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	<title>Ardapedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Über Märchen</title>
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		<updated>2026-04-11T21:33:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 119223)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Über Märchen&#039;&#039;&#039; (Englischer Originaltitel: &#039;&#039;On Fairy-Stories&#039;&#039;) ist ein Essay des englischen Autors [[J. R. R. Tolkien]]. In deutscher Sprache erschien der Aufsatz in der Übersetzung [[Wolfgang Krege]]s gemeinsam mit der Geschichte &#039;&#039;[[Blatt von Tüftler]]&#039;&#039; unter dem Buchtitel &#039;&#039;[[Baum und Blatt]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien formuliert drei Fragen, die in einem Aufsatz über Märchen zumindest versuchsweise beantwortet werden sollen: &lt;br /&gt;
# Was ist überhaupt ein Märchen?&lt;br /&gt;
# Woher kommen die Märchen?&lt;br /&gt;
# Wozu dienen Märchen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Frage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Frage behandelt er ausgehend von dem Eintrag &#039;&#039;fairy-tale&#039;&#039; in einem Ergänzungsband zum &#039;&#039;[[Oxford English Dictionary]]&#039;&#039;. Demnach ist &#039;&#039;fairy-tale&#039;&#039; zunächst eine Erzählung über &#039;&#039;fairies&#039;&#039;, also &#039;&#039;Feien&#039;&#039; (es werden im Aufsatz gleichbedeutend auch die Begriffe &#039;&#039;Feen&#039;&#039; und &#039;&#039;Elben&#039;&#039; verwendet). Tolkien weitet diese enge Definition aus auf alle Geschichten von &#039;&#039;Faerie&#039;&#039;, „dem Reich oder Zustand, in dem Feien ihr Dasein haben“&amp;lt;ref&amp;gt;Wohl aufgrund des besseren Verständnisses verzichtete man in den deutschen Übersetzungen von J. R. R. Tolkiens Texten, in welchen er &#039;&#039;Faerie&#039;&#039; oder &#039;&#039;Fairy&#039;&#039; nennt und oder thematisiert, etwa &#039;&#039;[[Der Schmied von Großholzingen|Smith of Wootton Major]]&#039;&#039; oder &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|The Hobbit]]&#039;&#039;, auf eine Übernahme des Orginalbegriffes. Stattdessen wurde der definiertere Begriff „Elbland“ eingeführt, der, ganz im Gegensatz zu Tolkiens geschilderter Intention, bedeutungstechnisch nur das Reich der Feien einschließt.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &#039;&#039;Faerie&#039;&#039; umschreibt er als Verzauberung: Elbenkunst, nach der die menschliche Fantasie trachte. Ein wichtiges Merkmal der Märchen, selbst der satirischen, ist für Tolkien, dass ebendiese Verzauberung, die den Raum für solche Erzählungen bildet, ernst genommen und als wahr hingestellt wird. In diesem Sinne grenzt er solche Erzählungen, in denen von Verzauberung nur geträumt wird, nachdrücklich vom echten Märchen ab, ebenso Reiseerzählungen (da sie in dieser unseren „primären Welt“ spielten) und Tierfabeln (da Märchen in erster Linie von Abenteuern der Menschen im Feenreich handelten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Frage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Frage, diejenige nach dem Ursprung des Märchens, stuft Tolkien als die für seine Zwecke unwichtigste ein, da er die Märchen als das betrachten möchte, was sie selbst sind, und nicht als wissenschaftliche Belege für anthropologische Fragen.&lt;br /&gt;
Fest stehe, dass Märchen uralt und universell verbreitet seien. Dabei fielen große Ähnlichkeiten vieler märchenhafter Überlieferungen auf. Die alte Streitfrage, ob es sich hierbei um eine jeweils selbständige Erfindung handle, um ein Erbe gemeinsamer Vorfahren, oder um Ausbreitung von einem räumlichen Mittelpunkt aus, erübrige sich: alle drei Elemente hätten gewiss ihren Anteil an der Entstehung der Märchen-Überlieferungen, Erbe und Ausbreitung verschöben allerdings nur das Problem des Ursprungs. Auf allen drei Wegen gelange  man letztlich zu einem &#039;&#039;Erfinder&#039;&#039; mit schöpferischer Begabung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sucht Tolkien die Ursprünge des Märchens auch nicht weiter in historischen Vorgängen, sondern im menschlichen Geist, denn: „Nach dem Ursprung von Erzählungen (gleichgültig, was für welchen) zu fragen, heißt nach dem Ursprung von Sprache und Denken fragen.“&lt;br /&gt;
Für die Entstehung des Märchens hält Tolkien die Erfindung des Adjektivs für zentral: indem der Mensch die Eigenschaften eines Gegenstandes benenne und somit vom Gegenstand selbst trenne, verfüge er über die Macht, eine Phantasie zu erschaffen, in der er die Eigenschaften der Dinge selbst bestimme. Auf diese Weise werde der Mensch zum Zweitschöpfer.&lt;br /&gt;
Die früher verbreitete Auffassung, alle Mythologie sei als Allegorie aus der Natur hervorgegangen, die Götter seien entstanden aus Personifikationen von Naturereignissen und nach und nach vermenschlicht worden, hält Tolkien für verkehrt; denn die Natur erhalte ihre Persönlichkeit von Personen, natürliche Gegenstände bekämen ihre persönlichen Eigenschaften vom Menschen verliehen. Manchmal schimmere in der Mythologie etwas tatsächlich Höheres durch, Mythologie und Religion seien, obschon verschiedene Phänomene, untrennbar verflochten. In diesem Zusammenhang benennt Tolkien die „drei Gesichter des Märchens“: wenngleich das magische, der Natur zugewandte, das wesentliche Gesicht des Märchens sei, könnten auch zwei andere, das mystische, zum Übernatürlichen hingewendete, und das Spiegelbild des Menschen darin zum Vorschein kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Entstehung von Mythen und Märchen zu veranschaulichen, führt Tolkien den „Suppentopf“ als Metapher ein, in dem seit jeher und bis heute historische Figuren und Ereignisse mit menschlichen Erfahrungen und Fantasien zu Geschichten „verkocht“ würden. Entscheidend für die Überlieferung einer Geschichte sei die literarische Bedeutung, die ihr die Tradierenden beimäßen, also die „mythische oder totale (nicht analysierbare)“ Wirkung der alten Stoffe, die im „Anhauch einer Ferne, eines tiefen Zeitenabgrunds“ bestehen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritte Frage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritten Frage, nämlich welchen Werten und Zwecken Märchen heute dienen, misst Tolkien innerhalb seines Aufsatzes die größte Bedeutung bei.&lt;br /&gt;
Er widerspricht der Annahme, dass Märchen speziell für Kinder geeignet seien und tut diese Beziehung als „einen Zufall unserer häuslichen Geschichte“ und „Irrtum aus Sentimentalität“ ab.&lt;br /&gt;
Zunächst hätten Märchen als Literaturform den Wert, den kunstgerecht verfasste Literatur im Allgemeinen besitze. Darüber hinaus gewährten Märchen auch Phantasie, Wiederherstellung, Trost, Flucht – lauter Dinge, die Kinder weniger brauchen, als Erwachsene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &#039;&#039;Phantasie&#039;&#039; schließt in Tolkiens Verwendung sowohl die Kunstform der Zweitschöpfung als auch das „Fremde und Wundersame“ als Wesenszug des Märchens mit ein.&lt;br /&gt;
Die Phantasie sei, da sie, so denn möglich, Dinge außerhalb unserer Primärwelt vorstelle, die reinste Form von Kunst; doch je verschiedener die beschriebene Sekundärwelt von unserer primären Welt sei, desto schwerer sei die innere Folgerichtigkeit der Realität zu bewerkstelligen. Gelinge dies aber, so werde ein Sekundärglaube erzwungen und wir erlebten „die Kunst des Erzählens, des Geschichtenerfindens in ihrer ursprünglichsten uns mächtigsten Form“.&lt;br /&gt;
Das „Elbische Theater“, welches dem Menschen bisweilen von den Elben vorgespielt werde, vermag laut Tolkien Phantasie und &#039;&#039;Realismus&#039;&#039; zu verbinden und somit durch &#039;&#039;Täuschung&#039;&#039; einen primären Glauben beim Zuschauer hervorzurufen. Diese &#039;&#039;Elbische Kunst&#039;&#039;, eine Sekundärwelt zu schaffen, in die der Betrachter eintreten könne, sei &#039;&#039;Verzauberung&#039;&#039; (im Gegensatz zu &#039;&#039;Magie&#039;&#039;, einer Technik, die nach Macht in der primären Welt trachte). Nach ihr strebe die menschliche Phantasie; von den Elben, die selbst Phantasiegebilde seien, lerne der Mensch erst, was Phantasie sei: Schöpfungsverlangen, das nach gemeinsamem Reichtum strebe.&lt;br /&gt;
Tolkien wehrt sich gegen die Auffassung, Märchen als bloße Phantasien seien Lügen: er bezeichnet das Phantasieren als „natürliche menschliche Tätigkeit“, die der Vernunft nicht entgegenstehe, sondern aus ihr hervorgehe. &#039;&#039;Schöpferische Phantasie&#039;&#039; „gründet im Anerkennen des Tatsächlichen, doch nicht in der Versklavung durch dasselbe“.&lt;br /&gt;
Zwar sei die Phantasie wie alles Menschenwerk missbraucht worden; dennoch bleibe sie ein Menschenrecht: „Wir schaffen nach unserem Maß und abgeschauten Muster, weil wir selber geschaffen sind- und nicht nur geschaffen, sondern geschaffen nach dem Bild eines Schöpfers.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wiederherstellung&#039;&#039; bedeutet für den Autor in diesem Zusammenhang „Wiedererlangen des klaren Blicks“, der durch Gewöhnung, insbesondere aber durch Inbesitznahme, getrübt sei. Es gelte, die Dinge als unabhängig von uns selbst zu betrachten. Neben Bescheidenheit vermöchten es Märchen, die hauptsächlich von unberührten Dingen handelten, uns die Wunder der einfachen Dinge zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da &#039;&#039;Flucht&#039;&#039; laut Tolkien einer der wichtigsten Zwecke des Märchens ist und er das Märchen nicht verwerfe, könne er die „Verachtung“ nicht billigen, mit der von &#039;&#039;Eskapismus&#039;&#039; gesprochen werde. Kritiker der eskapistischen Literatur, deren klarste Ausprägung das Märchen sei, verwechselten den „Ausbruch des Gefangenen“, der von der Welt draußen, die für ihn zwar nicht zu sehen, aber dennoch vorhanden sei, spreche, „mit dem Abfall des Deserteurs“.&lt;br /&gt;
Der Eskapist, indem er Belanglosigkeiten und Vergänglichkeiten des wirklichen Lebens ignoriere, sei „den Launen der Mode nicht so ergeben wie sein Gegner“. Tolkien dreht den Spieß um und bezeichnet die Errungenschaften der Modernisierung als Flucht vor der Natur, die ihm realer erscheine. Neben der Flucht aus der Modernisierung gebe es jedoch noch andere, tiefgründigere Eskapismen, darunter die Flucht vor dem Tod. &lt;br /&gt;
Als höchsten Zweck des Märchens bezeichnet Tolkien die &#039;&#039;Eukatastrophe&#039;&#039;, die plötzliche Wendung zum Guten.&lt;br /&gt;
Ihrem Wesen nach sei die Eukatastrophe nicht wirklichkeitsflüchtig, sie leugne nicht das Vorhandensein von Leiden und Mißlingen (deren Möglichkeit die Voraussetzung für die Freude der Erlösung sei), sondern die endgültige, allumfassende Niederlage; insofern sei sie Evangelium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Epilog deutet Tolkien die Auferstehung Christi als im primären Sinne wahrgewordene Eukatastrophe der menschlichen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Aufsatz &#039;&#039;Über Märchen&#039;&#039; verfasste J. R. R. Tolkien in den Jahren 1938/39, also zu jener Zeit, als auch &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; Gestalt anzunehmen beginnt. In einer kürzeren Fassung trägt er ihn 1938 in einer Vorlesung an der Universität von St. Andrews vor.&lt;br /&gt;
Als ein Beitrag zu den &#039;&#039;Essays presented to Charles Williams&#039;&#039; erscheint der leicht erweiterte Aufsatz 1947 bei der Oxford University Press.&lt;br /&gt;
Diesen Text, mit nur kleinen Änderungen, gibt im Jahr 1964 der Verlag &#039;&#039;[[George Allen &amp;amp; Unwin]]&#039;&#039;, &#039;&#039;London&#039;&#039;, unter dem Titel &#039;&#039;[[Baum und Blatt| Tree and Leaf]]&#039;&#039; heraus. Die deutsche Erstausgabe erschien 1982, übersetzt von &#039;&#039;[[Wolfgang Krege]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* Über Märchen wird thematisiert im Podcast &#039;&#039;Tolkien in 5 Minuten&#039;&#039;: [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/009-das-hat-tolkien-nie-gesagt| 009 Das hat Tolkien nie gesagt]&lt;br /&gt;
* Über Märchen wird im Podcast &#039;&#039;Tolkiens Briefe&#039;&#039; thematisiert: [https://www.tolkiens-briefe.de/26-tolkiens-brief-013| Brief 13]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Über Märchen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Baum und Blatt&#039;&#039;, S. 9–82.&lt;br /&gt;
[[en:On Fairy-Stories]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tolkiens Werke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Tolkien}}&lt;br /&gt;
{{SEITENTITEL:&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=%C3%89owyn&amp;diff=134698</id>
		<title>Éowyn</title>
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		<updated>2026-04-11T21:32:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 105514)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:EowynIII.jpg|thumb|300px|Éowyn, die Weiße Herrin Rohans, &amp;lt;small&amp;gt;Bild [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Éowyn&#039;&#039;&#039; (Altenglisch für ‚Pferd-Freude‘) ist im [[Legendarium]] eine Frau aus dem [[Haus Eorl|Haus Eorls]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 2995 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]]&lt;br /&gt;
* gestorben unbekannt (wohl um 70 [[Viertes Zeitalter|V. Z.]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Menschen]], [[Rohirrim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Éowyn, Tochter von Éomund, war die Nichte König [[Théoden]]s von [[Rohan]] und eine Schildmaid. Zusammen mit ihrem vier Jahre älteren Bruder [[Éomer]] wuchs sie im Hause des Königs auf, nachdem ihre Eltern früh verstorben waren. Lange Jahre pflegte sie Théoden, dessen Geist durch den Einfluss [[Saruman]]s und dessen Diener [[Gríma Schlangenzunge]] vergiftet und umnachtet worden war. Doch da sie sich nicht mit dem Leben einer Frau am Hofe zufrieden geben wollte, lernte sie zu reiten und den Umgang mit dem Schwert. Gríma begehrte Éowyn; sie war ihm als Belohnung für seine Dienste von Saruman versprochen worden. Als sie [[Aragorn II.|Aragorn]] begegnete, verliebte sie sich sofort in den fremden, tapferen und edlen Helden. Doch Aragorn konnte ihre Liebe nicht erwidern. Éowyn verzweifelte darüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mann verkleidet folgte Éowyn unter dem Namen „Dernhelm“ zusammen mit dem Hobbit [[Merry Brandybock|Merry]] auf ihrem Pferd [[Windfola]] dem inzwischen von [[Gandalf]] geheilten König Théoden in die [[Schlacht auf den Pelennor-Feldern]]. Sie wollte wie ein Mann für ihr Volk kämpfen und sterben, da sie von Aragorn abgewiesen worden war. Als der [[Fürst der Nazgûl|Hexenkönig von Angmar]] ihren Onkel Théoden töten wollte, gelang es Éowyn mit der Hilfe von Merry, den [[Nazgûl]]-Fürsten zu vernichten. Damit erfüllte sich die Prophezeiung, dass dieser &#039;&#039;von keines lebenden Mannes Hand&#039;&#039; fallen würde. Der [[Schwarzer Anhauch|Schwarze Atem]] tötete sie fast und es bedurfte Aragorns heilender Hände, um sie auf den Weg der Genesung zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie sich nach der Schlacht langsam vom Einfluss des Schwarzen Atems erholte, lernte sie [[Faramir (Sohn von Denethor II.)|Faramir]], den Truchsess von [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]], in den [[Häuser der Heilung|Häusern der Heilung]] kennen. Sie verliebten sich ineinander und, anders als bei Aragorn, der nur Verständnis und Mitleid für sie hatte, fand Éowyn bei Faramir die große Liebe. Nach dem Ringkrieg heiratete sie Faramir, der vom mittlerweile zum König Elessar gekrönten Aragorn zum Fürsten von [[Ithilien]] ernannt worden war, und begleitete ihn in die [[Emyn Arnen]], wo sie an seiner Seite den Rest ihres Lebens verbrachte. Éowyn und Faramir bekamen einen Sohn namens [[Elboron]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Éowyn&#039;&#039;: ein Name [[Rohirrisch|rohirrischen]] Ursprungs mit der Bedeutung &#039;&#039;Pferd-Freude&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dernhelm&#039;&#039;: unter diesem Decknamen reitet Éowyn mit Merry zur Schlacht auf den Pelennor-Feldern. Dernhelm kann einfach mit &#039;&#039;Tarnhelm&#039;&#039; oder &#039;&#039;Getarnter Beschützer&#039;&#039; übersetzt werden.&amp;lt;br&amp;gt; (Fünftes Buch, Drittes Kapitel: &#039;&#039;Die Heerschau von Rohan&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Der Herr der Ringe Filmtrilogie|Filmtrilogie]] von [[Peter Jackson]] wird Éowyn von [[Miranda Otto]] dargestellt. Für die Rolle wurde von [[Howard Shore]] ein eigenes musikalisches Thema komponiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zwei Türme===&lt;br /&gt;
Éowyn ist zum ersten Mal zu sehen, nachdem Éomer den tödlich verwundeten Theodred nach Edoras gebracht hat. Sie teilt ihrem Onkel Théoden den kritischen Zustand seines Sohnes mit. Éowyn ist anwesend, als Éomer den König davon zu überzeugen versucht, gegen Sarumans Orks vorzugehen, die Rohan mit Krieg überziehen. Es wird deutlich, dass Gríma Schlangenzunge, dem Berater König Théodens, von Saruman versprochen wurde, Éowyn als Lohn für seine Intrigen zur Frau nehmen zu dürfen. Bevor Éomer verbannt wird, verlässt Éowyn die Halle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später informiert Éowyn den König über den Tod Theodreds. Als sie an dessen Totenbett trautert, erscheint Gríma. Sie verlässt daraufhin den Raum. Als sie vor die Goldene Halle tritt, sieht sie, wie Gandalf, Aragorn, Legolas und Gimli sich Edoras nähern. Eine Flagge mit dem Wappentier Rohans, einem weißen Pferd, löst sich von einem Mast und wird vom Wind in Richtung der Reiter geweht – eine symbolische Ausgestaltung des Falls Rohans, aber auch der (schwindenden) Hoffnung Éowyns auf Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Éowyn erscheint in der Goldenen Halle, als Gandalf Théoden von Sarumans Fluch befreit. Sie will zu ihrem Onkel eilen, doch Aragorn hält sie zurück. Nachdem Gandalfs Zauber Wirkung zeigt und Théodens Verstand sich klärt, stützt Éowyn ihn und ist sichtlich gerührt, als er seine Nichte wiedererkennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Theodreds Beerdigung trägt Éowyn ein dunkelblaues Kleid, einen Schleier und einen goldenen Stirnreifen. Sie singt eine [[The Funeral of Théodred|Totenklage]]. Kurz darauf erscheinen die Kinder Freda und Eothain, die von den Angriffen wilder Menschen in der Westfold berichten. Éowyn versorgt die Kinder in der Goldenen Halle mit Essen und macht Théoden das Leid der Bevölkerung Rohans klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Bevölkerung von Edoras auf dem Weg nach Helms Klamm von Wargreitern angegriffen wird, führt Éowyn auf Bitten des Königs die Frauen und Kinder auf einem geheimen Weg in die Burg. Allerdings nur widerwillig, da sie lieber mit den Männern gekämpft hätte. Als Éowyn von Gimli in Helms Klamm erfährt, dass Aragorn vermutlich tot ist, trauert sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Schlacht um Helms Klamm ist Éowyn in den [[Aglarond|Glinzernden Grotten]], in denen Frauen, Kinder und alte Menschen Schutz gesucht haben. Sie beruhigt die Menschen, als die Kampfgeräusche bereits in den Höhlen zu hören sind. In einer nicht verwendeten Szene sieht man, wie Éowyn die Grotten gegen mehrere Uruk-hai verteidigt und die Menschen zur Flucht auffordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Rückkehr des Königs===&lt;br /&gt;
Éowyn reitet zur Heerschau nach Dunharg. Dort verkleidet sie sich als Ritter und begleitet gemeinsam mit Merry die Rohirrim in die Schlacht auf den Pelennorfeldern. Éowyn und Merry reiten (anders als im Buch) zusammen auf einem Pferd. Gemeinsam bringen sie einen [[Mumakil]] zu Fall. Als Éomer und Gamling einen weiteren Olifanten töten, werden Éowyn und Merry jedoch beinahe darunter begraben. Sie fallen von ihrem Pferd, das vermutlich dabei ums Leben kommt, und verlieren sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf eilt Éowyn ihrem Onkel Théoden zu Hilfe, als dieser vom Hexenkönig von Angmar angegriffen wird. Sie tötet den Hexenkönig mit Merrys Hilfe, erleidet dabei jedoch eine starke Verletzung am Arm. Kurz vor seinem Tod erkennt Théoden seine Nichte. Später wird Éowyn vom Orkhauptmann Gothmog entdeckt und beinahe getötet. Aragorn rettet sie in letzter Sekunde, indem er den Ork mit einer Lanze niederstreckt. Nach der Schlacht wird die bewusstlose Éowyn von Éomer auf dem Schlachtfeld gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Häusern der Heilung kann Aragorn mit seinen Händen ihre Verwundung heilen. Éowyn lernt hier Faramir kennen und verliebt sich in ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
**Drittes Buch: &#039;&#039;Der König in der Goldenen Halle&#039;&#039; (Kapitel 6)&lt;br /&gt;
**Fünftes Buch: &#039;&#039;Der Weg der Grauen Schar&#039;&#039; (Kapitel 2) bis &#039;&#039;Die Häuser der Heilung&#039;&#039; (Kapitel 8)&lt;br /&gt;
**Sechstes Buch: &#039;&#039;Der Truchsess und der König&#039;&#039; (Kapitel 5) und &#039;&#039;Viele Abschiede&#039;&#039; (Kapitel 6)&lt;br /&gt;
**Anhänge und Register: Anhang A, &#039;&#039;Annalen der Könige und Herrscher:&#039;&#039; &#039;&#039;II Das Haus Eorl&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Namensbedeutung aus [[Das große Mittelerde-Lexikon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Eowyn}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rohirrim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Éowyn]]&lt;br /&gt;
[[fi:Éowyn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=%C3%89omer&amp;diff=134697</id>
		<title>Éomer</title>
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		<updated>2026-04-11T21:32:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 105569)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Éomer.jpg|thumb|220px|Éomer bei der Schlacht auf den Pelennor-Feldern &amp;lt;small&amp;gt;Bild: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Éomer&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] der 18. König von [[Rohan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 2991 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]]&lt;br /&gt;
* gestorben im Herbst 63 [[Viertes Zeitalter|V. Z.]]  (&#039;&#039;er wurde 93 Jahre alt&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* König von [[Rohan]] ab 3019 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] (&#039;&#039;65 Jahre Regierungszeit&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Menschen]], [[Rohirrim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Éomer, Sohn von [[Éomund]] und [[Théodwyn]], war der Bruder von [[Éowyn]]. Nach dem frühen Tod der Eltern nahm sich ihr Onkel König [[Théoden]] der Kinder an.&lt;br /&gt;
Zur Zeit des Ringkrieges war Éomer 27 Jahre alt und bereits zwei Jahre lang Dritter Marschall der Riddermark. Ihm oblag, ebenso wie seinem Vater, der Schutz der östlichen Gebiete. Nach dem Tod von [[Théodred]] war er der Thronerbe Rohans. Éomer war der einzige, der die Worte [[Gríma Schlangenzunge]]s öffentlich anzweifelte. Dieser ließ ihn unter Arrest stellen, allerdings erkannte Théoden nach [[Gandalf]]s Einwirken, dass sein Schwestersohn ihm treu ergeben war und hob die Strafe wieder auf. Er folgte seinem König zur [[Hornburg]], die er Seite an Seite mit Aragorn verteidigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schlacht auf den Feldern des [[Pelennor]] führte er eine der drei Einheiten Rohans ([[Eored]]) gegen Saurons Streitmacht. Während der Schlacht wurde er von dem im Sterben liegenden König Théoden zu dessen Nachfolger ernannt. Kurz darauf erblickte Éomer die nahe beiliegende Éowyn, was ihn und seine Einheit zu einem waghalsigen Angriff auf die verbliebenen Diener des Feindes bewegte. Nur durch das Eintreffen [[Aragorn II.|Aragorn]]s konnte eine Niederlage abgewendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begleitete Aragorn bis vor das [[Morannon|Schwarze Tor]]. Nachdem Sauron besiegt worden war, erneuerte König Éomer, bevor er in sein Reich zurückkehrte, den [[Eid von Eorl]] gegenüber König [[Aragorn II.|Elessar]], dem König des [[Wiedervereinigtes Königreich|Wiedervereinigten Königreiches]] von [[Arnor]] und [[Gondor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Jahr des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]] ehelichte er [[Lothíriel]], Tochter des Fürsten [[Imrahil]] von [[Dol Amroth]]. Mit ihr hatte er einen bekannten Sohn, namens [[Elfwine]] der Schöne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie wird Éomer von [[Karl Urban]] gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zwei Türme===&lt;br /&gt;
Éomer ist der einzige, der die Worte [[Gríma Schlangenzunge]]s öffentlich anzweifelt. Anders als in der Romanvorlage wird Eomer im Film verbannt, da Gríma Angst davor hat, dass sich andere Éomer anschließen würden. Das führt dazu, dass Éomer im Film nicht von Anfang an an der Schlacht um [[Helms Klamm]] teilnimmt, sondern von Siedlung zu Siedlung zieht, um treue Männer Rohans zu suchen. [[Gandalf]] macht sich auf die Suche nach Éomer und bittet ihn um Hilfe. Nur durch sein Eingreifen in der Schlacht von Helms Klamm kann Sarumans Heer besiegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Rückkehr des Königs===&lt;br /&gt;
Éomer führt bei der Schlacht auf den Pelennorfeldern einen Teil der Rohirrim erfolgreich in die Schlacht. Mit einem gezielten Speerwurf tötet er einen Olifantenführer der Haradrim und bringt die Kreatur damit zu Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Éomer und die verbliebenen Rohirrim nehmen an der Schlacht am Schwarzen Tor teil. Er ist anwesend, als Aragorn mit Saurons Mund verhandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Krönung Aragorns erweist Éomer, der nun König von Rohan ist, dem neuen König von Gondor die Ehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Éomer erhielt den Beinamen &#039;&#039;Éadig&#039;&#039;, übersetzt heißt dieser Beiname soviel wie &#039;&#039;Der Wohlhabende&#039;&#039; oder &#039;&#039;Der Glückliche&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Sein Pferd hieß [[Feuerfuß]].&lt;br /&gt;
* Sein Schwert hieß [[Gúthwine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)  &lt;br /&gt;
** Drittes Buch, &lt;br /&gt;
*** Zweites Kapitel: „Die Reiter von Rohan“&lt;br /&gt;
*** Sechstes Kapitel: „Der König der Goldenen Halle“&lt;br /&gt;
** Fünftes Buch,  &lt;br /&gt;
*** Sechstes Kapitel: „Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern“&lt;br /&gt;
*** Neuntes Kapitel: „Die letzte Beratung“&lt;br /&gt;
** Sechstes Buch, &lt;br /&gt;
*** Fünftes Kapitel: „Der Truchseß und der König“&lt;br /&gt;
** Anhang A: „Annalen der Könige und Herrscher“. II „Das Haus von Eorl“&lt;br /&gt;
** Anhang B: „Die Aufzählung der Jahre“&lt;br /&gt;
*** „Das Dritte Zeitalter“&lt;br /&gt;
*** „Spätere Ereignisse, soweit sie die Ringgefährten betreffen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence&lt;br /&gt;
 |list=[[König von Rohan|König der Mark]]&amp;lt;br&amp;gt;(3. Linie)&lt;br /&gt;
 |prev=[[Théoden|Théoden Ednew]]&lt;br /&gt;
 |next=[[Elfwine|Elfwine der Schöne]]&lt;br /&gt;
 |date=3019–63 [[Viertes Zeitalter|V. Z.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Eomer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rohirrim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Éomer]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/hommes/3a/hommes_du_nord/rohirrim/eomer]]&lt;br /&gt;
[[fi:Éomer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwerge&amp;diff=134696</id>
		<title>Zwerge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Zwerge&amp;diff=134696"/>
		<updated>2026-04-11T21:32:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 130412)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Dwarvish_armor_by_turnermohan-d7hgbrm.jpg|thumb|200px|Zwergenkrieger]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Zwerge&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Dwarves&#039;&#039;; Singular: &#039;&#039;Dwarf&#039;&#039;; [[Sindarin]]: &#039;&#039;Hadhod&#039;&#039;) sind im [[Legendarium]] ein Volk von niedrigem Wuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Erste Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;nach 1050 ([[Jahre der Bäume|J. B.]])&#039;&#039;&#039; Die sieben Väter der Zwerge erwachen irgendwann während des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] nach dem [[Cuivienyarna|Erwachen der Elben]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1250 (J. B.)&#039;&#039;&#039; In [[Beleriand]] begegnen Zwerge und [[Sindar]] einander zum ersten Mal.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1300 (J. B.)&#039;&#039;&#039; Die Zwerge von [[Belegost]] helfen König [[Thingol]] beim Bau von [[Menegroth]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 60-473 ([[Jahre der Sonne|J. S.]])&#039;&#039;&#039; In Beleriand unterstützen die Zwerge die Elben im Kampf gegen [[Morgoth]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 100 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Zwerge helfen [[Finrod]] beim Bau von [[Nargothrond]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;473 (J. S.)&#039;&#039;&#039; [[Azaghâl]], der Fürst von Belegost, verwundet in der [[Nirnaeth Arnoediad]] den Drachen [[Glaurung]] schwer, er erliegt jedoch seinen Verletzungen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;500 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Der letzte bekannte Kleinzwerg [[Mîm]] stirbt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;505 (J. S.)&#039;&#039;&#039; Zwerge aus [[Nogrod]] erschlagen Thingol. Um ihre daraufhin getöteten Verwandten zu rächen, greifen die Zwerge aus Nogrod [[Doriath]] an und verwüsten es. Auf dem Heimweg wird ihr Heer von den [[Laiquendi]] [[Ossiriand]]s und den [[Ent]]s, angeführt von [[Beren Erchamion|Beren]], vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Zweite Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ca. 20&#039;&#039;&#039; viele Zwerge aus den zerstörten Städten in den [[Ered Luin]] kommen nach [[Khazad-dûm]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1697&#039;&#039;&#039; Sauron fällt in [[Eriador]] ein und erobert [[Eregion]]. Die Zwerge kämpfen aufseiten der Elben von Lórien, müssen sich jedoch zurückziehen und verschließen die [[Türen von Durin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3434&#039;&#039;&#039; Krieg des [[Letztes Bündnis|Letzten Bündnisses]], doch nur wenige Zwerge nehmen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Dritte Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1980-1981&#039;&#039;&#039; Ein [[Durins Fluch|Balrog]] vertreibt die Zwerge aus der großen Zwergenstadt Khazad-dûm.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1999 &#039;&#039;&#039; Gründung des Zwergenreiches am [[Erebor]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2770&#039;&#039;&#039; Der Drache [[Smaug]] erobert den Erebor.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2790–2799&#039;&#039;&#039; Mord an [[Thrór]] in Moria. Daraufhin findet die Musterung der Zwerge und deren Krieg gegen die [[Orks]] statt, der in der [[Schlacht von Azanulbizar]] gipfelt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2850&#039;&#039;&#039; Tod [[Thráin II.|Thráins II.]] in den Verliesen von [[Dol Guldur]]. Als Letzter der verbliebenen [[Sieben Ringe der Zwerge]] gelangt sein Ring in Saurons Besitz zurück.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941&#039;&#039;&#039; Tod Smaugs und Rückeroberung des Erebors, [[Schlacht der Fünf Heere]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019&#039;&#039;&#039; In der [[Schlacht von Thal]] kämpfen die Menschen von [[Thal]] und die Zwerge vom Erebor gemeinsam gegen Sauron und seine verbündeten [[Ostlinge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dwarven_smith_by_turnermohan-d61if00.jpg|thumb|Zwerge sind bekannt für ihre Schmiedekunst]]&lt;br /&gt;
Die Zwerge waren ein Volk von Handwerkern, das in unterirdischen Bauten im Gebirge lebte. Sie waren von kleinem Wuchs, kräftig und trugen volle, lange Bärte. Im Allgemeinen galten Zwerge als tüchtig. Sie verfügten über eine hoch entwickelte Schmiedekunst und waren hervorragende Steinmetze, die prachtvolle Höhlenstädte errichteten und Straßen anlegten. Zwerge galten ebenso als tapfere und starke Krieger, sowie als zuverlässige Verbündete, wenngleich sie sehr eigensinnig, aufdringlich und bisweilen habgierig waren. Sie liebten alles Schöne, solange es aus Metall, Kristall oder Gestein bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie tapfer und unbeirrbar waren, würden Zwerge niemals freiwillig auf Pferden reiten (Stattdessen besaßen einige kleine, kräftige [[Ponys]]). Sie hielten sich auch keine Tiere, nicht einmal Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Legenden der Elben zufolge wurden die Zwerge von dem [[Vala]] [[Aule]] erschaffen. Da Aule schwierige Zeiten kommen sah, machte er die Zwerge klein, zäh und stark. Während die Elben der Ansicht waren, dass die Zwerge nach ihrem Tod wieder zu dem Stein werden würden, aus dem sie einst geschaffen wurden, glaubten die Zwerge selbst, dass sie nach ihrem Tod von Aule nach [[Mandos (Gebäude)|Mandos]] in eigene Hallen geführt werden würden. Nach der [[Dagor Dagorath|Letzten Schlacht]], so glaubten die Zwerge, würden sie Aule dabei helfen [[Arda]] wieder aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremden gegenüber hielten sich Zwerge stets sehr bedeckt, sodass unser Wissen über diese Rasse allein auf den Überlieferungen der anderen Völker von Mittelerde basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Väter der Zwerge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Ungeduld, die [[Kinder Ilúvatars]] zu sehen, erschuf [[Aule]] die sieben Väter der Zwerge, die er paarweise in unterirdischen Hallen in verschiedenen Gegenden Mittelerdes schlafen gelegt hatte, ausgenommen [[Durin I.|Durin]], den ältesten von ihnen. Sie sollten auf [[Ilúvatar]]s Wunsch erst nach den Elben erwachen. Von den sieben Stämmen der Zwerge geht je einer auf einen dieser sieben Väter zurück, von denen jeder innerhalb seines eigenen Stammes mehrfach wiederauferstand. Neben den sieben Vätern erwähnt Tolkien sechs Mütter der Zwerge. Durin heiratete bei jedem neuen Erwachen eine Tochter aus einem anderen Stamm, sodass Durins Volk mit allen anderen sechs Zwergenstämmen versippt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stämme der Zwerge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bekanntesten war der Stamm der [[Durins Volk|Langbärte]] (Original: &#039;&#039;Longbearts&#039;&#039;), der aufgrund seines Stammesvaters Durin auch als &#039;&#039;Durins Volk&#039;&#039; bezeichnet wurde und lange Zeit Khazad-dûm bewohnte. Die Stämme der [[Feuerbärte]] und [[Breitstämme]] erwachten in den Ered Luin und gründeten offensichtlich die Städte Nogrod und Belegost. Weiterhin gab es die Stämme der [[Eisenfäuste]] und [[Steifbärte]], die ihre Hallen weit im Osten hatten. Ebenfalls östlich lebten die [[Schwarzschmiede]] und die [[Steinfüße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine „Unterart“ der Zwerge waren die [[Kleinzwerge]], die vermutlich noch vor dem Ende des Ersten Zeitalters ausstarben. Es handelte sich um Verbannte aus den östlichen Zwergenreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwergenfrauen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwergenfrauen machten nur etwa ein Drittel der Gesamtzahl aller Zwerge aus. Das Besondere an ihnen war, dass sie ebenfalls Bärte trugen. Auch sonst waren sie den männlichen Zwergen in Stimme, Erscheinung und Kleidung recht ähnlich, sodass andere Völker sie nicht voneinander unterscheiden konnten. Sie gingen nur in Notzeiten auf Reisen und waren daher selten anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige bekannte Zwergenfrau war [[Dís]], die Tochter von [[Thráin II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linie der Familie wurde durch den Mann fortgesetzt, dem sich die  Frau anschloss. Zwergenfrauen heirateten selten, bevor sie 90 Jahre alt  waren, und hatten nur wenig Kinder. Auch ließen sie sich nicht gegen ihren Willen verheiraten. Auch viele Zwergenmänner heirateten  nicht, weil sie lieber ganz ihren Geschäften nachgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Kindern waren die Zwerge leidenschaftlich ergeben. Sie erzogen sie zwar recht streng, damit sie robust, erfahren und unbeirrbar wurden, verteidigten sie aber mit aller Macht gegenüber Feinden, da Eltern Angriffe auf ihre Kinder ernster als auf sich selbst nahmen. Auf der anderen Seite hatten die Kinder die gleiche Einstellung gegenüber ihren Eltern. Jede Verletzung oder Beraubung der Eltern wurde von den Kindern vergolten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Zeitalter pflegten die Zwerge aus Belegost und Nogrod Handelsbeziehungen zu den Sindar und statteten sie insbesondere mit Waffen und Rüstungen aus. Auch ihre architektonischen Fähigkeiten wurden geschätzt, sowie ihr Kampffertigkeiten als Verbündete im Kampf gegen Morgoth. Dank ihrer Standhaftigkeit und ihren vortrefflich gearbeiteten Rüstungen und Masken konnten sie dem Wüten der Feuerdrachen als Einzige in offener Feldschlacht widerstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erwachen der [[Menschen]] waren die Zwerge noch vor den Elben das erste Volk, das in Kontakt mit den Menschen kam. Die Spur dieses frühen Einflusses auf die Menschen lässt sich selbst in späteren Zeitaltern verfolgen, da viele Sprachen der Ostlinge mehr Ähnlichkeit mit der Sprache der Zwerge aufweisen als mit den elbischen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dain_by_turnermohan-d4eyzq7.jpg|thumb|250px|Dain Eisenfuß]]&lt;br /&gt;
Im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] versuchte [[Sauron]] sich die Zwergenkönige mithilfe der [[Ringe der Macht]] gefügig zu machen, doch gegen die legendäre Dickköpfigkeit der Zwerge kamen selbst seine magischen Kräfte nicht an. Durch die Macht der Ringe wurden die Zwerge nur gieriger nach Reichtümern. Sie hatten ansonsten keinen Einfluss auf die Zwerge. Weder machten die Ringe ihre Träger zu Geistern, noch verlängerten oder verkürzten sie deren Leben. Aus diesem Grund hasste Sauron die Zwerge und versuchte, die Ringe wiederzuerlangen. Nur drei konnte er zurückgewinnen; die anderen vier wurden von Drachenfeuer zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Erstes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dritten Zeitalter zählten Drachen und Orks, aber auch verschiedene Gruppierungen von Menschen, zu den ärgsten Widersachern der Zwerge, nicht zuletzt, weil sie es auf die zwergischen Reichtümer abgesehen hatten. Die Ermordung Thrórs in Khazad-dûm durch den Orkhäuptling [[Azog]] leitete einen Höhepunkt in der Auseinandersetzung zwischen Zwergen und Orks ein. Nicht nur die Zwerge aus [[Durins Volk]], sondern auch aus den übrigen Zwergenstämmen, beteiligten sich an dem Rachefeldzug, der in der verlustreichen Schlacht von Azanulbizar gipfelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da außer über Durins Volk wenig über die Stämme der Zwerge bekannt ist, lassen sich keine weiteren allgemeingültigen Aussagen über die Zwerge treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Durins Volk ist bekannt, dass es wiederkehrend Bündnisse und Freundschaften mit Elben und vor allem Menschen schloss. Gemeinsam mit den Waldelben aus [[Waldland-Reich|Thranduils Reich]] und den Menschen von Thal besiegten sie eine Ork-Armee in der [[Schlacht der Fünf Heere]]. Unter König [[Dáin Eisenfuß]] kämpften sie im [[Ringkrieg]] erneut an der Seite der Menschen von Thal mit großem Erfolg gegen die mit Sauron verbündeten Ostlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob und inwieweit die Zwerge der übrigen Stämme Bündnisse mit den Menschen und Elben in ihrer Nachbarschaft schlossen, ist ebensowenig bekannt wie ihre Rolle im Ringkrieg. Nur über die [[Schlacht auf der Dagorlad]] wird gesagt, dass dort auf beiden Seiten wenige Zwergen kämpften. &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Der Untergang von Númenor]]&#039;&#039;, Seite 315&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache der Zwerge war das [[Khuzdul]], welches neben der gesprochenen Sprache &amp;quot;Agla&amp;quot; auch aus einer Gestensprache, dem sogenannten &amp;quot;Iglishmek&amp;quot; bestand. Aule erdachte die Sprache und brachte sie den Vätern der Zwerge bei. Bis auf wenige Begriffe war das Khuzdul weitgehend unbekannt. Die Zwerge brachten es nur selten anderen Völkern bei, zumal sie es ausschließlich zur Verständigung untereinander und als Gelehrtensprache gebrauchten. Zur Verständigung mit den Völkern in ihrer Nachbarschaft erlernten die Zwerge deren Sprache; dies eher aus praktischem Nutzen denn aus sprachlichem Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihren Namen machten die Zwerge ein großes Geheimnis. Deswegen besaßen Zwerge zwei Namen; ihren wahren Khuzdul-Namen, den sie stets vor fremden Völkern geheim hielten, und einen Namen in der mit ihren Nachbarn gemeinsam genutzten Sprache. Selbst auf ihren Grabsteinen standen niemals ihre wirklichen zwergischen, sondern ihre öffentlich bekannten Namen. [[Balin]]s Grab in der [[Kammer von Mazarbul]] ist hierfür ein Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geheimniskrämerei um ihre wahren Namen mag einer der Gründe dafür sein, dass die Zwerge schwer zu verzaubern waren und selbst die Ringe der Macht praktisch keine Wirkung an ihnen zeigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schrift ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge besaßen kein eigenes Buchstabenalphabet. Stattdessen verfügten sie über eine komplizierte und von ihnen streng geheim gehaltene piktographische bzw. ideographische Schrift. Lediglich die Zwergenstämme der Ered Luin und Durins Volk benutzten die [[Cirth]], ein Runenalphabet der Sindar, das sich für Gravuren in Stein gut eignete. Doch obwohl Zwerge Gefallen an in Stein gearbeitete Inschriften fanden, gebrauchten sie die ihnen geläufigen Schriften nur sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Zwergenstädte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Moria_throne_room_by_moondoodles-d322n02.jpg|thumb|Der Thronraum von Khazad-dûm]]&lt;br /&gt;
Zwergenstädte zeichneten sich durch riesige Höhlen und Hallen aus. Zudem siedelten die Zwerge nur in der Nähe von Bodenschätzen. Die drei bekanntesten Zwergenstädte waren [[Nogrod]], [[Belegost]] und vor allem [[Khazad-dûm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin waren Zwergenhallen in [[Gundabad]] und im [[Erebor]] bekannt, sowie diverse Siedlungen in den [[Eisenberge (Rhûn)|Eisenberge]]n, den [[Ered Mithrin]] und den [[Blaue Berge|Blauen Bergen]], darunter auch [[Thorins Hallen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ringkrieg wurde von [[Gimli]] ein kleines Reich in [[Aglarond]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Zwergenstädte im Osten Mittelerdes ist nichts überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kinder von Aule&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* In ihrer eigenen Sprache bezeichnen sich die Zwerge als &#039;&#039;Khazâd&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Auf [[Sindarin]] werden die Zwerge &#039;&#039;Naugrim&#039;&#039; („die Kurzgewachsenen“) &amp;quot;&#039;&#039;der gebräuchlichste Name, insbesondere im Ersten&#039;&#039; &#039;&#039;Zeitalter&#039;&#039;&amp;quot; und &#039;&#039;Gonnhirrim&#039;&#039; („Herren der Steine“) genannt.&lt;br /&gt;
* Auf [[Westron]] werden die Zwerge &#039;&#039;nargian&#039;&#039;, Singular &#039;&#039;narag&#039;&#039;- (?) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Die Feindschaft zwischen Zwergen und Elben scheint sich erst im Laufe der Zeit entwickelt zu haben.&lt;br /&gt;
* Die Zwerge sind keine Kreation J. R. R Tolkiens, sondern stammen aus der nordischen und germanischen Mythenwelt. Deshalb spielen sie auch in den Volksmärchen, die im 19. Jahrhundert gesammelt wurden (z. B. durch die Gebrüder Grimm), eine große Rolle.&lt;br /&gt;
* Im Roman [[Der kleine Hobbit]] spielen die Zwerge eine herausragende Rolle. Allerdings handelt es sich dabei vornehmlich um Zwerge aus Durins Volk.&lt;br /&gt;
* Hinweise deuten darauf, dass die Zwerge als drittes Volk zu den Kindern Ilúvatars gezählt werden können. Im Gespräch mit Aule bezeichnet Ilúvatar die Zwerge als seine „angenommenen Kinder“. (Vgl. J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Quenta Silmarillion. II „Von Aule und Yavanna“.) Ebenso glauben die Zwerge selbst, dass Ilúvatar ihnen „einen Platz unter den Kindern gewähren“ wird. (Ibid.) &lt;br /&gt;
* In einem Essay über Zwerge vermerkt Tolkien, dass die Wahrscheinlichkeit bestünde, dass die am weitesten östlich lebenden Zwergenstämme unter Morgoths Schatten gerieten und dem Bösen verfallen sein könnten. Wie es um die Zwergenstämme des Nahen Ostens steht, bleibt in diesem Zusammenhang unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* Zwerge werden thematisiert im Podcast &#039;&#039;Tolkien in 5 Minuten&#039;&#039;: [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/016-was-bitte-ist-ein-hobbit| 016 Was bitte ist ein Hobbit?]&lt;br /&gt;
* Zwerge werden im Podcast &#039;&#039;Tolkiens Briefe&#039;&#039; thematisiert: [https://www.tolkiens-briefe.de/26-tolkiens-brief-013| Brief 13] [https://www.tolkiens-briefe.de/30-neue-episode| Brief 15]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** „Quenta Silmarillion“,&lt;br /&gt;
*** II „Von Aule und Yavanna“&lt;br /&gt;
*** X „Von den Sindar“&lt;br /&gt;
*** XXI „Von Túrin Turambar“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Übersetzt von [[Walter Scherf]]. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1956. (Im Original erschienen 1937 unter dem Titel &#039;&#039;The Hobbit or There and Back Again&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** „passim“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]] und [[Ebba-Margareta von Freymann]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Viertes Kapitel: „Eine Wanderung im Dunkeln“&lt;br /&gt;
** [[Anhänge und Register]]&lt;br /&gt;
*** Anhang A: Annalen der Könige und Herrscher. III „Durins Volk“&lt;br /&gt;
*** Anhang F: I) Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters (&#039;&#039;4. Von anderen Rassen, d) „Zwerge“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. [[HarperCollins]]&lt;br /&gt;
**  PART TWO: THE LATER QUENTA SILMARILLION: „Concerning the Dwarves“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins&lt;br /&gt;
** PART ONE: THE PROLOGUE AND APPENDICES TO THE LORD OF THE RINGS: &amp;quot;The Appendix of Languages&amp;quot;&lt;br /&gt;
***  PART TWO: LATE WRITINGS: „Of Dwarves and Men“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwerge| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Dwarves]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/nains/nains]]&lt;br /&gt;
[[fi:Kääpiöt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Wolfgang_Krege&amp;diff=134695</id>
		<title>Wolfgang Krege</title>
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		<updated>2026-04-11T21:32:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 123764)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Das Silmarillion ISBN 978-3-608-93819-7.png|thumb|upright|J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039; in der Übersetzung Wolfgang Kreges (1978).]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Krege&#039;&#039;&#039;, geboren am 1. Februar 1939 in Berlin, gestorben am 13. April 2005 in Stuttgart,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;&amp;gt;[[Lisa Kuppler]]: &#039;&#039;Wolfgang Krege. 1.2.1939-13.4.2005. Ein Nachruf&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Der Flammifer von Westernis&#039;&#039; Nr. 24 (1/2005).&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher Übersetzer, Redakteur, Werbetexter, Lektor und Schriftsteller. Er zählte neben [[Margaret Carroux]] und [[Hans J. Schütz]] zum „Dreigestirn der großen deutschen [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]]-Übersetzer“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Krege wuchs in Berlin auf und begann Anfang der sechziger Jahre sein Philosophiestudium an der Freien Universität Berlin. Er arbeitete als Lexikonredakteur, Werbetexter und Verlagslektor. Seit 1970 war er auch als Übersetzer tätig, unter anderem für den [[Klett-Cotta Verlag]], Diogenes, Haffmans, Heyne und den Unionsverlag. Anfang der siebziger Jahre las er dann zum ersten Mal [[J. R. R. Tolkien]]s &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er übersetzte unter anderem Werke von Autoren wie Anthony Burgess, E. Annie Proulx, Amélie Nothomb, Joseph Conrad, William Goldman und vielen anderen. Krege ging bei seinen Übertragungen häufig nach einer freieren, weniger streng an den originalen Wortlaut des Textes gebundenen Übersetzungspraktik vor:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Was ich nicht mag, ist die Furcht, vom Wortlaut abzuweichen, um den Sinn und die Sprachebene des Originals zu treffen. Manchmal muss sich der Übersetzer zu einem Risiko durchringen.&lt;br /&gt;
|Autor=Wolfgang Krege&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Stuttgarter Zeitung vom 16. Dezember 2003&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
|Übersetzer=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Übersetzer wurde Wolfgang Krege vor allem durch die deutsche Übersetzung von J. R. R. Tolkiens mythologischem Werk &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039; von 1978 bekannt. In der Folge übersetzte er den Großteil der weiteren Tolkien-Publikationen, wie etwa &#039;&#039;[[Über Märchen]]&#039;&#039; (1982), &#039;&#039;Beowulf: Die Ungeheuer und ihre Kritiker&#039;&#039; (1984) und &#039;&#039;[[Sir Gawain und der Grüne Ritter]]&#039;&#039; (1987). Auch die bekannte Tolkiensche Briefsammlung, die von [[Humphrey Carpenter]] bearbeitet und veröffentlicht wurde, wurde von Wolfgang Krege übersetzt (&#039;&#039;[[Briefe]]&#039;&#039;, 1991), wie auch Carpenters Biographie des Autors (&#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie]]&#039;&#039;, 1979).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 19 Jahre später erschien mit seiner Neuübersetzung von &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]&#039;&#039; (1997) erneut eine Übersetzung eines Tolkien-Romans von seiner Hand. Hier sind erstmals alle Lieder und Gedichte, sowie das Vorwort vollständig übersetzt und enthalten. Alle Namen wurden darin an die Übersetzungen im &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; angeglichen. Wenn auch verschiedene Namensveränderungen, wie bei den [[Trolle|Trollen]] und verschiedene, zu modern wirkende Bezeichnungen, wie etwa „Hurrikan“&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Hobbit&#039;&#039;. Kapitel XIV: &#039;&#039;Feuer und Wasser&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; auftauchen, wurde die Übersetzung doch allgemein als gelungen betrachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WDR&amp;quot;&amp;gt;Radiointerview mit Wolfgang Krege und Hans-Jörg Modlmayr auf WDR 5 (gesendet am 10.12.2001) im [http://archive.today/omMEW Archiv der Deutschen Tolkien Gesellschaft e. V.] (&#039;&#039;abgerufen am 09.08.2014&#039;&#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine überarbeitete und verbesserte Ausgabe der &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039;-Übersetzung Wolfgang Kreges erschien 2009. Eine weitere Neuausgabe, die Verbesserungen in der Prosa durch [[Joachim Kalka]] enthält, wurde 2012 veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Große Hobbit-Buch]]. Der komplette Text mit Kommentaren und Bildern&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Douglas A. Anderson]], übersetzt und überarbeitet von [[Lisa Kuppler]], S. 408.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schriftsteller schrieb Herr Krege in erster Linie dokumentarische oder sprachwissenschaftliche Werke mit Bezug zu J. R. R. Tolkiens Werken. Bei Klett-Cotta erschienen sein Nachschlagewerk &#039;&#039;[[Handbuch der Weisen von Mittelerde]]&#039;&#039; (1996) und sein &#039;&#039;[[Elbisches Wörterbuch]]&#039;&#039; (2003), welches er nach den Aufzeichnungen J. R. R. Tolkiens zusammenstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Krege war bis zu seinem Tod mit der deutschen Redakteurin und Übersetzerin [[Roswith Krege-Mayer]] (*1937) verheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; in neuer Übersetzung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Herr der Ringe Cover ISBN 978-3-608-93544-8.png|thumb|upright|Die Neuübersetzung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; in der ersten grünen Taschenbuchausgabe (2000).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Klett-Cotta Verlag bereits lange zuvor eine Neuübersetzung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; geplant hatte, wurde durch Wolfgang Krege eine neue deutsche Übersetzung von J. R. R. Tolkiens Roman angefertigt, die erstmals im Jahr 2000 erschien. Ausschlaggebend für die Wahl Herrn Kreges als Übersetzer, soll dabei, laut eigener Aussage, die wohlwollende Aufnahme seiner &#039;&#039;Der-Hobbit&#039;&#039;-Übersetzung in der Öffentlichkeit gewesen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WDR&amp;quot;/&amp;gt; Im Gegensatz zu Wolfgang Kreges deutschen Übertragungen des &#039;&#039;Silmarillion&#039;&#039; oder des &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039; ist die Neuübersetzung des &#039;&#039;Herr der Ringe&#039;&#039; stark umstritten und löste nach seiner Veröffentlichung ein großes medielles Echo aus, das nicht nur in Zeitungen und im Radio, sondern auch in Internetforen in mehr oder weniger professioneller Form aufgenommen und kommentiert wurde. Innerhalb des öffentlichen Meinungsbildes standen sich dabei Befürworter und Kritiker der Übersetzung gegenüber. Besonders die polemischen und stellenweise feindseligen Reaktionen, die sich von Seiten einiger Kritiker, darunter auch langjährige Fans der Werke J. R. R. Tolkiens, gegen den Klett-Cotta Verlag und auch Herrn Krege richteten, waren für die damals zuständige Lektorin [[Ulrike Killer]] nicht nachvollziehbar. Diese hatte in der neuen deutsche Übertragung im besonderen eine Chance gesehen, im Hinblick auf die damals in der Produktion befindliche [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|&#039;&#039;Der-Herr-der-Ringe&#039;&#039;-Filmtrilogie]] (2001–2003) neue Leser zu gewinnen. Desweiteren sah sie die bereits zwischen 1969 und 1970 erschienene deutsche &#039;&#039;Der-Herr-der-Ringe&#039;&#039;-Übersetzung von Margaret Carroux und [[Ebba-Margareta von Freymann]] als zu gleichtönend und veraltet an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dalli&amp;quot;&amp;gt;Rüdiger Sturm: [http://www.spiegel.de/kultur/literatur/neue-tolkien-uebersetzung-dalli-dalli-in-mittelerde-a-100975.html &#039;&#039;Neue Tolkien-Übersetzung: Dalli Dalli in Mittelerde&#039;&#039;], Spiegel-Online-Artikel vom 03.11.2000 (&#039;&#039;abgerufen am 29.03.2014&#039;&#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Krege hatte seiner Übersetzung des &#039;&#039;Herr der Ringe&#039;&#039; vor der Veröffentlichung ein Nachwort beigefügt, in welchem er sein Vorgehen erklärte und gab darin auch die für ihn bedeutendste Antwort auf die Frage nach der Notwendigkeit einer neuen Übersetzung des Romans:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Die alte Fassung ist eine getreue Nacherzählung einer fremden Geschichte. Sie gibt den englischen Text im Allgemeinen zuverlässig wieder; doch der Ton klingt neutral und gedämpft, als käme er über Mikrofon aus der gläsernen Kabine eines Dolmetschers.&lt;br /&gt;
|Autor=Wolfgang Krege (im September 1999)&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. &#039;&#039;Zur neuen Übersetzung&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
|Übersetzer=}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Herr der Ringe Cover ISBN  978-3-608-93984-2.png|thumb|upright|Die überarbeitete Neuübersetzung des  &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; in der neuen grünen Taschenbuchausgabe (2012).]]&lt;br /&gt;
Ziel Wolfgang Kreges war es, zum einen die von Tolkien im Originaltext verwendeten, sich voneinander unterscheidenden und vielfältigen Sprachebenen der Charaktere auch im Deutschen wiederzugeben. Ein gutes Beispiel ist hier zum Beispiel der Begriff &#039;&#039;jools&#039;&#039;, ein englisches Slangwort für &#039;&#039;jewels&#039;&#039;. Während [[Margaret Carroux]] das Wort einfach mit „Edelsteine“ übersetzte, verwendet Herr Krege hier das umgangssprachliche deutsche Wort „Klunker“&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Erstes Buch, Erstes Kapitel: &#039;&#039;Ein langerwartetes Fest&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Übersetzung, welches dem Original näher kommt. Trotz dieses nachvollziehbaren Vorgehens mangelt es an der kontinuierlichen Fortführung dieser Herangehensweise. So charakterisierte Wolfgang Krege die [[Hobbits]] als einfach und bäuerlich, indem er sich dafür entschied, ihnen vor allem Wörter der Umgangssprache in den Mund zu legen, ließ dann jedoch beispielsweise die Figur des [[Samweis Gamdschie]], den J. R. R. Tolkien als Gärtner aus einfachen Verhältnissen schildert, von einem „trockenen Tann“&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Erstes Buch, Drittes Kapitel: &#039;&#039;Wanderung zu dritt&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; statt einem trockenen Stück Tannenwald sprechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nagel&amp;quot;&amp;gt;Rainer Nagel: &#039;&#039;Verschiedene Interpretationen eines Textes als Grundlage von Übersetzungsstrategie. Die »alte« und die »neue« deutsche HdR-Übersetzung&#039;&#039;, in: &#039;&#039;[[Hither Shore]]&#039;&#039; 1 (2004), S. 106f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Modernisierung der Anrede der Romanfiguren untereinander gilt als Kritkpunkt. So verwendete Wolfgang Krege konsequent, statt des klassischen „Ihr“ das zeitgenössische „Sie“. Im Bezug auf die [[Auenland|auenländische]] Gesellschaft, die Tolkien zu Beginn von &#039;&#039;Die Gefährten&#039;&#039; porträtiert, und die das britische Bürgertum am Ende des 19. Jahrhunderts in liebevoller Verklärtheit darstellen soll, ist das Siezen von diesem Standpunkt aus richtig und nachvollziehbar verwendet worden. Sobald sich jedoch die Romanhandlung innerhalb des Kulturkreises anderer Völker wie den [[Rohirrim]] und [[Dúnedain|Gondorern]] bewegt, deren Gesellschaft im weitesten Sinne noch als „mittelalterlich“ dargestellt ist, wirkt das Siezen hingegen, zum Beispiel in der Anrede eines Truchsess’ oder eines Königs, eher unpassend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nagel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch einige von Herrn Krege in seiner Übersetzung verwendete Ausdrücke wurden kritisiert. So habe er, was bei dem sich selber gesetzten Anspruch, die verschiedenen sprachlichen Besonderheiten des englischen Originals auch im Deutschen zu imitieren, zu erwarten gewesen wäre, nicht das Deutsch der neunzehnhundertvierziger Jahre, also der Entstehungszeit des &#039;&#039;Lord of the Rings&#039;&#039;, sondern das der neunzehnhundertneunziger Jahre zu Grunde gelegt. Er erklärte dies jedoch bereits in seinem Nachwort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Die neue Fassung maßt sich einen Versuch an, die Geschichte so vorzutragen, wie Tolkien es tun würde, wenn er heute, 1999, schriebe und wenn er sie aus dem Westron direkt ins Deutsche brächte, ohne den Umweg über das Englische.&lt;br /&gt;
|Autor=Wolfgang Krege (im September 1999)&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. &#039;&#039;Zur neuen Übersetzung&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
|Übersetzer=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen fällt unter anderem bei der vielkritisierten Anrede [[Frodo Beutlin]]s von Sams Seite auf. Im Original spricht Sam immer von &#039;&#039;Master&#039;&#039; oder &#039;&#039;Master Frodo&#039;&#039; und gibt damit das distanzierte und respektvolle Verhältnis eines einfachen Gärtners zu seinem Herrn wieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nagel&amp;quot;/&amp;gt; Frau Carroux übersetzte hier mit „Herr“, während Wolfgang Krege die neuere Bezeichnung „Chef“ verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;In der überarbeiteten Übersetzung Wolfgang Kreges behielt Lisa Kuppler die Originalbezeichnung &#039;&#039;Master&#039;&#039; bei.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Krege behielt die Übersetzungen der Lieder und Gedichte durch [[Ebba-Margareta von Freymann]] bis auf kleinere Änderungen größtenteils bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in den Medien wie auch unter Tolkien-Fans bleibt diese Neuübersetzung viel diskutiert. Beispielsweise nennen die Befürworter dieser Neuübersetzung sie „vital, keck, flüssig differenziert und immer im richtigen Ton.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jörg Modelmayr in der &#039;&#039;Frankfurter Rundschau&#039;&#039;. Zitiert in &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kritiker der Neuübersetzung geben jedoch folgendes zu bedenken:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Sein Ziel, bestimmten Figuren ein zeitgemäßes Deutsch in den Mund zu legen, ist legitim. Doch anstatt manche Dialoge behutsam zu modernisieren, peppt er sie mit Trendausdrücken auf, die in wenigen Jahren Patina angesetzt haben werden, sofern das nicht jetzt schon der Fall ist. Charaktere werden mit „Chef“, einmal sogar mit „Chefchen“, angeredet, als „Penner“ beschimpft oder mit „Dalli Dalli“ angefeuert. Der Verzicht auf die „Ihr“-Form in der Anrede hat die irritierende Wirkung, dass sich die Personen der tolkienschen Sagenwelt plötzlich siezen.&lt;br /&gt;
|Autor=Rüdiger Sturm&lt;br /&gt;
|Quelle=[http://www.spiegel.de/kultur/literatur/neue-tolkien-uebersetzung-dalli-dalli-in-mittelerde-a-100975.html Spiegel Online, Dalli Dalli in Mittelerde vom 03.11.2000]. (&#039;&#039;abgerufen am 29.03.2014&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|Übersetzer=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Krege äußerte dazu:&lt;br /&gt;
{{Zitat &lt;br /&gt;
|Text=Ich lebe besser mit der Kritik, als wenn meine Übersetzung völlig bedeutungslos geblieben wäre.&lt;br /&gt;
|Autor=[[Lisa Kuppler]] &lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Wolfgang Krege. 1.2.1939-13.4.2005. Ein Nachruf&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Der Flammifer von Westernis&#039;&#039; Nr. 24 (1/2005).&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 erschien eine von Lisa Kuppler überarbeitete Version von Wolfgang Kreges Übersetzung von &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Frau Kuppler behielt dabei Kreges Stil bei der Überarbeitung bei und korrigierte vornehmlich orthographische Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Das Silmarillion&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]], Klett-Cotta, Stuttgart 1978.&lt;br /&gt;
* Humphrey Carpenter: &#039;&#039;J. R. R. Tolkien: Eine Biographie&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1979.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Über Märchen&#039;&#039;. Erstmals erschienen in dem Sammelband &#039;&#039;[[Baum und Blatt]]&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1982.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Ein heimliches Laster]]&#039;&#039;. Erstmals erschienen in dem Sammelband &#039;&#039;[[Gute Drachen sind rar]]&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1984.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Beowulf: Die Ungeheuer und ihre Kritiker&#039;&#039; und &#039;&#039;Zur Übersetzung des Beowulf&#039;&#039;. Erstmals erschienen in dem Sammelband &#039;&#039;Gute Drachen sind rar&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1984.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Rede zum Abschied von der Universität Oxford&#039;&#039;. Erstmals erschienen in dem Sammelband &#039;&#039;[[Die Ungeheuer und ihre Kritiker]]&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1987.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Sir Gawain und der Grüne Ritter&#039;&#039;. Erstmals erschienen in dem Sammelband &#039;&#039;Die Ungeheuer und ihre Kritiker&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1987. 2004 als &#039;&#039;Sir Gawain und der Grüne Ritter mit einem Essay von J. R. R. Tolkien&#039;&#039; als eigenständige Publikation veröffentlicht, als Co-Übersetzer wird in dieser Ausgabe [[Hans J. Schütz]] angegeben.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Briefe&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]], Klett-Cotta, Stuttgart 1991.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Hobbit oder Hin und zurück&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1997.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 2000.&lt;br /&gt;
* [[Tom Shippey]]: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Autor des Jahrhunderts]]&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 2002.&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Brautprinzessin: S. Morgensterns klassische Erzählung von wahrer Liebe und edlen Abenteuern&#039;&#039;. Gekürzt und bearbeitet von William Goldmann, Klett-Cotta, Stuttgart 1982.&lt;br /&gt;
* Amélie Nothomb: &#039;&#039;Die Reinheit des Mörders&#039;&#039;, Diogenes Verlag, Zürich 1993.&lt;br /&gt;
* Shirley Jackson: &#039;&#039;Spuk in Hill House&#039;&#039;, Diogenes Verlag, Zürich 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Joseph Conrad: &#039;&#039;Der Bimbo von der „Narcissus&amp;quot;&#039;&#039;, Haffmans, Zürich 1994.&lt;br /&gt;
* E. Annie Proulx: &#039;&#039;Das grüne Akkordeon&#039;&#039;, Diana Verlag, München 1996.&lt;br /&gt;
* James Hamilton-Paterson: &#039;&#039;Drei Meilen tief&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1998.&lt;br /&gt;
* Anthony Burgess: &#039;&#039;Die Uhrwerk-Orange&#039;&#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* Krege wird erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/20-tolkiens-brief-010 Podcast zu Brief 10]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autoren|Krege, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer|Krege, Wolfgang]]&lt;br /&gt;
[[en:Wolfgang Krege]]&lt;br /&gt;
{{#related:Hans J. Schütz}}&lt;br /&gt;
{{#related:Margaret Carroux}}&lt;br /&gt;
{{#related:Ebba-Margareta von Freymann}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Westron&amp;diff=134694</id>
		<title>Westron</title>
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		<updated>2026-04-11T21:32:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 109177)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039;, auch als &#039;&#039;Gemeinsame Sprache&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Common Speech&#039;&#039;; [[Wolfgang Krege|Krege]] auch: &#039;&#039;Gemeinsprache&#039;&#039;) bezeichnet, ist im [[Legendarium]] eine Menschensprache [[Mittelerde]]s. Sie war dort im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] die am weitesten verbreitete Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Westron, welches im Dritten Zeitalter im Nordwesten Mittelerdes gebraucht wurde, entwickelte sich ursprünglich aus dem [[Adûnaïsch]]en, der Sprache, welche die [[Dúnedain|Menschen]] der Insel [[Númenor]] zu sprechen pflegten. Im frühen [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]], als die Númenórer begannen dauerhafte Häfen und Siedlungen an den westlichen Küsten Mittelerdes zu errichten, kamen die [[Wilde Menschen|ersten Menschen]] in Kontakt mit der ihnen zuerst völlig fremden Sprache. Bald schon nahmen sie das Adûnaïsche als neue Sprache an, vermischten es jedoch mit den Worten, Namen und Bezeichnungen ihrer urtümlichen Sprache. So entstand mit der Zeit eine Kreolsprache (Mischsprache), die sich in den westlichen Ländern verbreitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Untergang Númenors kamen die wenigen Überlebenden nach Mittelerde. Es waren [[Getreue]], die sich aufgrund ihrer Minderzahl zur Konversation mit Einheimischen und bei der Verwaltung ihrer errichteten Reiche nicht einer Elbensprache, sondern dem Westron bedienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch heißt es, dass die Getreuen das Adûnaïsche nicht gerne gebrauchten, da es die Sprache der rebellischen Könige von Westernis gewesen war, die einst versucht hatten, jede andere Sprache zu verdrängen. So vermehrten und bereicherten die Getreuen das Westron mit Wörtern des [[Sindarin]], „enthärteten“ es so und machten seinen Klang lieblicher. Dieses veredelte Westron wurde nun auch vermehrt von den Dúnedain selbst gesprochen und verdrängte die Elbensprache. Elbisch wurde im späten Dritten Zeitalter nur noch von wenigen Einwohnern [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]]s und [[Belfalas]]&#039; täglich gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dritten Zeitalter war Westron die Muttersprache fast aller sprechenden Völker geworden (mit Ausnahme der [[Elben]]), die innerhalb der alten Königreiche [[Arnor]] und [[Gondor]] lebten. Es wurde an den Küsten von [[Umbar (Gebiet)|Umbar]] im Süden, bis zur [[Eisbucht von Forochel]] im Norden, verstanden und gesprochen. Im Inland hatte es sich als Muttersprache bis zum [[Nebelgebirge]] im Osten und dem [[Ephel Dúath|Schattengebirge]] im Süden ausgebreitet. Auch in den Tälern des [[Anduin]], bis hin zu den [[Schwertelfelder]]n wurde teilweise das Westron gebraucht. Daher kannte man es im Dritten Zeitalter auch als Gemeinsame Sprache, da es ein großes Verbreitungsgebiet aufwies und die Verständigung verschiedener Völker untereinander ermöglichte. Damit glich das Westron im weitesten Sinne einer Art „Weltsprache“, wie heute Englisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Völkern, die noch ihre eigene Sprache verwendeten, wie etwa den [[Rohirrim]] oder den [[Drúedain]], war die Gemeinsame Sprache zumindest eine Zweitsprache, die sie nur, wenn es nötig war, sprachen. Entsprechend gab es unter vielen Völkern, die nun das Westron gebrauchten, starke Unterschiede im Bereich der Dialektik. So sprachen die [[Hobbits]] einen sehr ländlichen Dialekt, das so genannte [[Hobbitisch]], welches auch noch Wörter und Bezeichnungen ihrer eigenen Ursprache enthielt, die sie schon lange vergessen hatten. Hier sollte noch angemerkt werden, dass es in der Gemeinsamen Sprache, unabhängig vom Numerus, bei Pronomen der zweiten und dritten Person eine „vertraute“ und eine „respektvolle“ Form gab. Unter den Hobbits des [[Auenland]]es waren die respektvollen Formen über die Jahre ungebräuchlich geworden. Weshalb sich die Gondorer und Rohirrim, die eine knappe, förmliche und sehr sachliche Form der Gemeinsamen Sprache verwendeten, nicht selten über die sehr familiäre Sprache der Hobbits wunderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wesen wie etwa [[Steintrolle|Trolle]] oder auch [[Orks]] beherrschten ein mehr oder minder gepflegtes Westron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Karningul&#039;&#039; – Westronbezeichnung für [[Bruchtal]] mit der Bedeutung &#039;&#039;cloven valley&#039;&#039; (‚gespaltenes Tal‘).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Phurunargian&#039;&#039; – Westronbezeichnung für [[Khazad-dûm]] mit der Bedeutung &#039;&#039;Dwarrowdelf&#039;&#039; (‚Zwergenbinge‘).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sûza(t)&#039;&#039; – Westronbezeichnung für das Auenland mit der Bedeutung &#039;&#039;(the) shire&#039;&#039; (,(der) Gau‘). Der Artikel wird an das Wort angehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele für echtes Westron erschienen unter anderem in dem von [[Christopher Tolkien]] herausgegebenen Werk &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039; (The History of Middle-earth, Volume XII). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Adûni&#039;&#039; – eigentliche Bezeichnug für &#039;&#039;Westron&#039;&#039; in der Gemeinsamen Sprache. Möglicherweise abgeleitet von &#039;&#039;&#039;Adûnayê&#039;&#039;&#039; (‚Adûnaïsch‘) und daher wohl ein verschliffener Begriff für &#039;&#039;Language of the West&#039;&#039; (‚Sprache des Westens‘).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sôval Phârë&#039;&#039; – Westronbezeichnung für &#039;&#039;Common Speech&#039;&#039; (‚Gemeinsame Sprache‘).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Annúnaid&#039;&#039; – [[Sindarin|Sindarinbezeichnung]] für &#039;&#039;Westron&#039;&#039;. Abgeleitet von &#039;&#039;annui&#039;&#039; (‚westlich‘) oder &#039;&#039;annún&#039;&#039; (‚Westen‘).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Falathren&#039;&#039; – Sindarinbezeichnung für &#039;&#039;Westron&#039;&#039; mit der Bedeutung &#039;&#039;Shore-language&#039;&#039; (‚Küstensprache‘). Abgeleitet von &#039;&#039;falas&#039;&#039; (‚Ufer, Strand, Küste‘) oder dem entsprechenden Adjektiv &#039;&#039;falathren&#039;&#039; (etwa ‚von der Küste kommend, küstenstämmig‘).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Rotes Buch der Westmark|Rote Buch der Westmark]], welches [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] übersetzte und unter dem Titel &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; veröffentlichte, ist eigentlich (in Konsens mit der Wirklichkeit des Romans) in Westron verfasst. Um das Buch für die Leser der heutigen Zeit verständlich zu machen, übertrug er die Gemeinsame Sprache einheitlich ins Englische (später erneut übertragen ins Deutsche). So übersetzte er auch Westronbezeichnungen und -namen und versuchte dabei ihre Bedeutung und ihre Verzweigungen mit anderen Sprachen, wie dem Sindarin zu bewahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit machte sich Tolkien natürlich erst sehr viel später Gedanken darüber, wie etwas auf Westron heißen könnte. Viele Änderungen und verschiedene Ansätze sind dabei in den entsprechenden Kapiteln in &#039;&#039;The Peoples of Middle-earth&#039;&#039; nachzuverfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Artikel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Saelon/Westron-Wortliste|Kleine Westron-Wortliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.uib.no/People/hnohf/westron.htm Ardalambion: Westron – the Common Speech] – Analyse des Westron mit Wortliste und Erläuterungen.&lt;br /&gt;
* [http://docs.google.com/View?id=dc25cq9n_7hnn4g7n8 Westron-Wortliste] – Enthält auch teilweise Weiterführungen sowie Wortrekonstruktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Anhang F (I): &#039;&#039;Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*** (II): &#039;&#039;Zur Übersetzung&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;The Peoples of Middle-earth&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Part One, II &#039;&#039;The Appendix on Languages&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Part Two, X &#039;&#039;Of Dwarves and Men&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [[Helmut W. Pesch]]: &#039;&#039;[[Elbisch (Bücher)|Elbisch – Grammatik, Schrift und Wörterbuch der Elben-Sprache von J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Wörterbuch Sindarin – Deutsch, Eintragungen für &#039;&#039;&#039;Annúnaid&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;annui&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;annún&#039;&#039;&#039; sowie für &#039;&#039;&#039;falas&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;falathren&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Common Speech]]&lt;br /&gt;
[[fi:Westron]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/langues/westron]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Wei%C3%9Fer_Rat&amp;diff=134693</id>
		<title>Weißer Rat</title>
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		<updated>2026-04-11T21:32:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 130662)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Weiße Rat&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] eine Versammlung der [[Weise]]n von [[Mittelerde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
Der Weiße Rat wurde im Jahr 2463 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] auf Galadriels Wunsch zum ersten Mal einberufen. Weitere bekannte Treffen des Rates waren:&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang B: &#039;&#039;Die Aufzählung der Jahre&#039;&#039;. &#039;&#039;Das dritte Zeitalter&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2851: Gandalf rät zu einem Angriff auf [[Dol Guldur]], doch [[Saruman]] verhindert dies.&lt;br /&gt;
* 2941: Der Weiße Rat beschließt schließlich auch mit Zustimmung Sarumans, Sauron aus Dol Guldur zu vertreiben. Dieser flieht nach [[Mordor]].&lt;br /&gt;
* 2953: Der Weiße Rat tritt zum letzten Mal zusammen. Saruman behauptet, dass er erfahren habe, dass der Meister-Ring den Anduin hinunter ins Meer gespült worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des Weißen Rates waren:&lt;br /&gt;
* [[Saruman|Curunír]] (Saruman)&lt;br /&gt;
* [[Gandalf|Mithrandir]] (Gandalf)&lt;br /&gt;
* [[Círdan]]&lt;br /&gt;
* [[Elrond]]&lt;br /&gt;
* [[Galadriel]]&lt;br /&gt;
und einige nicht namentlich bekannte [[Elben]] von hoher Abstammung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RDM&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vorsitzenden wurde der [[Istari|Istar]] Curunír gewählt, denn Mithrandir, den sich Galadriel gewünscht hätte, lehnte dieses Amt ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RDM&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zusammentreffen der Mitglieder fand oft in großen Zeitabständen statt. Häufig ging es um die Frage, ob man [[Dol Guldur]] nur beobachten oder auch angreifen solle. Mithrandir und Galadriel drängten auf ein schnelles Vorgehen gegen diese Festung, sie wurden jedoch durch Curunír beschwichtigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RDM&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 2941 D. Z. stimmte auch er dem Angriff zu, da er verhindern wollte, dass [[Sauron]] seine Suche nach dem [[Der Eine Ring|Einen Ring]] im Fluss [[Anduin]] fortsetzt, da er selber nach dem Ring trachtete, und ihn benutzen wollte, um die Welt nach seinem Willen zu richten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RDM&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Zusammenkunft des Weißen Rats fand 2953 D. Z. statt. Man sprach über die [[Ringe der Macht]] und Curunír behauptete zu wissen, dass der Eine Ring vom Anduin ins Meer gespült worden sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RDM&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Bereits nach der Vertreibung Saurons aus [[Eriador]] im Jahre 1701 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]] soll ein erster Weißer Rat abgehalten worden sein. Möglicherweise sah sich der Weiße Rat des Dritten Zeitalters in der Tradition dieses Rates.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Teil II, Das Zweite Zeitalter, IV &#039;&#039;Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien&#039;&#039;. &#039;&#039;Über Galadriel und Celeborn&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Weißer Rat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:White Council]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:conseil_blanc]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valkoinen Neuvosto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Walter_Scherf&amp;diff=134692</id>
		<title>Walter Scherf</title>
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		<updated>2026-04-11T21:32:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 117139)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Walter Scherf.jpg|thumb|Walter Scherf (1971)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Scherf&#039;&#039;&#039; (Fahrtenname: &#039;&#039;tejo&#039;&#039;; * 11. Juni 1920 in Mainz; † 25. Oktober 2010 in München) war ein deutscher Komponist, Kinder- und Jugendliteratur- sowie Märchenforscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Scherf wurde als Sohn eines Werkmeisters in Mainz geboren. Er wuchs zusammen mit einer älteren Schwester in gehobenen bürgerlichen Verhältnissen auf. 1929 übersiedelte die Familie Scherf nach Wuppertal-Elberfeld. Walter Scherfs Schwester war es, die ihn, da sie Mitglied bei einer sogenannten Wandervögelgruppe war, mit der damaligen bündischen Bewegung vertraut machte, die konservative und religiöse Werte pflegte. Er selber trat den St.-Georgs-Pfadfindern bei, musste diese jedoch auf Bestreben des Vaters, der nach der Machtergreifung 1933 Parteimitglied der NSDAP geworden war, verlassen. 1938 machte Walter Scherf sein Abitur und musste als Soldat im Zweiten Weltkrieg dienen. Das dabei erlebte bestärkte ihn besonders in dem Wunsch, der zukünftigen deutschen Jugend mit Toleranz, Offenheit und Gemeinschaftssinn über die Pfadfinderbewegung eben die Werte näher zu bringen, die seiner Generation in der NS-Zeit vorenthalten worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Gerndt: &#039;&#039;Walter Scherf (1920–2010)&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Fabula&#039;&#039; 52 (2011), S. 124–127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1946 und 1949 studierte Walter Scherf Physik, Mineralogie und Musikwissenschaft an der  Universität Göttingen. Zur selben Zeit gründete und leitete er Jugendgruppen und wurde 1949 sogar Bundesführer der Deutschen Jungenschaft. Noch heute prägen die von ihm erdachten Fahrtenlieder die Bündische Jugend. &lt;br /&gt;
Im Anschluss an sein Studium arbeitete er als Setzer, Zeitschriften-Redakteur, Lektor sowie als Verlagsleiter, bis er 1957 Direktor der Internationalen Jugendbibliothek (IJB) in München wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Pensionierung im Jahre 1982 setzte er sein Studium der Pädagogik, der Psychologie und der Volkskunde an der Universität München fort, welches er bereits in den 1960er Jahren begonnen hatte, und promoviert hier 1986 mit der Arbeit &#039;&#039;Fantasma und Dramaturgie&#039;&#039; (&#039;&#039;Die Herausforderung des Dämons. Form und Funktion grausiger Märchen&#039;&#039;, München 1987). Danach war er Lehrbeauftragter für Volks-Erzählforschung in Innsbruck und bis 2001 in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein zweinbändiges &#039;&#039;Märchenlexikon&#039;&#039;, welches 1995 erschien, stellt sein Hauptwerk als Märchenforscher dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Scherf war drei Mal verheiratet. Aus seiner ersten Ehe ging sein einziger, leiblicher Sohn Michael Scherf hervor. Seit 1950 war er mit seiner zweiten Ehefrau, der Redakteurin und Märchenherausgeberin Elisabeth „Liesl“ Scherf, geb. Philippy (1914–2002)&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Scherf: &#039;&#039;Das Märchenlexikon&#039;&#039; (2. Band), München 1995, S. 1591 (&#039;&#039;Personenregistereintrag&#039;&#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hg.): &#039;&#039;Wer ist wer? Das deutsche Who’s who&#039;&#039;, Lübeck 2003, S. 1220.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese unterstützte ihn bei seiner Forschung zu Märchen. Scherfs zweite Ehefrau starb nach längerer Krankheit 2002.&amp;lt;ref&amp;gt;Prof. Dr. Hans Gärtner: &#039;&#039;Summt der Regen. Märchenforscher Walter Scherf (1920–2010) lebt nicht mehr&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Bibliotheksforum Bayern&#039;&#039; 5 (2011), S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Tod war Scherf mit seiner dritten Ehefrau, der Diplompsychologin, Psychoanalytikerin und Kunstpsychotherapeutin Dr. Gudrun-Maria Lehmann-Scherf (* 1951) verheiratet und lebte mit ihr in einer gemeinsamen Wohnung in München-Sendling.&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Gudrun Lehmann-Scherf von 2008 auf [http://www.sueddeutsche.de/wissen/kognitionsforschung-brauchen-wir-den-osterhasen-1.600752 Süddeutsche.de], abgerufen am 21.03.2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde auf dem Münchner Waldfriedhof beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ankündigung der Aussegnung, Beerdigung auf [http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forum/showthread.php&amp;amp;threadid=9773 Pfadfindertreffpunkt.de], abgerufen am 03.06.2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;Der kleine Hobbit&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Der kleine Hobbit Cover ISBN 978-3-423-71500-3.png|thumb|200px|Die aktuelle Edition der dritten überarbeiteten Auflage von &#039;&#039;Der kleine Hobbit&#039;&#039; von 1971]]&lt;br /&gt;
Walter Scherf arbeitete auch als Übersetzer aus dem Englischen und Französischen. Seine bekannteste Übersetzung ist bis heute die Erstübersetzung von [[J. R. R. Tolkien]]s &#039;&#039;[[Der Hobbit|The Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Mitte der 1950er Jahre arbeitete Walter Scherf beim [[Georg Bitter Verlag|Paulus Verlag]] in Recklinghausen als Hersteller und traf eines Tages im Sommer [[Horus Engels]], der mit seiner Pfadfindergruppe unterwegs war. Abends übersetzte dieser aus dem Stegreif ein Buch mit dem Titel &#039;&#039;The Hobbit&#039;&#039;.&amp;lt;ref group=Anm.&amp;gt;Die Umstände dieser Begebenheit schilderte Walter Scherf später verschieden: 1991 berichtete er, er habe Horus Engels im Sommer 1956 aus geschäftlichen Gründen aufsuchen müssen, da dieser die Illustrationen für die deutsche Ausgabe von Georges Duhamels &#039;&#039;Die Passagiere der Hoffnung&#039;&#039; zu liefern hatte, die schnellstmöglich in Druck gehen sollte. 2005 erzählte er jedoch, beide hätten sich kurzen nach dem Krieg in der „Großen Jurte“ der &#039;&#039;Deutschen Jungenschaft des 1.11.&#039;&#039; im Wartgau getroffen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Engels sprach Scherf kurz darauf an und bat ihn, diesen Roman zu übersetzen. Walter Scherf lehnte zunächst ab, da, seiner Meinung nach, sein Französisch besser wäre als sein Englisch, ließ sich aber schließlich überzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem damaligen Verlagsleiter Dr. Georg Bitter (1921–2012) schrieb Walter Scherf schließlich einen Brief an [[Stanley Unwin|Sir Stanley Unwin]], den Leiter von [[George Allen &amp;amp; Unwin]], dem englischen Verlag von &#039;&#039;The Hobbit&#039;&#039;. Dieser schickte ein Exemplar der achten Auflage von 1956 und bestätigte, dass die deutschen Veröffentlichungsrechte noch nicht vergeben seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1956 traf Walter Scherf Sir Stanley Unwin dann persönlich auf der Frankfurter Buchmesse. Er fuhr schließlich selber zum Verlagssitz nach [[England]], wo er sich mit den Verantwortlichen des Verlages traf und unter anderem auch [[J. R. R. Tolkien]] kennenlernen durfte.&amp;lt;ref group=Anm.&amp;gt;Im Artikel des Deutschen Taschenbuch Verlages heißt es, Walter Scherf habe auch George Allen getroffen und verbrachte mit diesem &lt;br /&gt;
„ein Wochenende in dessen Landhaus, wo sie Billard spielten, lange Spaziergänge unternahmen und sich anfreundeten“. Im Nachruf von Marcel Bülles wollte sich Walter Scherf 2005 ebenso noch an ein Treffen mit dem „Verleger Allen [...] (von Allen &amp;amp; Unwyn [sic!], dem Verleger Tolkiens bis in die 1980er)“ erinnern. Diese Episode erscheint dabei verwirrend, da der einzige Verleger namens George Allen, Gründer des Buchverlags George Allen &amp;amp; Sons (später George Allen &amp;amp; Unwin), bereits 1907 verstarb. Danach übernahm Sir Stanley Unwin die alleinige Leitung des Verlages. Es ist möglich, dass sich Scherf mit einem von George Allens Verwandten getroffen hat, was auch zu der Aussage passen würde, dieser hätte „ihn an Sir Stanley Unwyn (sic!) verwies(en), um alles weitere zu klären“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vertrag für eine deutsche &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039;-Ausgabe konnte kurz darauf geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=[...] und ich übersetzte, besessen von dem Gedanken, daß dieses Buch für Zuhörer war und nicht für Leser, daß auch nicht eine Zeile druckfertig Stilisiertes sein durfte, sondern alles Erzählung sein müsse und Bild um Bild sichtbar vorüberzuziehen hätte.&lt;br /&gt;
|Autor=Walter Scherf|Quelle=&#039;&#039;Wie die Waldkäuze den Hobbit entdeckten ...&#039;&#039;, in: &#039;&#039;[[Tolkien Times]]&#039;&#039; (9. September 1991), S. 6.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Juni 1957 beendete Walter Scherf schließlich seine Übersetzung, die noch im selben Jahr beim Paulus Verlag in Recklinghausen unter dem Titel &#039;&#039;Kleiner Hobbit und der große Zauberer&#039;&#039; in Druck ging. Illustriert wurde diese Ausgabe von Horus Engels, der, laut Scherfs eigener Aussage, ihn auf dem Cover als Gandalf porträtiert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;In Erinnerung an Walter Scherf&#039;&#039; auf [https://web.archive.org/web/20160304065809/http://macrobee.de/blog/2010/11/05/in-erinnerung-an-walter-scherf-ein-treffen-in-munchen/ macrobee.de], Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive, abgerufen am 12. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Veröffentlichung der Deutsch-deutschen-Edition von &#039;&#039;Der kleine Hobbit&#039;&#039; (1971) überarbeitete Walter Scherf zusammen mit der damaligen Lektorin des ostdeutschen [[Kinderbuchverlag Berlin|Kinderbuchverlags]] [[Regina Hänsel]] die Übersetzung umfassend. Tolkiens eigene Korrekturen und Veränderungen für die überarbeitete englischsprachige Ausgabe von 1966 wurden dabei nur teilweise berücksichtigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Scherf: &#039;&#039;[https://res.cloudinary.com/pim-red/image/upload/v1748447358/klett-cotta/media/download/Tolkien_Times_1991_fpft8e.pdf Wie die Waldkäuze den Hobbit entdeckten ...]&#039;&#039;, in: [[Tolkien Times]] (9. September 1991), S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lisa Kuppler]]: &#039;&#039;Nachwort: &#039;&#039;Der Hobbit&#039;&#039; in Deutschland&#039;&#039;, in: [[Douglas A. Anderson]]: &#039;&#039;[[Das Große Hobbit-Buch]]&#039;&#039;, S. 413–418.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Scherf gewann einige nationale und internationale Preise, unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1976 Großer Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V. Volkach&lt;br /&gt;
* 1994 Europäischer Märchenpreis der Märchen-Stiftung Walter Kahn&lt;br /&gt;
* 1996 Premio Internaziolale Rolando Anzilotti der Fondazione Nazionale „Carlo Collodi“ für „Das Märchenlexikon“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kindermärchen in dieser Zeit? Die psychologischen Seiten der Volksmärchen und ihr erzieherischer Wert&#039;&#039;. München 1961 (Das Podium).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Politische Bildung durch das Jugendbuch? Bestandsaufnahme zu einem aktuellen Thema&#039;&#039;. München [u.a.] 1963 (&#039;&#039;Harms pädagogische Reihe&#039;&#039;; 51: &#039;&#039;Schriften zur politischen Bildung&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Strukturanalyse der Kinder- und Jugendliteratur. Bauelemente und ihre psychologische Funktion&#039;&#039;. Bad Heilbrunn 1978 (&#039;&#039;Schriften des Arbeitskreises für Jugendliteratur&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bedeutung und Funktion des Märchens&#039;&#039;. München 1982 (Internationale Jugendbibliothek München: Papers and information materials/N.s.; 12).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Fünfundzwanzig Jahre Direktor der Internationalen Jugendbibliothek&#039;&#039;. Ausschnitte aus seinen Lebenserinnerungen. München 1982.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Räuber und Landsknechte im Spiegel ihrer Lieder&#039;&#039;. München 1982 (Internationale Jugendbibliothek München: Papers and information materials/NS; 14).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lexikon der Zaubermärchen&#039;&#039;. Stuttgart 1982.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Herausforderung des Dämons. Form und Funktion grausiger Kindermärchen&#039;&#039;. München u.a. 1987.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Märchenlexikon&#039;&#039; (2 Bände). München 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Charles Perrault: &#039;&#039;Märchen aus vergangener Zeit&#039;&#039;. Arena, Würzburg 1965.&lt;br /&gt;
* Jonathan Swift: &#039;&#039;Gullivers Reisen&#039;&#039;. Loewes, Bayreuth 1970.&lt;br /&gt;
* Robert Louis Stevenson: &#039;&#039;Die Schatzinsel&#039;&#039;. Loewe, Bayreuth 1971. &lt;br /&gt;
* Mark Twain: &#039;&#039;Die Abenteuer des Tom Sawyer&#039;&#039;. Loewes, Bayreuth 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160304065809/http://macrobee.de/blog/2010/11/05/in-erinnerung-an-walter-scherf-ein-treffen-in-munchen/ In Erinnerung an Walter Scherf: Ein Treffen in München (2005)] (Memento im Internet Archive vom 4. März 2016, abgerufen am 11. Oktober 2025)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Walter Scherf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer|Scherf, Walter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Viertes_Zeitalter&amp;diff=134691</id>
		<title>Viertes Zeitalter</title>
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		<updated>2026-04-11T21:32:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 121674)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Geschichte Ardas}}&#039;&#039;&#039;Das Vierte Zeitalter&#039;&#039;&#039; ist das letzte bekannte und von [[J. R. R. Tolkien]] beschriebene [[Zeitalter]]. Es beginnt mit der Rückkehr der letzten [[Eldar|Hochelben]], des [[Ringträger]]s [[Frodo Beutlin]] und [[Gandalf]]s des Weißen nach [[Valinor]]. Es wird auch das Zeitalter der [[Menschen]] genannt. Viel ist über die [[Hobbits]] im Vierten Zeitalter bekannt, da in der Aufzählung der Jahre hauptsächlich Geschehnisse aus dem Auenland erwähnt werden. In der Auenland-Zeitrechnung beginnt das Vierte Zeitalter im Jahr 1422 A. Z. Die Jahresfolge wird von den Hobbits jedoch weitergeführt, somit ist 1 V. Z. in der Auenland-Zeitrechnung 1421.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Prolog, &#039;&#039;3. Von der Ordnung im Auenland&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitleiste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}}&lt;br /&gt;
!{{Highlight}} colspan=&amp;quot;1&amp;quot; width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
!{{Highlight}} colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;90%&amp;quot; | Ereignisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039; || Das Vierte Zeitalter beginnt, im Jahre 3021 des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]]. Das letzte Jahr des Dritten Zeitalters ist somit zugleich das erste Jahr des Vierten Zeitalters.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[25. März]]&#039;&#039;: Nach der Zeitrechnung von [[Gondor]] beginnt an diesem Tag das Vierte Zeitalter. Geburt von [[Elanor Gamdschie|Elanor]], Sams Tochter.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[21. September]]:&#039;&#039; Frodo und [[Samweis Gamdschie|Sam]] brechen von [[Hobbingen]] in Richtung [[Graue Anfurten]] auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[22. September]]:&#039;&#039; In [[Waldende]] treffen sie [[Elrond]], [[Galadriel]] und [[Bilbo Beutlin|Bilbo]]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[29. September]]:&#039;&#039; Sie erreichen die Grauen Anfurten, wo Gandalf sie erwartet und ein Schiff bereitliegt. Im letzten Moment kommen [[Meriadoc Brandybock|Merry]] und [[Peregrin Tuk|Pippin]] an, um Abschied zu nehmen. Bilbo und Frodo gehen mit Gandalf, Galadriel und Elrond an Bord und fahren gen Westen. Das Dritte Zeitalter endet hier offiziell.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[6. Oktober]]:&#039;&#039; Sam, Merry und Pippin kehren ins Auenland zurück. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2&#039;&#039;&#039; ||In diesem Jahr wird [[Frodo Gamdschie]], Sams ältester Sohn, geboren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;5&#039;&#039;&#039; ||[[Rose Gamdschie (Tochter von Samweis)|Rose]], Sams zweite Tochter wird geboren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;6&#039;&#039;&#039; ||[[Willi Weißfuß]] tritt zurück. Samweis wird zum Bürgermeister des Auenlandes gewählt. [[Peregrin Tuk]] heiratet [[Dietmute von Langcleeve]]. Tod von [[Hamfast Gamdschie]]. König [[Aragorn II.|Elessar]] gibt einen Erlass heraus, dass Menschen das Auenland nicht betreten dürfen, und er macht es zu einem Freien Land unter dem Schutz des Nördlichen Zepters.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;9&#039;&#039;&#039; ||Geburt von [[Faramir Tuk]], Pippins Sohn.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;10&#039;&#039;&#039; || Geburt von [[Goldlöckchen Gamdschie]], Tochter von Sam.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;11&#039;&#039;&#039; || Merry wird Herr von [[Bockland]]. Große Geschenke werden ihm von [[Éomer]] und [[Éowyn]] aus [[Ithilien]] gesandt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;13&#039;&#039;&#039; || Tod von [[Paladin Tuk II.]] Pippin wird [[Thain]] des [[Auenland]]es. König Elessar ernennt ihn zusammen mit Merry und Sam zu den Ratsherren des Nördlichen Königreiches. Im gleichen Jahr wird Sam erneut zum Bürgermeister gewählt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  &#039;&#039;&#039;15&#039;&#039;&#039; || Tod von [[Glóin (Sohn von Gróin)|Glóin]], Vater von [[Gimli]]. Aragorn reitet nach Norden und verbleibt für einige Zeit am [[Evendim-See]]. An der Brandywein-Brücke trifft er seine Freunde und überreicht Sam den [[Stern der Dúnedain]]. Elanor wird Ehrenjungfrau von Königin [[Arwen]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;20&#039;&#039;&#039; || Sam wird zum dritten Mal in Folge zum Bürgermeister gewählt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;21&#039;&#039;&#039; || Sam reitet gemeinsam mit seiner Frau und Tochter nach Süden. Sie verbringen ein Jahr in [[Gondor]]. [[Tolman Hüttinger]] übernimmt in diesem Jahr stellvertretend das Amt des Bürgermeisters.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;27&#039;&#039;&#039; || Sam wird zum vierten Mal zum Bürgermeister gewählt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;30&#039;&#039;&#039; || Auf den [[Weite Höhen|Weiten Höhen]] findet die Hochzeit von Elanor und [[Fastred von Grünholm]] statt. Eldarion, Elessars und Arwens Sohn wird etwa um diese Zeit geboren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  &#039;&#039;&#039;31&#039;&#039;&#039; || Die [[Westmark]] wird offizieller Teil des Auenlandes. Viele Hobbits übersiedeln dorthin.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;33&#039;&#039;&#039; || Geburt von [[Sam Gamdschie]]s Enkel [[Elfstan Schönkind]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;34&#039;&#039;&#039; || Tod von [[Imrahil]] von [[Dol Amroth]]. Sam wird zum fünften Mal Bürgermeister und auf seine Bitte wird Fastred vom Thain zum Verwalter der Westmark ernannt. Elanor und Fastred ziehen nach [[Untertürmen]] auf den [[Turmberge]]n.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;42&#039;&#039;&#039; || Faramir Tuk heiratet Goldlöckchen Gamdschie, Sams Tochter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;48&#039;&#039;&#039; || [[Samweis Gamdschie]] wird zum siebenten und letzten Mal Bürgermeister.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;57&#039;&#039;&#039; || [[Elphir]], ältester Sohn von Imrahil und 23. Fürst von Dol Amroth stirbt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;61&#039;&#039;&#039; || Am [[Mittjahrestag]] stirbt [[Rose Hüttinger (Tochter von Tolman)|Rosie]], Frau von [[Samweis Gamdschie]]. Am [[22. September]] bricht Meister Samweis von [[Beutelsend]] auf und reitet zu den Turmbergen, wo er Elanor das &#039;&#039;[[Rotes Buch der Westmark|Rote Buch]]&#039;&#039; übergibt, das von da ab im Besitz der Schönkinds bleibt. Nach der von Elanor überlieferten Familientradition ritt Samweis dann zu den Grauen Anfurten und fuhr von dort als der letzte der Ringträger über das Meer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;63&#039;&#039;&#039; || König Éomer von [[Rohan]] stirbt, sein Sohn [[Elfwine]] wird sein Nachfolger. &#039;&#039;&amp;quot;Im Frühling dieses Jahres kam eine Botschaft von Rohan nach Bockland, dass König Éomer Herrn Holdwine noch einmal zu sehen wünschte. Meriadoc war damals alt (102), aber noch rüstig. Er beriet sich mit seinem Freund, dem Thain, und bald darauf übergaben sie ihre Habe und ihre Ämter ihren Söhnen und ritten über die [[Sarnfurt]] davon, und sie wurden im Auenland nicht mehr gesehen. Später erfuhr man, dass Herr Meriadoc nach [[Edoras]] kam und bei dem König war, bis Éomer in jenem Herbst starb. Dann gingen er und Thain Peregrin nach Gondor und verbrachten die kurzen Jahre, die ihnen noch blieben, in diesem Reich, bis sie starben und in [[Rath Dínen]] unter den Großen von Gondor zur Ruhe gebettet wurden&amp;quot;&#039;&#039; ([[Der Herr der Ringe]], Sechstes Buch, Anhang B, Die Aufzählung der Jahre)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;82&#039;&#039;&#039; || Tod [[Faramir (Sohn von Denethor II.)|Faramirs]], sein Sohn [[Elboron]] wird [[Truchsess]] und Fürst von Ithilien.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;91&#039;&#039;&#039; || Tod von [[Dwalin]] im dem außergewöhnlichen Alter von 340.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;95&#039;&#039;&#039; || [[Alphros]], Sohn von Elphir und 24. Fürst von Dol Amroth stirbt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;120&#039;&#039;&#039; || König Elessar stirbt. Sein Sohn [[Eldarion]] besteigt den Thron. &#039;&#039;&amp;quot;In diesem Jahr kam schließlich am [[1. März]] das Hinscheiden von König Elessar. Es heißt, dass die Totenbetten von Meriadoc und Peregrin neben das Totenbett des großen Königs gestellt wurden. Dann baute [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]] in Ithilien ein graues Schiff und segelte den [[Anduin]] hinunter und weiter über das Meer; und mit ihm, heißt es, ging [[Gimli]] der Zwerg. Und als das Schiff davonfuhr, war in Mittelerde das Ende der [[Gemeinschaft des Ringes]] gekommen.&amp;quot;&#039;&#039; ([[Der Herr der Ringe]], Sechstes Buch, Anhang B, Die Aufzählung der Jahre)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;121&#039;&#039;&#039; || Tod von Arwen in [[Lothlórien]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;172&#039;&#039;&#039; || Die Abschrift des &#039;&#039;[[Rotes Buch der Westmark|Roten Buches]]&#039;&#039; wird in Gondor von [[Findegil]], dem königlichen Schreiber, vollendet. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;220&#039;&#039;&#039; || Etwa um diese Zeit stirbt [[Eldarion]], zweiter König des [[Wiedervereinigtes Königreich|Wiedervereinigten Königreich]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang B, &#039;&#039;Die Aufzählung der Jahre&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitspannen|4 Viertes Zeitalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Fourth Age]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/chronologie/quatrieme_age]]&lt;br /&gt;
[[fi:Neljäs Aika]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Valar&amp;diff=134690</id>
		<title>Valar</title>
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		<updated>2026-04-11T21:32:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 130924)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Valar&#039;&#039;&#039; sind im [[Legendarium]] die Hüter und Ordner der von [[Ilúvatar]] geschaffenen Welt [[Arda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
[[Ainur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Valar sind die vierzehn Größten derjenigen [[Ainur]], die sich entschieden hatten, in [[Ea]] einzutreten und den Willen Ilúvatars zu erfüllen. Es gibt je sieben männliche und weibliche Valar. Die sieben männlichen Valar sind: [[Manwe]], [[Ulmo]], [[Aule]], [[Orome]], [[Mandos (Person)|Mandos]], [[Lórien (Vala)|Lórien]] und [[Tulkas]]. Die sieben weiblichen Valier sind: [[Varda]], [[Yavanna]], [[Nienna]], [[Este]], [[Vaire]], [[Vána]] und [[Nessa]]. Die fünf (ursprünglich sechs) bzw. drei mächtigsten Valar und Valier werden [[Aratar]] genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Valaquenta&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;[[Valaquenta]]&#039;&#039;, &#039;&#039;Von den Valar&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Valar sind reine Geist-Wesen, nahmen aber innerhalb der Schöpfung eine physische Gestalt an, die &#039;&#039;[[Fana]]&#039;&#039; genannt wird und von großer Schönheit und Majestät ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden von Manwe und Varda regiert. Nachdem sie in die Welt eingetreten waren, befassten sie sich damit, das Gesicht [[Arda]]s zu vollenden, wobei jeder seine Kräfte für einen bestimmten Teil der Schöpfung einsetzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;QS I&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;[[Quenta Silmarillion]]&#039;&#039;, I &#039;&#039;Vom Anbeginn der Tage&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie [[Melkor]], der ursprünglich zu ihnen gehört hatte, im [[Erster Krieg|Ersten Krieg]] bezwingen konnten, stellten die Valar ein Gleichgewicht zwischen den Dingen her und wandten sich der Verschönerung der Erde zu. Aule schuf die Leuchten [[Illuin und Ormal]], die [[Mittelerde]] während des [[Frühling von Arda|Frühlings von Arda]] beleuchteten. Dort, wo sich der Schein der Lichter traf, nahmen sie ihren ersten Wohnsitz; auf der Insel [[Almaren]]. Doch Melkor verdarb erneut ihr Werk, warf die Leuchten um, sodass Almaren zerstört wurde. Daraufhin zogen die Valar nach [[Aman]], in den äußersten Westen, und Yavanna schuf die [[Zwei Bäume]], die ihr Reich fortan erleuchteten. Zu ihrer Verteidigung türmten sie die [[Pelóri]] auf. Das Gebiet zwischen dem Gebirge und dem [[Ekkaia|Außenmeer]] hieß &#039;&#039;[[Valinor]]&#039;&#039; und die Stadt der Valar wurde &#039;&#039;[[Valmar]]&#039;&#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;QS I&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Melkor unumstritten über Mittelerde herrschte, traf [[Varda]] Vorbereitungen für das bevorstehende Erwachen der [[Eruhíni|Kinder Ilúvatars]]. Sie machte aus dem silbernen Tau des Lichtbaums [[Telperion]] neue Sterne, die den [[Elben]] Licht und Hoffnung spenden sollten. Nach deren Erwachen beschlossen die Valar, sie vor dem Bösen zu schützen. Manwe sandte darauf ein Heer nach Mittelerde, das Melkor im [[Krieg der Mächte]] besiegte und ihn anschließend in den [[Mandos (Gebäude)|Kerker von Mandos]] sperrte. Ein Großteil der Elben begab sich auf die [[Große Wanderung]] und erreichte [[Valinor]], um im Licht des Segensreiches zu leben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;[[Quenta Silmarillion]]&#039;&#039;, III &#039;&#039;Vom Erwachen der Elben und von Melkors Gefangenschaft&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Melkor seine Strafe verbüßt hatte, wurde er von Manwe freigelassen, der glaubte, dieser sei vom Bösen geheilt worden. Doch Melkor begann, Intrigen unter den Bewohnern Valinors zu spinnen. So mussten die Valar die Vergiftung der Zwei Bäume und den Auszug der [[Noldor]] hinnehmen. Zwar ließen sie dem Bösen erneut freien Lauf, schufen aber, um Melkor zu schwächen und den Elben und auch den neu erwachten [[Menschen]] Hoffnung und Mut zu spenden, [[Sonne]] und [[Mond]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;[[Quenta Silmarillion]]&#039;&#039;, XI &#039;&#039;Von Sonne und Mond und der Verhüllung Valinors&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während der [[Juwelenkrieg|Kriege von Beleriand]] griffen die Valar nicht ein, da die Noldor, getrieben durch den [[Eid Feanors]], in [[Alqualonde]] viele der Teleri getötet hatten und deren Schiffe stahlen, um nach Mittelerde zu gelangen, um die [[Silmaril]] zurückzugewinnen. Aber ihr Mitleid bewegte sie, mehrere Male Handlungen wie die Freilassung [[Beren Erchamion|Berens]] und [[Lúthien]]s aus den Häusern der Toten und [[Ulmo]]s Lenkung von [[Tuor]]s Lebensweg zu vollbringen. Diese Ereignisse führten schließlich zu [[Earendil der Seefahrer|Earendils]] Fahrt nach Aman. Zu diesem Zeitpunkt waren die Elben und Menschen schon so gut wie ausgelöscht, sodass sich die Valar ermächtigt sahen, zu handeln und Melkor in der [[Krieg des Zorns|Großen Schlacht]] zu besiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;[[Quenta Silmarillion]]&#039;&#039;, XXIV &#039;&#039;Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Ende des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]] verziehen sie den Elben und belohnten die Menschen mit der Schaffung der Insel [[Númenor]]. Doch die wachsende Angst vor dem Tod und die Bösartigkeit [[Sauron]]s veranlassten die [[Dúnedain]] unter [[Ar-Pharazôn]] Valinor im Jahr 3319 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]] anzugreifen. Darauf legten die Valar ihr Wächteramt nieder und Ilúvatar vollzog die [[Wandlung der Welt]], die die Zerstörung Númenors zu Folge hatte. &amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;[[Akallabêth (Schriftstück)|Akallabêth]]&#039;&#039;, &#039;&#039;Der Untergang von Númenor&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1000 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] sandten die Valar die [[Istari]] nach Mittelerde, die den Elben und Menschen gegen Sauron mit Rat beistehen sollten. Die bedeutendsten waren [[Saruman]], der den Verlockungen der dunklen Macht erlag, und [[Gandalf]], der seine Aufgabe vollbrachte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; In späteren [[Zeitalter]]n sind keine Eingriffe der Valar in Belange der Menschen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Großen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Mächtigen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Mächte&#039;&#039; (einfache Übersetzung des Namens)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Mächte von Arda&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Herrscher von Arda&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Mächte der Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Hüter der Welt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Herren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Herren von Valinor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Herren des Westens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Unsterblichen&#039;&#039; (von den Menschen aus Númenor) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Götter&#039;&#039; (von den Menschen, die sie in Unkenntnis verehrten)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Feinde jenseits des Meeres&#039;&#039; (von den [[Orks]] aus [[Angband]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beziehungen zwischen den Valar ==&lt;br /&gt;
{{Stammbaum/start}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| | |IL|IL=[[Ilúvatar]]}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| | | |!}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum|MA|+|AU|MA=[[Manwe]]|AU=[[Aule]]}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| |:| |!|:}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum|VA|+|YA|VA=[[Varda]]|YA=[[Yavanna]]}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| | | |!| }}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum|OR|+|MA|||OR=[[Orome]]|MA=[[Mandos]]}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| |:| |!|:}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum|VA|+|VAI|VA=[[Vána]]|VAI=[[Vaire]]}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| | | |!| }}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum|LO|+|TU|||LO=[[Lórien (Vala)|Lórien]]|TU=[[Tulkas]]}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| |:| |!|:}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum|ES|+|NE|ES=[[Este]]|NE=[[Nessa]]}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| | | |!| }}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum|UL|^|NI|||UL=[[Ulmo]]|NI=[[Nienna]]}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum/ende}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Stamm &#039;&#039;*val-&#039;&#039; bedeutet &#039;&#039;Macht&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &#039;&#039;Namensregister&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Auffälligerweise ist dies eine der seltenen Fälle im Legendarium, in denen Macht nicht negativ konnotiert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{B|131}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Singular von &#039;&#039;Valar&#039;&#039; ist &#039;&#039;Vala&#039;&#039;. Die weibliche Form ist &#039;&#039;Valier&#039;&#039; (Singular &#039;&#039;Valie&#039;&#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Valaquenta&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkgeschichte ==&lt;br /&gt;
In der frühen Version der Mythologie, im [[Buch der Verschollenen Geschichten]], nannte Tolkien noch eine größere Anzahl von Valar: [[Amillo]], Aule, Lórien, [[Makar]], Mandos, Manwe, [[Meássë]], Nessa, Nienna, [[Thorondor|Nornore]], Orome, Osse, [[Salmar]], Tulkas, Ulmo, Vana, Varda  und Yavanna. Este und Vaire erschienen erst in späteren Fassungen, während Salmar, Amillo, Osse, Makar und Measse in der jüngeren Version nicht mehr auftauchten oder zu [[Maiar]] reduziert wurden. Auch entwarfen die Valar das [[Valarin]] und führten es in Valinor ein, obwohl sie eigentlich keine Sprache brauchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Die Valar werden erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/episode/tolkiens-brief-002 Podcast zu Brief 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Valar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Valar]]&lt;br /&gt;
[[en:Valar]]&lt;br /&gt;
[[fi:Valar]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/ainur/valar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Umbar&amp;diff=134689</id>
		<title>Umbar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Umbar&amp;diff=134689"/>
		<updated>2026-04-11T21:31:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 108399)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Umbar.jpg|thumb|300px|Das Gebiet von Umbar, &amp;lt;small&amp;gt;Bild: Andreas Kinder&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Umbar&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] ein Küstengebiet, ein Hafen und zugleich eine Festung in [[Harad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Child of Umbar.jpg|thumb|350px|Ein Kind aus Umbar &amp;lt;small&amp;gt;Bild: [[Mia Steingräber]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Umbar lag im Süden der [[Bucht von Belfalas]] und im Nordwesten des Harad, der großen südlichen Landmasse [[Mittelerde]]s. Die Bezeichnung Umbar umfasste, neben dem dortigen Küstengebiet unter anderem ein Kap sowie eine Bucht, die einen natürlichen Hafen, die Anfurten von Umbar (Original &#039;&#039;Havens of Umbar&#039;&#039;), bildete. Die Bucht erstreckte sich in ihrer größten Ost-West-Ausdehnung etwa 100 Meilen und in ihrer größten Nord-Süd-Ausdehnung etwa 50 Meilen. Ganz im Osten der Bucht lag die einzige bekannte Siedlung Umbars, die man nach ihren Bewohnern im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]], schlicht als [[Stadt der Corsaren]] (Original &#039;&#039;City of the Corsairs&#039;&#039;) bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dritten Zeitalter hatte man eine große weiße Säule auf der höchste Erhebung oberhalb des Hafens aufgestellt, ein Monument, dass an [[Sauron]]s Erniedrigung von Seiten [[Ar-Pharazôn]]s erinnern sollte. Auf der Säule ruhte eine Kristallkugel, die Sonnen- und Mondstrahlen auffing und bei Nacht so hell leuchtete, dass man ihr Licht bis zu den Küsten [[Gondor]]s oder bis weit hinaus auf dem [[Belegaer|Meer]] sehen konnte. Die Säule wurde irgendwann im Dritten Zeitalter von den Anhängern Saurons umgestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Zweites Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2280 des [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalters]] gründeten die [[Dúnedain|Númenórer]] einen befestigten Hafen in Umbar. Die Númenórer unterdrückten die in diesem Gebiet lebenden [[Haradrim|Ureinwohner]] und zwangen sie, ihnen zu Tribut zu zahlen. 3262 landete der númenórische König Ar-Pharazôn mit einer großen Flotte in Umbar, wo dieser an Land ging, um Sauron entgegenzutreten, seine Gefangennahme führte schließlich durch den verderblichen Einfluss des Dunklen Herrschers auf den König, zum Untergang von [[Númenor]] 3319. Die Númenórer, die in Umbar lebten, überdauerten den Untergang des Inselreiches und begannen sich mit den einheimischen Haradrim zu vermischen. Von Sauron korrumpiert, standen sie auf dessen Seite und wurden fortan die [[Schwarze Númenórer|Schwarzen Númenórer]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drittes Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahre 933 des Dritten Zeitalters begannen die Gondorer, Abkömmlige der [[Getreue]]n Númenors und Feinde der Schwarzen Númenórer, mit ersten Versuchen Umbar einzunehmen. Gondors damaliger König [[Earnil I.]] belagerte Umbar vom Land und vom Meer aus und unter großen Verlusten konnte die Häfen einnehmen und die Herrn von Umbar vertreiben. Umbar wurde so zu einem Hafen des Königreichs Gondor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrn von Umbar begannen 1015 unter Mithilfe ihnen ergebener Haradrim die Rückeroberung des Hafens. Trotz des Todes von König [[Ciryandil]] konnte Gondors Schiffsflotte Umbar halten. Die Belagerung dauerte letztendlich 35 Jahre und konnte erst 1050 von König [[Hyarmendacil I.|Ciryaher]] zugunsten Gondors gesprengt werden. Der siegreiche König nannte sich, auch weil er weitere Teile Nord-Harads erobert hatte nun Hyarmendacil, was ‚Süd-Sieger‘ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkriegs des gondorischen [[Sippenstreit]]s, unterstützten die Bewohner Umbars den Rebellenführer [[Castamir]]. Als Castamir vom rechtmäßigen König [[Eldacar (König von Gondor)|Eldacar]] 1448 getötet wurde, flohen dessen Söhne und deren Anhänger nach Umbar, dass zu einer Hochburg der Feinde Gondors wurde. Die Rebellen vermischten sich mit den Bewohnern Umbars und wurden gefürchtete Seeräuber, die man bald schon als [[Corsaren|Corsaren von Umbar]] kannte. Verbündet mit den Königen Harads, halfen sie ihnen auch bei ihren Feldzügen gegen Gondor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1810 führte König [[Telumehtar Umbardacil|Telumehtar]] erfolgreich Krieg gegen Umbar, dass erneut unter die Herrschaft Gondors fiel. Telumehtar nannte sich nach diesem Sieg Umbardacil (‚Sieger von Umbar‘). Während der nun folgenden Jahre, schaffte er Gondor nicht die Oberhand über den Hafen zu behalten und im 28. Jahrhundert des Dritten Zeitalters stellte Umbar als Unterschlupf der Corsaren erneut eine Bedrohung für Gondors Küsten dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Erfolge gegen Umbar blieben den Gondorer in der Folge versagt. Nur [[Aragorn II.|Aragorn]] gelang es im Jahre 2980, als er im Dienste des [[Truchsess]] [[Ecthelion II.]] stand, durch einen Überraschungsangriff, bei welchem er einen Großteil der Schiffe der Corsaren verbrannte, Umbar für kurze Zeit zu schwächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Ringkrieg]]es war Umbar als Sitz der Corsaren, die auf Seiten des Dunklen Herrschers kämpften, erstarkt. Was nach dem Ringkrieg mit Umbar geschah, ist nicht bekannt. Es ist jedoch anzunehmen, dass es befriedet wurde und der Hafen von Umbar erneut an Gondor und somit an das [[Wiedervereinigte Königreich]] ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Umbar scheint ein prä-númenórischer Begriff zu sein, seine genaue Bedeutung ist daher nicht bekannt. In [[Quenya]] bedeutet &#039;&#039;umbar&#039;&#039; ‚Schicksal‘, eine Verbindung der beiden Wörter ist allerdings nicht belegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neueren Karten von Mittelerde, die sowohl der neuen Übersetzung des &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;, als auch der überarbeiteten alten Übersetzung beiliegen, zeigen einen kleineren Ausschnitt als die ursprüngliche, die noch den vorigen Ausgaben der Carroux-Übersetzung beiliegt. Der gezeigte Ausschnitt Mittelerdes wurde dabei verkleinert, um ganz gemäß der Intention [[Christopher Tolkien]]s, die dieser in &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039; erläutert, die Karte für den Leser übersichtlicher und besser lesbar zu machen. Bei der Verkleinerung fielen dabei sowohl die [[Eisbucht von Forochel]] im Norden, als auch Umbar, die Anfurten von Umbar, sowie die Stadt der Corsaren im Süden weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Faltkarte: &#039;&#039;Der Westen von Mittelerde am Ende des Dritten Zeitalters&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Viertes Buch, Viertes Kapitel: &#039;&#039;Kräuter und Kaninchenpfeffer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Fünftes Buch, Erstes Kapitel: &#039;&#039;Minas Tirith&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Fünftes Buch, Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Fünftes Buch, Neuntes Kapitel: &#039;&#039;Die letzte Beratung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Anhang A (I): &#039;&#039;Die Númenórischen Könige&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Anhang A (I): 4. &#039;&#039;Gondor und die Erben von Anárion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Anhang A (II): &#039;&#039;Das Haus von Eorl&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Anhang B: &#039;&#039;Die Aufzählung der Jahre (Zeittafel der Westlande)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Anhang F: &#039;&#039;Die Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Akallabêth&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Länder und Regionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häfen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude und Festungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Haven of Umbar]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/regions/umbar]]&lt;br /&gt;
[[fi:Umbar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Turin_Turambar&amp;diff=134688</id>
		<title>Turin Turambar</title>
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		<updated>2026-04-11T21:31:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 31211)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#Redirect [[Túrin Turambar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Truchsessen-Zeitrechnung&amp;diff=134687</id>
		<title>Truchsessen-Zeitrechnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Truchsessen-Zeitrechnung&amp;diff=134687"/>
		<updated>2026-04-11T21:31:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 123295)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Truchsessen-Zeitrechnung&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Stewards’ Reckoning&#039;&#039;) ist in den Werken [[J. R. R. Tolkien]]s der Kalender der [[Menschen]] von [[Gondor]] im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Truchsessen-Zeitrechnung wird das Jahr in zwölf Monate von jeweils dreißig Tagen eingeteilt. Dazu kommen fünf (in Schaltjahren sechs) Tage, die außerhalb der Monate stehen: der erste und der letzte Tag des Jahres &#039;&#039;(yestarë&#039;&#039; und &#039;&#039;mettarë)&#039;&#039;, &#039;&#039;tuilérë&#039;&#039; zwischen dem dritten und dem vierten Monat, der Mittjahrestag &#039;&#039;(loëndë)&#039;&#039;, und &#039;&#039;yáviérë&#039;&#039; zwischen dem neunten und dem zehnten Monat. Diese Tage sind gleichzeitig Feiertage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr hat also grundsätzlich 365 Tage. In jedem vierten Jahr, mit Ausnahme des letzten Jahres eines Jahrhunderts, wird ein Schalttag eingefügt, indem der loëndë durch zwei Mitteltage &#039;&#039;(enderi)&#039;&#039; ersetzt wird. Weitere Ungenauigkeiten werden nur in unregelmäßigen Abständen ausgeglichen. Das bedeutet, dass im Durchschnitt ein Jahr nach der Truchsessen-Zeitrechnung  365 Tage, 5 Stunden, 45 Minuten und 36 Sekunden dauert. Die Erde benötigt für eine Umrundung der Sonne 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden. Das Jahr nach der Truchsessen-Zeitrechnung ist also 3 Minuten und 10 Sekunden zu kurz. Die Zeitrechnung nach dem Gregorianischen Kalender ist genauer. Dort wird jedes vierte Jahr ein Schalttag eingefügt, mit Ausnahme der durch 100 teilbaren Jahre, es sei denn das Jahr ist durch 400 teilbar. Ein Jahr nach dem Gregorianischen Kalender ist demnach 26 Sekunden zu lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr nach der Truchsessen-Zeitrechnung beginnt im Winter. Der Jahresanfang entspricht vermutlich dem des Auenland-Kalenders, liegt also etwa zehn Tage vor dem des Gregorianischen Kalenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truchsessen-Zeitrechnung basiert auf der [[Königs-Zeitrechnung]], die im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] auf [[Númenor]] entwickelt und später auch in Gondor und [[Arnor]] verwendet worden ist. [[Mardil Voronwe]], der Truchsess von Gondor, überarbeitet diesen Kalender und setzt die neue Truchsessen-Zeitrechnung im Jahr 2060 D. Z. in Kraft. Im Laufe der Zeit wird sie von fast allen [[Westron]]-sprechenden Völkern übernommen. Eine Ausnahme bilden die [[Hobbits]], die eine eigene Überarbeitung der Königs-Zeitrechnung, den [[Auenland-Kalender]] entwickeln. 3019 D. Z. löst die von König [[Aragorn II.]] in Arnor und Gondor eingeführte [[Neue Zeitrechnung]] nach 959 Jahren Mardils Kalender ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Monate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Monatsnamen sind dieselben wie die nach der Königs-Zeitrechnung. Die Monate tragen Namen in [[Quenya]], die auch von [[Westron]]-Sprechern, die den Kalender benutzen, verwendet werden. Die [[Dúnedain]] gebrauchen jedoch auch [[Sindarin]]-Namen. Tolkien hat nirgends die Bedeutungen der Namen angegeben (Ausnahme: Narbeleth); ungefähre Übersetzungen lassen sich jedoch häufig mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit aus anderen Texten erschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage der Monate unterscheidet sich teilweise leicht von der nach der Königs-Zeitrechnung. In der letzten Spalte ist angegeben, welchem Zeitraum des Gregorianischen Kalenders der Monat der Truchsessen-Zeitrechnung ungefähr entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}}&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Quenya&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Sindarin&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Bedeutung&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Entsprechung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Narvinyë]]&lt;br /&gt;
| Narwain&lt;br /&gt;
| ‚Neue Sonne‘&lt;br /&gt;
| Januar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nénimë]]&lt;br /&gt;
| Nínui&lt;br /&gt;
| ‚Der Feuchte‘&lt;br /&gt;
| Februar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Súlimë]]&lt;br /&gt;
| Gwaeron&lt;br /&gt;
| ‚Der Windige‘&lt;br /&gt;
| März&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Víressë]]&lt;br /&gt;
| Gwirith&lt;br /&gt;
| mglw. von &#039;&#039;virië, virya&#039;&#039; ‚jung, frisch‘&lt;br /&gt;
| April&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lótessë]]&lt;br /&gt;
| Lothron&lt;br /&gt;
| von &#039;&#039;lóte/loth&#039;&#039; ‚Blume‘&lt;br /&gt;
| Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nárië]]&lt;br /&gt;
| Nórui&lt;br /&gt;
| ‚Der Sonnige‘&lt;br /&gt;
| Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Cermië]]&lt;br /&gt;
| Cerveth&lt;br /&gt;
| unbekannt&lt;br /&gt;
| Juli&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Úrimë]]&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Úrimë&#039;&#039; ist in manchen Texten &#039;&#039;Urime&#039;&#039; geschrieben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Urui&lt;br /&gt;
| ‚Der Heiße‘&lt;br /&gt;
| August&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Yavannië]]&lt;br /&gt;
| Ivanneth&lt;br /&gt;
| ‚Der Fruchtgebende‘&lt;br /&gt;
| September&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Narquelië]]&lt;br /&gt;
| Narbeleth&lt;br /&gt;
| ‚Sonnenschwinden‘&lt;br /&gt;
| Oktober&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hísimë]]&lt;br /&gt;
| Hithui&lt;br /&gt;
| ‚Der Neblige‘&lt;br /&gt;
| November&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ringarë]]&lt;br /&gt;
| Girithron&lt;br /&gt;
| von &#039;&#039;ringa&#039;&#039; ‚kalt‘ bzw. &#039;&#039;girith&#039;&#039; ‚Zittern‘&lt;br /&gt;
| Dezember&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wochentage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einteilung der Woche und die Namen der Tage entsprechen der Königs-Zeitrechnung. Die Woche ist in sieben Tage eingeteilt und von der Sechstagewoche der Elben abgeleitet. Die Namen der Wochentage entsprechen bis auf eine Ausnahme denen der Elben. Den vierten Tag der Woche benannten die [[Dúnedain]] von Aldúya/Orgaladhad zu Aldëa/Orgaladh um. Außerdem fügten sie mit dem Eärenya/Oraearon einen neuen Tag hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}}&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Quenya&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Sindarin&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Elenya&lt;br /&gt;
| Orgilion&lt;br /&gt;
| Sterntag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anarya&lt;br /&gt;
| Oranor&lt;br /&gt;
| Sonnentag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Isilya&lt;br /&gt;
| Orithil&lt;br /&gt;
| Mondtag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aldëa&lt;br /&gt;
| Orgaladh&lt;br /&gt;
| Baumtag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Menelya&lt;br /&gt;
| Ormenel&lt;br /&gt;
| Himmelstag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eärenya&lt;br /&gt;
| Oraearon&lt;br /&gt;
| Meerestag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Valanya/Tárion&lt;br /&gt;
| Orbelain/Rodyn&lt;br /&gt;
| Tag der Valar&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Kalender ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gegenüberstellung der Daten nach der Truchsessen-Zeitrechnung zu denen der anderen in den Werken [[J. R. R. Tolkien]]s beschriebenen [[Kalender]] findet sich [[Kalender-Übersicht|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]] und [[Ebba-Margareta von Freymann]]. [[Klett-Cotta Verlag|Klett-Cotta]], Stuttgart 1969/1970. Anhang D: Die Kalender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen für die Namen der Monate ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Herr der Ringe.&#039;&#039; Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970.&lt;br /&gt;
** Anhang D: Die Kalender&lt;br /&gt;
** Anhang E: Schreibweise. Die Fëanorischen Buchstaben, Anmerkung: Die Namen der Buchstaben: „úre“&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. Klett-Cotta, Stuttgart 1977. Elemente in den Quenya- und Sindarin-Namen: „girith“; „hîth“; „loth“; „nár“; „nen“; „ring“; „sûl“; „ur“&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1|The Book of Lost Tales, Part One]]&#039;&#039;. [[The History of Middle-earth]], Band I. Herausgegeben von Christopher Tolkien. 1983. Appendix: Names in the Lost Tales - Part I: „Súlimo“&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;. The History of Middle-earth, Band V. Herausgegeben von Christopher Tolkien. 1987. Part Three: The Etymologies: „ANA-&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;“; „KHIS-, KHITH-“; „KWEL-“; „NAR-&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;“; „NEN-“; „WÂ-, WAWA-, WAIWA-“; „WIN-, WIND-“; „YAB-“&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. The History of Middle-earth, Band XII. Herausgegeben von Christopher Tolkien. 1997. IV The Calendars (S. 127: vgl. „Vinyarië“)&lt;br /&gt;
* [[Carl F. Hostetter]] und [[Patrick Wynne|Patrick H. Wynne]]: &#039;&#039;Addenda and Corrigenda to the Etymologies - Part Two&#039;&#039;. In: &#039;&#039;[[Vinyar Tengwar]] Nr. 46&#039;&#039;. S. 22 (zitiert nach: [[Helge K. Fauskanger]]: &#039;&#039;Quettaparma Quenyallo&#039;&#039;: „Víresse“; „vírië“; „virya“. In: &#039;&#039;[http://www.uib.no/People/hnohf/ Ardalambion]&#039;&#039;. [http://www.uib.no/People/hnohf/wordlists.htm RTF; 765 KB] (Stand: 7. April 2006))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Dúnedain)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Stewards&#039; Reckoning]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|4. Oktober 2009|76589}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Trolle</title>
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		<updated>2026-04-11T21:31:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 127011)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ted Nasmith – Trolls (colour sketch).jpg|thumb|Die Trolle [[Tom]], [[Bert]] und [[Bill Huggins|Bill]]. &amp;lt;small&amp;gt;[[Ted Nasmith]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trolle&#039;&#039;&#039; sind im [[Legendarium]] riesige menschenähnliche Wesen von geringer Intelligenz. Sie wurden von [[Melkor]], dem mächtigsten aller [[Ainur]], gezüchtet als Spott auf die [[Ents]], die von [[Ilúvatar]] geschaffenen Baumhirten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trolle wurden von Melkor noch vor dem Ersten Zeitalter geschaffen. Zum ersten Mal wurden sie im Zusammenhang mit der [[Nirnaeth Arnoediad]], der Schlacht der ungezählten Tränen, im Jahr 471 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] erwähnt. Sie tauchen im Laufe der Zeitalter immer wieder auf, bis zum [[Ringkrieg]] am Ende des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]], in dessen Zuge Melkors Diener [[Sauron]] eine neue Trollart züchtete: die sogenannten [[Olog-hai]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Trolle waren bösartig und ungefähr doppelt so groß wie Menschen (3,5 Meter/12 Fuß). Sie besaßen einen massigen Körperbau, wuchtige Schädel, schuppige feste Haut und flache Füße ohne Zehen. Einige Exemplare konnten anscheinend auch mehr als nur einen Kopf haben.&lt;br /&gt;
Die ersten Trolle waren aus Felsgestein erschaffene Nachahmungen der Ents. Sie waren sehr unvollkommen, denn im Sonnenlicht wurden sie wieder zu dem Material, aus dem sie gemacht waren, weshalb sie nur in der Nacht aktiv waren. Gegen Ende der Altvorderenzeit waren Trolle unintelligent und stumpfsinnig. Sie sprachen nur sehr wenig, da sie über keine eigene Sprache verfügten, sondern nur wenige Worte von den [[Orks]] übernahmen. Im Dritten Zeitalter gebrauchten einige wenige Trolle, wie die Steintrolle der Westlande, auch eine verschandelte Form der [[Westron|Gemeinsamen Sprache]]. Die Olog-hai sprachen hingegen nur die [[Schwarze Sprache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Troll1.jpg|thumb|upright|Ein dreiköpfiger Troll]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht bekannt wie Melkor (und später auch Sauron) die Trolle züchtete, aber [[Baumbart]] zufolge wurden sie als Verhöhnung der Ents erschaffen. Dies lässt jedoch nicht darauf schließen, dass das Volk der Baumhirten zur Zucht der Trolle missbraucht wurde. Sicher ist jedenfalls, dass Trolle eine Mutation einer anderen Rasse aus Arda darstellen, da weder Melkor, noch Sauron Zugang zum [[Geheimes Feuer|Geheimen Feuer]] hatten und daher nur schon bestehende Lebewesen verunstalten konnten. Sicher ist auch, dass bestimmte Trollarten mit Hilfe von Stein geschaffen wurden, da es mehrmals als Ursprungsmaterial dieser Rasse genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Kriege von [[Beleriand]] hatte [[Gothmog (Balrog)|Gothmog]], der Fürst der [[Balrogs]], eine aus Trollen formierte Leibwache. Während der Nirnaeth Arnoediad konnte [[Húrin Thalion]] diese Trolle besiegen, jedoch ließ ihr magisches Blut die Axt Húrins schmelzen und so konnten die [[Orks]] den tapferen Kämpfer fesseln und einem Befehl entsprechend an [[Morgoth]] überbringen. Diese Gefangennahme beendete auch die Nirnaeth Arnoediad, in deren Verlauf Morgoth klar über das Bündnis der [[Elben]], [[Menschen]] und [[Zwerge]] triumphierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unzählige Trolle starben im [[Krieg des Zorns]], jene die jedoch überlebten, sammelten sich um Sauron. Im Zweiten und Dritten Zeitalter waren Trolle stets unter Saurons stärksten Kämpfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[J. R. R. Tolkien]] nutzte viele verschiedene Begriffe für Trollarten, wobei nicht auszuschließen ist, dass sich manche Arten überschneiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namentlich erwähnte Trollarten sind:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(alphabetisch geordnet)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bergtrolle]] werden erwähnt, als sie im Ringkrieg die Riesenramme [[Grond (Riesenramme)|Grond]] dazu benutzten, um das Haupttor von [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] zu durchbrechen. Anzunehmen ist, dass sie ursprünglich in den Bergen lebten. Da sie dazu auserwählt wurden, Grond zu tragen, ist naheliegend, dass sie besonders starke Wesen waren.&lt;br /&gt;
* [[Halbtrolle]] oder &#039;&#039;Trollmenschen&#039;&#039; kämpfen in der [[Schlacht auf den Pelennor-Feldern]]. Es ist jedoch ungeklärt, ob diese Wesen tatsächlich trollischen Ursprungs waren oder einfach nur mit ihnen verglichen wurden.&lt;br /&gt;
* [[Höhlentrolle]] lebten in [[Moria]]. Sie werden als Trolle mit dunkelgrüner, schuppiger Haut und schwarzem Blut beschrieben. Die [[Gefährten]] mussten in den Höhlen von Moria gegen einen Höhlentroll bestehen.&lt;br /&gt;
* [[Hügeltrolle]] wurden in Bezug auf den Tod von [[Arador]], dem Großvater von [[Aragorn II.]], erwähnt. Eigentlich beschreibt Tolkien die Trolle des Nordens (auch jene aus &#039;&#039;Der Hobbit&#039;&#039;) als Steintrolle, was darauf schließen lässt, dass Hügeltrolle eine Unterart derselben waren.&lt;br /&gt;
* Die [[Olog-hai]] wurden von Sauron auf unbekannte Art und Weise gegen Ende des Dritten Zeitalters gezüchtet. Im Gegensatz zu den anderen Trollarten besaßen die Olog-hai eine bösartige Intelligenz. Sie waren noch größer und stärker als normale Trolle und ertrugen Sonnenlicht ohne Probleme, weshalb sie fälschlicherweise manchmal für &amp;quot;[[Orks|Riesenorks]]&amp;quot; gehalten wurden.&lt;br /&gt;
* [[Schneetrolle]] werden nur im Zusammenhang mit [[Helm Hammerhand]] erwähnt. Da dieser im [[Langer Winter|Langen Winter]] in weißer Kleidung kämpfte, wurde er mit Schneetrollen verglichen. Man kann daraus schließen, dass Schneetrolle weiß waren und in kalten Klimaten lebten. Mehr ist nicht über sie bekannt.&lt;br /&gt;
* [[Steintrolle]] sind Trolle, die versteinern, sobald sie vom Sonnenlicht getroffen werden (z. B. die Trolle in &#039;&#039;Der Hobbit&#039;&#039;). Sie konnten sprechen und gebrauchten eine verunstaltete Form von [[Westron]] (in Bilbos Tagebuch wurde ihre Sprache in dem englischen &#039;&#039;Cockney&#039;&#039;-Akzent übersetzt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trolle in Tolkiens Romanen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039; werden drei Steintrolle sogar namentlich erwähnt. Es handelt sich dabei um jene Trolle, denen der Hobbit [[Bilbo Beutlin]] und die Zwerge auf ihrer Reise zum [[Erebor]] in den [[Trollhöhen]] begegnen. Nachdem die drei Brüder [[Tom]], [[Bert]] und [[Bill Huggins]] vom [[Nebelgebirge]] heruntergezogen waren, trieben sie in der Nähe der [[Letzte Brücke|Letzten Brücke]] ihr Unwesen. Sie zerstörten auf ihrem Weg ganze Dörfer und fraßen deren Schafsherden. Sie bevorzugten vor allem Fleisch (Lamm und Zwerge) und [[Bier]]. Als sie Bilbo und seine Reisegesellschaft ausmachten, wollten sie auch diese fangen und zu einem köstlichen Mahl zubereiten. Jedoch wurden sie durch eine List des Zauberers [[Gandalf]] dazu gebracht, die Zeit zu vergessen, sodass sie sich bei Tagesanbruch zu Stein verwandelten. Unter ihrem Diebesgut befanden sich unter anderem die Elbenklingen [[Orcrist]], [[Glamdring]] und [[Stich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; wird jene Szene aus dem Hobbit wiederbelebt, als die Hobbits [[Frodo Beutlin|Frodo]], [[Samweis Gamdschie|Sam]], [[Meriadoc Brandybock|Merry]] und [[Peregrin Tuk|Pippin]] zusammen mit [[Aragorn II.|Streicher]] auf die Lichtung stoßen, an der die drei versteinerten Trolle standen. Die steinernen Statuen hatten die Jahre gut überstanden und so erschrak Pippin, der sie als erster zu Gesicht bekam. Aragorn jedoch, der sich bewusst war, dass zu dieser Tageszeit keine Trolle unterwegs waren, beruhigte die Hobbits indem er seinen Stock an dem gebückten Steintroll zerbrach und sie auf das Vogelnest hinwies, das hinter dem Ohr eines Trolls errichtet worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie im Schatten der großen Trollbeine zu Mittag aßen, sang Sam seinen Gefährten das [[Trollied]] vor. Das Gedicht, dass Sam (laut Frodo) selbst verfasst hatte, erzählte von einer Begegnung [[Tom Bombadil]]s mit einem Troll, der an den Gebeinen seines längst verstorbenen Onkels Tim nagte. Am Ende des Gedichts will Tom dem Troll einen Tritt mit seinem Stiefel verpassen, jedoch konnte er diesen damit kaum einschüchtern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=&#039;&#039;A bump o’ the boot on the seat, Tom thought,&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Would be the way to larn him.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;But harder than stone is the flesh and bone&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Of a troll that sits in the hills alone.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;Book One, Chapter XII: &#039;&#039;Flight to the Ford&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzung=Tom hob den Stiefel voller Genuss&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;den Troll eines bessern zu lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aber härter als Stein ist Gesäß und Gebein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;eines Trolls, und fühllos noch obendrein.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Ebba-Margareta von Freymann&lt;br /&gt;
|QuelleÜ=aus:&amp;lt;br&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;Erstes Buch, Zwölftes Kapitel: &#039;&#039;Flucht zur Furt&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
Als die [[Gefährten]] die Minen von [[Moria]] durchquerten, um an das andere Ende des [[Nebelgebirge]]s zu gelangen, trafen sie am Tor zur [[Kammer von Mazarbul]] auf einen Höhlentroll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Ein riesiger Arm und eine Schulter mit einer dunklen Haut aus grünlichen Schuppen zwängten sich aus dem sich verbreiternden Spalt. Dann kam unten ein großer, flacher, zehenloser Fuß zum Vorschein.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Zweites Buch, Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Die Brücke nach Khazad-dûm&#039;&#039;. Übersetztung: Margaret Carroux.}}&lt;br /&gt;
[[Boromir (Sohn von Denethor II.)|Boromirs]] Schwert konnte nichts gegen die feste Haut des Trolles ausrichten. Frodo hingegen rammte dem Troll mit der &amp;quot;Macht des [[Auenland]]es&amp;quot; seinen Dolch Stich in den Fuß und konnte ihn mit dieser beherzten Attacke zurückdrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht am Morannon]] kämpften zahlreiche Bergtrolle aus [[Hochebene von Gorgoroth|Gorgoroth]]. Sie schlugen sich brüllend durch die freien Völker &amp;quot;wie Schmiede, die auf glühendes Eisen schlagen&amp;quot;. Als ein Trollhäuptling ansetzte, um [[Beregond (Sohn von Baranor)|Beregond]], einen Soldaten aus [[Gondor]], mit seiner kralligen Klaue zu fassen und ihm die Kehle durchzubeißen, tötete ihn der Hobbit Pippin mit einem beherzten Stoß seines Schwertes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Größer und stämmiger als Menschen waren sie und nur mit einem eng sitzendem Netz aus hornigen Schuppen bekleidet, oder vielleicht war das ihre abscheuliche Haut; aber sie trugen Rundschilde, die groß und schwarz waren, und hatten schwere Hämmer in ihren knorrigen Händen.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Fünftes Buch, Zehntes Kapitel: &#039;&#039;Das Schwarze Tor öffnet sich&#039;&#039;. Übersetzung: Margaret Carroux.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adaptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Trolle häufig Bewohner verschiedener Fantasywelten sind, wie eben [[Mittelerde]] oder z. B. der Scheibenwelt von Terry Prachett, erscheinen sie auch in den Verarbeitungen dieser Welten in Filmen oder Computerspielen in unzähligen Ausführungen und Beschreibungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeichentrickfilm von Bakshi ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Troll_cows.png|thumb|upright|Troll stiehlt Kühe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Der Herr der Ringe (Zeichentrickfilm)|Zeichentrickversion]] des [[Herr der Ringe]] von [[Ralph Bakshi]] (1978) wird die Begegnung der Gefährten mit dem Höhlentroll in Moria fast romangetreu wiedergegeben, einziger Unterschied ist, dass der Zeichentrick-Troll Zehen besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmtrilogie von Jackson ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|Filmtrilogie]] von [[Peter Jackson]] werden Trolle erstmals in der Szene adaptiert, wo Aragorn und die Hobbits in den Trollhöhen auf die steinernen Statuen der drei Trollbrüder Tom, Bert und Bill stoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Moria kämpfen die Gefährten ebenfalls gegen einen Höhlentroll. Diese Szene wird im Film aufwendig und spektakulär dargestellt, und nimmt einige Zeit in Anspruch. Boromir sieht den Troll zuerst, danach stürmt dieser durch das offene Tor der Kammer von Mazarbul und zerstört diese während des Kampfes. Er versetzt Frodo einen vermeintlich tödlichen Stoß, dieser wird jedoch durch sein [[Mithril-Hemd]] gerettet. Schließlich wird er durch einen Pfeil von [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]] getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kommen in den großen Schlachten zahlreiche Bergtrolle und Olog-hai vor. Jackson erweitert die Rolle der Bergtrolle dabei dadurch, dass sie nicht nur die Ramme Grond bewegen, sondern auch das [[Morannon|Schwarze Tor]] öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Wort &#039;&#039;Troll&#039;&#039; wird von Tolkien als Übersetzung für das [[Sindarin]]-Wort &#039;&#039;Torog&#039;&#039; verwendet. Die Herkunft dieses Wortes ist unsicher. Es könnte von älteren elbischen Wörtern abstammen: Die Endung &#039;&#039;-rog&#039;&#039;, findet man auch in &#039;&#039;Bal&#039;&#039;&#039;rog&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, diese stammt wiederum von &#039;&#039;rauko&#039;&#039; (&#039;&#039;Dämon&#039;&#039;) ab. Demzufolge und Andeutungen aus &#039;&#039;The Etymologies&#039;&#039; (in [[The Lost Road and Other Writings]]) wäre eine mögliche Namensquelle &#039;&#039;taur rhaug&#039;&#039;, wobei &#039;&#039;taur&#039;&#039; soviel wie &amp;quot;mächtig&amp;quot; bzw. &amp;quot;abscheulich&amp;quot; bedeutet und &#039;&#039;raugh&#039;&#039; seinen Ursprung in &#039;&#039;rog&#039;&#039; (&#039;&#039;Dämon&#039;&#039;) hat. Laut diesen Spekulationen würde der Name &#039;&#039;Torog&#039;&#039; &amp;quot;mächtiger Dämon&amp;quot; bedeuten. Eine alternative Erklärung wäre, dass das Wort &#039;&#039;olog&#039;&#039; imitiert, was der vergleichbare Begriff in der Schwarzen Sprache wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das norwegische Wort &#039;&#039;trollet&#039;&#039; steht für &#039;&#039;boshaft&#039;&#039;, &#039;&#039;hämisch&#039;&#039; oder &#039;&#039;schlimm&#039;&#039;. Das Wort &#039;&#039;trolle&#039;&#039; ist etwas positiver behaftet und bedeutet &#039;&#039;zaubern&#039;&#039;. Weitere nordische Wörter mit Bezug auf Trolle sind &#039;&#039;trollbinde&#039;&#039; (&#039;bezaubernd&#039;), &#039;&#039;trolldom&#039;&#039; (&#039;Zauberei&#039;) oder &#039;&#039;trolsk&#039;&#039; (&#039;zauberhaft&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Olog-hai ist ein Wort der [[Schwarze Sprache|Schwarzen Sprache]] und bedeutet &#039;&#039;Troll-Volk&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In [[The Peoples of Middle-earth]] erwähnt Tolkien in einer Fußnote, dass die Trolle &amp;quot;Steinstatuen&amp;quot; waren, die von &amp;quot;Goblin-Spirit&amp;quot; belebt waren. Es ist unklar, ob er hiermit andeutet, dass in Trollen die Geister verstorbener Orks weiterlebten, oder lediglich meinte, dass die Trolle von &amp;quot;bösem Geist&amp;quot; beseelt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Trolle (nord. für &#039;&#039;Unhold, Riese, Zauberwesen&#039;&#039;) stammen aus der germanischen Mythologie, wo sie oft das männliche Gegenstück zu Feen, Elfen oder Hexen bilden. Es sind Schaden bringende Geisterwesen hauptsächlich in Riesen-, aber auch in Zwergengestalt. Trolle tauchen in zahlreichen Varianten in vielen kulturellen Produkten auf, die sich mehr oder weniger auf die germanisch-nordische Kultur beziehen. Vor allem in den skandinavischen Ländern Norwegen, Schweden, Dänemark und auch Island sind Trolle tief in der traditionellen Folklore und Literatur verankert. Trolle in Form von holzgeschnitzten Puppen, dekorierten Tannenzapfen, verzierten Steinskulpturen usw. gehören zum Kunsthandwerk und touristischen Erscheinungsbild Skandinaviens und sind beliebte Souvenirs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* Trolle werden erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/19-tolkiens-brief-009 Podcast zu Brief 9]&lt;br /&gt;
* Trolle werden erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/21-tolkiens-brief-011 Podcast zu Brief 11]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039;. Übersetzt von Walter Scherf. Paulus Verlag, Recklinghausen 1957 (unter dem Titel &#039;&#039;Kleiner Hobbit und der Große Zauberer&#039;&#039;). (Im Original erschienen 1937 unter dem Titel &#039;&#039;The Hobbit or There and Back Again&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Eine unvorhergesehene Gesellschaft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Erstes Buch,&lt;br /&gt;
***Zwölftes Kapitel: &#039;&#039;Flucht zur Furt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Zweites Buch&lt;br /&gt;
***Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Die Brücke nach Khazad-dûm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Fünftes Buch,&lt;br /&gt;
*** Viertes Kapitel: &#039;&#039;Die Belagerung von Gondor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Zehntes Kapitel: &#039;&#039;Das Schwarze Tor öffnet sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Anhang F, I. Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters. Von anderen Rassen.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Quenta Silmarillion, XX &#039;&#039;Von den Sindar&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band V.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1992. &#039;&#039;The Etymologies&#039;&#039; (Hinweise auf die Herkunft des Wortes &#039;&#039;torog&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band XII.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1992.&lt;br /&gt;
* Artikel Troll (Mythologie). In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. Juli 2008, 10:01 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Mythologie) (Abgerufen: 12. August 2008, 10:08 UTC).&lt;br /&gt;
* Wikipedia contributors (2006). Article Troll. From:&#039;&#039;Wikipedia, The Free Encyclopedia&#039;&#039;. Retrieved 10:20, August 12, 2008 from http://en.wikipedia.org/wiki/Troll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trolle| Trolle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|26. Oktober 2009|77622}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Trolls]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/trolls/trolls]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tom_geht_Rudern&amp;diff=134684</id>
		<title>Tom geht Rudern</title>
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		<updated>2026-04-11T21:31:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 39083)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Tom geht rudern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
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	<entry>
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		<title>Tom Bombadil</title>
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		<updated>2026-04-11T21:31:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 121840)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Bombadil.jpg|thumb|350px|Tom Bombadil &amp;lt;small&amp;gt;Bild: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tom Bombadil&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Iarwain Ben-adar&#039;&#039;&#039; genannt, ist im [[Legendarium]] eine mysteriöse Gestalt unbekannter Art und Herkunft und der Mann von [[Goldbeere]], der Tochter der [[Wasserfrau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Tom Bombadil wird als etwas größer und dicklicher als ein [[Hobbits|Hobbit]] beschrieben, aber nicht groß genug, um ein [[Menschen|Mensch]] zu sein. Er trug einen alten, schäbigen Hut mit einem hohen Hutkopf und einer langen blauen Feder, einen blauen Mantel, dazu einen grünen Gürtel, lederne Hosen und hohe, gelbe Stiefel. Sein Gesicht war „rot wie ein reifer Apfel, aber zerknittert von hundert Lachfalten“, er hatte blaue Augen und einen langen braunen Bart. Blau wird als seine Lieblingsfarbe genannt. Sein Gesang wendet dunkle Mächte ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tom Bombadil kam hin und wieder nach [[Bockland]] oder in das [[Ostviertel]] des [[Auenland]]es, wo er Freunde, wie etwa den [[Bauer Maggot|Bauern Maggot]], besuchte. Sein &amp;quot;Reich&amp;quot; ist der [[Alter Wald|Alte Wald]] und die [[Hügelgräberhöhen]] und er war schon da, bevor alle anderen kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; rettete er [[Meriadoc Brandybock]] und [[Peregrin Tuk]] aus den Fängen des [[Alter Weidenmann|Alten Weidenmanns]] und lud die Hobbits in sein [[Tom Bombadils Haus|Haus]] am Ufer der [[Weidenwinde]] ein. Dort wurden sie fürstlich bewirtet und gut vorbereitet auf ihre weitere Reise geschickt. Wenig später, als die [[Grabunholde]] in den [[Hügelgräberhöhen]] das Leben der Hobbits bedrohten, rettete Tom Bombadil sie ein zweites Mal und begleitete sie bis zur [[Oststraße (Drittes Zeitalter)|Großen Oststraße]]. Er besaß ein [[Ponys|Pony]] namens [[Dickes Plumpel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tom.jpg|thumb|350px|Tom Bombadil (Bild: [[Poul Dohle]]).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst nannte Bombadil „Ältester“. Der Name Tom Bombadil wurde ihm von den Hobbits von Bockland gegeben, während er bei [[Gandalf]] und den [[Elben]] aus [[Bruchtal]] als Iarwain Ben-adar, der Älteste und Vaterlose, bei den [[Menschen]] als Orald, der Uralte, und bei den [[Zwerge]]n als Forn, der aus ferner Vergangenheit stammende, bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Tom Bombadil ist eine der geheimnisvollsten Figuren des Legendariums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird darüber gesprochen, wer er war und woher er kam. [[Goldbeere]], seine Gattin, Tochter der [[Wasserfrau]] der Weidenwinde, beschrieb ihn als den Meister von Wald, Wasser und Berg. Er schien sich nicht sehr für die Ereignisse im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] zu interessieren. Auch als er den [[Der Eine Ring|Ring]] auf seinen Finger setzte, blieb er sichtbar und gab ihn [[Frodo Beutlin]] unbeeindruckt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er scheint älter als jeder andere auf der Welt zu sein, was vor allem durch seine eigenen Worte deutlich wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Der Älteste bin ich. Merkt euch meine Worte, liebe Freunde: Tom war hier vor dem Fluß und vor den Blumen; Tom erinnert sich an den ersten Regentropfen und die erste Eichel. [...] Als die Elben nach Westen zogen, war Tom schon hier, ehe die Meere bezwungen wurden. Er kannte das Dunkel unter den Sternen, als es noch ohne Schrecken war - ehe der Dunkle Herrscher von Außen kam.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Erstes Buch, Siebtes Kapitel: &#039;&#039;In Tom Bombadils Haus&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Elronds Rat|Rat Elronds]] wurde darüber diskutiert, ob er nicht den Ring an sich nehmen sollte. Gandalf jedoch erwiderte, dass er die Notwendigkeit nicht einsehen und ihn höchstwahrscheinlich wegwerfen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass er bereits vor der [[Große Wanderung|Großen Wanderung]] der [[Eldar]] nach [[Aman]] in [[Mittelerde]] lebte, könnte ein, jedoch unbestätigter, Hinweis darauf sein, dass er einer der [[Maiar]] ist, jener Geschöpfe, die [[Eru]] vor Anbeginn der Zeit aus seinen Gedanken schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wurde aufgrund der Beschreibung „Er ist“ spekuliert, Tom Bombadil sei Eru selbst. [[J. R. R. Tolkien]] hat dies aber mehrmals bestritten. Eine konkrete Antwort auf die Frage nach Bombadils Wesen und Herkunft innerhalb der mittelirdischen Kosmologie gibt es aber nicht und wird es wohl auch nie geben. Tolkien sagt in einem Brief über Tom Bombadil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Ein paar Rätsel muss es immer geben, sogar in einem mythischen Zeitalter. Tom Bombadil ist eines (absichtsgemäß).&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;[[Briefe]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]]. Brief #144 &#039;&#039;An Naomi Mitchison (25. April 1954)&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziemlich sicher lässt sich allerdings sagen, dass sich in Tom Bombadil und seinem fröhlichen, unbeschwerten, der Pflege der Natur zugeneigten Charakter Tolkiens eigene Liebe zur Natur niederschlug. In der Planungszeit des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;, der zunächst als Nachfolger des Romans &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039; gedacht war, erklärte Tolkien gegenüber seinen Verlegern, Bombadil repräsentiere den Geist der schwindenden ländlichen Gegend in Oxford und Berkshire.&lt;br /&gt;
Tolkiens vielleicht aufschlussreichste Bemerkung über Tom Bombadil findet sich in &#039;&#039;Briefe&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Ich glaube, etwas Bedeutung hat er als »Kommentar« [...] er steht für etwas ein, das ich wichtig finde, obwohl ich  nicht bereit wäre, dies genau zu analysieren. [...] So, wie die Geschichte angelegt ist, gibt es eine gute und eine böse Seite, Schönheit gegen gnadenlose Abscheulichkeit, Tyrannei gegen Königtum, maßvolle Freiheit mit Zustimmung gegen einen Zwang, der längst jeden Zweck außer dem bloßen Machtstreben verloren hat, und so weiter; aber beide Seiten, die konservative wie die destruktive, erfordern ein gewisses Maß an Herrschaft. Wenn man aber sozusagen ein »Armutsgelübde« abgelegt hat, auf Herrschaft verzichtet und sich an den Dingen um ihrer selbst willen, ohne Bezug auf uns selbst, erfreut, sie beobachtet, ihnen zusieht und sie bis zu einem gewissen Maß kennt, dann könnte einem die Frage nach dem Recht und Unrecht von Macht und Herrschaft völlig sinnlos werden, und die Machtmittel würden ziemlich wertlos.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Briefe&#039;&#039;. Herausgegeben von Humphrey Carpenter. Brief #153 &#039;&#039;An Peter Hastings (Entwurf) (September 1954)&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher war Tolkien zufolge Goldbeeres einfache Bemerkung „Er ist“ die beste Beschreibung für Tom Bombadil. Er definierte sich weder über einen besonderen Namen noch über Besitz, was man daran sieht, dass Goldbeere auf die Frage Frodos, ob Bombadil das umliegende Land gehörte, antwortete, dass das Land und alles sich selber gehören würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
Die Passage im Alten Wald, in der die Hobbits auf Bombadil und seine Frau Goldbeere treffen, ist nicht in [[Peter Jackson]]s Verfilmung aufgenommen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Special Extended Edition von &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme (Film)|Die Zwei Türme]]&#039;&#039; ist jedoch eine Anspielung auf ihn zu sehen: Merry und Pippin werden in den Wurzeln eines Baumes eingeklemmt und [[Baumbart]] befreit sie mit den Worten, die Bombadil im Roman zum Alten Weidenmann sagt: „Iss Erde! Grabe tief! Trink Wasser! Geh schlafen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben Peter Jacksons passte der Alte Wald nicht in das dramaturgische Konzept, den Konflikt der Hobbits mit den [[Nazgûl]] und das möglichst früh im Film angesiedelte Auftreten [[Aragorn II.|Aragorn]]s in [[Bree]] in den Vordergrund zu rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fernsehserie ==&lt;br /&gt;
In der 2. Staffel der Fernsehserie [[Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht]] wird Tom Bombadil von dem Schauspieler [[ Rory Kinnear]] verkörpert. Die Showrunnter J.D. Payne und Patrick McKay erklärten in einem Interview, dass es Bombadil in der Serie nach Rhûn verschlägt, weil er sich Sorgen um das immer weiter verdorrende Land macht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vanityfair.com/hollywood/story/tom-bombadil-the-rings-of-power-first-look Vanity Fair, 29.05.2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Nachdem die Erzählung &#039;&#039;[[Roverandom]]&#039;&#039; von Kindern begeistert aufgenommen worden war, begann Tolkien, weitere amüsante Geschichten zu schreiben. Darunter war auch die Geschichte von Tom Bombadil, die in den Tagen des Königs [[Bonhedig]] spielt und in der Tom Bombadil die Hauptfigur darstellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Tom Bombadil war der Name eines der ältesten Bewohner des Königreichs; doch er war ein gesunder, munterer Geselle. Vier Fuß hoch war er in seinen Stiefeln und drei Fuß breit. Er trug einen hohen Hut mit einer blauen Feder, seine Jacke war blau, und seine Stiefel waren gelb.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie]]&#039;&#039; von Humphrey Carpenter. IV &#039;&#039;1925–1949(a):»In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit.«&#039;&#039;, 6 &#039;&#039;Der Geschichtenerzähler&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer im &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; ist Bombadil in zwei Gedichten namens &#039;&#039;[[Die Abenteuer des Tom Bombadil (Gedicht)|Die Abenteuer des Tom Bombadil]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Tom geht rudern]]&#039;&#039; verewigt. Ersteres wurde bereits 1934 im &#039;&#039;Oxford Magazine&#039;&#039; veröffentlicht, bevor es in den sechziger Jahren zusammen mit &#039;&#039;Tom geht rudern&#039;&#039; und weiteren Gedichten unter dem Titel &#039;&#039;[[Die Abenteuer des Tom Bombadil|Die Abenteuer des Tom Bombadil und andere Gedichte aus dem Roten Buch]]&#039;&#039; erneut erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Gedicht ist die Feder, die an Bombadils Hut steckt, noch eine Schwanenfeder. &#039;&#039;Tom geht rudern&#039;&#039; erzählt dann, wie Bombadil zu der blauen Feder eines Eisvogels kommt. Die Notwendigkeit, die Geschichte dieser Veränderung zu erzählen, ergab sich für Tolkien, weil Bombadils Feder im &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; als blau bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Name und Gestalt des Tom Bombadil gehen auf eine holländische Puppe, die Tolkiens Sohn [[Michael Tolkien|Michael]] gehörte, zurück. Michaels Bruder [[John Tolkien|John]] konnte die Puppe nicht leiden und versuchte erfolglos, sie im WC hinunterzuspülen. Daraufhin schuf Tolkien die literarische Figur Tom Bombadil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Erstes Buch,&lt;br /&gt;
*** Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Der Alte Wald&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*** Siebtes Kapitel: &#039;&#039;In Tom Bombadils Haus&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Die Abenteuer des Tom Bombadil&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Vorwort.&lt;br /&gt;
** Erstes Gedicht: &#039;&#039;Die Abenteuer des Tom Bombadil&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Zweites Gedicht: &#039;&#039;Tom geht rudern&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Briefe&#039;&#039;. Herausgegeben von Humphrey Carpenter.&lt;br /&gt;
** Brief #144 &#039;&#039;An Naomi Mitchison (25. April 1954)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Brief #153 &#039;&#039;An Peter Hastings (Entwurf) (September 1954)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Humphrey Carpenter: &#039;&#039;J. R. R. Tolkien: Eine Biographie&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** IV &#039;&#039;1925–1949(a):»In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit.«&#039;&#039;, 6 &#039;&#039;Der Geschichtenerzähler&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ringträger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Bombadil, Tom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arten]]&lt;br /&gt;
[[en:Tom Bombadil]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/tom_bombadil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Thranduil&amp;diff=134682</id>
		<title>Thranduil</title>
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		<updated>2026-04-11T21:31:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 123486)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Thranduil_AnkeEißmann.jpg|thumb|200px|Thranduil, &amp;lt;small&amp;gt;Bild: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thranduil&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚lebhafter Frühling‘) ist im [[Legendarium]] ein [[Elben]]-König in [[Rhovanion|Wilderland]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
* geboren vor 502 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]]&lt;br /&gt;
* 3434 bis 3441 Z. Z. kämpfte in der [[Letzter Bund|Schlacht des Letzten Bündnisses]] &lt;br /&gt;
* Herbst 2941 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] kämpfte in der [[Schlacht der Fünf Heere]] &lt;br /&gt;
* [[15. März]] 3019 D. Z. kämpfte in der [[Schlacht unter den Bäumen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
[[Elben]], Sindar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thranduil war ein [[Sindar|Sinda]], Sohn von [[Oropher]], Vater von [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]] und König der [[Waldelben]] im nördlichen [[Düsterwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine [[Thranduils Hallen|Hallen]] waren, so wurde gesagt, denen von [[Menegroth]] nachempfunden, auch wenn sie weniger groß und prächtig waren. Als Waldlandkönig trug Thranduil auf seinem goldenen Haupt eine Krone aus Laub, Beeren oder Blumen, je nach Jahreszeit. Als Zeichen seiner Königswürde im [[Waldland-Reich]] trug er ein geschnitztes Eichenzepter. Er lebte sehr naturverbunden, feierte Feste im Waldland nahe seiner Königshallen und fand offensichtlich Vergnügen an der Jagd, zu der er mit seinem Gefolge häufiger ausritt. Der Elbenkönig hatte eine Schwäche für den starken Rotwein [[Dorwinion]]s und für Schätze, vor allem für Smaragde, Silber und weiße Edelsteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stammbaum/start}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum|ORO|ORO=[[Oropher]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;amp;dagger; 3434 Z. Z.&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| |!| }}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum|THR|THR=&#039;&#039;&#039;Thranduil&#039;&#039;&#039;|boxstyle=background-color: #e0edc1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum| |!| }}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum|LEG|LEG=[[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]]}}&lt;br /&gt;
{{Stammbaum/ende}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Lindon.jpg|thumb|left|250px|Thranduils frühere Heimat Lindon]]&lt;br /&gt;
Thranduil wurde Anfang des Ersten Zeitalters geboren und lebte mit [[Thingol]] und [[Melian]] in [[Doriath]] bevor es fiel. Danach lebte er mit [[Gil-galad]] in  [[Lindon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er und sein Vater gehörten zu jenen Sindar die um 1000 Z. Z. von [[Lindon]] aus gen Osten zogen. So kamen sie schließlich nach Rhovanion und in den großen Forst, den man zu dieser Zeit noch Grünwald den Großen nannte. Thranduils Vater Oropher wurde König der einheimischen Elben, insbesondere Nachfahren der [[Nandor]], die sich bald schon mit den Sindar aus Orophers Gefolge vermischten. Oropher ließ sich mit seinen Untertanen am [[Amon Lanc]] im Süden des Waldes nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3434 Z. Z. marschierten Oropher und Thranduil mit ihrem Heer, bestehend aus nur leichtgerüsteten Kriegern zur Schlacht des Letzten Bündnisses. Dort sah Thranduil seinen Vater und einen Großteil seines Volkes in der [[Schlacht auf der Dagorlad]], vor den Toren [[Mordor]]s fallen. Nach der Belagerung von [[Barad-dûr]] und dem Sturz [[Sauron]]s 3441 Z. Z., kehrte Thranduil mit den Überlebenden seines Volkes in den Grünwald zurück. Doch den Schrecken Mordors vergaß er niemals und sein Blick wurde dunkel, wenn er nach Osten blickte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1050 D. Z., als sich der Schatten im Wald ausbreitete, den man wenig später nur noch als Düsterwald kannte, zogen sich die Waldelben, nun unter Führung ihres neuen Königs Thranduil, vor dem drohenden Übel zurück, das nun von [[Dol Guldur]], der Festung im Süden des Waldes ausging. Er errichtete sein Reich schließlich im Nordosten des Waldes. Dort ließ er Höhlen in eine Anhöhe am Nordufer des [[Waldfluss]]es schlagen, die ihm als Palast und Schatzkammer und seinem in den Wäldern lebenden Volk als Zufluchtsort dienen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Fahrt zum Erebor ===&lt;br /&gt;
[[Bild:thranduil_01.jpg|thumb|200px|Der Elbenkönig]]&lt;br /&gt;
Im Spätsommer des Jahres 2941 D. Z. führte man einen Zwerg vor Thranduils Thron. Es war [[Thorin II.|Thorin II. Eichenschild]], der mit zwölf Gefährten und dem [[Hobbits|Hobbit]] [[Bilbo Beutlin]] auf der Reise zur Wiedererrichtung des Königreichs unter dem Berg und der Wiedergewinnung des Zwergenschatzes durch den Düsterwald geirrt war. Die Zwerge unter Thorin, ausgehungert und erschöpft, hatten mehrfach Gelage der Waldelben gestört. Als ersten von den „Störenfrieden“ hatte man Thorin gefasst und ihm sein Schwert [[Orcrist]] abgenommen. Vor dem Elbenkönig erklärte er, dass sie nicht die Absicht gehabt hätten, sein Volk zu stören und nur um etwas Nahrung bitten wollten. Als Thranduil jedoch nach dem Grund ihrer Reise durch den Wald fragte, schwieg Thorin, denn die Vorliebe des Königs für Schätze war ihm bekannt. Man sperrte ihn daraufhin in einen der tiefsten Kerker, wo er bleiben sollte, bis er den Grund seiner Reise preisgeben würde. Bald darauf nahmen die Elben Thorins Gefährten gefangen, bis auf Bilbo, der sich mit Hilfe des [[Der Eine Ring|Ringes]] unsichtbar machte. Während die Zwerge eingesperrt waren, gelang es dem Hobbit, eine Fluchtmöglichkeit auszukundschaften. Er befreite schließlich die Zwerge und die Reisenden konnten den Hallen in vermeintlich leeren Fässern über den Waldfluss entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thranduil sandte daraufhin Späher aus, um die Entkommenen aufzuspüren. So und durch die Nachricht der Vögel des Waldes erfuhr der Elbenkönig überraschend von [[Smaug]]s Tod. Getrieben von dem großen Schatz, den der [[Drachen|Drache]] fast zwei Jahrhunderte lang im [[Erebor]] gehütet hatte, marschierte Thranduil mit einem Heer Bogenschützen und Speerträgern nach Südosten, Richtung Erebor. Auf halber Strecke erreichten Thranduil Boten [[Bard I.|Bard]]s von [[Esgaroth]], die ihm Nachricht von der Zerstörung der Stadt und dem Leid seiner Bewohner überbrachten. &lt;br /&gt;
Thranduil sandte dem heimatlosen [[Menschen am Langen See|Volk]] Nahrung und kundige Handwerker, um das Lager am [[Langer See|Langen See]] winterfest zu machen. Er und Bard führten ihre Heere unterdessen unter dem [[Banner vom See]] und dem [[Banner des Elbenkönigs|Banner des Waldes]] zum Einsamen Berg, wo sie Thorin und seine Gefährten unvermutet lebend antrafen. Thorin hatte sich im Berg verbarrikadiert und beanspruchte den gesamten Schatz für sich. Die Elben und Menschen belagerten daraufhin den Berg. Bilbo der zu vermitteln suchte, nahm sich eines Nachts den [[Arkenstein]], den er sich zuvor als Vierzehntel seines Schatzes ausgesucht hatte und schlich unsichtbar in das Lager der Belagerer. Dort sprach er mit Bard und Thranduil und gab ihnen den Stein, weil man nach Bilbos Meinung, den sturen Zwerg nur so zu Verhandlungen bringen könnte. Der Elbenkönig war beeindruckt vom Mut des Hobbits und riet ihm im Lager zu bleiben, aber Bilbo lehnte ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thorin hatte indes Boten zu seinem Vetter [[Dáin II.|Dáin Eisenfuß]] geschickt, um diesem um militärische Unterstützung zu bitten. Nach einer weiteren, gescheiterten Verhandlung, kam Dáin mit seinem Heer und ein Kampf von Elben und Menschen gegen die Zwerge schien unausweichlich. Erst das Auftauchen der [[Orks|Ork]]- und [[Warge|Warg]]-Heere unter ihrem Anführer [[Bolg]] brachte die Wende im Geschehen. Menschen, Elben und Zwerge kämpften gemeinsam in der Schlacht der Fünf Heere gegen Orks, Warge und [[Wolfreiter]]. Thranduil zog mit seiner Rüstung und seinem Helm in die Schlacht und war mit Speer und Schild bewaffnet. Er kämpfte die meiste Zeit auf dem Rabenberg. Dank der auftauchenden [[Adler]] und dem Gestaltwandler [[Beorn]] konnte die Schlacht schlussendlich entschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Elben aus Thranduils Volk waren gefallen. Thorin und seine Neffen [[Fíli]] und [[Kíli]] hatten die Schlacht ebenfalls nicht überlebt. Thorin wurde in den Hallen des Erebor zur letzten Ruhe gebettet und Thranduil legte ihm sein Schwert Orcrist auf die Brust, das er ihm bei seiner Gefangennahme abgenommen hatte. Aus Dank für seine geleistete Hilfe schenkte Bard dem Elbenkönig die [[Halsschmuck von Girion|Smaragde Girions]]. Er und sein Gefolge begleiteten [[Gandalf]], Beorn und den Hobbit bis zum Düsterwald, wo Bilbo ihm ein Perlenhalsband schenkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elbenkönig nannte den Hobbit daraufhin „Bilbo den Großartigen“ und hieß ihn schließlich einen Elbenfreund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Ringkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Battle Under the Trees.jpg|thumb|left|280px|Die Schlacht unter den Bäumen]]&lt;br /&gt;
Im März 3018 D. Z. brachte [[Aragorn II.|Aragorn]] den gefangenen [[Gollum]] zu den Hallen Thranduils, denn dort sollte man ihn gefangen halten. Gollum wurde Tag und Nacht bewacht, doch die Wächter fühlten Mitleid mit der Kreatur und ließen ihn draußen auf einen alleinstehenden Baum klettern. Eines Abends weigerte er sich jedoch herunterzukommen. Die Elben wurden plötzlich von [[Orks]] angegriffen und in der Verwirrung konnte Gollum den Baum unbemerkt hinabklettern und verschwinden. Thranduil sandte daraufhin seinen Sohn Legolas nach [[Bruchtal]] um [[Elrond]] und Gandalf von Gollums Flucht zu berichten. Beim [[Rat von Elrond]] wurde Legolas zu einem der neun [[Gefährten]] bestimmt, die den Ringträger [[Frodo Beutlin]] bei seinem Auftrag den Einen Ring zu zerstören begleiten sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Höhepunkt des [[Ringkrieg]]es, im März des Jahres 3019 D. Z. drangen Orks aus [[Dol Guldur]] in das Waldland-Reich ein, die Thranduil aber in der [[Schlacht unter den Bäumen]] zurückschlagen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Ringkrieg ===&lt;br /&gt;
Thranduil erhielt nach dem Ringkrieg den ganzen Norden Düsterwalds bis zum [[Emyn-nu-Fuin|Gebirge von Düsterwald]] offiziell zu Eigen. Der Süden Düsterwalds ging nach dem Ringkrieg an [[Celeborn]], seither wurde diese Gegend [[Ost-Lórien]] genannt. Die Mitte des Waldes etwa von der [[Ostbucht]] bis zum Gebirge von Düsterwald ging an die [[Waldmenschen (Rhovanion)|Waldmenschen]] und [[Beorninger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adaptionen ==&lt;br /&gt;
=== Zeichentrickfilm ===&lt;br /&gt;
In der Filmadaption von &#039;&#039;[[The Hobbit (Zeichentrickfilm)|The Hobbit]]&#039;&#039; von [[Arthur Rankin Jr.]] und [[Jules Bass]] werden Thranduil und die anderen Waldelben als koboldartige Wesen mit langen Armen und Beinen dargestellt. Der Elbenkönig wird von Otto Preminger gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörspiele ===&lt;br /&gt;
Im englischen [[The Hobbit (Hörspiel)|Hörspiel]] zum Roman &#039;&#039;The Hobbit&#039;&#039; (BBC, 1968) wird Thranduil vom britischen Schauspieler Leonard Fenton gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschen &#039;&#039;[[Der Hobbit (Hörspiel)|Der Hobbit]]&#039;&#039;-Hörspiel (WDR, 1980) wird der Elb von Schauspieler [[Martin Hirthe]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hobbit-Trilogie ==  &lt;br /&gt;
In [[Peter Jackson]]s Interpretation vom &#039;&#039;[[Der Hobbit (Film)|Hobbit]]&#039;&#039;, wird Thranduil von [[Lee Pace]] verkörpert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Titel ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Elbenkönig&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Elvenking&#039;&#039;) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Waldlandkönig&#039;&#039; auch &#039;&#039;König des Waldland-Reichs&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;King of the Woodland Realm&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;König der Elben des Nördlichen Düsterwalds&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;King of the Elves of Northern Mirkwood&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Name Thranduil bedeutet ‚lebhafter Frühling‘ (&#039;&#039;Vigorous spring&#039;&#039;). Er setzt sich zusammen aus den Sindarin-Wörtern &#039;&#039;tharan&#039;&#039; für ‚lebhaft‘ und &#039;&#039;tuil&#039;&#039; für ‚Frühling‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Kapitel IX: &#039;&#039;Fässer unverzollt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Kapitel XV: &#039;&#039;Die Wolken sammeln sich&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Kapitel XVI: &#039;&#039;Ein Dieb in der Nacht&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Kapitel XVII: &#039;&#039;Die Wolken bersten&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Kapitel XVIII: &#039;&#039;Der Weg zurück&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Anhang B: &#039;&#039;Die Aufzählung der Jahre (Zeittafel der Westlande)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Teil IV, Anhang B: &#039;&#039;Die Sindarin-Fürsten der Wald-Elben&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
* [[Parma Eldalamberon]] Nr. 17 (2007),&lt;br /&gt;
** J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Words, Phrases and Passages in The Lord of the Rings&#039;&#039;. Bearbeitet von Christopher Gilson.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teleri]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Thranduil]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/elfes/teleri/sindar/thranduil]]&lt;br /&gt;
[[fi:Thranduil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Thorin_Eichenschild&amp;diff=134681</id>
		<title>Thorin Eichenschild</title>
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		<updated>2026-04-11T21:31:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 30406)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Thorin II.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tharbad&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚Übergang‘) ist im [[Legendarium]] eine Stadt im  Südteil von [[Eriador]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tharbad ist eine Stadt und Binnenhafen im südlichen Eriador beim Zusammenfluss von [[Glanduin]] und [[Mitheithel]]. Die [[Nord-Süd-Straße]] überquert hier den Fluss auf einer Furt. Etwa 200 Meilen flussabwärts, wo der [[Gwathló]] in das Meer mündet, ist schon vorher der erste [[Númenor|númenórische]] Hafen, [[Lond Daer]], entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt bestand von Beginn an aus zwei Stadtteilen, getrennt durch den Fluss und zunächst durch eine hölzerne Brücke verbunden. Das umgebende Land war ein bewaldetes Sumpfgebiet, welches gefährlich zu durchqueren war. Tharbad mit seinen Holzhäusern, hölzernen Kaien und hölzernen Straßen war vermutlich auf Pfeilern errichtet, die es im weichen Untergrund vor dem Versinken bewahrten. Die einzigen sicheren Wege von und nach Tharbad waren zu dieser Zeit der Fluss in Richtung Meer und eine auf einem Damm errichtete Straße in den Osten, nach [[Ost-in-Edhil]] hin. Diese verlief vermutlich südlich des vom Glanduin gespeisten sumpfigen Delta des [[Schwanenfleet|Nin-in-Eilph]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=[...] the land was almost flat, and the waters became sluggish, tending to spread into fenland. Above Tharbad the river forked, with both branches having converged from out of a network of swamps, pools and eyots, where the only inhabitants were hosts of swans, and many other waterbirds.|Autor=J. R. R. Tolkien|Quelle=&#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;. Part Two: The Second Age, IV &#039;&#039;The History of Galadriel and Celeborn&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweites Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen Zweiten Zeitalter (um das Jahr 1000 [[Z. Z.]]) wurde Tharbad von den Númenórern als einer ihrer ersten Häfen in Mittelerde und deren größter Binnenhafen gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tharbad war vor allem bedeutend durch dessen Nähe zu dem befreundeten [[Noldor]]reich von [[Eregion]] und war einer der zentralen Punkte für die Zusammenarbeit zwischen Númenor und der in [[Mittelerde]] verbliebenen [[Elben]]. [[Tar-Aldarion]], sechster König von Númenor, traf sich in Tharbad mit [[Galadriel]] und [[Celeborn (Elb)|Celeborn]], welche zu dieser Zeit in Eregion wohnten. Außerdem traten hier die ersten wirtschaftlichen Interessen der Númenórer an Mittelerde zutage, welche die schier endlosen Wälder zum Schiffbau nutzten. Jedoch konnten die großen, hochseefähigen Schiffe beladen den Gwathló nicht beschiffen, sodass diese in Vinyalonde/Lond Daer anlegen mussten und dort von kleineren Booten beliefert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1700 [[Z. Z.]], als [[Sauron]] Eregion und Eriador verheerte, wurde Tharbad von seinem Heer belagert und nur schwach gehalten. Der númenórische König [[Tar-Minastir]] landete schließlich mit seiner Flotte am [[Lhûn]], sein Admiral [[Ciryatur]] dagegen in Vinyalonde und zog von da aus den Gwathló hoch, wo der zurückweichende Sauron zwischen beiden Heeren in der [[Schlacht am Gwathló]] besiegt und seine ganze Armee vernichtet wurde. Durch den Krieg und den Schiffbau der Númenórer waren die Wälder zu beiden Seiten des Gwathló bereits stark geschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tharbad war nun isoliert in einer verwüsteten Gegend und verlor rasch an Bedeutung, im Gegensatz zum wachsenden Hafen von Vinyalonde, der nun [[Lond Daer]] (Großer Hafen) genannt wurde. Die Númenórer hatten jetzt Gefallen an der Macht gefunden und betrieben dort intensivsten Schiffbau. Die Wälder zwischen Lond Daer und Tharbad wurden bis weit ins Landesinnere zu großen Teilen einfach abgeholzt, den Númenórern war das Schicksal dieser Länder egal, solange nur ihre Heimatinsel nicht berührt wurde, und so verwandelten sie binnen wenigen hundert Jahren das riesige Gebiet links und rechts des Gwathló in eine baumlose Ödnis. Die eingeborenen Völker, welche im Krieg stark gelitten hatten, versuchten zwar Widerstand zu leisten, númenórische Siedlungen anzugreifen und deren Holzlager zu verbrennen, hatten aber natürlich gegen deren immense Militärmacht keine Chance. Die Númenórer, welche nun vor allem auf Eroberung und Beute aus waren, nutzten Lond Daer und Tharbad zur Unterdrückung der bereits völlig zerstörten Länder. Zu späteren Zeiten, als Númenor seine mächtigste, dunkelste Phase erreichte, wurden von hier aus wohl vor allem Sklaven nach Númenor verschifft. Nach dem Untergang von Númenor blieb Tharbad, im Gegensatz zu Lond Daer, bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drittes Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der Reiche [[Arnor]] und [[Gondor]], deren Grenze der Gwathló war, wurde Tharbad aufrechterhalten und gehörte zu beiden Reichen gleichzeitig, obwohl diese Gegend nun so gut wie unbewohnt war. Vermutlich fungierte Tharbad auch als Treffpunkt für Gespräche zwischen den beiden Ländern. Eine über 1000 Meilen lange Straße (die [[Nord-Süd-Straße]]) zwischen beiden Hauptstädten [[Osgiliath]] und [[Annúminas]] wurde gebaut, welche Tharbad auf einer neu errichteten steinernen Brücke überquerte. Die sumpfigen Länder rund um Tharbad wurden von der Straße auf hohen Dämmen überquert. Auch als Binnenhafen wurde die Stadt weiterhin genutzt und die schnellste Verbindung zwischen Osgiliath und Arnor führte tatsächlich zunächst nicht über die Straße, sondern per Schiff (mit geringem Tiefgang) über das Meer und dann den Gwathló hinauf bis Tharbad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tharbad war also ein wichtiger Verkehrs- und Handelspunkt in Mittelerde zwischen dessen beiden größten Staaten, durch den viele Waren liefen und hätte zu einer großen Stadt werden können. Jedoch waren die beiden Reiche durch den erneuten Aufstieg Saurons und durch den Krieg erschüttert und die Beziehungen untereinander erloschen beinahe zur Gänze.&lt;br /&gt;
Tharbad wurde nach wie vor von beiden unterhalten, war nun aber ein fast autarkes Gebiet mit wenig Verkehr in beide Richtungen. Neben der steinernen Brücke bestanden im Dritten Zeitalter auch die Häuser, Straßen und Kaie der Stadt aus Stein, denn Wälder gab es in dieser Gegend dank Númenor keine mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch, dass sich Gondor eher von den Kriegsschäden erholte als Arnor, wurde Tharbad, obwohl näher an Annúminas und [[Fornost]] als an Osgiliath, schließlich eine zum größeren Teil gondorische Stadt. 1409 [[D. Z.]] wurde [[Cardolan]], südlichster Teil Arnors, verwüstet und [[Arthedain]] gab sein Interesse an der Stadt auf. Als Arnor immer schwächer wurde, wurde in Tharbad eine starke gondorische Garnison errichtet, zur Unterstützung Arnors, aber vor allem zur Wahrung eigener Macht. Im Jahre 1636 [[D. Z.]] kam jedoch die große Katastrophe über alle Länder und Völker der Menschen: die [[Große Pest|Pest]] wütete und entvölkerte binnen weniger Jahre weite Gebiete Mittelerdes. Von [[Rhovanion]] ausgehend wurden Gondor und vor allem Osgiliath am schwersten getroffen, Flüchtlinge transportierten die Seuche weiter nach Norden. Hier nahm Tharbad seine Rolle als wichtiger Verkehrsknotenpunkt zum letzten Mal ein, denn hier sammelten sich die Flüchtlinge, bis die Krankheit eintraf und sich von dort aus ungehindert auch in Arnor verbreiten konnte und auch Fornost und die gerade erst auf der Bildfläche aufgetauchten [[Hobbits]] schwer traf. Tharbad war nun beinahe entvölkert und verfiel zusehends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich war Tharbad nach der Pest immer noch von wenigen Menschen bewohnt und auch die große Steinbrücke bestand noch, wenngleich baufällig geworden. Die Stadt war aber nun bedeutungslos geworden, denn Handel in [[Eriador]] gab es nun so gut wie keinen mehr und die Länder waren nach dem Untergang Arnors 1974 [[D. Z.]] auf viele hundert Meilen Umkreis fast leer. Tharbad wurde von Gondor nicht mehr unterstützt und verfiel immer mehr. Im Jahre 2911 [[D. Z.]] litt die Bevölkerung ganz Eriadors und Gondors unter dem [[Grausamer Winter|Grausamen Winter]], im Frühjahr 2912 [[D. Z.]] schließlich verwüsteten die ungeheuren Fluten von Schmelzwasser die Stadt und rissen die Brücke mit sich, die wenigen Überlebenden zogen sich nun endgültig zurück und von Tharbad waren nur noch Ruinen übrig, die langsam im Sumpf versanken. Die große Nord-Süd-Straße erhielt sich in Teilen, wurde aber ohnehin nur noch von wenigen vereinzelten Wanderern benutzt. Der Gwathló konnte noch lange danach von geschickten Kletterern auf den steinernen Trümmern der großen Brücke überquert werden. 3018 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] verlor hier [[Boromir (Sohn von Denethor II.)|Boromir]] sein Pferd, bei der gefährlichen Überquerung des Gwathló, welches später, wie [[Éomer]] berichtete, reiterlos nach Rohan zurück kehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich wurde im [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalter]] nach der Wiederbesiedelung Arnors auch Tharbad wieder neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tharbad war der ursprüngliche Name für die Furt an der Grauflut. Tolkien könnte für den Namen durch die Furt bei Hall Green Village in Warwickshire, England inspiriert worden sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=[...] das Dorf Hall Green lag nur ein Stückchen [von Sarehole] entfernt und war über einen Weg und eine Furt zu erreichen.|Autor=Humphrey Carpenter|Quelle=&#039;&#039;J. R. R. Tolkien: Eine Biographie&#039;&#039;. II &#039;&#039;1892-1916: Jugendjahre&#039;&#039;, 2 &#039;&#039;Birmingham&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Margaret Carroux]] und [[Ebba-Margareta von Freymann]]. (Im Original erschienen 1954/1955 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Zweites Buch,&lt;br /&gt;
*** Achtes Kapitel: &#039;&#039;Abschied von Lórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Anhänge&lt;br /&gt;
*** Anhang B: &#039;&#039;Aufzählung der Jahre&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Hans J. Schütz]]. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Humphrey Carpenter]]: &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie]]&#039;&#039;. Aus dem Englischen übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;J. R. R. Tolkien - A biography&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Tharbad]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/villes_tours_et_forteresses/eriador/tharbad]]&lt;br /&gt;
[[fi:Tharbad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tar-Ancalime&amp;diff=134679</id>
		<title>Tar-Ancalime</title>
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		<updated>2026-04-11T21:30:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 116738)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tar-Ancalime&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] der siebte Herrscher und die erste Königin von [[Númenor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren 873 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]]&lt;br /&gt;
* Hochzeit mit [[Hallacar]] 1000 Z. Z. &lt;br /&gt;
* besteigt den Thron 1075 Z. Z.&lt;br /&gt;
* legt das Zepter 1280 Z. Z. nieder &lt;br /&gt;
* gestorben 1285 Z. Z.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Menschen]], [[Edain]], [[Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tar-Ancalime war der siebte Herrscher von Númenor und die erste regierende Königin. Sie war die Tochter und das einzige Kind von [[Tar-Aldarion]] und [[Erendis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ancalimes Vater war ein großer Abenteurer und Seefahrer und im Jahre 877 Z. Z. als sie erst vier Jahre alt war, verließ Aldarion sie und ihre Mutter um auf seinem Schiff [[Belegaer]] zu durchsegeln und [[Mittelerde]]s Küsten auszukundschaften. Aldarion versprach seiner Frau, nach zwei Jahren wieder da zu sein, doch er hielt sein Versprechen nicht. Erendis, wütend und allein gelassen, verließ daraufhin das gemeinsame Haus in [[Armenelos]] und zog mit der kleinen Ancalime nach [[Emerië]] in ein [[Weißes Haus (Emerië)|Weißes Haus]], wo die beiden mit nur wenigen, weiblichen Dienstboten lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde Ancalime, weitgehend von Männern isoliert, von Erendis aufgezogen und erhielt von ihr Lese-, Schreib- und Sozialkundeunterricht über das Volk und die Kultur Númenors. Ancalime lernte als Sprache vor allem die Elbensprache [[Sindarin]], und nicht das von Aldarion geschätzte, in Númenor gesprochene [[Adûnaïsch]]. Im Haus selber gab es weder Lachen noch Musik oder Fröhlichkeit, eher schien es, als sei hier vor nicht allzu langer Zeit jemand gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erendis schürte Ancalimes Reserviertheit und Misstrauen gegenüber Männern und sprach kaum über ihren Vater. Ancalime durfte Emerië nicht verlassen, nicht einmal um ihre Großeltern zu besuchen. Stattdessen wanderte sie im Grasland umher und traf hier und da eine Schäferin, der sie bei ihrer Arbeit helfen durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
882 Z. Z. kehrte Aldarion, drei Jahre später als er es seiner Frau und seiner Tochter versprochen hatte, zurück. Ancalime war inzwischen neun Jahre alt und als ihr Vater vor der Tür des Hauses in Emerië stand, erkannte sie ihn nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erendis und Aldarion trennten sich wenig später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aldarion wurde schließlich 883 Z. Z. der sechste númenórische König und berief nur neun Jahre später seine Tochter Ancalime, die erst ihr 19. Jahr erreicht hatte, zur Thronerbin und änderte dafür die númenórischen Gesetze, die das königliche Erbrecht regelten. Ancalime übernahm zeitweise die Regentschaft, wenn ihr Vater auf Reisen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ancalime, wohl beeinflusst durch die schreckliche Ehe ihrer Eltern, war von keinem großen Heiratswillen erfüllt und versteckte sich darum vor den Verehrern ihrer Schönheit auf einem Bauernhof in [[Hyarastorni]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort traf sie den scheinbaren Schafhirten Mámandil, der für sie sang und dem Ancalime nach einer gewissen Zeit zugetan war. Doch als sie schließlich erfuhr, dass ihr Verehrer sie belogen hatte und eigentlich der adelige Fürstensohn Hallacar von Hyarastorni war, verschmähte sie ihn. Doch als schließlich ihr Königserbe in Gefahr geriet, heiratete sie 1000 Z. Z. schließlich doch Hallacar, wohl vor allem um ihrem Vetter [[Soronto]] das Erbe des Zepters zu verleiden, der sie bereits zur Abtretung ihres Erbes gedrängt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1003 Z. Z. kam der gemeinsame Sohn und das einzige Kind [[Tar-Anárion|Anárion]] zur Welt. Ancalime schien niemals besonders mütterlich gewesen zu sein, unter anderem wollte sie keinen Sohn, denn sie wollte nicht soweit sinken, wie ihre Großmutter [[Almarian]], die in ihren Sohn Aldarion stets vernarrt gewesen war. Sie missgönnte sogar, eigensinnig und stolz, wie sie war, ihrem Ehemann den Sohn. Hallacar und Ancalime zerstritten sich bald, weil sie ihn dominieren wollte, sein Land besitzen und ihm verbieten wollte in seiner Heimat Hyrastorni zu leben, weil ihr Ehemann kein Bauernknecht sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1057 Z. Z. nahm sie unter dem Namen „Tar-Ancalime“, als erste „Königin“ Númenors, das Zepter von ihrem Vater. 1098 Z. Z., nach dem Tode Aldarions, widerrief sie bereits dessen gesamte Politik und gewährte [[Gil-galad]] keinerlei Unterstützung mehr, auch tat sie meist genau das Gegenteil von dem, was man ihr riet. 1280 Z. Z. übergab sie ihr Zepter ihrem Sohn, nachdem sie 205 Jahre lang geherrscht hatte. 1285 Z. Z. starb Tar-Ancalime im Alter von 412 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ancalime wurde auch &#039;&#039;&#039;Emerwen Aranel&#039;&#039;&#039; genannt, was &#039;&#039;Prinzessin Hirtin&#039;&#039; bedeutet und sich auf die Tatsache bezieht, dass sie als Kind im Weideland Emerië lebte und sich später auf einem Bauernhof in Hyarastorni vor ihren Verehrern verbarg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ancalime ist [[Quenya]] und bedeutet &#039;&#039;die sehr helle&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Ardapedia_Silmarillon_Genealogie.pdf|Silmarillion Stammbaum]] (PDF, ca. 108 kb)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20250403151539/http://gernot-katzers-spice-pages.com/tolkien/edain.pdf Stammbaum der Eldar und Atani]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang A, Annalen der Könige und Herrscher:  &#039;&#039;I. Die Númenórischen Könige&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Teil Zwei: Das Zweite Zeitalter, &lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;II. Aldarion und Erendis: Das Weib des Seefahrers, Anmerkungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;III. Die Linie von Elros: Könige von Númenor, Anmerkungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence&lt;br /&gt;
 |list=Königin von Númenor&lt;br /&gt;
 |prev=[[Tar-Aldarion]]&lt;br /&gt;
 |next=[[Tar-Anárion]]&lt;br /&gt;
 |date=1075–1280 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]] &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dúnedain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Tar-Ancalimë]]&lt;br /&gt;
[[fi:Tar-Ancalimë]]&lt;br /&gt;
[[fr:/encyclo/personnages/hommes/2a/numenoreens/tar-ancalime]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Tabletop-Charaktere&amp;diff=134678</id>
		<title>Tabletop-Charaktere</title>
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		<updated>2026-04-11T21:30:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 105006)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier werden Personen aufgelistet, welche ausschließlich im [[Middle-earth Tabletop-Strategiespiel]] existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gulavhar===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gulavhar&#039;&#039;&#039; war ein böser, blutsaugender Dämon, der in den Ruinen [[Fornost]]s hauste. Er hatte Flügel und Hörner und konnte, wenn er verwundet war, seine Wunden heilen indem anderen Wesen die Lebenskraft aussaugte. Sein unstillbarer Durst war in den Dörfern des [[Breeland]]es gefürchtet. Er wurde von [[Aragorn II.]] und seinen [[Waldläufer des Nordens|Waldläufer]]n erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Suladân===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Suladân&#039;&#039;&#039; war einst ein normaler Stammesfürst der [[Haradrim]], scharte aber später viele tausend Haradrim unter sich. Er stellt den Anführer der Haradrim dar, gegen den König [[Théoden]] bei der [[Schlacht auf den Pelennor-Feldern]] anritt, und den er niederstreckte, kurz bevor er selbst fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vraskú===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vraskú&#039;&#039;&#039; war ein Anführer der [[Uruk-hai]] die von [[Saruman]] ausgeschickt worden waren um die [[Gemeinschaft des Ringes|Gefährten]] zu überfallen. Er war mit einer besonderen Armbrust bewaffnet, die mehrere Bolzen auf einmal verschießen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Múrin und Drár===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Múrin und Drár&#039;&#039;&#039; sind zwei [[Zwerge|zwergische]] Abenteurer aus den [[Eisenberge (Rhûn)|Eisenbergen]]. Sie sind unzertrennliche Freunde die das Leben an der frischen Luft bevorzugen. Múrin wirft sich mit seinem Schwert Kalazâl direkt in den Kampf, wohingegen Drár ein guter Bogenschütze ist, der [[Pfeile]] mit unglaublicher Geschwindigkeit von der Sehne lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mardin===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mardin&#039;&#039;&#039; war der persönliche Leibwächter von König [[Durin VI.]]. Er stammte aus den Reihen der Tunnelkämpfer und trug den Speer Torozûl, der zum Töten von [[Trolle]]n geschmiedet worden war. Wie sein Herr fiel er unter dem Schwert von [[Durins Fluch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Buhrdûr===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Buhrdûr&#039;&#039;&#039; war ein Häuptling der [[Trolle]] aus [[Eriador]] und für einen Troll ziemlich intelligent. Die [[Orks]] unter seinem Kommando waren für den Tod von [[Arathorn II.]] verantwortlich. Dafür bezahlten er mit dem Leben, als der Zorn von [[Aragorn II.|Arathorn&#039;s Sohn]] ihn traf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Durbúrz===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Durbúrz&#039;&#039;&#039; ist im Tabletop-Hintergrund der König der Moria-[[Orks]]. Seit vielen Jahren herrscht der brutale Despot mit eiserener Faust über das versunkene [[Khazad-dûm|Zwergenreich]] und ist bei Feinden und Untertanen gleichermaßen gefürchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dalamyr===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dalamyr&#039;&#039;&#039; ist der Flottenmeister von [[Umbar]] und noch dazu ein Hâsharin, ein tödlicher Assassine der [[Haradrim]]. Er ist eine sehr einflussreiche Person und gleichzeitig ein begnadeter Kämpfer, der seine Feinde mit Rauchbomben und vergifteten Klingen attackiert. Obwohl er langsam alt wird, ist er ein Mann den man fürchten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cirion===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cirion&#039;&#039;&#039; ist ein adeliger Hauptmann aus [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]], der mit seinen Männern den fiktiven, gondorianischen Außenposten &amp;quot;Amon Barad&amp;quot; verteidigte, bis dieser unter [[Khamûl]]s Hand fiel. Später geriet er in die Gefangenschaft eines Königs aus [[Khand]]. Cirion ist für seinen großen Mut im Kampf gegen angsteinflößende Gegner wie Trolle bekannt und wurde nach einem gondorianischen [[Truchsess]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drûzhag ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Drûzhag der Bestienrufer&#039;&#039;&#039; ist ein, selbst nach orkischen Standards, niederträchtiger Goblin-Schamane. Vor langer Zeit wurde er vom Goblin-König Durbúrz aus [[Moria]] in die Wildnis verbannt. Er starb dort nicht, sondern lernte, allen möglichen Bestien, wie Riesenspinnen, [[Warge]]n und Fledermäusen seinen Willen aufzuzwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amdûr ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amdûr, Herr der Klingen&#039;&#039;&#039; ist ein [[Ostling]]-Schwertmeister und der Anführer des Ordens der Drachenritter. Er bevorzugt es, die Offiziere und Helden der gegnerischen Streitmacht im Zweikampf zu stellen und zu besiegen. Sein Ruhm und Ansehen unter den Ostlingen wächst mit jedem Sieg, und er hat schon viele davon errungen und die abgeschlagnen Köpfe seiner Gegner als Beweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039; Ringgeister&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Games Workshop gab den 7 namenlosen Ringgeistern im Zuge einer Erweiterung Namen bzw. Titel um den gesichtslosen Geistergeschöpfen mehr Charakter zu verleihen. Diese sind: der Befleckte, der Ritter von [[Umbar]], der Schwarze Marschall, der Unsterbliche, der Verräter, der Schattenkönig und der Dwimmerlaik. Einige seinen hier näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Befleckte ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Befleckte&#039;&#039;&#039; ist der einzige Nazgûl, der sich den korrumpierenden Kräften seines Ringes vollständig und willentlich unterwarf. Alles Leben in seiner Umgebung erkrankt, verdorrt und stirbt und er vermag es seine Feinde allein durch seine bloße Anwesenheit umzubringen und er lässt wackere Herzen verzagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Unsterbliche ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Unsterbliche&#039;&#039;&#039; soll der älteste Ringgeist sein und auch der letzte, der [[Sauron]]s bösem Einfluss unterlag. Er hat zu einem wahren Meister der Schwarzen Magie entwickelt und sich darauf spezialisiert anderen Wesen ihre Magie und ihren Willen zu rauben. Darüber hinaus besitzt er einen enormen Willen und lebt da wo andere sterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Schattenkönig ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Schattenkönig&#039;&#039;&#039; war einstmals der Herrscher eines unbedeutenden Reiches. Die Aussicht auf einen der Neun Ringe und die damit verbundene Macht war für ihn unwiderstehlich und trieb ihn schnell in Klauen des Dunklen Herrschers. Der Schattenkönig unterstützt seine, nun [[ork]]ischen, Untertanen immer noch, indem er sich in Schatten hüllt, die die Sonne verdunkeln und die Sicht der Feinde trüben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Schwarze Marschall ===&lt;br /&gt;
In seinem früheren Leben war &#039;&#039;&#039;der Schwarze Marschall&#039;&#039;&#039; ein verhasster und gefürchteter Adliger aus [[Númenor]], der im Ruf stand politische Gegner umzubringen. Nachdem er seinen Ring erhalten hatte, wurde er zum kaltherzigsten und grausamsten Nazgûl von allen. Seine Soldaten kämpfen aus Angst um ihr eigenes Leben härter, wenn er in Sichtweite ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Der Uruk [[Lurtz]] und der Mensch [[Madril]], die beide für die [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|Filmtrilogie]] erschaffen wurden, kommen ebenfalls im Spiel als Figuren vor.&lt;br /&gt;
* [[Gothmog (Statthalter von Minas Morgul)|Gothmog]] wird wie im dritten Teil der Filmtrilogie als Ork dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
[http://www.games-workshop.de Games Workshop.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiele]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=S%C3%B6hne_Feanors&amp;diff=134677</id>
		<title>Söhne Feanors</title>
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		<updated>2026-04-11T21:30:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 130895)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Sieben &#039;&#039;&#039;Söhne Feanors&#039;&#039;&#039; (Original &#039;&#039;Sons of Feanor&#039;&#039;) waren die Söhne [[Feanor]]s und seiner Frau [[Nerdanel]] und stammen somit von [[Finwe]], dem [[Hoher König der Noldor|Hohen König der Noldor]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Söhne Feanors hießen&lt;br /&gt;
* [[Maedhros]]&lt;br /&gt;
* [[Maglor]]&lt;br /&gt;
* [[Celegorm]]&lt;br /&gt;
* [[Caranthir]]&lt;br /&gt;
* [[Curufin]]&lt;br /&gt;
* [[Amrod]]&lt;br /&gt;
* [[Amras]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Quenya]] trugen alle sieben Söhne einen Namen, der im Stamm aus &#039;&#039;Finwe&#039;&#039; besteht. Die oben stehenden Namen sind entweder [[Sindarin]] oder Mischformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeit in Aman===&lt;br /&gt;
Feanor hatte mit Nerdanel, der Tochter des [[Mahtan]], sieben Söhne, die alle in den [[Jahre der Bäume|Jahren der Bäume]] wahrscheinlich in [[Tirion]] auf dem Berg [[Túna]] geboren wurden. Als erster kam Maedhros, dann Maglor, anschließend Celegorm, Caranthir, Curufin und zum Schluss die Zwillinge Amrod und Amras auf die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des Widerwillens seines Vaters gegen das Haus [[Fingolfin]] war [[Fingon]] ein guter Freund von Maedhros.&lt;br /&gt;
Es wird weiterhin gesagt, dass fast alle Söhne wie ihr Vater [[Aule]] zugetan waren, nur Celegorm verweilte des Öfteren bei [[Orome]], von dem er auch den großen Hund [[Huan]] als Geschenk erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Schaffung der drei [[Silmaril]] hatten nur Finwe, Feanor und seine Söhne Zugang zu der Schatzkammer in Tirion, wo sie verwahrt wurden.&lt;br /&gt;
Wegen der Gerüchte die [[Melkor]] verbreitete, schmiedete Feanor für sich und seine Söhne im Geheimen Waffen und Rüstungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Feanor für zwölf Jahre aus Tirion verbannt wurde, folgten ihm seine Söhne ins Exil nach [[Formenos]]. Nach Abbuße dieser Strafen wurde Feanor auf den [[Taniquetil]] gerufen, um den Bruderzwist zu beenden. Seine Söhne blieben diesem Ereignis aber fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung der [[Zwei Bäume]] und dem Tod Finwes kehrte Feanor zurück und forderte das Königtum der Noldor ein und schwor den [[Eid Feanors]], welchem sich seine Söhne anschlossen. Daraufhin zogen die Noldor unter der Führung Feanors an der Küste von [[Araman]] entlang nach Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Weg eroberten sie die Schwanenschiffe der [[Teleri]] von [[Alqualonde]] im [[Sippenmord von Alqualonde]], um nach Westen zu segeln. Im Anschluss daran dichtete [[Maglor]] das Klagelied der [[Noldolante]] .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf verkündete ein Bote Manwes den [[Fluch der Noldor]], unter den auch die Söhne Feanors wegen ihrer Beteiligung am Sippenmord fielen. Daraufhin ließ Feanor Fingolfin zurück und segelte mit seinen Männern nach Osten über das Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeit in Beleriand===&lt;br /&gt;
Sie landeten an der nördlichen Küste von [[Beleriand]] am [[Fjord von Drengist]]. Obwohl Maedhros für das erneute Hinübersegeln nach [[Aman]] plädierte, ließ Feanor die Schiffe bei [[Losgar]] verbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nordufer des Sees [[Mithrim]] errichteten sie ein Lager, wo sie in der [[Dagor-nuin-Giliath]] angegriffen wurden.&lt;br /&gt;
Feanor wurde in der Schlacht tödlich verwundet und verstarb bei [[Eithel Sirion]].&lt;br /&gt;
Vorher verlangte er noch von seinen Söhnen den Eid zu erfüllen und ihn zu rächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maedhros geriet in einen Hinterhalt und wurde an einen Felsvorsprung des [[Thangorodrim]] gefesselt. Die übrigen Söhne verschanzten sich in [[Hithlum]].&lt;br /&gt;
Als Fingolfin schließlich nach Mittelerde und die [[Sonne]] kam, siedelte dieser am Südufer des Sees Mithrim um einen Konflikt mit den Söhnen Feanors vorzubeugen.&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Fingon]] zog indessen heimlich nach Norden, wo er mithilfe von [[Thorondor]] Maedhros befreite. Aus Dank übergab Maedhros den ihm zustehenden Titel des [[Hoher König der Noldor|Hohen Königs der Noldor]] an [[Fingolfin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten von Beleriand errichtete jeder der Söhne nun seine eigene Herrschaft. Angeblich war dies von Maedhros so gewollt, um Streitigkeiten zwischen den verschiedenen Familien zu vermeiden. Alle Söhne unterstanden Maedhros’ Oberherrschaft in [[Maedhros’ Mark]]:&lt;br /&gt;
* Maedhros in der [[Burg von Maedhros]]&lt;br /&gt;
* Maglor bei [[Maglors Lücke]]&lt;br /&gt;
* Celegorm und Curufin am [[Aglon-Pass]] und in [[Himlad]]&lt;br /&gt;
* Caranthir um den [[Helevorn]]-See unter dem Berg [[Rerir]]&lt;br /&gt;
* Amrod und Amras im Süden zwischen [[Thargelion]] und [[Doriath]]&lt;br /&gt;
Dort begegnete Caranthir als erster Noldor den [[Zwerge]]n aus den Zwergenstädten der [[Ered Luin]], [[Nogrod]] und [[Belegost]].&lt;br /&gt;
Zum [[Mereth Aderthad]] erschienen nur Maedhros und Maglor.&lt;br /&gt;
In der [[Dagor Aglareb]] besiegten die vereinten Elbenheere Melkor und legten für fast vierhundert Jahre einen Belagerungsring um [[Angband]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Friedenszeit erreichten die ersten [[Menschen]] 310 Jahre nach den Noldor Beleriand: So lebte lange Zeit das Volk von [[Haleth]] in Caranthirs Land, zogen aber nach Angriffen durch die [[Orks]] bald weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Dagor Bragollach]] drang [[Glaurung]] mit einem Orkheer nach Ost-Beleriand vor. Celegorm und Curufin konnten den Aglon-Pass nicht halten und flohen nach [[Nargothrond]], Caranthir floh nach Süden zu Amrod und Amras, die bis nach [[Ramdal]] und zum [[Amon Ereb]] zurückwichen, Maglor floh zu Maedhros, der sich nur unter schwersten Verlusten halten konnte. Zu dieser Zeit kamen auch die [[Ostlinge]] nach Ost-Beleriand, deren Häuptlinge [[Bór]], der Maedhros und Maglor die Treue schwor, und [[Ulfang]], welcher sich Caranthir unterstellte, gingen in die Dienste der Söhne Feanors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder Erwähnung fanden Celegorm und Curufin als [[Beren Erchamion|Beren]] vor [[Finrod]] tritt und ihn bittet [[Finrods Schwur]] zu erfüllen, um einen Silmaril zu erlangen. Dabei fassen sie im Stillen den Entschluss selber den Thron von [[Nargothrond]] zu übernehmen. Später wurde [[Lúthien]] von den beiden gefangengesetzt, womit sie [[Thingol]] erpressen wollten, damit dieser einer Heirat mit Celegorm zustimme. Aber [[Huan]] verhalf Lúthien zur Flucht. Aufgrund dessen und der Intrigien gegen [[Orodreth]] wurden sie von diesem aus Nargothrond verbannt. [[Celebrimbor]], der Sohn Curufins und Schmied der [[Ringe der Macht]], verblieb aber in Nargothrond.&lt;br /&gt;
Die beiden griffen auf ihrem Weg nach Osten Beren und Lúthien an, wurden aber von Huan und Beren verjagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Nirnaeth Arnoediad]] versucht [[Maedhros’ Bund]] gegen [[Melkor]] vorzugehen. Doch durch den Verrat der [[Ostlinge]] und das unüberlegte Vordringen von [[Gwindor]] wurden seine Pläne zunichte gemacht und die versammelten Heere der [[Eldar]], [[Edain]] und Zwergenwurden besiegt. Maedhros floh mit den ihm verbliebenden Truppen zum Berg [[Dolmed]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als man erfuhr, dass [[Dior Aranel]] den von Melkor gestohlenen Silmaril trug, wiegelte Celegorm seine Brüder zum Angriff auf. Im [[Untergang Doriaths|Kampf in Doriath]] fielen Celegorm, Curufin und Caranthir. Aber der Silmaril gelangte durch [[Elwing]] zu den [[Mündungen des Sirion]]. Die Untergebenen von Celegorm setzten Diors Söhne [[Eluréd]] und [[Elurín]] aus, doch Maedhros zeigte Reue und suchte sie, fand sie aber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorerst ließ Maedhros Feanors Eid ruhen. Doch bald darauf griffen die Söhne die Häfen am Sirion an ([[Schlacht an den Sirionmündungen]]), wobei Amrod und Amras fielen und einige der feanorischen Truppen meuterten. Doch Maedhros und Maglor siegten und nahmen [[Elrond]] und [[Elros]] gefangen, die von Maglor aufgezogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eonwe]] erklärt nach dem [[Krieg des Zorns]], dass die Söhne Feanors den Anspruch auf die Silmaril durch ihre schändlichen Taten verwirkt hätten. Die Silmaril sollten nach Westen gehen und die verbliebenen Söhne sich der Gerichtsbarkeit der [[Valar]] unterwerfen. Maglor wollte sich dem beugen, doch Maedhros überredete ihn zu einer letzten Tat. Beide drangen nachts in Eonwes Lager ein und stahlen je einen Silmaril. Doch Maedhros’ Hand wurde bei der Berührung mit dem Stein versengt. Unter großen Qualen warf sich Maedhros in eine Feuerspalte. Auch Maglor empfand Schmerzen durch den Stein und warf ihn ins Meer. Seitdem ist Maglor verschollen und lebt möglicherweise noch als einziger der Söhne Feanors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
* Ältere Linie Feanors&lt;br /&gt;
* Feanors Sippe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** V &#039;&#039;Von Eldamar und den Fürsten der Eldalie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VII &#039;&#039;Von den Silmaril und der Unruhe der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VIII &#039;&#039;Von der Verdunklung Valinors&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IX &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XIII &#039;&#039;Von der Rückkehr der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XIV &#039;&#039;Von Beleriand und seinen Reichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XV &#039;&#039;Von den Noldor in Beleriand&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XVII &#039;&#039;Von den ersten Menschen im Westen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XIX &#039;&#039;Von Beren und Lúthien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXII &#039;&#039;Vom Untergang Doriaths&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIII &#039;&#039;Von Tuor und dem Fall von Gondolin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIV &#039;&#039;Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten Teil 2]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lays of Beleriand]].&#039;&#039; (The  History of Middle-earth, Band III.) Herausgegeben von Christopher  Tolkien.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Shaping of Middle-earth]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band IV.) Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Lost Road and Other Writings]]&#039;&#039;. (The History  of Middle-earth, Band V.) Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band X.) Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. (The History of Middle-earth, Band XI.) Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. (The History of  Middle-earth, Band XII.) Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Die Kinder Hurins]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppen|Sohne Feanors]]&lt;br /&gt;
[[en:Sons of Fëanor]]&lt;br /&gt;
[[fi:Fëanorin pojat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sprachen&amp;diff=134676</id>
		<title>Sprachen</title>
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		<updated>2026-04-11T21:30:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 119247)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Es ist kein Geheimnis, dass [[J. R. R. Tolkien]] als Philologe als erstes damit begonnen hatte, Sprachen zu entwickeln, die er später in seine historische Kreation integrierte. &lt;br /&gt;
Schon in seiner Kindheit nahmen die Worte in Tolkiens Leben den Platz der Musik ein. Er genoss es, sie zu hören, zu lesen oder zu rezitieren, ohne sich um ihre Bedeutung zu kümmern. Sein Gespür für den charakteristischen Klang fremder Sprachen war offensichtlich. Seltsame Namen auf Kohlewaggons faszinierten ihn als Achtjährigen und weckten seine Vorliebe für das Walisische.&amp;lt;ref&amp;gt; Garth, John. Tolkien und der Erste Weltkrieg - Das Tor zu Mittelerde, Klett-Cotta 2020 S. 33f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprachen aus der Kindheit und Jugend==&lt;br /&gt;
Im Alter von elf Jahren kaufte sich Tolkien Chamvers&#039; Etymological Dictonary, das ihn mit dem Grimmschen Lautgesetz und damit mit der Germanischen Lautverschiebung vertraut machte. Gleichzeitig begann er, eigene Sprachen zu entwickeln: &#039;&#039;&#039;Nevosh&#039;&#039;&#039;, ein Potpourri aus verfremdeten lateinischen und altgriechischen Wörtern, initiiert von einem Cousin. Im Jahr 1907 folgte &#039;&#039;&#039;Naffarin&#039;&#039;&#039;, eine sorgfältig konstruierte Sprache, die auf dem Spanischen basierte. Außerdem erfand er gotische Wörter, da der bekannte Wortschatz sehr begrenzt war. Dabei ging er regelbasiert vor und orientierte sich an den Grimmschen Lautgesetzen.  &amp;lt;ref&amp;gt; Garth, John. Tolkien und der Erste Weltkrieg - Das Tor zu Mittelerde, Klett-Cotta 2020 S. 34ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiteres Sprachprojekt war &#039;&#039;&#039;Gaustik&#039;&#039;&#039;, eine nicht überlieferte germanische Sprache. Nach Garth könnte es sich um eine Extrapolation des Gotischen handeln, eher aber um die Sprache der Gauten im alten Skandinavien, die der Held [[Beowulf]] gesprochen haben könnte. &amp;lt;ref&amp;gt; Garth, John. Tolkien und der Erste Weltkrieg - Das Tor zu Mittelerde, Klett-Cotta 2020 S. 37&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprachen in der späteren Jugend und im Erwachsenenalter==&lt;br /&gt;
Einige dieser Sprachen gehören zu verschiedenen Schaffensperioden, haben also geschichtsintern nie parallel existiert. Aus seiner frühesten Schaffensperiode wissen wir nur mit Sicherheit von seinen beiden wichtigsten Sprachen &#039;&#039;[[Goldogrin]]&#039;&#039; (Gnomisch) und &#039;&#039;[[Quenya]]&#039;&#039; ([[Elbisch (Sprache)|Elbisch]]), doch bereits in &#039;&#039;Lhammas&#039;&#039;, der ausführlichen Schrift über die Sprachen seiner Welt aus den späten Dreißigern und &#039;&#039;Etymologies&#039;&#039;, einer historischen Wortliste der selben Periode präsentiert Tolkien einen umfangreichen Sprachen-Stammbaum, der da beinhaltet (spätere Tabelle):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valarin, Sprache von Melkor, Sprache von Aule, Sprache von Orome, Sprache der [[Valarindi]], Zwergisch, Orkisch, Menschliche Sprachen, &#039;&#039;&#039;Primitive Quendian&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Eldarin&#039;&#039;&#039;, Lemberin, Sprache der Laiqendi, &#039;&#039;&#039;Danian&#039;&#039;&#039;, [[Taliska]], &#039;&#039;&#039;[[Lindarin]]&#039;&#039;&#039; (Telerin), &#039;&#039;&#039;(Exilic) Noldorin&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Qenya&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kornoldorin (/Korolambe, Alt-Noldorin)&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;[[Ossiriandeb]]&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Ilkorin&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;[[Doriathrin]]&#039;&#039;&#039;, [[Falathrin]] und diverse Abarten, die von bestimmten Gruppen oder in bestimmten Gegenden gesprochen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachen, zu denen Vokabular überliefert ist, die also nicht nur in dieser Liste erwähnt werden, um den Stammbaum klar zu machen, sondern wirklichen Anteil an der Geschichte hatten, sind hier &#039;&#039;&#039;fett&#039;&#039;&#039; hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu &#039;&#039;Taliska&#039;&#039; und den in anderem Kontext erwähnten verwandten Sprachen &#039;&#039;Hvendi&#039;&#039; und &#039;&#039;Mork&#039;&#039; existieren Wortlisten und Grammatiken, die aber bis zum heutigen Tage nicht veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner quasi finalen Konzeption, bekannt aus dem [[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]], dem [[Das Silmarillion|Silmarillion]] etc. ist die Geschichte der Sprachen [[Arda]]s mehr oder weniger wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durch die Zeitalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor dem Ersten Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Valar]] und [[Maiar]] steigen auf die Welt, die ist, hinab. Jetzt inkarniert tun sie das, was von [[Eru]] für jene vorgesehen ist: Sie entwickeln eine Sprache. Obwohl sie es nicht brauchen, sprechen sie untereinander ganz herkömmlich und physisch in &#039;&#039;&#039;Valarin&#039;&#039;&#039;, einer sehr konsonantenreichen und langatmigen Sprache (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Aþaraphelûn DuÅ¡amanûðân&#039;&#039;&#039; - geschädigte Welt). Als Aule die Zwerge erweckt, gibt er ihnen möglicherweise eine eigene Sprache mit auf den Weg, &#039;&#039;&#039;Khuzdul&#039;&#039;&#039;, welche sich in all den Jahrtausenden fast nicht verändern wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Elben]] [[Cuivienyarna|erwachen]] nun in [[Cuiviénen]] und entwickeln eine eigene Sprache, ganz wie es den Inkarnierten vorbestimmt ist, das sog. &#039;&#039;&#039;Primitive Quendian&#039;&#039;&#039; (Primitives Quendisch bzw. Elbisch; &#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i ndêro kweti&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht). Allerdings erkennt man in dieser Sprache einige Einflüsse vom Valarin, was sich darauf zurückführen lässt, dass in den ersten Jahren nach ihrem Erwachen [[Orome]] Schutzpatron und regelmäßiger Besucher war. Vermutlich spricht der dritte Stamm der [[Teleri]] bereits jetzt einen leicht unterschiedlichen Dialekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Elben brechen nunmehr gen Westen auf, man nennt sie die [[Eldar]], ihre Sprache das &#039;&#039;&#039;Common Eldarin&#039;&#039;&#039; ((all)gemeines Eldarin = Gemein-Elbisch; &#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i ndær kwet?&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht). Die Teleri aber sprechen den Dialekt des sog. &#039;&#039;&#039;Common Telerin&#039;&#039;&#039; (Gemein-Telerin), welcher sich durch Lautverschiebungen definiert (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i ndær peti&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht). Die zurückgebliebenen [[Avari]] gehen getrennte Wege und entwickeln bald viele verschiedene Sprachen, über die fast nichts bekannt ist und die oft einfach unter &#039;&#039;&#039;Avarin&#039;&#039;&#039; zusammengefasst werden. Die Namen von sechs bekannten Völkern lassen sich aber allesamt auf das Wort KWENDE (Urelbisch für &amp;quot;Elben&amp;quot;) zurückführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westküste Mittelerdes trennen sich die Wege nun erneut: Die &#039;&#039;&#039;Common Eldarin&#039;&#039;&#039; sprechenden Vanyar und Ñoldor gehen nach Valinor und ihre Sprache entwickelt sich zu &#039;&#039;&#039;Quendya&#039;&#039;&#039; (sic!), was sich bei den Vanyar fast nicht verändert und einiges aus dem Valarin übernimmt. Bei den Ñoldor jedoch sagt man bald Quenya und weitere lautliche Vereinfachungen werden durchgeführt, zum Beispiel die Veränderung von TH zu S, gegen die sich [[Fëanor]] vehement aussprach (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i nér quete&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht). Diese Mutation war hauptsächlich bei den Exil-Noldor verbreitet. Die Teleri, die nach Valinor gehen, sprechen bald das, was man schlicht &#039;&#039;&#039;Telerin&#039;&#039;&#039; nennt (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i d?r pete&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht); bei jenen, die in Mittelerde zurückbleiben, entwickelt sich das, was man später &#039;&#039;&#039;Alt-Sindarin&#039;&#039;&#039; nennt (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i nd?r petæ&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten [[Noldor]] kehren nach der Revolte und dem Brudermord nach Mittelerde zurück und treffen dort auf die Grauelben, die gerade die Phase des &#039;&#039;&#039;Alt-Sindarin&#039;&#039;&#039; verlassen und sich zu modernem [[Sindarin]] aufmachen. (Es haben sich bereits verschiedenartige Dialekte entwickelt (Details im [[Sindarin]]-Artikel; &#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;i-ndîr pêd&#039;&#039;&#039; - der Mann spricht.) Bald tauchen die [[Laiquendi]], die Grünelben, in Ossiriand auf, eine große Gruppe von Teleri, die sich bereits auf dem Marsch nach Westen vor dem Nebelgebirge von ihren Brüdern getrennt hatten. Sie sprechen &#039;&#039;&#039;Nandorin&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;golda dac yrc&#039;&#039;&#039; - ein Ñoldo tötet Orks), wie auch ihre noch immer am Nebelgebirge lebenden Verwandten, doch wie die Ñoldor lernen auch sie bald &#039;&#039;Sindarin&#039;&#039; und benutzen es als allgemeine Verkehrssprache (König [[Thingol]] verbietet den Gebrauch von &#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; und die Sprache seiner Anhänger wird bald bekannt als &#039;&#039;&#039;Doriathrin&#039;&#039;&#039;). Als die Elben auf die Baumhirten, die [[Ents]], stoßen, erwecken sie in ihnen die Lust an der Sprache, und diese lernen die elbischen Sprachen; und obwohl sie mit &#039;&#039;&#039;Entisch&#039;&#039;&#039; auch eine eigene, unglaublich langatmige (schriftlich quasi nicht fest zu haltende) Sprache entwickeln, benutzen sie stets gerne auch &#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; in einer ihnen eigenen Art und Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bereits erwachten Zwerge sprechen nun ihre erwähnte eigene Sprache ungewisser Herkunft (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;khazâd ai-mênu&#039;&#039;&#039; - die Zwerge auf Euch); und eine Unterart tritt auf, die &#039;&#039;NÅ“gyth-Nibin&#039;&#039; oder Kleinzwerge, die einen eigenen Dialekt des &#039;&#039;&#039;Khuzdul&#039;&#039;&#039; sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Ersten Zeitalters waren des weiteren die ersten Menschen in &#039;&#039;Hildórien&#039;&#039; erwacht und hatten verschiedene Sprachen entwickelt. Als sie nun auf die Elben treffen, sprechen sie mit &#039;&#039;&#039;Taliska&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Mork&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Hvendi&#039;&#039;&#039; Sprachen, die sowohl zwergische als auch verschiedenartigste urelbische Einflüsse zeigen; die Menschen haben offensichtlich das Sprechen nicht von allein gelernt. Auch sie übernehmen &#039;&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;&#039; als gemeine Verkehrssprache. Bereits zu dieser Zeit müssen Menschen nicht nur in den Norden Mittelerdes, sondern auch in den Süden siedeln und dort eigene Sprachen entwickeln, die erst im dritten Zeitalter bekannt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Kreaturen [[Morgoth]]s, die Orks, Drachen, Balrog etc. ist bezüglich Sprache nichts konkretes überliefert; aber nicht selten wird von Dialogen mit Mensch oder Elb berichtet, also müssen auch sie das [[Sindarin]] erlernt haben.&lt;br /&gt;
Es heißt, dass Morgoth seine dunklen Kreaturen eine eigene selbstentwickelte Sprache lehrte, doch diese ging bald verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweites Zeitalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen in [[Númenor]] fahren fort, Sindarin zu sprechen, bis dies schließlich kritisch betrachtet und nur von den [[Elendili]], den Elbenfreunden, gepflegt wird. Aus den alten menschlichen Sprachen, die sie nie vergessen hatten, entwickelt man eine eigene númenórische Sprache, &#039;&#039;&#039;Adûnaïsch&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;bâ kitabdahê!&#039;&#039;&#039; - Fass mich nicht an!). Adûnaïsch ist sehr stark ans Zwergische angelehnt und der Beweis für den starken Kontakt zwischen den beiden Völkern im fernen Osten noch vor dem ersten Kontakt mit den West-Elben. Unter Menschen und Elben ist &#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; zu einer toten Sprache der Gelehrten geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben Beleriands sprechen einheitlich &#039;&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;&#039;; doch trifft man auch auf die Waldelben des großen Grünwaldes und Lóriens, die wohl Blut der [[Nandor]] und [[Avari]] in sich vereinen und mit ihrem &#039;&#039;&#039;Silvan&#039;&#039;&#039; (zu deutsch etwa &amp;quot;Waldisch&amp;quot;) eine eigene, jedoch hauptsächlich aus &#039;&#039;&#039;Nandorin&#039;&#039;&#039; bestehende Sprache sprechen. Auch sie übernehmen das Sindarin, woraus aber unter dem Einfluss ihrer eigenen Sprache ein teils sehr schwer verständlicher Dialekt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die der Vernichtung von Númenor entflohenen Elbenfreunde siedeln in [[Gondor]] und [[Arnor]] und bringen ihre númenórische Sprache nach Mittelerde, wo sie sich zu &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; entwickelt (&#039;&#039;&#039;Adûni&#039;&#039;&#039; in der eigenen Sprache, &#039;&#039;&#039;Annúnaid&#039;&#039;&#039; in Sindarin; &#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Banazîr Galbasi&#039;&#039;&#039; - Samwise Gamdgee).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sauron entwickelt seine eigene Sprache für seine Untertanen, die &#039;&#039;&#039;Schwarze Sprache&#039;&#039;&#039;, zu der keine Bezeichnung in irgendeiner Sprache dieser Zeit bekannt ist. Doch er versagt mit diesem Vorhaben, die meisten seiner Kreaturen sind zu dumm oder faul, sprechen die Gemeinsprache und übernehmen nur wenig aus Saurons Kreation. Nur seine höchsten Würdenträger und die &#039;&#039;Úlairi&#039;&#039; ([[Nazgûl]] in der eigenen Sprache) sprechen sie fließend (&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;snaga u bagronk!&#039;&#039;&#039; - der Sklave in die Dunggrube!).&lt;br /&gt;
(Eine andere Theorie besagt, dass die Schwarze Sprache hauptsächlich für Flüche und Beschimpfungen geeignet war und weniger für den täglichen Umgang.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drittes Zeitalter  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Schwinden der Elben wird auch &#039;&#039;&#039;Sindarin&#039;&#039;&#039; mehr und mehr zu einer vergessenen Sprache; das &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; setzt sich als Gemeinsprache durch und wird in der eigenen Sprache nun als &#039;&#039;&#039;Sôval Phâre&#039;&#039;&#039; (Allgemeine Sprache) bezeichnet. Viele Menschenstämme, die im Ersten Zeitalter nicht nach Beleriand gegangen waren, treten auf, besonders im Norden und in [[Dunland]], alle mit eigenen Sprachen oder doch zumindest Dialekten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reich von &#039;&#039;Rochand&#039;&#039; (später [[Rohan]]) wird gegründet; dort spricht man einen altertümlichen Dialekt, der ähnlicher Herkunft sein muss wie die Sprachen, die letztlich zum &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; führten. (Tolkien &amp;quot;übersetzte&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; ins Englische und &#039;&#039;&#039;Rohirrisch&#039;&#039;&#039; ins Angelsächsische, um die Verwandtschaft klar zu machen.) Auch menschlichen Ursprungs sind die [[Hobbits]]; ihre Verwandtschaft zu den [[Rohirrim]] lässt sich auf sprachlicher Ebene am besten nachvollziehen (die Hobbits nennen sich &#039;&#039;&#039;kuduk&#039;&#039;&#039;, in Rohan werden sie als &#039;&#039;&#039;kud-dûkan&#039;&#039;&#039; bezeichnet).&lt;br /&gt;
Die Hobbits übernehmen völlig das Westron, behalten aber manche ihrer eigenen Wörter (nun ungewisser Herkunft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die intelligenteren Tiere und Kreaturen Saurons verstehen und sprechen &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
(Einige Worte der &#039;&#039;&#039;schwarzen Sprache&#039;&#039;&#039; haben sich jedoch bei den ansonsten &#039;&#039;&#039;Westron&#039;&#039;&#039; sprechenden Orks eingebürgert, und die neu gezüchteten Kampftrolle ([[Olog-hai]]) sprechen tatsächlich nichts anderes als Saurons dunkle Erfindung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl man in [[Gondor]] das Sindarin noch immer hoch in Ehren hält und viel nutzt, wird es doch mehr und mehr zu einer Buchsprache, wie &#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; es seit langem ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sprache hat sich völlig durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks zu den Sprachen Mittelerdes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.science-and-fiction.org/ Science and fiction] - hervorragende Grammatikanalysen etc. (Thorsten Renk)&lt;br /&gt;
* [http://www.elvish.org/ The Elvish Linguistic Society] - Tolkiens Sprachnachlass-Verwalter&lt;br /&gt;
* [http://www.sindarin.de/ Sindarin-Lexikon] - deutsche Sindarin-Grammatik (Christian Buzek, Florian Dombach)&lt;br /&gt;
* [https://ardalambion.net/ Ardalambion] - gute Artikel und Übersichten zu Tolkiens Sprachen (Helge Fauskanger)&lt;br /&gt;
* [http://www.elvish.org/gwaith/ Gwaith-i-Phethdain] - Gedichte, Elbisch in den Filmen, Grammatik,... (Ryszard Derdzinski)&lt;br /&gt;
* [http://www.forodrim.org/daeron/md_home.html Mellonath Daeron] - interessante Artikel zu verschiedensten Aspekten von Tolkiens Sprachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften| Sprachen]]&lt;br /&gt;
[[en:Languages]]&lt;br /&gt;
[[fr:langues/langues]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Smaug&amp;diff=134675</id>
		<title>Smaug</title>
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		<updated>2026-04-11T21:30:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 127000)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ted Nasmith – Smaug Atop Erebor.jpg|thumb|300px|&#039;&#039;Smaug Atop Erebor&#039;&#039; von [[Ted Nasmith]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Smaug der Goldene&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;letzter der großen Drachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* geboren unbekannt&lt;br /&gt;
* 2770 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] Einnahme des [[Erebor]]&lt;br /&gt;
* gestorben 2941 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Drachen]], [[Geflügelte Feuerdrachen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Smaug.jpg|thumb|200px|Smaug, &amp;lt;small&amp;gt;Zeichnung: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Smaug war einer der [[Drachen#Geflügelte Feuerdrachen|Geflügelten Feuerdrachen]]. Er hatte ein reptilienartiges Aussehen: einen langgestreckten Körper mit langem, keulenstarken Schwanz, vier klauenbewehrten Beinen und fledermausartigen Flügeln. Sein Leib war mit einem undurchdringlichen roten Hornpanzer bedeckt; seine Unterseite jedoch war zunächst nackt und ungeschützt. Durch das lange Liegen auf dem Drachenhort hatte sich jedoch auf seiner Brust eine schützende Kruste aus Gold und Juwelen gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem spie Smaug Feuer und konnte sprechen. Seine Intelligenz und Hinterlist waren überwältigend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Bild:Smaug&amp;amp;Erebor.jpg|thumb|300px|Smaug fliegt über dem Erebor, &amp;lt;small&amp;gt;Bild: Anke Eißmann&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2770 des [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalters]] kam Smaug aus der [[Dürre Heide|Dürren Heide]], seiner Heimat, zum [[Erebor|Einsamen Berg]]. Obwohl er zu diesem Zeitpunkt noch jung und vergleichsweise schmächtig war, hatte er sich in seiner Heimat doch schon als der gefährlichste der dort ansässigen Drachen erwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Smaug den Erebor erreicht hatte, begann er sofort damit, [[Thal]] zu verwüsten und das [[Königreich unter dem Berg]] zu vernichten. Die Krieger von Thal konnten ihm ebenso wenig Einhalt gebieten wie die Zwerge. Wenige überlebten seinen Angriff, nur einige junge Zwerge, die sich zufälligerweise in sicherem Abstand zum Berg aufhielten, darunter [[Thorin Eichenschild]] – sowie dessen Vater  [[Thráin II.|Thráin]] und Großvater [[Thrór]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Berg eingenommen und Thal in Schutt und Asche gelegt war, sammelte Smaug sämtliche Schätze und Wertgegenstände, die er unter dem Berg und in Thal finden konnte und hortete sie in der tiefsten Halle des Erebor. Auf diesem Berg aus allen erdenklichen Reichtümern aus Gold, Silber, [[Mithril]], durchsetzt mit Gemmen und Juwelen, legte er sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten 170 Jahre verbrachte er damit, seinen Schatz zu bewachen. Von der gelegentlichen Futtersuche abgesehen, verließ er den Berg selten. In dieser Zeit bildete sich sein Brustpanzer aus Gold und Juwelen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2941 des Dritten Zeitalters wurde seine Ruhe jedoch nachhaltig gestört: Während er schlief, entwendete ein Dieb einen Pokal aus seinem Hort – was ihm nach anderthalb Jahrhunderten, die er auf dem Schatz verbracht hatte, natürlich unmittelbar nach dem Erwachen auffiel. Seinen maßlosen Zorn über diesen Diebstahl entlud er als Feuersturm auf den Berg. Doch da er den Dieb nicht entdecken konnte, beherrschte er seinen Zorn und legte sich wieder auf sein goldenes Ruhebett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tag nach dem Diebstahl besuchte ihn der Dieb persönlich – nämlich [[Bilbo Beutlin]]. Dieser war bereits am Tag zuvor durch eine geheime [[Erebor#Die Hintertür|Hintertür]] eingedrungen, und kehrte nun zurück, um weitere Kostbarkeiten zu entwenden. Smaug jedoch hatte sich nur schlafend gestellt, und konnte Bilbo so überrumpeln und ihn in ein Gespräch verwickeln. Aus diesem Gespräch folgerte er, dass der Dieb aus [[Seestadt]] komme. Bilbo wiederum fand im Verlauf des Gesprächs heraus, dass der Drache doch noch &#039;&#039;eine&#039;&#039; ungeschützte Stelle an der Brust hatte. Zuletzt reizte Bilbo den Drachen jedoch so sehr, dass er nur knapp dessen feurigem Temperament entkam.[[Bild:Smaug in the lake.jpg|thumb|left|300px|Smaug fällt während des Angriffs auf Esgaroth in den See]]&lt;br /&gt;
Bilbo gelangte wieder ins Freie, wo er die Nachricht von der ungeschützten Stelle am Bauch des Wurms weitererzählte. Smaug schlich währenddessen aus seiner tiefen Halle in die Nacht hinaus und kroch leise zu der Bergflanke, an der er den äußeren Eingang der Hintertür vermutete. Unvermittelt zerschmetterte er die Seite des Berges und vernichtete die Hintertür – wobei Bilbo und seine [[Thorin &amp;amp; Co.|Begleiter]] glücklicherweise in Sicherheit (wenn auch nun eingesperrt) im Innern des Tunnels waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach brach der Drache voll feurigem Zorn zur Seestadt auf. Deren Bewohner sahen ihn von Weitem kommen und versuchten sich zu schützen und zu retten, doch sobald der Drache eingetroffen war, half ihnen nichts mehr gegen Smaugs Feueratem. Fast hätte Smaug die Seestadt vernichtet – doch [[Bard]], der letzte Krieger, der seinen Posten in der brennenden Stadt hielt, wurde von einer [[Drosseln|Drossel]] über Smaugs verwundbaren Fleck informiert. Mit dem [[Schwarzer Pfeil|Schwarzen Pfeil]], dem letzten in seinem Köcher, schaffte Bard es, Smaug an seinem wunden Fleck zu treffen. Dieser fiel tot auf die Seestadt nieder und riss sie so mit sich in die Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Wasser klar war, konnte man später die Knochen und die Juwelen aus dem Brustpanzer des Drachen am Grund des [[Langer See|Langen Sees]] sehen – doch niemand wagte es, nach diesen Juwelen zu tauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herkunft des Namens  „Smaug“  bemerkt [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] in einem Leserbrief an den &#039;&#039;Observer&#039;&#039; aus dem Jahr 1938: „The dragon bears as name – a pseudonym – the past tense of the primitive Germanic verb &#039;&#039;Smugan&#039;&#039;, to squeeze through a hole: a low philological jest.“&amp;lt;ref&amp;gt;„Der Name des Drachens – ein Pseudonym – ist die Vergangenheitsform des urgermanischen Verbs &#039;&#039;smugan&#039;&#039;, durch ein Loch drücken: Ein schlechter Philologenwitz.“ J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Briefe&#039;&#039;. Brief Nr. 25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hobbit-Filmtrilogie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Teil der Trilogie, &#039;&#039;Eine unerwartete Reise&#039;&#039;, wird Smaug nur kurz und nie ganz gezeigt. In der Kinofassung hatte er noch vier Beine, da erst nach Kinostart beschlossen wurde, dass er zweibeinig sei. Für die DVD wurden die Vorderbeine daher durch die Flügel ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;Smaugs Einöde&#039;&#039; hat er eine wichtige Rolle in der zweiten Hälfte. Er wird dabei vom britischen Schauspieler Benedict Cumberbatch gesprochen und auch dargestellt. Smaug ist hier zunächst lediglich rot, wird dann aber durch eine Apparatur der Zwerge kurzzeitig vergoldet. Wie auch in der Buchvorlage haben sich Diamanten und Münzen in seinem Unterleib verkrustet und er hat ein Loch im Panzer, hier jedoch eine durch einen Schwarzen Pfeil abgetrennte Schuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;Die Schlacht der Fünf Heere&#039;&#039; wird Smaug noch im Prolog des Films durch den Schwarzen Pfeil abgeschossen von Bard getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* Smaug wird erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/19-tolkiens-brief-009  Podcast zu Brief 9]&lt;br /&gt;
* Smaug wird erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/23-tolkiens-brief-011b Podcast zu Brief 11b]&lt;br /&gt;
* Smaug wird erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/25-tolkiens-brief-012 Podcast zu Brief 12]&lt;br /&gt;
* Smaug wird erwähnt im [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/016-was-bitte-ist-ein-hobbit Podcast Tolkien in 5 Minuten 016 Was bitte ist ein Hobbit?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Hobbit|Der Hobbit oder Hin und Zurück]].&#039;&#039; Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 1998. (Im Original erschienen 1937 unter dem Titel &#039;&#039;The Hobbit or There and Back Again&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Vor allem Kapitel 11 - 14.&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Briefe]].&#039;&#039; Ausgewählt und herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]] mit der Hilfe von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 1991. (Im Original erschienen 1981 unter dem Titel &#039;&#039;Letters of J. R. R. Tolkien&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Brief Nr.  25 an den &#039;&#039;Observer&#039;&#039;, Frühjahr 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Drachen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drachen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Smaug]]&lt;br /&gt;
[[fi:Smaug]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo:personnages:animaux:dragons:smaug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
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		<title>Sir Gawain and the Green Knight</title>
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		<updated>2026-04-11T21:30:21Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Sir Gawain and the Green Knight&#039;&#039;&#039; ist ein mittelenglisches Manuskript aus dem 14. Jahrhundert. In der Ardapedia kann es sich beziehen auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sir Gawain and the Green Knight (Gedicht)| Das mittelalterliche Gedicht selbst]]&lt;br /&gt;
* [[Sir Gawain and the Green Knight (Ausgabe von 1925)| Sir Gawain and the Green Knight, die Ausgabe von 1925 von  E.V. Gordon und J.R.R. Tolkien]].&lt;br /&gt;
* Strophe 32 von Sir Gawain and the Green Knight, übersetzt von Tolkien, ein Fragment, das 1961 in &#039;&#039;[[A Short History of English Poetry]]&#039;&#039; aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Sir Gawain and the Green Knight, Pearl, and Sir Orfeo]]&#039;&#039; von J. R. R. Tolkien, ein Buch, das 1975 posthum veröffentlicht wurde, mit der vollständigen Übersetzung des Gedichts zusammen mit den Gedichten &#039;&#039;Pearl&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Sir Orfeo (Booklet)|Sir Orfeo]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Sir Gawain and the Green Knight (Vortrag), von Tolkien 1953 im Rahmen der W.P. Ker Lecture Series gehalten und später in [[The Monsters and the Critics and Other Essays]] nachgedruckt.&lt;br /&gt;
* eine [[Sir Gawain and the Green Knight (BBC-Radiosendung)|Radiosendung]] der [[BBC]], an der Tolkien beteiligt war. Sie wurde zum Jahreswechsel 1953/54 ausgestrahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Sir Gawain and the Green Knight (disambiguation)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
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		<title>Sippenmord</title>
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		<updated>2026-04-11T21:30:14Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Sippenmord&#039;&#039;&#039; kann im [[Legendarium]] folgende Ereignisse bezeichnen:&lt;br /&gt;
* den [[Sippenmord von Alqualonde]] um 1495 E. Z. (J. B.)&lt;br /&gt;
* den [[Untergang Doriaths]] um 505 E. Z. (J. S.)&lt;br /&gt;
* die [[Schlacht an den Sirionmündungen]] um 538 E. Z. (J. S.)&lt;br /&gt;
* den [[Sippenstreit]] in Gondor 1432 bis 1448 D. Z.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Kinslaying (disambiguation)]]&lt;br /&gt;
[[fi:Sukusurma]]&lt;br /&gt;
[[fr:/encyclo/evenements/massacres_fratricides]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Silmaril&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;die drei Edelsteine&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:3Silmaril.jpg|200px|thumb|right|Die drei Silmaril]]&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Silmaril&#039;&#039;&#039; sind drei von dem [[Elben]] [[Fëanor]] erschaffene Edelsteine, in denen das Licht der [[Zwei Bäume]] von [[Valinor]] eingeschlossen war. Daher strahlten sie selbst in der größten Dunkelheit wie Vardas Sterne. Anderes Licht jedoch warfen sie in verschiedenen Farbnuancierungen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbekannt, aus welcher Substanz sie hergestellt waren. Die äussere Hülle erschien als Kristall, war aber härter als Adamant. Keinerlei Gewalt in Arda vermochte sie zu beschädigen oder zu zerstören. Der Kristall war aber lediglich das Behältnis für das innere Feuer, das aus dem Licht der Bäume von Valinor hergestellt war. Das Äussere glich somit dem [[Fea und Hroa|Hroa]], wohingegen das Licht selbst das [[Fea und Hroa|Fea]] der Silmaril darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie galten als das größte Werk, das je eines der Kinder Ilúvatars schuf und wurden von den [[Valar]] geheiligt, sodass kein &amp;quot;unreines&amp;quot; oder böses Wesen sie ohne unerträglichen Schmerz berühren konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späteren Verlauf der Jahre, wurden sie mit dem [[Spruch der Noldor|Fluch der Noldor]] belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund von [[Melkor]]s Intrigen begannen die Noldor Waffen zu schmieden und Feanor verdächtigte seine Halbbrüder ihn vertreiben zu wollen. Als er [[Fingolfin]] in [[Tirion]] mit dem Schwert bedrohte, wurde er aus der Stadt verbannt und zog sich nach [[Formenos]] zurück, wo er die Edelsteine in ein Kästchen legte, das in einer Kammer aus Eisen verschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Melkor zusammen mit [[Ungoliant]] die Zwei Bäume vergiftet hatte, baten die Valar Feanor um Übergabe der Silmaril, denn nur mit ihnen konnten die Bäume gerettet werden. Er zögerte lange, denn zu diesem Zweck hätten die Steine zerstört werden müssen und sie waren ihm, da sie sein Meisterwerk waren, sehr teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melkor jedoch war in der Zwischenzeit nach Formenos gezogen, hatte [[Finwe]] erschlagen und die Silmaril geraubt. Mit ihnen floh er nach [[Mittelerde]], wo er sich eine eiserne Krone schmiedete, in die er die drei Silmaril einsetzte. Feanor und seine Söhne schworen darauf den verhängnisvollen [[Eid Feanors]], in dem sie sich verpflichteten, jeden, der ihnen einen der Silmaril vorenthalten sollte, bis ans Ende der Welt zu verfolgen. Ihretwegen verließen die [[Noldor]] das Segensreich in [[Aman]]. In ihrer Gier nach den Silmaril zogen die Söhne Feanors immer wieder gegen Morgoth in den Krieg, siehe [[Juwelenkrieg]]. Zugleich waren sie der Grund, wieso es zum [[Sippenmord von Alqualonde]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Kriegen kamen die meisten Elben, die aus Aman kamen, um. Feanor und seine Söhne starben, bis auf [[Maglor]] und [[Maedhros]]. Ebenso wurden Feanors Halbbruder [[Fingolfin]] und dessen Kinder getötet. Das gleiche Schicksal erlitten auch [[Finarfin|Finarfins]] Kinder, mit Ausnahme von [[Galadriel]]. Letztendlich gelang es keinem der [[Elben]], einen der Silmaril zurückzuerobern.&lt;br /&gt;
Als König [[Thingol]], einen der Silmaril als Brautpreis für seine Tochter [[Lúthien]] von [[Beren Erchamion|Beren]] verlangte, versammelte dieser einige Gefährten um sich (darunter [[Finrod]]) und zog los, um einen der Steine zu erlangen. Mit dem Messer [[Angrist]] schnitt er einen aus der Krone Morgoths, den Lúthien zuvor in einen tiefen Schlaf versetzt hatte. Dieser Silmaril wurde in das Band [[Nauglamir]] eingearbeitet. [[Earendil der Seefahrer|Earendil]] trägt ihn an der Stirn auf seiner Reise mit seinem Schiff [[Vingilot]] durch die hohen Lüfte und leuchtet als [[Earendils Stern|heller Stern]] am Firmament.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die anderen beiden Silmarilli wurde nach dem [[Krieg des Zorns]] zurückerobert und im Heerlager der Valar aufbewahrt. Da [[Eonwe]] die Herausgabe der zwei Steine verweigerte, verkleideten sich die letzten überlebenden Söhne Feanors, Maedhros und Maglor, um sie nachts vom Lager Eonwes zu stehlen. Die Edelsteine gingen später durch die Schmerzen, die sie bereiteten, in den Tiefen der Erde bzw. im Meer verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am [[Dagor Dagorath|Ende der Zeit]] wird Feanor die [[Hallen von Mandos]] verlassen und das Geheimnis der Silmaril enthüllen. Sie werden wiederbeschafft werden und die [[Zweite Musik der Ainur|neu geschaffene Welt]] erhellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silmarill&#039;&#039;e&#039;&#039; ist die eigentliche [[Quenya]]-Form von [[Silmaril]]. Der Name leitet sich aus den Quenya-Wörtern &#039;&#039;silma&#039;&#039;, dies bedeutet &amp;quot;silbernglitzernd&amp;quot;, und &#039;&#039;rille&#039;&#039;, was &amp;quot;Glanz&amp;quot; oder auch &amp;quot;Schimmern&amp;quot; bedeutet. Im Allgemeinen übersetzt man Silmarille mit &#039;&#039;Silberglitzern&#039;&#039;. Die unregelmäßige Pluralform lautet Silmaril&#039;&#039;li&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Quenta Silmarillion&#039;&#039;, &lt;br /&gt;
*** VII &#039;&#039;Von den Silmaril und der Unruhe der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** IX &#039;&#039;Von der Verbannung der Noldor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XXIV &#039;&#039;Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Morgoth’s Ring]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Part Two: &#039;&#039;The Annals of Aman&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmuck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Eldar)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Silmarils]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/artefacts/bijoux/silmarils]]&lt;br /&gt;
[[fi:Silmarilit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Silberlauf&amp;diff=134671</id>
		<title>Silberlauf</title>
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		<updated>2026-04-11T21:30:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 99929)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Silberlauf&#039;&#039;&#039; (im [[Sindarin]]: &#039;&#039;Celebrant&#039;&#039;) ist im [[Legendarium]] ein Nebenfluss des [[Anduin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Silberlauf entspringt im [[Schattenbachtal]], einem Einschnitt an der Ostflanke des [[Nebelgebirge]]s. Seine in natürlichem Stein gefasste Quelle liegt etwas unterhalb des [[Spiegelsee]]s und wird offenbar durch dessen kaltes Wasser unterirdisch gespeist.&lt;br /&gt;
Er fließt schnell in südöstlicher Richtung ins Tiefland, wobei er mehrere kleine Zuflüsse von Westen aufnimmt, von denen [[Nimrodel (Fluss)|Nimrodel]] der berühmteste ist. Obwohl dessen Zufluss nur &amp;quot;wenige Meilen&amp;quot; unterhalb der Quelle liegt, ist der Silberlauf hier schon ein recht schneller und tiefer Strom.&lt;br /&gt;
Nach einer Gesamtlänge von etwa 120 Meilen in ost-südöstlicher Richtung mündet der Silberlauf nach einer letzter scharfen Biegung in den Anduin, den Großen Strom.&lt;br /&gt;
Das spitze Ende der Landzunge zwischen Celebrant und Anduin ist baumlos, bewachsen von einer Wiese mit [[Elanor (Blume)|Elanor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Silberlauf fließt ab etwa einer Meile oberhalb des [[Nimrodel (Fluss)|Nimrodel-Zuflusses]] durch Wälder unter dem elbischen Einfluss von [[Lothlórien]]. Dennoch kann der Fluss als Süd- und Westgrenze des Kernreiches, dem [[Naith von Lórien]] (auch &#039;&#039;&amp;quot;Gore&amp;quot;&#039;&#039;) betrachtet werden. Für die Überschreitung des Silberlaufs drohte Feinden ausnahmslos der Tod, andere Besucher mussten vor [[Galadriel]] und [[Celeborn (Elb)|Celeborn]], die Herrin und den Herrn von Lothlórien gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach ihrer Flucht aus [[Moria]] folgte die [[Gemeinschaft des Ringes]] unter Führung [[Aragorn II.|Aragorns]] dem Fluss auf einem Pfad an dessen rechten, westlichen Ufer. &lt;br /&gt;
* Kurz nach der Überquerung des [[Nimrodel (Fluss)|Nimrodel]] wurden die Gefährten von [[Haldir aus Lórien|Haldir]] und seinen Brüdern [[Orophin]] und [[Rúmil aus Lothlórien|Rúmil]] aufgegriffen und über Nacht auf [[Flett|Fletts]] in den Bäumen vor den verfolgenden Orks versteckt. &lt;br /&gt;
* In den gefährlichen Zeiten des [[Ringkrieg]]es bauten die Elben keine festen Flussübergänge, weshalb der Silberlauf mittels einer Brücke aus drei Seilen überquert werden musste. [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]] und [[Peregrin Tuk|Pippin]] stellten sich dabei - im Gegensatz zu [[Sam]] - recht geschickt an. Durch die Überquerung des Silberlaufs betraten die Gefährten den [[Naith von Lórien]].&lt;br /&gt;
* [[Gollum]], der den Naith von Lórien fürchtete, folgte statt dem Ringträger weiter dem Silberlauf. &lt;br /&gt;
* Der Abschied von Lórien findet auch über den Silberlauf statt. Hierzu besteigen die Gefährten in einer Anlegestelle zwischen der letzten Biegung und der Mündung des Silberlaufs elbische Boote.&lt;br /&gt;
* Bei der Probefahrt mit den Booten flussaufwärts kam es zur Abschiedsszene mit [[Galadriel]] und [[Celeborn (Elb)|Celeborn]], die den Celebrant auf einem Boot in Form eines Schwans befuhren.&lt;br /&gt;
* Gollum, der versteckt den Abschied vom gegenüberliegenden Ufer beobachtete, nahm die Verfolgung wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kibil-nâla&#039;&#039; ([[Khuzdul]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Silverlode&#039;&#039; ([[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]] Original: &#039;&#039;silver&#039;&#039; = Silber; &#039;&#039;lode&#039;&#039; = Ader) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Silver-course&#039;&#039; (ein weitere Version aus dem Index des &#039;&#039;Lord of the Rings&#039;&#039;: &#039;&#039;course&#039;&#039; = Lauf)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Silberfluß&#039;&#039; ([[Krege]] im Index des [[Das Silmarillion|Silmarillion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Name des Flusses lässt vermuten, dass sein Quellwasser Erze von der &amp;quot;[[Celebdil|Silberzinne]]&amp;quot; (Celebdil) mitführt.&lt;br /&gt;
* Besonders im Winter sah das Tal des Silberlaufs durch die Färbung der [[Mallorn|Mallorn-Bäume]] von oben wie ein goldener See aus. &lt;br /&gt;
* Die allgemeine Bezeichnung des elbischen Kernreiches &#039;&#039;&amp;quot;Gore&amp;quot;&#039;&#039; wird von [[Carroux]] mit &amp;quot;Gehren&amp;quot;, von [[Krege]] mit &amp;quot;Winkel&amp;quot; und von [[Hans J. Schütz|Schütz]] mit &amp;quot;Zwickel&amp;quot; übersetzt. Gemeint ist immer das Gebiet zwischen Silberlauf und Anduin, der [[Naith von Lórien]].&lt;br /&gt;
* Die [[Ebene von Celebrant]] ist  das Gebiet südlich des Flusses bis zum [[Limklar]]. Im engeren Sinne ist mit dem Feld von Celebrant das Schlachtfeld gemeint, auf dem [[Cirion]] und [[Eorl]] im Jahr 2510 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] die [[Balchoth]] aus dem Osten schlugen. Der genaue Ort der Schlacht liegt aber eher im Südosten zwischen [[Limklar]] und [[Anduin]] und damit nicht direkt am Celebrant. &lt;br /&gt;
* [[Galadriel]] verwendete &#039;&#039;Kibil-nâla&#039;&#039;, den zwergische Namen des Flusses, was [[Gimli]] sehr beeindruckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Der Herr der Ringe]], Zweites Buch, Sechstes Kapitel: &amp;quot;Lothlórien&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Der Herr der Ringe]], Zweites Buch, Achtes Kapitel: &amp;quot;Farewell of Lórien&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Das Silmarillion]], Namensregister, Anhang &lt;br /&gt;
* [[Nachrichten aus Mittelerde]], Teil 2 &amp;quot;Das Zweite Zeitalter&amp;quot;, Anhang C: &amp;quot;Die Grenzen von Lórien&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Karen Wynn Fonstad]]: [[Historischer Atlas von Mittelerde]], &#039;&#039;Das Nebelgebirge&#039;&#039;, S. 81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüsse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Celebrant]]&lt;br /&gt;
[[fi:Celebrant]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sieben_Tore_von_Gondolin&amp;diff=134670</id>
		<title>Sieben Tore von Gondolin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sieben_Tore_von_Gondolin&amp;diff=134670"/>
		<updated>2026-04-11T21:29:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 132210)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;sieben Tore von Gondolin&#039;&#039;&#039; befanden sich in der [[Orfalch Echor]] und schützten den Zugang zu [[Gondolin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
* erbaut zwischen 64 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] und 471 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]]&lt;br /&gt;
* wahrscheinlich 510 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. S.)]] zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Um das Tal von [[Tumladen (Beleriand)|Tumladen]] und die Stadt Gondolin erreichen zu können, musste man zuerst das Bett des [[Trockener Fluss|Trockenen Flusses]] finden und dann die [[Orfalch Echor]] durchqueren. Diese tiefe Schlucht wurde von sieben Toren versperrt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;NME 1 I&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.) Teil Eins: &#039;&#039;Das Erste Zeitalter&#039;&#039; I. &#039;&#039;Von Tuor und seine Ankunft in Gondolin&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Tor aus Holz]]&lt;br /&gt;
# [[Tor aus Stein]]&lt;br /&gt;
# [[Tor aus Bronze]]&lt;br /&gt;
# [[Eisernes Tor]]&lt;br /&gt;
# [[Silbernes Tor]]&lt;br /&gt;
# [[Goldenes Tor]]&lt;br /&gt;
# [[Letztes Tor]]&lt;br /&gt;
Jedes Tor verfügte über eine eigene Wache mit je eigenen Uniformen und Bewaffnungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NME 1 I&amp;quot;/&amp;gt; Im [[Fall von Gondolin]] wurden die Tore vermutlich zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich hatte König [[Turgon (Sohn von Fingolfin)|Turgon]] sechs Tore anlegen lassen. Das Letzte Tor am Ostende der Orfalch Echor wurde unter Anleitung [[Maeglin]]s nach der [[Nirnaeth Arnoediad]] errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NME 1 I&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Nach den sieben Toren in der Orfalch Echor betrat man das Tal von Tumladen. Über Treppen in den [[Amon Gwareth]] erreichte man ein großes Tor in der Stadtmauer auf einer hoch gelegenen Terasse, durch das man die eigentliche Stadt betreten konnte. Zwischen dem Stadttor und dem [[Platz des Königs|Platz der Quelle]] befand sich vermutlich ein Hügel mit [[Mellyrn]], Birken und immergrünen Bäumen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NME 1 I&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die sieben Tore entstammen den späteren Schriften [[J. R. R. Tolkien]]s, die eine Neufassung der Geschichte vom Fall von Gondolin bilden sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.) &#039;&#039;Einleitung&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Elemente erinnern an die früheren Beschreibungen von Gondolin, die sich im [[Buch der Verschollenen Geschichten]] und dem [[Silmarillion]] finden. So befanden sich auf dem Silbernen und dem Goldene Tor Abbildungen [[Telperion]]s bzw. [[Laurelin]]s, die in früheren Texten jedoch in Gondolin selbst standen (siehe [[Belthil]] und [[Glingal]]). Die teilweise sehr detailliert beschriebenen Wachmannschaften erinnern an die [[zwölf Häuser von Gondolin]]. Da diese Entwürfe nie vollendet wurden, ist jedoch unbekannt, ob es sich hierbei um Ersetzungen oder Ergänzungen handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Tore von Gondolin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tore und Türen|Gondolin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tore von Gondolin| 0]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Seven Gates of Gondolin]]&lt;br /&gt;
[[fi:Gondolinin seitsemän porttia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Schwertel&amp;diff=134669</id>
		<title>Schwertel</title>
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		<updated>2026-04-11T21:29:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 103992)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schwertel&#039;&#039;&#039; (Original &amp;quot;&#039;&#039;Gladden River&#039;&#039;&amp;quot;), auch als &amp;quot;&#039;&#039;Sîr Ninglor&#039;&#039;&amp;quot; oder verkürzt nur &amp;quot;&#039;&#039;Ninglor&#039;&#039;&amp;quot; oder als &amp;quot;&#039;&#039;Fluss der goldenen Blumen&#039;&#039;&amp;quot; bekannt, ist im [[Legendarium]] ein Fluss im Westen von Rhovanion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitangabe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]]:&#039;&#039;&#039; [[Isildur]] wird auf den [[Schwertelfelder]]n getötet. Der [[Der Eine Ring|Eine Ring]] geht dabei verloren.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1409:&#039;&#039;&#039; [[Hobbits]] vom Stamm der [[Starren]] gelangen an die Ufer des Schwertel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1856:&#039;&#039;&#039; Die [[Éothéod]] erreichen den Schwertel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2463:&#039;&#039;&#039; Der Eine Ring wird gefunden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2470:&#039;&#039;&#039; [[Gollum]] verlässt den Schwertelfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographie==&lt;br /&gt;
Der Schwertel ist ein etwa 170 km (110 Meilen) langer Nebenfluss des [[Anduin]] im Westen [[Rhovanion]]s (Wilderland). Er liegt ungefähr in der Mitte zwischen dem [[Carrock]] im [[Norden]] und [[Lothlórien]] im [[Süden]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quelle des Schwertel liegt im [[Hithaeglir]] (Nebelgebirge). Aus zwei im [[Osten]] dieses Gebirges fließenden, namenlosen Quellflüssen, die sich einige Meilen weiter östlich vereinen, entsteht schließlich der Schwertel. &lt;br /&gt;
Der Fluss mündet letztendlich in den Anduin und bildet dort am Mündungsgebiet die Marschlandschaft der [[Schwertelfelder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
Obwohl er kaum mehr als hundert Meilen misst, ist der Schwertel Schauplatz vieler wichtiger Ereignisse im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Etwa zur Hälfte des dritten Zeitalters wütete westlich des Nebelgebirges ein Krieg in [[Eriador]]. 1409 D. Z. flüchtete eine Gruppe [[Hobbits]] - vom [[Starren|Stamm der Starren]] - nach Osten über das Gebirge und ließ sich an den Ufern des Schwertel nieder. Es ist nur wenig über diesen Stamm des Hobbitvolks bekannt. Ihre Gesellschaft war aber anscheinend matriarchalisch aufgebaut, und sie pflegten weiterhin viele der Sitten und Bräuche, wie es ihre Verwandten taten, die westlich der Berge geblieben waren. Bekannt ist auch, dass sie hauptsächlich vom Fischfang lebten und so eine erfolgreiche Siedlung gegründet werden konnte, die mindestens tausend Jahre andauern sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Jahre 1856 D. Z. brach erneut ein großer Krieg aus. Diesmal jedoch weiter im Süden und Osten - jenseits des [[Düsterwald]]es. Die Starren wussten nichts davon, bis eines Tages Flüchtlinge der [[Nordmenschen|Nordmänner]] von den Kämpfen im Süden kamen, um sich in den Ebenen nördlich des Schwertels niederzulassen. Sie hatten blondes Haar und waren Nachfahren der Könige von [[Rhovanion]] und Vorfahren der Könige von [[Rohan]]. Sie selbst nannten sich einfach &#039;&#039;Pferdevolk&#039;&#039;, oder [[Éothéod]] in ihrer eigenen Sprache. Es hielt sie nicht lange am Schwertel. Nach nur zwei Jahrhunderten zogen sie aus in den Norden, um nach neuen, offeneren Ländereien zu suchen. Obwohl die [[Éothéod]] weiter in den fernen Norden ritten, blieben viele von ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach mehr als einem Jahrtausend seit der Ankunft der Starren, geschah im Jahr 2463 D. Z. etwas sehr bedeutsames: zwei junge Hobbits machten zusammen eine Bootsfahrt auf dem Schwertel. Sie ruderten nach Osten bis zu der Stelle an der der Fluss in den Marschlanden der [[Schwertelfelder]] verlief. Dort fiel einer der beiden, [[Déagol]] war sein Name, durch einen seltsamen Zufall in das Wasser und entdeckte auf dem schlammigen Grund des Bodens einen golden funkelnden Ring. Sein Freund, [[Sméagol]], wollte den Ring für sich selbst und in seiner Gier nach ihm, erwürgte er Déagol. So stahl er sich samt Ring zurück in das Dorf. Vielleicht hat seine Großmutter, das Oberhaupt der Familie, ihn schließlich verstoßen. Jedenfalls verließ er die Region und wanderte in das Nebelgebirge und in die Geschichte - sein Name starb und [[Gollum]] war geboren. Während Gollum für Jahrhunderte unter dem Nebelgebirge hauste, verlieh ihm der Ring unter anderem ein unnatürlich langes Leben. So überdauerte er nicht nur seine Familie, sondern auch das gesamte Volk der Starren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schon bald nach Gollums Weggang, begannen [[Orks]] im Jahre 2480 D. Z. in der Umgebung der Berge Festungen zu errichten. So kam es, dass auch einige Armeen der [[Zwerge]], während der Kriege gegen die Orks, in diese Regionen kamen. Möglicherweise wurde das Volk der Starren von den Orks ausgelöscht oder im Krieg überrannt oder es starb während des [[Grausamer Winter|grausamen Winters]] im Jahr 2911 D. Z. aus. Was auch immer geschah: bekannt ist, dass die Starren zur Zeit des [[Der Ringkrieg|Ringkrieges]] nicht mehr waren. Die [[Nazgûl]] waren dort auf der Suche nach dem [[Der Eine Ring|Herrscherring]] und fanden nur Ruinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auch [[Saruman]] durchsuchte das Gebiet um den Schwertel intensiv nach dem Einen Ring, aber fand ihn nie, obwohl er dabei scheinbar die Überreste Isildurs fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
* In der englischen Fassung wird der Schwertelfluss &#039;&#039;Gladden River&#039;&#039; genannt. [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] ließ das alt-englische Wort &#039;&#039;glædene&#039;&#039; mit in den Sprachschatz der [[Rohirrim]] einfließen. Die Vokabel brachte er hauptsächlich mit einer Iris-Art, bekannt unter dem Namen &#039;&#039;Gelbes Banner&#039;&#039; (eigentlich &#039;&#039;Iris pseudocorum&#039;&#039;, wie er in seinen Briefen ausführt), in Verbindung. Diese gelben Blumen wuchsen entlang des Flusses und auf den Marschen der Gladden Fields ([[Schwertelfelder]]).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;glædene&#039;&#039; ist ein altenglisches Wort und entstammt dem lateinischen &#039;&#039;gladius&#039;&#039; für „Schwert“. Es bezeichnete im allgemeinen Blumen der Familie der Schwertliliengewächse, zu der auch die Irisgewächse gehören.&lt;br /&gt;
* In der deutschen Übersetzung wurde aus &#039;&#039;Gladden&#039;&#039; dann &#039;&#039;Schwertel&#039;&#039;, in dem noch die Verwandschaft zu den Schwertlilien im Wortstamm zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
* Der Bewuchs der Ufer durch gelben Irise führte dann auch zum Namen &#039;&#039;Fluss der goldenen Blumen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Der elbische Name des Flusses &#039;&#039;Sîr Ninglor&#039;&#039; bezieht sich indirekt auf die Blumen am Ufer. Er bedeutet &#039;&#039;Fluss Goldwasser&#039;&#039; was vermutlich auf die goldenen Reflektionen der Blumen im Flusswasser zurückzuführen ist. &lt;br /&gt;
* Der Sindarinname des Flusses leitet sich im einzelnen wie folgt her: &lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Sîr&#039;&#039; bedeutet „Fluss“ (vgl. [[Sirion]], [[Sirannon]]);&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;nîn&#039;&#039; ist der Plural von &#039;&#039;nen&#039;&#039; und steht für „Wasser“ (vgl. [[Bruinen]], [[Carnen]]);&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;glor&#039;&#039; stammt von &#039;&#039;glaur&#039;&#039; und bedeutet „Gold“ (vgl. [[Glorfindel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Historischer Atlas von Mittelerde]], Regionalkarte: &amp;quot;Das Weiße Gebirge&amp;quot;, S.81&lt;br /&gt;
* [[Das große Tolkien-Lexikon]]&lt;br /&gt;
* [[The Lost Road and Other Writings]], Part Three: &#039;&#039;The Etymologies&#039;&#039;: GLAW(-R-); NEN-; SIR-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüsse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Gladden River]]&lt;br /&gt;
[[fi:Kurjenmiekkajoki]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Schattenbachtal&amp;diff=134668</id>
		<title>Schattenbachtal</title>
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		<updated>2026-04-11T21:29:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 98789)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Schattenbachtal&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;Azanulbizar&#039;&#039; oder &#039;&#039;Nanduhirion&#039;&#039;) führt zum [[Großes Tor (Khazad-dûm)|Osttor]] der Zwergenbinge [[Khazad-dûm]] (Moria).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schattenbachtal ist ein Einschnitt an der Ostflanke des [[Nebelgebirge|Nebelgebirges]]. Im Norden verengt sich das Tal zwischen zwei Ausläufern des [[Celebdil]] und des [[Fanuidhol]] und führt schließlich über die Hänge des [[Caradhras]] zum [[Rothornpass]]. Der östliche Arm der Berge verflacht abrupt und gibt den Blick auf die Tieflande frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Gletschern des Caradhras stürzt über mehrere Kaskaden der [[Schattenbach]] durch die Schlucht und mündet im [[Spiegelsee]] (Kheled-zâram) am Grunde des Schattenbachtals. Offenbar speist der See unterirdisch die etwas unterhalb liegende, in natürlichem Fels gefasste Quelle des [[Silberlauf|Silberlaufs]] (Celebrant, Kibil-nâla), der nach Südosten das Tal nach [[Lothlórien]] entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vegetation des Tals besteht aus Grasflächen um den See, sowie Heidekraut, Ginster, Birken und Tannen. Wälder mit großen Bäumen, darunter Eichen, zogen sich einst bis in die Nähe des Sees, bis sie nach der [[Schlacht von Azanulbizar]] von den Zwergen für Scheiterhaufen zur Verbrennung ihrer Toten abgeholzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der Zwergenherrschaft gehörte das Schattenbachtal zum Königreich [[Khazad-dûm]] (Moria). Nach dem Fortgang der Zwerge im Jahr 1981 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] ist das Tal ein ödes und umkämpftes Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger als eine Meile oberhalb des Sees, in der Westflanke des Tals liegt in strategisch günstiger Lage das Osttor Morias. Von dort führte ein gepflasterter und mit steinernen Arbeiten flankierter Pfad erst nach Süden und dann nach Osten um die Südspitze des [[Spiegelsee|Spiegelsees]] herum und weiter in die Tieflande. Der [[Schattenbachsteig]] folgte dem Sturzbach nach Norden und erklimmt schließlich den [[Rothornpass]]. Zwischen Straße und See steht [[Durins Stein]]. Alle Bauwerke sind nach dem Fortgang der Zwerge unter [[Thráin I.]] im Jahr 1981 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] weitgehend zerfallen, so dass zur Zeit des [[Ringkrieg|Ringkrieges]] der Boden des Tals mit Schutt bedeckt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Zusammentreffen der drei Wege im Tal ist Azanulbizar ein wichtiger Verkehrsknoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schattenbachtal ist ein geschichtsträchtiger Ort. Im folgenden werden nur Geschehnisse benannt, die tatsächlich im Tal stattfanden und nicht nur in den benachbarten Schauplätzen [[Moria]], [[Lothlórien]] und [[Rothornpass]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Erstes Zeitalter]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Durin I.]] blickt das erste Mal in den [[Spiegelsee]] (Kheled-zâram) und gründet daraufhin [[Khazad-dûm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Drittes Zeitalter]] === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2790&#039;&#039;&#039; Der Zwerg [[Nár]] wartet vor dem [[Das Große Tor (Khazad-dûm)|Osttor Morias]] vergeblich auf [[Thrór]], der die Minen von Moria alleine betrat, und wird vom Ork-Anführer [[Azog]] verhöhnt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2799&#039;&#039;&#039; Aus Rache fechten die Zwerge aus [[Durin I.|Durins]] Volk die [[Schlacht von Azanulbizar]]. Die [[Zwerge]] vernichten die Armee der [[Orks]], und [[Dáin II. Eisenfuß|Dáin]] tötet [[Azog]], was das Ende des Kriegs zwischen den Zwergen und den Orks bedeutet. Für die anschließende Verbrennung der Opfer wird das Tal weitgehend gerodet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2989&#039;&#039;&#039; [[Balin]] erreicht mit seiner Schar das Tal. Es kommt zum Scharmützel mit den Orks von Moria. [[Flói]] wird erschlagen und unter dem Gras nahe dem See begraben.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2994&#039;&#039;&#039; [[Balin]] wandert alleine im Tal, um in den [[Spiegelsee]] zu schauen. Er wird aus dem Hinterhalt erschossen, der Ork-Schütze anschließend erschlagen und die Zwerge durch talaufwärts nachrückende Orks zurückgedrängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019&#039;&#039;&#039; Am 15. Januar betreten die [[Die Gemeinschaft des Ringes|Gefährten]] nach [[Gandalf|Gandalfs]] Sturz von der [[Brücke von Khazad-dûm]] durch das Osttor Morias das Schattenbachtal. Der neue Anführer [[Aragorn II.|Aragorn]] drängt zur Eile. [[Gimli]], [[Frodo Beutlin|Frodo]] und [[Sam]] schauen in den [[Spiegelsee]]. Die Gefährten folgen dem [[Silberlauf]] nach [[Lothlórien]]. Ihnen folgen am Abend die Orks und [[Gollum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal wird von den [[Elben]] &amp;quot;Nanduhirion&amp;quot; genannt und bei den Zwergen &amp;quot;Azanulbizar&amp;quot;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Azanulbizar&amp;quot;&#039;&#039; ([[Khuzdul]]) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Nanduhirion&amp;quot;&#039;&#039; ([[Sindarin]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Tal von Dimrill&amp;quot;&#039;&#039; (&amp;quot;Schattenbachtal&amp;quot; ist eine deutsche Übertragung von [[J. R. R. Tolkien|Tolkiens]] &amp;quot;&#039;&#039;Dimrill Dale&#039;&#039;: &#039;&#039;dim&#039;&#039; = dämmerig, dunkel, trübe; &#039;&#039;rill&#039;&#039; = Bächlein, Rinnsal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Haldir aus Lórien|Haldir]] berichtet in [[Caras Galadhon]] von seinem Einsatz an der Nordwestgrenze [[Lothlórien]]s, das Schattenbachtal läge in Dampf und Rauch, die Berge wären in Aufruhr und aus den Tiefen der Erde kämen Geräusche. Diese Beobachtungen stehen wohl im Zusammenhang mit [[Gandalf]]s Kampf mit dem [[Durins Fluch|Balrog]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Zweites Buch,&lt;br /&gt;
*** Drittes Kapitel: &#039;&#039;Der Ring geht nach Süden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Viertes Kapitel: &#039;&#039;Eine Wanderung im Dunkeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Die Brücke von Khazad-dûm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Lothlórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Achtes Kapitel: &#039;&#039;Abschied von Lórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** IV Die Jagd nach dem Ring, 2. &#039;&#039;Andere Versionen der Geschichte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Krege]]: &#039;&#039;[[Handbuch der Weisen von Mittelerde]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Dimrill Dale]]&lt;br /&gt;
[[fi:Hämypuron Laakso]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sauron&amp;diff=134667</id>
		<title>Sauron</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Sauron&amp;diff=134667"/>
		<updated>2026-04-11T21:29:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 130694)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Saurons auge.jpg|thumb|300px|Symbol Saurons, das [[Lidloses Auge|Lidlose Auge]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sauron&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] ein mächtiger [[Maia]], der sich früh dem Bösen verschrieb. Er wurde, nach [[Morgoth]], zum mächtigsten, grausamsten und gefürchtetsten aller Wesen in [[Mittelerde]]. Sauron wurde im Ersten Zeitalter gleich zweimal überwältigt, konnte sich durch geschicktes Verbergen und durch seine Fähigkeit, die Gestalt zu wechseln, jedesmal wieder erholen und zurückkehren. Im Zweiten Zeitalter errichtet er sein Reich im Lande [[Mordor]] und schmiedet die [[Ringe der Macht]]. Nachdem er zum dritten Mal überwältigt wurde und in [[Númenor]] unterging, kehrt er im Dritten Zeitalter wiederum nach Mittelerde zurück und stellt den Freien Völkern von Mordor aus eine dunkle Streitmacht entgegen. Nach dem [[Ringkrieg]] war der Untergang Saurons mit der Zerstörung des [[Der Eine Ring|Einen Rings]] besiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ainur]], [[Maiar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
=== [[Zeitalter vor den Tagen]] ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ca. 1:&#039;&#039;&#039; Von Melkor verführt, steigt Sauron zu dessen mächtigstem Diener auf. Sauron steigt als einer der Maiar auf Arda hinab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Erstes Zeitalter]] ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ca. 500 E. Z. ([[Jahre der Bäume|J. B.]]):&#039;&#039;&#039; Sauron erhält den Oberbefehl über die Festung Angband.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1091:&#039;&#039;&#039; Die Valar besiegen Sauron und seine Streitkräfte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1091 bis 1495:&#039;&#039;&#039; Sauron hält sich unter der Erde verborgen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1495:&#039;&#039;&#039; Sauron erfährt von Melkors Rückkehr aus Aman und begibt sich zu ihm.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;457 E. Z. ([[Jahre der Sonne|J. S.]]):&#039;&#039;&#039;  Sauron erobert Tol Sirion.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;465:&#039;&#039;&#039; Von Lúthien und Huan besiegt, muss Sauron Tol Sirion aufgeben.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;465 bis 583:&#039;&#039;&#039; Sauron wütet in Vampirgestalt in [[Dorthonion|Taur-in-Fuin]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;583:&#039;&#039;&#039; Nach dem Krieg des Zorns ergibt sich Sauron bereitwillig Eonwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Zweites Zeitalter]] ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ca. 1 bis ca. 1000 :&#039;&#039;&#039; Sauron verbirgt sich im Norden von Mittelerde.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1000:&#039;&#039;&#039; Sauron geht nach Mordor, steigt zum Dunklen Herrscher auf und beginnt mit dem Bau von Barad-dûr.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1500:&#039;&#039;&#039; Die Ringe der Macht werden von Sauron und den Elben von Eregion geschmiedet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1600:&#039;&#039;&#039; Im Feuer des Orodruin schmiedet Sauron heimlich den Einen Ring.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1695 bis 1700:&#039;&#039;&#039; Sauron fällt in Eriador ein, wird aber von den Númenórern zurückgeschlagen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3262:&#039;&#039;&#039; Als Gefangener wird Sauron nach Númenor gebracht. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3319:&#039;&#039;&#039; Saurons Leib versinkt mit Númenor.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3429:&#039;&#039;&#039; Gondor wird von Sauron angegriffen, [[Minas Ithil]] erobert und der [[Weißer Baum|Weiße Baum]] zerstört.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3441:&#039;&#039;&#039; Elendil und Gil-galad besiegen Sauron; Barad-dûr wird teilweise zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Drittes Zeitalter]] ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Drittes_Zeitalter.gif|thumb|375px|Einflussbereiche Saurons (rot) und der Elben und Menschen (blau) im Dritten Zeitalter]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ca. 1100:&#039;&#039;&#039; Dol Guldur wird von Sauron erbaut.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2063 bis 2460:&#039;&#039;&#039; Sauron verbirgt sich im Osten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2460:&#039;&#039;&#039; Sauron kehrt nach Dol Guldur zurück.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2941:&#039;&#039;&#039; Aus Dol Guldur vertrieben, kehrt Sauron nach Mordor zurück.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2951:&#039;&#039;&#039; Sauron baut Barad-dûr wieder auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3019:&#039;&#039;&#039; Sauron bekriegt die freien Völker Mittelerdes, wird zeitweise zurückgeschlagen und mit der Vernichtung des Einen Ringes endgültig besiegt. Barad-dûr wird endgültig zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sauron.jpg|thumb|200px|Sauron bei der Schöpfung des Meisterrings]]&lt;br /&gt;
Sauron ist ein Maia, der einst im Dienste des Valars [[Aule]] stand und von diesem viel über die Schmiedekunst lernte. Früh jedoch wurde er von [[Melkor]] verführt und stieg zu dessen mächtigstem Diener und Statthalter im Kampf gegen die [[Valar]] und [[Eldar]] auf. Während des Frühlings von [[Arda]] hatte er den Oberbefehl über die Festung [[Angband]] und obwohl sie während des [[Krieg der Mächte|Kriegs der Mächte]] von den Valar zerstört wurde, wurde er nicht wie sein Herr gefangen genommen und konnte sich in tiefen Gewölben unter der Erde verstecken. Nachdem Melkor aus [[Aman]] zurückgekehrt war, gesellte er sich in Angband zu ihm und wurde zum gefürchtetsten Feldherrn des Nordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 457 [[Erstes Zeitalter|E. Z.]] nahm Sauron die Noldor-Festung [[Minas Tirith (Beleriand)|Minas Tirith]] auf [[Tol Sirion]] ein und bemannte sie mit seinen Werwölfen. Im Jahre 465 E. Z. fasste er [[Finrod]] und [[Beren Erchamion|Beren]] und tötete Finrod und dessen Elben einen nach dem anderen in seinen Verliesen. Doch die Vergeltung folgte bald, als [[Lúthien]] und [[Huan]] zu Berens Rettung kamen. Nachdem Huan Saurons Werwölfe getötet hatte, nahm Sauron selbst Wolfsgestalt an, wurde aber gleichfalls von Huans Stärke und Lúthiens [[Curu|Magie]] besiegt. Er floh daraufhin in Vampirgestalt nach [[Dorthonion]], wo er als schrecklicher Schatten seiner früheren Macht den Rest des Ersten Zeitalters verbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Melkors Sturz wurde Sauron dessen Nachfolger und sollte, nach dessen Verbannung durch die Valar, als dessen Vertreter bis zu Melkors Rückkehr fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1000 [[Zweites Zeitalter|Z. Z.]] hatte Sauron genug Macht gewonnen, um sich [[Mordor]] als Bollwerk zu erwählen und mit dem Bau von [[Barad-dûr]] zu beginnen. Er legte sich eine schöne Gestalt zu, nannte sich &#039;&#039;Annatar&#039;&#039; (Herr der Geschenke) und gab sich bei den Elben als Gesandter der Valar aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Saurons Hilfe erschufen die Elbenschmiede von [[Ost-in-Edhil]] die [[Ringe der Macht]], ohne zu ahnen, dass Sauron in den [[Schicksalsklüfte]]n einen [[Der Eine Ring|Meister-Ring]] für sich selbst schmiedete, der alle anderen Ringe beherrschte. Bei der Erschaffung des Einen Rings übertrug Sauron einen großen Teil seiner Macht auf den Ring. Somit war er einerseits der Gefahr ausgesetzt, durch den Verlust des Rings stark geschwächt zu werden. Denn er war eine Verbindung mit dem [[Der Eine Ring|Meister-Ring]] eingegangen als er ihn erschuf und musste nun an dessen Wunden teilhaben. Andererseits verfügte er mit dem Ring nun über ein Machtinstrument, das ihm die Herrschaft über die Völker Mittelerdes ermöglichte. Als die Elben Saurons Verrat entdeckten, eröffnete Sauron den Krieg gegen die Elbenschmiede und fiel in [[Eriador]] ein, wo er der vereinten Macht [[Gil-galad]]s und der Númenórer erlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach gab Sauron sich offen zu erkennen, scharte Orks und andere Ungeheuer Melkors um sich und schwang sich durch Gewalt und Schrecken zum Herrscher über große Gebiete [[Mittelerde]]s auf. In seinem Stolz legte er sich den Titel &#039;&#039;König der Menschen&#039;&#039; zu, womit er den nicht minderen Stolz der Könige von [[Númenor]] weckte. Im Jahre 3262 Z. Z. landete der Númenórer [[Ar-Pharazôn]] mit einer großen Streitmacht in Mittelerde und nahm Sauron als Gefangenen nach Hause, wo Sauron innerhalb von fünfzig Jahren die Furcht der Númenórer vor dem Tode für sich nutzbar machen konnte und schließlich Ar-Pharazôn überredete, sich die Unsterblichkeit mit Gewalt zu holen. Beim darauf folgendem [[Wandlung der Welt|Untergang von Númenor]] wurde Saurons Körper vernichtet. Er war von nun an außerstande, eine dem Auge gefällige Gestalt anzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saurons Geist floh nach Mordor zurück, wo er sich ein neues Äußeres zulegte: die eines abscheulichen, furchterregenden Kriegers in schwarzer Rüstung mit glühenden Augen und brennender schwarzer Haut. Er trug wieder seinen Meister-Ring am Finger und sammelte seine Kräfte. Nachdem er im Jahre 3429 Z. Z. [[Gondor]] angriff, wurde von Gil-galad und [[Elendil der Lange|Elendil]] das [[Letztes Bündnis|Letzte Bündnis]] zwischen Menschen und Elben gebildet, das Saurons Armeen mehrmals schlug, erst auf der [[Dagorlad]] und dann an den Hängen des [[Orodruin]]. Bei dieser Schlacht gelang es ihm zwar Gil-galad und Elendil zu erschlagen, aber [[Isildur]] schnitt den Ring von Saurons Finger, worauf er auch den Großteil seiner Macht und seine Gestalt verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verlust des Meister-Ringes geisterte Sauron eine lange Zeit als körperloser Schatten durch die Wildnis des Ostens, bis er schließlich die Festung [[Dol Guldur]] errichtete und wieder körperliche Gestalt annahm, wo er als [[Morgul|Nekromant]] zunächst unerkannt blieb. Er begann, nach dem Einen Ring zu suchen. Er wurde jedoch vom [[Weißer Rat|Weißen Rat]] aus Dol Guldur vertrieben und zog sich – wie er es tatsächlich schon länger geplant hatte – nach Mordor zurück und errichtete den Dunklen Turm neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Gollum]] erfuhr Sauron, der Ring befände sich bei einem gewissen [[Beutlin]] im [[Auenland]]. All seine Versuche, den Einen Ring wiederzuerlangen – sogar unter Zuhilfenahme der [[Nazgûl|Ringgeister]] – scheiterten. So begann Sauron einen verfrühten Krieg an allen Fronten, um seinen Feinden keine Zeit zu lassen, den Ring gegen ihn zu verwenden. Auf den Gedanken, dass sie versuchen könnten, den Ring zu vernichten, kam er nicht. So konnte es [[Frodo Beutlin|Frodo]] gelingen, den Einen Ring in die Schicksalsklüfte zu dessen Vernichtung zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vernichtung des Ringes und dem Sturz seiner Festung Barad-dûr am Ende des [[Ringkrieg|Ringkrieges]] erlosch Saurons Macht. Er war von nun an unfähig, sich eine körperliche Gestalt zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Mairon&#039;&#039; ([[Quenya]] für &#039;&#039;Der Bewundernswerte&#039;&#039;), Saurons ursprünglicher und wahrer Name&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Annatar&#039;&#039; ([[Sindarin]] für &#039;&#039;Herr der Geschenke&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Artano&#039;&#039; ([[Quenya]] für &#039;&#039;Hochschmied&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Auge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Auge von Barad-dûr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Aulendil&#039;&#039; (Sindarin für &#039;&#039;Freund Aules&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dunkle Macht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dunkler Herr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dunkler Herr von Mordor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dunkler Herrscher&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gollum sprach von Sauron aus Furcht nur als &#039;&#039;Er&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Feind&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Geisterbeschwörer&#039;&#039; (in der Kleine Hobbit von Gandalf genannt)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gorthaur&#039;&#039; ([[Sindarin]] für &#039;&#039;Grausamer&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herr der Erde&#039;&#039; (im Zweiten Zeitalter)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herr der Ringe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herr des Einen Ringes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hexenmeister&#039;&#039; (auch nur &#039;&#039;Hexer&#039;&#039; oder &#039;&#039;Nekromant&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;König der Menschen &#039;&#039; (gab er sich selber)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lidloses Auge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Nekromant&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ringschmied&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Rotes Auge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sauron der Große&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schatten von Dol Guldur&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schwarze Hand&#039;&#039; (von Gollum)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Tar-Mairon&#039;&#039; Name den Sauron sich selbst in [[Númenor]] gab&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Thû&#039;&#039; (nur im [[Leithian-Lied]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Zigûrun&#039;&#039; ([[Adûnaïsch]] für &#039;&#039;Zauberer&#039;&#039;, Saurons Name bei den [[Dúnedain|Númenórer]]n)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie erscheint Sauron meist als großes, feuerumlodertes Auge auf der Spitze seines Turms Barad-dûr. In der Einführung zu &amp;quot;Die Gefährten&amp;quot; ist er in der Schlacht des letzten Bundes in seiner körperlichen Gestalt zu sehen: Als großer, schwarzer Kämpfer mit einem Streitkolben. Mit einem einzigen Schlag fegt er dutzende Menschen und Elben beiseite. Darunter auch Elendil, den Vater von Isildur. Anschließend zerbricht Sauron Narsil, Elendils Schwert, jedoch gelingt es Isildur anschließend mit dem Bruchstück den Ring von Saurons Finger zu schneiden, was das vorläufige Ende des &amp;quot;Herrn des Einen Ringes&amp;quot; ist. Saurons Körper explodiert und vernichtet alle Kreaturen, die durch seine Macht gezüchtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Schlachtszene des letzten Bündnisses spricht Galadriel über Sauron als einen Schatten im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Sarumans Palantír nimmt Sauron die Form des flammenden Auges an. Saruman spricht über Sauron: „Sein Blick durchbohrt Schatten, Wolken, Erde und Fleisch.“ Dies wird auch bestätigt, als Sauron gegen Ende der Trilogie Frodo in Mordor entdeckt und dieser daraufhin zusammenbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verlust seiner körperlichen Form kann Sauron diese nicht wieder annehmen. Er behält für den Rest der Filmtrilogie die Form des feurigen Auges bei, welches am Ende des dritten Teiles explodiert, da der Eine Ring vernichtet wurde. Mit ihm vergeht auch alles, was seine Macht erschaffen hat. Das schwarze Tor stürzt in sich zusammen, genauso wie Saurons Turm [[Barad-dûr]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Specials und dem „Making of“ des Director&#039;s Cut des dritten Films zeigt Peter Jackson eine alternative Sequenz, die er ursprünglich umsetzen wollte. So sollte im Rahmen der Schlacht am Morannon Sauron selbst in physischer Gestalt erscheinen und mit Aragorn kämpfen. Aragorn sollte dabei nur durch die Zerstörung des Ringes gerettet werden. Doch diese Szene wurde Jackson zu kitschig und nicht dem eigentlichen Charakter Aragorns entsprechend angesehen. Es hätte wohl auch nicht Saurons Charakter entsprochen der eher andere für sich kämpfen lässt, als sich selbst in Gefahr zu begeben. Er hat in der Schlacht gegen das letzte Bündnis, in der er den Meisterring verliert, erst nach jahrelanger Belagerung direkt in die Schlacht eingegriffen. Obwohl etliche Szenen abgedreht waren, verwarf er das Konzept und ersetzte Sauron durch einen großen Troll, mit dem Aragorn ringt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://en.wikipedia.org/wiki/The_Lord_of_the_Rings:_The_Return_of_the_King#Comparison_with_the_source_material  englischsprachige Wikipedia (abgerufen Oktober 2009)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Film)|Special Extended Edition, Hinter den Kulissen von &#039;&#039;Die Rückkehr des Königs&#039;&#039;]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Herr der Ringe: &#039;&#039;Die Ringe der Macht&#039;&#039; (Serie) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Staffel der Amazon-Serie [[Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht|&#039;&#039;Die Ringe der Macht&#039;&#039;]] welche als Prequel zu den beiden Filmtrilogien fungieren soll und die wichtigsten Ereignisse des zweiten Zeitalters thematisiert, betritt Sauron getarnt als der Mensch [[Halbrand]] von den Südlanden erneut die Bühne Mittelerdes, nachdem sich dieser nach dem [[Krieg des Zorns]]  versteckt hatte. Als Schiffbrüchiger begegnet er scheinbar zufällig Galadriel auf hoher See. Beide werden von [[Elendil]] gefangen genommen und nach [[Númenor]] gebracht. Aber erst gegen Ende der Staffel offenbart sich Halbrand Galadriel gegenüber als Sauron, nachdem dieser zuvor [[Celebrimbor]] dabei geholfen hatte, die drei Elbenringe zu schmieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespielt wird Sauron/Halbrand von dem australischen Schauspieler Charlie Vickers. Da Amazon im November 2017 nur die Rechte für den Herrn der Ringe inklusive Anhänge erworben hatte, war die Darstellung Saurons im zweiten Zeitalter als Annatar, Herr der Geschenke und Gesandter der Valar rechtlich offenbar nicht möglich. Des weiteren weicht die Handlung in der Serie dahingehend von den Erzählungen im [[Das Silmarillion]] und [[Nachrichten aus Mittelerde]] ab, dass Sauron gemeinsam mit Galadriel bereits lange vor seiner Gefangenschaft durch [[Ar-Pharazôn]] im Jahre 3262 Z. Z. in Númenor gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In einer frühen Fassung der Geschichte von Beren und Lúthien wurde Sauron noch durch den Katzenfürsten [[Tevildo]] dargestellt.&lt;br /&gt;
* Im Videospiel &#039;&#039;[[Schlacht_um_Mittelerde#Der_Herr_der_Ringe_-_Die_Schlacht_um_Mittelerde_II|Schlacht um Mittelerde II]]&#039;&#039; gibt es Sauron als spielbaren Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* Sauron wird erwähnt im [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/009-das-hat-tolkien-nie-gesagt Podcast Tolkien in 5 Minuten 009 Das hat Tolkien nie gesagt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** Valaquenta, &lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Von den Feinden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Quenta Silmarillion,&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Von Beren und Lúthien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Akallabêth, &#039;&#039;Der Untergang von Númenor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Erstes Buch,&lt;br /&gt;
*** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Zweites Buch,&lt;br /&gt;
*** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Zehntes Kapitel: &#039;&#039;Der Zerfall des Bundes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Drittes Buch,&lt;br /&gt;
*** Elftes Kapitel: &#039;&#039;Der Palantír&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Viertes Buch,&lt;br /&gt;
*** Drittes Kapitel: &#039;&#039;Das Schwarze Tor ist versperrt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Neuntes Kapitel: &#039;&#039;Kankras Lauer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Sechstes Buch,&lt;br /&gt;
*** Drittes Kapitel: &#039;&#039;Der Schicksalsberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Viertes Kapitel: &#039;&#039;Das Feld von Cormallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Teil 2: Das Zweite Zeitalter. IV &#039;&#039;Die Geschichte von Galadriel und Celeborn und von Amroth, König von Lórien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Teil 3: Das Dritte Zeitalter. &#039;&#039;Die Jagd nach dem Ring&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
* [https://www.amazon.de/dp/B09QHB1TTX/?ref_=dvm_DE_sl_tit_mkw_sSxqbja3c-dc_pcrid_618891657766&amp;amp;mrntrk=slid__pgrid_139033532325_pgeo_9044682_x__ptid_kwd-1732449884111 Amazon Prime Video]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ringträger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ainur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maiar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Sauron]]&lt;br /&gt;
[[fi:Sauron]]&lt;br /&gt;
[[fr:Sauron]]&lt;br /&gt;
{{#related:Der Eine Ring}}&lt;br /&gt;
{{#related:Morgoth}}&lt;br /&gt;
{{#related:Mordor}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Saruman&amp;diff=134666</id>
		<title>Saruman</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Saruman&amp;diff=134666"/>
		<updated>2026-04-11T21:29:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 130554)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Curunír.jpg|thumb|250px|Saruman der Weiße]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Saruman der Weiße&#039;&#039;&#039; (im [[Sindarin]]: &#039;&#039;Curunír&#039;&#039;) ist in [[J. R. R. Tolkien]]s [[Legendarium]] einer der fünf [[Istari]], die von den [[Valar]] im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] nach [[Mittelerde]] entsandt werden. Er ist ursprünglich der Größte der Zauberer und Oberhaupt des [[Weißer Rat|Weißen Rates]] sowie des Ordens der Zauberer, bis er im späten Dritten Zeitalter unter [[Sauron]]s Einfluss verfällt und zum sein Vassal wird. Am Ende jedoch verrät Saruman sowohl die Freien Völker als auch seinen neuen Herrn, da er die Macht für sich selbst will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ainur]], [[Maiar]], [[Istari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Von [[Ilúvatar]] vor der Schöpfung [[Ea]]s erschaffen und am Anfang aller Tage auf [[Arda]] hinabgestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}}&lt;br /&gt;
!{{Highlight}}  width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
!{{Highlight}}  width=&amp;quot;85%&amp;quot; | Ereignisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;um 1000 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]]&#039;&#039;&#039; || Saruman kommt als Erster der Istari in Mittelerde an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2463&#039;&#039;&#039; || Zusammen mit den anderen [[Weise]]n gründet Saruman den [[Weißer Rat|Weißen Rat]] und wird zu dessen Vorsitzendem bestimmt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2759&#039;&#039;&#039; || Mit der Erlaubnis von [[Beren (Truchsess von Gondor)|Beren]], dem [[Truchsess]] von [[Gondor]], lässt sich Saruman im [[Orthanc]] nieder.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2851&#039;&#039;&#039; || Saruman lehnt bei einer Sitzung des Weißen Rates einen Angriff auf [[Dol Guldur]] ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2939&#039;&#039;&#039; || Saruman entdeckt, dass [[Sauron]]s Diener den [[Anduin]] nach dem [[Der Eine Ring|Einen Ring]] absuchen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2941&#039;&#039;&#039; || Bei einer Ratssitzung stimmt Saruman einem Angriff auf Dol Guldur zu.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2953&#039;&#039;&#039; || Während der letzten Zusammenkunft des Weißen Rates gibt Saruman vor, der Ring sei ins Meer gespült worden. Anschließend zieht er sich nach [[Isengart]] zurück. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;um 3000&#039;&#039;&#039; || Saruman benutzt den [[Palantíri|Palantír]] von Orthanc und wird von Sauron betört.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3010&#039;&#039;&#039; || Mit Hilfe seines Dieners [[Gríma Schlangenzunge]] beginnt Saruman, König [[Théoden]] zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}}&lt;br /&gt;
!{{Highlight}}  width=&amp;quot;15%&amp;quot; | 3018&lt;br /&gt;
!{{Highlight}}  width=&amp;quot;85%&amp;quot; | Ereignisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;10. Juli&#039;&#039;&#039; || Saruman empfängt [[Gandalf]] im [[Orthanc]]. Nach einer Auseinandersetzung sperrt er ihn auf die Zinne des Turms und hält ihn dort gefangen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;18. September&#039;&#039;&#039; || Nach [[Gandalf]]s Flucht schickt Saruman Truppen aus, um ihn zu verfolgen, jedoch vergebens.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;20. September&#039;&#039;&#039; || Saruman wird am Tor von [[Isengart]] von den [[Nazgûl]] bedrängt, die er jedoch täuschen und abschütteln kann.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}}&lt;br /&gt;
!{{Highlight}}  width=&amp;quot;15%&amp;quot; | 3019&lt;br /&gt;
!{{Highlight}}  width=&amp;quot;85%&amp;quot; | Ereignisse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2. März&#039;&#039;&#039; || In den Abendstunden entsendet Saruman eine große Streitmacht zur Eroberung der [[Hornburg]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. März&#039;&#039;&#039; || Die [[Ents]] zerstören [[Isengart]]. Saruman gelingt es, sich im [[Orthanc]] zu verschanzen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;5. März&#039;&#039;&#039; || [[Gandalf]] verhandelt mit Saruman am Fuß des [[Orthanc]] und verstößt ihn aus dem Orden der [[Istari]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;15. August&#039;&#039;&#039; || Saruman verlässt mit [[Baumbart]]s Erlaubnis den [[Orthanc]] und zieht nach Norden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;28. August&#039;&#039;&#039; || Auf seiner Wanderung wird Saruman von den Heerführern des Westens überholt. Nach einem Wortwechsel macht er sich auf den Weg ins [[Auenland]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;22. September&#039;&#039;&#039; || Saruman erreicht das [[Auenland]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. November&#039;&#039;&#039; || Nach einem Streit wird Saruman von [[Gríma Schlangenzunge]] getötet.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Saruman (II).jpg|thumb|250px|Saruman, der weiße Zauberer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einer der Istari war Saruman ein Maia, der freiwillig einen menschlichen Körper annahm. Er alterte zwar fast nicht, war aber trotzdem sterblich. Als Istar war es seine Aufgabe, den Völkern Mittelerdes im Widerstand gegen Sauron zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saruman war einer der Weisen, die sich mit den vielfältigen Wissenschaften Mittelerdes befassten. In besonderem Maße beschäftigte er sich dabei mit den magischen Künsten Saurons. Sein Wissen auf diesem Gebiet war einer der wichtigsten Gründe, warum er zum Oberhaupt des Weißen Rates gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders bewandert war Saruman in der Kunde von den großen und kleinen [[Elbenringe]]n, die er jahrhundertelang erforschte. Ebenso kannte er sich mit den [[Palantíri|Sehenden Steinen]] aus. Auch war er in der Geschichte der großen Menschenreiche – insbesondere [[Númenor]] und [[Gondor]] – kundig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem verstand er sich auf die Herstellung von technischen und chemischen Erzeugnissen, die er in seinem Krieg gegen [[Rohan]] verwendete. Ein Beispiel hierfür ist die Substanz, mit der seine Orks eine Bresche in den [[Klammwall]] sprengten. Höchstwahrscheinlich übernahm er viele der technischen Innovationen, die er in Isengart und später auch im Auenland einführte, von Sauron, dem er in dieser Hinsicht nacheiferte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im biologischen Bereich besaß Saruman Kenntnisse. So kreuzte er [[Orks]] mit [[Menschen]] und erschuf dabei [[Halborks]], die Vorzüge beider Arten genossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sarumans Stimme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe seines Stabes, der ein Symbol seiner Macht war, konnte Saruman sicherlich Magie wirken. So ist anzunehmen, dass er ebenso wie Gandalf Feuer und Blitze erschaffen konnte. Wichtiger jedoch als sein Stab war seine Stimme, mit deren Hilfe er arglose Zuhörer beeinflussen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Stimme übte auf Hörer, die sich dessen nicht bewusst waren oder sich nicht dagegen wehrten, einen magischen Einfluss aus, der es Saruman erlaubte, die Wahrnehmung der Hörer zu manipulieren. Er konnte seine Worte als über jeden Zweifel erhabene Wahrheit erscheinen lassen, eine bestimmte Einstellung der Hörer zu sich selbst und anderen hervorrufen, und sogar komplexe Gedanken und Wünsche erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung von Sarumans Stimme hielt bei denen, die ihr willig zuhörten, auch langfristig an – Menschen wie Gríma glaubten auch in Abwesenheit des Zauberers, seine Stimme zu hören. Die Macht von Sarumans Stimme war so gewaltig, dass sogar der [[Fürst der Nazgûl]] nicht infrage stellte, ob sie die Wahrheit sagte oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äußere Erscheinung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarumans Gestalt war die eines hochgewachsenen alten Mannes. Bei seinem ersten Erscheinen in Mittelerde trug er weiße Gewänder und hatte rabenschwarzes Haar. Als Gandalf in [[Elronds Rat]] berichtete, was ihm vorgefallen war, erzählte er von dessen Veränderung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Ich sah ihn an und bemerkte, dass sein Gewand, das mir weiß erschienen war, es gar nicht war, sondern aus allen Farben gewirkt war, und wenn er sich bewegte, dann schimmerten und schillerten sie, dass es das Auge verwirrte.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Zweites Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Éomer]] beschrieb Saruman bei seinem Treffen mit [[Aragorn II.|Aragorn]], [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]] und [[Gimli]] folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Er ist ein gerissener und wandlungsfähiger Zauberer, der in vielen Gestalten erscheint. Bald tritt er hier auf, bald da, meistens, sagt man, als alter Mann in Mantel und Kapuze, Gandalf sehr ähnlich, wie viele sich nun erinnern.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Drittes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Die Reiter von Rohan&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Aragorn, Legolas und Gimli am [[Fangorn]]-Wald rasteten, begegnete ihnen ein alter Mann, von dem sie später annahmen, er sei Saruman gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Plötzlich blickte Gimli auf, und dort, am Rande des Feuerscheins, stand ein alter Mann, gebeugt und auf einen Stab gestützt, in einem weiten Mantel und einen breitrandigen Hut tief in die Stirn gezogen.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Drittes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Die Reiter von Rohan&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gesprächen zwischen den [[Gemeinschaft des Ringes|Gefährten]] wurde die Vermutung geäußert, dass Gandalf nach seinem Sturz in Moria Saruman zum Verwechseln ähnlich sehen müsse. Bei der Unterredung am Orthanc stellte Gimli jedoch fest, dass dies nur zum Teil stimmte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=[...] ein alter Mann in einem langen Mantel, dessen Farbe schwer zu bestimmen war, denn sie wechselte, wenn sie die Augen bewegten oder wenn er sich rührte. Er hatte ein langes Gesicht mit hoher Stirn und dunklen, tief liegenden Augen, deren Ausdruck kaum zu ergründen war, obwohl sie jetzt ernst und gütig und ein wenig müde dreinschauten. Haar und Bart waren weiß, doch mit manchen schwarzen Strähnen um Lippen und Ohren.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;. Drittes Buch, Zehntes Kapitel: &#039;&#039;Sarumans Stimme&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit in Valinor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Valinor]] war Saruman unter dem Namen &#039;&#039;Curumo&#039;&#039; ein Diener des [[Valar|Valas]] [[Aule]], der ihn in viele Geheimnisse der Schmiedekunst einweihte. Wie sein Meister war auch er von dem Drang erfüllt, seine Fähigkeiten und Kenntnisse ständig zu erweitern. Bei einer Ratssitzung der Valar, bei der besprochen wurde, wie man gegen den in Mittelerde wieder erstarkten Sauron vorgehen könnte, wurde er von Aule aufgrund seiner Kunstfertigkeit und seiner Macht dazu auserwählt, den Elben und Menschen im Kampf gegen den Dunklen Herrscher beizustehen. Bei derselben Sitzung wurden Alatar und Olórin auserwählt, mit ihm zu gehen. Allerdings wurde Olórin, der ursprünglich als Dritter gehen sollte, von [[Varda]] in der Rangfolge heraufgesetzt, was Curumo sich merkte. Zudem wurde Curumo von [[Yavanna]], Aules Gattin, gebeten, [[Radagast|Aiwendil]] mit nach Mittelerde zu nehmen, was dieser nur äußerst widerwillig tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ankunft in Mittelerde und Reisen in den Osten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saruman kam um das Jahr 1000 D. Z. als Erster der Istari nach Mittelerde. Seine Haltung und sein Gebaren waren vornehm, er sprach mit kluger und schöner Stimme und hatte großes Geschick in seinen Händen. Wegen seiner weißen Gewänder erhielt er den Beinamen &#039;&#039;der Weiße&#039;&#039; und wurde von fast allen, auch von den [[Eldar]], als Oberhaupt des Ordens angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn seiner Zeit in Mittelerde unternahm er viele Reisen, von denen viele ihn in den Osten des Kontinents führten, den er lange und ausgiebig erforschte. Auf diesen Reisen rief er zum Kampf gegen den Dunklen Herrscher auf. Begleitet wurde er von den [[Ithryn Luin]]. Im Gegensatz zu diesen kehrte er allerdings wieder in die westlichen Lande zurück. Dort mischte er sich meistens unter die Menschen, über deren Geist er große Macht hatte. Um sein Wissen zu vergrößern und um seinen Feind Sauron mit seinen Kenntnissen und seiner geistigen Kraft bekämpfen zu können, forschte Saruman daher oft und viel in den Archiven von Gondor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorsitz des Weißen Rates und Erkundung des Auenlandes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gründung des Weißen Rates im Jahr 2463 wurde Saruman zu dessen Oberhaupt gewählt. Dies geschah allerdings nur, weil Gandalf der Graue, der von Galadriel vorgeschlagen worden war, die Sitzungen des Rates zu leiten, zuvor abgelehnt hatte. In dieser Position trat er zunächst als Hauptgegner Saurons auf. Jedoch begann er schon zu dieser Zeit, Gandalf zu misstrauen und ihn zu beneiden, weil er wegen seines bescheidenen und freundlichen Wesens den größeren Einfluss auf die Bewohner Mittelerdes hatte. Zudem hatte Gandalf von [[Círdan]] den [[Elbenringe|Elbenring]] [[Narya]] erhalten, was Saruman, der auf diesem Gebiet sehr bewandert war, aufs Höchste beleidigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Studiums der Künste seines Feindes Sauron wurde Saruman immer mehr klar, dass er wie dieser selbst Macht erlangen und Mittelerde nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten wollte. Der Zauberer beneidete den Dunklen Herrscher wie ein Nebenbuhler um dessen Werke, anstatt ihn wie die anderen Weisen deswegen zu hassen. Da er jedoch erkannte, dass er allein zu schwach war, um Sauron zu verdrängen, brauchte er den Einen Ring, um die Kraft zu erlangen, die er dafür benötigte. So begann er im Rat immer mehr, seine eigenen Interessen als die der Völker Mittelerdes zu verfolgen, was den anderen Weisen aber nicht auffiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sauron in Dol Guldur wieder zu erstarken begann, drängten Gandalf und Galadriel auf einen raschen Angriff gegen den Feind. Während einer Ratssitzung im Jahr 2851 schaffte Saruman es jedoch, sie zu beschwichtigen. Insgeheim spekulierte er darauf, dass der Ring, der ebenfalls nach seinem Herrn suchte, irgendwann wieder ans Licht käme, wenn man Sauron in Frieden nach ihm suchen ließe. Falls der Ring auftauchen sollte, erhoffte sich Saruman, durch eine List sowohl seinen Feinden als auch seinen Freunden zuvorzukommen und den Ring an sich zu bringen. Im Folgenden stellte Saruman bei den [[Schwertelfelder]]n Wachen auf, die allerdings ausschließlich in seinem Dienst agierten. Im Jahr 2939 entdeckte er, dass Saurons Handlanger den Anduin nach dem Ring absuchten. Obwohl ihn dies beunruhigte, sagte er den anderen Weisen nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeregt durch Gandalfs Interesse am Auenland, begann auch Saruman zu dieser Zeit auf das Land der [[Hobbits]] aufmerksam zu werden. Zunächst hatte er die Halblinge für wenig wichtig gehalten, doch als er sah, dass sein Nebenbuhler deren Land für würdig hielt, es zu besuchen, tat er es ihm nach. Verkleidet und unter großer Geheimhaltung erkundete er alle Gegenden des Auenlandes, da er hoffte, einen Zusammenhang mit den [[Ringe der Macht|Ringen der Macht]] entdecken zu können, den Gandalf in seinen Augen zweifellos gesehen haben musste. Als diese Suche erfolglos blieb und er fürchtete, Gandalf könnte dahinter kommen und ihn deswegen verspotten, stellte er seine Erkundungen schließlich ein. Trotzdem wies er seine Späher an, das Auenland weiterhin im Auge zu behalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während einer Sitzung des Weißen Rates wurde Saruman durch die Rauchringe, die Gandalf aus seiner Pfeife blies, belästigt und fragte ihn nach dem Grund für diese Spielereien. Als Gandalf ihm von der befreienden Wirkung des Rauches erzählte, verspottete Saruman ihn für diese aus seiner Sicht kindische Vorliebe. Insgeheim aber beschaffte er sich das [[Pfeifenkraut]] und begann es zu gebrauchen. Da er aber fürchtete, dass dies entdeckt und sein eigener Spott gegen ihn verwendet werden könnte, tat er es nur, wenn er allein war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer im Jahr 2941 stattfindenden Sitzung des Rates stimmte Saruman einem Angriff auf Dol Guldur schließlich zu. Dies tat er aber nur, weil er nicht wollte, dass der Ring zurück an seinen Schöpfer fiel. Um die anderen Ratsmitglieder in die Irre zu führen, behauptete er bei der letzten Zusammenkunft des Weißen Rates im Jahr 2953, der Ring sei ins Meer gespült worden. Anschließend kündigte er den anderen Weisen aus Hass und Missgunst Gandalf gegenüber die Zusammenarbeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlassung in Isengart und Verrat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Der Orthanc.JPG|thumb|220px|Der Orthanc, Sarumans Wohnsitz in Isengart.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren zog sich Saruman immer mehr zurück, traf sich nur noch selten mit den anderen Weisen und widmete sich seinen Forschungen. Vom Truchsess von [[Gondor]], unter dessen Bewohnern er hohes Ansehen genoss, erhielt er im Jahr 2759 den Schlüssel für den Orthanc, welchen er zu seinem Wohnsitz machte. Obwohl er immer noch versuchte, in den Besitz des Einen Ringes zu gelangen, wahrte er dennoch lange Zeit sein Gesicht als wahrer Freund von [[Rohan]] und respektierte die Oberhoheit Gondors über [[Nan Curunír]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 2953 begann er mehr und mehr, die Festung als sein Eigen und sich als Herrscher zu betrachten. So nahm der Zauberer [[Orks]] und [[Dunländer]] in seine Dienste und traf Vorbereitungen für die Aufstellungen eines Heeres. Er ersetzte den See und die Wälder Isengarts durch groß angelegte Befestigungsanlagen und ließ unterirdische Waffenschmieden und Öfen einrichten. Dort züchtete er neue Orkrassen, unter anderem die [[Uruk-hai]]. Er ließ Gandalf durch seine Agenten beobachten und wies seine Untergebenen an, sich in [[Eriador]] umzuhören. Zu dieser Zeit intensivierte er seine Handelsbeziehungen mit dem Auenland, wenngleich diese weiterhin unter dem Zeichen größter Geheimhaltung standen. Von dort ließ er große Mengen an Nahrungsmitteln und dem von ihm so geschätzten Pfeifenkraut nach Isengart schaffen, um die in seinen Diensten stehenden Menschen angemessen zu versorgen. Die Zahl der Mittelsmänner und Kontaktpersonen, die er zu dieser Zeit im Norden beschäftigte, stieg immens an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 3000 wagte Saruman schließlich, den Palantír des Orthanc zu benutzen. Dies tat er aus Neugier und um besser nach dem Ring suchen zu können. Dabei überschätzte er seine eigenen Kräfte, denn als er es wagte nach Mordor zu blicken, konnte er nicht widerstehen und geriet unter den Einfluss Saurons, der den Stein von [[Minas Ithil]] besaß. Fortan war Saruman ein Verbündeter oder Diener Saurons. Obwohl er von sich selbst glaubte, unabhängiger von Mordor zu sein, war er wirklich ein Gefangener der Gedanken des Dunklen Herrschers. Sein Stolz und sein Hochmut wuchsen zu dieser Zeit noch stärker als seine Macht. Aus Stolz und Machtbesessenheit schmiedete er sich selbst einen Ring und nannte sich &#039;&#039;Saruman der vielen Farben&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhalten im Ringkrieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Weisse Hand.jpg|thumb|250px|Die Weiße Hand, das Wappen Sarumans.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ringkrieg]] stand Saruman als Gegner der freien Völker Mittelerdes auf Saurons Seite. Während dieser Zeit trugen seine Soldaten das Zeichen der [[Weiße Hand|Weißen Hand]]. Als Vassal des Dunklen Herrschers war er gezwungen, durch den Palantír in ständigem Kontakt mit Sauron zu bleiben. Doch versuchte er auch aus dieser Position heraus immer noch, in den Besitz des Einen Ringes zu gelangen. So lockte er Gandalf im Sommer des Jahres 3018 unter Vortäuschung von Hilfe nach Isengart, um von ihm Auskünfte über den Ring zu erhalten. Als jener ihm diese verweigerte, sperrte der Zauberer seinen einstigen Verbündeten kurzerhand auf die Spitze des Orthanc und hielt ihn dort monatelang gefangen. Als Gandalf mit [[Gwaihir]]s Hilfe die Flucht gelang, wurde Saruman von den von Sauron geschickten Ringgeistern am Tor Isengarts aufgesucht, da diese vermuteten, er wüsste über den Aufenthaltsort des Ringes Bescheid. Mit Hilfe der Macht seiner Stimme gelang es ihm jedoch, sie auf eine falsche Fährte zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: C-Rune Saruman.jpg|thumb|150px|Sarumans Orks trugen eine weiße C-[[Cirth|Rune]] als Abzeichen für Curumo/ Curunir.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem führte Saruman – mehr oder minder in Saurons Auftrag – Krieg gegen die Bewohner [[Rohan]]s, bei denen er vorher als Freund und Verbündeter gegolten hatte. Durch den Einfluss Gríma Schlangenzunges, Sarumans Spion am Königshof, verfiel König Théoden in Greisenhaftigkeit, bis es Gandalf gelang, ihn daraus zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Gefährten an ihrer Mission zu hindern, schickte er einen Trupp Uruks aus. Diesem gelang es, [[Meriadoc Brandybock|Merry]] und [[Peregrin Tuk|Pippin]] am [[Amon Hen]] gefangen zu nehmen. In der Annahme, einer der zwei Gefangenen besäße den Ring, ließ der Zauberer die beiden Hobbits nach Isengart bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Merry und Pippin konnten in der Nacht des Angriffs der [[Rohirrim]] auf die Orks in den nahe gelegenen Fangorn-Wald fliehen, wo sie auf Baumbart trafen. Mit seiner Hilfe gelang es ihnen, die restlichen Ents zu ermutigen, sich gegen Saruman zur Wehr zu setzen, der das Brennholz für seine Schmiedeöfen in ihrem Wald schlagen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Saruman am 2. März 3019 seine gesamte Armee in den Kampf gegen die Menschen Rohans nach [[Helms Klamm]] geschickt hatte, wurde Isengart von den unaufhaltsamen Ents angegriffen und verwüstet. Ihm selbst gelang es jedoch, sich im Orthanc zu verschanzen. Nach der [[Schlacht um die Hornburg]], bei der Sarumans Truppen vernichtend geschlagen worden waren, kamen die siegreichen Rohirrim am 5. März unter Gandalfs Führung nach Isengart. Bei einer Unterredung am Fuß des Turms bot Gandalf dem Zauberer an, seinen Verrat wieder gut zu machen. Als Saruman dies unter Spott ablehnte, verstieß Gandalf ihn aus dem Orden der Istari und zerbrach seinen Zauberstab. Anschließend wies er die Ents an, Saruman gut zu bewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zerstörung des Auenlandes und Tod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. August, nach dem Ende des Ringkrieges, ließ Baumbart Saruman gehen. Der Zauberer hatte inzwischen viel von seiner alten Würde und seiner vornehmen Haltung verloren und machte auf den Ent einen eher harmlosen Eindruck. Zudem glaubte Baumbart, Gandalf hätte Saruman all seine Macht genommen. Die magische Kraft seiner Stimme behielt er jedoch weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zauberer wanderte daraufhin mit Gríma Schlangenzunge als Bettler umher, bis er am 28. August in Dunland den heimkehrenden Gefährten begegnete. Diese Begegnung veranlasste ihn dazu, an den Hobbits Rache zu nehmen. Daher machte er sich auf den Weg ins Auenland, das er am 22. September erreichte. Dort nutzte er die Willkürherrschaft, die [[Lotho Sackheim-Beutlin]] im Laufe des vergangenen Jahres mit seiner Unterstützung aufgebaut hatte, um dem Land größtmöglichen Schaden zuzufügen. Unter dem Namen &#039;&#039;Scharker&#039;&#039; (in der Carroux-Übersetzung Scharrer) bekannt, ließ er seine Handlanger, vor allem skrupellose Menschen, unter anderem Gewässer verschmutzen, Bäume fällen und Häuser niederbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schreckensherrschaft währte jedoch nicht lange: Als die Hobbits um [[Frodo Beutlin]] in ihre Heimat zurückkehrten, gelang es ihnen, eine Widerstandsbewegung zu organisieren. Am 3. November, nach der erfolgreichen [[Befreiung des Auenlands]], wurde Saruman des Landes verwiesen. Doch noch bevor dies umgesetzt werden konnte, schnitt Gríma ihm während eines Streits vor der Tür von [[Beutelsend]] die Kehle durch. Unmittelbar nach seinem Tod verweste sein Körper innerhalb kürzester Zeit. Wegen seiner Schandtaten und aufgrund der Tatsache, dass er seinem Auftrag untreu geworden war, wurde Sarumans unsterblichem Geist die Rückkehr nach Valinor verweigert. Auch kehrte er nie wieder in irgendeiner Form nach Mittelerde zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Titel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Stab und Schlüssel.png|thumb|180px|Der Zauberstab und der Schlüssel von Orthanc, Symbole von Sarumans Macht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Saruman der Weiße&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Saruman the White&#039;&#039;) wurde der Zauberer von den Menschen im Norden von Mittelerde genannt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Weißer Bote&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;White Messenger&#039;&#039;) und &#039;&#039;&#039;Weißer Zauberer&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;White Wizard&#039;&#039;) waren Titel, die Saruman aufgrund seiner Kleidung und Herkunft gegeben wurden. Manchmal wurde er auch, nach seinem Wappen, als &#039;&#039;&#039;Weiße Hand&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;White Hand&#039;&#039;) bezeichnet. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Curunír&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚Mann von Geschick, [[Curu|Zauberer]]‘) oder &#039;&#039;&#039;Curunír &#039;Lân&#039;&#039;&#039; war Sarumans Name bei den Elben Mittelerdes.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Curumo&#039;&#039;&#039; ([[Quenya]] für ‚Der Geschickte‘) wurde Saruman in Valinor genannt als er zur Gefolgschaft Aules gehörte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Scharrer&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Sharkey&#039;&#039;) wurde Saruman von seinen untergebenen Orks genannt. In der Übersetzung von [[Wolfgang Krege]] kommt diese Bezeichnung als &#039;&#039;&#039;Scharker&#039;&#039;&#039; vor. Beidem zugrunde liegt das aus dem [[Orkisch]]en stammende &#039;&#039;Sharkû&#039;&#039;, was ‚Alter Mann‘ bedeutet. In der Original-Ausgabe des &#039;&#039;Herr der Ringe&#039;&#039; finden sich unterschiedliche Schreibweisen dieses Namens: &#039;&#039;sharkû&#039;&#039; im Kapitel &#039;&#039;The Scouring of the Shire&#039;&#039;, im Appendix F: &#039;&#039;Of Other Races&#039;&#039; dagegen &#039;&#039;sharku&#039;&#039;. Während dessen heißt es in der deutschen Carroux-Übersetzung im Kapitel &#039;&#039;Die Befreiung des Auenlandes&#039;&#039; wiederum &#039;&#039;scharkû&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Sich selbst nannte er &#039;&#039;&#039;Saruman der Weise&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Saruman the Wise&#039;&#039;), &#039;&#039;&#039;Saruman der Ringmacher&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Saruman the Ring-Maker&#039;&#039;) und &#039;&#039;&#039;Saruman der Vielfarbige&#039;&#039;&#039; (Original: &#039;&#039;Saruman the Many-Coloured&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Saruman.jpg|Saruman|thumb|250px|In Tolkiens Konzepten spielte der Istar Saruman eine wichtige Rolle.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Entwurf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur des Saruman hat ihren Ursprung in einer Skizze vom 26. und 27. August aus dem Jahr 1940 als Tolkien an der Verwirklichung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; arbeitete. Im Gegensatz zu vielen Charakteren aus diesen Romanen kommt Saruman nicht im Buch &#039;&#039;Der Hobbit&#039;&#039; vor. In der Skizze wird er als Zauberer beschrieben, den Gandalf um Hilfe bittet und der Sauron verfallen ist. In diesem ersten Entwurf trägt er den Namen &#039;&#039;Saramund der Graue&#039;&#039;. Er lässt Gandalf eine Nachricht zukommen, die verlauten lässt, er habe Neuigkeiten die Ringgeister betreffend. Gandalf, der sich Hilfe von Saramund erhofft, reitet daraufhin zum Wohnsitz des Zauberers. Dieser befindet sich in Angrobel, dem späteren Isengart, an den Grenzen von Rohan. Saramund, ganz den dunklen Mächten verfallen, verrät Gandalf jedoch. Er setzt ihn auf eine falsche Fährte, so dass er von den Ringgeistern verfolgt und, von Orks und Wölfen bewacht, auf den Gipfel eines Berges gesperrt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später entscheidet sich Tolkien dafür, dass Gandalf von Saruman selbst gefangen genommen werden soll. So wird der Berg durch den Orthanc, den Turm des Zauberers, ersetzt. In dieser Fassung erhält Saramund auch den endgültigen Namen &#039;&#039;Saruman&#039;&#039;. Seine Farbe wird nun mit &#039;&#039;der Weiße&#039;&#039; angegeben, während Gandalf fortan als &#039;&#039;der Graue&#039;&#039; bezeichnet wird. Zudem erhält Saruman viele der Eigenschaften, die ihm später zugesprochen werden, so beispielsweise sein großes Wissen um die Ringe der Macht. In dieser Version, die der finalen Fassung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039; sehr ähnlich ist, trägt Saruman den letzten der 19 Ringe, was aber nicht näher erläutert wird. Auch hier lockt er Gandalf wieder mit der Aussicht auf wichtige Nachrichten nach Isengart. In seiner darauf folgenden Rede versucht er, Gandalf davon zu überzeugen, sich Sauron anzuschließen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=A new Power has arisen. Against it, there is no hope. With it, there is such hope as we never had before. None can now doubt its victory, which is near at hand. We fought it in vain – and foolishly. We knew much but not enough. We looked always at it from the outside and through a mist of old falsehood and hate; and we did not consider its high and ultimate purpose. We saw not the reasons, but only the things done, and some of those seemed evil; but they were done under necessity. There has been a conspiracy to hinder and frustrate knowledge, wisdom and gouvernment. The Elder Days are gone. The Middle Days are passing. The Younger Days are beginning. The day of the Elves is over. But Our Days are begun! The Power grows, and I shall grow as it grows, until all things are ours. &lt;br /&gt;
|Übersetzung=Eine neue Macht ist erstanden. Gegen sie gibt es keine Hoffnung. Mit ihr gibt es so viel Hoffnung, wie wir noch nie zuvor hatten. Niemand kann jetzt ihren Sieg anzweifeln, der bevorsteht. Wir bekämpften sie vergebens – und törichterweise. Wir wussten viel, aber nicht genug. Wir sahen sie immer nur von außen und durch einen Dunst von alter Unwahrheit und Hass. Und wir beachteten nicht ihre hohe und oberste Absicht. Wir sahen nicht die Gründe, nur die Taten, und manche von ihnen erschienen uns böse. Aber sie geschahen unter Notwendigkeit. Es gab eine Verschwörung zu verhindern und Wissen, Weisheit und Kontrolle zu vereiteln. Die Älteren Tage sind vorüber. Die Mittleren Tage gehen zur Neige. Die Jüngeren Tage beginnen. Die Zeit der Elben ist vorbei. Aber unsere Tage haben begonnen! Die Macht wächst und ich werde mit ihr wachsen, bis alle Dinge uns gehören.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;The Treason of Isengard&#039;&#039;. VII. &#039;&#039;The Council of Elrond (2)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Ardapedia&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Unterschied zur Endfassung der Geschichte ist, dass Saruman hier nicht unabhängig von Sauron arbeitet, sondern ganz und gar dessen Verbündeter ist. Er sieht keine Hoffnung im Kampf gegen den Dunklen Herrscher und will an seiner Macht teilhaben. Tolkien äußert jedoch bereits hier die Vermutung, dass er für Sauron ein unzuverlässiger Bündnispartner sein wird. Auch die Armee, die er im Folgenden in den Verliesen von Isengart aufstellt, steht im Dienste seines neuen Herrn. Unterdessen heißt es im Buch &#039;&#039;Die Gefährten&#039;&#039;, sein Heer stünde in Konkurrenz zu den Truppen des Herrn von Mordor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von der Unterredung am Orthanc gibt es verschiedene Entwürfe. Im ersten kommt Gandalf nach Saurons Niederlage allein nach Isengart, um mit Saruman zu sprechen. Als Saruman seinen alten Widersacher kommen sieht, tritt er aus seinem Turm hervor und versucht Gandalf für sich zu gewinnen. Als Antwort nimmt dieser Saruman den Zauberstab ab und zerbricht ihn über dem Knie. In einer zweiten Fassung kommen die siegreichen Gefährten um Gandalf und Éomer nach der Schlacht von Helms Klamm nach Isengart, um den Zauberer aufzusuchen. Dieser wird dort von den Ents in seinem Turm gefangen gehalten. Als die Gefährten am Orthanc ankommen, kommt Saruman hervor und versucht erneut, Gandalf für sich zu gewinnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Ah, my dear Gandalf! I am so pleased to see you; we at last (we wizards) understand one another. These people all seem so unnecessarily angry. What a mess the world is in. Really you and I must consult together – such men as we are needed. Now what about our spheres of influence? &lt;br /&gt;
|Übersetzung=Ah, mein lieber Gandalf! Ich bin so erfreut, dich zu sehen. Endlich verstehen wir (wir Zauberer) einander. Diese Leute scheinen alle unnötig wütend zu sein. Was für ein Chaos herrscht doch in der Welt. Wirklich, wir beide sollten uns zusammen beraten – solche Männer wie wir werden gebraucht. Was ist jetzt mit unseren Einflussbereichen? &lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;The Treason of Isengard&#039;&#039;. XXV. &#039;&#039;The Story foreseen from Fangorn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Ardapedia&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandalf verspottet Saruman jedoch und lässt sich von seinen Worten nicht beeinflussen. Er zerbricht seinen Stab, allerdings auch hier nicht wie in der Endfassung durch die Macht seines Befehls, sondern durch seine Hand. Anschließend gibt er Saruman einen gröberen Stab und schickt ihn mit dem Auftrag los, Wohltätigkeiten zu vollbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer dritten Fassung nähert sich Tolkien der finalen Form aus &#039;&#039;Die Zwei Türme&#039;&#039; an. Auch hier kommen die Gefährten nach der Schlacht um die Hornburg nach Isengart, um mit Saruman zu sprechen. Nun kommt der Zauberer aber nicht mehr aus seinem Turm hervor, sondern spricht vom Balkon des Orthanc aus zu den Gefährten. Auch ist das darauf folgende Gespräch wesentlich länger als in den vorangegangenen Versionen. Zu Beginn fragt Gandalf, ob Saruman seine Taten bereue. Dieser zeigt sich darauf hin uneinsichtig und bedauert lediglich, Gandalf im Orthanc gefangen gehalten zu haben. Er bietet Gandalf seine Hilfe an, unter der Bedingung, dieser müsse zuerst die Rohirrim fortschicken. Gandalf lehnt jedoch ab und bietet Saruman an, den Orthanc unter freiem Geleit zu verlassen. Allerdings müsse Saruman ihm vorher den Schlüssel des Turms und seinen Zauberstab übergeben. Durch diese Bedingungen erzürnt, lehnt Saruman das Angebot unter Spott ab und verlässt den Balkon. Darauf hin beauftragt Gandalf Baumbart, Saruman unter keinen Umständen mit seinem Stab davon ziehen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zur Endfassung fehlen in dieser Version lediglich die Passagen, in denen Saruman mit Théoden und Éomer spricht. So spielt sich das Gespräch ausschließlich zwischen den beiden Zauberern ab. Auch verzichtet Gandalf am Ende darauf, Sarumans Stab zu zerbrechen. Der Teil, in dem Gandalf Saruman auffordert, zum Guten zurückzukehren, ist aber größtenteils enthalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Tolkien am Buch &#039;&#039;Die Zwei Türme&#039;&#039; arbeitete, entwickelte er auch Sarumans Charakter weiter. So wird dem Zauberer Gerissenheit und eine gewisse Herzlosigkeit gegenüber lebenden Wesen zugeschrieben. Auch die Ideen von seiner Begeisterung für Maschinen und der unglaublichen Überzeugungskraft seiner Stimme entstanden zu dieser Zeit. Gleichfalls kommt hervor, dass Saruman durch sein Wissen um die Palantíri und durch den Gebrauch des Orthanc-Steins von Sauron korrumpiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verworfene Konzepte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien entwickelte auch eine Idee, die einen Zusammenhang zwischen dem [[Durins Fluch|Balrog von Moria]] und Saruman vorsah. Demnach sollte Saruman in Gestalt des Balrogs auf der [[Brücke von Khazad-dûm]] mit Gandalf kämpfen und besiegt werden. Anschließend sollte Gandalf Sarumans Platz als Weißer Zauberer einnehmen. Nach einiger Zeit wurde diese Idee aber wieder verworfen, da Saruman sich Gandalf gegenüber leutselig geben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Anfang an spielte Saruman auch bei der Trennung der Gefährten eine wichtige Rolle. So wollte Tolkien zunächst, dass Saruman Gimli und Legolas nach der Trennung der Ringgemeinschaft gefangen nimmt. Diese sollten sich aber später wieder befreien können. Nachdem der Autor diese Idee aufgegeben hatte, entstand ein anderes Konzept, demzufolge Aragorn und Boromir nach dem Zerfall des Bundes nach Minas Tirith gehen sollten. Nach einiger Zeit wird Boromir eifersüchtig auf Aragorn, weil dieser die größere Popularität in der gondorischen Bevölkerung genießt. Als die Bürger ihn in seiner Position als Statthalter absetzen und Aragorn diesen Platz einnimmt, wendet er sich endgültig dem Bösen zu und wird zum Verbündeten Sarumans, dessen Streitkräfte zusammen mit den Heeren Mordors die Hauptstadt Gondors belagern. So nimmt er in diesem Konzept den Platz ein, den später Gríma Schlangenzunge besetzt. Auch diese Idee wurde nach einiger Zeit von Tolkien gänzlich aus den Manuskripten entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Identität als Scharrer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Tolkiens ursprünglicher Idee sollte Saruman nach seiner Freilassung als verschlagener Gauner umherwandern. Bei dem Treffen zwischen Saruman und den Heerführern des Westens in Eriador sollte der Zauberer zunächst um Verzeihung bitten. Diese Idee wurde hinterher aber wieder verworfen. So blieb Saruman in späteren Versionen dieses Gespräches dem Bösen treu. Im Vorläufer der finalen Fassung fiel sein Wortwechsel mit den Hobbits allerdings anders aus. Nachdem Merry ihm den Beutel mit dem Pfeifenkraut überreicht hatte, antwortete Saruman folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Well, I thank you. You seem an honest fellow, and maybe you did not come to crow over me. I’ll tell you something. When you come to the Shire beware of Cosimo, and make haste, or you may go short of leaf.&lt;br /&gt;
|Übersetzung=Nun, ich danke dir. Du scheinst ein ehrlicher Bursche zu sein und vielleicht bist du nicht gekommen, um über mich zu triumphieren. Ich werde dir etwas sagen. Wenn du in das Auenland kommst, hüte dich vor Cosimo [früherer Name Lothos] und beeile dich oder dir könnte das Pfeifenkraut ausgehen. &lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Sauron Defeated&#039;&#039;. Part One: &#039;&#039;The End of the Third Age&#039;&#039;. VII. &#039;&#039;Many Partings&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Ardapedia&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarumans freundliche Geste wurde später wieder entfernt, da Tolkien der Meinung war, er wäre viel zu stolz und verbittert dafür. Was jedoch blieb, war der Zusammenhang zwischen dem Zauberer und dem Auenland. Dieser wurde vom Autor weiterentwickelt. So entstand beim Schreiben des Kapitels &#039;&#039;Die Befreiung des Auenlandes&#039;&#039; die Idee des &#039;&#039;Scharrer&#039;&#039;. Dieser sollte der Drahtzieher der Verbrechen im Land der Hobbits sein. Diese Rolle deckte sich aber nicht von Anfang an mit der Figur des Saruman. Zunächst handelte es sich dabei um den Anführer einer Gruppe von Halborks bei Wasserau. Frodo gegenüber offenbart er sich als &#039;&#039;Scharrer&#039;&#039; und wird kurz darauf von diesem getötet. Anschließend wurde dieser Name einem bösen Menschen in Beutelsend zugeschrieben, der ebenfalls von Frodo umgebracht wird. Zum Schluss entschied sich Tolkien, den gefallenen Zauberer Saruman diesen Platz einnehmen zu lassen, der versuchen sollte, seine Industrialisierungspläne im Auenland durch Lotho Sackheim-Beutlin umsetzen zu lassen. Hierzu entwickelte er ein Konzept, das in einer früheren Version des Kapitels von Frodo vorgetragen wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Saruman became interested in us and in the Shire a good while ago, and began spying. A good many of the strange folk that had been prowling about for a long while before we started must have been sent by him. I suppose he got into touch with Cosimo that way. Cosimo was rich enough, but he always did want more. I expect he started trading with Saruman, and getting richer secretly, and bying up this and that on the quiet.   &lt;br /&gt;
|Übersetzung=Saruman wurde schon vor einer ganzen Weile auf uns und das Auenland aufmerksam und begann, zu spionieren. Eine ganze Menge von den komischen Leuten, die sich hier schon seit langer Zeit herumgetrieben hatten, bevor wir aufbrachen, muss von ihm geschickt worden sein. Ich vermute, auf diesem Weg kam er in Kontakt mit Cosimo. Cosimo war reich genug, aber er wollte schon immer mehr haben. Ich nehme an, dass er anfing, mit Saruman zu handeln und so im Geheimen reicher wurde, indem er dieses und jenes heimlich kaufte.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Sauron Defeated&#039;&#039;. Part One: &#039;&#039;The End of the Third Age&#039;&#039;. IX. &#039;&#039;The Scouring of the Shire&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|Übersetzer=Ardapedia&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begegnung von den Hobbits und Saruman in Beutelsend war von Anfang an größtenteils in der Fassung enthalten, die später auch in &#039;&#039;Die Rückkehr des Königs&#039;&#039; erschien. Nur die Passage von Sarumans Leiche und dem Nebel, der sich um sie sammelte, wurde erst später hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Christopher Lee.jpg|thumb|Christopher Lee, der Saruman-Darsteller in der Filmtrilogie.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|Filmtrilogie]] von [[Peter Jackson]] wird Saruman von dem britischen Schauspieler [[Christopher Lee]] verkörpert. Dabei wird dieser Figur erheblich mehr Platz eingeräumt als in den Romanen Tolkiens. So tritt er als bedeutender Bösewicht, Gegenspieler Gandalfs und Feind der freien Völker Mittelerdes auf. Dabei halten sich die Filmemacher was das Aussehen des Zauberers anbelangt größtenteils an die literarische Vorlage. Ein auffälliger Unterschied zu den Büchern jedoch ist in allen drei Filmen, dass Sarumans Gewänder weiß bleiben. Sie weisen nicht die von Gandalf in Elronds Rat geschilderten vielfältigen, schillernden Farben auf und bleiben bis zu Sarumans Tod in dieser Verfassung. Weiterhin wird in den Filmen nicht wirklich deutlich, dass Saruman den Ring für sich haben will. Viel mehr bietet er sich Sauron als williger Vasall an und hofft, an seiner Macht teilzuhaben. Tolkien zufolge stellt sich der Zauberer nur äußerst widerwillig in den Dienst Mordors und versucht mehrfach, seinen Gebieter zu betrügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gefährten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Film)|ersten Film]] tritt Saruman zum ersten mal bei Gandalfs Besuch in Isengart auf. Dort gibt er sich zunächst noch als Freund und Verbündeter aus. Bald gibt er aber zu verstehen, dass es keinen Sinn mehr hätte, sich gegen Sauron zur Wehr zu setzen, da ein solcher Kampf sowieso aussichtslos wäre. So versucht er mehr und mehr, Gandalf davon zu überzeugen, dass es am besten wäre, sich mit dem Dunklen Herrscher zu verbünden und über Mittelerde zu herrschen. Als dieser sich weigert und versucht, Frodo zu Hilfe eilen, kommt es zum Kampf zwischen den beiden Zauberern, der im Buch nicht erwähnt wird und den Saruman dank seiner überlegenen Fähigkeiten schließlich für sich entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden beginnt der Zauberer, Orks in seine Dienste zu nehmen und die Wälder Isengarts abzuholzen. Den Büchern Tolkiens zufolge geschieht dies bereits Jahrzehnte zuvor. Auch nimmt er im Verlauf der Handlung zum ersten mal Kontakt mit Sauron über den Palantír auf. Dies geschieht in den Büchern ebenfalls Jahre zuvor. Der große Unterschied im Film ist jedoch, dass Saruman von sich aus den Dunklen Herrscher aufsucht und nicht wie in Tolkiens Werken von seinem Blick gefangen wird. Auch die Aufstellung der Armee Isengarts nimmt der Zauberer in Saurons Auftrag vor. Zudem versucht Saruman, Gandalf mit zunehmender Gewalt von seiner Sache zu überzeugen. So wird dieser während eines Gesprächs mit Saruman von Gwaihir von der Zinne des Orthanc gerettet. Im Buch hingegen berichtet Gandalf, dass Saruman während seiner Rettung nicht anwesend war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des Films tritt Saruman als Hauptgegner der Ringgemeinschaft auf. Die Hindernisse, wie zum Beispiel die spionierenden Krähen und der Sturm auf dem Caradhras, werden durch ihn verursacht, um die Gefährten zu zwingen, den Weg durch Moria zu nehmen. Im Buch wird dies mit keinem Wort erwähnt. Außerdem wird gezeigt, wie der Zauberer seinen Uruk-Trupp von Isengart aussendet und dessen Anführer den Befehl erteilt, die Hobbits gefangen zu nehmen und die restlichen Gefährten zu töten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Die Zwei Türme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im [[Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme (Film)|zweiten Teil]] der Filmtrilogie wird die Seite der Feinde von dem als asketisch und introvertiert dargestellten Zauberer und nicht vom Körperlosen Sauron dominiert. Allerdings konzentriert er sich in diesem Film auf den Krieg gegen Rohan und nicht auf die Suche nach dem Ring. So tritt Saruman in einigen Szenen auf, in denen er die Dunländer gegen die Rohirrim aufstachelt und seine Orks anweist, den Fangorn-Wald abzuholzen. Zudem hält er über den Palantír weiterhin Kontakt mit Sauron und hofft, bald gemeinsam mit dem Dunklen Herrscher über Mittelerde gebieten zu können. Die Begegnung von Saruman und den Gefährten um Aragorn, die im Buch am Rande des Fangorn-Waldes stattfindet und einen der wenigen persönlichen Auftritte des Zauberers in den Romanen darstellt, entfällt im Film jedoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin schickt Saruman auf den Rat Grímas hin, der im Film schon wesentlich früher zu ihm stößt als im Buch, Warge aus, um das Volk Rohans zu bedrohen. In einer zentralen Szene hält er eine motivierende Ansprache vor seinem zehntausend Mann starken Heer, wobei die Macht seiner Stimme und ihre mitreißende Wirkung auf die Massen deutlich wird. Bei der Überflutung von Isengart muss Saruman vom Balkon seines Turms aus hilflos die Zerstörung seiner Festung mit ansehen. Im Buch hält er sich bei Ankunft der Ents noch am Tor auf, wird von [[Flinkbaum (Bregalad)|Flinkbaum]] gejagt und kann sich knapp in den Orthanc retten. Diese Szene entfällt im Film. Auch wird Saruman nicht wie im Buch am Ende des zweiten Teils aus dem Istari-Orden ausgestoßen, sondern erst am Anfang des dritten Teils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Rückkehr des Königs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erweiterte Sonderausgabe (Special Extended Edition) des [[Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Film)|dritten Films]] enthält zu Beginn eine Szene, die in der Kinofassung entfiel. In dieser findet ein letztes Gespräch zwischen den Verbündeten um Gandalf und Théoden und Saruman statt. Allerdings steht der Zauberer hier nicht wie im Buch auf dem Balkon, sondern auf der Zinne des Orthanc. Im Laufe der Unterredung weist Saruman Gandalfs Angebot auf Wiedergutmachung zurück und bewirft diesen mit einem Feuerball. Gandalf übersteht den Angriff jedoch unbeschadet und zerbricht daraufhin Sarumans Zauberstab. Trotzdem gelingt es ihm noch, die Gefährten mit der Macht seiner Stimme einzuschüchtern. Als Théoden versucht, Gríma davon zu überzeugen, sich von seinem Gebieter zu befreien, wird der Zauberer wütend und schlägt seinen Diener. Dieser ersticht Saruman im Anschluss von hinten mit einem Messer. Am Ende fällt der Zauberer rücklings von der Turmspitze und wird von einem eisernen Rad aufgespießt. Somit stirbt Saruman im Film gleich zu Beginn der Handlung und nicht – wie im Buch – am Ende. Die Befreiung des Auenlandes entfällt demzufolge komplett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Erstes Buch,&lt;br /&gt;
*** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** Zweites Buch, &lt;br /&gt;
*** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Drittes Buch, &lt;br /&gt;
*** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Die Reiter von Rohan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Drittes Kapitel: &#039;&#039;Die Uruk-hai&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Viertes Kapitel: &#039;&#039;Baumbart&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Achtes Kapitel: &#039;&#039;Der Weg nach Isengart&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Neuntes Kapitel: &#039;&#039;Treibgut und Beute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Zehntes Kapitel: &#039;&#039;Sarumans Stimme&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Elftes Kapitel: &#039;&#039;Der Palantír&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Sechstes Buch,&lt;br /&gt;
*** Achtes Kapitel: &#039;&#039;Die Befreiung des Auenlandes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Anhang B: &#039;&#039;Zeittafel: Die Jahre der Westlande&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Das Dritte Zeitalter&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]].&#039;&#039; Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]]. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]].&#039;&#039; Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Teil Drei: &#039;&#039;Das Dritte Zeitalter&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** IV. &#039;&#039;Die Jagd nach dem Ring&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**** 1. &#039;&#039;Von der Reise der Schwarzen Reiter, gemäß dem Bericht, den Gandalf Frodo gab&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**** 3. &#039;&#039;Betreffend Gandalf, Saruman und das Auenland&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Teil Vier&lt;br /&gt;
*** II. &#039;&#039;Die Istari&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** III. &#039;&#039;Die Palantíri&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The Treason of Isengard]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. &lt;br /&gt;
** IV. &#039;&#039;Of Hamilcar, Gandalf and Saruman&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VI. &#039;&#039;The Council of Elrond (1)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** VII. &#039;&#039;The Council of Elrond (2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XI. &#039;&#039;The Story foreseen from Moria&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XII. &#039;&#039;Lothlórien&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** XX. &#039;&#039;The Riders of Rohan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** XXIII. &#039;&#039;Notes on Various Topics&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[The War of the Ring]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Part One: &#039;&#039;The Fall of Saruman&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** IV. &#039;&#039;Flotsam and Jetsam&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** V. &#039;&#039;The Voice of Saruman&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VI. &#039;&#039;The Palantír&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Sauron Defeated]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien.&lt;br /&gt;
** Part One: &#039;&#039;The End of the Third Age&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** VII. &#039;&#039;Many Partings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** IX. &#039;&#039;The Scouring of the Shire&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [[Robert Foster]]: &#039;&#039;[[Das große Mittelerde-Lexikon]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Seite 607 bis 609, Artikel &#039;&#039;Saruman&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Film)|Der Herr der Ringe: Die Gefährten]]&#039;&#039;. Regie: [[Peter Jackson]].&lt;br /&gt;
** Szene 12: &#039;&#039;Saruman der Weiße&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Szene 18: &#039;&#039;Die Zerstörung Isengarts&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Szene 20: &#039;&#039;Die Verliese Isengarts&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Szene 22: &#039;&#039;Bruchtal&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Szene 31: &#039;&#039;Der Ring geht nach Süden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Szene 32: &#039;&#039;Der Pass des Caradhras&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Szene 40: &#039;&#039;Der kämpfende Uruk-hai&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme (Film)|Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme]]&#039;&#039;. Regie: Peter Jackson.&lt;br /&gt;
** Szene 6: &#039;&#039;Die Westfold brennt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Szene 27: &#039;&#039;Die Flucht aus Edoras&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Szene 36: &#039;&#039;Isengarts Heer zieht in die Schlacht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Szene 59: &#039;&#039;Isengart wird geflutet&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Film)|Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs]]&#039;&#039;. Regie: Peter Jackson.&lt;br /&gt;
** Szene 4: &#039;&#039;Die Stimme Sarumans&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Exzellent|8. Oktober 2009|76715}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Istari}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Weißer Rat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ainur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maiar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Istari]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Saruman]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/ainur/maiar/istari/saruman]]&lt;br /&gt;
[[fi:Saruman]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Samweis_Gamdschie&amp;diff=134665</id>
		<title>Samweis Gamdschie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Samweis_Gamdschie&amp;diff=134665"/>
		<updated>2026-04-11T21:29:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 127346)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakterbox&lt;br /&gt;
|Name          =Samweis Gamdschie&lt;br /&gt;
|Bild          =Samweis Gamdschie.jpg&lt;br /&gt;
|Bildinfo      = Sam in Ithilien &amp;lt;small&amp;gt;von [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bekannt für   =einer der neun Gefährten der [[Gemeinschaft des Rings]]&lt;br /&gt;
|Bekannt für 2 =begleitete [[Frodo Beutlin]] nach [[Mordor]] und half mit den [[Eine Ring|Einen Ring]] zu vernichten&lt;br /&gt;
|Bekannt für 3 = &lt;br /&gt;
|titel         =[[Ringträger]], [[Bürgermeister von Michelbinge|Bürgermeister]] des [[Auenland]]es &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Geboren       =Frühjahr 2980 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] (1380 [[Auenland-Kalender|A. Z.]])&amp;lt;ref name=“AnhangC“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang C, Ahnentafeln: &#039;&#039;Stammbaum von Master Samweis&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. Appendices, B: &#039;&#039;The Tales of years&#039;&#039;, S. 716&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
           &amp;lt;!--Pflichtargument--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gestorben     =segelte in den Westen, nach 61 [[Viertes Zeitalter|V. Z.]] (1482 A. Z.)&amp;lt;ref name=“AnhangB3“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: &#039;&#039;Spätere Ereignisse, die Angehörige der Gemeinschaft des Ringes betreffen&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;          &amp;lt;!--Pflichtargument--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Volk          =[[Hobbits]]          &amp;lt;!--Pflichtargument--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ort           =Auenland, [[Hobbingen]]&amp;lt;ref name=“AnhangC“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;          &amp;lt;!--Pflichtargument--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Eltern        =[[Hamfast Gamdschie (Sohn von Hobsen)|Hamfast Gamdschie]] &amp;amp; [[Bella Gutkind]]          &amp;lt;!--Nur verwenden, wenn beide Elternteile bekannt sind--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Mutter        =          &amp;lt;!--Nur verwenden, wenn nur die Mutter bekannt ist--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Vater         =          &amp;lt;!--Nur verwenden, wenn nur der Vater bekannt ist--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Geschwister   =[[Hamsen Gamdschie|Hamsen]],  [[Halfred Gamdschie (Sohn von Hamfast)|Halfred]],  [[Margerite Gamdschie (Tochter von Hamfast)|Margerite]], [[Maie Gamdschie  (Tochter von Hamfast)|Maie]] &amp;amp; [[Goldblume Gamdschie|Goldblume]]&lt;br /&gt;
|Ehepartner    =[[Rose Gamdschie (Tochter von Tolman)|Rose Hüttinger]]&lt;br /&gt;
|Kinder        =[[Elanor Gamdschie|Elanor]], [[Frodo Gärtner|Frodo]], [[Rose Gamdschie (Tochter von Samweis)|Rose]], [[Merry Gamdschie|Merry]], [[Pippin Gamdschie|Pippin]], [[Goldlöckchen Gamdschie|Goldlöckchen]], [[Hamfast Gamdschie (Sohn von Samweis)|Hamfast]], [[Margerite Gamdschie (Tochter von Samweis)|Margerite]], [[Primula Gamdschie|Primula]], [[Bilbo Gamdschie|Bilbo]], [[Rubinie Gamdschie|Rubinie]], [[Robi Gamdschie|Robi]] &amp;amp; [[Tolman Gamdschie|Tolman]]&amp;lt;ref name=“AnhangC“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&#039;&#039;&#039;Samweis Gamdschie&#039;&#039;&#039;, genannt &#039;&#039;&#039;Sam&#039;&#039;&#039; (Original &#039;&#039;Samwise „Sam“ Gamgee&#039;&#039;), ist im [[Legendarium]] ein [[Hobbits|Hobbit]] aus dem [[Auenland]]. Er ist einer der vier Hobbits der neun Gefährten der [[Gemeinschaft des Ringes]]. Er ist der Einzige, der [[Frodo Beutlin]] bis zum [[Schicksalsberg]] begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Samweis war das fünfte der sechs Kinder von [[Hamfast Gamdschie (Sohn von Hobsen)|Hamfast Gamdschie]] und [[Bella Gutkind]]. Seine vier älteren Geschwister waren [[Hamsen Gamdschie|Hamsen]],  [[Halfred Gamdschie (Sohn von Hamfast)|Halfred]],  [[Margerite Gamdschie (Tochter von Hamfast)|Margerite]] und [[Maie Gamdschie  (Tochter von Hamfast)|Maie]]. Seine jüngere Schwester war [[Goldblume Gamdschie|Goldblume]]. Nach dem [[Ringkrieg]] heiratete Samweis [[Rose Gamdschie (Tochter von Tolman)|Rose Hüttinger]] und sie hatten 13 Kinder.&amp;lt;ref name=“AnhangC“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samweis war wie sein Vater Gärtner und übernahm, nachdem sein Vater steif in den Gelenken geworden war, die Arbeit als Gärtner in [[Beutelsend]]. Er wohnte mit seinem Vater Hamfast direkt unterhalb von Beutelsend im [[Beutelhaldenweg 3]].&amp;lt;ref name=“HdR1,1“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Erstes Kapitel: &#039;&#039;Ein lang erwartetes Fest&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon als Kind war er mit den Kindern der Familie [[Hüttinger]] befreundet. Am [[Schicksalsberg]] dachte Sam an die Zeit, in der er mit Rose und ihren Brüdern im See bei [[Wasserau]] planschte.&amp;lt;ref name=“HdR6,3“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch VI, Drittes Kapitel: &#039;&#039;Der Schicksalsberg&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samweis war schon als kleiner Junge in Beutelsend&amp;lt;ref name=“HdR1,2“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; und lernte von Herrn [[Bilbo Beutlin]] Lesen und Schreiben. Er konnte gar nicht genug bekommen von dessen Geschichten über [[Elben]] und [[Drachen]]. Sein Vater Hamfast hatte Bedenken, dass er sich in Angelegenheiten seiner Herrschaft hineinziehen lassen könnte, und riet ihm, dass &#039;&#039;„Kohl und Kartoffeln besser für ihn wären“&#039;&#039;. Nachdem Bilbo nach seiner [[Bilbos Abschiedsfest|Abschiedsfeier]] am 22. September 3001 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] (1401 [[Auenland-Zeitrechnung|A. Z.]]) das [[Auenland]] verlassen hatte, war Frodo der Herr von Beutelsend und der Arbeitgeber der Gamdschies.&amp;lt;ref name=“HdR1,1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sam hatte krauses Haar&amp;lt;ref name=“HdR1,2“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; und braune Augen.&amp;lt;ref name=“HdR2,10“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch II, Zehntes Kapitel: &#039;&#039;Der Zerfall der Gemeinschaft&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Er sprach einen „rustikalen, ländlichen“ Dialekt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. &#039;&#039;Prologue&#039;&#039;, S. 58&amp;lt;/ref&amp;gt; Sam war sentenziös und großspurig, ländlich geprägt, mit begrenzter Sichtweise und begrenztem Wissen. Er hatte eine Abneigung gegen Hochgebildete, die sich in tolerierendem Mitleid ausdrückte. Aber er war beispiellos loyal, besaß eine ausgeprägte Charakterstärke und ein außergewöhnliches Durchhaltevermögen.&amp;lt;ref name=“RC“&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. The Fellowship of the Ring. Book One, Kapitel IV: &#039;&#039;A Short Cut to Mushrooms&#039;&#039;, S. 111&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gefährten===&lt;br /&gt;
Am 12. April 3018 D. Z. (1418 A. Z.)&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Die Aufzählung der Jahre: &#039;&#039;Die Grossen Jahre&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; war Sam zu Gast im [[Gasthaus „Zum Grünen Drachen“]] und unterhielt sich mit [[Timm Sandigmann]]. Sam war besorgt über &#039;&#039;„komische Dinge“&#039;&#039;, die man heutzutage höre. Timm tat dies als Ammenmärchen und Kindergeschichten ab und machte Witze auf Kosten von Sam. Als er nach Hause kam, hörte er, wie [[Gandalf]] an [[Frodo Beutlin|Frodos]] Fenster klopfte.&amp;lt;ref name=“HdR1,1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nächsten Morgen schnitt Sam den Rasen von Beutelsend. Er konnte, da er Geschichten gerne hatte, nicht widerstehen, dem Gespräch von Gandalf und Frodo durch das offene Fenster von Beutelsend zu lauschen. Gandalf erklärte Frodo, dass Bilbos [[Eine Ring|Ring]] [[Sauron]]s Ring sei. Sie unterhielten sich darüber, was zu tun sei. Gandalf wurde plötzlich bewusst, dass er Sams Scherengeräusch nicht mehr hörte, und stellte ihn zur Rede. Als ein Wortschwall aus Sam herausbrach und er erst zitternd flehte, nicht in ein Ungeheuer verwandelt zu werden, und dann „Herrn Frodo“ bat, ihn mitzunehmen, um Elben zu sehen, kam Gandalf eine Idee. Sam sollte tatsächlich mit Frodo gehen, was ihn sehr freute.&amp;lt;ref name=“HdR1,2“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 23. September verließ Sam zusammen mit Frodo und Pippin Beutelsend. Offiziell war bekanntgegeben worden, dass Frodo nach [[Krickloch]] ziehen würde und Sam mit nach [[Bockland]] gehen würde, um den Garten zu versorgen. Als ein [[Nazgûl|Schwarzer Reiter]] in ihre Nähe kam, fiel Sam wieder ein, dass sein Vater ihm erzählt hatte, dass ein „komischer Kauz“ nach „Herrn Beutlin“ gefragt hatte. Ein Aufeinandertreffen mit dem Schwarzen Reiter am nächsten Tag wurde abgewendet, da die Hobbits auf [[Hochelben]] unter der Führung von [[Gildor]] trafen. Die Elben luden sie ein, bei ihnen zu übernachten. Sam konnte mit Worten nicht beschreiben, was er dachte oder fühlte, als er die Elben traf, aber es blieb eines der wichtigsten Ereignisse in seinem Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Drittes Kapitel: &#039;&#039;Drei Mann Hoch&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag offenbarte Frodo Sam, dass er nicht in Krickloch bleiben würde, und fragte ihn, ob er trotzdem mit ihm kommen würde. Sam, dem die Elben ans Herz gelegt hatten, Frodo nicht im Stich zu lassen, antwortete, dass &#039;&#039;„er mit ihm gehen würde, selbst wenn er auf den Mond kletterte“&#039;&#039;. Die Hobbits beschlossen, nicht auf der Straße zu laufen, sondern den direkten Weg durch unwegsames Gelände zu nehmen.  Als sie in [[Bruch]] an [[Bauer Maggot]]s Haus vorbeikamen, lud sie dieser auf ein Bier und zum Abendessen ein. Maggot fuhr die Hobbits anschließend zur [[Bockenburger Fähre]]. Dort trafen sie auf Merry, der nach [[Stock]] geritten war, um sie zu suchen. Er jagte ihnen einen gewaltigen Schrecken ein, da sie ihn im Nebel für einen Schwarzen Reiter hielten&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Viertes Kapitel: &#039;&#039;Geradewegs zu den Pilzen&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sam war der Einzige der vier Hobbits, der noch niemals jenseits des [[Brandywein]]s gewesen war. Er hatte das Gefühl, dass sein altes Leben im Nebel hinter ihm lag und dunkle Abenteuer vor ihm lagen. Am Abend des 25. September kamen Frodo, Sam und Pippin zusammen mit Merry schließlich in Krickloch an. Merry und [[Fredegar Bolger|Fredegar]] hatten es dort wohnlich gemacht. Beim abendlichen Zusammensitzen offenbarten die Hobbits Frodo, dass sie gewusst hätten, dass er das Auenland verlassen wolle. Sie erzählten ihm auch, dass sie von dem [[Eine Ring|Einen Ring]] wussten. Merry hatte zufällig eines Tages beobachtet, wie Bilbo, als dieser die [[Sackheim-Beutlin]]s sah, auf einmal verschwand und genauso plötzlich wieder erschien. Er sah etwas Gold aufblitzen und hielt ab da an die Augen offen. Die Hobbits erzählten Frodo, dass Sam ihr Informant und Nachrichtensammler gewesen war. Auch erzählten sie ihm von „ihrer Verschwörung“ und dem Plan, den sie ohne sein Wissen geschmiedet hatten. Alle bis auf Fredegar wollten ihn begleiten. Der Plan beinhaltete auch, dass sie eine unerwartete Richtung einschlagen wollten. Ihr Weg sollte sie durch den [[Alter Wald|Alten Wald]] führen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Eine aufgedeckte Verschwörung&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Wald hatten sie bald die Orientierung verloren. Als sie zum [[Alter Weidenmann|Alten Weidenmann]] kamen, gerieten sie in den Bann seines Schlafliedes. Pippin und Merry wurden durch einen Spalt ins Innere des Baumes gezogen und gefangen gehalten. Sam und Frodo gelang es nicht, sie zu befreien. Die Rettung erfolgte durch [[Tom Bombadil]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Der alte Wald&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hobbits verbrachten zwei Tage und Nächte in Tom Bombadils und [[Goldbeere]]s Haus. Sam war der einzige der Hobbits, dessen Schlaf nicht durch schlechte Träume gestört wurde. Tom Bombadil riet ihnen, nach Norden zu gehen und die [[Hügelgräber]] zu vermeiden, und er riet ihnen, dass &#039;&#039;„sie sich nicht mit alten Steinen oder kalten Unholden“&#039;&#039; einlassen sollten.&amp;lt;ref name=“HdR1,7“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Siebtes Kapitel: &#039;&#039;In Tom Bombadils Haus&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber die Hobbits gerieten erneut in Gefahr und wurden von einem [[Grabunholde|Grabunhold]] gefangen genommen. Noch einmal wurden sie von Tom Bombadil gerettet.&amp;lt;ref name=“HdR1,7“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus den Grabbeigaben der [[Hügelgräber]] wählte Tom lange Dolche für die Hobbits aus und empfahl ihnen, nun nach [[Bree]] ins [[Gasthaus „Zum Tänzelnden Pony“]] zu gehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Achtes Kapitel: &#039;&#039;Nebel auf den Hügelgräberhöhen&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend in der Gaststube des Gasthauses zogen die Hobbits viel Aufmerksamkeit auf sich. Nachdem Pippin mit der Geschichte vom dicken [[Bürgermeister von Michelbinge|Bürgermeister]] [[Willi Weißfuß]] viel Heiterkeit erregt hatte, fühlte er sich ermutigt, die Geschichte von Bilbos Abschiedsfest zum Besten zu geben. Da Frodo befürchtete, dass Pippin den Ring erwähnen könnte, wollte er die anderen von Pippin ablenken. Bei diesem Ablenkungsmanöver rutschte ihm der Ring auf den Finger und er zog noch mehr Aufmerksamkeit auf sich.&amp;lt;ref name=“HdR1,9“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Neuntes Kapitel: &#039;&#039;Im Gasthaus zum Tänzelnden Pony&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Aragorn|Streicher]] hatte dies beobachtet und nahm die Hobbits nun an die Hand. Sam war misstrauisch und riet Frodo, ihm nicht zu trauen. Auch nachdem der Wirt [[Gerstenmann Butterblume]] Gandalfs Brief gebracht hatte, in dem Gandalf schrieb, dass Streicher sein Freund wäre, hatte Sam noch Zweifel. Streicher entgegnete, dass Sam ein „wackerer Bursche sei“. Er offenbarte den Hobbits seinen wahren Namen [[Aragorn]] und klärte sie über die Schwarzen Reiter auf. Nachdem Merry, der in Bree auf schwarze Schatten getroffen war, die anderen gewarnt hatte, riet Streicher ihnen, was zu tun sei. So konnten sie dem Angriff der Ringgeister entgehen.&amp;lt;ref name=“HdR1,10“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Zehntes Kapitel: &#039;&#039;Streicher&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Nacht waren alle Ponys verschwunden. [[Lutz Farning]] verkaufte ihnen sein Pony für einen unverschämt hohen Preis. Als die Hobbits am 30. September mit Aragorn Bree verließen, rief ihnen Farning hämische Bemerkungen zu und sagte zu Sam: &#039;&#039;„Und Sam, du Knirps, behandle mein armes altes Pony gut! Pah!“&#039;&#039; Daraufhin schleuderte Sam einen Apfel nach ihm und traf dessen Nase.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Elftes Kapitel: &#039;&#039;Ein Messer im Dunkeln&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Oktober wurden sie auf der [[Wetterspitze]] von den Schwarzen Reitern angegriffen.&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Sam konnte nicht sehen, wie Frodo, der den Ring angesteckt hatte, von dem [[Nazgûl]] mit der [[Morgul-Klinge]] verwundet wurde. Als Aragorn verschwand, um den Schwarzen Reitern nachzugehen, kamen in Sam wieder Zweifel auf, was Aragorn betraf. Sam hatte Angst um seinen Herrn, aber Aragorn tröstete ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Zwölftes Kapitel: &#039;&#039;Flucht zur Furt&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie ungefähr zwei Wochen unterwegs gewesen waren, erreichten sie [[Bruchtal]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karen Wynn Fonstad]]: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde|The Atlas of Tolkien&#039;s Middle-earth]]&#039;&#039;. The Lord of the Rings: &#039;&#039;Bag End to Rivendell&#039;&#039;, S. 163&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Frodo am 24. Oktober erwachte, wich Sam kaum von seiner Seite.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch II, Erstes Kapitel: &#039;&#039;Viele Begegnungen&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;  Am 25. Oktober&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; fand [[Elronds Rat]] statt. Sam, der zu der geheimen Beratung nicht eingeladen gewesen war, hatte unbemerkt in einer Ecke auf dem Fußboden gesessen. Als Frodo sagte, dass er den Einen Ring nach [[Mordor]] bringen wollte, und [[Elrond]] diese Entscheidung als richtig empfand, konnte sich Sam nicht mehr beherrschen und rief: &#039;&#039;„Aber Ihr werdet ihn doch gewiss nicht allein fortschicken, Herr?“&#039;&#039; Elrond entgegnete, dass es ja kaum möglich sei, Sam von Frodo zu trennen, und wählte ihn als seinen ersten Gefährten aus. Daraufhin murmelte Sam: &#039;&#039;„Eine schöne Suppe, die wir uns da eingebrockt haben, Herr Frodo!“&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch II, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hobbits blieben noch einige Zeit in Bruchtal. Nach fast zwei Monaten entschied Elrond, dass die [[Gemeinschaft des Ringes]] aus neun Wanderern bestehen solle. Er benannte [[Gandalf]], [[Legolas]], [[Gimli]], Aragorn und [[Boromir]]. Dank Gandalfs Fürsprache komplettierten Merry und Pippin die Gemeinschaft des Ringes.&amp;lt;ref name=“HdR2,3“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Dezember verließ die Gemeinschaft Bruchtal. Sam bestand darauf, das Pony aus Bree, das er &#039;&#039;[[Lutz (Pony)|Lutz]]&#039;&#039; genannt hatte, mitzunehmen. Er sagte, Lutz würde vor Gram vergehen, wenn er nicht mitkommen könnte.&amp;lt;ref name=“HdR2,3“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch II, Drittes Kapitel: &#039;&#039;Der Ring geht nach Süden&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 11. Januar 3019 D. Z. (1419 A. Z.) begann die Gemeinschaft, den [[Rothornpass]] zu erklimmen.&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Schnee und Sturm machten ihnen das Überqueren unmöglich.&amp;lt;ref name=“HdR2,3“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bestritten stattdessen den Weg durch die Minen von [[Moria]]. Bei Einbruch der Nacht des 13. Januar erreichten sie das [[Türen von Durin|Westtor von Moria]]. Sam war ärgerlich und unglücklich, als Gandalf ihm zu erklären versuchte, dass Lutz nicht durch die Minen gehen würde. Er hielt es für Mord, Lutz freilaufen zu lassen, da er die [[Wolf|Wölfe]] fürchtete. Trotz Gandalfs schützender Worte für Lutz brach Sam in Tränen aus. Als sie Moria betreten wollten, packte Frodo ein gekrümmter Fangarm. Frodo schrie, Lutz schoss davon und Sam folgte kurz Lutz, hörte dann Frodos Schrei, stach mit seinem Dolch auf den Arm der [[Wächter im Wasser|Kreatur]] ein und rettete Frodo.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch II, Viertes Kapitel: &#039;&#039;Eine Wanderung im Dunkeln&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gemeinschaft die Minen schon fast durchquert hatte, wurden sie in einer Kammer von [[Orks]] angegriffen. Als die Orks in die Kammer eindrangen, konnte Sam sich durch rasches Ducken retten und kam mit einer Schramme am Kopf davon. Sam bewies seinen Mut und streckte mit einem kräftigen Stoß mit seiner Hügelgrab-Klinge einen Ork nieder. Die Gemeinschaft konnte sich über die [[Brücke von Khazad-dûm]] retten. Gandalf ließ dort sein Leben, als er gegen den [[Balrog]] kämpfte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch II, Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Die Brücke von Khazad-dûm&#039;&#039; &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der weitere Weg führte Sam und die Gemeinschaft nach [[Lothlórien]]. Als Sam in [[Cerin Amroth]] angekommen war, sagte er, &#039;&#039;„dass es hier elbischer sei als alles, von dem er je gehört habe, und er sich fühlte, als sei er innerhalb eines Liedes.“&#039;&#039; Als Sam [[Galadriel]] begegnete und sie ihn, wie auch alle anderen der Gemeinschaft, einzeln mit forschem Blick ansah, errötete Sam und senkte den Kopf. Am 14. Februar&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; gab Galadriel Frodo und Sam die Gelegenheit, in ihren [[Galadriels Spiegel|Spiegel]] zu schauen. Sam, der sich gewünscht hatte, Elbenzauber zu sehen, wollte mal eben sehen, was zu Hause vor sich ging. Er sah sich wie im Traum wandelnd, suchend eine endlose Wendeltreppe emporsteigend. Weiter sah er die Zerstörung des Auenlandes. Als Sam im Spiegel sah, dass sein Vater sein Zuhause verloren hatte, wollte er nach Hause. Er kämpfte mit den Tränen, aber er verließ seinen Herrn nicht.&lt;br /&gt;
Am 16. Februar verließ die Gemeinschaft Lothlórien.&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Sam, der sich schon des Öfteren darüber geärgert hatte, dass er ohne ein Seil aufgebrochen war, bekam von den Elben ein Elben-Seil geschenkt. Frau [[Galadriel]] schenkte Sam zum Abschied ein kleines Kästchen mit Erde aus ihrem Obstgarten, auf dem Galadriels Segen lag.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch II, Achtes Kapitel: &#039;&#039;Abschied von Lórien&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinschaft fuhr mit elbischen Booten den [[Anduin]] Richtung Süden. Frodo, der den Gedanken nicht ertragen konnte, Sam mit in den sicheren Tod zu nehmen, wollte die Gemeinschaft heimlich verlassen. Sam, der den Gedanken nicht ertragen konnte, ganz allein zu sein und Frodo nicht helfen zu können, fand Frodo, der bereits mit dem Boot ablegte. Bei dem Versuch, das Boot zu erreichen, wäre Sam fast ertrunken. Frodo rettete ihn.&amp;lt;ref name=“HdR2,10“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 26. Februar zerfiel die Ring-Gemeinschaft.&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zwei Türme===&lt;br /&gt;
Sam war nun der Einzige der Gemeinschaft, der bei Frodo geblieben war.&amp;lt;ref name=“HdR2,10“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie versuchten, den Weg nach Mordor zu finden. Die ersten Tage irrten sie zwischen den kahlen Hängen und Felsen des [[Emyn Muil]] herum. Dort trafen die beiden am 29. Februar&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; auf [[Gollum]]. Sam, der ihn verabscheute, wollte ihn überrumpeln, um ein Wörtchen mit ihm zu reden. Gollum erwies sich als stärker, als er erwartet hatte, und ohne Frodos Hilfe wäre es ihm schlecht ergangen. Sam war erstaunt über seinen Herrn, der Gollum nicht tötete, sondern entschied, dass er mit ihnen kommen sollte. Gollum versprach Frodo, dass er dem Herrn des Schatzes dienen wolle. Sam blieb skeptisch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch IV, Erstes Kapitel: &#039;&#039;Sméagols Zähmung&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. und 2. März&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; führte Gollum Sam und Frodo durch die [[Totensümpfe]]. Auf ihrem weiteren Weg bekam Sam einen Einblick in Gollums gespaltene Seele. Er belauschte unbemerkt ein Zwiegespräch zwischen &#039;&#039;Gollum&#039;&#039; und &#039;&#039;Sméagol&#039;&#039;. Sam realisierte, dass die Gefahr, die von Gollum ausging, sich nicht allein auf das „&#039;&#039;Essen von Hobbits&#039;&#039;“ beschränkte. Die Anziehungskraft des Ringes machte ihn viel gefährlicher.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch IV, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Die Durchquerung der Sümpfe&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gollum hatte die beiden Hobbits zum [[Morannon|Schwarzen Tor]], dem einzigen Zugang nach Mordor, geführt. Es erschien aussichtslos, den Weg durch das Tor zu nehmen, und Gollum sprach nun von einem anderen Weg. Frodo wollte diesen Weg nehmen. Sam gefiel das alles ganz und gar nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch IV, Drittes Kapitel: &#039;&#039;Das Schwarze Tor ist versperrt&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie durch [[Ithilien]] liefen, vergaß Sam für einen Augenblick Mordor, als ihn die unbekannten Pflanzen und Bäume fesselten. Gollum hatte Sam zwei Karnickel gebracht, die er für Frodo zubereitete. Der Rauch des Kochfeuers machte Gondorianer auf sie aufmerksam. Sie trafen auf [[Faramir]], Boromirs jüngeren Bruder. Bei der Gelegenheit wurden sie Zeugen eines Kampfes der Gondorianer mit den [[Haradrim|Südländern]] und zu seiner großen Freude erblickte Sam einen [[Mûmakil|Olifanten]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch IV, Viertes Kapitel: &#039;&#039;Kräuter und Kaninchenpfeffer&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fertig.jpg|200px|thumb|Samweis in Osgiliath, Zeichnung: André Harder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Faramir Frodo kritisch befragte, stellte Sam erneut seinen Mut unter Beweis und sagte dem Heerführer deutlich seine Meinung. Faramir wollte nicht übereilt entscheiden, ob er die Hobbits ziehen lassen sollte, und nahm sie mit in ein geheimes Versteck. In [[Henneth Annûn]] gab Sam versehentlich preis, dass Frodo der Halbling war, der den Einen Ring mit sich trug.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch IV, Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Das Fenster nach Westen&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Faramir verschonte Gollum, der ohne Erlaubnis nach Henneth Annûn gekommen war, was normalerweise mit dem Tode bestraft wurde. Außerdem war Faramir weise genug, um Sam, Frodo und Gollum ziehen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch IV, Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Der verbotene Weiher&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 8. März verließen sie Henneth Annûn.&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gollum brachte Sam und Frodo zur [[Gerade Treppe|Geraden Treppe]], die vom [[Morgul-Tal]] zum Pass von [[Cirith Ungol]] führte. Als sie auch die [[Gewundene Treppe]] geschafft hatten, verschwand Gollum. Als er wieder zurückkam, führte er sie in den unterirdischen Gang.&amp;lt;ref name=“HdR4,8“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch IV, Achtes Kapitel: &#039;&#039;Die Treppen von Cirith Ungol&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Sam erkannte schnell, dass Gollum sie in eine Falle geführt hatte. Er erinnere Frodo an das Geschenk, das er von Galadriel erhalten hatte: das [[Galadriels Phiole|Sternenglas]]. Fürs Erste konnten sie [[Kankra]] abwehren, aber als sie sich schon im Freien wähnten, griff die Riesenspinne Frodo an und Sam konnte ihm nicht helfen, da er von Gollum angegriffen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch IV, Neuntes Kapitel: &#039;&#039;Kankras Lauer&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er Gollum in die Flucht geschlagen hatte, gelang es Sam auch, Kankra zu verletzen und zu verjagen. Aber er dachte, dass Frodo tot sei, und war verzweifelt. Er beschloss, Frodo den Einen Ring abzunehmen und den Weg alleine weiterzugehen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In einem früheren Entwurf sollte Sam für eine längere Zeit die äußere Welt nicht mehr bewusst wahrnehmen, nachdem Frodo von Kankra attackiert worden war: &#039;&#039;„Lasse Sam die ganze Nacht durch bei Frodo sitzen.“&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. The Two Towers. Book IV, Kapitel 10: &#039;&#039;The Choices of Master Samwise&#039;&#039;, S. 497&amp;lt;/ref&amp;gt; Als er auf Orks traf, streifte er den Ring über. Unsichtbar lauschte er ihrem Gespräch und erfuhr, dass Frodo nur betäubt und nicht tot sei. Die Orks brachten Frodo in den [[Turm von Cirith Ungol]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch IV, Zehntes Kapitel: &#039;&#039;Die Entscheidungen von Meister Samweis&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Rückkehr des Königs===&lt;br /&gt;
Die Liebe zu seinem Herrn trug am meisten dazu bei, dass Sam festblieb und nicht der Kraft des Ringes erlag. Im Grunde seines Herzens wusste er auch, dass er nicht stark genug war, um die Last des Ringes zu tragen. Es gelang Sam, in den Turm zu gelangen und die Orks in die Flucht zu schlagen, die ihm begegneten. Am 14. März konnte er Frodo befreien.&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Sam sang ein Lied, auf das Frodo reagierte.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Episode, in der Frodo den Ort seiner Gefangenschaft preisgab, indem er auf Sams Lied reagierte, war inspiriert von der Legende König Richards I. von England.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. The Return of the King. Book VI, Kapitel 1: &#039;&#039;The Tower of Cirith Ungol&#039;&#039;, S. 603&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hobbits legten Kleidung der Orks an, um den ersten Weg zurückzulegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch VI, Erstes Kapitel: &#039;&#039;Der Turm von Cirith Ungol&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 15. März zog hoch über ihnen ein Nazgûl vorbei und Sam erkannte, dass er einen Schrei des Wehklagens und der Verzweiflung ausstieß, der ihn nicht in Schrecken versetzte, sondern hoffen ließ. Sam und Frodo mussten noch einen anstrengenden Weg bewältigen. So gerieten sie in eine Horde Orks, deren Anführer sie für Fahnenflüchtige hielt, und sie zwang, mit ihnen zu laufen. Durch Glück und Sams Geistesgegenwart konnten sie abermals entkommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch VI, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Das Land des Schattens&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sam und Frodo am 25. März den Schicksalsberg erreichten&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, waren sie am Ende ihrer Kräfte. Sam wuchs über sich hinaus und zeigte unglaubliche Willensstärke. Er trug Frodo und den Ring ein gutes Stück, bis sie schließlich nur noch den Hang hinaufkriechen konnten. Als Sam Frodo abermals trug, wurde er von Gollum angegriffen. Sie konnten Gollum abschütteln, aber etwas hielt Sam davon ab, Gollum zu töten. Sam kam zum [[Sammath Naur]], wo sich die [[Schicksalsklüfte]] befanden, der Ort, an dem der Ring vernichtet werden konnte. Der Eine Ring hatte Gewalt über Frodo gewonnen. Frodo wollte den Ring nun nicht mehr vernichten. Nur durch den erneuten Angriff von Gollum, der Frodo den Finger mit dem Ring abbiss, zu weit zurücktrat und in das Schicksalsfeuer fiel, konnte der Eine Ring vernichtet werden. Sam rettete Frodo abermals und trug ihn hinaus. Sam empfand bei all der Zerstörung der Welt, die nun folgte, nur Freude. Die Bürde war fort. Sein Herr war gerettet worden. Frodo sagte: &#039;&#039;„Ich bin froh, dass du hier bei mir bist. Hier am Ende aller Dinge, Sam.“&#039;&#039;&amp;lt;ref name=“HdR6,3“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Adler]] [[Gwaihir]] mit Gandalf, [[Landroval]] und [[Meneldor]] flogen Sam und Frodo in Sicherheit. Als Sam am 8. April auf dem [[Feld von Cormallen]] erwachte, war er zwischen Bestürzung und Freude hin- und hergerissen. Er brach in Tränen aus und sprang dann lachend aus dem Bett. Aragorn, der nun König von Gondor und der Herr der Westlichen Lande war, kniete vor Sam und Frodo, setzte sie auf seinen Thron und er rief seinem Heer zu: &#039;&#039;„Rühmet und preiset sie!“&#039;&#039; Sam war zu Tränen gerührt. Sam und Frodo trafen auch wieder auf Legolas, Gimli, Merry und Pippin. Sie verbrachten viele Tage in Ithilien.&amp;lt;ref name=“HdR6,4“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch VI, Viertes Kapitel: &#039;&#039;Das Feld von Cormallen&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sam verweilte noch für einige Zeit in Minas Tirith. Zusammen mit den Gefährten des Ringes wohnte er in einem schönen Haus. Am 1. Mai wohnte er der Krönung von König [[Elessar]] bei und am [[Mittjahrstag]] der Hochzeit von Elessar und [[Arwen]].&amp;lt;ref name=“AnhangB2“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]] Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: &#039;&#039;Die wichtigsten Tage seit dem Fall von Barad-Dûr bis zum Ende des Dritten Zeitalters&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=“HdR6,5“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch VI, Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Der Truchsess und der König&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. Juli&amp;lt;ref name=“AnhangB2“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; brach das Trauergeleit von König Théoden, der auf den Pelennor-Feldern gefallen war, nach Rohan auf. Sam und Frodo ritten an Aragorns Seite.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch VI, Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Viele Abschiede&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14. August verließen sie Rohan.&amp;lt;ref name=“AnhangB2“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem weiteren Nachhauseweg kamen sie am 22. August an Isengart vorbei. Bei Sonnenuntergang nahmen sie Abschied vom König des Westens. In [[Edoras]] war die Zeit für weitere Abschiede gekommen. Am 13. September verabschiedeten sich Galadriel und [[Celeborn]]. Am 21. September trafen Gandalf und die Hobbits in Bruchtal ein. Am nächsten Tag feierten sie mit Bilbo seinen 129. Geburtstag. Am 5. Oktober verließen sie Bruchtal.&amp;lt;ref name=“AnhangB2“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandalf begleitete die Hobbits noch bis nach Bree, das sie am 28. Oktober erreichten.&amp;lt;ref name=“AnhangB2“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gerstenmann Butterblume]] gab ihnen einen ersten Einblick in die Dinge, die nun im Auenland vor sich gingen. Sam war überglücklich, dass er sein Pony Lutz wiederhatte, das nach Bree zurückgekehrt war. Merry war zuversichtlich, dass sich die Dinge bald klären würden, da ja Gandalf bei ihnen sei. Aber Gandalf kam nicht mit ins Auenland. Seine Zeit war vorüber. Es war nicht länger seine Aufgabe, Leuten zu helfen und Dinge in Ordnung zu bringen. Er verabschiedete sich von den vier Hobbits, die nun zurück ins Auenland ritten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch VI, Siebtes Kapitel: &#039;&#039;Auf der Heimfahrt&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht des 30. Oktobers erreichten die vier Hobbits die Brandywein-Brücke.&amp;lt;ref name=“AnhangB2“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits am nächsten Abend erwartete sie in [[Froschmoorstetten]] eine Schar [[Landbüttel]], die sie verhaften und anschließend den Leuten des [[Oberst]]s übergeben wollte. Am nächsten Tag, auf dem Weg nach [[Wasserau]], schüttelten die vier Hobbits die Landbüttel ab. Die Hobbits riefen das Auenland zum Widerstand auf. Bevor sie den Kampf aufnahmen, sah Sam bei den [[Hüttinger]]s vorbei, um zu sehen, wie es Rosie ging. Als sie die ersten [[Strolche]] besiegt hatten, kümmerte sich Sam um seinen Vater und brachte ihn zu den Hüttingers. In der [[Schlacht von Wasserau]] besiegten sie die [[Strolche]]. Nach der Schlacht gingen sie Richtung Beutelsend. Selbst das, was Sam im Spiegel gesehen hatte, hatte ihn nicht auf das vorbereitet, was er jetzt sah. Die Gegend war verwüstet und der Beutelhaldenweg war eine Sand- und Kiesgrube. Nach den Toden von Saruman und Grima Schlangenzunge und der Vertreibung der letzten Strolche&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch VI, Achtes Kapitel: &#039;&#039;Die Befreiung des Auenlandes &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; war der Ringkrieg am 3. November 3019 D. Z. (1419 A. Z.) zu Ende.&amp;lt;ref name=“AnhangB2“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Ringkrieg===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Ringkrieg]] gingen die Wiederherstellungsarbeiten schnell voran und Sam war sehr beschäftigt. Als ihm das Geschenk von Galadriel wieder einfiel, pflanzte Sam Schösslinge und an jede Wurzel legte er ein Körnchen des kostbaren Staubs. Auf der Festwiese wuchs der einzige [[Mallorn]] im Auenland. Sam blieb, solange der Neue Weg fertig war, bei den Hüttingers. Am 1. Mai des 3020 D. Z. (1420 A. Z.) heiratete Samweis Gamdschie Rose Hüttinger&amp;lt;ref name=“AnhangB2“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie zogen zu Frodo nach Beutelsend.&lt;br /&gt;
Am 25. März 3021 D. Z. (1421 A. Z.) wurde das erste Kind von Rose und Sam geboren, das sie Elanor nannten. Der Name war ein Vorschlag von [[Frodo Beutlin|Frodo]], der Sam darin bestärkte, auf einen alten Brauch im Auenland zurückzugreifen und einen Blumennamen auszusuchen. Als Sam sagte, dass es eine schöne Blume sein müsse, schlug ihm Frodo, vor sie nach den goldenen Blumen im Gras von Lothlórien zu benennen: [[elanor|Elanor]], der Sonnenstern.&amp;lt;ref name=“HdR6,9“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch VI, Neuntes Kapitel: &#039;&#039;Die Grauen Anfurten&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Frodo hatte Einfluss auf die Namen von Sams ersten sechs Kindern. Als Sam begriff, dass Frodo in den Westen segeln würde, sagte Frodo in einem tröstenden Gespräch zu ihm, dass er Rosie und Elanor habe und der kleine „Frodo“ kommen werde, sowie auch die kleine „Rosie“ und „Merry“ und „Goldlöckchen“ und „Pippin“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder von Samweis Gamdschie und Rose Hüttinger:&lt;br /&gt;
{|{{Tabellendesign}}&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} align=&amp;quot;center&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Elanor Gamdschie|Elanor]] &lt;br /&gt;
| {{Highlight}} rowspan=&amp;quot;13&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Elanor.jpg|thumb|right|250px|Rosies Tochter Elanor, die Schöne &amp;lt;small&amp;gt;Gregor Roffalski&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} align=&amp;quot;center&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Frodo Gärtner|Frodo]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} align=&amp;quot;center&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Rose Gamdschie (Tochter von Samweis)|Rose]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} align=&amp;quot;center&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Merry Gamdschie|Merry]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} align=&amp;quot;center&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Pippin Gamdschie|Pippin]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} align=&amp;quot;center&amp;quot; |6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Goldlöckchen Gamdschie|Goldlöckchen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} align=&amp;quot;center&amp;quot; |7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Hamfast Gamdschie (Sohn von Samweis)|Hamfast]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} align=&amp;quot;center&amp;quot; |8&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Margerite Gamdschie (Tochter von Samweis)|Margerite]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} align=&amp;quot;center&amp;quot; |9&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Primula Gamdschie|Primula]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} align=&amp;quot;center&amp;quot; |10&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Bilbo Gamdschie|Bilbo]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} align=&amp;quot;center&amp;quot; |11&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Rubinie Gamdschie|Rubinie]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} align=&amp;quot;center&amp;quot; |12&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Robi Gamdschie|Robi]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} align=&amp;quot;center&amp;quot; |13&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Tolman Gamdschie|Tolman]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor dem [[Alter Tuk|Alten Tuk]] und [[Adamanta Pausbacken]], die zwölf Kinder hatten, waren Samweis und Rose das Hobbitpaar, das mit 13 Kindern die meisten Kinder hatte.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In älteren Stammbaumversionen hatten Sam und Rose 14 Kinder. Der Name des jüngsten Kindes war &#039;&#039;Lily&#039;&#039;. Tolkien entfernte Lily aus dem Stammbaum, da er sich dafür entschieden hatte, dass die Anzahl von Sams Kindern die des Alten Tuks nur um ein Kind übertreffen sollte.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. Appendices, C: &#039;&#039;Family Trees&#039;&#039;, S. 724&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]]. Vol. XII [[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Part One, Kapitel III: &#039;&#039;The Family Trees&#039;&#039;, S. 116&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist nicht bekannt, dass es ein Hobbitpaar gab, das mehr Kinder hatte als die beiden.&amp;lt;ref name=“AnhangC“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. September 3021 D. Z. (1421 A. Z.)&amp;lt;ref name=“AnhangB2“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; brach Sam mit Frodo auf, der ihn gebeten hatte, mit ihm zu Bilbos 131. Geburtstag zu kommen. Frodo übergab Sam seine und Biblos Aufzeichnungen, die Sam und seine Nachkommen später zum &#039;&#039;[[Rotes Buch der Westmark|Roten Buch der Westmark]]&#039;&#039; ausarbeiten werden, sowie die Schlüssel für Beutelsend. Auf dem Weg trafen sie Bilbo, Gildor, Elrond und Galadriel. Sam verstand nun, dass Frodo zu den [[Graue Anfurten|Anfurten]] gehen wollte, um [[Mittelerde]] zu verlassen. Nachdem das Schiff in den [[Aman|Westen]] abgelegt hatte, stand Sam bis tief in die Nacht am Ufer. Neben ihm standen Merry und Pippin und waren stumm. Am 6. Oktober&amp;lt;ref name=“AnhangB2“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; kehrte Samweis Gamdschie nach Beutelsend zurück. Er wurde von Rosie erwartet.&amp;lt;ref name=“HdR6,9“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 6 [[Viertes Zeitalter|V. Z.]] (1427 A. Z.) trat der Bürgermeister Willi Weißfuß von seinem Amt zurück. Samweis wurde zum Bürgermeister des Auenlandes gewählt. Meister Samweis wurde insgesamt sieben Mal zum Bürgermeister gewählt.&amp;lt;ref name=“AnhangB3“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 13 V. Z. (1434 A. Z.) ernannte König Elessar den Bürgermeister Samweis Gamdschie, den Thain Peregrin und den Herrn von Bockland Meriadoc zu Ratsherren des [[Arnor|Nördlichen Königreichs]].&amp;lt;ref name=“AnhangB3“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. April 15 V. Z. (1436 A. Z.) kam König Elessar nach Norden zur [[Brandyweinbrücke]]. Er schenkte Sam den Stern der Dúnedain. Vorab hatte er Sam einen [[Königsbrief]] gesandt, in dem er schrieb, dass er den Wunsch habe, Meister Samweis, Bürgermeister des Auenlandes, seine Frau Rose, seine Töchter Elanor, Rose, Goldilocks und Margerite sowie seine Söhne Frodo, Merry, Pippin und Hamfast zu sehen.&amp;lt;ref name=“HoMeIX,XI“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]]. Vol. IX [[Sauron Defeated]]&#039;&#039;. Part One: The End of the Third Age, Kapitel XI: &#039;&#039;The Epilogue&#039;&#039;, S. 133&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 21 V. Z. (1442 A. Z.) ritten Samweis, seine Frau Rose und Elanor nach Gondor und blieben für ein Jahr dort. In der Zeit war Rosies Bruder [[Tolman Hüttinger (Junger Tom)|Tolman Hüttinger]] stellvertretender Bürgermeister.&amp;lt;ref name=“AnhangB3“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittjahrstag 61 V. Z. (1482 A. Z.) starb Samweis‘ Frau Rose. Samweis verließ am 22. September des gleichen Jahres Beutelsend. Er ritt zu den [[Turmberge]]n, wo er von seiner Tochter Elanor zuletzt gesehen wurde. Er übergab ihr das Rote Buch. Von Elanor stammte die Überlieferung, dass Samweis an den Türmen vorbei zu den Grauen Anfurten geritten sei und als letzter der Ringträger über das Meer davon gegangen sei.&amp;lt;ref name=“AnhangB3“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutung==&lt;br /&gt;
Für [[J. R. R. Tolkien]] war Sam der Charakter in der Geschichte, der Bilbo, dem „echten Hobbit“, in &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039; entsprach und sein „Nachfolger“ war. Tolkien bezeichnete ihn als den Charakter, den er am genauesten gezeichnet hatte. Sam sei interessanter als Frodo, da er nicht so hochgesinnt sein müsse und keine Berufung habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Humphrey Carpenter]] (ed.), [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;The Letters of J. R. R. Tolkien&#039;&#039;. [[Brief 93]]: &#039;&#039;Aus einem Brief an Christopher Tolkien&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Tolkien beschrieb Samweis als starken Charakter, der nicht nur ein Diener oder eine komödiantische Figur ist. Sams Beziehung zu Frodo war die eines treuen Dieners mit einer persönlichen Liebe, im Geiste eines Freundes.&amp;lt;ref name=“RC“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch seinen überragenden, schlichten, hartnäckigen, vernünftigen Heldenmut, um seinem Herrn zu helfen, stieg Sam zu einer der höchsten Heldengestalten auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. The Two Towers. Book IV, Kapitel 10: &#039;&#039;The Choices of Master Samwise&#039;&#039;, S. 494&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wenn Sam sich selbst nicht als Held sah.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. The Return of the King. Book VI, Kapitel 1: &#039;&#039;The Tower of Cirith Ungol&#039;&#039;, S. 602&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer wichtiger Charakterzug Sams war seine Fähigkeit, Mitleid zu empfinden. Wie auch schon Bilbo und Frodo empfand Sam Mitleid für Gollum, was den Erfolg der Mission sicherte.&amp;lt;ref name=“HdR6,3“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. The Return of the King. Book VI, Kapitel 3: &#039;&#039;Mount Doom&#039;&#039;, S. 616&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch sei die „einfache, rustikale“ Liebe zu Rose, in der pure Schönheit läge, essenziell, um den Zusammenhang eines gewöhnlichen Lebens und Herausforderungen, Opferbereitschaft und die Sehnsucht nach Elben zu verstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. The Return of the King. Book VI, Kapitel 9: &#039;&#039;The Grey Havens&#039;&#039;, S. 667&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
*Der englische Name Samwise ist eine moderne Form des alten englischen Namens &#039;&#039;samwīs&#039;&#039;. Es bedeutet &#039;&#039;halbweise&#039;&#039;, &#039;&#039;einfach&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. Prologue&#039;&#039;, S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der Hobbitname von Samweis war &#039;&#039;Banazîr&#039;&#039; oder in seiner Kurzform &#039;&#039;Ban&#039;&#039;&amp;lt;ref name=“AnhangF“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang F, Sprachen und Völker des dritten Zeitalters, &#039;&#039;Zur Übersetzung &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der Name &#039;&#039;Gamdschie&#039;&#039; (Original &#039;&#039;Gamgee&#039;&#039;) lautete in Wirklichkeit &#039;&#039;Galbasi&#039;&#039; oder in verkürzter Form &#039;&#039;Galpsi&#039;&#039; und ging auf das Dorf &#039;&#039;&amp;quot;Galabas&amp;quot;&#039;&#039; zurück. Eine Zusammensetzung aus &#039;&#039;galab&#039;&#039; (Wild) und &#039;&#039;bas&#039;&#039; (Flecken oder Weiler).&amp;lt;ref name=“AnhangF“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Als Tolkien mit seiner Familie 1932 in Cornwall urlaubte, nannte er einen kuriosen, alten, einheimischen Mann, der tratschte und „Wetter-Weisheiten“ und all sowas von sich gab, zum Amüsement seiner Söhne &#039;&#039;Gaffer Gamgee&#039;&#039;. Zu der Zeit begann er, am &#039;&#039;[[Der Hobbit|Hobbit]]&#039;&#039; zu arbeiten. Er erläuterte, dass das Wort &#039;&#039;Gamgee&#039;&#039; aus alliterativen Gründen auf &#039;&#039;Gaffer&#039;&#039; folgte und wohl aus seinen Kindheitserinnerungen auftauchte. (In seiner Kindheit war es ein Wort für &#039;&#039;cotton-wool&#039;&#039; (Watte).&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Humphrey Carpenter]] (ed.), [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;The Letters of J. R. R. Tolkien&#039;&#039;. [[Brief 257]]: &#039;&#039;An Christopher Bretherton&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Tolkien hätte den Namen Gamgee wohl nicht gewählt, wenn er nicht in seiner Kindheit von &#039;&#039;Gamgee tissue&#039;&#039; gehört hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Humphrey Carpenter]] (ed.), [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;The Letters of J. R. R. Tolkien&#039;&#039;. [[Brief 144]]: &#039;&#039;An Naomi Mitchison&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;Gaffer Gamgee&#039;&#039; ist die englische Bezeichnung für Sams Vater, &#039;&#039;Ohm Gamdschie&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=“AnhangC“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Tolkien schrieb in einem Brief vom 31. Mai 1944 an seinen Sohn Christopher Tolkien, dass er mit dem Nachnamen &#039;&#039;Gamdschie&#039;&#039; (Original &#039;&#039;Gamgee&#039;&#039;) nicht wirklich zufrieden sei und er den Namen zu &#039;&#039;Goodchild&#039;&#039; (Gutkind) ändern sollte, wenn Christopher ihn ließe. Obwohl Tolkien den Namen &#039;&#039;Goodchild&#039;&#039; für seinen Charakter &#039;&#039;Samweis&#039;&#039;, „das Juwel unter den Hobbits“, passender fand, beließ er den Namen bei &#039;&#039;Gamgee&#039;&#039;. Er schrieb seinem Sohn: &#039;&#039;„Ich kann mir jedoch denken, dass deine gesamte Vorstellung dieses Charakters nun an den Namen gebunden ist.“&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Humphrey Carpenter]] (ed.): &#039;&#039;[[The Letters of J.R.R. Tolkien]]&#039;&#039;. [[Brief 72|Letter 72]]: &#039;&#039;An Christopher Tolkien&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]] Vol. XIII [[The War of the Ring]]&#039;&#039;. Part Two: The Ring Goes East, Kapitel III: &#039;&#039;The Black Gate is closed&#039;&#039;, S. 122, 123&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Perhael&#039;&#039; war ein Sindarinname mit der Bedeutung „&#039;&#039;zur Hälfte weise&#039;&#039;“. Es war eine Bezeichnung, die Aragorn verwendete.&amp;lt;ref name=“HdR6,4“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=“HoMeIX,XIa“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]]. Vol. IX [[Sauron Defeated]]&#039;&#039;. Part One: The End of the Third Age, Kapitel XI: &#039;&#039;The Epilogue&#039;&#039;, S. 126&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Panthael&#039;&#039; war ein Sindarinname mit der Bedeutung „&#039;&#039;zur Gänze weise&#039;&#039;“. Aragorn sprach Sam im Königsbrief mit diesem Namen an.&amp;lt;ref name=“HoMeIX,XIa“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Samweis der Beherzte&#039;&#039;. Eine Bezeichnung von Frodo. Als Sam sich fragte, ob ihre Geschichte jemals erzählt wird, meinte Frodo, dass Sam in Erzählungen so genannt werden würde.&amp;lt;ref name=“HdR4,8“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Harthad Uluithiad&#039;&#039;. Ein Sindarinname für &#039;&#039;Unauslöschliche Hoffnung&#039;&#039;. In einer frühen Version des Kapitels &#039;&#039;Viele Begegnungen&#039;&#039; gibt Gandalf Sam diesen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]]. Vol. IX [[Sauron Defeated]]&#039;&#039;. Part One: The End of the Third Age, Kapitel VII: &#039;&#039;Many Partings&#039;&#039;, S. 62&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Sam-dad&#039;&#039;. So wird Sam von seiner Tochter Elanor in der zweiten Version des nicht veröffentlichten Epilogs genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]]. Vol. IX [[Sauron Defeated]]&#039;&#039;. Part One: The End of the Third Age, Kapitel XI: &#039;&#039;The Epilogue&#039;&#039;, S. 122&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Perhael-adar&#039;&#039;. Eine weitere Bezeichnung von Sams Tochter Elanor, als sie erfahren hatte, dass der König ihren Vater mit &#039;&#039;Perhael&#039;&#039; anspricht. Es ist ein in Sindarin übertragener Neologismus, abgeleitet von der Bezeichnung &#039;&#039;Sam-dad&#039;&#039;, mit der Bedeutung &#039;&#039;halfwise-dad&#039;&#039; (&#039;&#039;Papa, der zur Hälfte weise ist&#039;&#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]]. Vol. IX [[Sauron Defeated]]&#039;&#039;. Part One: The End of the Third Age, Kapitel XI: &#039;&#039;The Epilogue&#039;&#039;, S. 127&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
*Die letzten Worte in &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; von Sam - &#039;&#039;„Ja, ich bin zurück“, sagte er.&#039;&#039; - waren im ersten Entwurf so nicht vorgesehen. Der nicht veröffentlichte Epilog fand 15 Jahre später im Jahr 15 V. Z. (1436 A. Z.) statt. Dort las Sam seinen Kindern aus dem Roten Buch vor. Er erzählte ihnen, dass der König in den Norden kommen wird, und zeigte ihnen seinen Brief. In einer zweiten Version des Epilogs war Sam alleine mit seiner Tochter Elanor. Die anderen Kinder, die bereits geboren waren, schliefen schon.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. The Return of the King. Book VI, Kapitel 9: &#039;&#039;The Grey Havens&#039;&#039;, S. 677&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wenn Tolkien dachte, dass das Bild nicht komplett sei ohne etwas über Samweis und Elanor, gab er beide Versionen auf.&amp;lt;ref name=“HoMeIX,XI“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In der ersten Version des Epilogs wird beschrieben, dass Sam damit haderte, das Rote Buch, das von Bilbo begonnen und von Frodo fast fertiggestellt wurde, zu beenden. In der zweiten Version des Epilogs erzählte Sam Elanor, dass Frodo ihm die letzten Seiten des Buches hinterlassen habe, aber er nie den Drang hatte, in das Buch zu schreiben, auch wenn er sich Notizen gemacht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. The Return of the King. Book VI, Kapitel 9: &#039;&#039;The Grey Havens&#039;&#039;, S. 669&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Für die Nachkommen von Sam waren viele Abschriften des Roten Buches, besonders vom Ersten Band, angefertigt worden.&amp;lt;ref name=“Prolog“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In dem ersten Entwurf des Stammbaumes hatten Samwise und Rose acht Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. Appendices, C: &#039;&#039;Family Trees&#039;&#039;, S. 724&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]]. Vol. XII [[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Part One, Kapitel III: &#039;&#039;The Family Trees&#039;&#039;, S. 114&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Da Bilbo in seinen Erinnerungen nicht die wahre Geschichte, wie er zu dem Einen Ring kam, aufgeführt hatte, ist es wahrscheinlich, dass Sam oder Frodo später diese Geschichte hinzugefügt hatten, da es Kopien gab, die die wahre Geschichte enthielten.&amp;lt;ref name=“Prolog“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Prolog: &#039;&#039;Vom Ringfund&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:AstinFamily.jpg|thumb|200px|Familie Astin bei der Weltpremiere des dritten Teils in Wellington, Foto: Stefan Servos]]&lt;br /&gt;
==Filmtrilogie==&lt;br /&gt;
Sam wird in der Filmtrilogie von [[Sean Astin]] gespielt. Der Kontakt zu &#039;&#039;Herr-der-Ringe&#039;&#039;-Regisseur Peter Jackson entstand über seinen Vater John, der in Jacksons letztem Film „The Frighteners“ einen geisterhaften Richter gespielt hatte. Und auch die nächste Generation sollte von diesem Kontakt profitieren: Seans sechsjährige Tochter [[Alexandra Astin|Alexandra Louise]] ist im dritten Teil als Sams Tochter Elanor zu sehen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;WL&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.seanastin.com/bio/|titel=Sean Astin|Datum=|website=Biografie Sean Astin|abruf=15. Dezember 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Podcasts==&lt;br /&gt;
* Sam wird erwähnt im [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/009-das-hat-tolkien-nie-gesagt Podcast Tolkien in 5 Minuten 009 Das hat Tolkien nie gesagt]&lt;br /&gt;
* Sam wird erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/episode/tolkiens-brief-001 Podcast zu Brief 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weblink===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;WL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gefährten}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Der Weg der Gefährten}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ringträger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Gamdschie, Samweis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hobbits|Gamdschie, Samweis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefährten|Gamdschie, Samweis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie Gamdschie|Gamdschie, Samweis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en: Samwise Gamgee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Runen&amp;diff=134664</id>
		<title>Runen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Runen&amp;diff=134664"/>
		<updated>2026-04-11T21:29:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 114681)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Runen&#039;&#039;&#039; sind die ältesten Schriftzeichen der Germanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Die Runen sind keine eigenständige Erfindung der Germanen, sondern gehen auf die große phönizische Familie von Alphabeten zurück, die im Gebiet des Libanon und Syriens entstanden, und zu der alle heutigen europäischen Schriften sowie das Hebräische, Arabische und die indischen Schriften zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Runenalphabete ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Futhark.jpg|thumb|280px|Ursprüngliches Runenalphabet (&amp;quot;futhark&amp;quot;)]] &lt;br /&gt;
=== Das älteste Runenalphabet ===&lt;br /&gt;
Das älteste Runenalphabet (nach den ersten sechs Buchstaben &#039;&#039;[[futhark]]&#039;&#039; genannt) bestand aus 24 Zeichen, die in drei Abschnitte eingeteilt wurden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;f u th a r k g w &amp;lt;br&amp;gt;h n i j eu p z s &amp;lt;br&amp;gt;t b e m l ng o d&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jede Rune hatte einen Namen, der gleichzeitig eine reale Bedeutung besaß, so hieß die Rune für f Fehu, das heißt Vieh. Diese Runennamen findet sich bei allen germanischen Stämmen bzw. Runenalphabeten; Wulfila übertrug sie sogar auf die gotische Schrift, die keine Runenschrift war. Die ältesten Inschriften datieren aus dem 2. Jahrhundert und stammen aus Jütland. Im 6.-8. Jahrhundert wurden die Runen stark verändert, was zur Entstehung zweier neuer Alphabete führte. Runen wurden meist rechtsläufig (von links nach rechts) geschrieben, aber es gab auch Ausnahmen, besonders im nordgermanischen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Angelsächsische Runen.jpg|thumb|280px|angelsächsisches Runenalphabet]]&lt;br /&gt;
=== Das angelsächsische Runenalphabet ===&lt;br /&gt;
Die Angelsachsen erweiterten das Futhark aufgrund der reichen Entwicklung des Vokalismus im Altenglischen auf 33 Zeichen (von ihnen sind oben nur die wirklich auch verwendeten abgebildet), es war in dieser Form im 10. Jahrhundert fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Nordische Runen.jpg|thumb|280px|nordisches Runenalphabet]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Punktierte Runen.jpg|thumb|280px|punktiertes Runenalphabet&amp;lt;br&amp;gt;Bilder: Meyers Konversationslexikon, 4. Auflage 1888/89]]&lt;br /&gt;
=== Das altnordische Runenalphabet ===&lt;br /&gt;
Auch in Skandinavien waren die Runen Veränderungen unterzogen: sie wurden im 7. Jahrhundert auf 16 Runen (&#039;&#039;f u th o r k : h n i a s : t b l m R&#039;&#039;) reduziert. &lt;br /&gt;
Diesen Verlust an Zeichen glich man im 10. Jahrhundert mit der Einführung von Punktierungen aus, später gab es auch noch andere Systeme, die sogar für Laute wie Q eine Rune einführten. In Skandinavien wurden aufgrund der späten Christianisierung die Runen erst im 19. Jahrhundert völlig durch die lateinische Schrift verdrängt, während dieser Prozess in den anderen germanischen Gebieten schon im 11. Jahrhundert abgeschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendungen der Runen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Runen als magische Zeichen ===&lt;br /&gt;
Die Runen wurden beim Losorakel benötigt. Man streute mit Runen bezeichnete hölzerne Stäbchen auf ein weißes Tuch. Darauf wurden auf gut Glück drei dieser Stäbchen aufgehoben und gedeutet. Dies wurde nacheinander drei mal durchgeführt. Höchst wahrscheinlich geschah diese Deutung, bei der die Runennamen wohl entscheidend waren, in metrischer Form (in alliterierendem Spruch). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung der Runen zum Zauber ist besonders im Norden bezeugt. Es gab Zauberrunen für bestimmte Zwecke, so Siegrunen, Bierrunen, Bergerunen (zur Geburtshilfe), Seerunen (zum Schutz der Schiffe), Rederunen (um klug zu sprechen), Löserunen (bei Gefangenschaft), Runen zum Besprechen (Stumpfmachen) der Schwerter und dergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein überliefertes Götterlied der Lieder-[[Edda]] erzählt, wie Odin sich selbst geopfert hat und neun Tage in einem Baum hing, bevor er Kenntnis in der Macht der Runen gewann und sich befreien konnte. Im weiteren Verlauf des Liedes werden weitere magische Kräfte der Runen beschrieben und schließlich 18 Zaubersprüche genannt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Runen als Schrift ===&lt;br /&gt;
Zu zusammenhängender Schrift sind die Runen von den Germanen des Kontinents nur in geringem Umfang, am ehesten noch von den Alemannen gebraucht worden. Die einzigen dort erhaltenen Runendenkmäler sind Schmuckgegenstände, die durch die Runen den Wert von Amuletten erhielten, und Waffen sowie ein einziger Runenstab. Auch in England war die Verwendung von Runen zu diesem Zweck nicht häufig: Das umfangreichste Denkmal, die Inschrift auf dem Kreuz von Ruthwell, stammt bereits aus christlicher Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im skandinavischen Norden, wo die lateinische Schrift erst verhältnismäßig spät bekannt wurde, haben die Runen dagegen sehr ausgedehnte Verwendung gefunden, besonders zu Grabinschriften oder zum Andenken an Familienangehörige auf Runensteinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebrauch der Runen zu literarischen Zwecken, also in Handschriften, ist selten und nur als eine gelehrte Spielerei zu bezeichnen. Das umfangreichste Denkmal war der so genannte &#039;&#039;Codex runicus&#039;&#039; mit dem schonischen Recht aus dem 14. Jahrhundert. Besonders lange wurden Runen auf Kalenderstäben gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runen dienten oft auch profanen Zwecken. Dazu zählen Besitzmarken, mit denen Handelswaren und anderes Eigentum gekennzeichnet wurden, geschäftliche Mitteilungen, aber auch Gelegenheitsinschriften als kurze private Botschaften, wie zum Beispiel die Aufforderung &amp;quot;kysmik&amp;quot; (küss mich) die im Oslo des 11. Jahrhunderts auf einen Knochen geritzt wurde. In Byzanz hinterließen mehrere nordische Reisende, möglicherweise Krieger der kaiserlichen Warägergarde, Runengraffitos  auf Galerien der Hagia Sophia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Runen in Tolkiens Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Hobbitrunen Reup.gif|thumb|180px|Die im &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039; verwendeten Runen.]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Hobbit runes.png|thumb|180px|Die im &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039; verwendeten angelsächsischen Runen und ihre Entsprechungen im Englischen. &#039;&#039;k&#039;&#039;, &#039;&#039;sh&#039;&#039; und &#039;&#039;oo&#039;&#039; sind Erfindungen Tolkiens.]]&lt;br /&gt;
===Der Hobbit===&lt;br /&gt;
[[J. R. R. Tolkien]] verwendete in [[Der Hobbit]] an mehreren Stellen Runen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zunächst finden sich auf [[Thrór]]s Karte zwei Inschriften, davon eine in sog. [[Mondbuchstaben]].&lt;br /&gt;
In der Vorbemerkung zum Hobbit werden diese Inschriften wiederholt, außerdem gibt Tolkien einige weitere Runen an. Schließlich verwendete er diese Schriftzeichen für eine Inschrift auf dem Schutzumschlag des Buches, eine Transkription findet sich in [[Briefe]], Nr. 12.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerhalb des Hobbits benutzte Tolkien diese Zeichen auf einer Postkarte an Katherine Farrer, veröffentlicht in Brief, Nr. 112.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Tolkien im [[Brief 25]] erklärt, handelt es sich bei diesen Runen um ein Alphabet, das jenem ähnelt, das die Angelsachsen einst verwendeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tolkiens Runenalphabete===&lt;br /&gt;
Außerdem entwickelte Tolkien eigene Runenalphabete: die [[Cirth]], das daraus entstandene [[Angerthas]], sowie die [[Runen von Gondolin]].&lt;br /&gt;
Diese Schriften wurden z.T. in [[Der Herr der Ringe]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Filmtrilogie===&lt;br /&gt;
In [[Peter Jackson]]s Verfilmung des [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|Herrn der Ringe]] wurden beispielsweise die Wände in [[Balin]]s Grabkammer mit Angerthas geschmückt. Auch einige Schwerter und Helme tragen Runeninschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.omniglot.com/writing/runic.htm  Beispiele germanischer Runen] &#039;&#039;(englisch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[http://titus.fkidg1.uni-frankfurt.de/framed.htm?/didact/didact2.htm  Beispiele von Runeninschriften]&lt;br /&gt;
*[http://www.elvish.org/gwaith/movie_inscriptions.htm Schwertinschriften in der Verfilmung des Herrn der Ringe] &#039;&#039;(englisch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[http://www.elvish.org/gwaith/movie_otherinscr.htm Andere Inschriften in der Verfilmung] &#039;&#039;(englisch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[http://www.Thror.de Runen in den Werken von J. R. R. Tolklien]&lt;br /&gt;
* Runen werden erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/19-tolkiens-brief-009  Podcast zu Brief 9]&lt;br /&gt;
* Runen werden erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/20-tolkiens-brief-010 Podcast zu Brief 10]&lt;br /&gt;
* Runen werden erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/21-tolkiens-brief-011 Podcast zu Brief 11]&lt;br /&gt;
* Runen wird erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/24-tolkiens-brief-011c Podcast zu Brief 11c]&lt;br /&gt;
* Runen werden erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/25-tolkiens-brief-012 Podcast zu Brief 12]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Runes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Roverandom&amp;diff=134663</id>
		<title>Roverandom</title>
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		<updated>2026-04-11T21:29:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 128633)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Buchinfobox|&lt;br /&gt;
{{Buchinfo|Titel=Roverandom|Autor=[[J. R. R. Tolkien]]|Illustrator=J. R. R. Tolkien|Herausgeber=[[Christina Scull]] und [[Wayne G. Hammond]]|Übersetzer=[[Hans J. Schütz]]|Ort=München|Verlag=dtv|Jahr=2006|ISBN=3-423-25259-6|Art=Taschenbuch|Seiten=185}}&lt;br /&gt;
{{Buchinfo|Titel=Roverandom|Autor=J. R. R. Tolkien|Illustrator=J. R. R. Tolkien|Herausgeber=Christina Scull und Wayne G. Hammond|Übersetzer=Hans J. Schütz|Ort=Stuttgart|Verlag=[[Klett-Cotta]]|Jahr=1999|ISBN=3-608-93454-5|Art=Hardcover|Seiten=142}}&lt;br /&gt;
{{Buchinfo|Titel=Roverandom|Autor=J. R. R. Tolkien|Illustrator=J. R. R. Tolkien|Herausgeber=Christina Scull und Wayne G. Hammond|Ort=London|Verlag=[[HarperCollins]]|Jahr=2002|ISBN=0007149115|Art=Taschenbuch|Seiten=152|Sprache=Englisch}}&lt;br /&gt;
{{Buchinfo|Titel=Roverandom|Autor=J. R. R. Tolkien|Illustrator=J. R. R. Tolkien|Herausgeber=Christina Scull und Wayne G. Hammond|Ort=London|Verlag=HarperCollins|Jahr=1998|ISBN=0261103539|Art=Hardcover|Seiten=128|Sprache=Englisch}}&lt;br /&gt;
{{!-}}&lt;br /&gt;
{{!}} {{Highlight}} {{!}} Alle diese Ausgaben enthalten (teilweise farbige) Illustrationen des Autors sowie ein Nachwort und Anmerkungen der Herausgeber.&lt;br /&gt;
{{!-}}&lt;br /&gt;
{{!}} Die englische Originalfassung ist auch in der neuen Ausgabe von &#039;&#039;[[Tales from the Perilous Realm]]&#039;&#039; enthalten.}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Roverandom&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ist eine 1998 posthum veröffentlichte Kindergeschichte von [[J. R. R. Tolkien]]. Sie erzählt vom kleinen Hund [[Rover]], der in ein Spielzeug verwandelt wird, weil er sich schlecht gegenüber einem Zauberer benommen hat, und sich dann auf eine abenteuerliche Reise begibt, um seine ursprüngliche Größe wiederzuerlangen. Verfasst wurde sie 1925 für Tolkiens Sohn [[Michael Tolkien|Michael]], um ihn über den Verlust seines Lieblingsspielzeugs hinwegzutrösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist neben ihrer direkten Bedeutung als fantasievolles Werk der Kinderliteratur für die Tolkien-Forschung vor allem durch ihre parallele Entstehung mit dem bekannteren Buch &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit|Der Hobbit]]&#039;&#039; interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsangabe ==&lt;br /&gt;
Die Erzählung beginnt damit, dass Rover durch einen unvorsichtigen Wadenbiss den Zauberer [[Artaxerxes]] so verärgert, dass dieser ihn in einen Spielzeughund verwandelt. Auf magische Weise im Schaufenster eines Spielwarenladens gelandet, wird er bald verkauft und kommt als Geschenk in die Hände eines kleinen Jungen. Noch zu wütend über seine ungerechte Verwandlung, um sich auf dessen liebevolle Spielereien einzulassen, beschließt er bei der ersten sich ergebenden Gelegenheit die Flucht zu ergreifen und tatsächlich fällt er bei einem Spaziergang  an einem nur selten von Menschen begangenen Strandabschnitt unbemerkt und nicht ganz unwillig aus dessen Hosentasche. Vor der nahenden Flut durch den Sandzauberer [[Psamathos Psamathides]] gerettet, der ihm zwar seine Beweglichkeit, nicht aber seine Größe wiedergeben kann, wird er von diesem auf die Reise zum Mond geschickt, wo der mächtigste aller Zauberer, der Mann im Mond, in einem hohen weißen Turm lebt. Eine Seemöwe trägt ihn auf ihrem Rücken über den vom Mondschein auf das Meer gelegten Pfad zu seinem Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf dem Mond ===&lt;br /&gt;
Dort trifft er neben dem Mann im Mond selbst den geflügelten Mondhund Rover, mit dem er sich bald anfreundet, auch wenn er wegen der Namensgleichheit auf seinen eigenen Namen verzichten und stattdessen den Namen Roverandom annehmen muss.&lt;br /&gt;
Durch einen Zauber mit Flügeln ausgestattet, unternimmt er bald mit seinem neuen Freund immer ausgedehntere Streifzüge durch die Mondlandschaft, die von allerlei Getier, darunter 57 Spinnenarten, bewohnt wird. Einer dieser Ausflüge führt die beiden Freunde an den Rand der dunklen Seite des Mondes, wo sich ein uraltes aschgraues Gebirge auftürmt. Auf der Suche nach Schutz vor einem plötzlich einsetzenden Schneegestöber begeben sie sich in ein gemütlich-warmes Erdloch – nur um bald zu merken, dass dies nur der oberste Ausläufer der Wohnhöhle des großen weißen Drachen ist. Dieser Drache – wie der Leser erfährt, erst mit dem Aufkommen eines unnatürlichen Appetits auf Drachenschwänze zu König Arthurs Zeiten auf den Mond umgezogen – ist die einzige Kreatur, die es halbwegs mit dem Mann im Mond aufnehmen kann und ihn sogar gelegentlich durch selbstherrliche Mondverdunkelungen verärgert. Einziges Mittel ist für die beiden Freunde die Flucht, doch als der Drache sich auch durch die abgefeuerte Sternschnuppenrakete nicht von der Verfolgung abschrecken lässt, bleibt dem Mann im Mond nichts anderes übrig, als seinen stärksten Zauberspruch aus dem Keller zu holen und auf die ungeschützte Bauchseite des Drachen abzufeuern.&lt;br /&gt;
Dies hat den gewünschten Effekt – sogar die nächste Mondfinsternis fällt aus, weil der Drache zu sehr damit beschäftigt ist seinen empfindlichen Magen zu kurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Einladung des Mannes im Mond darf Roverandom nun offiziell die andere Seite des Mondes kennenlernen. Dort trifft er in einem abgeschiedenen Garten auf eine Schar singender Kinder, unter denen er auch sein ehemaliges Herrchen erkennt. Die wundersame Welt wurde durch den Mann im Mond erschaffen, doch der Leser erfährt, dass auch die Kinder einen kleinen Teil von zu Hause mitbringen – und sich auch die schwarzen Spinnen nicht immer davon abhalten lassen, den Garten selbstherrlich mitzugestalten. Rover verlebt eine glückliche Zeit mit seinem Herrchen, das jedoch plötzlich verschwindet – Roverandom muss lernen, dass auf der Erde der Morgen angebrochen ist und die Kinder dort aus ihrem Schlaf erwachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Roverandom ist es Zeit, auf die Erde zurückzukehren. Zauberer Artaxerxes hat sich bei einer ihm zuliebe von Psammathos arrangierten Meerjungfern-Party ausgerechnet in die Tochter des Meerkönigs verliebt und hat den Posten des residierenden Ozean-Zauberers angetreten – der Weg für eine Rückkehr nach Hause scheint frei. Dummerweise hatte Artaxerxes seinen stärksten Schutzspruch auf Roverandoms Verwandlung gelegt und nicht einmal Psammathos kann diese nun wieder rückgängig machen; Roverandom bleibt nichts anderes übrig, als Artaxerxes selbst aufzusuchen und um Verzeihung zu bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unter dem Meer ===&lt;br /&gt;
In einem von Psammathos herbeigerufenen Wal namens Uin macht er sich auf den Weg zum auf dem Meeresgrund gelegenen Palast des Meerkönigs. Dort findet er Artaxerxes auch sogleich; dieser ist allerdings von sich selbst und seiner neugefundenen Bedeutung so sehr angetan, dass es unter seiner Würde wäre, sich um einen Spielzeughund zu kümmern. Als sich Roverandom daher erst einmal umsieht, trifft er auf einen ehemaligen Schiffshund, der zufällig ebenfalls Rover heißt. Von Artaxerxes auf Geheiß seiner Gattin mit Schwimmflossen ausgestattet erlebt er nun zusammen mit seinem neuen Freund Rover auch unter Wasser zahlreiche kleinere Abenteuer, deren größtes ihn zusammen mit dem Wal Uin vorbei an den verwunschenen Inseln in den äußersten Westen der Welt führt, wo er einen Blick auf die auf einem grünen Hügel gelegene weiß schimmernde Stadt der Elben erhaschen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch wird er den Gedanken an sein ehemaliges Herrchen nicht los und unternimmt einen erneuten Versuch, Artaxerxes umzustimmen, der ihn jedoch wiederum zurückweist. Roverandom nimmt sich vor, ihm eine Lektion zu erteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile hat auch Artaxerxes bemerkt, dass der Titel des amtierenden Ozeanzauberers nicht nur Annehmlichkeiten mit sich bringt. Allerlei Getier treibt im Meer sein Unwesen und nun droht sogar die große Meeresschlange aufzuwachen, die angeblich von einem Ende der Welt zum anderen reicht. Sogar der Mann im Mond war im Umgang mit ihr mit seiner Magie am Ende gewesen (beim letzten Besänftigungsversuch ging ein ganzer Kontinent unter), so dass sich Artaxerxes nur notgedrungen in seinem von sieben Haien gezogenen Gefährt auf den Weg macht, um die Lage zu erkunden. Unerkannt wird er dabei von Roverandom und seinem neuen Freund verfolgt. Als der Zauberer an der Höhle der Meeresschlange angekommen, gerade unschlüssig das herausragende riesige Schwanzende inspiziert, beißt Rover aus purer Rachelust einen der Haie in den Schwanz und löst damit ungewollt eine Kettenreaktion aus: Ein Hai nach dem anderen lässt seinen Vordermann seine Zähne spüren, bis schließlich der vorderste Hai mangels Alternative in den Schwanz der großen Meeresschlange beißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beginnt sich zu bewegen, was einen gewaltigen Unterwasserhurrikan auslöst, der alles und jeden durcheinander wirbelt, der sich im weiteren Umkreis der Meeresschlange aufhält. Als Roverandom viele Tage und etliche kleinere Abenteuer später wieder am Palast des Meereskönigs anlangt, wird er Zeuge eines massiven Aufruhrs. Noch immer ist das Meer von den Bewegungen der Seeschlange nicht zur Ruhe gekommen, die jetzt (noch schlafend) versucht, ihren eigenen Schwanz in den Mund zu bekommen. Die Tauglichkeit des amtierenden Ozeanzauberers wird von zahlreichen Demonstranten aus dem Meervolk offen in Frage gestellt. Artaxerxes versucht zwar in den nächsten Wochen verzweifelt, ein geeigenetes Zaubermittel zu ersinnen; bei der Anwendung zeigt sich jedoch, dass es lediglich dazu führt, dass die Schlange träumt, sie sei von allerlei Krustengetier übersät und werde langsam in einem Vulkan geröstet. Von dieser Vision begreiflicherweise nicht sehr angetan, droht diese halb-wachend, halb-schlafend, vollends aufzuwachen und die ganze Welt in Stücke zu schlagen, sollte der inkompetente Meereszauberer nicht endlich mit seinen unsinnigen Zaubersprüchen aufhören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artaxerxes  hat nun endgültig sämtliche Sympathien beim Meervolk verspielt und macht sich infolgedessen mitsamt seiner Frau auf, die See zu verlassen. Roverandom, der immer noch gerne den kleinen Jungen wiedersehen möchte, begleitet ihn dabei und bittet Artaxerxes an Land angekommen um die Rückverwandlung. Dieser ist daraufhin so gerührt, dass überhaupt noch jemand Vertrauen in seine Zauberkünste hat, dass er diesen Wunsch gerne erfüllt. So kommt es, dass Roverandom sich auf den Heimweg zu dem kleinen Jungen machen kann und bald glücklich mit diesem vereint ist – Artaxerxes aber hängt die Zauberei endgültig an den Nagel und eröffnet einen Trödelladen, während seine Frau Schwimmstunden gibt, um auf diese Weise zum Lebensunterhalt beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkgeschichte ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roverandom&#039;&#039;, obwohl erst 1998 und damit 25 Jahre nach dem Tode des Autors veröffentlicht, entstand bereits in der Mitte der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Schon früh hatte Tolkien begonnen, seinen Kindern zu den verschiedensten Anlässen kleine Geschichten zu erzählen. Seit 1920 verfasste er zum Beispiel jedes Jahr zum Weihnachtsfest einen „Brief vom Weihnachtsmann“ (später gesammelt erschienen als &#039;&#039;[[Die Briefe vom Weihnachtsmann]]&#039;&#039;); bei anderen Gelegenheiten unterhielt er seine Kinder durch die Abenteuer des Schurken [[Bill Stickers]] und seines Gegenspielers Major [[Road Ahead]] oder erzählte die Geschichte der Stoffpuppe [[Tom Bombadil]], die später in seinem Hauptwerk, dem &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]]&#039;&#039;, noch einmal einen kurzen Auftritt haben sollte. Alle diese Stücke entstanden aus dem Moment heraus, waren in sehr schlichtem Stil gehalten und literarisch nach Form, Inhalt und Sprache nicht besonders ausgereift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlicher Natur war ursprünglich wohl auch die Geschichte des Hundes Rover. Sie entstand wahrscheinlich zunächst in mündlicher Form 1925 während eines mehrwöchigen Sommerurlaubs im Seebad Filey an der Ostküste Yorkshires, wo die Familie in einem Farmhaus mit Blick auf die See wohnte. Unmittelbarer Auslöser war der traumatische Verlust eines Spielzeughundes durch Tolkiens Sohn Michael; um ihn darüber hinwegzutrösten, bemühte sich Tolkien, eine nachvollziehbare „Erklärung“ für das Verschwinden zu finden. Zwei von seinem Sohn John in Erinnerung behaltene Geschehnisse verdeutlichen, dass die Geschichte bereits in Filey entstanden sein muss: Zum einen berichtet dieser von einem bezaubernd schönen Mondaufgang, der einen silbernen Lichtstreif auf das Wasser geworfen habe, der unschwer mit Rovers Reise zum Mond in Verbindung gebracht werden kann; zum anderen blieb ihm ein schweres Unwetter im Gedächtnis, während dessen sein Vater zur Beruhigung der Kinder Geschichten erzählt habe. Der Sturm lässt sich durch erhaltene meteorologische Berichte auf den 5. September 1925 datieren, der damit als frühestes greifbares Datum für die Entstehung der Geschichte gelten darf, und hat sich in Form der durch die rastlose Seeschlange ausgelösten Turbulenzen auch in &#039;&#039;Roverandom&#039;&#039; selber niedergeschlagen. Einziges weiteres Zeugnis aus dem Jahre 1925 ist eine Zeichnung, die wahrscheinlich ebenfalls bereits in Filey entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unklar, wie umfassend die Erzählung ursprünglich war: Tolkien selbst schreibt in der ersten schriftlichen Erwähnung der Geschichte in seinem Tagebuch 1926 davon, dass sie beim Erzählen wuchs, bezieht sich dort aber offenbar auf eine weitere mündliche Version, die er in den Weihnachtsferien 1925/26 vorgetragen haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Hinweise auf &#039;&#039;Roverandom&#039;&#039; finden sich erst wieder 1927; es handelt sich um drei eindeutig auf die Geschichte bezogene Zeichnungen, die Tolkien vermutlich bei einem weiteren Sommerurlaub erstellte. Erst in den Weihnachtsferien 1927/28 entstand zusammen mit einer weiteren Zeichnung vermutlich das erste, noch handschriftliche Manuskript. Es stellt die erste von vier bis heute erhaltenen Textversionen dar, ist allerdings unvollständig, da ein Teil des Anfangs fehlt. Alle drei späteren Textfassungen sind maschinengeschrieben und enthalten zahlreiche Verbesserungen, jedoch keine weitgehenden Abwandlungen des Inhalts mehr. Der Titel &#039;&#039;Roverandom&#039;&#039; taucht das erste Mal in Textversion Zwei, dem ersten maschinengeschriebenen Manuskript auf, zuvor lautete er noch &#039;&#039;The Adventures of Rover&#039;&#039;. Textvariante Drei besteht aus lediglich neun Seiten und ist ebenso wie die Vorgängerversion auf herausgerissenen Heftseiten abgefasst, im Gegensatz zu dieser aber in „sauberer“ Schreibweise, woraus heute geschlossen wird, dass Tolkien das Manuskript bereits mit Hinblick auf eine Veröffentlichung anfertigte; nach dem großen Erfolg des &#039;&#039;[[Hobbit]]&#039;&#039; war er gegen Ende des Jahres 1936, auf welches der Text damit ungefähr datiert werden kann, von seinem Verleger [[George Allen &amp;amp; Unwin]] um weitere Kinderbücher gebeten worden, und Tolkien entschied sich, Roverandom zur Begutachtung einzureichen. Das tatsächlich vorgelegte Manuskript war vermutlich Textversion Vier, ein auf sechzig Seiten sauber ausgeschriebenes Schriftstück, das [[Rayner Unwin]], der Sohn des Verlegers, am 7. Januar 1937 als „well-written and amusing“ zur Annahme empfahl. Dazu kam es jedoch nicht mehr, da bei Verlag und Leserschaft der Wunsch nach mehr Hobbitgeschichten immer lauter wurde und sich Tolkien daraufhin daranbegab, eine „Fortsetzung“ des &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039; zu schreiben – ein Unternehmen, das schließlich sein Werk &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; hervorbringen sollte. Roverandom jedoch geriet darüber in Vergessenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1998, 25 Jahre nach dem Tode des Autors und 73 Jahre nach dem ersten Erzählen der Geschichte, wurde das im Nachlass aufgefundene Werk zusammen mit den fünf Zeichnungen aus Tolkiens Hand veröffentlicht. Sowohl die Manuskripte als auch die Originalversionen der Bilder befinden sich heute in der [[Bodleian Library]] in [[Oxford]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale und Quellen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Roverandom&#039;&#039; ist wie vergleichbare Geschichten Tolkiens aus dieser Zeit noch eine sehr episodenhafte Erzählung, die strukturell in drei etwa gleichlange Teile (auf der Erde, dem Mond und unter Wasser) zerfällt und nur durch die Figuren der Zauberer (Psammathos am Meeresstrand, den Mann im Mond und Artaxerxes im Reich der Seejungfrauen) zusammengehalten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlich im Hinblick auf Tolkiens späteres Werk sind zahlreiche Elemente, die eher dem klassischen Märchen zugeordnet werden können, kaninchenreitende Mondgnome etwa, die aus Schneeflocken Pfannkuchen backen oder Elfen, die in von Fischen gezogenen Muschelkutschen fahren. Sie zeigen, dass sich Tolkiens entschiedene Antipathie gegen verniedlichende &#039;&#039;fairy stories&#039;&#039; (märchenhafte Geschichten) zu dieser Zeit noch nicht so stark ausgeprägt hatte, wie dies ein Jahrzehnt später in seinem Vortrag &#039;&#039;[[Über Märchen|On Fairy-Stories]]&#039;&#039; der Fall sein sollte. Dieser Eindruck wird noch durch kindersprachliche Ausdrücke wie &#039;&#039;tummy&#039;&#039; (statt &#039;&#039;stomach&#039;&#039;: „Magen“) oder &#039;&#039;uncomfy&#039;&#039; (statt &#039;&#039;uncomfortable&#039;&#039;: „unbequem“) verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits enthält der verwendete Wortschatz auch Ausdrücke wie &#039;&#039;paraphernalia&#039;&#039; („Paraphernalien“) oder &#039;&#039;phosphorescent&#039;&#039; („phosphoreszierend“), die sich in der Kinderliteratur eher selten finden und sowohl von Tolkiens Vorstellung, dass Kinder nicht vor „komplizierten“ Erwachsenenausdrücken bewahrt bleiben sollten, als auch von dessen purer Lust an der Sprache zeugen. Dies zeigt sich auch im häufigen Gebrauch von Onomatopoesie und Alliteration wie in &#039;&#039;yaps and yelps, and yammers and yowls, growling and grizzling, whickering and whining, snickering and snarling, mumping and moaning...&#039;&#039;, Homonymen wie &#039;&#039;Persia&#039;&#039; („Persien“) und &#039;&#039;Pershore&#039;&#039; (Stadt in England) oder eindrucksvoll klingenden Nonsensbildungen wie dem Psamathisten Psamathos Psamathides (abgeleitet vom griechischen &#039;&#039;psammos&#039;&#039;: „Sand“; Bedeutung etwa „Sandexperte Sandmann, Sohn des Sandmanns“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben solchen Sprachspielereien ohne äußeren Bezug finden sich aber auch zahlreiche Beispiele dafür, dass Tolkien aktuelle Tagesereignisse in seine Geschichte einfließen ließ. Neben den Vorkommnissen, die der Geschichte selbst zugrundeliegen, wie dem Verlust von Michaels Spielzeughund oder dem auf das angedeutete Aufwachen der großen Seeschlange „zurückgeführten“ schweren Sturm, spielt Tolkien beispielsweise auf eine (mangels klarer Sicht) „ausgefallene“ Mondfinsternis oder auf eine von Santorini berichtete vulkanische Explosion aus dem Mittelmeer an, ohne dass dies für seine Söhne damals wohl nachvollziehbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unverkennbar, dass Tolkien in &#039;&#039;Roverandom&#039;&#039; auch auf (ihm wohlbekannte) mythologische Vorstellungen oder andere literarische Texte zurückgegriffen hat. Die griechische Mythologie ist beispielsweise mit Proteus, Poseidon und Triton, die römische mit Neptun und die jüngere [[Edda]] mit Njörd vertreten – wie der Leser erfährt, allesamt ehemalige Vorgänger des unglücklichen Artaxerxes auf dem Posten des residierenden Ozeanzauberers. Die Episode mit dem großen weißen Drachen spielt dagegen auf die Legende vom Zauberer Merlin und König Vortigern an, in der ein roter und ein weißer Drache (Kelten und Sachsen) um die Vorherrschaft in Britannien ringen. Die norwegische Sage &#039;&#039;Heimskringla&#039;&#039; von König Olfa Tryggvason und seinem treuen Hund „erklärt“ die Existenz eines weiteren Hundes namens Rover auf dem Meeresgrund. Die ihren eigenen Schwanz verschlingende große Midgardschlange hat Tolkien ebenfalls aus der nordischen Mythologie entnommen; sie spiegelt allerdings ein altes mythologisches Motiv wider und ist symbolisch als Ouroboros in vielen Kulturen anzutreffen. Interessanterweise wird sie in &#039;&#039;Roverandom&#039;&#039; nicht nur für Unwetter, Unterwasserbeben und -hurrikane verantwortlich gemacht; auch der Untergang von Atlantis geht der Geschichte nach auf ihr Konto; Tolkien muss sich also bereits sehr früh mit dem Atlantismythos auseinandergesetzt haben, den er in seiner späteren [[Mythologie]] auf ganz andere Weise &amp;quot;historisieren&amp;quot; sollte. Exotischere Einflüsse verrät der „alte Mann aus dem Meer“, eine Figur aus der arabischen Dichtung von Sindbad dem Seefahrer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere literarische Quellen, die Tolkien verarbeitete, sind William Shakespeares &#039;&#039;Mittsommernachtstraum&#039;&#039;, der neben einem „Mann im Mond“ auch noch dessen Hund erwähnt, Lewis Carrolls &#039;&#039;Alice hinter den Spiegeln&#039;&#039; oder Gilbert and Sullivans Oper &#039;&#039;Trial by Jury&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beziehungen zur Mythenwelt Mittelerde ==&lt;br /&gt;
Schließlich nahm Tolkien auch bei seiner eigenen Mythologie Anleihen, die sich zu dieser Zeit bereits in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in seinem 1915 geschriebenen Gedicht &#039;&#039;[[Der Mann im Mond kam viel zu früh]]&#039;&#039; findet sich die Vorstellung, der Mann im Mond lebe in einem weißen Turm; in den im &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten|Buch der Verschollenen Geschichten]]&#039;&#039; veröffentlichten Aufzeichnungen ist dagegen der von träumenden Kindern besuchte Mondgarten schon vorgezeichnet. Am auffälligsten sind die Bezüge jedoch im Hinblick auf die Reise Rovers mit dem Wal [[Uin]] zur „großen Bucht des Elbenlandes hinter den verwunschenen Inseln“. Die in der Geschichte im weitesten Westen der Welt lokalisierten Berge mit der auf einem grünen Hügel gelegenen Elbenstadt entsprechen teilweise bis ins Detail Tolkiens Beschreibung von [[Valinor]] aus seinem [[Legendarium]]. Das zentrale Motiv der verwunschenen Inseln, die dem Normalsterblichen den Blick auf Valinor verwehren sollen, hat Tolkien somit auch in &#039;&#039;Roverandom&#039;&#039; eingeflochten; wie der Leser erschließen kann, gilt das Tabu, Valinor zu betrachten, sogar für Spielzeughunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt hat &#039;&#039;Roverandom&#039;&#039; aber auch mindestens ein späteres Werk Tolkiens direkt beeinflusst, nämlich den 1927 begonnenen &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039;. Wegen der sehr zeitnahen Niederschrift überrascht es nicht, dass sich zwischen beiden Werken einige deutliche Parallelen finden lassen. So hat Tolkien etwa für die Mondspinnen und die im &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039; auftretenden Spinnen des Düsterwaldes beide Male dieselbe Zeichnung verwendet; die Darstellung des großen weißen Drachen in &#039;&#039;Roverandom&#039;&#039; und des Drachen Smaug auf der &#039;&#039;Wilderland&#039;&#039;-Karte im &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039; ist identisch, und mit wenig Fantasie lässt sich in den drei Zauberern in &#039;&#039;Roverandom&#039;&#039; (Artaxerxes, Psammathos und der Mann im Mond) bereits die Figur des Zauberers [[Gandalf]] aus dem &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039; erahnen. War es in &#039;&#039;Roverandom&#039;&#039; noch neuartig, dass Inhalte von Tolkiens „ernster“ Mythologie ihren Weg in eine seiner Kindererzählungen fanden, so erscheint die Verbindung beider Ebenen im &#039;&#039;Hobbit&#039;&#039; bereits viel natürlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Bedeutung als fantasievolles Kinderbuch und als durch seine zahlreichen sprachlichen Finessen und Anspielungen anregende Erwachsenenlektüre ist &#039;&#039;Roverandom&#039;&#039; im Zusammenhang des Tolkienschen Werkes daher vor allem deshalb relevant, weil es die Begeisterung des Autors für seine scheinbar trivialen Geschichten widerspiegelt, die ihn erst (im Hobbit) zögerlich und dann immer entschlossener dazu brachte, seine Erzählungen mit einem gewaltigen, seinem Legendarium entnommenen mythologischen Hintergrund zu kombinieren. Es war diese Verbindung der „niedrigen“ und der „hohen“ Ebene, in &#039;&#039;Roverandom&#039;&#039; erstmals angedeutet, die schließlich bei seinem Hauptwerk &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; zum Jahrhundert-Erfolg führen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Tolkien}}&lt;br /&gt;
{{SEITENTITEL:&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tolkiens Werke]]&lt;br /&gt;
[[en:Roverandom]]&lt;br /&gt;
[[fi:Roverandom]]&lt;br /&gt;
[[fr:tolkien/biblio/rover]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Rohirrim</title>
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		<updated>2026-04-11T21:28:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 130625)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Rohirrim.jpg|thumb|220px|Die Rohirrim, &amp;lt;small&amp;gt;Bild: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rohirrim&#039;&#039;&#039; ([[Sindarin]] für ‚Pferdeherren‘, Singular: &#039;&#039;Rohir&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Menschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rohirrim waren Nachkommen der [[Éothéod]] und somit Abkömmlinge der [[Edain]], der ersten Menschen im Westen [[Mittelerde]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Éothéod waren ein Volk, das in den Tälern des [[Anduin]] lebte. Unter ihrem Herrscher [[Eorl]] (später König Eorl der Junge), kamen sie dem gondorischen [[Truchsess]] [[Cirion]] im Jahre 2510 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] zu Hilfe, so dass dieser bei der [[Schlacht auf dem Feld von Celebrant]] gegen die angreifenden [[Balchoth]] und [[Orks]] aus dem [[Nebelgebirge]] triumphieren konnte. Aus Dank gab Cirion den Éothéod die gondorische Provinz [[Calenardhon]] zur Besiedelung frei. &lt;br /&gt;
[[Bild:CirionEorl.jpg|thumb|left|300px|Truchsess Cirion spricht den Eid auf dem Halifirien, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Bild: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Durch den [[Eid von Eorl]] wurde die neuentstandene Freundschaft der beiden Völker bekräftigt, denn Eorl gelobte dem Herren von Gondor Beistand, sollte [[Gondor]] Notzeiten durchleiden oder um die Hilfe seines Volkes ersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige wenige Stämme der [[Dunländer]], die sich in Calenardhon niedergelassen hatten, wurden von den Éothéod vertrieben und mussten sich in einem kargen Land nördlich von Calenardhon niederlassen, das nach ihnen später [[Dunland]] genannt wurde. Seit ihrer Vertreibung stellten sie eine dauernde Gefahr für die nördlichen Landesgrenzen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Calenardhon wurde bald schon umbenannt und wurde fortan als [[Rohan]] (‚Land der Pferdeherren‘) bezeichnet. Dieser Name und die Volksbezeichnung Rohirrim gründeten sich auf Truchsess Cirions Sohn [[Hallas]]. Von den Rohirrim selber wurde Rohan die Mark oder auch die Riddermark genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gründeten viele Dörfer, darunter ihre erste Hauptstadt [[Aldburg]] und teilten das Land in verwalterische und militärische Teilbereiche ein, denen allerdings immer der König von Rohan vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Reiter-rohan.jpg|thumb|200px|Ein Reiter der Rohirrim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rohirrim waren großgewachsen, hatten blonde Haare und helle Augen. Sie waren ein deutlich primitiveres und einfacheres Volk als die Gondorer. Zum Großteil waren sie Bauern oder nomadisierende Pferdezüchter. Viele der Rohirrim lebten nicht in befestigten Siedlungen wie Aldburg oder [[Edoras]], sondern auf abseits gelegenen Höfen oder Gestüten. In [[Ostemnet]] gab es viele Hirten, die über das ganze Jahr mit ihren Herden über die Graslande zogen und im Winter nur ein Zelt als Unterschlupf hatten. Doch auch in den Städten waren die Häuser der Menschen zweckmäßig, viele hatten nicht einmal eine separate Schlafkammer und da den Rohirrim Glas unbekannt war, konnte Tageslicht nur durch Schlitze unterhalb des Dachgesimses hereinströmen. Das Volk gebrauchte eine archaische [[Sprache der Rohirrim|Sprache]]. Die Königsfamilie sowie ein Großteil der Bevölkerung gebrauchten auch das [[Westron]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aragorn II.]] beschrieb die Rohirrim wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Sie sind stolz und eigenwillig, aber aufrichtig und großzügig im Denken und Handeln; kühn, aber nicht grausam; klug, aber nicht gelehrt; sie schreiben keine Bücher, doch singen sie Lieder nach Art der Kinder der Menschen vor den Dunklen Jahren.&lt;br /&gt;
|Autor=[[J. R. R. Tolkien]]&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Drittes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Die Reiter von Rohan&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rohans Heer führte immer der amtierende König an, seine Leibwache wurden die Ritter des Königs genannt. Eine Anzahl Marschälle verwalteten die Gebiete von Rohan, wie zum Beispiel die [[Westfold|West-]] und [[Ostfold]]. Im Kriegsfall standen sie dem König als Heeresleitung bei. Angriffe begleiteten die Rohirrim mit Gesängen und Hörnerschall. Die Krieger Rohans waren stolz und unbeugsam.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Die Menschen, die auf ihnen ritten, waren ihnen [den Pferden] ebenbürtig; das flachsblonde Haar quoll unter ihren leichten Helmen hervor und wallten in langen Flechten hinter ihnen; die Gesichter waren ernst und kühn. In den Händen hielten sie kräftige Eschenspeere, bemalte Schilde hingen ihnen über den Rücken, lange Schwerter steckten in ihren Gehängen, und die glänzenden Panzerhemden reichten ihnen bis auf die Knie.&lt;br /&gt;
|Autor=[[J. R. R. Tolkien]]&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Drittes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Die Reiter von Rohan&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
In ihrer Ausrüstung ähnelten die Krieger denen auf dem Teppich von Bayeux.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Die Rohirrim waren nicht in unserem Sinne »mittelalterlich«. Die Kleidung auf dem Bayeux-Teppich (der in England angefertigt wurde) passt ganz gut zu ihnen, wenn man bedenkt, dass die Art Tennisnetze, die [die] Soldaten anzuhaben scheinen, nur ein grobes konventionelles Zeichen für Kettenpanzer aus kleinen Ringen sind.&lt;br /&gt;
|Autor=[[J. R. R. Tolkien]]&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;[[Briefe]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]], Brief #211.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Ritt der Rohirrim.jpg|thumb|left|300px|Das Heer Rohans vor der Schlacht auf den Pelennor-Feldern, &amp;lt;small&amp;gt;Bild: [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das Heer Rohans bestand fast ausschließlich aus Berittenen und setzte sich demnach aus mehreren &#039;&#039;[[Éored]]&#039;&#039; unter der Führung von jeweils einem der Marschälle zusammen. Die gesamte Reiterei der Mark wurde &#039;&#039;[[Éohere]]&#039;&#039; genannt. Die Rohirrim liebten und verehrten ihre Pferde, darunter die [[Mearas]], die edelste Pferderasse [[Mittelerde]]s. Schon die Vorfahren der Rohirrim, die Éothéod (‚Pferd-Volk‘) trugen diese Tiere im Namen. Das Banner von Rohan stellte ein [[Weißes Pferd]] auf grünem Grund dar. In der [[Meduseld|Goldenen Halle]] von Edoras, zeugte ein großer Wandteppich (&#039;&#039;Eorls Ritt&#039;&#039;) von der Verbindung zwischen den Rohirrim und ihren Pferden, die wie bei König Eorl und seinem Ross [[Felaróf]] zumeist besonders stark war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen und Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rohirrim ist die in Gondor gebräuchliche Bezeichnung für die Bewohner von [[Rohan]].&lt;br /&gt;
Sie selbst nannten sich Menschen der Riddermark oder Eorlingas (‚Söhne Eorls‘). Von ihren Feinden, den Dunländern, wurden sie als Forgoil (‚Flachsköpfe‘) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Artikel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rohan]]&lt;br /&gt;
* [[Sprache der Rohirrim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, &lt;br /&gt;
*** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Neuntes Kapitel: &#039;&#039;Der Große Strom&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Drittes Buch,&lt;br /&gt;
*** Zweites Kapitel: &#039;&#039;Die Reiter von Rohan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Sechtes Kapitel: &#039;&#039;Der König der Goldenen Halle&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Fünftes Buch,&lt;br /&gt;
*** Drittes Kapitel: &#039;&#039;Die Heerschau von Rohan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Der Ritt der Rohirrim&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Anhang F (I.): Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters, &#039;&#039;Von Menschen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Teil 3, V &#039;&#039;Die Schlacht an den Furten des Isen&#039;&#039; (siehe auch &#039;&#039;Anmerkungen&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Briefe]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]].&lt;br /&gt;
** Brief #210 und #211.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rohirrim]]&lt;br /&gt;
[[en:Rohirrim]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/hommes/rohirrim]]&lt;br /&gt;
[[fi:Rohirrim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Rohan&amp;diff=134661</id>
		<title>Rohan</title>
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		<updated>2026-04-11T21:28:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 121773)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Flagge Rohans.png|thumb|250px|Flagge Rohans]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rohan&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;die Mark&#039;&#039; oder &#039;&#039;Riddermark&#039;&#039; genannt, ist im [[Legendarium]] das Land der [[Rohirrim]] in Mittelerde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2510 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] [[Eorl]] kommt [[Cirion]], dem [[Truchsess]]en von [[Gondor]], zu Hilfe. Cirion schenkt den [[Rohirrim]] die beinahe unbesiedelte Provinz [[Calenardhon]], die nun als Rohan ein eigenständiges Land wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Rohan.jpg|thumb|450px|Karte von Rohan &amp;lt;small&amp;gt;(Zeichner: Andreas Kinder)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Zwischen dem großen Fluss [[Anduin]] und dem [[Weißes Gebirge|Weißen Gebirge]] liegt das Königreich Rohan. Ein flaches, grünes Land mit wenigen Hügeln und großen ausgedehnten Grasmeeren. Die Nördlichen Grenzen bilden [[Fangorn]] und der Fluss [[Limklar]]. Im Osten zieht sich die Grenze entlang des Anduin, über die [[Ostmauer von Rohan]] bis zu den [[Mündungen der Entwasser]] und dem [[Mering-Strom]]. Die natürliche Grenze im Süden bildet das Weiße Gebirge. Die westlichen Gebiete werden von den beiden Flüssen [[Adorn]] und [[Isen]] begrenzt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Provinzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt insgesamt fünf Regionen in Rohan:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Westfold]]&lt;br /&gt;
* [[Ostfold]]&lt;br /&gt;
* [[Westemnet]]&lt;br /&gt;
* [[Ostemnet]]&lt;br /&gt;
* [[Ödland]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Teilweise sind auch die Namen &#039;&#039;Westmark&#039;&#039; und &#039;&#039;Ostmark&#039;&#039; zu finden, welche sich wahrscheinlich auf die Westfold und Ostfold beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewohner ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner Rohans sind die [[Rohirrim]] ([[Sindarin]] für ‚Pferdeherren’), ein Volk, dass eng mit den [[Edain]] verwandt ist, besonders mit dem [[Haus Hador|Hause Hadors]]. Wie die Menschen dieses Hauses sind die Rohirrim groß, blond und helläugig. Anders als die Edain überschritten sie im [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalter]] nicht die [[Ered Luin]], sondern blieben in [[Eriador]] und zogen sich später in das Tal des [[Anduin]] zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rohirrim sind ein Bauernvolk, das von Viehzucht und Ackerbau lebt. Sie leben nicht in großen Ansiedlungen sondern sind ein verstreutes Volk, dass sich auf einzelnen Gehöften und in kleinen Dörfern verteilt, von denen die meisten an den Hängen der [[Weißes Gebirge|Ered Nimrais]] liegen. Wenn auch keine Nomaden, so sind die Rohirrim doch ein Reitervolk, dessen Reiter als die besten in Mittelerde gelten und berühmt und gefürchtet sind. Die [[Mearas]] waren die edelsten unter den Pferden der Rohirrim und suchten in Mittelerde ihresgleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstadt von Rohan ist [[Edoras]], eine Ansiedlung auf einem Vorberg der Ered Nimrais. Hier lebt der König der Mark in der Goldenen Halle [[Meduseld]]. Edoras wird durch eine hohe Steinmauer geschützt, die mit Dornen gekrönt ist. Unterhalb von Meduseld entspringt der [[Schneeborn]].&lt;br /&gt;
Die zweitgrößte Stadt Rohans ist [[Aldburg]] der ehemalige Sitz der Könige der Mark. Weitere größere Ansiedlungen finden sich im [[Hargtal]] und bei [[Helms Klamm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städte und Dörfer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Edoras]]&lt;br /&gt;
* [[Aldburg]]&lt;br /&gt;
* [[Grimslade]]&lt;br /&gt;
* [[Hochborn]]&lt;br /&gt;
* [[Unterharg]]&lt;br /&gt;
* [[Helms Klamm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:RohanGrün.jpg|350px|thumb|left|Rohan zur Zeit seiner Gründung]]Rohan gehörte bis zum Jahr 2510 D. Z. zum Königreich [[Gondor]] und wurde [[Calenardhon]] genannt. Der [[Truchsess]] [[Cirion]] übergab die Provinz den [[Éothéod]], die bis dahin in den nördlichen Tälern des [[Anduin]] gewohnt hatten, als Dank für die Hilfe in der Schlacht auf den [[Feld von Celebrant|Feldern des Celebrant]]. So wurde Eorl der Gründer und erste König von Rohan. In seinem Andenken nennen sich seine Nachfahren noch heute &amp;quot;Eorlingas&amp;quot; (Söhne Eorls). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2569 wurde die Goldene Halle Meduseld vollendet und König [[Brego (Sohn von Eorl)|Brego]] verlegt die Hauptstadt von Aldburg nach Edoras. 2570 betritt sein Sohn [[Baldor]] die [[Pfade der Toten]] und kehrt nicht zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2758 wird Rohan von einem großen Heer der [[Dunländer]] und den mit ihnen verbündeten [[Corsaren|Corsaren von Umbar]] angegriffen. Gondor kann den Verbündeten nicht zur Hilfe eilen, da das Königreich ebenfalls hart von den [[Haradrim]] bedrängt wird. König [[Helm|Helm Hammerhand]] muss sich nach verlustreichen Kämpfen um die [[Furten des Isen]] in die [[Hornburg]] zurückziehen. Rohan wird überrannt und die Bewohner flüchten in die Festungen. &lt;br /&gt;
Im November beginnt der [[Langer Winter|Lange Winter]], der bis März dauern wird und viele Opfer unter Belagerten und Belagernden fordert. Helm stirbt während der Belagerung, ebenso wie seine Söhne. Im Frühling vertreibt Helms Neffe [[Fréaláf]] die Feinde aus Edoras, denen auch die mit der Schneeschmelze einhergehenden Überflutungen stark zusetzen. Fréaláf wird zum ersten König der zweiten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 2800 dringen von Norden her [[Orks]] nach Rohan ein, die vor dem Rachekrieg der [[Zwerge]] flüchten. Die Orks können sich teilweise in den Ered Nimrais festsetzen und werden erst nach einigen Jahrzehnten vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2885 überschreiten die Haradrim den Fluss [[Poros]] und greifen Gondor an. Die beiden älteren Söhne [[Folcwine]]s, [[Folcred]] und [[Fastred]], die Gondor zur Hilfe geeilt sind, fallen in der Schlacht und werden nahe des Flussübergangs beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren von 2957 bis 80 unternimmt [[Aragorn II.|Aragorn II]] seine Fahrten und dient unter dem Namen Thorongil König [[Thengel]]. Um 3000 benutzt [[Saruman]] den [[Palantíri|Palantír]] von [[Orthanc]] und wird von [[Sauron]] betört, der sich im Besitz des Steines aus [[Minas Ithil]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Februar 3019 wird die Erste [[Schlacht an den Furten des Isen]] gegen Sarumans Orkheere geschlagen, in der [[Théodred]], der Sohn [[Théoden]]s, erschlagen wird. Am 2. März reiten die Rohirrim auf Betreiben [[Gandalf]]s westwärts gen [[Isengart]]. Die Zweite Schlacht an den Furten des Isen verlieren die Rohirrim und ziehen sich zurück. Die von Edoras kommenden Reiter und König Théoden biegen daraufhin nach Helms Klamm ab, dass bald darauf von Sarumans Heer eingeschlossen und belagert wird. &lt;br /&gt;
Am Morgen des 4. März greifen die verbliebenen Rohirrim aus der Hornburg aus an und besiegen, zusammen mit der gerade eintreffenden Verstärkung, die Feinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. März trifft das Heer von Rohan gerade rechtzeitig auf dem [[Pelennor]] ein und retten so [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] vor der Erstürmung. In der folgenden [[Schlacht auf den Pelennor-Feldern|Schlacht]] wird Théoden vom [[Fürst der Nazgûl|Herrn der Nazgûl]] erschlagen. Sein Neffe [[Éomer]] folgt ihm auf den Thron und begründet die Dritte Linie.&lt;br /&gt;
Am 25. März stellen sich die Rohirrim zusammen mit den Gondorrim den Heeren [[Mordor]]s vor dem [[Morannon]] zum Kampf. Als [[Der Eine Ring]] vernichtet wird, flieht das feindliche Heer.&lt;br /&gt;
Am 10. August wird Théoden feierlich vor Edoras beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammbaum der Könige der Mark ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 * Könige                          *[[Eorl|Eorl der Junge]]&lt;br /&gt;
                                   (2485-2545 D. Z.)&lt;br /&gt;
                                          |&lt;br /&gt;
                                       *[[Brego (Sohn von Eorl)|Brego]]&lt;br /&gt;
                                   (2512-2570 D. Z.)&lt;br /&gt;
                                          |&lt;br /&gt;
                      -----------------------------------------&lt;br /&gt;
                      |                   |                   |&lt;br /&gt;
                    [[Baldor]]         *[[Aldor (Sohn von Brego)|Aldor der Alte]]          [[Éofor]]&lt;br /&gt;
               (gest. 2569 D. Z.)    (2544-2645 D. Z.) &lt;br /&gt;
                                          |&lt;br /&gt;
                      ---------------------&lt;br /&gt;
                      |                   |                  &lt;br /&gt;
                  3 Töchter            *[[Fréa]]&lt;br /&gt;
                                   (2570-2659 D. Z.)&lt;br /&gt;
                                          |&lt;br /&gt;
                                      *[[Fréawine]]&lt;br /&gt;
                                   (2594-2680 D. Z.)&lt;br /&gt;
                                          |&lt;br /&gt;
                                          ------------------&lt;br /&gt;
                                          |                |&lt;br /&gt;
                                      *[[Goldwine]]    1 weiteres Kind&lt;br /&gt;
                                   (2619-2699 D. Z.)       |&lt;br /&gt;
                                          |                |&lt;br /&gt;
                                       *[[Déor]]           Nachkomme&lt;br /&gt;
                                   (2644-2718 D. Z.)       |&lt;br /&gt;
                                          |                |&lt;br /&gt;
                                       *[[Gram]]           Nachkomme&lt;br /&gt;
                                   (2668-2741 D. Z.)       |&lt;br /&gt;
                                          |                |&lt;br /&gt;
                         ------------------              [[Freca]]&lt;br /&gt;
                         |                |         (gest. 2754 D. Z.)&lt;br /&gt;
                         |                |                | &lt;br /&gt;
                 *[[Helm|Helm Hammerhand]]       [[Hild]]             [[Wulf]]&lt;br /&gt;
                 (2691-2759 D. Z.)  (um 2726 D. Z.)   (gest. 2759 D. Z.)&lt;br /&gt;
                         |                |&lt;br /&gt;
       -----------------------    *[[Fréaláf|Fréaláf Hildesohn]]&lt;br /&gt;
       |              |      |     (2726-2798 D. Z.)&lt;br /&gt;
       |              |      |            |&lt;br /&gt;
     [[Haleth]]           |   [[Helms Tochter|Tochter]]  *[[Brytta|Brytta Léofa]]&lt;br /&gt;
 (gest. 2758 D. Z.)  [[Háma]]           (2752-2842 D. Z.)&lt;br /&gt;
                (gest. 2759 D. Z.)         |&lt;br /&gt;
                                       *[[Walda]]&lt;br /&gt;
                                   (2780-2851 D. Z.)&lt;br /&gt;
                                          |  &lt;br /&gt;
                                   *[[Folca|Folca der Jäger]]&lt;br /&gt;
                                   (2804-2864 D. Z.)&lt;br /&gt;
                                          |&lt;br /&gt;
                                     *[[Folcwine]]&lt;br /&gt;
                                   (2830-2903 D. Z.)&lt;br /&gt;
                                          |&lt;br /&gt;
         ---------------------------------------------------&lt;br /&gt;
         |              |                 |                |&lt;br /&gt;
      [[Folcred]]        [[Fastred]]           *[[Fengel]]      1 weiteres Kind&lt;br /&gt;
 (2858-2885 D. Z.)(2858-2885 D. Z.)  (2870-2953 D. Z.)&lt;br /&gt;
                                          |&lt;br /&gt;
                             --------------&lt;br /&gt;
                             |            |&lt;br /&gt;
                         2 Töchter     *[[Thengel]]&lt;br /&gt;
                                   (2905-2980 D. Z.)&lt;br /&gt;
                                          == &lt;br /&gt;
                                  [[Morwen von Lossarnach]]&lt;br /&gt;
                                   (geb. 2922 D. Z.)&lt;br /&gt;
                                          |&lt;br /&gt;
                ----------------------------------------------------&lt;br /&gt;
                |                 |               |                |&lt;br /&gt;
            Tochter        *[[Théoden|Théoden Ednew]]     2 Töchter        [[Théodwyn]]&lt;br /&gt;
                           (2948-3019 D. Z.)                (2963-3002 D. Z.)&lt;br /&gt;
                                 ==                               ==&lt;br /&gt;
                               [[Elfhild]]                          [[Éomund]]&lt;br /&gt;
                           (gest. 2978 D. Z.)               (gest. 3002 D. Z.)&lt;br /&gt;
                                  |                         Nachfahre Éofors     &lt;br /&gt;
                              [[Théodred]]                             |&lt;br /&gt;
                           (2978-3019 D. Z.)                        |&lt;br /&gt;
                                                       ----------------------------&lt;br /&gt;
                                                       |                          |&lt;br /&gt;
                                                 *[[Éomer|Éomer Éadig]]                   [[Éowyn]]&lt;br /&gt;
                                               (2991 D. Z.-63 V. Z.)      (2995 D. Z.-? V. Z.)&lt;br /&gt;
                                                      ==                         ==&lt;br /&gt;
                                                    [[Lothíriel]]                  [[Faramir (Sohn von Denethor II.)|Faramir]]                                                            (2983 D. Z.-83 V. Z.)&lt;br /&gt;
                                                       |                          |&lt;br /&gt;
                                             *[[Elfwine|Elfwine der Schöne]]               [[Elboron]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Autor [[J. R. R. Tolkien]] das Land [[Rohan]] und seine Bewohner beschrieb, dachte er zweifelsohne an die nordischen Heldengedichte, aber ebenso groß sind auch die angelsächsischen Einflüsse. In Großbritannien gibt es eine lange Beziehung zur skandinavischen Geschichte, da Großbritannien lange Zeit von Wikingern heimgesucht und sogar beherrscht wurde. Die angelsächsische Sage um den nordischen Helden &amp;quot;[[Beowulf]]&amp;quot; gehört zu Tolkiens wichtigsten Inspirationsquellen.&lt;br /&gt;
Dabei übernahm er die englische Sicht jener Geschichten und die Verknüpfung beider Kulturen. In Tolkiens &amp;quot;Rohan&amp;quot; wird aus diesem Grund altenglisch (&#039;&#039;siehe auch [[sprache der Rohirrim|rohirrisch]]&#039;&#039;) gesprochen, denn die alten Epen, die [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] so mochte, waren schließlich auch in dieser Sprache verfasst. Bezeichnungen wie &amp;quot;Schwestersohn&amp;quot; für Neffe oder Namen wie &amp;quot;[[Éowyn]]&amp;quot; stammen aus der angelsächsischen Kultur, nicht aus der skandinavischen. Es scheint fast so, als habe Tolkien das skandinavische Midgard (was übrigens ebenfalls &amp;quot;[[Mittelerde]]&amp;quot; bedeutet) aus der Karte losgelöst und nach England versetzt.&lt;br /&gt;
Die [[Rohirrim]] ähneln den Wikingern zwar in vielerlei Hinsicht, doch noch mehr Einflüsse stammen aus der englischen Kultur. Die Beschreibung der Schilde, Speere, Schwerter und Helme sind eindeutig angelsächsischen Ursprungs. Tolkien beschreibt also vielmehr ein nordisch beeinflusstes England. Dabei bedient er sich freizügig der altenglischen Namen aus dem Epos &amp;quot;Beowulf&amp;quot;. Der Name &amp;quot;[[Théoden]]&amp;quot; bedeutet beispielsweise &amp;quot;Der Hochgeborene&amp;quot;, es gibt unzählige weitere Beispiele. Bei dem Land Rohan und seinen Bewohnern handelt es sich also um eine englische Idealvorstellung der angelsächsischen Kultur nach nordischem Vorbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Bezeichnung &amp;quot;Mark&amp;quot; leitet sich von dem althochdeutschen &#039;&#039;marche&#039;&#039; ab, das ursprünglich &#039;&#039;Grenze&#039;&#039; oder auch &#039;&#039;Grenzgebiet&#039;&#039; bedeutet. Mit einer Mark ist also ein Außengebiet eines Herrschaftsgebietes gemeint, bezogen auf die Riddermark wird durch den Namen die frühere Randlage als gondorische Provinz deutlich.&lt;br /&gt;
* [[Aragorn II.|Aragorn]] singt auf dem Weg nach Edoras die [[Klage um die Rohirrim]].&lt;br /&gt;
* Als Rohan der Nordteil von [[Gondor ]] war, hieß es &#039;&#039;Calenardhon&#039;&#039;, &#039;&#039;die grüne Provinz&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** Anhang A: „Annalen der Könige und Herrscher“. II „Das Haus von Eorl“.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel &#039;&#039;Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** Teil 3: „Das Dritte Zeitalter&amp;quot;. II „Cirion und Eorl und die Freundschaft zwischen Gondor und Rohan“.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel &#039;&#039;The Silmarillion&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
** „Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter“. &lt;br /&gt;
* Karen Lea Wynn Fonstad: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde]]&#039;&#039;. Übersetzt von Hans J. Schütz. Überarbeitete Ausgabe. Klett-Cotta, Stuttgart 2001. (Im Original erschienen 1991 unter dem Titel &#039;&#039;The Atlas of Middle - Earth&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
** „Regionalkarten“, „Das Weiße Gebirge“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Der Weg der Gefährten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Länder und Regionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Rohan]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/geographie/royaumes/rohan]]&lt;br /&gt;
[[fi:Rohan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Robert_Quilter_Gilson&amp;diff=134660</id>
		<title>Robert Quilter Gilson</title>
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		<updated>2026-04-11T21:28:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 132822)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Biografisches &amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot; name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt; Memorial Roll of Honour 1914 - 1918: [https://kes.org.uk/RollofHonour/biogs/gilson-robert-quilter.html &amp;quot;King Edward’s School and the Great War&amp;quot; &amp;quot;Gilson, Robert Quilter Lieutenant ▪ 11th Battalion, Suffolk Regimen&amp;quot;] abgerufen am 22. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039;&#039; wurde am 25. Oktober 1893 als Sohn von &#039;&#039;Emily&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Robert Cary Gilson]]&#039;&#039;, dem damaligen Rektor der &#039;&#039;[[King Edward&#039;s School]]&#039;&#039; in &#039;&#039;Birmingham&#039;&#039;, geboren. Dieser war zunächst mit &#039;&#039;Marianne Caroline („Donna“) Dunstall&#039;&#039; verheiratet. Weiter Familienmitglieder waren seine Schwester &#039;&#039;Dr. Mary Dorothea Gilson&#039;&#039;  und sein Halbbruder &#039;&#039;Hugh Cary Gilson&#039;&#039;. Sie lebten im &#039;&#039;Canterbury House&#039;&#039; in &#039;&#039;Marston Green&#039;&#039;, wo auch fünf Hausangestellte untergebracht waren.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot; name=&amp;quot;MR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carpenter beschreibt Robert, genannt Rob oder nach seinen Initialen R.Q., in &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien: Eine Biographie]]&#039;&#039; wie folgt: &lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=R.Q. hatte von seinem Vater das lebhafte Gesicht und den raschen Verstand geerbt, aber, vielleicht als Reaktion auf den väterlichen Enthusiasmus für wissenschaftliche Erfindungen, widmete er seine persönlichen Energien dem Malen und Zeichnen, worin er Talent bewies. Er sprach bedächtig, doch mit Witz, und er liebte die Malerei der Renaissance und des achtzehnten Jahrhunderts.&amp;lt;ref group=&amp;quot;CarpInk&amp;quot; name=&amp;quot;Ink&amp;quot;&amp;gt;[[Humphrey Carpenter]]: &#039;&#039;[[The Inklings (Buch)| The Inklings]]&#039;&#039;: &#039;&#039;[[C.S. Lewis]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Charles Williams]]&#039;&#039; and their friends&#039;&#039;, &#039;&#039;[[HarperCollins]]&#039;&#039;, London 2006, ISBN-13 978-0-00-774869-3, S. 257 &amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1906 wurde &#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039; als &#039;&#039;Foundation Scholar&#039;&#039; in die &#039;&#039;[[King Edward&#039;s School]]&#039;&#039; in &#039;&#039;Birmingham&#039;&#039; aufgenommen. In der ersten Klasse erhielt er einen Großteil seines Unterrichts direkt von seinem Vater.  Er zeichnete sich während seiner gesamten Schulzeit in allen Bereichen aus und wurde beim Verlassen der Schule mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Schulzeit engagierte sich &#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039; – wie zu jener Zeit üblich – in vielen Clubs und Gesellschaften wie die &#039;&#039;Literary Society&#039;&#039;. Er war Präfekt und aktives Mitglied der Debattiergesellschaft &#039;&#039;Debating Society&#039;&#039;, zudem fungierte er als Sekretär der Musik- und Theatergesellschaft &#039;&#039;Musical and Dramatic Society&#039;&#039;, in der er an zahlreichen Aufführungen mitwirkte, darunter auch in Julius Cäsar. &lt;br /&gt;
Am 6. April 1910 rezitierte &#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039; die Sterberede von &#039;&#039;John of Gaunt&#039;&#039; aus &#039;&#039;Shakespeares Richard II&#039;&#039; während des &#039;&#039;Annual Open Concerts&#039;&#039; der &#039;&#039;School Musical and Dramatic Society&#039;&#039;. Seine Begeisterung für das 18. Jahrhundert spiegelte sich auch in einer Aufführung von Richard Brinsley Sheridans The Rivals an der &#039;&#039;[[King Edward&#039;s School]]&#039;&#039; wider, in der er gemeinsam mit G.I. Smith, &#039;&#039;[[Christopher Wiseman]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039; mitwirkte. Zudem hielt er am 14. Oktober 1910 bei einer Sitzung der Literarischen Gesellschaft der &#039;&#039;[[King Edward&#039;s School]]&#039;&#039; einen Vortrag über &#039;&#039;John Ruskin&#039;&#039;. Außerdem war er Sekretär des &#039;&#039;Shooting Club&#039;&#039; und Hauptmann des &#039;&#039;Officers&#039; Training Corps&#039;&#039;, Redakteur des &#039;&#039;Chronicle&#039;&#039; und Mitglied des &#039;&#039;Measures&#039; House&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Tätigkeitsort war die &#039;&#039;Schulbibliothek&#039;&#039;. Dort gründete er mit seinen Freunden &#039;&#039;[[Christopher Wiseman]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Geoffrey Bache Smith]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039; die &#039;[[Tea Club Barrovian Society]]&#039;&#039; &#039;&#039;(&#039;&#039;[[Tea Club Barrovian Society| T.C.B.S.]]&#039;&#039;)&#039;&#039;. Diese „Gemeinschaft“ von akademisch brillanten Jungen führte heimlich Diskussionen über Literaturkritik und bildete einen wichtigen intellektuellen Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Schulabschluss 1911 erhielt er ein Stipendium für &#039;&#039;Klassische Philologie&#039;&#039; am &#039;&#039;Trinity College&#039;&#039;. 1914 erlangte er einen First Class in Division 3 des Classical Tripos, Teil 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1914, nur wenige Monate nach Ausbruch des Krieges in Frankreich, brach Gilson sein Studium ab und trat als Leutnant in das Suffolk Regiment ein, nachdem er seine Schuld fühlte, sich noch nicht freiwillig gemeldet zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Robert Quilter Gilson und der Erste Weltkrieg &amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot; name=&amp;quot;MR&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Als der Krieg ausbrach, studierte &#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039; im dritten Jahr Klassische Philologie am Trinity College in Cambridge, nachdem er im Jahr zuvor den Classical Tripos mit Auszeichnung bestanden hatte. Parallel zu seinem Studium absolvierte er eine Offiziersausbildung am &#039;&#039;Cambridge University O.T.C.&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Abschluss mit einem First Class Degree wurde Gilson zum &#039;&#039;Second Lieutenant&#039;&#039; ernannt und am 28. November 1914 ins &#039;&#039;11. Bataillon&#039;&#039; des &#039;&#039;Suffolk Regiments&#039;&#039; einberufen, das ausschließlich aus der Stadt und Grafschaft Cambridge rekrutiert wurde. Am 8. Januar 1916, einen Tag vor seiner Abreise nach Frankreich, wurde er zum Lieutenant befördert.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot; name=&amp;quot;TCL&amp;quot;&amp;gt; Trinitiy College Library: [https://trinitycollegelibrarycambridge.wordpress.com/2014/07/09/wwi-gilson/ Homepage Cambridge &amp;quot;Gilson&amp;quot;] abgerufen am 22. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1916, als er in &#039;&#039;Becourt Wood&#039;&#039; in der Nähe von &#039;&#039;La Boiselle&#039;&#039; stationiert war, führte &#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039; seine Männer um 7.30 Uhr als Teil der ersten Welle der Somme-Offensive aus den Schützengräben, nachdem in der Nähe eine Bombe mit 80.000 Pfund Sprengstoff explodiert war. Bald stellte sich heraus, dass der Feind in &#039;&#039;La Boiselle&#039;&#039; sehr stark war und unter heftigem Maschinengewehrfeuer stand. Ein verwundeter Kompaniechef schrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Meine allerletzte Erinnerung an den Angriff ist der Anblick von Gilson vor mir und CSM Brookes zu meiner Rechten, die sich beide wie auf einer Parade bewegten und beide nur eine oder zwei Minuten später tödlich getroffen wurden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot; name=&amp;quot;MR&amp;quot;/&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Batman (Offiziersbediensteter), Albert Bradman, schrieb am 14. Juli an Robs Stiefmutter Donna:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Herr Gilson wurde von allen Männern des Zuges, und ich darf sagen, der Kompanie, geliebt, da er ein sehr guter Offizier und ein guter Führer war.&amp;quot; Er schrieb auch an Robs Vater und dankte ihm für &amp;quot;das Vermächtnis von 50 Pfund, das mir der liebe Herr Gilson hinterlassen hat. Es scheint mir nicht wahr zu sein, dass er tot sein kann, aber es ist wirklich wahr. Sein befehlshabender Offizier erinnerte sich an ihn, &amp;quot;wie er ganz ruhig und zuversichtlich voranschritt ... und [hoffte], dass der Tod schnell zu ihm kam. Oft war ich tief gerührt von seinem Wunsch, mich von einer ziemlich anstrengenden Arbeit zu entlasten, vielleicht weil er dachte, ich sei müde.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot; name=&amp;quot;MR&amp;quot;/&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rob ist auf dem Kommunalfriedhof von Becourt begraben, ganz in der Nähe des Ortes, an dem er gefallen ist, und ist einer der wenigen seines Bataillons, dessen Grab bekannt ist. Die Inschrift auf seinem Grabstein lautet auf Wunsch seines Vaters: &lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Nec propter vitam vivendi perdere causas.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot; name=&amp;quot;MR&amp;quot;/&amp;gt;|Übersetzung=Verliere um deines Lebens Willen nicht den Grund für dein Leben.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot; name=&amp;quot;MR&amp;quot;/&amp;gt;|Übersetzer=Ardapedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von den 50 Pfund, die er seinem Batman, seinem Offiziersburschen, hinterließ, vermachte &#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039; seinen Nachlass seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit in den Schützengräben setzte &#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039; seine Korrespondenz mit den anderen Mitgliedern des &#039;&#039;[[Tea Club Barrovian Society|T.C.B.S.]]&#039;&#039; fort. Als Tolkien vom Tod ihres engen Freundes erfuhr, schrieb er an [[Geoffrey Bache Smith]]: &lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Bis jetzt ist mein Haupteindruck, dass etwas kaputt gegangen ist: Ich fühle mich ... sehr hilfsbedürftig - ich bin natürlich hungrig und einsam - aber ich fühle mich nicht mehr als Mitglied eines kleinen, vollständigen Körpers. Ich habe wirklich das Gefühl, dass die &#039;&#039;[[Tea Club Barrovian Society|T.C.B.S.]] zu Ende ist.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Bri&amp;quot; name=&amp;quot;C21Bri&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Briefe#Vierte deutsche Ausgabe|&#039;&#039;Briefe&#039;&#039;]]&#039;&#039;. Ausgewählt und herausgegeben von [[Humphrey Carpenter]] mit der Hilfe von [[Christopher Tolkien]]. Vierte Auflage, Übersetzt von [[Wolfgang Krege]]. [[Klett-Cotta]], Stuttgart 2021. (Im Original erschienen 1981 unter dem Titel &#039;&#039;[[The Letters of J.R.R. Tolkien]]&#039;&#039;.), ISBN {{ISBN|978-3-608-98489-7}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank seiner zahlreichen und wortgewaltigen Briefe, die er von seiner Zeit am &#039;&#039;Trinity College&#039;&#039; bis zu seinen letzten Tagen an der Westfront an seine Schulfreunde, seine Familie und seine Geliebte &#039;&#039;Estelle King&#039;&#039; schrieb, haben wir einen Einblick in &#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039; kurzes Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=“The real strain is the strain of waiting. Always waiting with the knowledge that waiting cannot end the war, and nothing stirring to take our minds away from petty worries. It makes us all grumpy and bad-tempered sometimes, and I know that I am often haunted by the same feeling that I always had in England, that the test is yet to come.” – to Estelle King, 20 May, 1916&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot; name=&amp;quot;TCL&amp;quot;/&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gilson und Tolkien==&lt;br /&gt;
Im &amp;quot;Autumn term&amp;quot; 1905 besuchte &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien| Tolkien]]&#039;&#039; die fünfte Klasse der &#039;&#039;[[King Edward&#039;s School]]&#039;&#039; in &#039;&#039;Birmingham&#039;&#039;, wo er unter anderem von &#039;&#039;C.H. Heath&#039;&#039; unterrichtet wurde. In dieser Zeit lernte er &#039;&#039;[[Christopher Wiseman]]&#039;&#039; kennen, der bald zu einem engen Freund und freundschaftlichen Rivalen wurde. Am Ende des Semesters belegte Tolkien den ersten Platz seiner Klasse, gefolgt von &#039;&#039;[[Christopher Wiseman]]&#039;&#039; auf dem zweiten Rang; die Klasse bestand aus insgesamt 19 Schülern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere enge Schulfreunde Tolkiens in diesem und folgenden Jahren wurde &#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Vincent Trought]]&#039;&#039;. Im &amp;quot;Autumn term&amp;quot; 1910 werden &#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039; und seine Freunde &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien| Tolkien]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Christopher Wiseman]]&#039;&#039; zu &amp;quot;Sub-Librarian&amp;quot;, was den Grundstein für die später berühmt werdenden &#039;&#039;[[Tea Club Barrovian Society| &#039;&#039;[[Tea Club Barrovian Society| T.C.B.S.]]&#039;&#039; legte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freundschaft zwischen &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien| Tolkien]]&#039;&#039; und &#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039; hielt auch über große Entfernungen hinweg und sie pflegten regen Brief- und Postkartenverkehr. So schickte Rob eine Postkarte an &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien| Tolkien]]&#039;&#039; nach &#039;&#039;[[Exeter College]]&#039;&#039;, die am 25. März weitergeleitet wurde nach &#039;&#039;Phoenix Farm&#039;&#039; in &#039;&#039;Gedling&#039;&#039;. Der überlieferte Briefwechsel fand zu verschiedenen Zeiten statt, unter anderem im April und Juni 1913, Januar 1914, sowie im März, Juli, September, November und Dezember 1915. Weitere Briefe und Telegramme wurden im Januar, März und Juni 1916 ausgetauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039; war auch einer der Teilnehmer des legendären &#039;&#039;[[Council von Lichfield]]&#039;&#039;. Vom 25. bis 26. September 1915 trafen er und seine Freunde aus der &#039;&#039;[[Tea Club Barrovian Society| &#039;&#039;[[Tea Club Barrovian Society| T.C.B.S.]]&#039;&#039; in Lichfield (*Staffordshire*) zum letzten Mal zusammen, wobei &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien]]&#039;&#039;, &#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Geoffrey Bache Smith]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Christopher Wiseman]]&#039;&#039; alle anwesend waren. Dies ist das letzte Mal, an denen sich die Freunde lebend sehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039; segelte am 8. Januar 1916 nach Frankreich. Er war eher ein Ästhet als ein Soldat, entsetzt vom Krieg und der Verantwortung des Kommandos, aber er war freundlich zu seinen Offizierskollegen und beliebt bei seinen Männern. Er drückte seine Gedanken und Ängste in Briefen nach Hause und an &#039;&#039;Estelle King&#039;&#039; aus. Am 1. Juli 1916, dem ersten Tag der Schlacht an der Somme, wurde &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039; von einer explodierenden Granate getötet, als er seinen Zug ins Niemandsland führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 1917 schreibt Tolkien das Gedicht &#039;&#039;Companions of the Rose&#039;&#039; und widmet es &#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Geoffrey Bache Smith]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rob wurde einmal von Tolkien, dem Sekretär der Debattiergesellschaftgesellschaft, wie folgt beschrieben: &lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=ein äußerst wortgewandter Redner, der die Gesellschaft tatkräftig unterstützt: seine Reden sind kraftvoll und immer interessant... eine der wichtigsten Säulen der Gesellschaft... er ist fließend und argumentativ und besitzt ein scharfes Auge für Gleichnisse.&amp;lt;ref group=&amp;quot;S&amp;quot;&amp;gt; John Garth: [https://johngarth.wordpress.com/2015/09/25/tolkiens-immortal-four-meet-for-the-last-time/ &amp;quot;Tolkiens immortal four meet for the last time&amp;quot;] abgerufen am 22. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die enge Freundschaft und die enge Verbindung in der &#039;&#039;[[Tea Club Barrovian Society|T.C.B.S.]]&#039;&#039;holte sich Tolkien immer wieder auch Feedback zu seinen Gedichten ein: &amp;quot;Tolkien schickte ihm nun ein zweites Bündel seiner Gedichte, und Gilson, der sich durch den &#039;&#039;[[Tea Club Barrovian Society| T.C.B.S.]]&#039;&#039;-Geist wiederbelebt fühlte, versprach, sie zu kritisieren. Für seine Freunde der &#039;&#039;[[Tea Club Barrovian Society| T.C.B.S.]]&#039;&#039; hatte Gilson Spitznamen, die er im Briefverkehr nutzte. Allerdings sind diese aufgrund der Handschrift nicht gut zu lesen. So scheint Tolkien &amp;quot;Mr. Undarhruimènitupp&amp;quot; zu sein und [[Geoffrey Bache Smith| G. B. Smith]] trägt den Namen &amp;quot;Haughadel&amp;quot; oder &amp;quot;Hawaughdall&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt; &#039;&#039;[[John Garth]]&#039;&#039;. &#039;&#039;[[J. R. R. Tolkien| Tolkien]]&#039;&#039; und der Erste Weltkrieg - Das Tor zu &#039;&#039;[[Mittelerde]]&#039;&#039;. Übersetzt von Macel Bülles [[Klett-Cotta]] Stuttgart 2020 S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gilson in den Briefen Tolkiens==&lt;br /&gt;
Robert Quilter Gilson wird in folgenden Briefen erwähnt:&lt;br /&gt;
* [[Brief 5]]  &lt;br /&gt;
* [[Brief 350]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://johngarth.co.uk/php/boy_didnt_believe_fairies.php| Homepage von Jon Garth: Artikel &amp;quot;Tolkien and the boy who didn’t believe in fairies&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [https://kes.org.uk/RollofHonour/biogs/gilson-robert-quilter.html| Roll of Honour der King Edward&#039;s School - Gilson, Robert Quilter]&lt;br /&gt;
* [https://trinitycollegelibrarycambridge.wordpress.com/2014/07/09/wwi-gilson/ Trinity College Libraray - Robert Quilter Gilson]&lt;br /&gt;
* [https://vimeo.com/165465760| Video auf vimeo: Robert Gilson: Memoirs of an Inantry Officer]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Robert Quilter Gilson&#039;&#039; wird thematisiert im Podcast &#039;&#039;[[Tolkien in 5 Minuten]]&#039;&#039; [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/008-der-grosse-krieg| Nach der Schule in den Tea Club]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Bri&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;CarpInk&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;S&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen (Tolkiens Umfeld)|Gilson, Robert Quilter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en: Robert Quilter Gilson]]&lt;br /&gt;
[[fi: Robert Quilter Gilson]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Ringgedicht&amp;diff=134659</id>
		<title>Ringgedicht</title>
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		<updated>2026-04-11T21:28:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 120644)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Ringgedicht&#039;&#039;&#039; ist ein von [[J. R. R. Tolkien]] verfasstes Gedicht, in dem die [[Ringe der Macht]] beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tolkien ring.jpg|thumb|right|Der Eine Ring]]&lt;br /&gt;
==Vorkommen==&lt;br /&gt;
Das Ringgedicht steht als &#039;&#039;Leitmotiv&#039;&#039; (Tolkien in [[Briefe|Brief]] Nr. 131) am Anfang des [[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]], noch vor dem Prolog. Außerdem wird es im Kapitel &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039; von [[Gandalf]] zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeilen &#039;&#039;&amp;quot;Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden&amp;quot;&#039;&#039; bilden die Inschrift auf dem [[Der Eine Ring|Einen Ring]], verfasst in der [[Schwarze Sprache|Schwarzen Sprache]] von [[Mordor]] und geschrieben in [[Tengwar]]. Die Inschrift ist ebenfalls im Kapitel &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039; abgedruckt. Gandalf spricht diese Zeilen in [[Bruchtal]] bei [[Elronds Rat]] aus, worauf sich dort der Himmel zu verdunkeln scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
Das Ringgedicht erscheint im Manuskript zum Herrn der Ringe im Kapitel &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039;, das als zweites Kapitel nach &#039;&#039;A Long-expected Party (Ein langerwartetes Fest)&#039;&#039; den Vorläufer zu &#039;&#039;The Shadow of the Past (Der Schatten der Vergangenheit)&#039;&#039; im veröffentlichten Buch darstellt. Dieses Kapitel verfasste Tolkien in der von [[Christopher Tolkien]] in der [[The History of Middle-earth|History of Middle-earth]] sogenannten &#039;&#039;Second Phase&#039;&#039;, als Tolkien die Geschichte von Anfang an neu schrieb, nachdem er bei seinem ersten Versuch, einen Nachfolger für den [[Der kleine Hobbit|Hobbit]] zu schreiben, nicht mehr weitergekommen war. Hier taucht zum ersten Mal das Konzept vom [[Der Eine Ring|Meister-Ring]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien benötigte einige Versuche, bis er die endgültige Form des Ringgedichtes gefunden hatte. Insbesondere über die Anzahl der Ringe, die die einzelnen Völker besaßen, war er noch unsicher. Im Manuskript schrieb Tolkien beispielsweise zunächst &#039;&#039;&amp;quot;Nine rings for the Elven-kings...&amp;quot;&#039;&#039; und &#039;&#039;&amp;quot;Three rings for Mortal Men...&amp;quot;&#039;&#039; und tauschte die Zahlen erst später aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Manuskript zu &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039; erscheint auch die erste Tengwar-Fassung der Ringinschrift. Geschrieben ist sie hier noch nicht in der Schwarzen Sprache, sondern in Englisch. Tolkien schrieb zwei Mal untereinander die Zeile &#039;&#039;&amp;quot;One Ring to bring them all, One Ring to bind them&amp;quot;&#039;&#039;. Im Ringgedicht hatte Tolkien erst später &#039;&#039;&amp;quot;...One Ring to bind them.&amp;quot;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&amp;quot;...and in the darkness bind them.&amp;quot;&#039;&#039; verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tengwar==&lt;br /&gt;
Die Ringinschrift in der Schwarzen Sprache ist in Tengwar geschrieben abgedruckt auf dem ursprünglichen, von Tolkien gestalteten Umschlag von [[Der Herr der Ringe|The Fellowship of the Ring]] ([[Tengwar#Indizes|ISS 1; DTS 2]]), sowie im Kapitel &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039; (ISS 1; DTS 7). Außerdem ist sie enthalten in mehreren Entwürfen, abgedruckt in [[J. R. R. Tolkien – Der Künstler]] und [[Life &amp;amp; Legend]] (ISS 34, 38, 39; DTS 33, 34, 35).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Englisch ist der Ringvers in Tengwar geschrieben abgedruckt im &#039;&#039;Catalogue of an Exhibit of the Manuscripts of J. R. R. Tolkien&#039;&#039; (ISS 40; DTS 53), die Zeile &#039;&#039;&amp;quot;One Ring to bring them all, One Ring to bind them&amp;quot;&#039;&#039; in [[The Return of the Shadow]], XV &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039; (ISS 37; DTS 60), und die Zeile &#039;&#039;&amp;quot;In the Land of Mordor where the shadows lie&amp;quot;&#039;&#039; in &#039;&#039;Artist &amp;amp; Illustrator&#039;&#039; (ISS 35; DTS 36, 37).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
* Beide deutschen Übersetzungen des Herrn der Ringe verwenden die Übertragung des Gedichtes von [[Ebba-Margareta von Freymann]].&lt;br /&gt;
* Das Reimschema des Originals, ABABACCA, das Tolkien bereits für die erste vollständige Form des Gedichts verwendet hatte, wurde in der deutschen Übersetzung nicht übernommen.&lt;br /&gt;
* Interessant bei der Übersetzung ist der veränderte Satzbau in den Versen 6 und 7 - während im Original drei der vier Teilsätze mit &#039;&#039;One Ring&#039;&#039; anfangen, also eine Anapher bilden, wird dies hier (wahrscheinlich aus metrischen Gründen) vernachlässigt.&lt;br /&gt;
* Auch wird in Vers 3 die Reihenfolge verändert, es kommen erst die Menschen und dann die Anzahl der Ringe.&lt;br /&gt;
* Teilweise ist das Ringgedicht sogar als Hochzeitsspruch bzw Trauring-Gravur benutzt worden.&lt;br /&gt;
* In Brief Nr. 343 zeigt sich Tolkien irritiert über das Geschenk eines Fans: jemand hatte ihm ein Trinkgefäß zugeschickt, in das die &amp;quot;schrecklichen Worte&amp;quot; eingraviert waren, die auf dem Ring zu sehen sind. Tolkien hat nie daraus getrunken, sondern benutzte es als Aschenbecher.&lt;br /&gt;
* Es gibt zahlreiche Versuche von Fans, das Ringgedicht in Neo-[[Quenya]] und -[[Sindarin]] zu übersetzen, beispielsweise veröffentlicht in &#039;&#039;Vinyar Tengwar 13&#039;&#039; (7 Versionen in Quenya, Sindarin und Schwarzer Sprache) oder bei &#039;&#039;Gwaith-i-Phethdain&#039;&#039; (je eine Version in Sindarin und Quenya); siehe auch &#039;&#039;TolkLang&#039;&#039;-Nachricht Nr. 25.34.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Der Herr der Ringe]], Erstes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;; Zweites Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Briefe]] Nr. 131, 343&lt;br /&gt;
* [[The Return of the Shadow]], XV &#039;&#039;Ancient History&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.elvish.org/VT Vinyar Tengwar]&lt;br /&gt;
* [http://www.elvish.org/gwaith/language.htm Gwaith-i-Phethdain]&lt;br /&gt;
* [http://tolklang.quettar.org TolkLang]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte in Der Herr der Ringe]]&lt;br /&gt;
[[en:Ring Verse]]&lt;br /&gt;
[[fi:Sormusruno]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Riesen&amp;diff=134658</id>
		<title>Riesen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Riesen&amp;diff=134658"/>
		<updated>2026-04-11T21:28:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 101982)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Riesen&#039;&#039;&#039; (Original &#039;&#039;Giants&#039;&#039;) sind im [[Legendarium]] Kreaturen von riesenhaftem Wuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riesen werden in den Werken [[J. R. R. Tolkien]]s nur flüchtig erwähnt. Als Lebewesen treten sie tatsächlich nur in &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039; in Erscheinung. Bei den dort erwähnten Riesen handelt es sich um die sogenannten Steinriesen (Original &#039;&#039;Stone-giants&#039;&#039;), die das [[Nebelgebirge]] bewohnten. Unklar ist, wie diese Steinriesen tatsächlich aussahen, ob sie nun übergroßen [[Menschen]] ähnelten, [[Trolle]]n, oder ob sie, entsprechend ihrem Namen, aus Felsen bestanden, wie es die Darstellung in [[Peter Jackson]]s [[Der Hobbit (Filmtrilogie)|Filmtrilogie]] nahe legt. [[Bilbo Beutlin]] erblickt sie, als er mit den 13 [[Thorin &amp;amp; Co.|Zwergen]] und dem [[Istari|Zauberer]] [[Gandalf]] im Jahr 2941 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] den [[Hoher Pass|Hohen Pass]] überquerte. Sie kamen bei Unwetter hervor und bewarfen sich aus Spaß mit Felsen. &lt;br /&gt;
{{Zitat &lt;br /&gt;
|Text=Wenn er während eines Blitzes drunter hervorlugte, sah er jenseits des Tales Steinriesen, die herausgekommen waren und sich zum Spaß Felsblöcke zuschleuderten.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der kleine Hobbit&#039;&#039;, Kapitel IV: &#039;&#039;Über den Berg und unter den Berg&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
Die Steinriesen des Nebelgebirges waren irgendwann am Ende des Dritten Zeitalters in die Nähe des Passes gezogen und hatten von dort die großen [[Bären]] des Gebirges vertrieben, bei denen vermutlich [[Beorn]] einst gelebt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VII&amp;quot;&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der kleine Hobbit&#039;&#039;, Kapitel VII: &#039;&#039;Ein sonderbares Quartier&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als [[Kankra]] oder [[Smaug]], schienen die Riesen keine von Grund auf schlechten Kreaturen gewesen zu sein, so wollte Gandalf einen um Hilfe bitten, um das östliche Tor der [[Orkstadt]] im Nebelgebirge zu verschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der kleine Hobbit&#039;&#039;, Kapitel VI: &#039;&#039;Aus der Bratpfanne ins Feuer&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]]&#039;&#039; findet sich eine Stelle, die womöglich einen Hinweis auf die Anwesenheit der Steinriesen gibt:&lt;br /&gt;
{{Zitat &lt;br /&gt;
|Text=Sie hörten unheimliche Geräusche in der sie umgebenden Dunkelheit. Es mochte nur der Wind gewesen sein, der durch die Spalten und Rinnen der Felswand heulte, aber es klang wie schrille Schreie und wildes Gelächter. Steine begannen vom Berghang zu fallen, über ihre Köpfe zu sausen oder neben ihnen auf den Pfad zu schlagen.&lt;br /&gt;
|Autor=J. R. R. Tolkien&lt;br /&gt;
|Quelle=&#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;, Zweites Buch, Drittes Kapitel: &#039;&#039;Der Ring geht nach Süden&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Bei diesem Geschehen befinden sich die [[Gemeinschaft des Ringes|Gefährten]] im Jahr 3019 D. Z. auf dem [[Rothornpass]] am [[Caradhras]], um über das Nebelgebirge zu gelangen. Gandalf sagt an dieser Stelle, dass es ältere Geschöpfe gebe, die Böses im Schilde führten, aber nicht mit [[Sauron]] im Bunde seien. Es ist möglich, dass er sich dabei auf die Steinriesen bezog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich scheint die Annahme, dass Riesen Naturgeister sind, die Stürme, Überschwemmungen und Erdrutsche verkörpern, oder zumindest mit diesen Wetterphänomenen in Verbindung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt unbeantwortet, woher die Riesen einst kamen. Ähnlich wie die [[Namenlose Wesen|Namenlosen Wesen]], die unter dem Nebelgebirge hausten, stellen die Riesen ein Enigma in der Fauna [[Mittelerde]]s dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legenden ==&lt;br /&gt;
Unter den Bewohntern Mittelerdes dienten Riesen als Geschöpfe in zahllosen Erzählungen und Legenden. So wusste Gandalf Geschichten von Drachen, Orks und Riesen zu erzählen.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der kleine Hobbit&#039;&#039;, Kapitel I: &#039;&#039;Eine unvorhergesehene Gesellschaft&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Bilbo Beutlin waren Erzählungen über Riesen bekannt:&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der kleine Hobbit&#039;&#039;, Kapitel IV: &#039;&#039;Über den Berg und unter den Berg&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Felsenberg [[Carrock]] musste, wie Bilbo es bei seinem Anblick empfand, einst von »einem Riesen unter den Riesen Meilen hinaus in die Ebene geschleudert worden sein [...].«&amp;lt;ref name=&amp;quot;VII&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In [[Gondor]] gibt es eine Legende, welche den Gebirgskamm [[Tarlangs Hals]] als einen toten Riesen darstellt. Dieser Riese, der [[Tarlang]] genannt wurde, soll einst mit anderen Riesen die [[Weißes Gebirge|Ered Nimrais]] aufgetürmt haben, um die [[Menschen]] von ihren Ländern am [[Belegaer|Meer]] fernzuhalten, dabei soll er gestürzt und sich den Hals gebrochen haben. Sein Kopf sowie die Ladung Felsen die er auf eben jenem trug sollen daraufhin den Gebirgsausläufer gebildet haben, während sein Körper zu einem Teil des Weißen Gebirges wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;, Book V, Chapter II: &#039;&#039;The Passing of the Grey Company&#039;&#039;, S. 536–37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riesen sollen nach den Sagen der [[Rohirrim]] den alten See-Königen [[Gondor]]s geholfen haben die Mauern von [[Helms Klamm]] zu errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;, Drittes Buch, Siebtes Kapitel: &#039;&#039;Helms Klamm.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Als [[Peregrin Tuk|Pippin]] das erste mal [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] erblickte erschien ihm die Stadt als sei sie nicht erbaut worden sondern vielmehr von Riesen aus dem Gebein der Erde geformt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;, Fünftes Buch, Erstes Kapitel: &#039;&#039;Minas Tirith&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach Riesen könnten auch die [[Ettenöden]] benannt sein, da &#039;&#039;Etten&#039;&#039; ein angelsächsisches Wort für ‚Riese‘ darstellt. Da das Wort jedoch auch ‚Troll‘ bedeutet, ist es wahrscheinlicher, dass die Öden nach diesen Wesen benannt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wayne G. Hammond, Christina Scull: &#039;&#039;The Lord of the Rings: A Reader’s Companion&#039;&#039;, Book I, Chapter XII: &#039;&#039;Flight to the Ford&#039;&#039;, S. 183.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jenseits der [[Nordmoore]] im [[Auenland]] behaupteten einige [[Hobbits]] Riesen oder sogenannten &#039;&#039;Baum-Männern&#039;&#039; begegnet zu sein. Es ist unklar ob es sich hierbei wirklich um die mytischen Wesen, wandernde [[Ents]] oder schlichtweg nur ein Hobbitmärchen handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;, Erstes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Das Buch der Verschollenen Geschichten]]&#039;&#039; nennt die Riesen [[Gilim]] und [[Nan]], die Sommer und Winter zugeordnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Das Buch der Verschollenen Geschichten&#039;&#039; (Band 2), I. &#039;&#039;Die Geschichte von Tinúviel&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;Eine Unerwartete Reise&#039;&#039; tauchen die Steinriesen wie im Buch im Nebelgebirge auf. Im Film bestehen sie komplett aus Fels und Gestein, sie lösen sich aus dem Berg und verschmelzen wieder mit ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Riesen| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Giants]]&lt;br /&gt;
[[fi:Jättiläiset (Maamies ja lohikäärme)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
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		<title>Religion</title>
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		<updated>2026-04-11T21:28:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 116991)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ausübung von &#039;&#039;&#039;Religion&#039;&#039;&#039;, die im &#039;&#039;Neuen Brockhaus&#039;&#039; erläutert wird als &#039;&#039;[d]as von der Wirklichkeit des Heiligen ausgehende Ergriffensein, das überwiegend in Glaubensgemeinschaften [...] seine Ausdrucksform findet&#039;&#039;, wird in den Werken [[J. R. R. Tolkien]]s über [[Arda]] nur an wenigen Stellen erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Elben]] verehrten den Schöpfergott [[Eru Ilúvatar]]. Ihnen ist der nächtliche Himmel teuer, da das deshalb auch so genannte Sternenvolk ihn als erstes, nach ihrem [[Cuivienyarna|Erwachen in Cuiviénen]], sah. Die Liebe zu den Sternen des Himmels zeigte sich auch in ihrer großen Verehrung der [[Valar|Valie]] [[Varda]] (auch die ‚Sternentfacherin‘ genannt), für die sie sogar Hymnen sangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] machten viele Elben von [[Imladris]] aus Pilgerfahrten zu den [[Emyn Beraid]] und zu den drei alten Elbentürmen, um von dort durch den [[Palantíri|Palantír]] nach [[Valinor]] zu blicken. Belohnt wurden sie dann manchmal mit einer klaren Erscheinung Vardas, die als große, weiße Gestalt auf dem Berg [[Oiolosse]] von Valinor herüber blickte, mit Augen die die Schatten durchdrangen. Wegen ihrer großen Verbundenheit zu ihr riefen die Elben sie in Not und Hilflosigkeit an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Menschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Adanel]] berichtet von einer Sage der [[Edain]], laut der nach der Geburt der Menschen in [[Hildorien]] eine Stimme zu ihnen sprach und sie ermutigte, die Welt zu erforschen. Später erschien ihnen ein schöner und [[Morgoth|mächtiger Mann]], der behauptete, der Meister des [[Dunkel]]s zu sein und [[Sonne]], [[Mond]] und [[Sterne]] erschaffen zu haben. Er wurde anfangs zu ihrem Lehrer, später aber verlangte er von ihnen, sich vor ihm zu beugen und ihm einen Tempel zu bauen, in dem er Opfer verlangte, während er forderte, dass sie der Stimme abschworen. Der Sage nach sollen sich alle Menschen damals vor ihm gebeugt haben, später aber gelang einigen die Flucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Valar]] werden von den Menschen oft &#039;&#039;Götter&#039;&#039; genannt, obwohl sie nicht in das Schicksal der Menschen eingreifen. Ebenso wurden im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] die [[Númenórer]] von den Menschen [[Mittelerde]]s als &#039;&#039;Götter&#039;&#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Númenórer und Gondorer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Religiöse Rituale fand man im Zweiten Zeitalter auf der Insel [[Númenor]]: dort wurde an den drei hohen Festtagen Erukyerme, Erulaitale und Eruhantale am [[Heiligtum Erus]] zu [[Ilúvatar]] gebetet. Dabei ging der König als Anführer einer Prozession weiß gekleideter und blumenbekränzter Númenórer hinauf auf den heiligen Berg [[Meneltarma]], dem Himmelspfeiler, der Eru Ilúvatar geweiht war. Lediglich dem König war das Sprechen dort gestattet, der als Priester das Gebet zelebriert. Obgleich ein heiliger Ort, bauten die Númenórer ihrem Gott keine Tempel, Kirchen oder Hochaltäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen errichteten später Anhänger [[Sauron]]s, die sogenannten &#039;&#039;[[Sauronianer]]&#039;&#039;, [[Morgoth]], dem dunklen Herrscher, dem Sauron diente, einen großen Tempel, in dem sogar Menschenopfer dargebracht werden. Als die Númenórer schließlich nach Unsterblichkeit und Reichtum gierten und nach [[Valinor]] segelten, änderte Eru Ilúvatar auf Wunsch [[Manwe]]s die Welt und das Meer [[Belegaer]] verschlang Númenor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Überlebenden des Untergangs versuchten, eine Kopie der númenórischen Kultur an der Westküste Mittelerdes zu schaffen, war ihr heiligster Ort verloren. [[Aragorn II.]] fand jedoch nach dem [[Ringkrieg]] ein altes Heiligtum auf dem Berg [[Mindolluin]], wo er den Sämling des weißen Baumes fand, und das nur der wahre König betreten durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dritten Zeitalter hatten die [[Menschen]] so gut wie keine erkennbare Religion. Auf jeden Fall zelebrierte man sie in [[Gondor]] nicht, die einzigen „Heiligtümer“ vor und während des Ringkriegs waren die Grabmäler der altvorderen Könige, die in den so genannten [[Weihestätten]] [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tiriths]] lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es etwas gibt, was in dieser Zeit einem religiösen Ritual ähnelte, dann ist es die Danksagung vor dem Essen, das [[Stilles Gedenken|Stille Gedenken]]. Weiterhin wurde die Anrufung der Valar erwähnt, vor allem der Valie Elbereth Gilthoniel. Wie ein Katholik einen Heiligen anruft, so riefen sowohl Menschen als auch Elben und auch mancher gebildete [[Hobbits|Hobbit]], in größter Not nach ihr, obgleich ihnen bewusst war, dass die Macht der Valar beschränkt war. Allgemein war es in diesem Zeitalter im Westen Mittelerdes nicht üblich, ein Wesen anzubeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalter]] nahm die Verehrung Eru Ilúvatars wieder zu, nicht zuletzt durch die von Aragorn II. begründete neue Linie der Könige, von der [[Maia]] [[Melian]] abstammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rohirrim ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Rohirrim]] waren reine Monotheisten, sie glaubten also wie die Gondorer nur an einen Gott, nämlich Ilúvatar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Heiligtum war der Berg [[Halifirien]] und die Hügelgräber der Könige vor [[Edoras]]. Außerdem verehrten sie den Vala [[Orome]], den sie &#039;&#039;Béma&#039;&#039; (‚Hornbläser‘) nannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ostlinge, Haradrim und die Lossoth ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Rhûn]], dem Osten [[Mittelerde]]s, gab es wohl ein höheres Maß an kultischer Verehrung als im Westen, da von [[J. R. R. Tolkien]] erwähnt wird, dass die [[Ithryn Luin]] dort, wie auch im Süden, wahrscheinlich geheime Kulte und magische Traditionen geschaffen hatten, die den Sturz Saurons überdauerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, dass sie zur Zeit des Ringkriegs [[Morgoth]] oder [[Sauron]] verehrten, es ist aber davon auszugehen, dass viele östliche Stämme Sauron als höhere oder befehlshabende Macht akzeptierten, da sich Sauron während des [[Wachsamer Friede|Wachsamen Friedens]] im Osten verstecken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Kulte oder Religionen des [[Harad]], ist nichts bekannt. Allerdings ist es wahrscheinlich, dass jene [[Haradrim]], die sich unter Saurons Herrschaft befanden, ihn auch als göttliches Wesen verehren mussten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gandalf]] warf [[Denethor II.]], als dieser sich verbrennen wollte, vor, dass es eine Sitte der götzendienerischen Könige unter dem Schatten sei, sich selbst und ihre Familie dem Feuer zu übergeben. Wahrscheinlich spielte Gandalf hier auf Inhalte der dunklen Kulte an, die sich unter den [[Schwarze Númenórer|Schwarzen Númenórern]] und vielleicht den [[Ostlinge]]n und Haradrim verbreitet hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lossoth]], die in den eisigen Ebenen [[Forochel]]s lebten, fürchteten den [[Fürst der Nazgûl|Hexenkönig von Angmar]], weil sie glaubten, er hätte die Macht, das Wetter zu beherrschen; weiterhin misstrauten sie allem Fremden, größere Schiffe nannten sie „Seeungeheuer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hobbits ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hobbits hatten so gut wie keine Religion oder Kulte, außer sie trafen die Elben auf ihren Pilgerfahrten und wurden eingeladen, eine Weile mit zu gehen. Dabei fühlten sie sich häufig wie in einen Traum versetzt, der Wohlklang der elbischen Stimmen nahm sie dabei gefangen und ein friedlicher Schlaf übermannte sie bald. Ein Beispiel dafür ist die Begegnung [[Gildor Inglorion]]s mit den Hobbits um [[Frodo Beutlin]] im &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe|Herrn der Ringe]]&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich die Hobbits keine erkennbare Art von Religion zeigten, so hatten sie jedoch einen Feiertag in der Woche, den sogenannten &#039;&#039;Hochtag&#039;&#039;, an dem abends prächtig geschmaust wurde. Ihre Feiertage galten in erster Linie der Natur, etwa der Mittsommer oder der Jul. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwerge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zwerge]] schienen vor allem den Vala [[Aule]] zu verehren, da dieser ihr Schöpfer war, sein Name auf [[Khuzdul]] lautete &#039;&#039;Mahal&#039;&#039;, was eventuell soviel wie ‚Meister‘ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Brief 142]] betont Tolkien, dass &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039; ein &amp;quot;zutiefst religiöses und katholisches Werk&amp;quot; sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Erstes Buch, Drittes Kapitel: &#039;&#039;Drei Mann Hoch&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Fünftes Buch, Erstes Kapitel: &#039;&#039;Minas Tirith&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** Anhang A (I), 3. &#039;&#039;Eriador, Arnor und Isildurs Erben&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** Teil Zwei: Das Zweite Zeitalter, I. &#039;&#039;Eine Beschreibung der Insel Númenor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Briefe]]&#039;&#039;. Herausgegeben von [[Christopher Tolkien]].&lt;br /&gt;
** Briefe #153 (Fußnote), Brief #156, Brief# 213.&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien und [[Donald Swann]]: &#039;&#039;[[The Road Goes Ever On|The Road Goes Ever On – Der Tolkien Liederzyklus]]&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Anmerkungen und Übersetzungen&#039;&#039; zum Lied &#039;&#039;O! Elbereth&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sitten und Bräuche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Quenya&amp;diff=134656</id>
		<title>Quenya</title>
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		<updated>2026-04-11T21:28:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 129826)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste Elbisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quenya&#039;&#039;&#039; ist im [[Legendarium]] die Sprache der [[Noldor]] und [[Vanyar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Form der alten gemeinsamen [[Elbisch|elbischen]] Sprache, die die [[Elben]] in [[Valinor]] annahmen. Es wird erzählt, dass ein Teil der Noldor nach 3500 Jahren des Friedens [[Aman]] verließ und unter [[Feanor]], dem Feuergeist, nach [[Mittelerde]] reisten. So wurde Quenya von den verstoßenen [[Noldor]] nach Mittelerde gebracht, jedoch nicht mehr zum alltäglichen Gebrauch benutzt (z. B. nur noch bei Zeremonien), besonders nach dem Verbot durch König [[Elwe|Thingol]], außer in [[Gondolin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya unterteilte sich in die Dialekte [[Vanyarin Quendya|Vanyarin]], gesprochen von den Vanyar, und [[Noldorin]], gesprochen von den Noldor. Das Noldorin spaltete sich in weitere Dialekte auf, besonders durch das Exil der Noldor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quenya&#039;&#039; bedeutet „Quendisch“, also &#039;&#039;Sprache der [[Quendi]]&#039;&#039;. Da &#039;&#039;Quendi&#039;&#039; wiederum „Sprechende“ bedeutet, kann &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch allgemein „Sprache“ bedeuten. Üblicherweise wurde der Name aber nur für diese besondere Sprache verwendet, da das Wort &#039;&#039;lambe&#039;&#039; mit der Bedeutung „Sprache“ ebenfalls zur Verfügung stand. Tolkien übersetzte &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; auch mit „Elbisch“, da er die Quendi der Einfachheit halber [[Elben]] nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya wurde in verschiedenen Sprachen und Dialekten wie folgt bezeichnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Quendya&#039;&#039; im [[Vanyarin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Goldórin&#039;&#039; und &#039;&#039;Goldolambe&#039;&#039; im [[Telerin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Nimriyê&#039;&#039; im Adûnaïschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bezeichnungen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;parmalambë&#039;&#039;: „Buchsprache“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;tarquesta&#039;&#039;: „Hochsprache“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkien nannte den Dialekt der Exilanten auch &#039;&#039;Eressëan&#039;&#039; oder &#039;&#039;Avallonisch&#039;&#039;, nach der Insel [[Tol Eressea]], wo er gesprochen wurde. Er verwendete auch die Bezeichnung „Valinorisch“, da Quenya in Valinor entstand – dies sollte aber nicht zu Verwechslungen mit dem [[Valarin]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Qenya&#039;&#039; ist eine verworfene Schreibweise aus der Zeit vor der Veröffentlichung des &#039;&#039;Herrn der Ringe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interne Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya ist eine sehr archaische Sprache, die einige Merkmale der Ursprache der Elben nie abgelegt hat. Allerdings unterlag auch sie einigem Wandel, sei es durch das Finden neuer Wörter durch die [[Noldor]], durch die Beeinflussung durch das [[Valarin]]; oder auch das Wegfallen unbetonter Vokale und dem Aufbrechen von zahlreichen Konsonantenanhäufungen, um die Sprache geschmeidiger zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Aman lernten und benutzten die [[Valar]] rasch diese Sprache, und es heißt, [[Melkor]] übertraf darin alle anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Flucht der Noldor gelangte Quenya auch nach [[Mittelerde]], wo es jedoch ziemlich bald zu einer reinen Zeremonialsprache wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis ins [[Drittes Zeitalter|Dritte Zeitalter]] hinein trugen die Nachfahren der [[Dúnedain|Númenórer]] Quenya-Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Externe Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1915 erstellte [[J. R. R. Tolkien|Tolkien]] die erste elbische Wortliste, das &#039;&#039;Qenya Lexicon&#039;&#039;. Tolkien arbeitete Zeit seines Lebens an dieser Sprache weiter, und so kam es zu zahlreichen Wandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qenya ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;Qenya&#039;&#039; bezeichnete Tolkien sein Hoch-Elbisch, bevor er im Zuge einiger Änderungen an der Schreibweise (k wurde zu c und q zu qu: kalma =&amp;gt; calma) den Namen zu &#039;&#039;Quenya&#039;&#039; änderte. (Das war noch vor der Veröffentlichung des Herrn der Ringe.) Es waren damit nicht zwingend zwei bestimmte Stadien der Sprache gemeint, schließlich verlief die Veränderung und Entwicklung fließend. Heute wird der Begriff häufig für das sogenannte &#039;&#039;Frühe Qenya&#039;&#039; (eng. &#039;&#039;Early Qenya&#039;&#039;) verwendet, eine Form des Hoch-Elbischen, die in der [[Parma Eldalamberon]] 14 (erschienen 23. Dezember 2003) beschrieben wird. Dort findet sich eine nahezu vollständige Grammatik des Frühen Qenya, die einige neue Erkenntnisse für andere Elbensprachen auftat, z. B. die Verwendung von unpersönlichen Verben und die Bildung von Zahlwörtern. Einer der deutlichsten Unterschiede zum Herr-der-Ringe-Quenya ist die Deklination der Substantive. Der Plural wird regulär mit -li gebildet, was im Quenya dem Partitiven Plural entspricht, dessen genaue Funktion nicht bekannt ist, und auch in den Singular-Formen unterscheiden sich beide „Sprachen“ stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grammatik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Phonetik und Phonologie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vokaltrapez Quenya Monophthonge.gif|thumb|250px|Die Monophthonge des Quenya im Vokaltrapez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vokale====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya hat 17 Vokale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*zehn Monophthonge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**fünf kurze: &#039;&#039;i&#039;&#039; /{{IPA|i}}/, &#039;&#039;e&#039;&#039; /{{IPA|ɛ}}/, &#039;&#039;a&#039;&#039; /{{IPA|ɑ}}/, &#039;&#039;o&#039;&#039; /{{IPA|ɔ}}/ und &#039;&#039;u&#039;&#039; /{{IPA|u}}/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**fünf lange: &#039;&#039;í&#039;&#039; /{{IPA|iː}}/, &#039;&#039;é&#039;&#039; /{{IPA|eː}}/, &#039;&#039;á&#039;&#039; /{{IPA|ɑː}}/, &#039;&#039;ó&#039;&#039; /{{IPA|oː}}/ und &#039;&#039;ú&#039;&#039; /{{IPA|uː}}/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*sieben Diphthonge: &#039;&#039;ui&#039;&#039; /{{IPA|ui}}/, &#039;&#039;oi&#039;&#039; /{{IPA|ɔi}}/, &#039;&#039;ai&#039;&#039; /{{IPA|ɑi}}/, &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/, &#039;&#039;eu&#039;&#039; /{{IPA|ɛu}}/ und &#039;&#039;au&#039;&#039; /{{IPA|ɑu}}/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diphthonge werden einfach als Zusammenziehungen der beiden Elemente, aus denen sie bestehen, artikuliert. Sie waren ursprünglich alle steigend, also auf dem ersten Element betont, aber &#039;&#039;iu&#039;&#039; /{{IPA|iu}}/ wurde im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] fallend artikuliert, also mit Betonung auf dem zweiten Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Konsonanten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt hat Quenya 23 konsonantische Laute. Allerdings kommen nicht alle diese Laute in jedem Dialekt und zu jeder Zeit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regulär darf im Anlaut eines Wortes höchstens ein Konsonant vorkommen; /{{IPA|w}}/ und /{{IPA|j}}/ aber sind Halbvokale und können daher auch im Anlaut in Kombination mit einem anderen Konsonanten auftreten, etwa in &#039;&#039;tyelpe&#039;&#039; „Silber“ oder &#039;&#039;quesse&#039;&#039; „Vogelfeder“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelt geschriebene Konsonanten werden auch lang gesprochen, zum Beispiel in &#039;&#039;quesse&#039;&#039; /{{IPA|kwɛsːɛ}}/. Allerdings gibt es nur folgende lange Konsonanten: &#039;&#039;ll&#039;&#039;, &#039;&#039;mm&#039;&#039;, &#039;&#039;nn&#039;&#039;, &#039;&#039;pp&#039;&#039;, &#039;&#039;rr&#039;&#039;, &#039;&#039;ss&#039;&#039; und &#039;&#039;tt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Konsonantische Laute des Quenya nach Artikulationsort und -art&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;16%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | labial&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | koronal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | dorsal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | laryngal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | bilabial&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | labio-dental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | dental&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | alveolar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | palatal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | velar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | glottal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! {{Highlight}} | Plosive&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;p&#039;&#039; [{{IPA|p}}]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;þ&#039;&#039; [{{IPA|θ}}]&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Laut wurde kurz vor der Flucht der Noldor durch das &#039;&#039;s&#039;&#039; /s/ ersetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;s&#039;&#039; [{{IPA|s}}]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;h&#039;&#039; [{{IPA|ç}}]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;hy&#039;&#039; [{{IPA|x}}]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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! {{Highlight}} | Approximanten&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;6%&amp;quot; | &#039;&#039;y&#039;&#039; [{{IPA|j}}]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;hw&#039;&#039; [{{IPA|ʍ}}]&amp;lt;ref name=&amp;quot;w&amp;quot;&amp;gt;Diese Laute werden labialisiert artikuliert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;w&#039;&#039; [{{IPA|w}}]&amp;lt;ref name=&amp;quot;w&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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! align=&amp;quot;center&amp;quot; {{Highlight}} | Anmerkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;14&amp;quot; | Links stehen jeweils stimmlose Laute, rechts stimmhafte. Neben den Lautschriftzeichen sind die (üblicherweise) zugehörigen Grapheme angegeben. &amp;lt;span style=background-color:#F3FAE2;&amp;quot;&amp;gt;Hell&amp;lt;/span&amp;gt; unterlegte Bereiche zeigen physiologisch nicht artikulierbare Laute an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Morphologie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quenya ist eine agglutinierend-flektierende Sprache, das heißt es werden Suffixe (Nachsilben) an ein Wort angefügt um seine Funktion im Satz zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nomen werden in neun oder zehn Fällen und vier Numeri (Zahlen) gebeugt. Der Nominativ ist nicht gebeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;normale&amp;quot; Mehrzahl (Plural) wird bei Wörtern, die auf -a, -i, -ie und -o enden, durch &#039;&#039;&#039;-r&#039;&#039;&#039; gekennzeichnet (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldar &#039;&#039;Bäume&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörter, die auf einen Konsonanten oder -e enden, bekommen im Plural ein &#039;&#039;&#039;-i&#039;&#039;&#039; angehängt (bei Wörtern auf -e wird aus -ei am Wortende -i; z. B. lasse &#039;&#039;Blatt&#039;&#039;, lassi &#039;&#039;Blätter&#039;&#039;; elen &#039;&#039;Stern&#039;&#039;, eleni &#039;&#039;Sterne&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zweizahl (Dual) wird durch Anhängen von &#039;&#039;&#039;-t&#039;&#039;&#039; (von &amp;quot;ata&amp;quot;,&#039;&#039;doppelt&#039;&#039;) gebildet, jedoch, falls das Wort im Stammauslaut ein &amp;quot;d&amp;quot; oder &amp;quot;t&amp;quot; besitzt, durch &#039;&#039;&#039;-ú&#039;&#039;&#039;(im Auslaut&#039;&#039;&#039;-u&#039;&#039;&#039;):márya&#039;&#039;&#039;t&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ihre beiden Hände&#039;&#039;, aber Ald&#039;&#039;&#039;u&#039;&#039;&#039; (die) beiden Bäume ([[Laurelin]] und [[Telperion]]). Der Dual existiert im Exil-Quenya aber nur noch bei paarweise auftretenden Körperteilen, z. B. peu &#039;&#039;Lippenpaar&#039;&#039; (unregelmäßiger Dual).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Kollektiv&#039;&#039;&#039; (Vielzahl) wird durch Anhängen von -li gebildet.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Genitiv&#039;&#039;&#039; bezeichnet die Herkunft eines Objektes oder den Teil eines Ganzen. Er wird durch das Suffix -o gekennzeichnet, das einfach an das Wort angehängt wird (z. B. lasseo &#039;&#039;des Blattes&#039;&#039;, eleno &#039;&#039;des Sternes&#039;&#039;). Endet das Wort auf -a, wird -ao zu -o (z. B. alda &#039;&#039;Baum&#039;&#039;, aldo &#039;&#039;des Baumes&#039;&#039;). Der Plural wird mit Anhängen von -on an die Pluralform gebildet: aldaron &#039;&#039;der Bäume&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Dativ&#039;&#039;&#039; wird durch das Suffix &#039;&#039;&#039;-n&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-in&#039;&#039;&#039; gebildet: alda&#039;&#039;&#039;n&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;dem Baum&#039;&#039;. alda&#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;den Bäumen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Akkusativ&#039;&#039;&#039; hat die gleiche Form wie der Nominativ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Possesiv&#039;&#039;&#039; wird ähnlich dem Genitiv verwendet, jedoch bezeichnet er den Besitzer. Die Endungen sind &#039;&#039;&#039;-va&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ve&#039;&#039;&#039;: róma Oromé&#039;&#039;&#039;va&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Oromes Horn&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Instrumental&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Womit&#039;&#039;?) wird mit dem Suffix &#039;&#039;&#039;-nen&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-inen&#039;&#039;&#039; gebildet: lassi lantar súr&#039;&#039;&#039;inen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Blätter fallen im Wind/mithilfe des Windes&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Lokativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;wo?&#039;&#039;) wird durch den Suffix &#039;&#039;&#039;-sse&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-ssen&#039;&#039;&#039; ausgedrückt: cirya&#039;&#039;&#039;sse&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;bei/auf einem Schiff&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Allativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Wohin?&#039;&#039;) besteht aus der Endung &#039;&#039;&#039;-nna&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-nnar&#039;&#039;&#039;: Endore&#039;&#039;&#039;nna&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;nach Mittelerde&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Ablativ&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Woher?&#039;&#039;) Bildet man mit &#039;&#039;&#039;-llo&#039;&#039;&#039;, Plural &#039;&#039;&#039;-llor&#039;&#039;&#039;: alda&#039;&#039;&#039;llor&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;von den Bäumen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert noch ein weiterer Fall, der &#039;&#039;&#039;Respektiv&#039;&#039;&#039;. Es wird vermutet, dass er eine Abwandlung des Lokativs in ähnlicher oder gleicher Bedeutung ist. Näheres ist hierüber jedoch nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Adjektive====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjektive stimmen mit dem Nomen, zu dem sie gehören, in der Zahl überein (Einzahl oder Mehrzahl). Hierbei kann gesagt werden, dass Adjektive auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -a die Mehrzahl auf -e (z. B. linta &#039;&#039;schnell&#039;&#039;, linte &#039;&#039;schnelle&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -e auf -i (z. B. carne &#039;&#039;rot&#039;&#039;, carni &#039;&#039;rote&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* und -ea auf -ie bilden (z. B. laurea &#039;&#039;golden&#039;&#039;, laurie &#039;&#039;goldene&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verben====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird traditionell zwischen zwei Arten von Verben unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;A-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf -a endet, z. B. lanta- &#039;&#039;fallen&#039;&#039; oder ranya- &#039;&#039;wandern&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stamm-Verben&#039;&#039;&#039;, so genannt weil der Stamm auf einen Konsonanten endet, z. B. quet- &#039;&#039;sagen&#039;&#039;, tul- &#039;&#039;kommen&#039;&#039; oder tir- &#039;&#039;sehen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sonstige&#039;&#039;&#039;, also jene Verben, die auf -u enden, z.B. indu- &#039;&#039;beabsichtigen&#039;&#039;, palu- &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039; oder nicu- &#039;&#039;schneien&#039;&#039;. Gelegentlich finden sich auch Verben, die auf -e oder -i enden, z.B. apsene- &#039;&#039;erlösen&#039;&#039; oder auciri- &#039;&#039;abschneiden&#039;&#039;, es wird jedoch vermutet, dass dies lediglich Stamm-Verben sind, von denen nicht der Stamm sondern die Aorist Form angegeben wird. Wenigstens mai- &#039;&#039;besitzen&#039;&#039; ist aber erwiesenermaßen ein Verb in Stammform, und selbiges wäre auch bei Tele- &#039;&#039;enden&#039;&#039; denkbar, da die personalisierte Form [[Teler]] ist (Wäre Tele die Aorist Form des Stammes Tel-, so wäre die personalisierte Form eher Telimo oder Telindo). Über E- und I-Verben ist jedoch, falls es sie tatsächlich gibt, so wenig bekannt, dass sich über ihre Deklination allenfalls Vermutungen anstellen lassen, weswegen sie im Folgenden weggelassen werden. Verben, die auf -o enden gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt fünf Zeiten: &#039;&#039;Aorist&#039;&#039;, &#039;&#039;Präsens&#039;&#039;, &#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;, &#039;&#039;Perfekt&#039;&#039; und &#039;&#039;Futur&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Aorist&#039;&#039;&#039;: A-Verben hängen einfach die Endungen an (lantanye &#039;&#039;ich falle&#039;&#039;, ranyalye &#039;&#039;ihr wandert&#039;&#039;). Stamm-Verben fügen ein -i- als Fugenvokal ein, falls weitere Endungen angefügt werden: quetinye &#039;&#039;ich spreche&#039;&#039;, tulitye &#039;&#039;du kommst&#039;&#039;, tirimme &#039;&#039;wir sehen&#039;&#039;. Gibt es keine Endung, da der aoristische Infinitiv oder die dritte Person Singular notwendig ist, so wird an ein Stammverb -e angefügt (quete &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;, care &#039;&#039;tun&#039;&#039;, Ócome &#039;&#039;sich versammeln&#039;&#039;). U-Verben bilden genau wie A-Verben die Aorist Form mit ihrem Stamm, (Palu &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039;). Eine Ausnahme bildet nicu- &#039;&#039;schneien&#039;&#039;, das zu nique wird. Mehr Ausnahmen wären ebenfalls denkbar, jedoch sind die Formen von zu wenig Beispielen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präsens&#039;&#039;&#039;: A-Verben ersetzen ihr finales -a durch -ea und fügen die Endungen an: lanteanye &#039;&#039;ich falle, ranyeatye &#039;&#039;du wanderst&#039;&#039;. Stamm-Verben längen ihren Vokal und fügen die Personalendungen nach dem Fugenvokal -a- ein: quétanye &#039;&#039;ich sage&#039;&#039;, túlamme &#039;&#039;wir kommen&#039;&#039;, tíralve &#039;&#039;ihr seht&#039;&#039;. U-Verben bilden des Präsens, als sei -u ein Konsonant. Der letzte Vokal (vor dem U am Ende) wird gelängt und ein -a wird angefügt (Pálua &#039;&#039;ausbreiten&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Präteritum&#039;&#039;&#039;: A-Verben fügen -ne und danach die Personalendungen an: lantanenye &#039;&#039;ich fiel&#039;&#039;, ranyanemme &#039;&#039;wir wanderten&#039;&#039;. Stammverben auf -r, -m oder -n fügen ebenfalls -ne an: tirnetye &#039;&#039;du sahst&#039;&#039;. Stammverben auf -l fügen -le an: tullenye &#039;&#039;ich kam&#039;&#039;. Stammverben auf -p, -t oder -c ersetzen diesen letzten Konsonanten durch -mpe, -nte bzw. -nce: quentelve &#039;&#039;ihr spracht&#039;&#039;. Wie bei A-Verben wird auch bei U-Verben lediglich -ne angefügt (Nicune &#039;&#039;(es) schneite&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Perfekt&#039;&#039;&#039;: Bei allen Perfektformen wird der Stammvokal als Augment vor den Stamm gestellt. A-Verben ersetzten das finale -a durch -ie, A-Verben auf -ya ersetzen die ganze Endung: alantienye &#039;&#039;ich bin gefallen&#039;&#039;, araniemme &#039;&#039;wir sind gewandert&#039;&#039;. Stammverben fügen ebenfalls -ie an und längen ihren Stammvokal: equétietye &#039;&#039;du hast gesagt&#039;&#039;, utúlienye &#039;&#039;ich bin gekommen&#039;&#039; und itírielve &#039;&#039;ihr habt gesehen&#039;&#039;. Wie bei A-Verben wird der Perfekt bei U-Verben gebildet; Duplizieren des ersten Vokales an den Wortanfang und Ersetzen des Endes durch -ie. Zudem wird der vorletzte Vokal gelängt (Apálie &#039;&#039;ausgebreitet haben&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Futur&#039;&#039;&#039;: Das Futur wird durch Anhängen von -uva gebildet (wieder wird bei A-Verben das finale -a verloren.): lantuvatye &#039;&#039;du wirst fallen&#039;&#039;, quetuvanye &#039;&#039;ich werde sagen&#039;&#039;, tiruvamme &#039;&#039;wir werden sehen&#039;&#039;. Es sind jedoch auch Ausnahmen bekannt, wo das -a beibehalten wird und am Ende des Wortes -auva steht. So etwa in nauva &#039;&#039;(Futur von sein)&#039;&#039;, tulyauva &#039;&#039;(Futur von führen)&#039;&#039; und lauva &#039;&#039;(Futur von nicht tun/sein)&#039;&#039;. Ein U-Verb erhält die Endung -úva, die das -u ersetzt (Palúva &#039;&#039;ausbreiten werden&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pronomen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der Pronomen im Quenya – besonders die Personalpronomen – werden als Suffixe realisiert. Die Personalsuffixe werden an das Verb affigiert, und zwar nach dem Tempusmarker. Zuerst wird immer das Subjektpronomen suffigiert, dann das Objektpronomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Subjektpronomen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Subjektpronomen gibt den Agens eines Verbs an, sofern dieser nicht extra genannt ist. (Vergleiche: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sauron&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039; – &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Er&#039;&#039;&#039; schläft nicht.&#039;&#039;, nicht *&#039;&#039;Er Sauron schläft nicht.&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Quenya existieren die Pronomen sowohl als Suffixe wie auch als freie Morpheme, also als Endungen und als eigenständige Wörter. Normalerweise werden eher die Suffixe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Tabelle bietet eine Übersicht über einen großen Teil der bekannten Subjektpronomen (links jeweils die Suffixe, rechts die Pronomen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|+ Subjektpronomen des Quenya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Singular&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Dual&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | Plural&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | inklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;&amp;gt;Die &#039;&#039;inklusiven&#039;&#039; Plurale bedeuten, dass der Adressat im &#039;&#039;wir&#039;&#039; mit einbegriffen ist, die &#039;&#039;exklusiven&#039;&#039; schließen den Adressaten aus der Bedeutung des &#039;&#039;wir&#039;&#039; aus. (Beispiele für 1. Person Dual: Ein Ehemann sagt zu seiner Ehefrau: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;inklusiv&#039;&#039;; eine Ehefrau sagt zu ihren Kindern: „Wir haben heute Hochzeitstag.“ – &#039;&#039;exklusiv&#039;&#039;.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-n(ye)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;&amp;gt;Wenn kein weiteres Suffix folgt, wird üblicherweise &#039;&#039;-n&#039;&#039; und &#039;&#039;-l&#039;&#039; verwendet; nur wenn noch weitere Suffixe affigiert werden, werden die vollständigen Formen &#039;&#039;-nye&#039;&#039; und &#039;&#039;-lye&#039;&#039; verwendet. &#039;&#039;-se&#039;&#039; wird praktisch immer zu &#039;&#039;-s&#039;&#039; verkürzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ni&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ngwe&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Außerdem finden sich die Formen &#039;&#039;-nce&#039;&#039; und &#039;&#039;-nque&#039;&#039;. Welche gültig ist/sind, oder ob alle im Quenya im Gebrauch waren, lässt sich nicht feststellen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;vet&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;&amp;gt;Allomorphe zu diesen Suffixen sind &#039;&#039;wet&#039;&#039;, &#039;&#039;-lwe&#039;&#039;, &#039;&#039;we&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;ve&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;we&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| {{Highlight}} | exklusiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;incl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| {{Highlight}} | höflich&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-l(ye)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;lye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ste&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;let&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | ?&amp;lt;ref&amp;gt;Der Analogieschluss &#039;&#039;de&#039;&#039; scheint naheliegend.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| {{Highlight}} | vertraut&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tye&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tyet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;3.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | belebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Belebt&#039;&#039; sind nach der elbischen Konzeption alle Wesen, die hierarchisch über Pflanzen stehen – also Tiere, Elben, Menschen, Maiar, Valar, Drachen, … – aber einschließlich der Pflanzen! &#039;&#039;Unbelebt&#039;&#039; ist dementsprechend alles, was sich hierarchisch tiefer befindet: Steine, Erde, Luft, …&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-s(e)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(ye)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;se&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tú&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Statt dem Dualpronomen &#039;&#039;tú&#039;&#039; kann auch das Pluralpronomen &#039;&#039;te&#039;&#039; verwendet werden, wie die Lobpreisung [[Frodo Beutlin|Frodos]] und [[Samweis Gamdschie|Samweis]]’ auf dem [[Feld von Cormallen]] zeigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein häufig auftretendes Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lte&#039;&#039; ist &#039;&#039;-nte&#039;&#039;, wie sie etwa in [[Cirions Eid]] verwendet wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;te&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| {{Highlight}} | unbelebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;anim&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;sa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;tai&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Tolkien hat auch die Form &#039;&#039;ta&#039;&#039; erwähnt, die analog zu &#039;&#039;sa&#039;&#039; wäre. Diese Form wäre jedoch homophon zum Demonstrativpronomen &#039;&#039;ta&#039;&#039; – möglicherweise ist dies der Grund, warum Tolkien die unregelmäßigere Form &#039;&#039;tai&#039;&#039; vorzog.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suffixe können auch zu eigenständigen Pronomen erweitert werden, indem sie an den Vokal &#039;&#039;e-&#039;&#039; suffigiert werden. Allerdings sind diese Formen nur spärlich belegt: bekannt sind &#039;&#039;inye&#039;&#039;, &#039;&#039;elye&#039;&#039; und &#039;&#039;emme&#039;&#039;. Diese Pronomen sind besonders emphatisch – vergleiche die Verwendung von &#039;&#039;elye&#039;&#039; in &#039;&#039;[[Namárië]]&#039;&#039; und die entsprechende Übersetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigenständigen Pronomen sind in der Tabelle in der unbetonten Form angegeben. Werden sie betont, so wird ihr Vokal gelängt – &#039;&#039;ni&#039;&#039; wird zu &#039;&#039;ní&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039; zu &#039;&#039;tyé&#039;&#039;, … Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Vokale der Dualpronomen &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; gelängt werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen einem betonten Subjektpronomen wie &#039;&#039;ní&#039;&#039; und einem emphatischen Pronomen wie &#039;&#039;inye&#039;&#039; sollte nicht vernachlässigt werden. Er lässt sich etwa wie folgt beschreiben: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ich&#039;&#039;&#039; nehme den Ring!&#039;&#039; – &#039;&#039;Ich und kein anderer nehme den Ring!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Objektpronomen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Objektpronomen verweist auf das Patiens (das Ziel der Handlung) eines Verbs. Die Informationen über die Objektpronomen im Quenya sind höchst unvollständig. Offenbar treten auch diese jeweils als Suffix und als eigenständiges Pronomen auf. Belegt sind allerdings nur die Suffixe &#039;&#039;-s&#039;&#039; „3. Person Singular“ sowie &#039;&#039;-t&#039;&#039; „3. Person Plural“. Weiterhin findet sich noch das Pronomen &#039;&#039;sé&#039;&#039; „3. Person Singular“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar können die Subjektpronomen &#039;&#039;lye&#039;&#039;, &#039;&#039;tye&#039;&#039;, &#039;&#039;se&#039;&#039;, &#039;&#039;sa&#039;&#039;, &#039;&#039;me&#039;&#039;, &#039;&#039;te&#039;&#039; und &#039;&#039;ta&#039;&#039; auch als Objektpronomen verwendet werden. Dabei sollte der Kontext allerdings ausreichend eindeutig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Possessivpronomen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Possessivpronomen zeigen den Besitzer eines Gegenstandes an. Dazu wird im Quenya ein Possessivsuffix an das possedierte Nomen affigiert. Folgende Possessivpronomen sind bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Tabellendesign}} width:33%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Possessivpronomen des Quenya&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; {{Highlight}} | Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Singular&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Dual&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;25%&amp;quot; {{Highlight}} | Plural&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; {{Highlight}} | &#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | inklusiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-nya&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-ngwa&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lva&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Allomorph zu diesem Suffix: &#039;&#039;-lwa&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| {{Highlight}} | exklusiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-mma&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-tta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Form ist eine Annahme von Helge Fauskanger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;-lta&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Allomorph (beziehungsweise eine alternative Form) von &#039;&#039;-lta&#039;&#039; ist &#039;&#039;-ntya&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zu den Subjektsuffixen ist offensichtlich: deren finales &#039;&#039;e&#039;&#039; wird schlichtweg durch ein &#039;&#039;a&#039;&#039; ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Syntax====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regeln zur Syntax werden oft gebrochen, vor allem in der poetischen Sprache (z. B. in Namárie). Womöglich sollte man also eher von Konventionen und nicht von Regeln reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Possessivobjekt wird hinter sein Bezugswort gestellt (Possessor hinter Possesseum, soll heißen Besitzer hinter Besessenes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Genitivobjekt kann sowohl vor, als auch hinter sein Bezugswort gesetzt werden. Bezieht sich auf selbiges auch ein Possessivobjekt, so gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Genitivobjekt-Bezugswort-Possessivobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Bezugswort ein (Pro-)Nomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adjektive werden in der Regel vor ihr Nomen gesetzt, manchmal steht es aber auch hinter ihm. Dies scheint vor allem möglich (aber nicht notwendig), wenn das Nomen im Nominativ steht. Es gibt auch andere Fälle, in denen das Adjektiv hinter dem Nomen steht, etwa im Akkusativ im Markirya Gedicht. Vermutlich gelten also bei der Platzierung des Adjektives die selben Regeln wie bei der Platzierung des Genitivobjektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Numerale (Zahlen) stehen immer hinter dem Nomen, auf das sie sich beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Aussagesätze=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allgemeine Konvention bei Aussagesätzen lautet (im dritten Zeitalter):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Subjekt - Prädikat - direktes Objekt - indirektes Objekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders gesagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nominativ-(pro-)Nomen - Verb - Akkusativobjekt - Dativobjekt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In besonders emotionalen/poetischen (emphatischen) Sätzen kann das Verb auch am Anfang des Satzes stehen (z. B. &#039;&#039;Utúlie’n Aure&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fragesätze=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten bekannten Fragesätze werden mit Interrogativpronomen gebildet, die meist am Anfang des Satzes stehen und das Subjekt ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen ohne Interrogativpronomen wird die Satzstruktur der Aussagesätze beibehalten, nur dass das Verb nun zum letzten Wort des Satzes wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Fragesatz ohne Interrogativpronomen von einem Aussagesatz unterschieden werden kann, wenn weder Dativobjekt noch Akkusativobjekt vorhanden sind, ist unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[The War of the Jewels]]&#039;&#039;. &#039;&#039;Quendi and Eldar&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [http://www.uib.no/People/hnohf/quenya.htm Ardalambion]&lt;br /&gt;
* [[Helmut W. Pesch]]: &#039;&#039;[[Das große Elbisch-Buch]]&#039;&#039;. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2009. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachen und Schriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Eldar)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Quenya]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[fi:Quenya]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/langues/quenya]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Peregrin_Tuk&amp;diff=134655</id>
		<title>Peregrin Tuk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Peregrin_Tuk&amp;diff=134655"/>
		<updated>2026-04-11T21:28:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 129706)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Charakterbox&lt;br /&gt;
|Name          =Peregrin Tuk &lt;br /&gt;
|Bild          =Pippin Tuk.jpg&lt;br /&gt;
|Bildinfo      = Peregrin Tuk im Fangorn-Wald.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
von [[Anke Eißmann]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bekannt für   =Teil der [[Gemeinschaft des Rings]]&lt;br /&gt;
|Bekannt für 2 =Rettung von [[Faramir]]&lt;br /&gt;
|Bekannt für 3 =Anführer bei der Befreiung des [[Auenland]]es in der [[Schlacht von Wasserau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|titel         =[[Thain]] des [[Auenland]]es, Wächter der [[Veste]] in [[Minas Tirith]], Ritter von [[Gondor]], Ratsherr des [[Arnor|Nördlichen Königreichs]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Geboren       =Frühjahr 2990 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] (1390 [[Auenland-Kalender|A. Z.]])&amp;lt;ref name=“AnhangC“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang C, Ahnentafeln: &#039;&#039;Tuk von Groß-Smials&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;           &amp;lt;!--Pflichtargument--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gestorben     =nach 63 [[Viertes Zeitalter|V. Z.]] (1484 A. Z.)&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: &#039;&#039;Das Dritte Zeitalter&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;          &amp;lt;!--Pflichtargument--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Volk          =[[Hobbits]]          &amp;lt;!--Pflichtargument--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ort           =Auenland, [[Weißbrunn]]          &amp;lt;!--Pflichtargument--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Eltern        =[[Paladin Tuk II.|Paladin Tuk]] und [[Heiderose Hang]]          &amp;lt;!--Nur verwenden, wenn beide Elternteile bekannt sind--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Mutter        =          &amp;lt;!--Nur verwenden, wenn nur die Mutter bekannt ist--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Vater         =          &amp;lt;!--Nur verwenden, wenn nur der Vater bekannt ist--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Geschwister   =[[Perle Tuk|Perle]], [[Pimpernel Tuk|Pimpernel]] &amp;amp; [[Petunia Tuk|Petunia]] &lt;br /&gt;
|Ehepartner    =[[Dietmute Tuk|Dietmute Lang-Cleeve]]&lt;br /&gt;
|Kinder        =[[Faramir Tuk I.|Faramir]]&amp;lt;ref name=“AnhangC“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&#039;&#039;&#039;Peregrin Tuk&#039;&#039;&#039; (Original &#039;&#039;Peregrin Took&#039;&#039;), genannt &#039;&#039;„Pippin“&#039;&#039;, ist im [[Legendarium]] ein [[Hobbits|Hobbit]] aus dem [[Auenland]]. Er ist einer der vier Hobbits der neun Gefährten der [[Gemeinschaft des Ringes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Peregrin Tuk, genannt Pippin, war der Sohn von [[Paladin Tuk II.|Paladin Tuk]] und [[Heiderose Hang]]. Er war ein Ururenkel vom [[Alter Tuk|Alten Tuk]]. Peregrin hatte drei ältere Schwestern namens [[Perle Tuk|Perle]], [[Pimpernel Tuk|Pimpernel]] und [[Petunia Tuk|Petunia]]. Er lebte in [[Weißbrunn]], wo sein Vater Landwirtschaft betrieb.&amp;lt;ref name=“HdR5,1“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch V, Erstes Kapitel: &#039;&#039;Minas Tirith&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 3015 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] (1415 [[Auenland-Zeitrechnung|A. Z.]]) wurde Peregrins Vater der 31. [[Thain]] des [[Auenland]]es.&amp;lt;ref name=“AnhangC“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peregrin und [[Meriadoc Brandybock]], genannt Merry, waren Vettern ersten Grades. Peregrins Vater Paladin war ein Bruder von Merrys Mutter [[Esmeralda Tuk|Esmeralda]]. Außerdem war Peregrin ein Neffe dritten Grades seines Freundes [[Frodo Beutlin]] und ein Großneffe dritten Grades von [[Bilbo Beutlin]]. Sein Urgroßvater [[Hildigrim Tuk]] war ein Bruder von Frodos Großmutter [[Mirabella Tuk]] und von Bilbos Mutter [[Belladonna Tuk]].&amp;lt;ref name=“AnhangC“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Ringkrieg]] heiratete Peregrin [[Dietmute Tuk|Dietmute Lang-Cleeve]] und sie hatten einen Sohn namens [[Faramir Tuk I.|Faramir]]. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 13 [[Viertes Zeitalter|V. Z.]] (1434 [[Auenland-Zeitrechnung|A. Z.]]) war er der Thain des Auenlandes und das Familienoberhaupt der Familie [[Tuk]].&amp;lt;ref name=“AnhangC“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pippin hatte fast goldenes Haar.&amp;lt;ref name=“HoMeIX“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]] Vol. IX [[Sauron Defeated]]&#039;&#039;. Part One: The End of the Third Age, Kapitel XI: &#039;&#039;The Epilogue&#039;&#039;, S. 115&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war der jüngste der vier Hobbits und der neun [[Gefährten]]. Er war noch in seinen Zwanzigern, als er das Auenland verließ.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. The Fellowship of the Ring. Book One, Kapitel II: &#039;&#039;The Shadow of the Past&#039;&#039;, S. 74&amp;lt;/ref&amp;gt; Als geborener Tuk war er von „höherer Geburt“ und galt als kultivierter als andere Hobbits.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. The Fellowship of the Ring. Book One, Kapitel I: &#039;&#039;A Long-expected Party&#039;&#039;, S. 58, 59&amp;lt;/ref&amp;gt; Tolkien etablierte Pippin, im Unterschied zu Merry, der ein verantwortungsvoller und nachdenklicher Charakter war, impulsiver und weniger erwachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. The Fellowship of the Ring. Book One, Kapitel V: &#039;&#039;A Conspiracy Unmasked&#039;&#039;, S. 118&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ein unternehmungslustiger Hobbit und war zum Beispiel zu Gast im Gashaus [[Goldener Barsch]] oder mit seinem Vetter Merry in [[Bruch]] unterwegs, wo sie auch [[Bauer Maggot]] besuchten.&amp;lt;ref name=“HdR1,4“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Viertes Kapitel: &#039;&#039;Geradewegs zu den Pilzen&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gefährten===&lt;br /&gt;
[[Datei:Three is Company.jpg|thumb|300px|Die drei Hobbits wandern nach Krickloch &amp;lt;small&amp;gt;(Bild: [[Anke Eißmann]])&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Peregrin und seine Familie waren Gäste auf [[Bilbos Abschiedsfest]].&amp;lt;ref name=“AnhangC“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 3018 [[Drittes Zeitalter|D. Z.]] (1418 [[Auenland-Zeitrechnung|A. Z.]]) half Pippin Frodo bei dessen Umzug nach [[Krickloch]]. Zusammen mit Merry, [[Folko Boffin]] und [[Fredegar Bolger]] half er beim Packen und wohnte zu der Zeit in [[Beutelsend]]. Am Abend vor dem Aufbruch feierten sie zusammen Frodos Abschied und Geburtstag. Am Abend des nächsten Tages, dem 23. September, verließ Frodo zusammen mit Pippin und [[Samweis Gamdschie]] Beutelsend. Ein [[Nazgûl|Schwarzer Reiter]] war auf ihrer Spur. Ein Aufeinandertreffen am nächsten Tag wurde abgewendet, da die Hobbits auf [[Hochelben]] unter der Führung von [[Gildor]] trafen. Die Elben luden sie ein, bei ihnen zu übernachten. Pippin konnte sich später kaum an das Essen oder Trinken erinnern, weil er so erfüllt war von dem Leuchten auf den Gesichtern der Elben und dem Klang ihrer schönen Stimmen, dass er sich wie in einem Wachtraum vorkam.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Drittes Kapitel: &#039;&#039;Drei Mann Hoch&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nächsten Tag setzen sie ihren Weg fort. Auch wenn Pippin anmerkte, dass &#039;&#039;„der gerade Weg nicht immer der kürzeste sei“&#039;&#039;, beschlossen sie, nicht auf der Straße zu laufen, sondern den direkten Weg durch unwegsames Gelände zu nehmen.  Als sie in [[Bruch]] an [[Bauer Maggot]]s Haus vorbeikamen, lud sie dieser auf ein Bier und zum Abendessen ein und fuhr die Hobbits anschließend zur [[Bockenburger Fähre]]. Dort trafen sie auf Merry, der nach [[Stock]] geritten war, um sie zu suchen. Er jagte ihnen einen gewaltigen Schrecken ein, da sie ihn im Nebel für einen Schwarzen Reiter hielten.&amp;lt;ref name=“HdR1,4“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 25. September kamen Frodo, Pippin und Samweis zusammen mit Merry schließlich   in Krickloch an. Merry und Fredegar hatten es dort wohnlich gemacht. Beim abendlichen Zusammensitzen offenbarten Pippin und die anderen Frodo, dass sie gewusst hätten, dass er das Auenland verlassen wolle. Sie erzählten ihm auch, dass sie von dem [[Eine Ring|Einen Ring]] wussten. Merry hatte zufällig eines Tages beobachtet, wie Bilbo, als dieser die [[Sackheim-Beutlin]]s sah, auf einmal verschwand und genauso plötzlich wieder erschien. Er sah etwas Gold aufblitzen und hielt ab da an die Augen offen. Die Hobbits erzählten Frodo von „ihrer Verschwörung“ und dem Plan, den sie ohne sein Wissen geschmiedet hatten. Alle bis auf Fredegar wollten ihn begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan beinhaltete auch, dass sie eine unerwartete Richtung einschlagen wollten. Ihr Weg sollte sie durch den [[Alter Wald|Alten Wald]] führen. In dem Wald hatten sie bald die Orientierung verloren. Als sie zum [[Alter Weidenmann|Alten Weidenmann]] kamen, gerieten sie in den Bann seines Schlafliedes und Pippin und Merry wurden durch einen Spalt ins Innere des Baumes gezogen und gefangen gehalten. Ihre Rettung erfolgte durch [[Tom Bombadil]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Eine aufgedeckte Verschwörung&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hobbits verbrachten zwei Tage und Nächte in Tom Bombadils und [[Goldbeere]]s Haus. Tom Bombadil riet ihnen, nach Norden zu gehen und die [[Hügelgräber]] zu vermeiden, und er riet ihnen, dass &#039;&#039;„sie sich nicht mit alten Steinen oder kalten Unholden“&#039;&#039; einlassen sollten.&amp;lt;ref name=“HdR1,7“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Siebtes Kapitel: &#039;&#039;In Tom Bombadils Haus&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber die Hobbits gerieten erneut in Gefahr und wurden von einem [[Grabunholde|Grabunhold]] gefangen genommen. Noch einmal wurden sie von Tom Bombadil gerettet.&amp;lt;ref name=“HdR1,7“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus den Grabbeigaben der [[Hügelgräber]] wählte Tom lange Dolche für die Hobbits aus und empfahl ihnen, nun nach [[Bree]] ins [[Gasthaus „Zum Tänzelnden Pony“]] zu gehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Achtes Kapitel: &#039;&#039;Nebel auf den Hügelgräberhöhen&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend in der Gaststube des Gasthauses zogen die Hobbits viel Aufmerksamkeit auf sich. Nachdem Pippin mit der Geschichte vom dicken [[Bürgermeister von Michelbinge|Bürgermeister]] [[Willi Weißfuß]] viel Heiterkeit erregt hatte, fühlte er sich ermutigt, die Geschichte von Bilbos Abschiedsfest zum Besten zu geben. Da Frodo befürchtete, dass Pippin den Ring erwähnen könnte wollte er die anderen von Pippin ablenken. Bei diesem Ablenkungsmanöver rutschte ihm der Ring auf den Finger und er zog noch mehr Aufmerksamkeit auf sich. Auch [[Aragorn|Streicher]] hatte dies beobachtet und nahm die Hobbits nun an die Hand. Er offenbarte sich ihnen und klärte die Hobbits über die Schwarzen Reiter auf. Nachdem Merry, der in Bree auf schwarze Schatten getroffen war, die anderen warnte, riet er ihnen was zu tun sei. So konnten sie dem Angriff der Ringgeister entgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch I, Neuntes Kapitel: &#039;&#039; Im Gasthaus zum Tänzelnden Pony&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. September verließen die Hobbits mit [[Aragorn]] Bree. Am 6. Oktober wurden sie an der Wetterspitze von den Schwarzen Reitern angegriffen.&amp;lt;ref name=“AnhangB“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: &#039;&#039;Die Grossen Jahre&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sie ungefähr zwei Wochen unterwegs gewesen waren, erreichten sie [[Bruchtal]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karen Wynn Fonstad]]: &#039;&#039;[[Historischer Atlas von Mittelerde|The Atlas of Tolkien&#039;s Middle-earth]]&#039;&#039;. The Lord of the Rings: &#039;&#039;Bag End to Rivendell&#039;&#039;, S. 163&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ankunft in [[Bruchtal]] fand am 25. Oktober&amp;lt;ref name=“AnhangB“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Elronds Rat]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch II, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Pippin und Merry erfuhren, dass Sam sich in den Rat eingeschlichen hatte und von [[Elrond]] als Frodos Gefährte ausgewählt worden war, empfanden sie das als höchst ungerecht. Als die Hobbits schon fast zwei Monate in Elronds Haus waren, entschied Elrond, dass die [[Gemeinschaft des Ringes]] aus neun Wanderern bestehen solle. Er benannte [[Gandalf]], [[Legolas]], [[Gimli]], Aragorn und [[Boromir]]. Über die zwei, die noch gefunden werden mussten, wollte Elrond noch nachdenken. Dank Gandalfs Fürsprache wurden Pippin und Merry in die Gemeinschaft des Ringes aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch II, Drittes Kapitel: &#039;&#039;Der Ring geht nach Süden&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Dezember verließ die Gemeinschaft Bruchtal. Am 11. Januar 3019 D. Z. (1419 A. Z.) begann die Gemeinschaft, den [[Rothornpass]] zu erklimmen. Schnee und Sturm machten ihnen das Überqueren unmöglich. Sie bestritten stattdessen den Weg durch die Minen von [[Moria]]. Bei Einbruch der Nacht des 13. Januar erreichten sie das [[Türen von Durin|Westtor von Moria]]. Als die Gemeinschaft vor der verschlossenen Tür stand und Pippin den immer schlechter gelaunten Zauberer fragte, was sie denn nun tun sollten, antwortete dieser: &#039;&#039;„Mit deinem Kopf die Tür einschlagen, Peregrin Tuk.“&#039;&#039;&amp;lt;ref name=“AnhangB“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Minen von [[Moria]] zog Pippin noch größeren Unmut von Gandalf auf sich. In einer Kammer, in der sie die Nacht verbringen wollten, befand sich ein unabgedeckter Brunnen. Dieser übte auf Pippin eine seltsame Anziehungskraft aus. Er warf einen Stein hinein und wurde, nachdem ein entferntes „Pling“ zu hören war, von Gandalf mit einem &#039;&#039;„Närrischer Tuk“ &#039;&#039; bedacht. Gandalf vermutete, dass Peregrins „törichter Stein“ irgendetwas aufgescheucht hatte, was man besser in Ruhe gelassen hätte. Kurz bevor die Gemeinschaft die Minen durchquert hatte, wurden sie von [[Orks]] angegriffen. Die Gemeinschaft konnte sich über die [[Brücke von Khazad-dûm]] retten. Gandalf ließ dort sein Leben, als er gegen den [[Balrog]] kämpfte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch II, Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Die Brücke von Khazad-dûm&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der weitere Weg führte Merry und die Gemeinschaft nach [[Lothlórien]]. Dort blieben sie einige Tage. Am 16. Februar verließ die Gemeinschaft Lothlórien.&amp;lt;ref name=“AnhangB“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Frau [[Galadriel]] schenkte Pippin einen schmalen silbernen Gürtel mit einer Spange, die wie eine goldene Blüte geformt war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch II, Achtes Kapitel: &#039;&#039;Abschied von Lórien&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zwei Türme===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Februar zerfiel die Ring-Gemeinschaft.&amp;lt;ref name=“AnhangB“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Pippin und Merry auf der Suche nach Frodo waren, gerieten sie in die Gefangenschaft von Orks und [[Uruk-hai]] und wurden von ihnen verschleppt. Boromir, der versuchte, die beiden Hobbits zu schützen, erlag nach dem Kampf seinen Verletzungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch III, Erstes Kapitel: &#039;&#039;Boromirs Abschied&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Hobbits sollten nach [[Isengart]] gebracht werden. [[Éomer]] und seine [[Rohirrim]] waren den Orks auf der Spur und kesselten sie am Rande des [[Fangorn]]-Waldes ein. Am 29. Februar entkamen Pippin und Merry.&amp;lt;ref name=“AnhangB“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie nutzten [[Grischnákh]]s Wissen und Gier nach dem Einen Ring und konnten sich in den Wald flüchten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch III, Drittes Kapitel: &#039;&#039;Die Uruk-Hai&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Hobbits begegneten dem [[Ents|Ent]] [[Baumbart]]. Sie freundeten sich mit ihm an und wurden in [[Quellhall]] von Baumbart mit [[Enttrunk]], der ihr Wachstum befeuerte, bewirtet. Auch bekamen sie Einblicke in eine Versammlung von Ents, das [[Entthing]].&amp;lt;ref name=“HdR3,4“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch III, Viertes Kapitel: &#039;&#039;Baumbart&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort beschlossen die Ents, [[Isengart]] anzugreifen. Es kam zu der [[Schlacht von Isengart]], an der auch Pippin und Merry beteiligt waren. Nach der Schlacht postierte Baumbart die beiden Hobbits als Torwächter. Dort trafen sie wieder auf Gimli, Legolas, Aragorn und Gandalf, die nach der [[Schlacht um die Hornburg]] nach Isengart kamen.&amp;lt;ref name=“HdR3,8“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch III, Achtes Kapitel: &#039;&#039;Der Weg nach Isengart&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. März&amp;lt;ref name=“AnhangB“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; wollte Gandalf mit [[Saruman]], der sich im [[Orthanc]] verbarrikadiert hatte, noch einmal das Gespräch suchen. Als sie vor den Toren Orthancs standen, warf [[Gríma Schlangenzunge]] den [[Palantír]] von Isengard nach Gandalf. Pippin lief der Kristallkugel hinterher und hob sie auf. Obwohl Gandalf sie ihm gleich wieder abgenommen hatte, ließ der Palantír Pippin keine Ruhe. Als sie Nachtlager hielten, schlich Pippin zu dem Zauberer und entwendete den Palantír. Er geriet in den Bann des Palantírs und [[Sauron]] wurde auf ihn aufmerksam. Sauron hielt ihn für den Hobbit mit dem Einen Ring und wähnte ihn in Isengard. Gandalf unterbrach die Verbindung, bevor Pippin noch mehr Unheil anrichten konnte und ihm der Palantír mehr Schaden zufügen konnte. Gandalf brach nun sofort nach [[Minas Tirith (Gondor)|Minas Tirith]] auf und nahm Pippin auf [[Schattenfell]] mit sich. Merry blieb bei den [[Rohirrim]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch III, Elftes Kapitel: &#039;&#039;Der Palantír&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Pippin und der Palantír.jpg|thumb|350px|Pippin stiehlt den Palantír von Gandalf, &amp;lt;small&amp;gt;von Anke Eißmann&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Rückkehr des Königs===&lt;br /&gt;
Am 9. März erreichten Gandalf und Pippin Minas Tirith. Der Truchsess [[Denethor]], der Vater Boromirs, gewährte ihnen eine Stunde, in der Denethor Pippin nicht nur zum Tod seines Sohnes befragte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch V, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Weg der Grauen Schar&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Denethor verächtlich von Hobbits sprach, regte sich in ihm ein seltsamer Stolz und er bot Denethor seine Dienste an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. The Return of the King. Book Five, Kapitel I: &#039;&#039;Minas Tirith&#039;&#039;, S. 517, 518&amp;lt;/ref&amp;gt; Während Pippin Zeit mit Boromir verbrachte, war seine Bewunderung für ihn immer größer geworden. Als Boromir ihn schließlich vor den Orks beschützen wollte, war seine Bewunderung so groß, dass dies zu seinem Enschluss, in Denethors Dienste zu treten, beitrug.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. The Return of the King. Book Two, Kapitel V: &#039;&#039;The Ring Goes South&#039;&#039;, S. 273&amp;lt;/ref&amp;gt;  Denethor nahm seine Dienste an und Pippin gelobte Lehnstreue und Dienst für Gondor und den Truchsess des Reiches, bis der Herr ihn freigebe oder der Tod ihn nähme. Im Dienst als Wächter der [[Veste]] lernte Pippin [[Beregond]] und dessen Sohn [[Bergil]] kennen, mit dem er sich anfreundete.&amp;lt;ref name=“HdR5,1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemals hatte Pippin so dunkle Stunden erlebt, wie zu der Zeit, als Gondor unter Belagerung lag und [[Faramir]], der von dem [[Schwarzer Anhauch|Schwarzen Anhauch]] getroffen worden war, im Sterben lag. Denethor hatte alle Hoffnung verloren und wollte sich zusammen mit seinem jüngsten Sohn Faramir verbrennen. Am 15. März&amp;lt;ref name=“AnhangB“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; entließ er Pippin aus seinem Dienst und sagte ihm, dass &#039;&#039;„er auf die Weise sterben solle, die ihm am besten gefiele“&#039;&#039;. Pippin verweigerte dies und sagte ihm, dass er nicht von seinem Dienst entbunden werden wollte, solange er lebe. Als Pippin realisierte, dass Denethor sein Vorhaben in die Tat umsetzen würde, wollte er Faramir retten.&amp;lt;ref name=“HdR5,4“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch V, Viertes Kapitel: &#039;&#039;Die Belagerung von Gondor&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gelang Pippin, Beregond zu überzeugen, die Diener Denethors aufzuhalten. Anschließend machte sich Pippin auf die Suche nach Gandalf, der Faramir schließlich retten konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch V, Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Scheiterhaufen.jpg|thumb|350px|left|Pippin versucht Faramir vor dem wahnsinnig gewordenen Denethor zu retten, &amp;lt;small&amp;gt;von Anke Eißmann&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Gandalf schickte Pippin aus, um nach Merry zu suchen. Der hatte sich inzwischen nach Minas Tirith geschleppt, wo er auf Pippin traf. Er war durch den „Schwarzen Anhauch“ nicht nur körperlich verletzt worden. Pippin sorgte dafür, dass Merry zu den [[Häuser der Heilung|Häusern der Heilung]] gebracht wurde. Als Pippin Merry dort sah, fürchtete er, dass Merry sterben würde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch V, Achtes Kapitel: &#039;&#039;Die Häuser der Heilung&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. März&amp;lt;ref name=“AnhangB“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; begleitete Pippin, der das Auenland vertrat, die Heere von [[Gondor]] und [[Rohan]] zum [[Schwarzes Tor|Schwarzen Tor]]. Am 25. März&amp;lt;ref name=“AnhangB“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; nahm Pippin an der [[Schlacht am Morannon]] teil. Als der Feind zum Angriff ansetzte, wünschte Pippin, dass Merry bei ihm wäre und sie zusammen sterben könnten. Er kämpfte neben Beregond, der getroffen wurde und zusammensackte. Als der große [[Troll]]führer, der Beregond niedergeschlagen hatte, diesen töten wollte, erstach ihn Pippin mit seinem Dolch aus [[Westernis]]. Pippins Sinne schwanden in eine große Dunkelheit. Er dachte bei sich, dass es so endete, wie er es sich vorgestellt hatte. Bevor er ohnmächtig wurde, hörte er ein Rufen: &#039;&#039;„Die Adler kommen!“&#039;&#039; Er verharrte noch einen Augenblick, dachte kurz an Bilbo und besann sich dann: &#039;&#039;„Dies hier ist meine Geschichte, und nun ist sie zu Ende. Lebt wohl!“&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch V, Zehntes Kapitel: &#039;&#039;Das Schwarze Tor öffnet sich&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Sauron]]s Niederlage am 25. März 3019 D. Z. (1419 A. Z.)&amp;lt;ref name=“AnhangB“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; verweilte Pippin noch für einige Zeit in Minas Tirith. Zusammen mit den Gefährten des Ringes wohnte er in einem schönen Haus. Am 1. Mai wohnte er der Krönung von König [[Elessar]]&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: &#039;&#039;Die wichtigsten Tage seit dem Fall von Barad-Dûr bis zum Ende des Dritten Zeitalters&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; bei und am [[Mittjahrstag]] der Hochzeit von Elessar und [[Arwen]].&amp;lt;ref name=“HdR6,5“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch VI, Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Der Truchsess und der König&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Aragorn verlieh Pippin den Titel &#039;&#039;„Ritter von Gondor“&#039;&#039;. Am 22. Juli&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; brach das Trauergeleit von König Théoden, der auf den Pelennor-Feldern gefallen war, nach Rohan auf. Pippin ritt zusammen mit den Rittern von Gondor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch VI, Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Viele Abschiede&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14. August verließ Pippin Rohan.&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem weiteren Nachhauseweg kam Pippin am 22. August an Isengart vorbei und konnte sich von Baumbart verabschieden. Bei Sonnenuntergang nehmen sie Abschied vom König des Westens. In [[Edoras]] war die Zeit für weitere Abschiede gekommen. Am 13. September verabschieden sich Galadriel und [[Celeborn]]. Am 21. September trafen Gandalf und die Hobbits in Bruchtal ein. Am nächsten Tag feierten sie mit Bilbo seinen 129. Geburtstag. Am 5. Oktober verließen sie Bruchtal.&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandalf begleitete die Hobbits noch bis nach Bree, das sie am 28. Oktober erreichten.&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gerstenmann Butterblume]] gab ihnen einen ersten Einblick in die Dinge, die nun im Auenland vor sich gingen. Merry war zuversichtlich, dass sich die Dinge bald klären würden, da ja Gandalf bei ihnen sei. Aber Gandalf kam nicht mit ins Auenland. Seine Zeit war vorüber. Es war nicht länger seine Aufgabe, Leuten zu helfen und Dinge in Ordnung zu bringen. Er verabschiedete sich von den vier Hobbits, die nun zurück ins Auenland ritten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch VI, Siebtes Kapitel: &#039;&#039;Auf der Heimfahrt&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht des 30. Oktobers erreichten die vier Hobbits die Brandywein-Brücke.&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits am nächsten Abend erwartete sie in [[Froschmoorstetten]] eine Schar [[Landbüttel]], die sie verhaften und anschließend den Leuten des [[Oberst]]s übergeben wollte. Am nächsten Tag, auf dem Weg nach [[Wasserau]], schüttelten die vier Hobbits die Landbüttel ab. Pippin und Merry waren fest entschlossen, das Auenland zu befreien. Während Pippin mit einem halben Dutzend junger Hobbits nach [[Smials|Tuk-Smials]] ritt, organisierte Merry den Aufstand. Pippin kam rechtzeitig mit hundert Hobbits von Tukbergen und den Grünbergen. In der [[Schlacht von Wasserau]] besiegten sie die [[Strolche]]. Nach der Schlacht und den Toden von Saruman und Grima Schlangenzunge jagten Merry und Pippin noch die letzten [[Strolche]] davon.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch VI, Achtes Kapitel: &#039;&#039;Die Befreiung des Auenlandes &#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. November 3019 D. Z. (1419 A. Z.) war der Ringkrieg zu Ende.&amp;lt;ref name=“AnhangB1“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Ringkrieg===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Ringkrieg]] heiratete Pippin [[Dietmute Tuk|Dietmute von Langcleeve]], die Schwester seines Freundes Fredegar. Zusammen hatten sie einen Sohn, der nach Faramir benannt wurde. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 13 [[Viertes Zeitalter|V. Z.]] (1434 A. Z.) wurde Pippin Thain des Auenlandes.&amp;lt;ref name=“AnhangC“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr ernannte König Elessar den Thain Peregrin, den Herrn von Bockland Meriadoc und den Bürgermeister Samweis Gamdschie zu Ratsherren des [[Arnor|Nördlichen Königreichs]]. 41 V. Z. (1462 A. Z.) ernannte Pippin [[Fastred von Grünholm]], den Mann von Samweis Tochter [[Elanor Gamdschie]], zum [[Verweser der Westmark]].&amp;lt;ref name=“AnhangB2“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang B, Die Aufzählung der Jahre: &#039;&#039;Spätere Ereignisse, die Angehörige der Gemeinschaft des Ringes betreffen&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühling des Jahres 63 V. Z. (1484 A. Z.) kam eine Botschaft aus Rohan nach Bockland, dass König Éomer &#039;&#039;Herrn Holdwine&#039;&#039;, wie er Merry nannte, noch einmal zu sehen wünsche. Meriadoc beriet sich mit Pippin. Bald darauf übergaben sie ihre Habe und ihre Ämter ihren Söhnen und ritten über die [[Sarnfurt]] davon. Sie wurden nicht mehr im Auenland gesehen. Pippin und Merry ritten nach [[Edoras]] und blieben bei König Éomer, bis dieser im Herbst starb. Anschließend gingen sie nach Gondor und verbrachten dort die kurzen Jahre, die ihnen noch blieben. Als sie starben, wurden Pippin und Merry an der [[Rath Dínen]] in den [[Weihestätten]] unter den Großen von Gondor zur Ruhe gebettet. Es heißt, dass die Totenbetten von Peregrin Tuk und Meriadoc Brandybock neben das Totenbett des großen Königs Elessar gestellt wurden, als dieser am 1. März 120 V. Z. (1541 A. Z.) starb.&amp;lt;ref name=“AnhangB2“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Namen und Titel==&lt;br /&gt;
*Laut Tolkien ist &#039;&#039;Peregrin&#039;&#039; natürlich ein moderner Name, auch wenn er „Reisender in fremde Länder“ bedeute. Peregrin leitet sich vom Lateinischen &#039;&#039;peregrinari&#039;&#039; ab, das sowohl „&#039;&#039;in der Fremde umherreisen&#039;&#039;“ als auch „&#039;&#039;pilgern&#039;&#039;“ bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne G. Hammond]], [[Christina Scull]]: &#039;&#039;[[The Lord of the Rings: A Reader’s Companion]]&#039;&#039;. &#039;&#039;Prologue&#039;&#039;, S. 42&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;WL&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://de.pons.com/%C3%BCbersetzung/latein-deutsch/peregrinari|titel=peregrinari|website=PONS|abruf=20. Oktober 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Hobbitname von Peregrin war &#039;&#039;Razanur Tûc&#039;&#039;. Es ist der Name eines legendären Reisenden und beinhaltet wahrscheinlich die Bestandteile „raza“ (Fremder) und „razan“ (fremdartig).&amp;lt;ref name=“HoMeXII“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]] Vol. XII [[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Part One, Kapitel II: &#039;&#039;The Appendix on Languages&#039;&#039;, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Pippin&#039;&#039; ist eine Verniedlichungsform, die nicht so nah am Original ist wie „Razar“ an Razanar. Razar, eine Art kleiner roter Apfel, war unvermeidlicherweise bekannt unter seinen Altersgenossen.&amp;lt;ref name=“HoMeXII“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]] Vol. XII [[The Peoples of Middle-earth]]&#039;&#039;. Part One, Kapitel II: &#039;&#039;The Appendix on Languages&#039;&#039;, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Meister Holbytla&#039;&#039; ist eine Bezeichnung für Halblinge. Als Théoden in Isengart auf Merry und Pippin trifft, bezeichnet er die Halblinge als &#039;&#039;Holbytla&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=“HdR3,8“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;Holbytla&#039;&#039; bedeutet &#039;&#039;„Höhlenbauer“&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]] Vol. XIII [[The War of the Ring]]&#039;&#039;. Part One: The Fall of Saruman, Kapitel III: &#039;&#039;The Road to Isengard&#039;&#039;, Anmerkung 29, S. 44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Das Volk von Gondor nannte Pippin &#039;&#039;Ernil i Pheriannath&#039;&#039;, was &#039;&#039;Fürst der Halblinge&#039;&#039; bedeutet.&amp;lt;ref name=“HdR5,4“&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
*Durch seine Beziehungen zu Rohan und Gondor gab es in der Bibliothek von Tuckbergen so manches, was nicht im [[Rotes Buch der Westmark|Roten Buch]] vorkam. Peregrin und seine Nachfolger sammelten viele Handschriften von Schreibern aus Gondor, hauptsächlich Kopien oder Zusammenfassungen der Geschichte oder Sagen über [[Elendil]] und seine Erben. Wahrscheinlich wurde in Groß-Smials die &#039;&#039;Erzählung der Jahre&#039;&#039; fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Prolog: &#039;&#039;Über Hobbits und Anderes&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Nachdem Pippin im Fangorn-Wald den [[Enttrunk]] zu sich genommen hatte, war Pippin, ebenso wie sein Vetter Merry, drei Zoll größer, als er hätte sein sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Buch VI, Viertes Kapitel: &#039;&#039; Das Feld von Cormallen&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Er soll sogar größer als der größte bekannte Hobbit, &#039;&#039;[[Bandobras Tuk|Bullenrassler Tuk]]&#039;&#039;, gewesen sein.&amp;lt;ref name=“HoMeIX“&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;[[The History of Middle-earth]] Vol. IX [[Sauron Defeated]]&#039;&#039;. Part One: The End of the Third Age, Kapitel XI: &#039;&#039;The Epilogue&#039;&#039;, S. 115&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pippin in Zeichentrickfilmen==&lt;br /&gt;
Im [[Der Herr der Ringe (Zeichentrickfilm)|&#039;&#039;Der-Herr-der-Ringe&#039;&#039;-Zeichentrickfilm]] von 1978 wird Pippin von [[Dominic Guard]] gesprochen. In dieser Filmadaption wird Dominic Guard von [[Arno Bergler]] synchronisiert.&amp;lt;ref group=&amp;quot;WL&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.synchronkartei.de/person/xMDKyNOfZ/sprecher|titel=Arno Bergler|website=Synchron Kartei|abruf=20. Oktober 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der „Fortsetzung“ [[The Return of the King (Zeichentrickfilm)|&#039;&#039;The Return of the King&#039;&#039;]] von [[Arthur Rankin Jr.]] und [[Jules Bass]] von 1981 verleiht Sonny Melendrez Pippin seine Stimme.&amp;lt;ref group=&amp;quot;WL&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://en.wikipedia.org/wiki/The_Return_of_the_King_(1980_film)|titel=Die Rückkehr des Königs (Film von 1980)|website=Wiki|abruf=20. Oktober 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pippin in der Filmtrilogie==&lt;br /&gt;
[[Bild:Billy Boyd.jpg|thumb|250px|Billy Boyd auf der [[Ring*Con]] 2005]]&lt;br /&gt;
In der [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|Filmtrilogie]] wird Pippin von [[Billy Boyd]] dargestellt. Seine Rolle, ebenso wie die [[Dominic Monaghan]]s, der Merry spielt, ist eher komödiantisch angelegt, wie man es besonders im ersten Teil an dem Zwischenfall mit der Rakete auf [[Bilbos Abschiedsfest|Bilbos Geburtstag]] (Szene 5: &#039;&#039;Ein lang erwartetes Fest&#039;&#039;) und ihren Liedern und komischen Reaktionen (insbesondere Szene 9: &#039;&#039;Im „Grünen Drachen“&#039;&#039; und Szene 13: &#039;&#039;Querfeldein zu den Pilzen&#039;&#039;) sieht. Sie verkörpern dadurch den wahren Hobbitgeist, der den Zuschauern besonders am Anfang der Special Extended Edition (Szene 2: &#039;&#039;Über Hobbits&#039;&#039;) vorgestellt wird. Die beiden stellen mit ihrer zu Anfang unkonventionellen Hobbitart bereits früh für die Zuschauer Sympathieträger dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Pippin ist ein Individualist mit einer Menge Spontanität. Auch sieht er die Welt aus einer Perspektive, die ein wenig anders ist als die der meisten Leute.&lt;br /&gt;
|Autor=Billy Boyd &lt;br /&gt;
|Quelle=Über seine Figur &#039;&#039;Pippin&#039;&#039; in [[Brian Sibley]]s &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe (Filmbücher)#Das offizielle Filmbuch|Der Herr der Ringe: Das offizielle Filmbuch]]&#039;&#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Filmen geht es bei Pippin vor allem um dessen Suche nach Mut und Stärke, die dieser erst im Laufe der Filmtrilogie findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Büchern und den Filmen bestehen dabei wenige, aber auffällige Unterschiede. In [[Lothlórien]] beispielsweise erhält Pippin einen Dolch der [[Noldor]] (Szene 41: &#039;&#039;Abschied von Lórien&#039;&#039;) und in Minas Tirith wird ihm eine viel bedeutsamere Rolle zuteil: Er entzündet das [[Leuchtfeuerberge von Gondor|Leuchtfeuer]] oberhalb der Stadt (Szene 17: &#039;&#039;Pippins Aufgabe&#039;&#039;), reitet mit Gandalf auf [[Schattenfell]], als dieser die Soldaten unter Faramir rettet, die aus [[Osgiliath]] fliehen (Szene 21: &#039;&#039;Der Fall Osgiliaths&#039;&#039;), spricht mit Faramir über dessen Beziehung zu seinem Vater (Szene 25: &#039;&#039;Peregrin, Wächter der Veste&#039;&#039;) und kämpft bei der Belagerung von Minas Tirith in der Stadt (Szene 44: &#039;&#039;Denethors Wahnsinn&#039;&#039;). Beim Showdown vor dem Schwarzen Tor ist er zudem einer der ersten, die den Feinden entgegenlaufen (Szene 65: &#039;&#039;Das Schwarze Tor öffnet sich&#039;&#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Brian Sibley]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe (Filmbücher)#Das offizielle Filmbuch|Der Herr der Ringe: Das offizielle Filmbuch]]&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pippin in Hörspielen==&lt;br /&gt;
*Im englischen [[Der Herr der Ringe (Hörspiele)|Hörspiel]] zum Roman &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039; (BBC, 1981) wird Pippin von John MacAndrew gesprochen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;WL&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://en.wikipedia.org/wiki/The_Lord_of_the_Rings_(1981_radio_series)|titel=Der Herr der Ringe (Radioserie von 1981)|website=Wiki|abruf=20. Oktober 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Im deutschen &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039;-Hörspiel (SWF/WDR, 1991) wird der Hobbit von Schauspieler [[Rufus Beck]] gesprochen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;WL&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Herr_der_Ringe_(H%C3%B6rspiel)|titel=Der Herr der Ringe (Hörspiel)|website=Wiki|abruf=20. Oktober 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;WL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gefährten}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Der Weg der Gefährten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Sequence&lt;br /&gt;
 |list=32. Thain des Auenlandes&lt;br /&gt;
 |prev=[[Paladin Tuk II.|Paladin II.]]&lt;br /&gt;
 |next=[[Faramir Tuk I.|Faramir I.]]&lt;br /&gt;
 |date=1434 – 1484 [[Auenland-Kalender|A. Z.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Tuk, Peregrin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hobbits|Tuk, Peregrin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familie Tuk|Tuk, Peregrin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefährten|Tuk, Peregrin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Peregrin Took]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/personnages/hobbits/touque/peregrin_touque]]&lt;br /&gt;
[[fi:Peregrin Tuk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
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		<title>Parodien</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 106168)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Sowohl der &#039;&#039;[[Herr der Ringe]]&#039;&#039; als auch der &#039;&#039;[[Der kleine Hobbit]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039; wurden (und werden) immer wieder parodiert. Es existieren Parodien in mehreren Sprachen und in Form von Büchern, eigenständigen Filmen und kürzeren Formaten (wie Sketch-Videos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
=== Deutschsprachig ===&lt;br /&gt;
Alphabetisch sortiert.&lt;br /&gt;
* Eick, D. S.: &#039;&#039;&#039;Der Pott des Grauens&#039;&#039;&#039;. Rowohlt Verlag, 2012.&lt;br /&gt;
* Jung, Myk: &#039;&#039;&#039;[[Der Herr der Ohrringe]]&#039;&#039;&#039;. Plöttner Verlag, 2012. (Auch als Hörbuch)&lt;br /&gt;
* Jung, Myk: &#039;&#039;&#039;Der Hobbknick&#039;&#039;&#039;. Plöttner Verlag, 2012.&lt;br /&gt;
* Koch, Boris B. B. B. (i.e. Boris Koch): &#039;&#039;&#039;Die Anderen&#039;&#039;&#039;. Heyne Verlag, 2009.&lt;br /&gt;
* Wirag, L. O. L. (i.e. Lino Wirag): &#039;&#039;&#039;[[Der Herr des Cringe]]&#039;&#039;&#039;. Riva Verlag, 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Englischsprachig ===&lt;br /&gt;
Alphabetisch sortiert.&lt;br /&gt;
* Erickson, Paul A.: &#039;&#039;&#039;The Wobbit&#039;&#039;&#039;. Create Space (Eigenverlag), 2012.&lt;br /&gt;
** Deutsch als: &#039;&#039;&#039;Der Wobbit: Oder Einmal Hin- und Rückfahrt, bitte!&#039;&#039;&#039;. Piper Verlag, 2012.&lt;br /&gt;
* Erickson, Paul A.: &#039;&#039;&#039;The Superfriends Of The Ring&#039;&#039;&#039;. Create Space (Eigenverlag), 2013.&lt;br /&gt;
** Deutsch als: &#039;&#039;&#039;Der Herr der Ringel. Die Bewährten&#039;&#039;&#039;. Piper Verlag, 2013.&lt;br /&gt;
* Lloyd, D. R.: &#039;&#039;&#039;The Sillymarillion&#039;&#039;&#039;. Cold Spring Press, 2004.&lt;br /&gt;
* Roberts, A. R. R. R. (i.e. Adam Roberts): &#039;&#039;&#039;The Soddit: Or, Let’s Cash in Again&#039;&#039;&#039;. Orion, 2003.&lt;br /&gt;
** Deutsch als: &#039;&#039;&#039;Der Hobbnix&#039;&#039;&#039;. Heyne Verlag, 2012, auch unter dem Titel: &#039;&#039;&#039;[[Der kleine Hobbnix]]&#039;&#039;&#039;, Heyne Verlag, 2004.&lt;br /&gt;
* Roberts, A. R. R. R.: &#039;&#039;&#039;The Sellamillion&#039;&#039;&#039;. 2004&lt;br /&gt;
** Deutsch als: &#039;&#039;&#039;[[Das Stiehlnemillion]]&#039;&#039;&#039;. Heyne Verlag, 2005.&lt;br /&gt;
* Roberts, A. R. R. R.: &#039;&#039;&#039;I, Soddit: The Autobiography&#039;&#039;&#039;. 2013.&lt;br /&gt;
** Deutsch als: &#039;&#039;&#039;Der Hobbnix 2&#039;&#039;&#039;. Heyne Verlag, 2014.&lt;br /&gt;
* The Harvard Lampoon (i.e. Henry N. Beard, Douglas C. Kenney): &#039;&#039;&#039;Bored of the Rings: A Parody of J. R. R. Tolkien’s Lord of the Rings&#039;&#039;&#039;. Signet Books, New York, 1969. ISBN 978-0451149749.&lt;br /&gt;
** Deutsch als: Dschey Ar Tollkühn: &#039;&#039;&#039;[[Der Herr der Augenringe]]&#039;&#039;&#039;. Goldmann, München, 1983. ISBN 3-442-23835-8 (übersetzt von [[Margaret Carroux]]).&lt;br /&gt;
** Deutsch als: J. R. R. Tollkühn: &#039;&#039;&#039;Der Herr der Augenringe: Die ultimative Parodie.&#039;&#039;&#039; Yes Verlag, München, 2022 (übersetzt von Max Limper).&lt;br /&gt;
* The Harvard Lampoon: &#039;&#039;&#039;The Wobbit&#039;&#039;&#039;. Gallery Books, 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Bei &#039;&#039;The Wobbit&#039;&#039; (2013) von The Harvard Lampoon und dem gleichnamigen Titel (2012) von Paul A. Erickson handelt es sich um verschiedene Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Comics ==&lt;br /&gt;
* Mosdi, Thomas u.v.a: &#039;&#039;&#039;Die Mär der Ringe&#039;&#039;&#039;. Epsilon, 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* Marc Schippert (Regie): &#039;&#039;&#039;[[The Ring Thing]]&#039;&#039;&#039;. Schweiz.&lt;br /&gt;
* Auf der &#039;&#039;Special Extented Version&#039;&#039; der DVD &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe Filmtrilogie|Der Herr der Ringe: Die Gefährten]]&#039;&#039; befindet sich ein sogenanntes &amp;quot;Easter-Egg&amp;quot;, das eine von MTV produzierte Parodie-Version von [[Elronds Rat]] beinhaltet. Sarah Michelle Gellar spielt eine [[Elben|Elbin]].&lt;br /&gt;
* In England entsteht derzeit eine Parodie-Trilogie mit dem Titel &#039;&#039;&#039;[[Lord of the Bling]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Lord of the G-Strings]]&#039;&#039;&#039; ist eine Softerotik-Parodie aus den USA.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Lord of the Beans]]&#039;&#039;&#039; ist eine Parodie mit animiertem Gemüse als Protagonisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fan-Parodien ==&lt;br /&gt;
* Amerikanische Fans haben eine Filmparodie mit dem Titel [[Quest for the Egg Salad: Fellowship of the Egg Salad]] (übersetzt: &amp;quot;&#039;&#039;Die Suche nach dem Eiersalat: Die Gemeinschaft des Eiersalats&#039;&#039;&amp;quot;) gedreht, die sogar einen Verleih gefunden hat.&lt;br /&gt;
* Im Internet kursiert die Parodie &#039;&#039;&#039;[[Lord of the Weed]]&#039;&#039;&#039;, bei der es sich um original Filmausschnitte der [[Der Herr der Ringe Filmtrilogie]] handelt, die von Fans neu synchronisiert wurden.&lt;br /&gt;
* Daneben findet sich auch der schwedische Film &#039;&#039;&#039;[[Sagan om Kexen]]&#039;&#039;&#039; im Internet. (Herr der Ringe heißt auf Schwedisch &#039;&#039;Sagan om Ringen&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* Russische Fans haben eine 3-teilige Filmparodie mit dem Titel &amp;quot;The Trouble of the Rings&amp;quot; (übersetzt:  &amp;quot;&#039;&#039;Der Ärger der Ringe&#039;&#039;&amp;quot;) gedreht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parodien| Parodien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
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		<title>Palantiri</title>
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&lt;div&gt;#redirect [[Palantíri]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Palantir von Orthanc</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Palantír von Orthanc]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Ostlinge</title>
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		<updated>2026-04-11T21:27:41Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Wilder Mensch des Ostens.jpg|thumb|350px|Ein Mensch aus dem Osten von Mittelerde &amp;lt;small&amp;gt;Bild: [[Mia Steingräber]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]Der Begriff &#039;&#039;&#039;Ostlinge&#039;&#039;&#039; bezeichnet verschiedene von den [[Edain]] unterschiedene Völker. Zu verschiedenen Zeiten wurde der Begriff &amp;quot;Ostling&amp;quot; von den verschiedenen Völkern unterschiedlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ostlinge des Ersten Zeitalters==&lt;br /&gt;
Die Ostlinge des [[Erstes Zeitalter|Ersten Zeitalters]], Teile von ihnen werden auch &#039;&#039;Dunkelmenschen&#039;&#039; genannt, erschienen nach der [[Dagor Bragollach]] in [[Beleriand]] und wurden von zwei großen Häuptlingen, [[Bór]] und [[Ulfang]], und deren Söhnen angeführt. Sie verbündeten sich anfangs mit den Elben [[Doriath]]s und den Söhnen [[Feanor]]s. Später verrieten jedoch Ulfang und seine Söhne die Elben und Edain in der [[Nirnaeth Arnoediad]] und liefen zu [[Morgoth]] über, der ihnen danach die Länder um [[Hithlum]] als Lehen übergab, wo sie auch &#039;&#039;[[Wolfsvolk]]&#039;&#039; genannt wurden. Das Volk Bors blieb standhaft, ging jedoch in den Kriegswirren wahrscheinlich unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Untergang Beleriands flohen die überlebenden Ostlinge. Einige überlebten nördlich von [[Eriador]] und wurden vielleicht zu den [[Forodwaith]], während andere in die Heimat ihrer Vorfahren im Osten zurückkehrten und sich dort zu Königen über die einheimischen Völker aufschwangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ostlinge des Zweiten Zeitalters==&lt;br /&gt;
Die Ostlinge des [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalters]] waren meist Abkömmlinge der Dunkelmenschen, die Morgoth dienten und mit dessen Niederlage nach Rhûn flohen. Vor Saurons Gefangennahme durch [[Ar-Pharazôn]] gerieten diese unter Saurons Herrschaft. Einer der Herrscher der Ostlinge des Zweiten Zeitalters war [[Khamûl]], der von Sauron einen der neun Ringe entgegennahm und zum zweiten der Ringgeister, der [[Nazgûl]], wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ostlinge des Dritten Zeitalters==&lt;br /&gt;
Im [[Drittes Zeitalter|Dritten Zeitalter]] taucht der Begriff Ostlinge zuerst für Menschen aus dem Gebiet des Meeres von [[Rhûn]] wieder auf, die 541 [[D. Z.]] begannen Gondor anzugreifen. [[Rómendacil I.]] besiegte diese Ostlinge zunächst, starb jedoch in einer späteren Schlacht gegen sie. Erst sein Sohn [[Turambar (König von Gondor)|Turambar]] konnte die östlichen Kriege mit einer folgenreichen Strafexpedition beenden, bei der er alle Städte und Siedlungen der Ostlinge östlich des Binnenmeeres verwüstete. Jedoch kam es immer wieder zu Aufständen und Plünderungen, bei denen sich teilweise sogar verräterische Prinzen der [[Nordmenschen]] den Ostlingen anschlossen. Erst [[Rómendacil II.]] konnte 1248 D. Z. Rhûn befrieden indem er ein Bündnis mit dem König der Nordmenschen [[Vidugavia]] schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Völker des Binnenmeeres unterworfen waren, zogen andere Stämme aus dem Osten – zunächst die [[Wagenfahrer]] und später die [[Balchoth]] – nach Rhûn und [[Rhovanion]] und machten dem Königreich [[Gondor]] in schweren Kriegen stark zu schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostling mit Axt.jpg|thumb|Ein Ostling mit Axt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Ringkrieg]]es scheint wieder ein neues Volk aus dem Osten aufgetaucht zu sein welches sich von den Wagenfahrern und Balchoth stark unterschied: kleine stämmige Menschen mit langen Bärten, die mit großen Äxten kämpften. Wie die Ostlinge vor ihnen stand auch dieses unbekannte Volk wieder auf Saurons Seite und kämpfte gegen Gondor und die Menschen von [[Thal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ostlinge des Vierten Zeitalters==&lt;br /&gt;
Zwar ergaben sich die Ostlinge nach dem Ringkrieg König [[Aragorn II.|Elessar]] und schlossen Frieden mit Gondor, jedoch scheint es auch weiterhin Kriege und Konflikte mit Rhûn gegeben zu haben. Elessar forderte die Länder des Binnenmeeres als einstige Provinz Gondors zurück und machte sie erneut zum Teil des [[wiedervereinigtes Königreich|wiedervereinigten Königreiche]]s. Dennoch musste König Elessar (meist im Bündnis mit Rohan) auch im Vierten Zeitalter noch viele Kriege im Osten und Süden Mittelerdes führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
Die Ostlinge des Ersten Zeitalters scheinen sich zunächst kulturell kaum von den Edain unterschieden zu haben. Sie hatten wenig Kontakt mit den Elben, einige jedoch hatten sich, bevor sie nach Beleriand kamen, mit Zwergen angefreundet. Sie waren anscheinend ebenfalls Viehzüchter und gute Schmiede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wolfsvolk in Hithlum lebte in großen Holzhäusern und züchtete Kampfhunde. Von den Orks, mit denen sie teilweise freundschaftliche Beziehungen pflegten, übernahm das Wolfsvolk die Sitte der Menschenjagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ostlinge späterer Zeitalter waren mit den Ostlingen Beleriands wohl nur teilweise verwandt, möglicherweise, da zurückkehrende Ostlinge bei ihrer Wanderung auf ehemals verwandte Stämme trafen und sich mit ihnen vermischten. Einige scheinen sich zu Herrschern über ihre Verwandten erhoben zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während von den Völkern des Binnenmeeres nichts bekannt ist, scheinen später ankommende Horden wie die Wagenfahrer und Balchoth Halbnomaden gewesen zu sein und sich auch von ihrer Bewaffnung und ihrem Aussehen von den vorherigen Ostlingen unterschieden zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Filmtrilogie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|Filmtrilogie]] von [[Peter Jackson]] tauchen Ostlinge im zweiten und dritten Film als Teil der menschlichen Streitkräfte [[Mordor]]s auf. Im Gegensatz zu den Büchern werden sie im Film als orientalische Krieger dargestellt als eine Art Mischung aus Elementen persischer Krieger, japanischer Samurai und der Bewaffnung griechischer Hoplithen. Sie ähneln somit kaum Tolkiens Beschreibung in seinen Büchern. Auch wird im Film der Unterschied zwischen Ostlingen und Haradrim nicht eindeutig gezogen, durch Überschneidungen von Elementen ihrer Rüstung und Symbolen der Kriegsbanner beider Völker. Die Darstellung basiert scheinbar auf dem kurzen Blick den Frodo und Sam am Schwarzen Tor auf ein marschierendes &amp;quot;glänzendes Heer&amp;quot; warfen, offenbar menschliche Diener Saurons, im Buch werden allerdings Aussehen und Herkunft jenes Heeres nicht genauer beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Quenta Silmarillion,&lt;br /&gt;
*** XVIII &#039;&#039;Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** XX &#039;&#039;Von der Fünften Schlacht: Nirnaeth Arnoediad&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
** Zweites Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Rat von Elrond&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Viertes Buch, Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Das Fenster nach Westen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Fünftes Buch,&lt;br /&gt;
*** Sechstes Kapitel: &#039;&#039;Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Zehntes Kapitel: &#039;&#039;Das Schwarze Tor öffnet sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Sechstes Buch,&lt;br /&gt;
*** Viertes Kapitel: &#039;&#039;Das Feld von Cormallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** Fünftes Kapitel: &#039;&#039;Der Truchsess und der König&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Anhang, &#039;&#039;passim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Nachrichten aus Mittelerde]]&#039;&#039;,  Teil 3: Das Dritte Zeitalter: &#039;&#039;Cirion und Eorl und die Freundschaft zwischen Gondor und Rohan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostlinge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Easterlings]]&lt;br /&gt;
[[fi:Itäläiset]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orlando_Bloom&amp;diff=134650</id>
		<title>Orlando Bloom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orlando_Bloom&amp;diff=134650"/>
		<updated>2026-04-11T21:27:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 126673)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Orlando Bloom.jpg|thumb|220px|Orlando Bloom (2024)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orlando Jonathan Blanchard Copeland Bloom&#039;&#039;&#039; (* 13. Januar 1977 in Canterbury, Kent, England) spielt die Rolle des [[Legolas (Thranduils Sohn)|Legolas]] in der [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|Der-Herr-der-Ringe-Filmtrilogie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orlando Bloom wurde am 13. Januar 1977 in der Stadt Canterbury (UK), als Sohn von Colin Stone und Sonia Bloom, geboren. Seinen Namen verdankt er der Tatsache, dass Harry Bloom, der Ehemann seiner Mutter sich schlecht Namen merken konnte und daher seinem &amp;quot;Sohn&amp;quot; einen möglichst ungewöhnlichen gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orlando wuchs mit seinem &amp;quot;Vater&amp;quot; Harry Bloom auf, einem Anti-Apartheid-Kämpfer,  und als er 4 Jahre alt war, starb dieser. Als Orlando 13 war sagte Sonia Bloom ihren Kindern, dass Harry Bloom nicht Orlandos Vater sei, sondern sein Pate Colin Stone, zu dem die Familie Bloom stets eine enge Verbindung hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat Orlando: &#039;&#039;&amp;quot;Es ist offensichtlich ungewöhnlich. Aber zeige mir doch eine wirklich ganz &amp;quot;normale&amp;quot; Familie.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Mutter erzog Orlando und seine zwei Jahre ältere Schwester Samantha sehr religiös und kümmerte sich auch recht früh um die Schauspielkarrieren ihrer beiden Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zarten Alter von 16 Jahren zog er nach London, wo er ein Engagement bei dem &amp;quot;National Youth Theatre&amp;quot; fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 19 Jahren, also 1997, spielte er sein Kinodebüt in der Verfilmung des Lebens von Oscar Wilde eine Rolle als junger Prostituierter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Leistungen in &amp;quot;Wilde&amp;quot; führten dazu, dass Orlando Bloom in die &#039;&#039;&amp;quot;Guildhall School of Music and Drama&amp;quot;&#039;&#039; in London aufgenommen wurde. Er studierte dort bis 1999 und spielte in dieser Zeit als Schauspielschüler in diversen Bühnenstücken mit, wie zum Beispiel in &amp;quot;Little Me&amp;quot;, &amp;quot;A Month in the City&amp;quot;, &amp;quot;Peer Gynt&amp;quot;, &amp;quot;Mephisto&amp;quot;, &amp;quot;Was ihr wollt&amp;quot;, &amp;quot;Die Trojanerinnen&amp;quot;, &amp;quot;Die Möwe&amp;quot;, &amp;quot;Drei Schwestern&amp;quot;, &amp;quot;Antigone&amp;quot;, &amp;quot;A Night Out&amp;quot; und &amp;quot;Die Schöpfung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Studiums stellte Orlando Bloom seine Filmkarriere zurück, um die Schauspielausbildung sehr erfolgreich zu absolvieren.&lt;br /&gt;
In seiner Ausbildungszeit erlitt er einen schweren Unfall, der seine junge Schauspielkarriere beinahe ein jähes Ende gemacht hätte: Er stürzte aus einem Fenster und fiel drei Etagen hinab, ehe er unsanft auf dem Boden aufkam. Er brach sich den Rücken und die erste Diagnose der Ärzte lautete, Orlando könne eventuell nie mehr laufen. Glücklicherweise verlief die anschließende Operation sehr gut, so dass Orlando Bloom knapp zwei Wochen später das Krankenhaus verlassen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orlando hat eine zwei Jahre ältere Schwester namens Samantha Bloom.&lt;br /&gt;
Im Juni 2010 heiratete er Victoria´s Secret Model Miranda Kerr, am 25. Oktober 2013 wurde ihr Trennung bekannt.&lt;br /&gt;
Im Januar 2011 wurde er Vater von einem Sohn.&lt;br /&gt;
Seit Anfang 2016 ist er mit der Sängerin Katy Perry liiert. Im Februar 2019 haben sie sich verlobt und im August 2020 bekamen sie eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Momentane Situation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bloom lebt derzeit in London und zeitweilig in Los Angeles. Er war zwei Jahre lang mit der Schauspielerin Kate Bosworth liiert, Gerüchte über Trennung und/oder Versöhnung des Paares sind seitdem immer wieder im Umlauf; beides wurde aber von offizieller Seite nicht bestätigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;Troja&#039;&#039; agierte Bloom an der Seite von Brad Pitt. 2005 konnte er in Ridley Scotts Historienepos &#039;&#039;Königreich der Himmel&#039;&#039; in seiner ersten großen Hauptrolle Kinozuschauer wie auch Kritiker nicht überzeugen. Farblosigkeit und schauspielerische Defizite wurden Bloom für seine Darstellung des Balian von Ibelin (Barisan der Jüngere) attestiert, die deutsche Tageszeitung Die Welt betitelte ihn gar im direkten Vergleich mit Russell Crowes Gladiator als &amp;quot;&#039;&#039;weichgespülter Held&#039;&#039;&amp;quot;. Sein Auftritt in der Independent-Produktion &#039;&#039;Haven&#039;&#039; (an der Seite von Bill Paxton, bei welcher Bloom erstmals auch als Co-Produzent fungierte)&lt;br /&gt;
, wird nur als DVD-Veröffentlichung zu sehen sein.  Neben den zwei Fortsetzungen des Piratenabenteuers &#039;&#039;Fluch der Karibik&#039;&#039; in den Jahren 2006 und 2007 war Bloom im Herbst 2005 erstmalig in einer Komödie, &#039;&#039;Elizabethtown&#039;&#039; an der Seite von Kirsten Dunst und Susan Sarandon zu sehen. &lt;br /&gt;
Ein kleiner Auftritt in der Komödie &#039;&#039;Love and other Disasters&#039;&#039; ist ebenfalls für 2007 angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn er einmal nicht an einem Dreh ist, so nutzt er seine Freizeit zum Fotografieren oder für eines seiner extremen Hobbies, wie Bungee, Skydiving oder Snowboarding.&lt;br /&gt;
* Er ist 1,81 m groß, hat braune Haare und braune Augen.&lt;br /&gt;
* Er hat 2 Tätowierungen: &lt;br /&gt;
**  Das englische Wort &#039;&#039;Nine&#039;&#039; (dt. &#039;&#039;Neun&#039;&#039;), geschrieben in der Elbenschrift [[Tengwar]], das sich bis auf [[John Rhys-Davies]] alle Gefährten als Andenken an das Herr-der-Ringe-Epos stechen ließen.&lt;br /&gt;
** Eine Sonne neben dem Bauchnabel&lt;br /&gt;
* Er ist seit 2002 Nichtraucher, was dazu führte, dass er an den Nägeln kaut. &lt;br /&gt;
* Er ist auch ein Spezialist in Sachen Knochenbrüche, denn Orlando brach sich bereits u.a.: dreimal den Schädel, das Rückgrat, die Nase, beide Hände, beide Beine und einige Rippen.&lt;br /&gt;
* Orlandos Spitznamen sind Orli und OB doch denn Namen Orli kann er überhaupt nicht leiden.&lt;br /&gt;
* Sein Lieblingsgetränk ist Chai-Tee mit Sojamilch (Schwarzer Tee nach indischer Art)und seine Lieblingsfarbe ist gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Herr der Ringe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Bewegungen von Legolas sind sanft und elegant, wie eine Katze. Du weißt, dass Katzen springen und laufen können und stets auf den Pfoten landen und genauso versuche ich es. Es ist kraftvoll, aber ebenso wie beim Ballett. Und vor allem ist es verflixt schwer, wenn man nicht wie eine Katze landen kann ...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich bekam lustige Klamotten und rannte 18 Monate mit Pfeil und Bogen durch Neuseeland. Was könnte schlimmer sein?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orlando über [[Peter Jackson]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Er ist ein erstaunlicher Typ: Souverän wie ein Elb, mit dem Herzen eines Hobbits, und er ist verrückt wie ein Zauberer.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unmittelbar nach seinem Abschluss an der &amp;quot;Guildhall School&amp;quot; meldete sich Peter Jackson bei ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jackson arbeitete an den Vorbereitungen zur Verfilmung von &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; in Neuseeland und wollte Orlando Bloom für die Rolle des [[Faramir, Sohn von Denethor II.|Faramir]] vorsprechen lassen. &lt;br /&gt;
Aufgrund der Castingeindrücke, die Jackson und seine Drehbuchautorinnen [[Fran Walsh]] und [[Philippa Boyens]] sehr beeindruckten, erhielt Bloom nicht die &amp;quot;kleine&amp;quot; Rolle als Faramir, sondern wurde für die Rolle als Elb Legolas gecastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten anderthalb Jahre verbrachte er am Set von &amp;quot;Der Herr der Ringe&amp;quot; in Neuseeland. Es war eine lange Zeit, aber ihm war schnell klar, dass die harte Arbeit an der Trilogie Früchte tragen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rolle des Legolas war sein Durchbruch als Filmschauspieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Jahr 2001 wurde er von den Lesern des englischen Magazins &#039;&#039;F.M. Magazine&#039;&#039; in die Liste der &amp;quot;Sexiest Brit Actors&amp;quot; auf Platz 19 gewählt und ist seitdem als feste Institution von Listen dieser Art zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
* Für die Rolle des Legolas wurde er 2003 bei den &amp;quot;MTV Movie Awards&amp;quot; und den &amp;quot;Empire Awards&amp;quot; als &amp;quot;Bester Newcomer&amp;quot; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auszug) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Carnival Row (Serie seit 2019)&lt;br /&gt;
* Romans - Dämonen der Vergangenheit (2017)&lt;br /&gt;
* Fluch der Karibik: Salazars Rache (2017)&lt;br /&gt;
* [[Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere]] (2014)&lt;br /&gt;
* [[Der Hobbit: Smaugs Einöde]] (2013)&lt;br /&gt;
* Fluch der Karibik 3: Das Ende der Welt (2007) &lt;br /&gt;
* Paris, je t&#039;aime (2006) &lt;br /&gt;
* Fluch der Karibik 2: Dead Man&#039;s Chest (2006) &lt;br /&gt;
* Love and Other Disasters (2006) &lt;br /&gt;
* Elizabethtown (2005)&lt;br /&gt;
* Kingdom of Heaven (2005)&lt;br /&gt;
* Haven (2004)&lt;br /&gt;
* Troja (2004)&lt;br /&gt;
* The Calcium Kid (2004)&lt;br /&gt;
* [[Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Film)|Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs]] (2003) &lt;br /&gt;
* Fluch der Karibik: The Curse of the Black Pearl (2003)&lt;br /&gt;
* Ned Kelly (2003)&lt;br /&gt;
* [[Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme]] (2002) &lt;br /&gt;
* Black Hawk Down (2001)&lt;br /&gt;
* [[Der Herr der Ringe: Die Gefährten]] (2001)&lt;br /&gt;
* Oscar Wilde (1997)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{IMDb Name|ID=0089217|NAME=Orlando Bloom}}&lt;br /&gt;
*[http://www.theofficialorlandobloomsite.com/  Offizielle Orlando Bloom Website]&lt;br /&gt;
*[http://www.orlandomultimedia.net/ Orlando Bloom Multimedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diverse Fanseiten&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*[http://www.obloom.de www.obloom.de]&lt;br /&gt;
*[http://www.theorlandobloomfiles.com/ Inoffizielle Bloom-Seite]&lt;br /&gt;
*[http://www.orlandocentral.net/ Englische Fansite]&lt;br /&gt;
*[http://www.kunsttruhe.de/orlando-bloom/orlando-bloom.html Deutsche Orlando Bloom-Fanseite]&lt;br /&gt;
*[http://www.canterburyelf.com/ englische Fanseite]&lt;br /&gt;
*[http://www.oblonline.de/ OBL-Online, deutsche Orlando-Fansite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darsteller|Bloom; Orlando]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Orlando Bloom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ardapedia.org/w/index.php?title=Orks&amp;diff=134649</id>
		<title>Orks</title>
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		<updated>2026-04-11T21:27:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlboinBot: Bot: Podcast-Links rückgängig gemacht (zurück zu rev 131575)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Orcs_debate_color_by_turnermohan-d8l57rp.jpg|thumb|300px| Ork-Späher]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Orks&#039;&#039;&#039; sind eines der zahlreichsten Völker [[Arda]]s. Sie dienen seit jeher den dunklen Mächten als willige Vollstrecker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks haben ihren Ursprung in den Kerkern von [[Utumno]] und traten zum ersten Mal 1330 [[Erstes Zeitalter|E. Z. (J. B.)]] in [[Beleriand]] auf, wo die [[Sindar]] sie zuerst für verkommene und verwilderte [[Avari]]-Elben hielten. Sie stellten neben [[Trolle]]n und verdorbenen [[Menschen]] immer den Hauptteil der Diener des Bösen dar und waren die traditionellen Erzfeinde der [[Elben]] und [[Zwerge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altvorderenzeit dienten sie [[Melkor]]. Im [[Krieg des Zorns]] wurden sie fast vollständig vernichtet. Die Überlebenden flohen sie in die Wildnis und verwilderten oder bauten sich eigene kleine Zufluchten auf, bis [[Sauron]] sie im [[Zweites Zeitalter|Zweiten Zeitalter]] unter seinem Banner neu zusammenscharte. Im Norden eroberten Orks die alte Zwergenstadt [[Gundabad]] und errichteten dort ihre Hauptstadt, in der sie nach dem Fall von [[Angmar]] in relativer Unabhängigkeit von Mordor lebten; weitere Orkfestungen des Nordens entstanden am [[Orktor]] und am [[Gramberg]]. Nachdem es von den Zwergen aufgegeben worden war, gliederten die Orks auch [[Moria]] in die Reihe ihrer Reiche ein. Weitere Hauptgebiete der Orks waren das Land [[Mordor]] sowie der südliche [[Düsterwald]] im Reich von [[Dol Guldur]]. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass es auch im Osten und Süden Mittelerdes Orks gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ringkrieg]] kämpften die Orks gegen die freien Völker. Ihr weiteres Schicksal im [[Viertes Zeitalter|Vierten Zeitalter]] ist unbekannt, möglicherweise haben sie bis in die heutige Zeit überlebt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;B 210&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orks wurden von Melkor als seine Diener gezüchtet. Sie sollen &amp;quot;in Neid und Hohn den Elben nachgebildet&amp;quot; worden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SIL3&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Da Melkor jedoch nichts erschaffen, sondern nur zerstören und verderben kann, ist nicht klar, wie diese Züchtung vonstatten ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Weise]]n von [[Tol Eressea]] nehmen an, dass [[Melkor]] vor den [[Valar]] das [[Erwachen der Elben]] in [[Cuiviénen]] bemerkte und daraufhin seine Diener schickte, um denen aufzulauern, die alleine oder in kleinen Gruppen unterwegs waren. Die Gefangenen soll [[Melkor]] in [[Utumno]] verdorben und versklavt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SIL3&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Quenta Silmarillion, Kapitel III: &#039;&#039;Vom Erwachen der Elben und von Melkors Gefangenschaft&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Auftauchen der ersten Orks in [[Beleriand]] im dritten Alter der Gefangenschaft [[Melkor]]s hielten die [[Elben]] sie für &amp;quot;verkommene oder verwilderte [[Avari]]&amp;quot;, womit sie der Wahrheit nahe gekommen sein sollen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SIL10&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]] (ed.): &#039;&#039;[[Das Silmarillion]]&#039;&#039;. Quenta Silmarillion, Kapitel X: &#039;&#039;Von den Sindar&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies hätte weitreichende Implikationen: So wären die Orks [[Mirroanwi]], vernunftbegabte Wesen mit freiem Willen und einer unsterblichen [[Fea]], die nach der Zerstörung des Körpers nach [[Mandos (Gebäude)|Mandos]] kommen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[J. R. R. Tolkien]] diskutiert jedoch an anderer Stelle auch die Möglichkeit, die Orks seien den [[Menschen]] nachgebildete sprechende [[Tiere]] ohne Fear gewesen, ähnlich wie [[Huan]] oder die [[Adler]]. Ihre Sprache wäre danach nicht Ausdruck von Vernunft, sondern des bösen Willens Melkors, den sie wie Papageien nachplapperten. Jedoch sei auch in diesem Fall nicht auszuschließen, dass Orks einen &#039;&#039;elbischen Anteil&#039;&#039; und sich später mit Menschen vermischt hätten.&amp;lt;ref name = &amp;quot;HoME X MT&amp;quot;&amp;gt; [[J. R. R. Tolkien]], [[Christopher Tolkien]]: [[Morgoth’s Ring]]. (The History of Middle-earth, Band X), &#039;&#039;Myths transformed.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich kam er zu der Überzeugung, die Orks seien menschlicher Abkunft gewesen. Dies impliziert, dass die Menschen bereits während der [[Jahre der Bäume]] und vor Melkors Gefangenschaft in [[Aman]], wenige [[Valisches Jahr|Valische Jahre]] nach den Elben, erwachten. Daher sind die Orks nicht von Natur aus böse, gelten aber durch ihre Taten und den ihnen eingepflanzten Hass als &amp;quot;nicht erlösbar&amp;quot;. Ihre bösen Taten tun sie daher aus freiem Willen. Als Diener Morgoths müssen sie bekämpft werden, dürfen allerdings, beispielsweise in Kriegsgefangenschaft, nicht grausam behandelt werden.&amp;lt;ref name = &amp;quot;HoME X MT&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch können einzelne gefallene [[Maiar]], deren Aufgabe die Führung der Orks ist, orkisches Aussehen annehmen. Ein Beispiel ist [[Boldog]].&amp;lt;ref name = &amp;quot;HoME X MT&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Legendarium]] ist keine genaue Beschreibung des Aussehens der Orks überliefert. J. R. R. Tolkien beschrieb sie als im [[Brief 210]] als klein und breit, mit platter Nase, fahler Haut, breiten Mündern und Schlitzaugen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;B 210&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]; [[Humphrey Carpenter]] (Hrsg.): &#039;&#039;[[Briefe|J. R. R. Tolkien Briefe]]&#039;&#039;. [[Brief 210]]: An Forrest J. Ackerman, Juni 1958&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Leithian-Lied]] wird beschrieben, wie sich das Aussehen [[Felagund]]s und seiner Begleiter veränderte, als er ihnen durch ein [[Curu|Zauberlied]] die Erscheinung von Orks gab:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=their ears grew hideous, and agape&amp;lt;br&amp;gt;their mouth did start and like a fang&amp;lt;br&amp;gt;each tooth became, as slow he sang.|Übersetzung=Ihre Ohren wuchsen abscheulich, ihre Münder öffneten sich weit, und jeder Zahn wurde zu einem Reißzahn, während er [Felagund] langsam sang.|Übersetzer=Ardapedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Kriegsgerät ist aus schwarzem Stahl gefertigt und besteht traditionell aus [[Messer und Dolche|Dolchen]], Picken, Speeren, [[Krummsäbel]]n, Schilden und kurzen Hornbögen; dazu tragen sie schwarze Umhänge, Ringpanzer und Helme mit breitem Rand und oft schnabelartigem Nasenschutz. Lediglich die [[Uruk-hai]] waren hochgewachsener und teilweise etwas menschenähnlicher. Diese kleideten sich auch etwas mehr nach menschlicher Weise und trugen menschlichere Rüstungen und Waffen, obgleich trotzdem noch plump und schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sich die Orks nicht anders vermehren als Elben und Menschen, sind keine Beispiele für &#039;&#039;Orkfrauen&#039;&#039; bekannt. Jedoch wird in &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039; erwähnt, dass [[Gollum]] einen Ork-Jungen gefressen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Hobbit]].&#039;&#039; Kapitel V. &#039;&#039;Rätsel in der Finsternis&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orks stellen keine schönen Gegenstände, jedoch Waffen, Hand- und Folterwerkzeuge her oder lassen sie von Gefangenen und Sklaven herstellen. Sie begeistern sich für Industrie und technischen Fortschritt, da sie ungern mit den eigenen Händen arbeiten. Möglicherweise stammen Erfindungen späterer [[Zeitalter]], deren Zweck Tod und Zerstörung sind, ursprünglich von Orks.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Hobbit]].&#039;&#039; Kapitel IV. &#039;&#039;Über den Berg und unter den Berg&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderen Völkern wurden die Orks gefürchtet und verachtet, ein Hass, den die Orks erwiderten. Besonders tief jedoch war ihre Feindschaft zu den Menschen und den Elben, hierbei vor allem gegenüber den &amp;quot;Tarks&amp;quot; ([[Dúnedain]]) und den &amp;quot;Golug&amp;quot; ([[Noldor]]), sowie den &amp;quot;Oghor-hai&amp;quot; ([[Drúedain]]). Diese wurden von ihnen &amp;quot;Rebellen&amp;quot; genannt, was darauf hindeutet, dass Orks, ähnlich den [[Sauronianer]]n, Melkor und/oder Sauron als einzigen legitimen Herrscher über Arda ansahen. Ihr Geschichtsbewusstsein scheint weit zurückzureichen, da [[Gorbag]] noch im Dritten Zeitalter die &#039;&#039;Große Belagerung&#039;&#039; von [[Angband]] während des [[Juwelenkrieg]]es referenzierte.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Viertes Buch, Zehntes Kapitel: &#039;&#039;Die Entscheidungen von Meister Samweis&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbündete der Orks waren die den Dunklen Herrschern Melkor und Sauron ergebene Menschenvölker wie [[Ostlinge]], [[Haradrim]], die Menschen [[Angmar]]s oder die [[Dunländer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten und Gruppen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Uruk_hai_champion_by_taurus_chaoslord-d5slxq6.jpg|thumb|300px|Uruk-hai]]&lt;br /&gt;
Über die verschiedenen Völker und Stämme der Orks ist wenig bekannt. Sie unterschieden sich selbst im Dritten Zeitalter generell in zwei Gruppen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDR F&amp;quot;&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang F, I. &#039;&#039;Sprachen und Völker des Dritten Zeitalters&#039;&#039;. &#039;&#039;Andere Rassen&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Uruk-hai]] oder &#039;&#039;Uruks&#039;&#039;, was in der [[Schwarze Sprache|Schwarzen Sprache]] einfach &#039;&#039;Orks&#039;&#039; bedeutet, waren große Kampf-Orks. Sie erschienen zum ersten Mal während der Regierungszeit [[Denethor I.|Denethors I.]] in Mordor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Anhang A, 4. &#039;&#039;Gondor und die Erben von Anárion&#039;&#039;, &#039;&#039;Die Truchsesse&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurden auch in [[Isengart]] von [[Saruman]] Uruk-hai gezüchtet, die wahrscheinlich noch größer und stärker als ihre Verwandten aus Mordor waren. Die Uruk-hai bildeten unter den Orks eine Art Elite und waren nicht selten die Anführer der niederen Orks. Ein namentlich bekannter Uruk war [[Uglúk]].&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.) Drittes Buch, Drittes Kapitel: &#039;&#039;Die Uruk-hai&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die kleineren Orks wurden von Uruk-hai als [[Snaga]]s, &#039;&#039;Sklaven&#039;&#039;, bezeichnet. Dies war die meist verbreitete Ork-Art. Zu ihr gehörten unter anderem die nördlichen oder Berg-Orks, die im Dritten Zeitalter die [[Orkstadt im Nebelgebirge]], [[Moria]] und [[Gundabad]] bevölkerten. Diese Berg-Orks waren es auch, die [[Isildur]] im zweiten Jahr des Dritten Zeitalters töteten.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.) Erstes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Der Schatten der Vergangenheit&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Ringkriegs lebten viele von ihnen in Mordor und Isengart als Arbeiter. Daneben wird eine breitnasige Rasse von &amp;quot;Schnüfflern&amp;quot; genannt, die besonders als Fährtensucher gezüchtet wurde. Zudem waren sie gute Bogenschützen und Kundschafter.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.) Sechstes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Das Land des Schattens&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Ork fertig.jpg|thumb|300px|Moria-Ork]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel dazu unterschieden sie sich untereinander durch Abzeichen, die den jeweiligen Herren symbolisierten:&lt;br /&gt;
* [[Lidloses Auge|Rotes Auge]]: Die Orks Saurons in [[Barad-dûr]] und dem [[Turm von Cirith Ungol]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDR VI I&amp;quot;&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.) Sechstes Buch, Erstes Kapitel: &#039;&#039;Der Turm von Cirith Ungol&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Weiße Hand]]: Die Orks Sarumans in Isengart&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. R. Tolkien: &#039;&#039;[[Der Herr der Ringe]]&#039;&#039;. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel &#039;&#039;The Lord of the Rings&#039;&#039;.) Drittes Buch, Zweites Kapitel: &#039;&#039;Die Reiter von Rohan&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Mond]], entstellt durch einen Totenkopf: Die Orks der [[Nazgûl]] in [[Minas Morgul]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDR VI I&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen diesen Gruppen kam es häufig zu, auch tödlichen, Auseinandersetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;[[Der Hobbit]]&#039;&#039; werden außerdem [[Hobkobolde]] genannt, die in den [[Ered Mithrin]] lebten. Im [[Das Buch der Verschollenen Geschichten|Buch der Verschollenen Geschichten]] wird eine weitere Unterart der Orks, die [[Gongs]], genannt. Die [[Bilwisse]] oder Goblins sind keine Art, sondern lediglich andere Bezeichnungen für Orks im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder kam es zur Vermischung von Orks und verdorbenen Menschen. Vor allem Saruman nahm viele dieser [[Halborks]] in seine Armee der Weißen Hand auf; jedoch erwähnt Tolkien, dass Saruman die Möglichkeit der Kreuzung von Menschen und Orks nicht als erster herausgefunden, sondern durch das Studium alter Überlieferungen nur wiederentdeckt hatte.&amp;lt;ref name = &amp;quot;HoME X MT&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks hatten von Anbeginn keine eigene Sprache, sondern setzten sich aus den Sprachen anderer Völker zusammen, was immer sie finden konnten. So entstanden zahlreiche Stammessprachen, die zusammenfassend als [[Orkisch]] bezeichnet werden, jedoch häufig so wenig Ähnlichkeit miteinander haben, dass verschiedene Stämme zur Kommunikation miteinander auf das [[Westron]] zurückgreifen müssen. Sauron versuchte zu diesem Zweck die [[Schwarze Sprache]] unter den Orks zu verbreiten, die sich jedoch nur in verderbtem Zustand in Mordor und im Gebiet Dol Guldurs durchsetzen konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDR F&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Briefe vom Weihnachtsmann ==&lt;br /&gt;
In den &#039;&#039;[[Briefe vom Weihnachtsmann|Briefen vom Weihnachtsmann]]&#039;&#039; treten die Kobolde als Gegner des [[Weihnachtsmann]]s und der [[Rote Elbchen|Roten Elbchen]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. R. R. Tolkien]]; [[Baillie Tolkien]] (Hrsg.): &#039;&#039;[[Briefe vom Weihnachtsmann]]&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmtrilogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Filmtrilogie erscheinen verschiedene Arten von Orks, so werden z.B. die &amp;quot;Moria-Orks&amp;quot; als eigenständige Ork-Rasse dargestellt. Davon verschieden sind die niederen Orks Isengarts und Mordors sowie die größeren &amp;quot;Morannon-Orks&amp;quot; des dritten Teils. Besonders spektakulär dargestellt sind die Uruk-hai Isengarts, die in Brutgruben künstlich gezüchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Burárum ([[Entisch]]) (nur eine Kurzform, der volle Name ist laut Baumbart so lang wie ihre Untaten)&lt;br /&gt;
* Glamhoth ([[Sindarin]]): &#039;&#039;&amp;quot;Lärmende Horde&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gorgûn (so genannt von [[Ghân-buri-Ghân]])&lt;br /&gt;
* Orch (Sindarin, Plural: Yrch)&lt;br /&gt;
* Rukhs (Plural: Rakhâs) ([[Khuzdul]])&lt;br /&gt;
* Urc (Plural: Yrc) ([[Nandorin]])&lt;br /&gt;
* Urco ([[Quenya]])&lt;br /&gt;
* Uruk ([[Adûnaïsch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach der frühesten Konzeption Tolkiens im &#039;&#039;[[Buch der Verschollenen Geschichten]]&#039;&#039; schuf Melkor die Orks &amp;quot;unter der Erde aus Hitze und Schlamm&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Im [[Brief 153]] schrieb Tolkien, die Verdorbenheit der Orks wäre mit der vieler Menschen heutzutage vergleichbar. Er spielte auch auf seine Zeit an, in der Tyrannen die Menschen zu Unmenschen verderben würden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Brief 153]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* Orks werden erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/19-tolkiens-brief-009  Podcast zu Brief 9]&lt;br /&gt;
* Orks werden erwähnt im [https://www.tolkiens-briefe.de/23-tolkiens-brief-011b Podcast zu Brief 11b]&lt;br /&gt;
* Orks werden erwähnt im [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/010-der-kranke-soldat Podcast Tolkien in 5 Minuten 010 Der kranke Soldat]&lt;br /&gt;
* Orks werden erwähnt im [https://www.tolkienin5minuten.de/episode/019-viele-ehrungen-fuer-professor-tolkien Podcast Tolkien in 5 Minuten 019 Viele Ehrungen für Professor Tolkien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Orcs]]&lt;br /&gt;
[[fr:encyclo/peuples/orques/orques]]&lt;br /&gt;
[[fi:Örkit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlboinBot</name></author>
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