgeheim jedoch konkurrierte er mit Sauron und wollte den Einen Ring für sich selbst. An Sarumans Seite kämpften ebenfalls hauptsächlich Orks und [[Uruk-hai]], aber auch die [[Dunländer|Menschen aus Dunland]], die sich ihm angeschlossen hatten, da er sie mit Waffen und Rüstungen unterstütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Königreich Gondor, das seit Jahrhunderten von einem Truchsess regiert wurde und dennoch immer noch auf seinen rechtmäßigen König wartete, war nun nicht mehr so stark wie zu seiner Blütezeit zu Beginn und in der Mitte des Dritten Zeitalters. Jedoch hatte es in [[Rohan]] einen starken Verbündeten gewonnen. Die beiden Menschenkönigreiche waren durch einen Schwur seit Mitte des Dritten Zeitalters verbunden, der gegenseitige militärische Unterstützung zusagte.&lt;br /&gt;
Zwischen den anderen Kriegsparteien, den Elben aus [[Lothlórien]], [[Thranduil|Thranduils]] [[Waldelben]] aus dem [[Düsterwald]], den Zwergen vom [[Erebor]] und den Menschen aus [[Thal]], bestanden keine oder nur lose Bündnisse, auch wenn alle das selben Ziel hatten, ihren Freiheitsstatus zu verteidigen und beizubehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
=== Auftakt des Krieges ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[20. Juni]] 3018: [[Schlacht um Osgiliath|Angriff auf Osgiliath]] und Thranduil&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schon lange andauerndem Geplänkel in [[Ithilien]] startete Sauron von [[Minas Morgul]] aus einen Angriff auf die von Gondor gehaltenen Befestigungen in Ost-[[Osgiliath]]. Die Nazgûl, unter Führung des [[Hexenkönig|Hexenkönigs]], kamen aus ihrer Stadt heraus, Gondors Truppen wurden zurückgeworfen und das Ostufer des [[Anduin]] eingenommen. Die Dúnedain rissen die letzte Brücke über den Fluss ab, um dem Feind die Überquerung zu erschweren. Zweck des Angriffes schien gewesen zu sein, den Nazgûl die Überquerung des Flusses zu ermöglichen, damit sie nach dem Einen Ring suchen konnten. Außerdem konnte Sauron auf diese Weise prüfen, wie gut Gondor auf Angriffe vorbereitet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ungefähr zeitgleich geführte Angriff Saurons mit Truppen aus Dol Guldur auf Thranduils Elben sollte die Flucht [[Gollum|Gollums]] aus deren Gefangenschaft ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg in Rohan ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[25. Februar]] 3019: [[Schlacht an den Furten des Isen|Erste Schlacht an den Furten des Isen]] &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Furten stellten die einzige Möglichkeit dar, den Fluss [[Isen]] zu überqueren. Saruman, der den Angriff auf Rohan plante, musste somit die Furten einnehmen. Durch einen Brückenkopf etwas südlich seiner Festung [[Isengart]] war es Saruman möglich, Truppen sowohl östlich als auch westlich des Flusses hinunterzuschicken. Von zwei Seiten angegriffen, konnten sich die [[Rohirrim]] nur schwer halten. Des Königs Sohn [[Théodred]] wurde erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 2. März: [[Schlacht an den Furten des Isen|Zweite Schlacht an den Furten des Isen]] &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rohirrim unter [[Grimbold]], [[Elfhelm]] und [[Erkenbrand]] versuchten weiterhin, die Furten zu verteidigen. Die Übermacht der Orks war jedoch zu groß, zumal die Rohirrim von zwei Seiten angegriffen wurden. Die Orks erzwangen schließlich den Übergang, versprengten die feindliche Armee und marschierten auf [[Helms Klamm]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 2. bis 4. März: Zerstörung Isengarts &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März beschlossen die [[Ents]] auf ihrer Versammlung, Saruman anzugreifen, da sie empört von dessen Verrat und der rücksichtslosen Abholzung des [[Fangorn]]-Waldes waren. Am 2. März kamen sie in Isengart an, gerade rechtzeitig um Sarumans Armee beim Abmarsch nach Helms Klamm zuzusehen. Sie selbst verhielten sich ruhig, doch folgten die [[Huorns]] den Orks. Nachdem sich Isengart geleert hatte, begannen die Ents mit der vollkommenen Zerstörung der Festung. Sie rissen die mächtigen Tore nieder, zerstörten den Ringwall und fluteten am 3. März den Ring Isengarts mit den Wassern des Isen. Dem Turm von [[Orthanc]] konnten sie jedoch nichts anhaben, da dieser aus unzerstörbarem Stein gemeißelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 3. bis 4. März: [[Schlacht um die Hornburg|Belagerung und Schlacht um die Hornburg]] &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Théoden war am 1. März mit 1000 Reitern von der Hauptstadt [[Edoras]] aus aufgebrochen, um die Armee an den Furten zu verstärken. Als er von der Niederlage hörte, schwenkte die Armee nach Helms Klamm ab, wo sie mit 1000 als Garnison zurückgebliebenen Fußsoldaten die Burg sicherten. Der feindlichen Armee aus Orks, Wölfen, Uruk-hai und Dunländern, zusammen etwa 10000 Mann, gelang es, das Tor der äußeren Ringmauer zu durchbrechen, sie konnten die provisorisch aufgetürmte Barrikade aber nicht überwinden. Durch das von Saruman erfundene Sprengpulver gelang es den Orks, den [[Klammwall]] zu sprengen, sodass sich die Verteidiger in die [[Hornburg]] selbst und die Höhlen von [[Aglarond]] zurückziehen mussten. Schließlich zerstörten die Orks mit dem Sprengpulver auch die Barrikade hinter dem zertrümmerten Tor. Bevor sie jedoch zum Angriff vorgehen konnten, hatten sich die Verteidiger wieder gesammelt, man ließ Helms Horn erschallen und König Théoden stürmte mit den verbliebenen Reitern aus der Burg, gefolgt von den Fußsoldaten. Gerade zum richtigen Zeitpunkt erschienen auf den Westhängen [[Erkenbrand]] und seine Männer, die von Gandalf gesammelt und nach Helms Klamm geführt worden waren, und fielen den Orks in die Flanke. Die Orks, von Panik erfüllt, flohen in einen Wald der Huorns, aus dem keiner entkommen sollte, da die Huorns schon seit Langem auf Rache für die gefällten Bäume an den Orks hoffen. Von den Dunländern überlebten viele die Schlacht, doch wurde gnädig mit ihnen verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ruhe vor dem Sturm ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. März: Gondor ruft um Hilfe &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Leuchtfeuerberge von Gondor|Leuchtfeuer]], die von Minas Tirith aus entlang des [[Weißes Gebirge|Weißen Gebirges]] bis nach Rohan reichten, wurden entzündet; Gondor bat Rohan um Hilfe. &lt;br /&gt;
Die [[Graue Schar]], bestehend aus [[Aragorn II.|Aragorn]], einigen seines Volkes, der [[Dúnedain]] des Nordens, [[Gimli]] und [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]], die sich nach der Schlacht um die Hornburg von dem Rest der Gruppe gelöst hatte, kam in [[Dunharg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8. März: Ankunft bei den Eidbrechern &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Graue Schar betrat die [[Pfade der Toten]] und kam am Abend am [[Stein von Erech]] an. Aragorn, der rechtmäßige Thronerbe Gondors, forderte von den Toten, ihren Eid zu erfüllen, der darin bestand, dem König Gondors in Kriegszeiten militärische Unterstützung zukommen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9. März: Heerschau&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heerschau Rohans in Dunharg, die eiligst nach dem Hilferuf Gondors abgehalten wurde, brach nach Gondor auf. Gandalf erreichte zusammen mit [[Peregrin Tuk|Pippin]], die sich beide ebenfalls von der Gruppe gelöst hatten, Minas Tirith. Die Heerführer aus den [[Lehen Gondors|Außenlehen Gondors]] kamen ebenfalls in Minas Tirith an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg in Gondor und im Norden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[10. März]]: Einnahme von [[Cair Andros]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tag war &amp;quot;Der Dämmerungslose Tag.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Vom [[Morannon]] aus marschierte eine Armee Saurons nach [[Cair Andros]], einer strategisch wichtigen Insel des Anduin, erzwang den Übergang gegen die Truppen Gondors und drang in [[Anórien]] ein. Ein weiteres Heer unter dem Hexenkönig verlässt [[Minas Morgul]] und zieht gegen Osgiliath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[11. März]]: Erster Angriff auf Lothlórien &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dol Guldur aus setzten Truppen Saurons über den Anduin und griffen das Waldreich der Elben an. Sie blieben in ihrem Versuch jedoch erfolglos, denn die Macht des Ringes [[Nenya]], den Galadriel trug, schützte das Land; außerdem waren die Elben gefährliche Gegner in ihren Wäldern. Überbleibsel der Orktruppe überquerten [[Celebrant]] und [[Limklar]] und marschierten gen Rohan, wurden jedoch im Ödland von den Ents überrascht und vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Angbor]] verteidigte in der Schlacht bei [[Linhir]] die Übergänge über den Fluss [[Gilrain]] gegen eine Armee der Haradrim, die wahrscheinlich bei [[Pelargir]] mit Schiffen gelandet war. Als Aragorn die [[Armee der Toten]] auf das Schlachtfeld führte, flohen Männer beider Armeen in Todesangst. Angbor jedoch kehrte auf das Schlachtfeld zurück und erlangte so den Beinamen &amp;quot;der Furchtlose&amp;quot;. Die Haradrim wurden vor der Armee der Toten daher getrieben und flohen nach Pelargir, wo die Hauptflotte der Korsaren lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[12. März]]: Angriff auf Osgiliath&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Imlad Morgul]] strömte ein Heer und marschierte gen Osgiliath. In der Nacht erzwang der Feind den Übergang. [[Faramir (Sohn von Denethor II.)|Faramir]] und seine Truppen zogen sich zum Dammweg der [[Rammas Echor]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[13. März]]/[[14. März]]: Belagerung von Minas Tirith &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Graue Schar und die Armee der Toten trafen in Pelargir ein. Die Korsaren dort wurden vernichtet; ein Großteil ihrer Flotte wurde verbrannt. Aragorn entließ die Armee der Toten; bemannte die verbliebenen Schiffe mit 1000 Mann und ließ den Anduin aufwärts rudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rohirrim umgingen unter Führung der [[Drúedain]] das Heer der Orks und Ostlingen, die die Straße in Anórien besetzt hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Rammas Echor]] wurde nahe Osgiliaths eingerissen, der Feind strömte in den Pelennor. Die Dúnedain zogen sich nach Minas Tirith zurück. Faramir wurde dabei durch eine Morgulklinge verwundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minas Tirith wurde von den Belagerern aus Harad und Mordor eingeschlossen und unter Beschuss genommen; der erste Ring der Stadt wurde durch Geschosse in Brand gesetzt. Der Geist des Truchsess [[Denethor II.]] wurde zunehmend verwirrt, Gandalf übernahm das Kommando über die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belagerungstürme werden aufgefahren. Die Ramme [[Grond (Riesenramme)|Grond]] wurde in Stellung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[15. März]]: Simultan geführte Angriffe auf alle Freien Völker &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Morgengrauen zerbarst während der [[Schlacht auf dem Pelennor]] das [[Großes Tor (Minas Tirith)|Große Tor]] von Minas Tirith. Gandalf verwehrte dem Hexenkönig den Eintritt. Mit der Morgendämmerung kam Wind auf, die Dunkelheit verzog sich. Die etwa 6000 Rohirrim bliesen bei Sonnenaufgang ihre Hörner im Nordteil des Pelennor und stürmten gegen die feindlichen Reihen. Die Truppen Gondors, zusammen mit Truppen aus den Außenlehen etwa 5250 Mann, unternahmen einen Ausfall und kamen ihren Verbündeten zu Hilfe. König Théoden streckte den Heerführer der Haradrim nieder, fiel jedoch im Kampf mit dem Hexenkönig, der dann schließlich durch [[Éowyn]] und [[Meriadoc Brandybock|Meriadoc]] vernichtet wurde. Somit erfüllte sich die Weissagung, der Hexenkönig würde von keines Mannes Hand sterben. Die Rohirrim wurden währenddessen in ihrem Zornestreiben von den Verbündeten abgeschnitten, ihr Ansturm geriet ins Stocken.&lt;br /&gt;
Die Reservetruppen Mordors, die für die Einnahme der Stadt zurückgehalten worden waren, wurden auf das Schlachtfeld geführt. Aragorn und seine Truppen landeten am [[Harlond (Gondor)|Harlond]], zur Überraschung von Freund und Feind, mit den Schiffen der Korsaren. Das Banner der Könige, das [[Arwen]] für Aragorn angefertigt hatte, wurde enthüllt. Durch den Überraschungsmoment in Panik versetzt und von drei Seiten angegriffen, ergriffen die Feinde die Flucht.&lt;br /&gt;
Denethor verbrannte sich selbst auf dem Scheiterhaufen, auf dem er eigentlich gedachte, sich selbst und den stark verwundeten und fiebrigen Faramir zu verbrennen; dies wurde jedoch durch Beregond, Pippin und Gandalf vereitelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schlacht unter den Bäumen]] fand ebenfalls statt. Die war ein Angriff, von Dol Guldur ausgehend, auf Thranduils Elbenreich. Dieser war siegreich, jedoch kam es  durch Waldbrände zu großen Zerstörungen im Düsterwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der zweite Angriff auf Lothlórien geschah an diesem Tag. Wiederum konnten die Elben, die ja die Kraft, die Galadriels Ring innewohnt, beschützt, den Sieg erringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach längerem Geplänkel an den Ostgrenzen des Fürstentums [[Schlacht von Thal|attackierte]] eine Armee Ostlinge die Menschen von Thal und die Zwerge vom Erebor. Die Ostlinge waren siegreich und die Verbündeten mussten sich in die Bergfestung zurückziehen. König [[Brand]] fiel nach zwei Tagen des Kampfes am 17. März vor den Toren der Festung. König [[Dáin II.]] Eisenfuß, im stolzen Alter von 252 Jahren, starb, als er den Leichnam des Verbündeten verteidigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 22. März: Dritter Angriff auf Lothlórien &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte und letzte erfolglose Angriff auf das Reich der Elben fand statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[25. März]]: [[Schlacht am Morannon]] &#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Saurons Auge abzulenken und so dem [[Hobbit]] [[Frodo Beutlin]], der ausgesandt wurde, den einen Ring zu vernichten, die Gelegenheit zu geben, den Einen Ring im [[Orodruin]] zu zerstören, beschlossen die Heerführer des Westens, Sauron herauszufordern, auch wenn sie nicht hoffen konnten, durch Waffengewalt einen Sieg zu erringen. Am 17. März brach das Heer, bestehend aus 7000 Mann, von Minas Tirith, auf. Am 19. März erreichte das Heer die Wegscheide in Ithilien. Die Felder von [[Imlad Morgul]] wurden angezündet und die Brücke der [[Morgulstraße]] über den [[Morgulduin]] abgerissen. 1000 Mann blieben an der Wegscheide zurück, um von Sauron eventuell herbeigezogene Verstärkung aufzuhalten.&lt;br /&gt;
Am 21. März kam es zu einem kleinen Scharmützel an einer Wegenge. &lt;br /&gt;
Am 22. März erreichte das Heer die Wüstenei vor dem Morannon und positionierte sich am 25. auf zwei Erhebungen vor dem Tor.&lt;br /&gt;
Die Niederlage war sicher. Die nur 6000 Mann wurden von mindestens 60000 von Saurons Kreaturen und Haradrim umzingelt. Doch der Zufall wollte es, dass just in diesem Moment durch Gollum der Eine Ring zerstört wurde, indem er Frodo, der am Krater des Orodruin von der Macht des Ringes in Besitz genommen wurde, den Ringfinger ab biss und, in seiner Freude tanzend, samt Ring in die Flammen stürzte. Barad-dûr fiel in sich zusammen, Sauron wurde vernichtet und seine Kreaturen, Orks und [[Trolle]], wurden von Wahnsinn und Angst erfüllt, flohen kopflos oder erschlugen sich gegenseitig, sodass sie ein leichtes Opfer für die Menschen des Westens waren. Viele Menschen, die für Sauron gekämpft hatten, ergaben sich, doch jene, die ihm am längsten gedient hatten, leisteten noch erbitterten Widerstand, sie wurden aber schlussendlich besiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 30. März: Schleifung Dol Guldurs &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galadhrims und Thranduils Elben griffen Dol Guldur an und eroberten die dunkle Festung. Galadriel riss die Grundmauern nieder. &lt;br /&gt;
Um diese Zeit verließen Zwerge und Menschen den Erebor, brachen die Belagerung und vertrieben die Ostlinge. &lt;br /&gt;
Hiermit endeten die Hauptkampfhandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 3. November: [[Schlacht von Wasserau]] &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Saruman unterjochten Hobbits erhoben sich gegen die [[Strolche]]. In der Schlacht wurden 70 der 210 Strolche durch die Hobbits getötet. Im Laufe der nächsten Tage wurden die letzen Strolche aus dem [[Auenland]] vertrieben und Saruman, den Baumbart zuvor aus Orthanc hatte fliehen lassen, wurde endlich besiegt, indem Gríma Schlangenzunge ihn in seinem Zorn erstach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ringkrieg war ein einschneidendes Ereignis und von so großer Bedeutung, dass die Folgen für alle Völker sehr weitreichend waren. Der Fall Saurons bedeutete, dass der letzte der mächtigen Diener Morgoths aus Arda verbannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für das Königreich von Gondor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl einschneidensten Veränderungen fanden für die Bewohner von Gondor statt. Mit dem Ende der Nazgûl und Saurons verschwanden ihre hartnäckigsten Gegner von der Bühne. Die unmittelbarste Bedrohung für das Königreich war beseitigt worden, Minas Morgul war verlassen und stellte keine Bedrohung mehr für Ithilien dar.&lt;br /&gt;
Mit Aragorn II. war Isildurs Erbe aus dem Schatten getreten und erhob wieder Anspruch auf die Königskrone von Gondor und [[Arnor]]. Mit der Krönung Aragorns am Mittjahrestag des Jahres 3019 unter dem Namen &#039;&#039;Elessar Telcontar&#039;&#039; wurde die Königswürde wieder hergestellt und Gondor und Arnor waren, zum ersten Mal seit den Tagen [[Elendil der Lange|Elendils]], unter der Herrschaft eines Königs vereinigt. Als Anerkennung für die Restauration der Königswürde und der Gründung des Wiedervereinigten Königreiches von Gondor und Arnor, gestattete Elrond Aragorn, seine Tochter Arwen zu heiraten, was einen Fortbestand der Linie Elendils garantierte.&lt;br /&gt;
Die Niederlage Saurons führte auch dazu, dass die alten Feinde Gondors, Haradrim und Ostlinge unterworfen werden konnten, da diese in den Schlachten des Krieges große Verluste erlitten hatten. Gondor konnte somit seine Vormachtstellung im fernen Süden und Osten wiedererlangen und viele Gebiete, die einst zu dem Königreich gehörten, wurden wieder in das [[Wiedervereinigtes Königreich]] eingegliedert; insbesondere [[Umbar]], [[Harondor]] und [[Rhovanion]] (bis hinter das [[Meer von Rhûn]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Elben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Elben bedeutete der Sieg im Ringkrieg zugleich das Ende ihrer Zeit in Mittelerde. Schon seit langen Jahren ein schwindendes Volk, verblasste mit der Zerstörung des Einen Ringes auch die Macht der Elbenringe. Ohne die schützende und erhaltende Magie der Ringe konnte das Schwinden der Elben nicht mehr verzögert werden. Die Orte, an denen die Ringe gewirkt hatten, [[Imladris]] und Lothlórien, wurden aus ihrer Parallelwelt zurückgeholt und ihr Zauber begann zu schwinden. Als Folge dieser Ereignisse verließen zwei Jahre nach dem Ringkrieg, am 29. September 3021, die Ringträger, Frodo Beutlin, Elrond, Galadriel und Gandalf, begleitet von den verbliebenen Noldor, den meisten [[Sindar]] und vielen der [[Galadhrim]], Mittelerde und segelten in die Unsterblichen Lande.&lt;br /&gt;
In Mittelerde verblieb der Großteil von Thranduils Waldelben. Auch einige [[Galadhrim]] blieben in Lórien zurück, unter ihnen [[Celeborn (Elb)|Celeborn]]. In [[Mithlond]] lebte weiterhin [[Círdan]] und einige andere Elben, bis zu dem Tag, an dem das Letzte Schiff Mittelerde verlassen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für das Königreich von Rohan ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod des Prinzen Théodred starb der einzige Sohn König Théodens. Nach dessen Tod auf dem Pelennor ging die Königswürde an seinen Neffen [[Éomer]]. Somit kam in der Mark die dritte Linie der Könige an die Macht.&lt;br /&gt;
Die Bindung zwischen Gondor und Rohan wurde verstärkt, auf der einen Seite politisch, denn Aragorn und Éomer erneuerten den Eid von Cirion und Eorl, auf der anderen Seite durch familiäre Bindungen. Faramir, Truchsess Gondors, heiratete Éowyn, Éomers Schwester; Éomer heiratete Lothíriel, die Tochter des Fürsten von [[Dol Amroth]], [[Imrahil]]. &lt;br /&gt;
Durch die gnädige Behandlung der Dunländer nach der Schlacht um die Hornburg wurde auch die alte Feindschaft zwischen diesen Völkern gemildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Nordmenschen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturz Dol Guldurs und die Vernichtung vieler Orks in den Schlachten im Norden, wird unzweifelhaft einen Aufschwung im Handel zur Folge gehabt haben. Die [[Alte Waldstraße]] war wieder frei, die Pässe des [[Nebelgebirge|Nebelgebirges]] wurden nicht mehr von Orks gehalten, die Warge zogen sich zurück und der Düsterwald verlor seinen finsteren Charakter. Dadurch, dass auch [[Rhovanion]] vom Feind befreit worden war, konnten Waren nun auch nach Gondor und Rohan transportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Zwerge vom Erebor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch die Verbündeten Nordmenschen, die Menschen von Thal und die [[Beorninger]], profitierten auch die Zwerge von einem Handelsaufschwung. Von besonderem Interesse für sie war jedoch, dass ihre alte Heimatstadt [[Khazad-dûm]] nach dem Ende des [[Balrogs]] und den starken Verlusten der Orks frei zur Rückeroberung war. Da das zerstörte Große Tor von Minas Tirith im Vierten Zeitalter durch ein Tor aus [[Mithril]] und Stahl ersetzt wurde, ist es wahrscheinlich, dass den Zwergen dieses Unternehmen gelang, da Khazad-dûm der einzige Ort in Mittelerde war, wo dieses Metall gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für Haradrim und Ostlinge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schweren Verluste, die diese Menschenvölker im Ringkrieg hinnehmen mussten, ermöglichten es den Dúnedain, diese Völker unter ihre Herrschaft zu bringen. Ob sich diese Völker, nachdem sie sich von ihren Verlusten erholt hatten, wieder gegen ihren alten Feind erhoben, wird nirgends berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Orks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von allen Völkern Mittelerdes waren es die Orks, für die ihre Niederlage im Ringkrieg am katastrophalsten war. Von ihren Feinden gehasst, wurden sie als getreue Soldaten der Dunklen Herrscher verfolgt und getötet, denn auch ohne Sauron stellten sie eine Gefahr für die anderen Völker dar; auf Grund ihrer Neigung zu kriegerischen Raubzügen. In Mordor wurden ihre Befestigungen geschleift und sie selbst ausgerottet. Auch in ihrer alten Heimat, dem Nebelgebirge und den [[Ered Mithrin]] waren ihre Tage gezählt. Sie hatten schwere Verluste hinnehmen müssen, und spätestens mit der Erneuerung des Königreiches Arnor waren ihre Tage gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Hobbits ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Hobbits wurde einmal mehr bewusst, dass sie in der großen weiten Welt nicht alleine sind. Gravierende Folgen gab es für sie nicht, doch wurde ihnen von König Elessar Telcontar, Aragorns Königstitel, das Auenland zu eigen gegeben. Außerdem wurde das Auenland um die [[Westmark]] erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** Drittes Buch: &#039;&#039;Helms Klamm&#039;&#039; (Kapitel 7) bis &#039;&#039;Treibgut und Beute&#039;&#039; (Kapitel 9)&lt;br /&gt;
** Fünftes Buch: &#039;&#039;Minas Tirith&#039;&#039; (Kapitel 1) bis &#039;&#039;Das Schwarze Tor öffnet sich&#039;&#039; (Kapitel 10)&lt;br /&gt;
** Sechstes Buch: &#039;&#039;Der Schicksalsberg&#039;&#039; (Kapitel 3), &#039;&#039;Der Truchsess und der König&#039;&#039; (Kapitel 5), &#039;&#039;Die Befreiung des Auenlandes&#039;&#039; (Kapitel 8)&lt;br /&gt;
** Anhang B: &#039;&#039;Die Aufzählung der Jahre (Zeittafel der Westlande)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Karen W. Fonstad: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Die Schlacht an der Hornburg&#039;&#039; bis &#039;&#039;Die Schlacht von Wasserau (Seite 148 ff.)&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; &lt;br /&gt;
**Auszugweise über den Kampf gegen Melkor.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Nachrichten aus Mittelerde.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** Teil Drei: &#039;&#039;Das Dritte Zeitalter&#039;&#039; &#039;&#039;Die Jagd nach dem Ring&#039;&#039; (Kapitel 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlachten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:War of the Ring]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/evenements/3a/guerres/guerre_de_l_anneau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Armbandur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Ringkrieg&amp;diff=105111</id>
		<title>Ringkrieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Ringkrieg&amp;diff=105111"/>
		<updated>2021-03-06T17:38:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Armbandur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;Ringkrieg&#039;&#039;&#039; wird der militärische Konflikt bezeichnet, der das Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]] in [[Mittelerde]] einläutete. Er wurde von [[Sauron]] und seinen Armeen gegen alle Freien Völker gefochten, um den [[Der Eine Ring|Einen Ring]] wieder an sich zu bringen und somit die Herrschaft über alle Völker Mittelerdes erlangen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drittes_Zeitalter.gif|thumb|375px|Verlauf des Dritten Zeitalters und des Ringkrieges.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Erschaffung [[Arda|Ardas]] kam es immer wieder zu Kriegshandlungen zwischen Gut und Böse. Der erste Dunkle Herrscher war [[Melkor]], einer der [[Valar]]. Er hasste alle Schöpfungen [[Ilúvatar|Ilúvatars]] und der übrigen Valar; er wollte alle [[Elben]], [[Menschen]] und [[Zwerge]], die sich mittlerweile frei in [[Mittelerde]] vermehrten und entwickelten, vernichten. Nachdem Melkor am Ende des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] besiegt wurde, führte Sauron, ein [[Maia]], der ihm seit Anbeginn der Zeit treu ergeben war, sein Werk fort. Er fertigte die Ringe der Macht an und umgarnte die Freien Völker der Elben, Menschen und Zwerge, indem er ihnen viele dieser Ringe überließ. Jedoch erschuf er im Geheimen den Einen Ring, in dem seine gesamte Macht zusammenfloss. Die Völker erfuhren jedoch von diesem Verrat, da einer von ihnen Sauron während der Herstellung belauschte, und wussten nun, was Sauron vorhatte. Sauron wurde durch eine Allianz des Königreichs [[Gondor]] der Menschen und der [[Noldor]], das sogenannte [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]], am Ende des [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalters]] gestürzt, indem der Eine Ring ihm durch [[Isildur]] vom Finger geschnitten wurde, und anschließend nach [[Dol Guldur]] verbannt, um ihn dort überwachen zu können, da er, wie alle Maiar, unsterblich war. Der Eine Ring ging verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Saruman]] wurde um das Jahr 1000 D. Z. mit vier weiteren [[Istari]], darunter [[Gandalf]], von den Valar nach Mittelerde geschickt, um dort Sauron zu überwachen. Während er jedoch über Sauron Nachforschungen anstellte, wurde er mehr und mehr von der Macht des Einen Ringes verführt und wollte ihn finden und für sich selbst nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit wurde Sauron nicht mehr so stark überwacht; der Stern Gondors sank langsam und auch die Anzahl Elben ging immer weiter zurück. Die letzten einflussreichen Elben, wie [[Elrond]] und [[Galadriel]] und die Istari, die zusammen den [[Weißer Rat|Weißen Rat]] bildeten wurden durch Saruman über die Gefahr, die von Sauron ausging, geblendet, sodass sie lange nichts unternahmen. So gelang es Sauron, sich allmählich wieder zu erholen, bis er schließlich so stark war, sich wieder nach Mordor zurückzuziehen und seine Feste [[Barad-dûr]] wiederzuerrichten. Hiernach stellt er ein Heer zusammen. Dies bestand aus den [[Nazgûl]], [[Orks]] und anderen Kreaturen, die er züchtete. Aber auch Menschenvölker, wie die [[Haradrim]] und [[Ostlinge]] stellten Truppen zur Verfügung. Teils lag es daran, dass diese Völker Sauron fürchteten und sich ihm anschlossen, um nicht selbst vernichtet zu werden, teils wollten diese Menschen aber auch selbst Gondor, gegen das die Haradrim schon seit Langem Krieg führten, auslöschen. Sauron wollte den Einen Ring, mit dessen Hilfe er wieder die Macht hätte, alle zu unterjochen, durch sein Heer zurückerlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schlug sich Saruman zu Beginn des Ringkrieges anscheinend auf Saurons Seite, beide waren nun mit den Freien Völkern verfeindet. Insgeheim jedoch konkurrierte er mit Sauron und wollte den Einen Ring für sich selbst. An Sarumans Seite kämpften ebenfalls hauptsächlich Orks und [[Uruk-hai]], aber auch die [[Dunländer|Menschen aus Dunland]], die sich ihm angeschlossen hatten, da er sie mit Waffen und Rüstungen unterstütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Königreich Gondor, das seit Jahrhunderten von einem Truchsess regiert wurde und dennoch immer noch auf seinen rechtmäßigen König wartete, war nun nicht mehr so stark wie zu seiner Blütezeit zu Beginn und in der Mitte des Dritten Zeitalters. Jedoch hatte es in [[Rohan]] einen starken Verbündeten gewonnen. Die beiden Menschenkönigreiche waren durch einen Schwur seit Mitte des Dritten Zeitalters verbunden, der gegenseitige militärische Unterstützung zusagte.&lt;br /&gt;
Zwischen den anderen Kriegsparteien, den Elben aus [[Lothlórien]], [[Thranduil|Thranduils]] [[Waldelben]] aus dem [[Düsterwald]], den Zwergen vom [[Erebor]] und den Menschen aus [[Thal]], bestanden keine oder nur lose Bündnisse, auch wenn alle das selben Ziel hatten, ihren Freiheitsstatus zu verteidigen und beizubehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
=== Auftakt des Krieges ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[20. Juni]] 3018: [[Schlacht um Osgiliath|Angriff auf Osgiliath]] und Thranduil&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schon lange andauerndem Geplänkel in [[Ithilien]] startete Sauron von [[Minas Morgul]] aus einen Angriff auf die von Gondor gehaltenen Befestigungen in Ost-[[Osgiliath]]. Die Nazgûl, unter Führung des [[Hexenkönig|Hexenkönigs]], kamen aus ihrer Stadt heraus, Gondors Truppen wurden zurückgeworfen und das Ostufer des [[Anduin]] eingenommen. Die Dúnedain rissen die letzte Brücke über den Fluss ab, um dem Feind die Überquerung zu erschweren. Zweck des Angriffes schien gewesen zu sein, den Nazgûl die Überquerung des Flusses zu ermöglichen, damit sie nach dem Einen Ring suchen konnten. Außerdem konnte Sauron auf diese Weise prüfen, wie gut Gondor auf Angriffe vorbereitet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ungefähr zeitgleich geführte Angriff Saurons mit Truppen aus Dol Guldur auf Thranduils Elben sollte die Flucht [[Gollum|Gollums]] aus deren Gefangenschaft ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg in Rohan ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[25. Februar]] 3019: [[Schlacht an den Furten des Isen|Erste Schlacht an den Furten des Isen]] &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Furten stellten die einzige Möglichkeit dar, den Fluss [[Isen]] zu überqueren. Saruman, der den Angriff auf Rohan plante, musste somit die Furten einnehmen. Durch einen Brückenkopf etwas südlich seiner Festung [[Isengart]] war es Saruman möglich, Truppen sowohl östlich als auch westlich des Flusses hinunterzuschicken. Von zwei Seiten angegriffen, konnten sich die [[Rohirrim]] nur schwer halten. Des Königs Sohn [[Théodred]] wurde erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 2. März: [[Schlacht an den Furten des Isen|Zweite Schlacht an den Furten des Isen]] &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rohirrim unter [[Grimbold]], [[Elfhelm]] und [[Erkenbrand]] versuchten weiterhin, die Furten zu verteidigen. Die Übermacht der Orks war jedoch zu groß, zumal die Rohirrim von zwei Seiten angegriffen wurden. Die Orks erzwangen schließlich den Übergang, versprengten die feindliche Armee und marschierten auf [[Helms Klamm]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 2. bis 4. März: Zerstörung Isengarts &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März beschlossen die [[Ents]] auf ihrer Versammlung, Saruman anzugreifen, da sie empört von dessen Verrat und der rücksichtslosen Abholzung des [[Fangorn]]-Waldes waren. Am 2. März kamen sie in Isengart an, gerade rechtzeitig um Sarumans Armee beim Abmarsch nach Helms Klamm zuzusehen. Sie selbst verhielten sich ruhig, doch folgten die [[Huorns]] den Orks. Nachdem sich Isengart geleert hatte, begannen die Ents mit der vollkommenen Zerstörung der Festung. Sie rissen die mächtigen Tore nieder, zerstörten den Ringwall und fluteten am 3. März den Ring Isengarts mit den Wassern des Isen. Dem Turm von [[Orthanc]] konnten sie jedoch nichts anhaben, da dieser aus unzerstörbarem Stein gemeißelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 3. bis 4. März: [[Schlacht um die Hornburg|Belagerung und Schlacht um die Hornburg]] &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Théoden war am 1. März mit 1000 Reitern von der Hauptstadt [[Edoras]] aus aufgebrochen, um die Armee an den Furten zu verstärken. Als er von der Niederlage hörte, schwenkte die Armee nach Helms Klamm ab, wo sie mit 1000 als Garnison zurückgebliebenen Fußsoldaten die Burg sicherten. Der feindlichen Armee aus Orks, Wölfen, Uruk-hai und Dunländern, zusammen etwa 10000 Mann, gelang es, das Tor der äußeren Ringmauer zu durchbrechen, sie konnten die provisorisch aufgetürmte Barrikade aber nicht überwinden. Durch das von Saruman erfundene Sprengpulver gelang es den Orks, den [[Klammwall]] zu sprengen, sodass sich die Verteidiger in die [[Hornburg]] selbst und die Höhlen von [[Aglarond]] zurückziehen mussten. Schließlich zerstörten die Orks mit dem Sprengpulver auch die Barrikade hinter dem zertrümmerten Tor. Bevor sie jedoch zum Angriff vorgehen konnten, hatten sich die Verteidiger wieder gesammelt, man ließ Helms Horn erschallen und König Théoden stürmte mit den verbliebenen Reitern aus der Burg, gefolgt von den Fußsoldaten. Gerade zum richtigen Zeitpunkt erschienen auf den Westhängen [[Erkenbrand]] und seine Männer, die von Gandalf gesammelt und nach Helms Klamm geführt worden waren, und fielen den Orks in die Flanke. Die Orks, von Panik erfüllt, flohen in einen Wald der Huorns, aus dem keiner entkommen sollte, da die Huorns schon seit Langem auf Rache für die gefällten Bäume an den Orks hoffen. Von den Dunländern überlebten viele die Schlacht, doch wurde gnädig mit ihnen verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ruhe vor dem Sturm ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. März: Gondor ruft um Hilfe &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Leuchtfeuerberge von Gondor|Leuchtfeuer]], die von Minas Tirith aus entlang des [[Weißes Gebirge|Weißen Gebirges]] bis nach Rohan reichten, wurden entzündet; Gondor bat Rohan um Hilfe. &lt;br /&gt;
Die [[Graue Schar]], bestehend aus [[Aragorn II.|Aragorn]], einigen seines Volkes, der [[Dúnedain]] des Nordens, [[Gimli]] und [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]], die sich nach der Schlacht um die Hornburg von dem Rest der Gruppe gelöst hatte, kam in [[Dunharg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8. März: Ankunft bei den Eidbrechern &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Graue Schar betrat die [[Pfade der Toten]] und kam am Abend am [[Stein von Erech]] an. Aragorn, der rechtmäßige Thronerbe Gondors, forderte von den Toten, ihren Eid zu erfüllen, der darin bestand, dem König Gondors in Kriegszeiten militärische Unterstützung zukommen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9. März: Heerschau&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heerschau Rohans in Dunharg, die eiligst nach dem Hilferuf Gondors abgehalten wurde, brach nach Gondor auf. Gandalf erreichte zusammen mit [[Peregrin Tuk|Pippin]], die sich beide ebenfalls von der Gruppe gelöst hatten, Minas Tirith. Die Heerführer aus den [[Lehen Gondors|Außenlehen Gondors]] kamen ebenfalls in Minas Tirith an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg in Gondor und im Norden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[10. März]]: Einnahme von [[Cair Andros]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tag war &amp;quot;Der Dämmerungslose Tag.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Vom [[Morannon]] aus marschierte eine Armee Saurons nach [[Cair Andros]], einer strategisch wichtigen Insel des Anduin, erzwang den Übergang gegen die Truppen Gondors und drang in [[Anórien]] ein. Ein weiteres Heer unter dem Hexenkönig verlässt [[Minas Morgul]] und zieht gegen Osgiliath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[11. März]]: Erster Angriff auf Lothlórien &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dol Guldur aus setzten Truppen Saurons über den Anduin und griffen das Waldreich der Elben an. Sie blieben in ihrem Versuch jedoch erfolglos, denn die Macht des Ringes [[Nenya]], den Galadriel trug, schützte das Land; außerdem waren die Elben gefährliche Gegner in ihren Wäldern. Überbleibsel der Orktruppe überquerten [[Celebrant]] und [[Limklar]] und marschierten gen Rohan, wurden jedoch im Ödland von den Ents überrascht und vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Angbor]] verteidigte in der Schlacht bei [[Linhir]] die Übergänge über den Fluss [[Gilrain]] gegen eine Armee der Haradrim, die wahrscheinlich bei [[Pelargir]] mit Schiffen gelandet war. Als Aragorn die [[Armee der Toten]] auf das Schlachtfeld führte, flohen Männer beider Armeen in Todesangst. Angbor jedoch kehrte auf das Schlachtfeld zurück und erlangte so den Beinamen &amp;quot;der Furchtlose&amp;quot;. Die Haradrim wurden vor der Armee der Toten daher getrieben und flohen nach Pelargir, wo die Hauptflotte der Korsaren lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[12. März]]: Angriff auf Osgiliath&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Imlad Morgul]] strömte ein Heer und marschierte gen Osgiliath. In der Nacht erzwang der Feind den Übergang. [[Faramir (Sohn von Denethor II.)|Faramir]] und seine Truppen zogen sich zum Dammweg der [[Rammas Echor]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[13. März]]/[[14. März]]: Belagerung von Minas Tirith &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Graue Schar und die Armee der Toten trafen in Pelargir ein. Die Korsaren dort wurden vernichtet; ein Großteil ihrer Flotte wurde verbrannt. Aragorn entließ die Armee der Toten; bemannte die verbliebenen Schiffe mit 1000 Mann und ließ den Anduin aufwärts rudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rohirrim umgingen unter Führung der [[Drúedain]] das Heer der Orks und Ostlingen, die die Straße in Anórien besetzt hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Rammas Echor]] wurde nahe Osgiliaths eingerissen, der Feind strömte in den Pelennor. Die Dúnedain zogen sich nach Minas Tirith zurück. Faramir wurde dabei durch eine Morgulklinge verwundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minas Tirith wurde von den Belagerern aus Harad und Mordor eingeschlossen und unter Beschuss genommen; der erste Ring der Stadt wurde durch Geschosse in Brand gesetzt. Der Geist des Truchsess [[Denethor II.]] wurde zunehmend verwirrt, Gandalf übernahm das Kommando über die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belagerungstürme werden aufgefahren. Die Ramme [[Grond (Riesenramme)|Grond]] wurde in Stellung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[15. März]]: Simultan geführte Angriffe auf alle Freien Völker &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Morgengrauen zerbarst während der [[Schlacht auf dem Pelennor]] das [[Großes Tor (Minas Tirith)|Große Tor]] von Minas Tirith. Gandalf verwehrte dem Hexenkönig den Eintritt. Mit der Morgendämmerung kam Wind auf, die Dunkelheit verzog sich. Die etwa 6000 Rohirrim bliesen bei Sonnenaufgang ihre Hörner im Nordteil des Pelennor und stürmten gegen die feindlichen Reihen. Die Truppen Gondors, zusammen mit Truppen aus den Außenlehen etwa 5250 Mann, unternahmen einen Ausfall und kamen ihren Verbündeten zu Hilfe. König Théoden streckte den Heerführer der Haradrim nieder, fiel jedoch im Kampf mit dem Hexenkönig, der dann schließlich durch [[Éowyn]] und [[Meriadoc Brandybock|Meriadoc]] vernichtet wurde. Somit erfüllte sich die Weissagung, der Hexenkönig würde von keines Mannes Hand sterben. Die Rohirrim wurden währenddessen in ihrem Zornestreiben von den Verbündeten abgeschnitten, ihr Ansturm geriet ins Stocken.&lt;br /&gt;
Die Reservetruppen Mordors, die für die Einnahme der Stadt zurückgehalten worden waren, wurden auf das Schlachtfeld geführt. Aragorn und seine Truppen landeten am [[Harlond (Gondor)|Harlond]], zur Überraschung von Freund und Feind, mit den Schiffen der Korsaren. Das Banner der Könige, das [[Arwen]] für Aragorn angefertigt hatte, wurde enthüllt. Durch den Überraschungsmoment in Panik versetzt und von drei Seiten angegriffen, ergriffen die Feinde die Flucht.&lt;br /&gt;
Denethor verbrannte sich selbst auf dem Scheiterhaufen, auf dem er eigentlich gedachte, sich selbst und den stark verwundeten und fiebrigen Faramir zu verbrennen; dies wurde jedoch durch Beregond, Pippin und Gandalf vereitelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schlacht unter den Bäumen]] fand ebenfalls statt. Die war ein Angriff, von Dol Guldur ausgehend, auf Thranduils Elbenreich. Dieser war siegreich, jedoch kam es  durch Waldbrände zu großen Zerstörungen im Düsterwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der zweite Angriff auf Lothlórien geschah an diesem Tag. Wiederum konnten die Elben, die ja die Kraft, die Galadriels Ring innewohnt, beschützt, den Sieg erringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach längerem Geplänkel an den Ostgrenzen des Fürstentums [[Schlacht von Thal|attackierte]] eine Armee Ostlinge die Menschen von Thal und die Zwerge vom Erebor. Die Ostlinge waren siegreich und die Verbündeten mussten sich in die Bergfestung zurückziehen. König [[Brand]] fiel nach zwei Tagen des Kampfes am 17. März vor den Toren der Festung. König [[Dáin II.]] Eisenfuß, im stolzen Alter von 252 Jahren, starb, als er den Leichnam des Verbündeten verteidigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 22. März: Dritter Angriff auf Lothlórien &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte und letzte erfolglose Angriff auf das Reich der Elben fand statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[25. März]]: [[Schlacht am Morannon]] &#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Saurons Auge abzulenken und so dem [[Hobbit]] [[Frodo Beutlin]], der ausgesandt wurde, den einen Ring zu vernichten, die Gelegenheit zu geben, den Einen Ring im [[Orodruin]] zu zerstören, beschlossen die Heerführer des Westens, Sauron herauszufordern, auch wenn sie nicht hoffen konnten, durch Waffengewalt einen Sieg zu erringen. Am 17. März brach das Heer, bestehend aus 7000 Mann, von Minas Tirith, auf. Am 19. März erreichte das Heer die Wegscheide in Ithilien. Die Felder von [[Imlad Morgul]] wurden angezündet und die Brücke der [[Morgulstraße]] über den [[Morgulduin]] abgerissen. 1000 Mann blieben an der Wegscheide zurück, um von Sauron eventuell herbeigezogene Verstärkung aufzuhalten.&lt;br /&gt;
Am 21. März kam es zu einem kleinen Scharmützel an einer Wegenge. &lt;br /&gt;
Am 22. März erreichte das Heer die Wüstenei vor dem Morannon und positionierte sich am 25. auf zwei Erhebungen vor dem Tor.&lt;br /&gt;
Die Niederlage war sicher. Die nur 6000 Mann wurden von mindestens 60000 von Saurons Kreaturen und Haradrim umzingelt. Doch der Zufall wollte es, dass just in diesem Moment durch Gollum der Eine Ring zerstört wurde, indem er Frodo, der am Krater des Orodruin von der Macht des Ringes in Besitz genommen wurde, den Ringfinger ab biss und, in seiner Freude tanzend, samt Ring in die Flammen stürzte. Barad-dûr fiel in sich zusammen, Sauron wurde vernichtet und seine Kreaturen, Orks und [[Trolle]], wurden von Wahnsinn und Angst erfüllt, flohen kopflos oder erschlugen sich gegenseitig, sodass sie ein leichtes Opfer für die Menschen des Westens waren. Viele Menschen, die für Sauron gekämpft hatten, ergaben sich, doch jene, die ihm am längsten gedient hatten, leisteten noch erbitterten Widerstand, sie wurden aber schlussendlich besiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 30. März: Schleifung Dol Guldurs &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galadhrims und Thranduils Elben griffen Dol Guldur an und eroberten die dunkle Festung. Galadriel riss die Grundmauern nieder. &lt;br /&gt;
Um diese Zeit verließen Zwerge und Menschen den Erebor, brachen die Belagerung und vertrieben die Ostlinge. &lt;br /&gt;
Hiermit endeten die Hauptkampfhandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 3. November: [[Schlacht von Wasserau]] &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Saruman unterjochten Hobbits erhoben sich gegen die [[Strolche]]. In der Schlacht wurden 70 der 210 Strolche durch die Hobbits getötet. Im Laufe der nächsten Tage wurden die letzen Strolche aus dem [[Auenland]] vertrieben und Saruman, den Baumbart zuvor aus Orthanc hatte fliehen lassen, wurde endlich besiegt, indem Gríma Schlangenzunge ihn in seinem Zorn erstach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ringkrieg war ein einschneidendes Ereignis und von so großer Bedeutung, dass die Folgen für alle Völker sehr weitreichend waren. Der Fall Saurons bedeutete, dass der letzte der mächtigen Diener Morgoths aus Arda verbannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für das Königreich von Gondor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl einschneidensten Veränderungen fanden für die Bewohner von Gondor statt. Mit dem Ende der Nazgûl und Saurons verschwanden ihre hartnäckigsten Gegner von der Bühne. Die unmittelbarste Bedrohung für das Königreich war beseitigt worden, Minas Morgul war verlassen und stellte keine Bedrohung mehr für Ithilien dar.&lt;br /&gt;
Mit Aragorn II. war Isildurs Erbe aus dem Schatten getreten und erhob wieder Anspruch auf die Königskrone von Gondor und [[Arnor]]. Mit der Krönung Aragorns am Mittjahrestag des Jahres 3019 unter dem Namen &#039;&#039;Elessar Telcontar&#039;&#039; wurde die Königswürde wieder hergestellt und Gondor und Arnor waren, zum ersten Mal seit den Tagen [[Elendil der Lange|Elendils]], unter der Herrschaft eines Königs vereinigt. Als Anerkennung für die Restauration der Königswürde und der Gründung des Wiedervereinigten Königreiches von Gondor und Arnor, gestattete Elrond Aragorn, seine Tochter Arwen zu heiraten, was einen Fortbestand der Linie Elendils garantierte.&lt;br /&gt;
Die Niederlage Saurons führte auch dazu, dass die alten Feinde Gondors, Haradrim und Ostlinge unterworfen werden konnten, da diese in den Schlachten des Krieges große Verluste erlitten hatten. Gondor konnte somit seine Vormachtstellung im fernen Süden und Osten wiedererlangen und viele Gebiete, die einst zu dem Königreich gehörten, wurden wieder in das [[Wiedervereinigtes Königreich]] eingegliedert; insbesondere [[Umbar]], [[Harondor]] und [[Rhovanion]] (bis hinter das [[Meer von Rhûn]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Elben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Elben bedeutete der Sieg im Ringkrieg zugleich das Ende ihrer Zeit in Mittelerde. Schon seit langen Jahren ein schwindendes Volk, verblasste mit der Zerstörung des Einen Ringes auch die Macht der Elbenringe. Ohne die schützende und erhaltende Magie der Ringe konnte das Schwinden der Elben nicht mehr verzögert werden. Die Orte, an denen die Ringe gewirkt hatten, [[Imladris]] und Lothlórien, wurden aus ihrer Parallelwelt zurückgeholt und ihr Zauber begann zu schwinden. Als Folge dieser Ereignisse verließen zwei Jahre nach dem Ringkrieg, am 29. September 3021, die Ringträger, Frodo Beutlin, Elrond, Galadriel und Gandalf, begleitet von den verbliebenen Noldor, den meisten [[Sindar]] und vielen der [[Galadhrim]], Mittelerde und segelten in die Unsterblichen Lande.&lt;br /&gt;
In Mittelerde verblieb der Großteil von Thranduils Waldelben. Auch einige [[Galadhrim]] blieben in Lórien zurück, unter ihnen [[Celeborn (Elb)|Celeborn]]. In [[Mithlond]] lebte weiterhin [[Círdan]] und einige andere Elben, bis zu dem Tag, an dem das Letzte Schiff Mittelerde verlassen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für das Königreich von Rohan ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod des Prinzen Théodred starb der einzige Sohn König Théodens. Nach dessen Tod auf dem Pelennor ging die Königswürde an seinen Neffen [[Éomer]]. Somit kam in der Mark die dritte Linie der Könige an die Macht.&lt;br /&gt;
Die Bindung zwischen Gondor und Rohan wurde verstärkt, auf der einen Seite politisch, denn Aragorn und Éomer erneuerten den Eid von Cirion und Eorl, auf der anderen Seite durch familiäre Bindungen. Faramir, Truchsess Gondors, heiratete Éowyn, Éomers Schwester, Éomer heiratete Lothíriel, die Tochter [[Imrahils]], des Fürsten von [[Dol Amroth]].&lt;br /&gt;
Durch die gnädige Behandlung der Dunländer nach der Schlacht um die Hornburg wurde auch die alte Feindschaft zwischen diesen Völkern gemildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Nordmenschen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturz Dol Guldurs und die Vernichtung vieler Orks in den Schlachten im Norden, wird unzweifelhaft einen Aufschwung im Handel zur Folge gehabt haben. Die [[Alte Waldstraße]] war wieder frei, die Pässe des [[Nebelgebirge|Nebelgebirges]] wurden nicht mehr von Orks gehalten, die Warge zogen sich zurück und der Düsterwald verlor seinen finsteren Charakter. Dadurch, dass auch [[Rhovanion]] vom Feind befreit worden war, konnten Waren nun auch nach Gondor und Rohan transportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Zwerge vom Erebor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch die Verbündeten Nordmenschen, die Menschen von Thal und die [[Beorninger]], profitierten auch die Zwerge von einem Handelsaufschwung. Von besonderem Interesse für sie war jedoch, dass ihre alte Heimatstadt [[Khazad-dûm]] nach dem Ende des [[Balrogs]] und den starken Verlusten der Orks frei zur Rückeroberung war. Da das zerstörte Große Tor von Minas Tirith im Vierten Zeitalter durch ein Tor aus [[Mithril]] und Stahl ersetzt wurde, ist es wahrscheinlich, dass den Zwergen dieses Unternehmen gelang, da Khazad-dûm der einzige Ort in Mittelerde war, wo dieses Metall gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für Haradrim und Ostlinge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schweren Verluste, die diese Menschenvölker im Ringkrieg hinnehmen mussten, ermöglichten es den Dúnedain, diese Völker unter ihre Herrschaft zu bringen. Ob sich diese Völker, nachdem sie sich von ihren Verlusten erholt hatten, wieder gegen ihren alten Feind erhoben, wird nirgends berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Orks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von allen Völkern Mittelerdes waren es die Orks, für die ihre Niederlage im Ringkrieg am katastrophalsten war. Von ihren Feinden gehasst, wurden sie als getreue Soldaten der Dunklen Herrscher verfolgt und getötet, denn auch ohne Sauron stellten sie eine Gefahr für die anderen Völker dar; auf Grund ihrer Neigung zu kriegerischen Raubzügen. In Mordor wurden ihre Befestigungen geschleift und sie selbst ausgerottet. Auch in ihrer alten Heimat, dem Nebelgebirge und den [[Ered Mithrin]] waren ihre Tage gezählt. Sie hatten schwere Verluste hinnehmen müssen, und spätestens mit der Erneuerung des Königreiches Arnor waren ihre Tage gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Hobbits ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Hobbits wurde einmal mehr bewusst, dass sie in der großen weiten Welt nicht alleine sind. Gravierende Folgen gab es für sie nicht, doch wurde ihnen von König Elessar Telcontar, Aragorns Königstitel, das Auenland zu eigen gegeben. Außerdem wurde das Auenland um die [[Westmark]] erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** Drittes Buch: &#039;&#039;Helms Klamm&#039;&#039; (Kapitel 7) bis &#039;&#039;Treibgut und Beute&#039;&#039; (Kapitel 9)&lt;br /&gt;
** Fünftes Buch: &#039;&#039;Minas Tirith&#039;&#039; (Kapitel 1) bis &#039;&#039;Das Schwarze Tor öffnet sich&#039;&#039; (Kapitel 10)&lt;br /&gt;
** Sechstes Buch: &#039;&#039;Der Schicksalsberg&#039;&#039; (Kapitel 3), &#039;&#039;Der Truchsess und der König&#039;&#039; (Kapitel 5), &#039;&#039;Die Befreiung des Auenlandes&#039;&#039; (Kapitel 8)&lt;br /&gt;
** Anhang B: &#039;&#039;Die Aufzählung der Jahre (Zeittafel der Westlande)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Karen W. Fonstad: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Die Schlacht an der Hornburg&#039;&#039; bis &#039;&#039;Die Schlacht von Wasserau (Seite 148 ff.)&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; &lt;br /&gt;
**Auszugweise über den Kampf gegen Melkor.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Nachrichten aus Mittelerde.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** Teil Drei: &#039;&#039;Das Dritte Zeitalter&#039;&#039; &#039;&#039;Die Jagd nach dem Ring&#039;&#039; (Kapitel 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlachten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:War of the Ring]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/evenements/3a/guerres/guerre_de_l_anneau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Armbandur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Ringkrieg&amp;diff=105110</id>
		<title>Ringkrieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Ringkrieg&amp;diff=105110"/>
		<updated>2021-03-06T17:01:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Armbandur: reine Orthographie&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;Ringkrieg&#039;&#039;&#039; wird der militärische Konflikt bezeichnet, der das Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]] in [[Mittelerde]] einläutete. Er wurde von [[Sauron]] und seinen Armeen gegen alle Freien Völker gefochten, um den [[Der Eine Ring|Einen Ring]] wieder an sich zu bringen und somit die Herrschaft über alle Völker Mittelerdes erlangen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drittes_Zeitalter.gif|thumb|375px|Verlauf des Dritten Zeitalters und des Ringkrieges.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Erschaffung [[Arda|Ardas]] kam es immer wieder zu Kriegshandlungen zwischen Gut und Böse. Der erste Dunkle Herrscher war [[Melkor]], einer der [[Valar]]. Er hasste alle Schöpfungen [[Ilúvatar|Ilúvatars]] und der übrigen Valar; er wollte alle [[Elben]], [[Menschen]] und [[Zwerge]], die sich mittlerweile frei in [[Mittelerde]] vermehrten und entwickelten, vernichten. Nachdem Melkor am Ende des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] besiegt wurde, führte Sauron, ein [[Maia]], der ihm seit Anbeginn der Zeit treu ergeben war, sein Werk fort. Er fertigte die Ringe der Macht an und umgarnte die Freien Völker der Elben, Menschen und Zwerge, indem er ihnen viele dieser Ringe überließ. Jedoch erschuf er im Geheimen den Einen Ring, in dem seine gesamte Macht zusammenfloss. Die Völker erfuhren jedoch von diesem Verrat, da einer von ihnen Sauron während der Herstellung belauschte, und wussten nun, was Sauron vorhatte. Sauron wurde durch eine Allianz des Königreichs [[Gondor]] der Menschen und der [[Noldor]], das sogenannte [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]], am Ende des [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalters]] gestürzt, indem der Eine Ring ihm durch [[Isildur]] vom Finger geschnitten wurde, und anschließend nach [[Dol Guldur]] verbannt, um ihn dort überwachen zu können, da er, wie alle Maiar, unsterblich war. Der Eine Ring ging verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Saruman]] wurde um das Jahr 1000 D. Z. mit vier weiteren [[Istari]], darunter [[Gandalf]], von den Valar nach Mittelerde geschickt, um dort Sauron zu überwachen. Während er jedoch über Sauron Nachforschungen anstellte, wurde er mehr und mehr von der Macht des Einen Ringes verführt und wollte ihn finden und für sich selbst nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit wurde Sauron nicht mehr so stark überwacht; der Stern Gondors sank langsam und auch die Anzahl Elben ging immer weiter zurück. Die letzten einflussreichen Elben, wie [[Elrond]] und [[Galadriel]] und die Istari, die zusammen den [[Weißer Rat|Weißen Rat]] bildeten wurden durch Saruman über die Gefahr, die von Sauron ausging, geblendet, sodass sie lange nichts unternahmen. So gelang es Sauron, sich allmählich wieder zu erholen, bis er schließlich so stark war, sich wieder nach Mordor zurückzuziehen und seine Feste [[Barad-dûr]] wiederzuerrichten. Hiernach stellt er ein Heer zusammen. Dies bestand aus den [[Nazgûl]], [[Orks]] und anderen Kreaturen, die er züchtete. Aber auch Menschenvölker, wie die [[Haradrim]] und [[Ostlinge]] stellten Truppen zur Verfügung. Teils lag es daran, dass diese Völker Sauron fürchteten und sich ihm anschlossen, um nicht selbst vernichtet zu werden, teils wollten diese Menschen aber auch selbst Gondor, gegen das die Haradrim schon seit Langem Krieg führten, auslöschen. Sauron wollte den Einen Ring, mit dessen Hilfe er wieder die Macht hätte, alle zu unterjochen, durch sein Heer zurückerlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schlug sich Saruman zu Beginn des Ringkrieges anscheinend auf Saurons Seite, beide waren nun mit den Freien Völkern verfeindet. Insgeheim jedoch konkurrierte er mit Sauron und wollte den Einen Ring für sich selbst. An Sarumans Seite kämpften ebenfalls hauptsächlich Orks und [[Uruk-hai]], aber auch die [[Dunländer|Menschen aus Dunland]], die sich ihm angeschlossen hatten, da er sie mit Waffen und Rüstungen unterstütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Königreich Gondor, das seit Jahrhunderten von einem Truchsess regiert wurde und dennoch immer noch auf seinen rechtmäßigen König wartete, war nun nicht mehr so stark wie zu seiner Blütezeit zu Beginn und in der Mitte des Dritten Zeitalters. Jedoch hatte es in [[Rohan]] einen starken Verbündeten gewonnen. Die beiden Menschenkönigreiche waren durch einen Schwur seit Mitte des Dritten Zeitalters verbunden, der gegenseitige militärische Unterstützung zusagte.&lt;br /&gt;
Zwischen den anderen Kriegsparteien, den Elben aus [[Lothlórien]], [[Thranduil|Thranduils]] [[Waldelben]] aus dem [[Düsterwald]], den Zwergen vom [[Erebor]] und den Menschen aus [[Thal]], bestanden keine oder nur lose Bündnisse, auch wenn alle das selben Ziel hatten, ihren Freiheitsstatus zu verteidigen und beizubehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
=== Auftakt des Krieges ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[20. Juni]] 3018: [[Schlacht um Osgiliath|Angriff auf Osgiliath]] und Thranduil&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schon lange andauerndem Geplänkel in [[Ithilien]] startete Sauron von [[Minas Morgul]] aus einen Angriff auf die von Gondor gehaltenen Befestigungen in Ost-[[Osgiliath]]. Die Nazgûl, unter Führung des [[Hexenkönig|Hexenkönigs]], kamen aus ihrer Stadt heraus, Gondors Truppen wurden zurückgeworfen und das Ostufer des [[Anduin]] eingenommen. Die Dúnedain rissen die letzte Brücke über den Fluss ab, um dem Feind die Überquerung zu erschweren. Zweck des Angriffes schien gewesen zu sein, den Nazgûl die Überquerung des Flusses zu ermöglichen, damit sie nach dem Einen Ring suchen konnten. Außerdem konnte Sauron auf diese Weise prüfen, wie gut Gondor auf Angriffe vorbereitet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ungefähr zeitgleich geführte Angriff Saurons mit Truppen aus Dol Guldur auf Thranduils Elben sollte die Flucht [[Gollum|Gollums]] aus deren Gefangenschaft ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg in Rohan ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[25. Februar]] 3019: [[Schlacht an den Furten des Isen|Erste Schlacht an den Furten des Isen]] &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Furten stellten die einzige Möglichkeit dar, den Fluss [[Isen]] zu überqueren. Saruman, der den Angriff auf Rohan plante, musste somit die Furten einnehmen. Durch einen Brückenkopf etwas südlich seiner Festung [[Isengart]] war es Saruman möglich, Truppen sowohl östlich als auch westlich des Flusses hinunterzuschicken. Von zwei Seiten angegriffen, konnten sich die [[Rohirrim]] nur schwer halten. Des Königs Sohn [[Théodred]] wurde erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 2. März: [[Schlacht an den Furten des Isen|Zweite Schlacht an den Furten des Isen]] &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rohirrim unter [[Grimbold]], [[Elfhelm]] und [[Erkenbrand]] versuchten weiterhin, die Furten zu verteidigen. Die Übermacht der Orks war jedoch zu groß, zumal die Rohirrim von zwei Seiten angegriffen wurden. Die Orks erzwangen schließlich den Übergang, versprengten die feindliche Armee und marschierten auf [[Helms Klamm]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 2. bis 4. März: Zerstörung Isengarts &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März beschlossen die [[Ents]] auf ihrer Versammlung, Saruman anzugreifen, da sie empört von dessen Verrat und der rücksichtslosen Abholzung des [[Fangorn]]-Waldes waren. Am 2. März kamen sie in Isengart an, gerade rechtzeitig um Sarumans Armee beim Abmarsch nach Helms Klamm zuzusehen. Sie selbst verhielten sich ruhig, doch folgten die [[Huorns]] den Orks. Nachdem sich Isengart geleert hatte, begannen die Ents mit der vollkommenen Zerstörung der Festung. Sie rissen die mächtigen Tore nieder, zerstörten den Ringwall und fluteten am 3. März den Ring Isengarts mit den Wassern des Isen. Dem Turm von [[Orthanc]] konnten sie jedoch nichts anhaben, da dieser aus unzerstörbarem Stein gemeißelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 3. bis 4. März: [[Schlacht um die Hornburg|Belagerung und Schlacht um die Hornburg]] &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Théoden war am 1. März mit 1000 Reitern von der Hauptstadt [[Edoras]] aus aufgebrochen, um die Armee an den Furten zu verstärken. Als er von der Niederlage hörte, schwenkte die Armee nach Helms Klamm ab, wo sie mit 1000 als Garnison zurückgebliebenen Fußsoldaten die Burg sicherten. Der feindlichen Armee aus Orks, Wölfen, Uruk-hai und Dunländern, zusammen etwa 10000 Mann, gelang es, das Tor der äußeren Ringmauer zu durchbrechen, sie konnten die provisorisch aufgetürmte Barrikade aber nicht überwinden. Durch das von Saruman erfundene Sprengpulver gelang es den Orks, den [[Klammwall]] zu sprengen, sodass sich die Verteidiger in die [[Hornburg]] selbst und die Höhlen von [[Aglarond]] zurückziehen mussten. Schließlich zerstörten die Orks mit dem Sprengpulver auch die Barrikade hinter dem zertrümmerten Tor. Bevor sie jedoch zum Angriff vorgehen konnten, hatten sich die Verteidiger wieder gesammelt, man ließ Helms Horn erschallen und König Théoden stürmte mit den verbliebenen Reitern aus der Burg, gefolgt von den Fußsoldaten. Gerade zum richtigen Zeitpunkt erschienen auf den Westhängen [[Erkenbrand]] und seine Männer, die von Gandalf gesammelt und nach Helms Klamm geführt worden waren, und fielen den Orks in die Flanke. Die Orks, von Panik erfüllt, flohen in einen Wald der Huorns, aus dem keiner entkommen sollte, da die Huorns schon seit Langem auf Rache für die gefällten Bäume an den Orks hoffen. Von den Dunländern überlebten viele die Schlacht, doch wurde gnädig mit ihnen verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ruhe vor dem Sturm ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. März: Gondor ruft um Hilfe &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Leuchtfeuerberge von Gondor|Leuchtfeuer]], die von Minas Tirith aus entlang des [[Weißes Gebirge|Weißen Gebirges]] bis nach Rohan reichten, wurden entzündet; Gondor bat Rohan um Hilfe. &lt;br /&gt;
Die [[Graue Schar]], bestehend aus [[Aragorn II.|Aragorn]], einigen seines Volkes, der [[Dúnedain]] des Nordens, [[Gimli]] und [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]], die sich nach der Schlacht um die Hornburg von dem Rest der Gruppe gelöst hatte, kam in [[Dunharg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8. März: Ankunft bei den Eidbrechern &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Graue Schar betrat die [[Pfade der Toten]] und kam am Abend am [[Stein von Erech]] an. Aragorn, der rechtmäßige Thronerbe Gondors, forderte von den Toten, ihren Eid zu erfüllen, der darin bestand, dem König Gondors in Kriegszeiten militärische Unterstützung zukommen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9. März: Heerschau&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heerschau Rohans in Dunharg, die eiligst nach dem Hilferuf Gondors abgehalten wurde, brach nach Gondor auf. Gandalf erreichte zusammen mit [[Peregrin Tuk|Pippin]], die sich beide ebenfalls von der Gruppe gelöst hatten, Minas Tirith. Die Heerführer aus den [[Lehen Gondors|Außenlehen Gondors]] kamen ebenfalls in Minas Tirith an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg in Gondor und im Norden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[10. März]]: Einnahme von [[Cair Andros]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tag war &amp;quot;Der Dämmerungslose Tag.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Vom [[Morannon]] aus marschierte eine Armee Saurons nach [[Cair Andros]], einer strategisch wichtigen Insel des Anduin, erzwang den Übergang gegen die Truppen Gondors und drang in [[Anórien]] ein. Ein weiteres Heer unter dem Hexenkönig verlässt [[Minas Morgul]] und zieht gegen Osgiliath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[11. März]]: Erster Angriff auf Lothlórien &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dol Guldur aus setzten Truppen Saurons über den Anduin und griffen das Waldreich der Elben an. Sie blieben in ihrem Versuch jedoch erfolglos, denn die Macht des Ringes [[Nenya]], den Galadriel trug, schützte das Land; außerdem waren die Elben gefährliche Gegner in ihren Wäldern. Überbleibsel der Orktruppe überquerten [[Celebrant]] und [[Limklar]] und marschierten gen Rohan, wurden jedoch im Ödland von den Ents überrascht und vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Angbor]] verteidigte in der Schlacht bei [[Linhir]] die Übergänge über den Fluss [[Gilrain]] gegen eine Armee der Haradrim, die wahrscheinlich bei [[Pelargir]] mit Schiffen gelandet war. Als Aragorn die [[Armee der Toten]] auf das Schlachtfeld führte, flohen Männer beider Armeen in Todesangst. Angbor jedoch kehrte auf das Schlachtfeld zurück und erlangte so den Beinamen &amp;quot;der Furchtlose&amp;quot;. Die Haradrim wurden vor der Armee der Toten daher getrieben und flohen nach Pelargir, wo die Hauptflotte der Korsaren lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[12. März]]: Angriff auf Osgiliath&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Imlad Morgul]] strömte ein Heer und marschierte gen Osgiliath. In der Nacht erzwang der Feind den Übergang. [[Faramir (Sohn von Denethor II.)|Faramir]] und seine Truppen zogen sich zum Dammweg der [[Rammas Echor]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[13. März]]/[[14. März]]: Belagerung von Minas Tirith &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Graue Schar und die Armee der Toten trafen in Pelargir ein. Die Korsaren dort wurden vernichtet; ein Großteil ihrer Flotte wurde verbrannt. Aragorn entließ die Armee der Toten; bemannte die verbliebenen Schiffe mit 1000 Mann und ließ den Anduin aufwärts rudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rohirrim umgingen unter Führung der [[Drúedain]] das Heer der Orks und Ostlingen, die die Straße in Anórien besetzt hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Rammas Echor]] wurde nahe Osgiliaths eingerissen, der Feind strömte in den Pelennor. Die Dúnedain zogen sich nach Minas Tirith zurück. Faramir wurde dabei durch eine Morgulklinge verwundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minas Tirith wurde von den Belagerern aus Harad und Mordor eingeschlossen und unter Beschuss genommen; der erste Ring der Stadt wurde durch Geschosse in Brand gesetzt. Der Geist des Truchsess [[Denethor II.]] wurde zunehmend verwirrt, Gandalf übernahm das Kommando über die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belagerungstürme werden aufgefahren. Die Ramme [[Grond (Riesenramme)|Grond]] wurde in Stellung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[15. März]]: Simultan geführte Angriffe auf alle Freien Völker &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Morgengrauen zerbarst während der [[Schlacht auf dem Pelennor]] das [[Großes Tor (Minas Tirith)|Große Tor]] von Minas Tirith. Gandalf verwehrte dem Hexenkönig den Eintritt. Mit der Morgendämmerung kam Wind auf, die Dunkelheit verzog sich. Die etwa 6000 Rohirrim bliesen bei Sonnenaufgang ihre Hörner im Nordteil des Pelennor und stürmten gegen die feindlichen Reihen. Die Truppen Gondors, zusammen mit Truppen aus den Außenlehen etwa 5250 Mann, unternahmen einen Ausfall und kamen ihren Verbündeten zu Hilfe. König Théoden streckte den Heerführer der Haradrim nieder, fiel jedoch im Kampf mit dem Hexenkönig, der dann schließlich durch [[Éowyn]] und [[Meriadoc Brandybock|Meriadoc]] vernichtet wurde. Somit erfüllte sich die Weissagung, der Hexenkönig würde von keines Mannes Hand sterben. Die Rohirrim wurden währenddessen in ihrem Zornestreiben von den Verbündeten abgeschnitten, ihr Ansturm geriet ins Stocken.&lt;br /&gt;
Die Reservetruppen Mordors, die für die Einnahme der Stadt zurückgehalten worden waren, wurden auf das Schlachtfeld geführt. Aragorn und seine Truppen landeten am [[Harlond (Gondor)|Harlond]], zur Überraschung von Freund und Feind, mit den Schiffen der Korsaren. Das Banner der Könige, das [[Arwen]] für Aragorn angefertigt hatte, wurde enthüllt. Durch den Überraschungsmoment in Panik versetzt und von drei Seiten angegriffen, ergriffen die Feinde die Flucht.&lt;br /&gt;
Denethor verbrannte sich selbst auf dem Scheiterhaufen, auf dem er eigentlich gedachte, sich selbst und den stark verwundeten und fiebrigen Faramir zu verbrennen; dies wurde jedoch durch Beregond, Pippin und Gandalf vereitelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schlacht unter den Bäumen]] fand ebenfalls statt. Die war ein Angriff, von Dol Guldur ausgehend, auf Thranduils Elbenreich. Dieser war siegreich, jedoch kam es  durch Waldbrände zu großen Zerstörungen im Düsterwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der zweite Angriff auf Lothlórien geschah an diesem Tag. Wiederum konnten die Elben, die ja die Kraft, die Galadriels Ring innewohnt, beschützt, den Sieg erringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach längerem Geplänkel an den Ostgrenzen des Fürstentums [[Schlacht von Thal|attackierte]] eine Armee Ostlinge die Menschen von Thal und die Zwerge vom Erebor. Die Ostlinge waren siegreich und die Verbündeten mussten sich in die Bergfestung zurückziehen. König [[Brand]] fiel nach zwei Tagen des Kampfes am 17. März vor den Toren der Festung. König [[Dáin II.]] Eisenfuß, im stolzen Alter von 252 Jahren, starb, als er den Leichnam des Verbündeten verteidigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 22. März: Dritter Angriff auf Lothlórien &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte und letzte erfolglose Angriff auf das Reich der Elben fand statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[25. März]]: [[Schlacht am Morannon]] &#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Saurons Auge abzulenken und so dem [[Hobbit]] [[Frodo Beutlin]], der ausgesandt wurde, den einen Ring zu vernichten, die Gelegenheit zu geben, den Einen Ring im [[Orodruin]] zu zerstören, beschlossen die Heerführer des Westens, Sauron herauszufordern, auch wenn sie nicht hoffen konnten, durch Waffengewalt einen Sieg zu erringen. Am 17. März brach das Heer, bestehend aus 7000 Mann, von Minas Tirith, auf. Am 19. März erreichte das Heer die Wegscheide in Ithilien. Die Felder von [[Imlad Morgul]] wurden angezündet und die Brücke der [[Morgulstraße]] über den [[Morgulduin]] abgerissen. 1000 Mann blieben an der Wegscheide zurück, um von Sauron eventuell herbeigezogene Verstärkung aufzuhalten.&lt;br /&gt;
Am 21. März kam es zu einem kleinen Scharmützel an einer Wegenge. &lt;br /&gt;
Am 22. März erreichte das Heer die Wüstenei vor dem Morannon und positionierte sich am 25. auf zwei Erhebungen vor dem Tor.&lt;br /&gt;
Die Niederlage war sicher. Die nur 6000 Mann wurden von mindestens 60000 von Saurons Kreaturen und Haradrim umzingelt. Doch der Zufall wollte es, dass just in diesem Moment durch Gollum der Eine Ring zerstört wurde, indem er Frodo, der am Krater des Orodruin von der Macht des Ringes in Besitz genommen wurde, den Ringfinger ab biss und, in seiner Freude tanzend, samt Ring in die Flammen stürzte. Barad-dûr fiel in sich zusammen, Sauron wurde vernichtet und seine Kreaturen, Orks und [[Trolle]], wurden von Wahnsinn und Angst erfüllt, flohen kopflos oder erschlugen sich gegenseitig, sodass sie ein leichtes Opfer für die Menschen des Westens waren. Viele Menschen, die für Sauron gekämpft hatten, ergaben sich, doch jene, die ihm am längsten gedient hatten, leisteten noch erbitterten Widerstand, sie wurden aber schlussendlich besiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 30. März: Schleifung Dol Guldurs &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galadhrims und Thranduils Elben griffen Dol Guldur an und eroberten die dunkle Festung. Galadriel riss die Grundmauern nieder. &lt;br /&gt;
Um diese Zeit verließen Zwerge und Menschen den Erebor, brachen die Belagerung und vertrieben die Ostlinge. &lt;br /&gt;
Hiermit endeten die Hauptkampfhandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 3. November: [[Schlacht von Wasserau]] &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Saruman unterjochten Hobbits erhoben sich gegen die [[Strolche]]. In der Schlacht wurden 70 der 210 Strolche durch die Hobbits getötet. Im Laufe der nächsten Tage wurden die letzen Strolche aus dem [[Auenland]] vertrieben und Saruman, den Baumbart zuvor aus Orthanc hatte fliehen lassen, wurde endlich besiegt, indem Gríma Schlangenzunge ihn in seinem Zorn erstach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ringkrieg war ein einschneidendes Ereignis und von so großer Bedeutung, dass die Folgen für alle Völker sehr weitreichend waren. Der Fall Saurons bedeutete, dass der letzte der mächtigen Diener Morgoths aus Arda verbannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für das Königreich von Gondor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl einschneidensten Veränderungen fanden für die Bewohner von Gondor statt. Mit dem Ende der Nazgûl und Saurons verschwanden ihre hartnäckigsten Gegner von der Bühne. Die unmittelbarste Bedrohung für das Königreich war beseitigt worden, Minas Morgul war verlassen und stellte keine Bedrohung mehr für Ithilien dar.&lt;br /&gt;
Mit Aragorn II. war Isildurs Erbe aus dem Schatten getreten und erhob wieder Anspruch auf die Königskrone von Gondor und [[Arnor]]. Mit der Krönung Aragorns am Mittjahrestag des Jahres 3019 unter dem Namen &#039;&#039;Elessar Telcontar&#039;&#039; wurde die Königswürde wieder hergestellt und Gondor und Arnor waren, zum ersten Mal seit den Tagen [[Elendil der Lange|Elendils]], unter der Herrschaft eines Königs vereinigt. Als Anerkennung für die Restauration der Königswürde und der Gründung des Wiedervereinigten Königreiches von Gondor und Arnor, gestattete Elrond Aragorn, seine Tochter Arwen zu heiraten, was einen Fortbestand der Linie Elendils garantierte.&lt;br /&gt;
Die Niederlage Saurons führte auch dazu, dass die alten Feinde Gondors, Haradrim und Ostlinge unterworfen werden konnten, da diese in den Schlachten des Krieges große Verluste erlitten hatten. Gondor konnte somit seine Vormachtstellung im fernen Süden und Osten wiedererlangen und viele Gebiete, die einst zu dem Königreich gehörten, wurden wieder in das [[Wiedervereinigtes Königreich]] eingegliedert; insbesondere [[Umbar]], [[Harondor]] und [[Rhovanion]] (bis hinter das [[Meer von Rhûn]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Elben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Elben bedeutete der Sieg im Ringkrieg zugleich das Ende ihrer Zeit in Mittelerde. Schon seit langen Jahren ein schwindendes Volk, verblasste mit der Zerstörung des Einen Ringes auch die Macht der Elbenringe. Ohne die schützende und erhaltende Magie der Ringe konnte das Schwinden der Elben nicht mehr verzögert werden. Die Orte, an denen die Ringe gewirkt hatten, [[Imladris]] und Lothlórien, wurden aus ihrer Parallelwelt zurückgeholt und ihr Zauber begann zu schwinden. Als Folge dieser Ereignisse verließen zwei Jahre nach dem Ringkrieg, am 29. September 3021, die Ringträger, Frodo Beutlin, Elrond, Galadriel und Gandalf, begleitet von den verbliebenen Noldor, den meisten [[Sindar]] und vielen der [[Galadhrim]], Mittelerde und segelten in die Unsterblichen Lande.&lt;br /&gt;
In Mittelerde verblieb der Großteil von Thranduils Waldelben. Auch einige [[Galadhrim]] blieben in Lórien zurück, unter ihnen [[Celeborn (Elb)|Celeborn]]. In [[Mithlond]] lebte weiterhin [[Círdan]] und einige andere Elben, bis zu dem Tag, an dem das Letzte Schiff Mittelerde verlassen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für das Königreich von Rohan ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod des Prinzen Théodred starb der einzige Sohn König Théodens. Nach dessen Tod auf dem Pelennor ging die Königswürde an seinen Neffen [[Éomer]]. Somit kam in der Mark die dritte Linie der Könige an die Macht.&lt;br /&gt;
Die Bindung zwischen Gondor und Rohan wurde verstärkt, auf der einen Seite politisch, denn Aragorn und Éomer erneuerten den Eid von Cirion und Eorl, auf der anderen Seite durch familiäre Bindungen. Faramir, Truchsess Gondors, heiratete Éowyn, Éomers Schwester, Éomer heiratete Lothíriel, die Tochter [[Imrahil]], des Fürsten von [[Dol Amroth]].&lt;br /&gt;
Durch die gnädige Behandlung der Dunländer nach der Schlacht um die Hornburg wurde auch die alte Feindschaft zwischen diesen Völkern gemildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Nordmenschen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturz Dol Guldurs und die Vernichtung vieler Orks in den Schlachten im Norden, wird unzweifelhaft einen Aufschwung im Handel zur Folge gehabt haben. Die [[Alte Waldstraße]] war wieder frei, die Pässe des [[Nebelgebirge|Nebelgebirges]] wurden nicht mehr von Orks gehalten, die Warge zogen sich zurück und der Düsterwald verlor seinen finsteren Charakter. Dadurch, dass auch [[Rhovanion]] vom Feind befreit worden war, konnten Waren nun auch nach Gondor und Rohan transportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Zwerge vom Erebor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch die Verbündeten Nordmenschen, die Menschen von Thal und die [[Beorninger]], profitierten auch die Zwerge von einem Handelsaufschwung. Von besonderem Interesse für sie war jedoch, dass ihre alte Heimatstadt [[Khazad-dûm]] nach dem Ende des [[Balrogs]] und den starken Verlusten der Orks frei zur Rückeroberung war. Da das zerstörte Große Tor von Minas Tirith im Vierten Zeitalter durch ein Tor aus [[Mithril]] und Stahl ersetzt wurde, ist es wahrscheinlich, dass den Zwergen dieses Unternehmen gelang, da Khazad-dûm der einzige Ort in Mittelerde war, wo dieses Metall gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für Haradrim und Ostlinge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schweren Verluste, die diese Menschenvölker im Ringkrieg hinnehmen mussten, ermöglichten es den Dúnedain, diese Völker unter ihre Herrschaft zu bringen. Ob sich diese Völker, nachdem sie sich von ihren Verlusten erholt hatten, wieder gegen ihren alten Feind erhoben, wird nirgends berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Orks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von allen Völkern Mittelerdes waren es die Orks, für die ihre Niederlage im Ringkrieg am katastrophalsten war. Von ihren Feinden gehasst, wurden sie als getreue Soldaten der Dunklen Herrscher verfolgt und getötet, denn auch ohne Sauron stellten sie eine Gefahr für die anderen Völker dar; auf Grund ihrer Neigung zu kriegerischen Raubzügen. In Mordor wurden ihre Befestigungen geschleift und sie selbst ausgerottet. Auch in ihrer alten Heimat, dem Nebelgebirge und den [[Ered Mithrin]] waren ihre Tage gezählt. Sie hatten schwere Verluste hinnehmen müssen, und spätestens mit der Erneuerung des Königreiches Arnor waren ihre Tage gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Hobbits ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Hobbits wurde einmal mehr bewusst, dass sie in der großen weiten Welt nicht alleine sind. Gravierende Folgen gab es für sie nicht, doch wurde ihnen von König Elessar Telcontar, Aragorns Königstitel, das Auenland zu eigen gegeben. Außerdem wurde das Auenland um die [[Westmark]] erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** Drittes Buch: &#039;&#039;Helms Klamm&#039;&#039; (Kapitel 7) bis &#039;&#039;Treibgut und Beute&#039;&#039; (Kapitel 9)&lt;br /&gt;
** Fünftes Buch: &#039;&#039;Minas Tirith&#039;&#039; (Kapitel 1) bis &#039;&#039;Das Schwarze Tor öffnet sich&#039;&#039; (Kapitel 10)&lt;br /&gt;
** Sechstes Buch: &#039;&#039;Der Schicksalsberg&#039;&#039; (Kapitel 3), &#039;&#039;Der Truchsess und der König&#039;&#039; (Kapitel 5), &#039;&#039;Die Befreiung des Auenlandes&#039;&#039; (Kapitel 8)&lt;br /&gt;
** Anhang B: &#039;&#039;Die Aufzählung der Jahre (Zeittafel der Westlande)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Karen W. Fonstad: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Die Schlacht an der Hornburg&#039;&#039; bis &#039;&#039;Die Schlacht von Wasserau (Seite 148 ff.)&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; &lt;br /&gt;
**Auszugweise über den Kampf gegen Melkor.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Nachrichten aus Mittelerde.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** Teil Drei: &#039;&#039;Das Dritte Zeitalter&#039;&#039; &#039;&#039;Die Jagd nach dem Ring&#039;&#039; (Kapitel 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlachten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:War of the Ring]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/evenements/3a/guerres/guerre_de_l_anneau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Armbandur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Ringkrieg&amp;diff=105109</id>
		<title>Ringkrieg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Ringkrieg&amp;diff=105109"/>
		<updated>2021-03-06T16:40:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Armbandur: Ein Brückenschlag ist eben kein Brückenkopf...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;Ringkrieg&#039;&#039;&#039; wird der militärische Konflikt bezeichnet, der das Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]] in [[Mittelerde]] einläutete. Er wurde von [[Sauron]] und seinen Armeen gegen alle Freien Völker gefochten, um den [[Der Eine Ring|Einen Ring]] wieder an sich zu bringen und somit die Herrschaft über alle Völker Mittelerdes erlangen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drittes_Zeitalter.gif|thumb|375px|Verlauf des Dritten Zeitalters und des Ringkrieges.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Erschaffung [[Arda|Ardas]] kam es immer wieder zu Kriegshandlungen zwischen Gut und Böse. Der erste Dunkle Herrscher war [[Melkor]], einer der [[Valar]]. Er hasste alle Schöpfungen [[Ilúvatar|Ilúvatars]] und der übrigen Valar; er wollte alle [[Elben]], [[Menschen]] und [[Zwerge]], die sich mittlerweile frei in [[Mittelerde]] vermehrten und entwickelten, vernichten. Nachdem Melkor am Ende des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] besiegt wurde, führte Sauron, ein [[Maia]], der ihm seit Anbeginn der Zeit treu ergeben war, sein Werk fort. Er fertigte die Ringe der Macht an und umgarnte die Freien Völker der Elben, Menschen und Zwerge, indem er ihnen viele dieser Ringe überließ. Jedoch erschuf er im Geheimen den Einen Ring, in dem seine gesamte Macht zusammenfloss. Die Völker erfuhren jedoch von diesem Verrat, da einer von ihnen Sauron während der Herstellung belauschte, und wussten nun, was Sauron vorhatte. Sauron wurde durch eine Allianz des Königreichs [[Gondor]] der Menschen und der [[Noldor]], das sogenannte [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]], am Ende des [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalters]] gestürzt, indem der Eine Ring ihm durch [[Isildur]] vom Finger geschnitten wurde, und anschließend nach [[Dol Guldur]] verbannt, um ihn dort überwachen zu können, da er, wie alle Maiar, unsterblich war. Der Eine Ring ging verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Saruman]] wurde um das Jahr 1000 D. Z. mit vier weiteren [[Istari]], darunter [[Gandalf]], von den Valar nach Mittelerde geschickt, um dort Sauron zu überwachen. Während er jedoch über Sauron Nachforschungen anstellte, wurde er mehr und mehr von der Macht des Einen Ringes verführt und wollte ihn finden und für sich selbst nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit wurde Sauron nicht mehr so stark überwacht; der Stern Gondors sank langsam und auch die Anzahl Elben ging immer weiter zurück. Die letzten einflussreichen Elben, wie [[Elrond]] und [[Galadriel]] und die Istari, die zusammen den [[Weißer Rat|Weißen Rat]] bildeten wurden durch Saruman über die Gefahr, die von Sauron ausging, geblendet, sodass sie lange nichts unternahmen. So gelang es Sauron, sich allmählich wieder zu erholen, bis er schließlich so stark war, sich wieder nach Mordor zurückzuziehen und seine Feste [[Barad-dûr]] wiederzuerrichten. Hiernach stellt er ein Heer zusammen. Dies bestand aus den [[Nazgûl]], [[Orks]] und anderen Kreaturen, die er züchtete. Aber auch Menschenvölker, wie die [[Haradrim]] und [[Ostlinge]] stellten Truppen zur Verfügung. Teils lag es daran, dass diese Völker Sauron fürchteten und sich ihm anschlossen, um nicht selbst vernichtet zu werden, teils wollten diese Menschen aber auch selbst Gondor, gegen das die Haradrim schon seit Langem Krieg führten, auslöschen. Sauron wollte den Einen Ring, mit dessen Hilfe er wieder die Macht hätte, alle zu unterjochen, durch sein Heer zurückerlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schlug sich Saruman zu Beginn des Ringkrieges anscheinend auf Saurons Seite, beide waren nun mit den Freien Völkern verfeindet. Insgeheim jedoch konkurrierte er mit Sauron und wollte den Einen Ring für sich selbst. An Sarumans Seite kämpften ebenfalls hauptsächlich Orks und [[Uruk-hai]], aber auch die [[Dunländer|Menschen aus Dunland]], die sich ihm angeschlossen hatten, da er sie mit Waffen und Rüstungen unterstütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Königreich Gondor, das seit Jahrhunderten von einem Truchsess regiert wurde und dennoch immer noch auf seinen rechtmäßigen König wartete, war nun nicht mehr so stark wie zu seiner Blütezeit zu Beginn und in der Mitte des Dritten Zeitalters. Jedoch hatte es in [[Rohan]] einen starken Verbündeten gewonnen. Die beiden Menschenkönigreiche waren durch einen Schwur seit Mitte des Dritten Zeitalters verbunden, der gegenseitige militärische Unterstützung zusagte.&lt;br /&gt;
Zwischen den anderen Kriegsparteien, den Elben aus [[Lothlórien]], [[Thranduil|Thranduils]] [[Waldelben]] aus dem [[Düsterwald]], den Zwergen vom [[Erebor]] und den Menschen aus [[Thal]], bestanden keine oder nur lose Bündnisse, auch wenn alle das selben Ziel hatten, ihren Freiheitsstatus zu verteidigen und beizubehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
=== Auftakt des Krieges ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[20. Juni]] 3018: [[Schlacht um Osgiliath|Angriff auf Osgiliath]] und Thranduil&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schon lange andauerndem Geplänkel in [[Ithilien]] startete Sauron von [[Minas Morgul]] aus einen Angriff auf die von Gondor gehaltenen Befestigungen in Ost-[[Osgiliath]]. Die Nazgûl, unter Führung des [[Hexenkönig|Hexenkönigs]], kamen aus ihrer Stadt heraus, Gondors Truppen wurden zurückgeworfen und das Ostufer des [[Anduin]] eingenommen. Die Dúnedain rissen die letzte Brücke über den Fluss ab, um dem Feind die Überquerung zu erschweren. Zweck des Angriffes schien gewesen zu sein, den Nazgûl die Überquerung des Flusses zu ermöglichen, damit sie nach dem Einen Ring suchen konnten. Außerdem konnte Sauron auf diese Weise prüfen, wie gut Gondor auf Angriffe vorbereitet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ungefähr zeitgleich geführte Angriff Saurons mit Truppen aus Dol Guldur auf Thranduils Elben sollte die Flucht [[Gollum|Gollums]] aus deren Gefangenschaft ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg in Rohan ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[25. Februar]] 3019: [[Schlacht an den Furten des Isen|Erste Schlacht an den Furten des Isen]] &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Furten stellten die einzige Möglichkeit dar, den Fluss [[Isen]] zu überqueren. Saruman, der den Angriff auf Rohan plante, musste somit die Furten einnehmen. Durch einen Brückenkopf etwas südlich seiner Festung [[Isengart]] war es Saruman möglich, Truppen sowohl östlich als auch westlich des Flusses hinunterzuschicken. Von zwei Seiten angegriffen, konnten sich die [[Rohirrim]] nur schwer halten. Des Königs Sohn [[Théodred]] wurde erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 2. März: [[Schlacht an den Furten des Isen|Zweite Schlacht an den Furten des Isen]] &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rohirrim unter [[Grimbold]], [[Elfhelm]] und [[Erkenbrand]] versuchten weiterhin, die Furten zu verteidigen. Die Übermacht der Orks war jedoch zu groß, zumal die Rohirrim von zwei Seiten angegriffen wurden. Die Orks erzwangen schließlich den Übergang, versprengten die feindliche Armee und marschierten auf [[Helms Klamm]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 2. bis 4. März: Zerstörung Isengarts &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März beschlossen die [[Ents]] auf ihrer Versammlung, Saruman anzugreifen, da sie empört von dessen Verrat und der rücksichtslosen Abholzung des [[Fangorn]]-Waldes waren. Am 2. März kamen sie in Isengart an, gerade rechtzeitig um Sarumans Armee beim Abmarsch nach Helms Klamm zuzusehen. Sie selbst verhielten sich ruhig, doch folgten die [[Huorns]] den Orks. Nachdem sich Isengart geleert hatte, begannen die Ents mit der vollkommenen Zerstörung der Festung. Sie rissen die mächtigen Tore nieder, zerstörten den Ringwall und fluteten am 3. März den Ring Isengarts mit den Wassern des Isen. Dem Turm von [[Orthanc]] konnten sie jedoch nichts anhaben, da dieser aus unzerstörbarem Stein gemeißelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 3. bis 4. März: [[Schlacht um die Hornburg|Belagerung und Schlacht um die Hornburg]] &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Théoden war am 1. März mit 1000 Reitern von der Hauptstadt [[Edoras]] aus aufgebrochen, um die Armee an den Furten zu verstärken. Als er von der Niederlage hörte, schwenkte die Armee nach Helms Klamm ab, wo sie mit 1000 als Garnison zurückgebliebenen Fußsoldaten die Burg sicherten. Der feindlichen Armee aus Orks, Wölfen, Uruk-hai und Dunländern, zusammen etwa 10000 Mann, gelang es, das Tor der äußeren Ringmauer zu durchbrechen, sie konnten die provisorisch aufgetürmte Barrikade aber nicht überwinden. Durch das von Saruman erfundene Sprengpulver gelang es den Orks, den [[Klammwall]] zu sprengen, sodass sich die Verteidiger in die [[Hornburg]] selbst und die Höhlen von [[Aglarond]] zurückziehen mussten. Schließlich zerstörten die Orks mit dem Sprengpulver auch die Barrikade hinter dem zertrümmerten Tor. Bevor sie jedoch zum Angriff vorgehen konnten, hatten sich die Verteidiger wieder gesammelt, man ließ Helms Horn erschallen und König Théoden stürmte mit den verbliebenen Reitern aus der Burg, gefolgt von den Fußsoldaten. Gerade zum richtigen Zeitpunkt erschienen auf den Westhängen [[Erkenbrand]] und seine Männer, die von Gandalf gesammelt und nach Helms Klamm geführt worden waren, und fielen den Orks in die Flanke. Die Orks, von Panik erfüllt, flohen in einen Wald der Huorns, aus dem keiner entkommen sollte, da die Huorns schon seit Langem auf Rache für die gefällten Bäume an den Orks hoffen. Von den Dunländern überlebten viele die Schlacht, doch wurde gnädig mit ihnen verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ruhe vor dem Sturm ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. März: Gondor ruft um Hilfe &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Leuchtfeuerberge von Gondor|Leuchtfeuer]], die von Minas Tirith aus entlang des [[Weißes Gebirge|Weißen Gebirges]] bis nach Rohan reichten, wurden entzündet; Gondor bat Rohan um Hilfe. &lt;br /&gt;
Die [[Graue Schar]], bestehend aus [[Aragorn II.|Aragorn]], einigen seines Volkes, der [[Dúnedain]] des Nordens, [[Gimli]] und [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]], die sich nach der Schlacht um die Hornburg von dem Rest der Gruppe gelöst hatte, kam in [[Dunharg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8. März: Ankunft bei den Eidbrechern &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Graue Schar betrat die [[Pfade der Toten]] und kam am Abend am [[Stein von Erech]] an. Aragorn, der rechtmäßige Thronerbe Gondors, forderte von den Toten, ihren Eid zu erfüllen, der darin bestand, dem König Gondors in Kriegszeiten militärische Unterstützung zukommen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9. März: Heerschau&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heerschau Rohans in Dunharg, die eiligst nach dem Hilferuf Gondors abgehalten wurde, brach nach Gondor auf. Gandalf erreichte zusammen mit [[Peregrin Tuk|Pippin]], die sich beide ebenfalls von der Gruppe gelöst hatten, Minas Tirith. Die Heerführer aus den [[Lehen Gondors|Außenlehen Gondors]] kamen ebenfalls in Minas Tirith an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg in Gondor und im Norden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[10. März]]: Einnahme von [[Cair Andros]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tag war &amp;quot;Der Dämmerungslose Tag.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Vom [[Morannon]] aus marschierte eine Armee Saurons nach [[Cair Andros]], einer strategisch wichtigen Insel des Anduin, erzwang den Übergang gegen die Truppen Gondors und drang in [[Anórien]] ein. Ein weiteres Heer unter dem Hexenkönig verlässt [[Minas Morgul]] und zieht gegen Osgiliath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[11. März]]: Erster Angriff auf Lothlórien &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dol Guldur aus setzten Truppen Saurons über den Anduin und griffen das Waldreich der Elben an. Sie blieben in ihrem Versuch jedoch erfolglos, denn die Macht des Ringes [[Nenya]], den Galadriel trug, schützte das Land; außerdem waren die Elben gefährliche Gegner in ihren Wäldern. Überbleibsel der Orktruppe überquerten [[Celebrant]] und [[Limklar]] und marschierten gen Rohan, wurden jedoch im Ödland von den Ents überrascht und vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Angbor]] verteidigte in der Schlacht bei [[Linhir]] die Übergänge über den Fluss [[Gilrain]] gegen eine Armee der Haradrim, die wahrscheinlich bei [[Pelargir]] mit Schiffen gelandet war. Als Aragorn die [[Armee der Toten]] auf das Schlachtfeld führte, flohen Männer beider Armeen in Todesangst. Angbor jedoch kehrte auf das Schlachtfeld zurück und erlangte so den Beinamen &amp;quot;der Furchtlose&amp;quot;. Die Haradrim wurden vor der Armee der Toten daher getrieben und flohen nach Pelargir, wo die Hauptflotte der Korsaren lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[12. März]]: Angriff auf Osgiliath&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Imlad Morgul]] strömte ein Heer und marschierte gen Osgiliath. In der Nacht erzwang der Feind den Übergang. [[Faramir (Sohn von Denethor II.)|Faramirs]] und seiner Truppen zogen sich zum Dammweg der [[Rammas Echor]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[13. März]]/[[14. März]]: Belagerung von Minas Tirith &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Graue Schar und die Armee der Toten trafen in Pelargir ein. Die Korsaren dort wurden vernichtet; ein Großteil ihrer Flotte wurde verbrannt. Aragorn entließ die Armee der Toten; bemannte die verbliebenen Schiffe mit 1000 Mann und ließ den Anduin aufwärts rudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rohirrim umgingen unter Führung der [[Drúedain]] das Heer der Orks und Ostlingen, die die Straße in Anórien besetzt hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Rammas Echor]] wurde nahe Osgiliaths eingerissen, der Feind strömte in den Pelennor. Die Dúnedain zogen sich nach Minas Tirith zurück. Faramir wurde dabei durch eine Morgulklinge verwundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minas Tirith wurde von den Belagerern aus Harad und Mordor eingeschlossen und unter Beschuss genommen; der erste Ring der Stadt wurde durch Geschosse in Brand gesetzt. Der Geist des Truchsess [[Denethor II.]] wurde zunehmend verwirrt, Gandalf übernahm das Kommando über die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belagerungstürme werden aufgefahren. Die Ramme [[Grond (Riesenramme)|Grond]] wurde in Stellung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[15. März]]: Simultan geführte Angriffe auf alle Freien Völker &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Morgengrauen zerbarst während der [[Schlacht auf dem Pelennor]] das [[Großes Tor (Minas Tirith)|Große Tor]] von Minas Tirith. Gandalf verwehrte dem Hexenkönig den Eintritt. Mit der Morgendämmerung kam Wind auf, die Dunkelheit verzog sich. Die etwa 6000 Rohirrim bliesen bei Sonnenaufgang ihre Hörner im Nordteil des Pelennor und stürmten gegen die feindlichen Reihen. Die Truppen Gondors, zusammen mit Truppen aus den Außenlehen etwa 5250 Mann, unternahmen einen Ausfall und kamen ihren Verbündeten zu Hilfe. König Théoden streckte den Heerführer der Haradrim nieder, fiel jedoch im Kampf mit dem Hexenkönig, der dann schließlich durch [[Éowyn]] und [[Meriadoc Brandybock|Meriadoc]] vernichtet wurde. Somit erfüllte sich die Weissagung, der Hexenkönig würde von keines Mannes Hand sterben. Die Rohirrim wurden währenddessen in ihrem Zornestreiben von den Verbündeten abgeschnitten, ihr Ansturm geriet ins Stocken.&lt;br /&gt;
Die Reservetruppen Mordors, die für die Einnahme der Stadt zurückgehalten worden waren, wurden auf das Schlachtfeld geführt. Aragorn und seine Truppen landeten am [[Harlond (Gondor)|Harlond]], zur Überraschung von Freund und Feind, mit den Schiffen der Korsaren. Das Banner der Könige, das [[Arwen]] für Aragorn angefertigt hatte, wurde enthüllt. Durch den Überraschungsmoment in Panik versetzt und von drei Seiten angegriffen, ergriffen die Feinde die Flucht.&lt;br /&gt;
Denethor verbrannte sich selbst auf dem Scheiterhaufen, auf dem er eigentlich gedachte, sich selbst und den stark verwundeten und fiebrigen Faramir zu verbrennen; dies wurde jedoch durch Beregond, Pippin und Gandalf vereitelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schlacht unter den Bäumen]] fand ebenfalls statt. Die war ein Angriff, von Dol Guldur ausgehend, auf Thranduils Elbenreich. Dieser war siegreich, jedoch kam es  durch Waldbrände zu großen Zerstörungen im Düsterwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der zweite Angriff auf Lothlórien geschah an diesem Tag. Wiederum konnten die Elben, die ja die Kraft, die Galadriels Ring innewohnt, beschützt, den Sieg erringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach längerem Geplänkel an den Ostgrenzen des Fürstentums [[Schlacht von Thal|attackierte]] eine Armee Ostlinge die Menschen von Thal und die Zwerge vom Erebor. Die Ostlinge waren siegreich und die Verbündeten mussten sich in die Bergfestung zurückziehen. König [[Brand]] fiel nach zwei Tagen des Kampfes am 17. März vor den Toren der Festung. König [[Dáin II.]] Eisenfuß, im stolzen Alter von 252 Jahren, starb, als er den Leichnam des Verbündeten verteidigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 22. März: Dritter Angriff auf Lothlórien &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte und letzte erfolglose Angriff auf das Reich der Elben fand statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[25. März]]: [[Schlacht am Morannon]] &#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Saurons Auge abzulenken und so dem [[Hobbit]] [[Frodo Beutlin]], der ausgesandt wurde, den einen Ring zu vernichten, die Gelegenheit zu geben, den Einen Ring im [[Orodruin]] zu zerstören, beschlossen die Heerführer des Westens, Sauron herauszufordern, auch wenn sie nicht hoffen konnten, durch Waffengewalt einen Sieg zu erringen. Am 17. März brach das Heer, bestehend aus 7000 Mann, von Minas Tirith, auf. Am 19. März erreichte das Heer die Wegscheide in Ithilien. Die Felder von [[Imlad Morgul]] wurden angezündet und die Brücke der [[Morgulstraße]] über den [[Morgulduin]] abgerissen. 1000 Mann blieben an der Wegscheide zurück, um von Sauron eventuell herbeigezogene Verstärkung aufzuhalten.&lt;br /&gt;
Am 21. März kam es zu einem kleinen Scharmützel an einer Wegenge. &lt;br /&gt;
Am 22. März erreichte das Heer die Wüstenei vor dem Morannon und positionierte sich am 25. auf zwei Erhebungen vor dem Tor.&lt;br /&gt;
Die Niederlage war sicher. Die nur 6000 Mann wurden von mindestens 60000 von Saurons Kreaturen und Haradrim umzingelt. Doch der Zufall wollte es, dass just in diesem Moment durch Gollum der Eine Ring zerstört wurde, indem er Frodo, der am Krater des Orodruin von der Macht des Ringes in Besitz genommen wurde, den Ringfinger ab biss und, in seiner Freude tanzend, samt Ring in die Flammen stürzte. Barad-dûr fiel in sich zusammen, Sauron wurde vernichtet und seine Kreaturen, Orks und [[Trolle]], wurden von Wahnsinn und Angst erfüllt, flohen kopflos oder erschlugen sich gegenseitig, sodass sie ein leichtes Opfer für die Menschen des Westens waren. Viele Menschen, die für Sauron gekämpft hatten, ergaben sich, doch jene, die ihm am längsten gedient hatten, leisteten noch erbitterten Widerstand, sie wurden aber schlussendlich besiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 30. März: Schleifung Dol Guldurs &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galadhrims und Thranduils Elben griffen Dol Guldur an und eroberten die dunkle Festung. Galadriel riss die Grundmauern nieder. &lt;br /&gt;
Um diese Zeit verließen Zwerge und Menschen den Erebor, brachen die Belagerung und vertrieben die Ostlinge. &lt;br /&gt;
Hiermit endeten die Hauptkampfhandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; 3. November: [[Schlacht von Wasserau]] &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Saruman unterjochten Hobbits erhoben sich gegen die [[Strolche]]. In der Schlacht wurden 70 der 210 Strolche durch die Hobbits getötet. Im Laufe der nächsten Tage wurden die letzen Strolche aus dem [[Auenland]] vertrieben und Saruman, den Baumbart zuvor aus Orthanc hatte fliehen lassen, wurde endlich besiegt, indem Gríma Schlangenzunge ihn in seinem Zorn erstach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ringkrieg war ein einschneidendes Ereignis und von so großer Bedeutung, dass die Folgen für alle Völker sehr weitreichend waren. Der Fall Saurons bedeutete, dass der letzte der mächtigen Diener Morgoths aus Arda verbannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für das Königreich von Gondor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl einschneidensten Veränderungen fanden für die Bewohner von Gondor statt. Mit dem Ende der Nazgûl und Saurons verschwanden ihre hartnäckigsten Gegner von der Bühne. Die unmittelbarste Bedrohung für das Königreich war beseitigt worden, Minas Morgul war verlassen und stellte keine Bedrohung mehr für Ithilien dar.&lt;br /&gt;
Mit Aragorn II. war Isildurs Erbe aus dem Schatten getreten und erhob wieder Anspruch auf die Königskrone von Gondor und [[Arnor]]. Mit der Krönung Aragorns am Mittjahrestag des Jahres 3019 unter dem Namen &#039;&#039;Elessar Telcontar&#039;&#039; wurde die Königswürde wieder hergestellt und Gondor und Arnor waren, zum ersten Mal seit den Tagen [[Elendil der Lange|Elendils]], unter der Herrschaft eines Königs vereinigt. Als Anerkennung für die Restauration der Königswürde und der Gründung des Wiedervereinigten Königreiches von Gondor und Arnor, gestattete Elrond Aragorn, seine Tochter Arwen zu heiraten, was einen Fortbestand der Linie Elendils garantierte.&lt;br /&gt;
Die Niederlage Saurons führte auch dazu, dass die alten Feinde Gondors, Haradrim und Ostlinge unterworfen werden konnten, da diese in den Schlachten des Krieges große Verluste erlitten hatten. Gondor konnte somit seine Vormachtstellung im fernen Süden und Osten wiedererlangen und viele Gebiete, die einst zu dem Königreich gehörten, wurden wieder in das [[Wiedervereinigtes Königreich]] eingegliedert; insbesondere [[Umbar]], [[Harondor]] und [[Rhovanion]] (bis hinter das [[Meer von Rhûn]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Elben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Elben bedeutete der Sieg im Ringkrieg zugleich das Ende ihrer Zeit in Mittelerde. Schon seit langen Jahren ein schwindendes Volk, verblasste mit der Zerstörung des Einen Ringes auch die Macht der Elbenringe. Ohne die schützende und erhaltende Magie der Ringe konnte das Schwinden der Elben nicht mehr verzögert werden. Die Orte, an denen die Ringe gewirkt hatten, [[Imladris]] und Lothlórien, wurden aus ihrer Parallelwelt zurückgeholt und ihr Zauber begann zu schwinden. Als Folge dieser Ereignisse verließen zwei Jahre nach dem Ringkrieg, am 29. September 3021, die Ringträger, Frodo Beutlin, Elrond, Galadriel und Gandalf, begleitet von den verbliebenen Noldor, den meisten [[Sindar]] und vielen der [[Galadhrim]], Mittelerde und segelten in die Unsterblichen Lande.&lt;br /&gt;
In Mittelerde verblieb der Großteil von Thranduils Waldelben. Auch einige [[Galadhrim]] blieben in Lórien zurück, unter ihnen [[Celeborn (Elb)|Celeborn]]. In [[Mithlond]] lebte weiterhin [[Círdan]] und einige andere Elben, bis zu dem Tag, an dem das Letzte Schiff Mittelerde verlassen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für das Königreich von Rohan ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod des Prinzen Théodred starb der einzige Sohn König Théodens. Nach dessen Tod auf dem Pelennor ging die Königswürde an seinen Neffen [[Éomer]]. Somit kam in der Mark die dritte Linie der Könige an die Macht.&lt;br /&gt;
Die Bindung zwischen Gondor und Rohan wurde verstärkt, auf der einen Seite politisch, denn Aragorn und Éomer erneuerten den Eid von Cirion und Eorl, auf der anderen Seite durch familiäre Bindungen. Faramir, Truchsess Gondors, heiratete Éowyn, Éomers Schwester, Éomer heiratete Lothíriel, die Tochter [[Imrahil]], des Fürsten von [[Dol Amroth]].&lt;br /&gt;
Durch die gnädige Behandlung der Dunländer nach der Schlacht um die Hornburg wurde auch die alte Feindschaft zwischen diesen Völkern gemildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Nordmenschen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturz Dol Guldurs und die Vernichtung vieler Orks in den Schlachten im Norden, wird unzweifelhaft einen Aufschwung im Handel zur Folge gehabt haben. Die [[Alte Waldstraße]] war wieder frei, die Pässe des [[Nebelgebirge|Nebelgebirges]] wurden nicht mehr von Orks gehalten, die Warge zogen sich zurück und der Düsterwald verlor seinen finsteren Charakter. Dadurch, dass auch [[Rhovanion]] vom Feind befreit worden war, konnten Waren nun auch nach Gondor und Rohan transportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Zwerge vom Erebor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch die Verbündeten Nordmenschen, die Menschen von Thal und die [[Beorninger]], profitierten auch die Zwerge von einem Handelsaufschwung. Von besonderem Interesse für sie war jedoch, dass ihre alte Heimatstadt [[Khazad-dûm]] nach dem Ende des [[Balrogs]] und den starken Verlusten der Orks frei zur Rückeroberung war. Da das zerstörte Große Tor von Minas Tirith im Vierten Zeitalter durch ein Tor aus [[Mithril]] und Stahl ersetzt wurde, ist es wahrscheinlich, dass den Zwergen dieses Unternehmen gelang, da Khazad-dûm der einzige Ort in Mittelerde war, wo dieses Metall gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für Haradrim und Ostlinge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schweren Verluste, die diese Menschenvölker im Ringkrieg hinnehmen mussten, ermöglichten es den Dúnedain, diese Völker unter ihre Herrschaft zu bringen. Ob sich diese Völker, nachdem sie sich von ihren Verlusten erholt hatten, wieder gegen ihren alten Feind erhoben, wird nirgends berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Orks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von allen Völkern Mittelerdes waren es die Orks, für die ihre Niederlage im Ringkrieg am katastrophalsten war. Von ihren Feinden gehasst, wurden sie als getreue Soldaten der Dunklen Herrscher verfolgt und getötet, denn auch ohne Sauron stellten sie eine Gefahr für die anderen Völker dar; auf Grund ihrer Neigung zu kriegerischen Raubzügen. In Mordor wurden ihre Befestigungen geschleift und sie selbst ausgerottet. Auch in ihrer alten Heimat, dem Nebelgebirge und den [[Ered Mithrin]] waren ihre Tage gezählt. Sie hatten schwere Verluste hinnehmen müssen, und spätestens mit der Erneuerung des Königreiches Arnor waren ihre Tage gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für die Hobbits ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Hobbits wurde einmal mehr bewusst, dass sie in der großen weiten Welt nicht alleine sind. Gravierende Folgen gab es für sie nicht, doch wurde ihnen von König Elessar Telcontar, Aragorns Königstitel, das Auenland zu eigen gegeben. Außerdem wurde das Auenland um die [[Westmark]] erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** Drittes Buch: &#039;&#039;Helms Klamm&#039;&#039; (Kapitel 7) bis &#039;&#039;Treibgut und Beute&#039;&#039; (Kapitel 9)&lt;br /&gt;
** Fünftes Buch: &#039;&#039;Minas Tirith&#039;&#039; (Kapitel 1) bis &#039;&#039;Das Schwarze Tor öffnet sich&#039;&#039; (Kapitel 10)&lt;br /&gt;
** Sechstes Buch: &#039;&#039;Der Schicksalsberg&#039;&#039; (Kapitel 3), &#039;&#039;Der Truchsess und der König&#039;&#039; (Kapitel 5), &#039;&#039;Die Befreiung des Auenlandes&#039;&#039; (Kapitel 8)&lt;br /&gt;
** Anhang B: &#039;&#039;Die Aufzählung der Jahre (Zeittafel der Westlande)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Karen W. Fonstad: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Die Schlacht an der Hornburg&#039;&#039; bis &#039;&#039;Die Schlacht von Wasserau (Seite 148 ff.)&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; &lt;br /&gt;
**Auszugweise über den Kampf gegen Melkor.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Nachrichten aus Mittelerde.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** Teil Drei: &#039;&#039;Das Dritte Zeitalter&#039;&#039; &#039;&#039;Die Jagd nach dem Ring&#039;&#039; (Kapitel 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlachten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:War of the Ring]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/evenements/3a/guerres/guerre_de_l_anneau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Armbandur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Ringgedicht&amp;diff=105098</id>
		<title>Ringgedicht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Ringgedicht&amp;diff=105098"/>
		<updated>2021-02-24T10:52:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Armbandur: Der Ringspruch wurde tatsächlich in den Trauring meiner Freunde gelasert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Ringgedicht&#039;&#039;&#039; ist ein von [[J. R. R. Tolkien]] verfasstes Gedicht, in dem die [[Ringe der Macht]] beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tolkien ring.jpg|thumb|right|Der Eine Ring]]&lt;br /&gt;
==Vorkommen==&lt;br /&gt;
Das Ringgedicht steht als &#039;&#039;Leitmotiv&#039;&#039; (Tolkien in [[Briefe|Brief]] Nr. 131) am Anfang des [[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]], noch vor dem Prolog. Außerdem wird es im Kapitel &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039; von [[Gandalf]] zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeilen &#039;&#039;&amp;quot;Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden&amp;quot;&#039;&#039; bilden die Inschrift auf dem [[Der Eine Ring|Einen Ring]], verfasst in der [[Schwarze Sprache|Schwarzen Sprache]] von [[Mordor]] und geschrieben in [[Tengwar]]. Die Inschrift ist ebenfalls im Kapitel &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039; abgedruckt. Gandalf spricht diese Zeilen in [[Bruchtal]] bei [[Elronds Rat]] aus, worauf sich dort der Himmel zu verdunkeln scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
Das Ringgedicht erscheint im Manuskript zum Herrn der Ringe im Kapitel &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039;, das als zweites Kapitel nach &#039;&#039;A Long-expected Party (Ein langerwartetes Fest)&#039;&#039; den Vorläufer zu &#039;&#039;The Shadow of the Past (Der Schatten der Vergangenheit)&#039;&#039; im veröffentlichten Buch darstellt. Dieses Kapitel verfasste Tolkien in der von [[Christopher Tolkien]] in der [[The History of Middle-earth|History of Middle-earth]] sogenannten &#039;&#039;Second Phase&#039;&#039;, als Tolkien die Geschichte von Anfang an neu schrieb, nachdem er bei seinem ersten Versuch, einen Nachfolger für den [[Der kleine Hobbit|Hobbit]] zu schreiben, nicht mehr weitergekommen war. Hier taucht zum ersten Mal das Konzept vom [[Der Eine Ring|Meister-Ring]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien benötigte einige Versuche, bis er die endgültige Form des Ringgedichtes gefunden hatte. Insbesondere über die Anzahl der Ringe, die die einzelnen Völker besaßen, war er noch unsicher. Im Manuskript schrieb Tolkien beispielsweise zunächst &#039;&#039;&amp;quot;Nine rings for the Elven-kings...&amp;quot;&#039;&#039; und &#039;&#039;&amp;quot;Three rings for Mortal Men...&amp;quot;&#039;&#039; und tauschte die Zahlen erst später aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Manuskript zu &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039; erscheint auch die erste Tengwar-Fassung der Ringinschrift. Geschrieben ist sie hier noch nicht in der Schwarzen Sprache, sondern in Englisch. Tolkien schrieb zwei Mal untereinander die Zeile &#039;&#039;&amp;quot;One Ring to bring them all, One Ring to bind them&amp;quot;&#039;&#039;. Im Ringgedicht hatte Tolkien erst später &#039;&#039;&amp;quot;...One Ring to bind them.&amp;quot;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&amp;quot;...and in the darkness bind them.&amp;quot;&#039;&#039; verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tengwar==&lt;br /&gt;
Die Ringinschrift in der Schwarzen Sprache ist in Tengwar geschrieben abgedruckt auf dem ursprünglichen, von Tolkien gestalteten Umschlag von [[Der Herr der Ringe|The Fellowship of the Ring]] ([[Tengwar#Indizes|ISS 1; DTS 2]]), sowie im Kapitel &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039; (ISS 1; DTS 7). Außerdem ist sie enthalten in mehreren Entwürfen, abgedruckt in [[J. R. R. Tolkien – Der Künstler]] und [[Life &amp;amp; Legend]] (ISS 34, 38, 39; DTS 33, 34, 35).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Englisch ist der Ringvers in Tengwar geschrieben abgedruckt im &#039;&#039;Catalogue of an Exhibit of the Manuscripts of J. R. R. Tolkien&#039;&#039; (ISS 40; DTS 53), die Zeile &#039;&#039;&amp;quot;One Ring to bring them all, One Ring to bind them&amp;quot;&#039;&#039; in [[The Return of the Shadow]], XV &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039; (ISS 37; DTS 60), und die Zeile &#039;&#039;&amp;quot;In the Land of Mordor where the shadows lie&amp;quot;&#039;&#039; in &#039;&#039;Artist &amp;amp; Illustrator&#039;&#039; (ISS 35; DTS 36, 37).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
* Beide deutschen Übersetzungen des Herrn der Ringe verwenden die Übertragung des Gedichtes von [[Ebba-Margareta von Freymann]].&lt;br /&gt;
* Das Reimschema des Originals, ABABACCA, das Tolkien bereits für die erste vollständige Form des Gedichts verwendet hatte, wurde in der deutschen Übersetzung nicht übernommen.&lt;br /&gt;
* Interessant bei der Übersetzung ist der veränderte Satzbau in den Versen 6 und 7 - während im Original drei der vier Teilsätze mit &#039;&#039;One Ring&#039;&#039; anfangen, also eine Anapher bilden, wird dies hier (wahrscheinlich aus metrischen Gründen) vernachlässigt.&lt;br /&gt;
* Auch wird in Vers 3 die Reihenfolge verändert, es kommen erst die Menschen und dann die Anzahl der Ringe.&lt;br /&gt;
* Teilweise ist das Ringgedicht sogar als Hochzeitsspruch bzw Trauring-Gravur benutzt worden.&lt;br /&gt;
* In Brief Nr. 343 zeigt sich Tolkien irritiert über das Geschenk eines Fans: jemand hatte ihm ein Trinkgefäß zugeschickt, in das die &amp;quot;schrecklichen Worte&amp;quot; eingraviert waren, die auf dem Ring zu sehen sind. Tolkien hat nie daraus getrunken, sondern benutzte es als Aschenbecher.&lt;br /&gt;
* Es gibt zahlreiche Versuche von Fans, das Ringgedicht in Neo-[[Quenya]] und -[[Sindarin]] zu übersetzen, beispielsweise veröffentlicht in &#039;&#039;Vinyar Tengwar 13&#039;&#039; (7 Versionen in Quenya, Sindarin und Schwarzer Sprache) oder bei &#039;&#039;Gwaith-i-Phethdain&#039;&#039; (je eine Version in Sindarin und Quenya); siehe auch &#039;&#039;TolkLang&#039;&#039;-Nachricht Nr. 25.34.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Der Herr der Ringe]], Erstes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;; Zweites Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Briefe]] Nr. 131, 343&lt;br /&gt;
* [[The Return of the Shadow]], XV &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.elvish.org/VT Vinyar Tengwar]&lt;br /&gt;
* [http://www.elvish.org/gwaith/language.htm Gwaith-i-Phethdain]&lt;br /&gt;
* [http://tolklang.quettar.org TolkLang]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieder und Gedichte]]&lt;br /&gt;
[[en:Ring Verse]]&lt;br /&gt;
[[fi:Sormusruno]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Armbandur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Fenster_des_Auges&amp;diff=105086</id>
		<title>Diskussion:Fenster des Auges</title>
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		<updated>2021-02-20T16:56:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Armbandur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;Das Fenster des Auges blickte nach Norden, in Richtung des Schicksalsbergs.&amp;quot;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Fenster des Auges wird allerdings explizit das nach Norden blickende Fenster bezeichnet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kommt es dann, dass der Schicksalsberg auf allen Karten westsüdwestlich von Barad Dur eingetragen ist?&lt;br /&gt;
Nördlich von Barad Dur befindet sich das Ered Lithui, mit etwas gutem Willen Dol Guldur und schließlich der Erebor.&lt;br /&gt;
Das sind zwar auch schicksalshafte Berge, aber doch keinesfalls der Amon Amarth&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Armbandur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Fenster_des_Auges&amp;diff=105085</id>
		<title>Diskussion:Fenster des Auges</title>
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		<updated>2021-02-20T16:55:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Armbandur: Das &amp;quot;Fenster des Auges&amp;quot; kann nicht zum Schicksalsberg blicken, oder alle meine Karten sind falsch...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;Das Fenster des Auges blickte nach Norden, in Richtung des Schicksalsbergs.&amp;quot;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Fenster des Auges wird allerdings explizit das nach Norden blickende Fenster bezeichnet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kommt es dann, dass der Schicksalsberg auf allen Karten westsüdwestlich von Barad Dur eingetragen ist?&lt;br /&gt;
Nordlich von Barad Dur befindet sich das Ered Lithui, mit etwas gutem Willen Dol Guldur und schließlich der Eebor.&lt;br /&gt;
Das sind zwar auch schicksalshafte Berge, aber doch keinesfalls der Amon Amarth&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Armbandur</name></author>
	</entry>
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